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		<title>1701 - 1720</title>
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		<updated>2026-03-11T18:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1701 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1701==&lt;br /&gt;
:* Die Pest tritt erneut auf. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Um der Holzverschwendung entgegenzutreten, darf Bauholz nur nach Anzeige beim landesherrlichen Oberförster geschnitten werden. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Ein Bericht über den Zustand der Altenkirchener Stadtbefestigung, der im Laufe des Jahres 1701 bis 17. Dezember 1702 zu weiteren in den Akten vermerkten Schreiben führte, zeigt die geringe Dringlichkeit der Angelegenheiten ([[Friedhoff 2021]], S. 30/31, Anm. 41-52). (ak) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm verfügt, dass für Altenkirchen allein ein lutherischer Schulmeister zu bestellen sei, der sowohl lutherische als auch reformierte Kinder zu unterrichten habe. Als daraufhin die Reformierten ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, konfisziert die Regierung 18 Häuser und 12 Stück Vieh. Später gesteht man der reformierten Gemeinde aufgrund ihres beherrschenden Einflusses in der Stadt doch noch einen eigenen Schulmeister zu. ([[Menk 1983]], S. 213f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Das Amt Altenkirchen muss 1600 Rheinische Taler als &amp;quot;Heurathsgeld&amp;quot; für die Begleichung der Kosten der Heirat der Tochter der Landesherrin, Friederica, mit dem Herzog von Sachsen-Weissenfels aufbringen ([[Groh 1965]], S.103) (eb) - Betrifft die Heirat der jüngeren Schwester des Landesherrn. Dieser hatte sich in einem Vertrag von 1699 gegenüber seiner Mutter Johannetta verpflichtet, die Mitgift in Höhe von 40.000 Tlr. überwiegend zu übernehmen (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Häuserverteilung wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.637-38) ([[Hertel 1829]], S.170)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Mit dem Tod der Herzogin Johannetta treten die Bestimmungen des Testaments von 1685 in Kraft.  ([[Groß 1749]], S. 555) Vgl. auch [[Meder 1701]]. (eb) - Der Tod der Herzogin gibt Anlass zu einer näheren Betrachtung der genealogischen Verhältnisse und der Ansprüche auf die Grafschaft Sayn (Historische REMARQUES über die neuesten Sachen in Europa, 42. Woche, 18.10.1701, S. 334-336).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Der Landesherr erlässt eine Medizinal- und Apothekerordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1702==&lt;br /&gt;
:* In Gotha wird ein Golddukaten geprägt. ([[Schön 2008a]] S. 890, Nr. 10) (eb) - Wohl für &amp;quot;Gnadenverehrungen&amp;quot; und zum 5-jährigen Hochzeitstag der Herzogin (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Neugründung der Lateinschule unter lutherischer Leitung - die Einrichtung war 1605 als &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; der &amp;quot;Zweiten Reformation&amp;quot; geschaffen worden - markiert einen wichtigen Schritt in der Schmälerung des reformierten Einflusses in Altenkirchen ([[Menk 1983]], S. 214). (ak) - Johann Henrich Reusch (* um 1675 Freusburg), Pfarrer in Hilgenroth, wird Präzeptor der lateinischen Schule (bis 1708). ([[Sinemus 1933]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johannes Simon Purgold wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen.  ([[Sinemus 1933]], S.60) Vgl. auch [[Burbach 2000]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Gerichtsordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verfahren in Strafsachen ergeht. Die Schöffen sollen alle Vergehen dem Landschultheiß anzeigen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Der preußische König Friedrich III. mahnt in einem Schreiben an den saynischen Landesherrn die Einhaltung der Rechte der reformierten Gemeinden an. ([[Nachricht 1718]], S.68-69)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Mit der Ernennung eines neuen kaiserlichen Postmeisters durch Kaiser Leopold tritt der Streit um die städtischen Botenposten und die Versuche der taxisschen Post, sie zu beseitigen, in eine neue Phase. Die Taxis errichten neue Postwagenkurse von Frankfurt nach Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Leipzig, gegen die die städtischen Räte sich vergeblich beschweren. (Faulhaber 1883, S. 81-82) Siehe auch 1703.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März'''- Es wird eine Kanzlei-Ordnung für die Grafschaft erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.638-40)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1703==&lt;br /&gt;
:* Erstmals fährt ein taxisscher Postwagen wöchentlich einmal von Frankfurt nach Köln mit Stationen u.a. in Weyerbusch, Gieleroth, Freilingen und Wallmerod. (Winterscheid, Theo: In:Mittelrheinische Postgeschichte Heft 2, 1968, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Dem Herzogspaar wird als viertes Kind Charlotte Wilhelmina geboren. Es stirbt am gleichen Tage. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr wehrt sich gegen Gerüchte, er wolle die Graftschaft aufgeben  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.641)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1704==&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach ordnet an, dass bei Vererbung der landesherrlichen Höfe für die landesherrlichen Einkünft keine Minderung entstehen dürfe. ([[Schneider 2015]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, lässt einen Postwagenkurs in [Köln-] Mülheim einrichten, der dreimal wöchentlich von Köln über Siegburg, Altenkirchen, Wetzlar, Frankfurt nach Heidelberg geht, 70 Jahre bestand und dann von den Taxis gekauft wurde. (Faulhaber 1883, S.107)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Der preußische König weist den saynischen Landesherrn in einem Schreiben auf die ihm berichteten Rechtsverletzungen der reformierten Gemeinde hin, vor allem in Sachen der Glaubensausübung und der Schule und der damit verbundenen Renten. ([[Nachricht 1718]], S.69-72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Der Landesherr erlässt eine Verlöbnisordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Dem Herzogspaar wird als fünftes Kind Johannetta Wilhelmina Juliana geboren (+ 2. Januar 1705) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1705==&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Nach einer Meldung vom folgenden Tag ist der &amp;quot;Fürst von Eisenach&amp;quot; (= Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach), nachdem er auf dem Römer die Goldene Bulle und andere Raritäten besichtigt hat, nach Altenkirchen abgereist (Der Post-tägliche Mercurius, Oder Eine besondere Post-tägliche Relation, 8. Juli 1705, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' -  Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Beherbergung von fremden Landstreichern, Bettlern, Kesselflickern mit Strafandrohung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.642-43)   ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1706==&lt;br /&gt;
:* Seit 1706 sind zwei Wächter in der Stadt beschäftigt, die im Winter um 9 Uhr und im Sommer um 10 Uhr vor den bestehenden Gaststätten die Stunde abrufen. ([[Rausch 1921]], S. 55-56). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1722 gibt es wiederholte Besuche von Herzog Johann Wilhelm und seiner Familie im Schloss. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Dem Herzogspaar wird als sechstes Kind Carl Wilhelm geboren. Es stirbt am 21. Februar. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Die taxissche Post kündigt an, dass die Postwagenverbindungen von Frankfurt nach Köln erheblich vermehrt würden. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Der lutherische [[Pfarrer]] Georg Ludwig Marschalk wird eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zu Missbräuchen bei Heiraten, Kindtaufen und Beerdigungen wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.643-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Kaiser Joseph I. erlässt ein von Taxis erwirktes Patent gegen alle anderen Postsysteme. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1707==&lt;br /&gt;
