<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geographische_Beschreibung_des_Westerwalds_um_1796</id>
	<title>Geographische Beschreibung des Westerwalds um 1796 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geographische_Beschreibung_des_Westerwalds_um_1796"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Geographische_Beschreibung_des_Westerwalds_um_1796&amp;action=history"/>
	<updated>2026-08-15T01:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in AKdia</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.36.2</generator>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Geographische_Beschreibung_des_Westerwalds_um_1796&amp;diff=164&amp;oldid=prev</id>
		<title>Administration: 1 Version importiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Geographische_Beschreibung_des_Westerwalds_um_1796&amp;diff=164&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-11-08T08:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version importiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Vorlage:Beiträge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Erzherzog Carl von Österreich, Oberbefehlshaber der österreichischen Truppen 1796 im Feldzug gegen Frankreich:'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend zwischen der Sieg und der Lahn war der Schauplatz der ersten Operationen des Feldzugs. &lt;br /&gt;
Sie wird von einem rauhen Mittelgebirge durchschnitten, dessen Hauptrücken ostwärts von dem &lt;br /&gt;
höhern Gebirge der sogenannten Kalten Eiche herstammt, in der Gegend von Burbach die Sieg von &lt;br /&gt;
der Dyle scheidet, und sich von da unweit Renderoth über Urdorf, Dreisbach,  Ober-Sayn gegen &lt;br /&gt;
Hahn, wo sich die Straßen nach Höchstebach und Hachenburg trennen, ausdehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Rückenentspringen sehr viele Wässer, die in den Rhein, die Sieg und die Lahn fließen und &lt;br /&gt;
durch Füße des Gebirges von einander gesondert werden. Die vorzüglichsten sind: die Dyle,  die &lt;br /&gt;
unter Wezlar,  die Els, die bei Limburg in die Lahn fällt; die große Nister, die bei Humbergen nächst an &lt;br /&gt;
der Straße von Herborn nach Hachenburg entspringt, in der Richtung dieser Straße fortläuft, dann bei &lt;br /&gt;
Crobach die kleine Nister aufnimmt, und sich bei Wiesen in die Sieg ergießt; endlich der Wiedbach, &lt;br /&gt;
der von seinem Ursprung bei Hachenburg in einem halben Kreis dem Rhein zuströmt. Diese Wässer &lt;br /&gt;
sin unbedeutend; nur die beiden letztern bilden beschwerliche Defileen, weil ihr Lauf von steilen &lt;br /&gt;
Höhen eingeschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land ist durchschnitten; viele Bäche erzeugen ebenso viele Thäler, und die Gebirge sind zwar &lt;br /&gt;
nicht sehr hoch, doch rauh, steinig und waldig. Nur auf dem Hauptrücken finden sich einige kleine &lt;br /&gt;
Flächen, und in der Gegend von Freilingen zwischen Hahn und Höchstebach mehrere Sümpfe. Von &lt;br /&gt;
dem Rhein bis zur Els sind die Thäler durchaus tief, und die Berge steil. Nicht weniger beschwerlich ist &lt;br /&gt;
die Gegend zwischen den Ursprüngen des Wiedbachs und der Els, zugängiger aber von der Els gegen &lt;br /&gt;
die Dyle, besonders wo sich diese der Lahn nähert. Von dem rechten Ufer des Wiedbachs hingegen &lt;br /&gt;
zur Mittel-Sieg und der Nister, und von da zur oberen Dyle ist das Terrain wegen der vielen Thäler, &lt;br /&gt;
Waldungen und der wenigen Communicationen am meisten durchschnitten und unwegsam. Längs &lt;br /&gt;
der Hauptstraße von Altenkirchen über Kircheip gibt es jedoch einige kleine offene Strecken.&lt;br /&gt;
Gegen die untere Sieg fällt das Land und wird vom Ausfluß der Nister immer offener, besonders &lt;br /&gt;
abwärts Blankenberg, wo es sich unter Pleiß in eine Ebene abflächt, die sich immer mehr erweitert, &lt;br /&gt;
und bis zum Rhein fortgeht. – Die Sieg hat dort nicht nur sehr viele Furthen, sondern auch mehrere &lt;br /&gt;
Übergangspunkte; oberhalb ist jener bei Siegen der wichtigste. ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorzüglichsten Communicationen in der ganzen Gegend sind:&lt;br /&gt;
Die Heerstraße, die von Siegburg über Ukerath, Kircheip, Weyerbusch nach Altenkirchen geht; - hier &lt;br /&gt;
teilt sie sich in eine über Höchstebach, Freilingen, Hahn, Wallmerode und Els nach Limburg, und die &lt;br /&gt;
andere über Hachenburg,  Kirburg nach Salzberg, wo diese abermals in zwei Straßen zerfällt, deren &lt;br /&gt;
eine über Renderoth, Hadamar nach Limburg, und die andere nach Herborn  führt, und sich daselbst &lt;br /&gt;
mit jener vereinigt, die von Siegen über Dillenburg nach Wezlar zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Thal-Ehrenbreitstein geht eine Chaussee über Montebauer nach Limburg. Außerdem hat das &lt;br /&gt;
Land viele Verbindungen durch Landstraßen; diese sind jedoch nur in den offenen Strecken für alle &lt;br /&gt;
Gattungen Truppen und Geschütz anwendbar, und dürfen folglich nur für kleine Seitencolonnen in &lt;br /&gt;
Antrag gebracht werden. Die meisten transversalen Wege führen gegen Neuwied, den vorzüglichsten &lt;br /&gt;
Überhangspunkt am Rhein, und mehrere vereinigen sich bei Dierdorf, um von da das beschwerliche &lt;br /&gt;
Defilee des Wiedbachs zu durchkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quelle''': [[Erzherzog Carl 1813]]: Grundsätze der Strategie.- Wien 1813, Band II, S.39-45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begriffserklärungen''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Communicationen'' = (Straßen-) Verbindungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Crobach'' = Kroppach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Defilée'' = Enge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dyle'' = Dill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Els'' = Elbbach, rechter Nebenlauf der Lahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Humbergen'' = Homberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kalte Eiche'' =  ein 580 m  hoher Berg im Südteil des Rothaargebirges. Rund 800 m südöstlich des Bergs „Kalteiche“ grenzt der gleichnamige Bergrücken „Kalteiche“ an, der sich auf der Grenze zu Hessen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Renderoth'' = Rennerod&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Salz'' = Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{Vorlage:AKdiaNav}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellentexte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Administration</name></author>
	</entry>
</feed>