:* Samstags soll keiner länger als bis 22 Uhr im Sommer und 21 Uhr im Winter arbeiten, damit er sonntags den Gottesdienst besuchen kann. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' Die &amp;quot;Sayn - Altenkirchener Regierung&amp;quot; fordert die Anlegung zweier weiterer Stadttore, nachdem sich bei einem Brand in diesem Jahr herausgestellt hat, dass die vorhandenen Stadttore nicht ausreichen, genügend Löschwasser herbeizuschaffen. Ein Tor soll hinter dem Gärtnerhaus (Petri), das andere bei der reformierten Kaplanei angelegt werden. ([[Rausch 1921]], S. 55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Jophann Christian Jacobi aus Altenkirchen verkauft 500 Malter herrschaftlichen Hafer zum Preis von 4 Kopfstück und 3 Petermänner je Malter an Johann Langenbach aus Neuwied. ([[Schultze 1911]] Nr. 1582)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Dem Herzogspaar wird als siebtes Kind Carl August geboren (+ 23. Februar 1711). Seine Mutter stirbt bei der Geburt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Zechen und Spielen an Sonn- und Feiertagen ist verboten. Krämer, Tabak- und Töpfehändler müssen die Läden geschlossen halten. Bäcker düfen nicht backen, aber vormittags verkaufen. Jahrmärkte sind verboten. Eier, Butter, Leder und Wolle dürfen nicht in die Stadt gebracht werden. Geldeinnehmen, Steuern zahlen, Wirtshausbesuche während des Gottesdienstes, Nachtschwärmereien in den Häusern und in den Gassen, Viehan- und verkauf, Kartenspielen, Kegeln, Sensenschärfen, Tanzen, Wettläufe an Pfingsten und Mehlmahlen sind verboten. Alle Gesunden müssen am Gottesdienst teilnehmen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.645) ([[Sinemus 1933]], S.255)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1708==&lt;br /&gt;
:* Johann Henrich Herzog (* 1687 Thüringen) wird Rektor der Lateinschule in Altenkirchen und [[Pfarrer]] in Hilgenroth (bis 1710) ([[Sinemus 1933]], S.63). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet nach Ablauf des Trauerjahres in dritter Ehe Magdalena Sibylla von Sachsen-Weissenfels (+ 28. November 1726) ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.September''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Instanzenzug und Verfahren in Zivilsachen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Anordnung zur Anmeldung von baulichen Veränderungen an Kirchen, Pfarr- und Schulhäusern wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.645-46.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Verbot der Ziegenhaltung wird ausgesprochen, wenn mehr als eine Kuh gehalten wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.646-47.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1709==&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Im Raum Altenkirchen stehen drei kurpfälzische Regimenter, die entgegen ursprünglicher Planung an den Niederrhein nach Düsseldorf zurückbeordert werden; je ein Regiment in Altenkirchen, Weyerbusch und Mehren (Post-täglicher Mercurius, Oder Besondere Relation, von denen wichtigsten in Europa vorgehenden Affairen und Begebenheiten [...], Ausgabe Q 1709, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Wegen der Teuerung bei Brotgetreide wird die Herstellung von Branntwein verboten  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Güterverteilung. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1710==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr hat einen Oberaufseher, der mit einem Kanzleidirektor und den Räten die Grafschaft regiert. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* Es gibt nunmehr lutherische Superintendenten in Altenkirchen. Als erster wird Veit Henrich Biedermann  berufen, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Lateinschule erhält die Bezeichnung Rektorat. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) Rektor wird ein lutherischer Pfarrgehilfe. ([[Neu 1956]]. S.94)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr genehmigt zusätzlich zu zwei Jahrmärkten einen Wochenmarkt, der jeweils montags gehalten wird ([[Rausch 1921]], S.65) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung, die die von 1705 auch gegen Zigeuner, Landstreicher und Vagabunden wie Bärenführer, Seiltänzer, Gaukler und Marionettenspieler verschärft. Sie sollen festgenommen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647-48.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es wird eine Anordnung erlassen, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung legt fest, dass eine Hochzeitsfeier nur bis 22 Uhr am Hochzeitstag dauern darf. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johanna Magdalena Sophia zur Welt. Es stirbt am 26. Februar 1711, drei Tage nach dem jüngsten Halbbruder aus der zweiten Ehe des Vaters. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1711==&lt;br /&gt;
:* Aus der Polizeiordnung: ''Also wollen wir auch nicht gestatten, die fließenden Wasser und Bäche mit Flachs oder Hanff zu belegen, sondern weil der Fisch hierdurch verderbt und in einem gantzen Jahr nicht überwunden werden kann. So soll bei 10 Gulden Straff und Verlust des Flachses, sich dessen enthalten und jede Gemeinde schuldig sein, außerhalb des fließenden Wassers ihre besonderen Flachsrösten einzurichten.''  ([[RZ]], 10.1.1987) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Johann Henrich Langen tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.63-64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht die Anordnung, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt als zweites Kind Christiana Wilhelmina zur Welt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1712==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden 5 Silbermünzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/12 Taler. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 11-15) (eb) - Überdies erscheint ein 2 Pfennig-Stück, 2 leichte Pfennige entsprechen den 3 Heller-Stücken (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1713==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden zwei Silbermünzen mit den Nennwerten 3 Gutepfennig und 6 Gutepfennig geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 16-17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Rektor der Lateinschule (bis 1720) ist Magister Schultheiß. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der reformierte [[Pfarrer]] Ueberfeldt gibt sein Einkommen mit 50 Reichstalern Bargeld,  zur Hälfte aus der Kaplanstelle in Altenkirchen und zur anderen Hälfte aus dem Pfarrland in Almersbach, 50 Gulden aus der Kirchenkasse in Almersbach und 32 Karren Holz von der Regierung an. ([[Sinemus 1933]], S.247) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht das Verbot des Auftretens von Musikanten auf Jahrmärkten und bei Familienfeiern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) ([[Neu 1956]], S.96)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr drittes Kind Johann Wilhelm zur Welt. Es stibt am 9. Mai. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) Damit sind dem Herzog von den zwölf Kindern der drei ersten Ehefrauen acht im Kleinkind- oder Kindesalter gestorben. (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''nach 10. Mai''' - Die in den Niederlanden stationierten kaiserlichen Streitkräfte ziehen unter Prinz Eugen von Savoyen am 10. Mai bei Köln über den Rhein und marschieren auf Mannheim; die Truppen müssen also Altenkirchen passiert haben ([[Arneth 1858]], S. 282). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1714==&lt;br /&gt;
:* Ein kräftiges Beben bei Maastricht ist in weiten Teilen der nördlichen Rheinlande spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Mühlenordnung wird durch eine Verordnung über die Brotpreise und die Mahlgebühren ergänzt. ([[Schneider 2015]], S.225)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Es wird ein Verbot nächtlicher Zusammenkünfte zur Flachsbereitung oder zum Spinnen erlassen, um einen geordneten Lebenswandel der jüngeren Untertanen sichzustellen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Vierbuchen 1978]], S.181)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1715==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot &amp;quot;obrigkeitlicher Bekanntmachungen ... auf dem Friedhof&amp;quot;. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Der Landesherr erlässt eine Eheordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Fürst Taxis klagt gegen die Stadt Köln beim Reichshofrat wegen der Verletzung seiner Rechte. (Faulhaber 1883, S. 82-83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1716==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden neun Münzen geprägt, darunter zwei Kupfermünzen zu einem Heller, sechs Silbermünzen zu 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, zweimal 1/24 Taler, 1/12 Taler und eine Goldmünze zu einem Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 18-22, 24-26, 28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.September''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zur Höchstzahl von 24 Hochzeitsgästen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Es ergeht ein landesherrlicher Erlass, mit dem die Jagdhunde der Grundherren in der Grafschaft abgeschafft wurden, dafür das bisher abgegebene Getreide (Hundehaber) eingezogen wurde. Ständig zu unterhaltende Jagdhunde waren angesichts der seltenen Anwesenheit des Landesherrn im Lande zu kostspielig.  ([[Schneider 2015]], S. 229) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1717==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden acht Münzen geprägt, darunter 2 Kupfermünzen zu einenm Heller, sechs Silbermünzen, eine zu 3 Gutepfennig, eine zu 6 Gutepfennig, 1/24 Taler, 1/12 Taler und zwei Gedenkmünzen zum 200. Jahrestag der Reformation zu einem und zwei Gutegroschen. ([[Schön 2008a]], S. 891, Nr. 18-19, 21-22, 25-26, 29-30) (eb) - Es werden acht weitere Medaillen auf die Reformation geprägt (2 städtische, 3 herzogliche in Eisenach, 3 in Gotha) (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Ein Privileg einer Apothekenlizenz für den Apotheker Christoph Friedrich Scharff in Altenkirchen wird durch Herzog Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach erteilt. ([[Bürger 1963]], S.49) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August''' - Es wird eine Konzession für Kaminfeger eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650-651.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober - 2. November''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach lässt drei Feiertage zur Feier des Reformationsjubiläums begehen und verordnet, künftig jährlich den 31. Oktober das Reformationsfest zu feiern ([[Fassmann 1734]], S. 844 f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Der Apotheker Sigismund Stuppe wird vereidigt und verwaltet fortan die Altenkirchener Apothekenfiliale der Hachenburger Apotheke, aber wohl nur bis 1730 oder 1731. ([[Bürger 1963]], S. 52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1718==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden vier Silbermünzen in den Nennwerten zu drei Heller, 3 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/6 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 20,23,25,27)  (eb)&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
:* Johann Gerhard Cramer (1700-1766) ist lutherischer Elementarlehrer bis 1722 ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Anhänger der reformierten Gemeinden der Grafschaft Sayn legen den Stand der Auseinandersetzungen mit den Anhängern der lutherischen Kirche dar. ([[Nachricht 1718]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1719==&lt;br /&gt;
:* Es erscheint eine Kampfschrift der lutherischen Gläubigen als Antwort auf die Schrift der reformierten Gläubigen. ([[Kurtzer Beweiß 1719]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm verfügt, dass alle Kinder von 7 bis 14 Jahren  zur Schule zu schicken sind. ([[RZ]], 24.7.1972)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Landesherr ordnet an, dass bei Neuverpachtung einer Mühle der bisherige zeitlich befristete Pachtvertrag in ein Erbpachtverhältnis unzuwandeln ist. So konnten die Müllerfamilien ihre Existenz langfristig sichern. ([[Schneider 2015]], S.227)  (eb)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' -  (Schul-)Inspektor Biedermann legt einen Inspektionsbericht vor. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.19-20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1720==&lt;br /&gt;
:* Erneut bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Nach einer Verordnung muss jeder Untertan 20 Spatzenköpfe jährlich abliefern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.) ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Dezember''' - Ohne obrigkeitliche Genehmigung darf sich kein Landfremder niederlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1741==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach wird für das Jahr 1741 eine Silbermünze zu einem Pfennig geprägt. Diese Münze wird auch für die Jahre 1742, 1745, 1747-1750 und 1753 mit geänderter Jahreszahl geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 175, Nr. 21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Zollverfahren wird neu geordnet, so dass eine Ware nur noch einmal zu verzollen ist. (LHA Koblenz Abt.30 Nr.4378 I) ([[Vierbuchen 1982]], S.131) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Der Tod des in zwei Ehen kinderlos gebliebenen Herzogs Wilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach, eines Enkels der 1701 verstorbenen Herzogin Johannette, führt zum Erbfall. Die Grafschaft geht an den Enkel von Johannettes Tochter Eleonore Erdmuth Louise, den seit 1729 regierenden Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach.([[Schuhmann 1992]], S. 266, genealogische Übersicht S. 281) (ak) Vgl. auch [[Vorbericht 1741]] und [[Groß 1749]], S.552. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Die gut vorbereiteten Übernahmeformalitäten für die Grafschaft Sayn-Altenkirchen werden in Altenkirchen vollzogen: Beamte, Geistliche, Offiziere und Honoratioren - und nicht, wie bei [[Dahlhoff 1874]], S. 37 angegeben, die Untertanen des Amtes Altenkirchen - werden durch den Oberamtmann auf den neuen Landesherren vereidigt, die sachsen-eisenachischen Wappen werden gegen die brandenburg-ansbachischen ausgewechselt ([[Schuhmann 1992]], S. 266). Dem ausführlichen Protokoll, das auch gedruckt vorliegt, sind vor allem auch die Namen des Bürgermeisters sowie der Schöffen zu entnehmen. Es enthält auch eine detaillierte Beschreibung zeremonieller Handlungen! ([[Anonymus 1742]], S. 68-71; [[Anonymus 1747]], S. 837-842). Kur-Pfalz versucht, diese Succession durch Brandenburg-Ansbach zu verhindern und lässt u. a. in Altenkirchen die Patente wegnehmen (vgl. Eintrag unter 31. August 1741); dieser und weiterer vorgebrachter Einwendungen der Landgräfin Carolina Christina zu Hessen-Philippsthal kann sich Brandenburg-Ansbach erwehren. ([[Falckenstein 1743]], S. 664f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Der neue Landesherr Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Onolzbach (Ansbach) bestätigt die Urkunde von 1736. ([[Hanke 2006]], S.245) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. August''' - Es ergeht eine Anordnung der Durchführung von Nachtwachen durch zwei Wächter, um weitere Beschädigungen an hochfürstlichen Wappen zu verhindern.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.655.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Es kommt zur Einführung eines Fürstlich Brandenburgisch-Saynischen Administrations-Collegiums, das in Ansbach residiert ([[Groß 1749]], S. 557) (eb) - Die oberste Leitung der gesamten Verwaltung, der Gerechtsame und Einkünfte der Grafschaft Sayn-Altenkirchen wird in Ansbach vom [[Hochfürstlichen Onolzbach-Saynischen Administrationskollegium]] wahrgenommen, das durch ein markgräfliches Ausschreiben gebildet wird. Die Kanzlei in Altenkirchen versehen weiterhin in bisheriger Besetzung ein Oberamtmann und ein Kanzleidirektor mit zwei Kanzleiräten, einem Sekretarius, einem Registrator und drei Kanzlisten. ([[Schuhmann 1992]], S. 268) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Oktober''' - Zwei Notaren, die eine gegen die brandenburg-ansbachische Besitzergreifung gerichtete Protestation überbringen sollen, wird das Wirtshaus zur Krone als Unterkunft angewiesen. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 87, S. 182-191) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Oktober''' - Der Markgraf besucht Altenkirchen zur Entgegennahme des Handgelöbnisses (Bericht bei Jakob [[Rausch 1921]]). Vgl. auch [[Groß 1749]], S.557. (eb) - Mit dem Eintreffen des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich in Altenkirchen am Nachmittag des 7. Oktober beginnt dessen mehrtägiger Staatsbesuch. In diesem Rahmen nimmt der neue Landesherr am 10. Oktober von mehr als 3000 Personen das Handgelübde ab. Nach [[Groß 1749]] (S.556) wird bei dieser Gelegenheit eine Gedächtnismünze verteilt. Abbildung und Details zur Münze wie auch zur historischen Situation ihrer Ausgabe finden sich bei [[Köhler 1742]] (S. 273-283). Diese Silbermünze zu 2 Gutegroschen wurde in 3600 Exemplaren in der Münzstätte in Schwabach geprägt. ([[Schön 2008a]], S.976, Nr. 3) (eb) Die Abreise des Markgrafen erfolgt am Morgen des 16. Oktober ([[Schuhmann 1992]], S. 270-273). Es werden viele Details zum Zeremoniell aus den überlieferten Reisejournalen berichtet. Ein vom reimeschmiedenden Cammer-Courier Johann David Ritter in Versen gebotener Reisebericht hat keinen Staatsbesuch im Jahre 1760 zum Inhalt, wie es die bibliographischen Angaben der Bayerischen Staatsbibliothek München nahelegen ([[Ritter o. J.]]). Ein näherer Abgleich der auch von Ritter genannten weiteren Aufenthaltsorte im Westerwald (z. B. Hachenburg, Friedewald, Daaden, Marienstatt) mit den aus Akten gewonnenen Angaben bei [[Schuhmann 1992]] sowie die Prüfung der Angaben zu Reisebegleitern zeigt, dass Ritter den Staatsbesuch im Oktober 1741 zum Thema gemacht hat. Anlass für die irreführende Datierung auf 1760 ist wahrscheinlich die von Ritter etwas verschlüsselt vorgenommene Angabe zum Erscheinungsjahr seines Werkes &amp;quot;Gedruckt in diesem alten Jahr,/ Da Krieg und Streit in Böhmen war&amp;quot;, die sich auf dem Titelblatt findet. Tatsächlich bezieht er sich auf den 1741 schwelenden Österreichischen Erbfolgekrieg. Ritter bietet hauptsächlich Einblicke in die unterhaltsamen Erlebnisse der Reisegesellschaft und vermittelt kaum landeskundliches Wissen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Konrad Hermann Gerhard Gisberti wird als reformierter zweiter [[Pfarrer]]  eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Wilddiebstahl. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.656.) ([[Hertel 1829]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1742==&lt;br /&gt;
:* Die neuen Ansbacher Herren lassen Um- und Neubauten am Schloss vornehmen. Es wird aber trotzdem als &amp;quot;für die Herrschaft unbewohnbar&amp;quot; erklärt. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb) - '''Ergänzung:''' Schon seit Beginn des Jahrhunderts wurden die Räume des Schlosses zwar hin und wieder modernisiert, die Gemächer wurden jedoch nur gelegentlich als landesherrliche Unterkunft genutzt oder durchreisenden Standespersonen zur Unterkunft überlassen. Den Rang einer Residenz hatte das Schloss nicht mehr: &amp;quot;Es handelte sich um eine bessere landesherrliche Absteige.&amp;quot; ([[Laß 1999]], S. 57) Nach 1741 gefertigte Grundrisse von Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss des Schlosses finden sich bei [[Laß 1999]]. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die kaiserliche Post wird von Höchstenbach über Hachenburg und Altenkirchen geleitet, das so den Anschluss an die Postlinie erhält. ([[Schumacher 1959]], S.84) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach empfängt in Bonn die Belehnung mit der Grafschaft durch den Kölner Kurfürsten. ([[Genealogisch-historische Nachrichten 1742]],S.752-53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Es ergeht eine Verordnung, dass nur das Erz, das nicht in der Grafschaft verarbeitet wird, nach außerhalb verkauft werden darf. (Der Text ist abgedruckt bei [[Cramer 1805]], Beilage 3.) Vgl. auch [[Neu 1956]], S. 150. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Mai''' - Es ergeht die Anordnung zur sofortigen Anzeige von witterungsbedingten Ernteausfällen, wenn Steuernachlässe beantragt werden.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.666-67.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Ein Bericht wird von Pfarrer Ungewitter erstellt, wie Prüfung und Ordination der Pfarrer bisher in Sayn-Altenkirchen duchgeführt wurden. ([[Jacobson 1844a]], S. 544-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung über das Anleinen der Dorfhunde. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.667.) ([[Hertel 1829]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Es ergeht eine Verordnung, dass Knechten und Mägden ein eigenes Bett anzuweisen sei, um die Sittlichkeit zu wahren. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.667-68.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Die Verordnungen von 1705 und 1710 gegen &amp;quot;herrenloses Gesindel&amp;quot; werden verschärft, indem die Vertreibung durch Einsatz von Husaren und bei Wiedereinreise eine Züchtigung befohlen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.669.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August'''&lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Ansbachsche Verordnung zur Aufbewahrung feuergefährlicher Gegenstände in den Häusern.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670.) ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Schloss wird von französischen Truppen der 2. französischen Armee besetzt (bis 23.8), die sich unter Marschall Maillebois  auf dem Weg von den Niederlanden nach Böhmen befindet. Frankreich ist in diesem Konflikt gegen die österreichische Kaiserin Verbündeter des preußischen König, der gerade den Ansbacher Verwandten die Übernahme der Landesherrschaft gegen die Kurpfalz gesichert hatte.([[Rausch 1921]], S. 129-30)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. August''' - Von Kircheib (in der Quelle als Kirchenberg verschrieben) heranmarschierend, trifft die erste Division der 35-36.000 Mann umfassenden Armee des Marschalls Maillebois in Altenkirchen ein, rastet dort am 16. August und marschiert am 17. August nach Freilingen weiter. Die drei weiteren Divisionen folgen ebenfalls mit einem Rasttag in Altenkirchen im Abstand von jeweils zwei Tagen (die zweite Division trifft also am Tag des Abmarschs der ersten ein usw.). Die insgesamt 1.508 Pferde mit sich führende Armee hat nach Divisionen gegliedert folgenden - nicht vollständig mitgeteilten - täglichen Versorgungsbedarf: 1. Division - 13.695 Bund Stroh (zu je 10 Pd.) und 34,5 Klafter Holz; 2. Division - 9.165 Bund Stroh und 20 Klafter Holz; 3. Division 8.290 Bund Stroh und 16 Klafter Holz; 4. Division - 8.874 Bund Stroh und 28 Klafter Holz ([[Anonymus 1743]], S. 188-190). Vgl. auch [[Kehr 1926]] mit auszugsweise gebotenen Namenslisten geschädigter Einwohner. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21.-22. August''' - Für den Transport der französischen Divisionen von Altenkirchen nach Niederhadamar muss das Kirchspiel 12 Pferde und 21 Paar Ochsen stellen. Für die Verpflegung der Truppen stellt die Stadt 68 Säcke Hafer zu je 6 Malter, 100 Cent. 10 Pfund Heu und 146 Cent. 105 Pfund Stroh. ([[Rausch 1921]], S. 130-131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die städtischen Schutzjuden müssen an die Rentei-Verwaltung von jedem Stück Vieh die Zunge abliefern. ([[Heuzeroth 1975]], S.45). Die Stellung der Juden richtet sich nach der Juden-Ordnung vom 1. Oktober 1705. ([[Juden-Ordnung 1705]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Es gibt einen Jüdischen Friedhof links vor dem Obertor bei dem Herrschaftlichen Hopfengarten. ([[Jungbluth 2000]], S.215)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Es wird ein Strafreglement mit Angabe der Strafzahlungen für verschiedene Delikte erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670-73.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Oktober''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung gegen die Verbreitung von Viehseuchen bei Viehkauf ([[Hertel 1829]], S.173) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. November''' - Die Ansbachsche Bauordnung wird erlassen. ([[Hertel 1829]], S.173)  Das Erdgeschoss von Neubauten ist in Stein auszuführen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.673-74.)  (Vgl. auch [[Neu 1956]], S.94.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' -  Die &amp;quot;Fürstlich-Brandenburg-Onolzbach-Sayn'schen Regierungs-Canzlei&amp;quot; verkündet, dass alle Bediensteten der vorherigen Landesherrschaft von Sachsen-Eisenach übernommen werden.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.675.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Nach einer Meldung aus Frankfurt hat der Brandenburgisch-Onolzbachische Legations-Secretarius Seefried &amp;quot;vor kurzem&amp;quot; dem Königl. Französischen Gesandten Marquis de la Chetardie die gedruckten Bogen &amp;quot;Standhafte Vertheidigung des Hochfürstlich-Brandenburgisch-Onolzbachischen Succeßions-Rechts in die Reichs-Grafschaft Sayn-Altenkirchen gegen den ungegründeten Anspruch der Frauen Landgräfinn Carolina Christina zu Hessen-Philippsthal&amp;quot; kommuniziert (Staats- u. Gelehrte Zeitung Des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, CXCVIII. Stück, 14.12.1742). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Es ergeht die Waldordnung für das Amt Altenkirchen, in der alle Waldungen forstmäßig bearbeitet werden müssen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.676-81.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1743==&lt;br /&gt;
:* ''Altenkirchen, eine kleine Stadt am Nieder-Rhein in der Grafschaft Berg, nicht weit von Cölln, gegen Süden. Sie brannte im Jahre 1728. gantz ab.'' Der Altenkirchen betreffende Eintrag in Carl Günther Ludovici, Allgemeine Schatz-Kammer Der Kauffmannschafft oder Vollständiges Lexicon Aller Handlungen und Gewerbe ... Fünffter Theil, oder Supplement. Leipzig, Sp. 238, bietet eine Mischung mehr oder weniger zuverlässiger Informationen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein Golddukat mit zwei ovalen Wappen geprägt. ([[Schön 2008a]], S.178, Nr. 48)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Feuerordnung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670-73.) ([[Hertel 1829]], S.173). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung zum Erbrecht erlassen: Häuser sollen an das älteste Kind ungeteilt fallen, Äcker dürfen unter einem Morgen Größe nicht geteilt werde, Wiesen nicht unter einem halben Morgen; alle Erbteilungen müssen gerichtlich protokolliert werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.682-85) (eb) ([[Hertel 1829]], S.173). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung: Spielen und Zechen wird an Sonn- und Feiertagen verboten ([[Hertel 1829]], S.174). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Christoph Ungewitter  wird als lutherischer Inspektor eingeführt, ist gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen, nachdem er bereits 1723-1725 als Rektor und zweiter Pfarrer gewirkt hatte. ([[Sinemus 1933]], S.34-35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Es wird ein Verbot erlassen, im Wald Feuer zu machen und zu rauchen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.702.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Es ergeht das Verbot der Aufnahme landesfremder Personen über acht Tage hinaus.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.702-03.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Es wird verboten, Maibäume zu schlagen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.703.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang Oktober''' - Nach einer Nachricht vom 12. Oktober haben &amp;quot;vor etlichen Tagen&amp;quot; 36 berittene Husaren von Ansbach kommend auf ihrem Ritt nach Altenkirchen in Frankfurt/M. Station gemacht (Beytrag Zu den Privilegirten Historischen Nachrichten Der XLIIsten Woche, Anno 1743, S. 840). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Oktober/Anfang November''' - Holländische Truppen im Umfang von 10 Divisionen als Avantgarde einer Alliierten Armee sollen von Limburg über Weyerbusch nach den Niederlanden marschieren, englische und österreichische Einheiten sollen diesen folgen. Das Holländische Garde-Regiment zu Fuß und das zu Pferd als 1. Division marschieren am 29. Oktober von Hundsangen nach Freilingen (Münchnerische Ordinari-Post-Zeitungen, Num. XLV, 9.11.1743 und Num. XLVI, 16.11.1743). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Die Friedrichs-Universität in Erlangen wird gegründet. An ihr studieren in den kommenden Jahrzehnten bis 1802 acht in Altenkirchen beiheimatete Söhne. (Kunstmann 1843) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1744==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein weiterer Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr. 49)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:*  Unter Leitung des Geheimen Rats von Avemann wird ein Bergamt für die Grafschaft eingerichtet. ([[Cramer 1805]], S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Preußische Werbung von Soldaten wird zugelassen, die holländische dagegen nicht.  ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen hat 100 Räuche (Häuser mit Feuerstellen). (Tabelle in [[Heinemann 2008]], S. 29.) (sts) - Korrektur: Sowohl die Datierung als auch die Anzahl der Räuche sind zu korrigieren. Vgl. Eintrag unter 24. Nov. 1745. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von den Bewohnern sind 36 lutherisch, 74 reformiert, die die Hauptkirche simultan nutzen, und 11 katholisch. (aus: Beschreibung der gesamten Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Landeshauptarchiv Koblenz 30-2320) ([[Sommerfeld o. D.]], S. 47/48 ) (eb) - Korrektur: Die mitgeteilten Zahlen betreffen das Jahr 1745. Vgl. Eintrag unter 24. Nov. 1745. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Ansbachsche Schulordnung wird erlassen. ([[Groh 1962]], S.77-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Metzger Franz Deubel beklagt sich, dass der vom reformierten Pfarrer zu haltende Gemeindestier sich nachts in den Gärten herumtreibe und Schaden anrichte. Der Pfarrer gibt dem Stier die Schuld, der abends mit den Kühen zurückgetrieben werde. Es sei nicht immer zu vermeiden, dass er den Kühen nachstelle. ([[Sinemus 1933]], S.246) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Januar''' - Eine amtliche Gebührenordnung wird veröffentlicht. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704.) (eb) - Die &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Sayn-Altenkirchische Tax-Ordnung&amp;quot; kann im Volltext auch unter www.dilibri.de eingesehen werden. (ak) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Es ergeht eine Verordnung zur Anzeigepflicht von Erbteilungen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Es wird das Verbot erlassen,  Lumpen außer an konzessionierte Papierfabrikanten zu verkaufen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704-05.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. August''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung, wonach die Kirchenbuße in Fällen der Unzucht durch Geldstrafen ersetzt wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.705; [[Hertel 1829]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Das Hochgericht in Helmenzen wird am Galgenberg in Anwesenheit aller Zunfthandwerker der Wollweber, Bäcker, Schlosser, Schmiede, Schreiner, Rothgerber, Sattler und Schuhmacher aufgerichtet. Anwesend sind auch der Hofrat und Kanzleidirektor Avemann,  Amtsverwalter Schulz  und der Steuerverwalter Georg Ludwig Billing ([[Rausch 1921]], S.76-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1745==&lt;br /&gt;
:* An der Vordergasse entsteht ein Barockbau zu Repräsentationszwecken bei der gelegentlichen Unterkunft der Herrschaft und als Wohnung des Kanzleidirektors. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach zwei Silbermünzen geprägt, eine mit dem Nennwert zu 3 Kreuzer = ein Groschen und eine zu 6 Kreuzer. Die letztere wird dann jährlich bis 1754 mit neuer Jahreszahl geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr.50-51)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Bestrafung bei Unzucht. ([[Hertel 1829]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Es wird das Verbot ausgesprochen, sich an Sonn- und Feiertagen vom Wohnort zu entfernen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.708.) ([[Vierbuchen 1978]], S.183)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Dr. Johann Pachelbel wird zum Stadt- und Amtsphysikus und Apotheker in Altenkirchen in Personalunion ernannt. ([[RZ]], 24.7.1971) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Bestrafung der Beherbergung von Vagabunden. ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Die Ansbachsche Bauordnung für Bauernhäuser wird  erlassen. ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es ergeht eine Verordnung zur Unterhaltung der Wege zwischen den Gemeinden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.709.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Amtsaktuar Johann Ernst Cramer erstellt eine Beschreibung des Amtes Altenkirchen, die zur Stadt Altenkirchen die folgenden Informationen enthält: Die Stadt hat 101 Häuser, in denen &amp;quot;99 inwohner und 22 beysaßen&amp;quot; - hiermit ist allein der Status der Haushaltsvorstände erfasst - wohnen. Hiervon sind 36 lutherischer, 74 reformierter und 11 katholischer Konfession. Die Stadt hat zwei alljährlich in ihrem Amt wechselnde Bürgermeister; die Angelegenheiten der Stadt werden nach Zusammenrufen der Bürger in einem Rathaus verhandelt. Becker, Schlosser, Schmiede, Wollenweber, Schreiner, Fenstermacher, Schuhmacher und Rotgerber sind in Zünften zusammengeschlossen, &amp;quot;so vor uralten zeiten etabliret worden&amp;quot;. Die Schneider sind hingegen noch nicht in einer Zunft organisiert. Neben der von Reformierten und Lutheranern simultan genutzten Hauptkirche ist die herrschaftliche Mahlmühle gleich vor der Stadt erwähnt, wohin die Bürger gebannt sind. Bei dieser finden sich auch etliche Loh- und Baumühlen sowie eine Ölmühle, die Privatleuten gehören. Die Mauern der Stadt gelten als ziemlich gut. Neben dem Schloss ist der ehemalige herrschaftliche Viehhof erwähnt, zu dem einmal 5-600 Schafe gehörten. Nachdem man die zugehörigen Güter an Privatleute verpachtet hat, sind hiervon nur noch einige Scheunen und das Schafhaus erhalten. - Zum herrschaftlichen Hof Bergenhausen zählen &amp;quot;5 räuch und 6 inwohner&amp;quot; (5 luth., 1 ref.).  - Der herrschaftliche Hof Honneroth &amp;quot;hat 2 räuche, 2 inwohner&amp;quot; (1 luth., 1 kath.). - Dieperzen &amp;quot;ist 5 räuche starck, und befinden sich 5 inwohner&amp;quot; (3 luth., 2 kath.). - Leuzbach &amp;quot;ist 42 räuche starck, und befinden sich 17 inwohner&amp;quot; (1 luth., 16 ref.); der gesondert erwähnte Hof des Amtsverwalters Schultz ist allein vom Zehnten befreit, hat aber ansonsten die Abgaben und Dienste zu leisten, die auf Privatgütern liegen. ([[Brommer 2016]], S. 11-21) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Johann Konrad Neuhoff wird reformierter zweiter [[Pfarrer]]. ([[Sinemus 1933]], S.82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1746==&lt;br /&gt;
:* Johann Georg Goedecke ist in Altenkirchen Münzunternehmer bis 1753. ([[Schön 2008]], S.305)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden zwei Silbermünzen geprägt, 1/2 Speziesreichstaler und 1 Speziesreichstaler. ([[Schön 2008a]], S.179, Nr. 52-53)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Der Fürst von Taxis lässt die städtischen Boten auf den Strecken anhalten und die Briefpakete öffnen und untersuchen. Die Stadt Köln wehrt sich mit einer Klage beim Reichshofrat, die abgewiesen wird. ([[Faulhaber 1883]], S.84) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Das Saynische Administrationskollegium erlässt eine Verfügung zum Verfahren in Ehesachen. ([[Jacobson 1844a]], S. 545-46) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Mai''' - Johann Henrich August Ungewitter wird Rektor der Lateinschule. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Es ergeht ein Verbot der Sammlung mildtätiger Gaben durch Landesfremde.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.710) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Salentin Engelbert Avemann, ansbachischer Kanzleidirektor in Altenkirchen kauft von Graf Johann Ludwig von Wied-Runkel den Fruchtzehnten zu Niederwambach, die Zehnten zu Oberwambach, Seelbach und Bettgenhausen und die Kirchspielsbannmühle zu Niederwambach für 8000 Reichstaler auf 20 Jahre. ([[Schultze 1911]] Nr. 1683)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia schreibt Wilhelm von Oranien an die Westerwälder Stände und bittet um Anwerbung von Soldaten für die kaiserlichen Truppen. In Altenkirchen finden die Werber &amp;quot;gleich ein ganzes Nest voll unverschämter Halunken; so als Soldat immer noch gut&amp;quot;.([[RZ]], 4.3.1953)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Dezember''' - Das Recht, in der Stadt Münzen zu prägen, wird vom Markgrafen wiederholt. ([[Mendel 1949]], S.10) (eb)- '''Präzisierung:''' Weder die Sayner Grafen noch die Nachfolgelinien haben in Altenkirchen vor 1746 eine Münzstätte betrieben, erst Brandenburg-Ansbach richtet eine solche hier ein ([[Schneider 1979]]). Als zuverlässige Quelle zum Münzwesen in Altenkirchen sollte die auf gründlicher Auswertung der überlieferten Akten sowie einer umfassenden Sichtung der überlieferten Münzen und Medaillen beruhende Darstellung von [[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]] herangezogen werden (dort vor allem S. 210-221 und S. 260-263; Aufstellungen zu den in Altenkirchen geprägten Münzen S. 222-226, S. 230f.) (ak) Es werden Silbermünzen in Talerwährung geprägt. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) -'''Korrektur:''' Münzprägungen der Altenkirchener Münzstätte sind für die Jahre 1751-1759 nachweisbar ([[Schneider 1979]], S. 73). (ak) '''Bedenken''': vgl. Eintrag 1750 zum Ausbeutetaler. (eb) - Dieser Ausbeutetaler fungierte nicht als Zahlungsmittel, sondern als Erinnerungsstück. (ak) [[Schön 2008a]] (S. 976, Nr. 4-7) katalogisiert bereits für 1748 vier Prägungen in Silber aus der Münzstätte Altenkirchen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1747==&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachische Address- und Schreib-Calender auf das Jahr 1747&amp;quot; verzeichnet sowohl die Mitglieder des in Ansbach residierenden Hoch-Fürstl. Brandenburg-Onolzbach-Saynischen Administrations-Raths-Collegiums (S. 86) als auch sämtliche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen tätigen Räte und Diener (= Beamte) (S. 87-92) ([[Address- und Schreib-Calender 1747]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein weiterer Golddukat geprägt, der auch 1750 mit neuer Jahreszahl aufgelegt wird. ([[Schön 2008a]], S.179, Nr. 54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eine Stadtrechnung für 1746/47 weist vier Schutzjuden nach ([[Groß 1924]]; [[Krämer 1995b]], S. 125). (sts) '''Ergänzung''': Genannt werden die Schutzjuden Calm (Callmann) David und Mortgen.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als [[Bürgermeister]] wird Peter Weber genannt ([[Groß 1924]], S. 79 (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadtrechnung 1746/47 hat Hinweise auf eine von J. G. Hasselbach geführte Klage (nicht näher datiert), wonach ihm ungarische Ochsen seine gepachteten Weideflächen abgegrast hätten. Während [[Groß 1924]] daraus auf das &amp;quot;Umherziehen fremder Kriegsvölker&amp;quot; schließen will, ist es wahrscheinlicher, in dieser Beschwerde einen Hinweis auf den Fernhandel mit Ochsen zu sehen, der in Köln ein Absatzgebiet hatte, für das die Hohe Straße als Triebweg diente. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Fürstlich Brandenburgische Cantzley befiehlt &amp;quot;zur Bestreitung der Commissariatsausgaben&amp;quot; 3000 Gulden für die Monate Januar bis April zu erheben. Diese zusätzliche Steuer für die Grafschaft wird auch am 3.5. und 25.9. für die folgenden Tertiale erhoben. Sie wird am 15.8.1748 als erledigt von Kammerkommissar Johann Gerhard Cramer attestiert.  ([[RZ]], 10.3.1962) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Johann Henrich August Ungewitter wird zum Rektor der Lateinschule ernannt. [[Pfarrer]]  ([[Viehmeyer 1959.2]], S.22-23)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Der jüdischen Gemeinde wird die Einrichtung einer &amp;quot;Judenschule&amp;quot; in einem Privathaus gestattet; 1743 war ein entsprechender Antrag noch abelehnt worden. Für diese Genehmigung hat jeder jüdische Haushalt jährlich eine Abgabe in Höhe von 1 Reichstaler zu leisten ([[Synagogen Rheinland-Pfalz/Saarland 2005]], S. 73). (ak) (Datum von [[Jungbluth 1999]], S.216)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Der Tagelohn für Zimmerer in herrschaftlichen Bauten beträgt bei einer Arbeitszeit von im Sommer ab 4 Uhr morgens bis 19 Uhr abends, im Winter von Tagesanbruch bis Anbruch der Nacht für Meister im Sommer 30 Kreuzer, im Winter 25 Kreuzer, für Gesellen im Sommer 22 bis 28 Kreuzer, im Winter 18 bis 23, für Handlanger im Sommer 20 Kreuzer, im Winter 15 Kreuzer. Ein Huhn kostete 48 Kreuzer, ein Eimer 50 Kreuzer, ein Topf mit Deckel 60 Kreuzer. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.711.) (eb)  ([[Vierbuchen 1978]], S.184)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1748==&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachische Address- und Schreib-Calender auf das Jahr 1748&amp;quot; verzeichnet sowohl die Mitglieder des in Ansbach residierenden Hoch-Fürstl. Brandenburg-Onolzbach-Saynischen Administrations-Raths-Collegiums (S. 86) als auch sämtliche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen tätigen Räte und Diener (= Beamte) (S. 87-92) ([[Address- und Schreib-Calender 1748]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es finden sich Angaben zur konfessionellen Gliederung des Kirchspiels Altenkirchen; die Haushaltungen verteilen sich wie folgt auf die drei Konfessionen: Stadt Altenkirchen 36 luth., 14 ref., 11 kath.; Dieperzen 4 luth., 0 ref., 3 kath.; Leuzbach 6 luth., 17 ref., 0 kath. ([[Fabricius 1909]], S. 180). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eine frühere Verordnung wird wiederholt, nach der Wilddiebe, wenn sie sich der Verhaftung entziehen wollten oder Widerstand leisteten, erschossen werden könnten. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Leonhard Bernhard wird Münzwardein der Münze, von 1750 bis zum Tod 1785 Münzmeister. ([[Schön 2008]], S. 296) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden in Silber vier Münzen in den Nennwerten 1/40 Taler, 1/24 Taler, 1/20 Taler und 1/12 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 956, Nr. 4-7)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1748 ging noch eine stadtkölnischer Bote zwischen Köln und Frankfurt, erst in diesem Jahr ging der Postdienst dann endgültig an die Taxis'sche Post ([[Stricker 1872]], S. 322). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' -  Erbprinz Alexander besucht die Stadt (bis 5. Juni) ([[Käppele 1982]], S.196-197); [[Schuhmann 1992]], S. 275-277) und den Kanzleidirektor Avemann. ([[Lang 1848]] S. 76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Einschränkungen der Ziegenhaltung werden erneuert. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.713.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Es ergeht die Anordnung, dass bei Verstaatlichung von Grundstücken die Entschädigung geregelt sein muss, ehe die Einziehung erfolgt.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.713.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1749==&lt;br /&gt;
:* Johann Christoph Friedrich Röger wird mit der Vermessung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen betraut. ([[Güthling 1969]], S.29) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine überwiegend herrschaftliche und kirchliche Gebäude umfassende Aufstellung der wichtigsten Gebäude in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen führt für Altenkirchen u. a. das &amp;quot;Würthshauß zum weißen Falcken&amp;quot; an, welches als neu erbaut und bei der Kirche stehend angegeben ist.([[Schmeisser 1958]], S. 92) Ob dieses Wirtshaus in einer Verbindung mit dem für [http://akdia.altenkirchen.de/index.php/1101_-_1200#1179 1179] genannten Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Falken&amp;quot; steht ([[Heuken 1996]], S. 81), ist eher fraglich. Auch die Verbindung zum angeblich 1525 bestehenden Gasthaus &amp;quot;Zum Falken&amp;quot; lässt sich nicht nachweisen. All diese Ungereimtheiten, die [[Heinemann 2014]] (S. 84 u. S. 93) erneut ausbreitet, gehen offensichtlich auf einen Zeitungsartikel &amp;quot;Das Wirtshaus zum Falken&amp;quot; zurück, dessen mit den Initialen K. R.-M. zeichnender Verfasser wohl Karl Ramseger-Mühle war ([[RZ]] Nr. 18, 12./13.2.1949). Für die Namengebung des Wirtshauses &amp;quot;Zum weißen Falken&amp;quot; dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die unübertroffene Leidenschaft für die Falknerei bestimmend gewesen sein, die Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach zeigte. Kein anderer Reichsfürst seiner Zeit betrieb die Beizjagd mit vergleichbarem Aufwand (und ruinösen Folgen für die Staatskasse). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christian Schmeisser fertigt im Auftrag des Erbprinzen von 1748 18 Bilder von Ansichten der Hauptorte der Grafschaft an, die im Falle der von Altenkirchen bisher als verschollen gelten. Er erwähnt für die Stadt das Obertor und das Untertor, sowie die Hauptwache. (Güthling 1958, S. 92) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für Altenkirchen sind 3 Markttage angesetzt: am Mittwoch nach Hl. 3 Könige, am ersten Montag im August und am Montag vor Simon Juda (Der Hinckend- und Stolpernd- doch eilfertig-fliegend- und laufende Reichs-Bott [...) Auf das Jahr 1749. Offenbach/M., o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die 1724 angeordneten halben Feiertage fallen weg. ([[Sinemus 1933]], S.234) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird nach dem Tod des Hachenburger Burggrafen Georg Friedrich von Kirchberg (14.8.1749) ein Ausbeutetaler in 110 Exemplaren mit dem Bild des Grubenfeldes St. Michael in Hamm/Sieg geprägt. ([[Gondorf 1993]], S.29 mit Abbildung) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung zur Beschränkung der Vermächtnisse von Immobilien an die Kirchen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.714.)  ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' - Die Stadt Köln verständigt sich mit dem Fürst von Taxis, die städtische Botenpost von Köln nach Frankfurt zu verkaufen. ([[Faulhaber 1883]], S.86)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Jahresmitte''' - Das Werk &amp;quot;Staatsrecht der Reichs-Graffschaft Sayn&amp;quot; von Johann Jakob Moser erscheint. ([[Volz 1978]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Es ergeht die Anordnung zur Erlegung von 20 Sperlingen je Untertan.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.714.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Eine Ansbachsche Verordnung legt fest, dass alle Kauf- und Tauschverträge sowie Erbteilungen gerichtlich bestätigt werden müssen. ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - Es ergeht eine Abdeckerordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.715-17.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Es ergeht die Verordnung zum Schutz der amtlich bestellten Wundärzte.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.717.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1750==&lt;br /&gt;
:* Gelbe Postwagen der Thurn-und-Taxisschen Post fahren als &amp;quot;Westerwälder Cours&amp;quot; von Frankfurt über Limburg - Wallmerod - Dierdorf - Hachenburg - Freilingen - Wahlrod - Gieleroth Altenkirchen zweimal wöchentlich nach Köln.  ([[Faulhaber 1883]], S.130-163) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verschärfung der Tag- und Nachtwachen gegen &amp;quot;Diebe und Vagabunden&amp;quot;, deren Verfolgung mit geladener Waffe und verstärkte Passkontrollen werden befohlen. ([[Vierbuchen 1978]], S.180)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird eine Silbermünze zu einem Kreuzer geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. A 12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ausbeutetaler aus dem Fischbacher Bergwerk &amp;quot;Krautgarten&amp;quot; mit dem Bild des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich werden in der Münzstätte Altenkirchen  geprägt.([[Sayn 1987]], S.147) (eb) - Abbildung und historische Erläuterungen bei [[Spies 1768]] (S. 121-128). Die Prägung dieser Ausbeutemedaille (ein Erinnerungsstück!) zur Mitte des Jahres 1750 &amp;quot;bildete den eigentlichen Auftakt für die später rege Tätigkeit der Münzstätte in Altenkirchen&amp;quot; ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 229). (ak) '''Bedenken''': Angesichts der Prägungen des Jahres 1748 ist diese Bewertung fraglich. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' -  Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verfahren wegen Falschmünzerei. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.717-18.) ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. April''' - Das Verbot wird ausgesprochen, Häuser länger als drei Monate unbewohnt zu lassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.718.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Altenkirchen wird vom Erzbistum Köln zum Teil des Dekanats Siegburg erklärt. ([[Binterim/Mooren 1828]], S.209) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.August''' - Es ergeht eine Verfügung in Ehesachen durch das Saynische Administrationskollegium. ([[Jacobson 1844a]], S. 546)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Dezember''' - Ehegatten-Konkurse werden geregelt.(Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.719-20.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1751==&lt;br /&gt;
:* Es kommt zur Herstellung von geringwertigen Scheidemünzen, besonders aus Kupfer, in der Altenkirchener Münze bis 1758, die vom Kaiser verrufen und eingezogen werden. ([[Rausch 1921]], S. 193-194) (eb) - Die Münzstätte Altenkirchen stand während der gesamten Zeit ihres Bestehens in einem zweifelhaften Ruf; ihr rechtlicher Status war umstritten. ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]]) Einen reich bebilderten Einblick in die Altenkirchener Münzprägungen vermittelt [[Brandenburg in Franken 2015]], S. 326-329, S. 384-385. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wilhelm Dobicht ist bis 1759 Münzeisenschneider für die Münze. ([[Schön 2008]], S.301)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden zwei Silbermünzen geprägt, in den Nennwerten zu 1 Kreuzer und 6 Kreuzer. Letztere Münze wird in den Jahren bis 1755 jährlich mit neuer Jahreszahl geprägt, erstere nur noch einmal 1755. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 13-14)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Abschaffung der Raderwährung. ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. August''' - Ein Dekret des saynischen Administrationsrates verfügt die Abmessung und Absteinung sämtlicher herrschaftlicher Höfe im Kirchspiel Altenkirchen. Daraufhin legt der Ingenieurleutnant Johann Christian Friedrich Röger u. a. eine kolorierte Übersichtskarte zu den Grundstücken des Bergenhäuser Hofes vor ([[Behr &amp;amp; Heyen 1985]], S. 91 (Abb. 50)). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung zum Forstfrevel erlassen. ([[Hertel 1829]], S.177)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1752==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden 4 Kupfermünzen in den Nennwerten 1 Pfennig, 1 1/2 Pfennig, 2 Pfennig, 4 Pfennig und  drei Silbermünzen in den Nennwerten 1 Kreuzer (Nachprägungen 1753 und 1754), 2/3 Taler (Nachprägung 1753), ein Reichstaler geprägt.([[Schön 2008a]], S. 180, Nr. 59-62, 63-64,67)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden zwei Kupfermünzen zu 1 Pfennig und 1/4 Stüber sowie ein Silbermünze zu 3 Stüber geprägt. Die erstere wird mit der Jahreszahl 1753 nachgeprägt, die zweite bis jährlich 1756 mit neuer Jahreszahl. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 9-10,12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Januar''' - Als Rektor der Lateinschule wird Anton Ludwig Ebhardt eingeführt, Sohn des Amtsverwalters von Bendorf Johann Jakob Ebhardt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64-65) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Glücksspielverbot. ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12./13. August''' - Der Scharfrichter im kurtrierischen Montabaur wird abends entführt und genötigt, einen angeblich vom Markgrafen von Brandenburg-Ansbach zum Tode verurteilten 30-35-jährigen Mann zu exekutieren. Die Entführer hindern ihn jedoch am entscheidenden Hieb, eröffnen dem &amp;quot;Verurteilten&amp;quot; seine Begnadigung zur Haft auf der Freusburg und lassen den Scharfrichter frei. ([[Stramberg 1853]], S. 277-280) Welche Bewandtnis es mit dieser Scheinexekution auf Sayn-Altenkirchener Gebiet gehabt hat, das bleibt zu ermitteln; vorläufig liegt allein &amp;quot;eine dunkle Geschichte&amp;quot; vor. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. August''' - Es wird Ansbachsche Verordnung über die Erlaubnis erlassen, im Erbfall Häuser in zwei Wohnungen zu teilen. ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1753==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen gibt es einen Agenten des britischen Werbekommissars für die Auswanderung nach Nordamerika in Frankfurt. ([[Neu 1956]], S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Verbot der Rodung von Wald ohne Genehmigung.([[Neu 1956]]. S.143)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden ein Golddukat zur Falkenjagd und ein weiterer Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr. 57, 65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Erdmann Damian Fritsch ist bis 1759 in Altenkirchen Münzunternehmer. ([[Schön 2008]], S. 303)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird eine Silbermünze zu 12 Kreuzern geprägt, die den Hinweis ''Brandenburg Onolzbach und Saynisches Land'' trägt. Sie wird 1755 mit neuer Jahreszahl nachgeprägt. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 20) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Hermann Konrad Altgelt wird als zweiter reformierter [[Pfarrer]] ernannt. ([[Sinemus 1933]], S.83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot, mit brennenden Lichtern in Ställe zu gehen ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Oktober''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung erlassen, dass herrschaftliche Beamte von Untertanen und Hofleuten keine Kohlen kaufen dürfen. ([[Hertel 1829]], S.177)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' - Als der Erbprinz von einer Bildungsreise schwer erkrankt zurückkehrt, entlädt sich die Wut des Markgrafen gegen einen Reisebegleiter, den Hofrat Mayer. Dieser wird nach Altenkirchen abgeführt. Nach einer Überlieferung wird er hier von einem Kommando Hannoverscher Dragoner übernommen und ins Zuchthaus nach Celle gebracht, wo sich seine Spur verliert ([[Lang 1833]], S. 53). Einer anderen Überlieferung zufolge wird der Gardeoffizier von Leubelfing nach Altenkirchen nachgeschickt mit dem Befehl, Mayer dort hinrichten zu lassen ([[Lang 1833]], S. 53; [[Oertel 1837]], S. 60). Möglicherweise mischen sich diese Geschichten mit Nachrichten aus dem Jahre 1752 (vgl. Eintrag unter 12./13. August). Es bleibt zu prüfen, ob sich Fakten sichern lassen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1754==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden sechs Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (1756 und 1757 nachgeprägt), 6 Kreuzer, 30 Kreuzer und drei verschiedene Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 180-81, Nr. 66,68-70, A 69, A 70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Anlässlich der Erreichung der Großjährigkeit widmet Caspar Andreas Ruhland, evangelisch-lutherischer Kantor in Altenkirchen, dem Erbprinzen Christian Friedrich Carl Alexander (* 24.2.1736 Ansbach) ([[Groß 1749]], S.550) , seinem zukünftigen Fürsten (ab 3. August 1757) ein [[Huldigungsgedicht]], das in Neuwied gedruckt wird. (Staatsarchiv Nürnberg) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juli''' - Eine Brand-Versicherung wird eingerichtet. ([[Heuber 1784]], S. 72-75) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. November''' - Der Erbprinz heiratet die Tochter Friederika Carolina des Herzogs Franz Josias von Coburg-Saalfeld. ([[Barth 1795]], S. 335)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1755==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden sieben Silbermünzen geprägt in den Nennwerten 1 Stüber, 4 Kreuzer, 1/12 Reichstaler, 1/6 Reichstaler, 1/12 und 1/6 Reichstaler mit der Inschrift ''Graf zu Sayn und Wittgenstein'', 1 Konventionstaler. ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 11, 15-19, 21) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Verwaltung des Kirchenvermögens. ([[Hertel 1829]], S.178) (eb) Neben dem Kirchenvermögen der christlichen Konfessionen erfasst die Verordnung auch Wohltätigkeitsanstalten. Da die Gemeinde- bzw. Städteordnungen der Rheinprovinz 1845 und 1856 die bestehende Organisation der Armen-Verwaltung nicht berühren, gilt die Ansbachsche Verordnung in der Bürgermeisterei Altenkirchen auch noch 1859 ([[Bachem 1859]], S. 148). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass herrschaftliche Beamte beim Verkauf oder Verpachtung herrschaftlicher Güter nicht mitbieten dürfen. ([[Hertel 1829]], S.178) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26.-27. Dezember''' - In Köln und Aachen wird ein Erdbeben vermerkt, das aber keine Schäden anrichtet. ([[Korth 1885]],S. 197-198) Es fällt auf, dass am 1.11.1755 ein großes Erdbeben Lissabon zerstörte. Vielleicht handelte es sich hier um ein Nachbeben. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1756==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden drei Silbermünzen in den Nennwerten 1/12 Reichstaler, 20 Kreuzer und 1 Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 181, Nr.71-73)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein Postreisender kann die Strecke Frankfurt-Köln zum Preis von 9 Gulden nutzen, zahlt (ab Frankfurt) bis Weyerbusch 7 Gulden, bis Gieleroth 5 Gulden, bis Freilingen 4 Gulden 20 Kreuzer ([[Eber 1756]], S. 157). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Der Raum  Aachen/Düren wird durch ein starkes Erdbeben mit schweren Gebäudeschäden erschüttert. ([[Pauls 1893]], S. 94) Es verursacht große Schäden linksrheinisch und wird rechtsrheinisch bis Frankfurt, Arnsberg und Paderborn wahrgenommen. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb) - Nach Meldungen aus Neuwied haben sich kurz nach 8 Uhr Erdstöße und nachfolgender Sturmwind auf dem ganzen Westerwald &amp;quot;mit vieler Heftigkeit verspüren lassen&amp;quot;, Schornsteine stürzten ein, Bäume wurden entwurzelt (Münchner Zeitungen Num. XXXIII, 26. Februar 1756, S. 130). Dieses Erdbeben ist das stärkste in Deutschland bekannte ([[Bork 2020]], S. 82). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. August''' - Preußische Truppen marschieren in Sachsen ein ([[Oncken/Heyck 1908]], S.317) und lösen damit den Siebenjährigen Krieg aus. Ansbach steht damit im Loyalitätskonflikt zwischen dem habsburgischen Kaiser und der preußischen Verwandtschaft. Vgl dazu [[Störkel 1995]] (S.60-64). Der Konflikt besteht auch zwischen dem Markgrafen, der die kaiserliche Partei ergreift, und dem Kronprinzen, der auf preußischer Seite steht. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1757==&lt;br /&gt;
:*  [[Bürgermeister]] ist Johann Gerhard Hasselbach. ([[Groß 1924]], S. 79) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Auf dem Schlossgelände entsteht ein Fruchtspeicher zur Aufnahme der Getreideabgaben der Bevölkerung. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Der Reichstag beschließt den Reichskrieg gegen Preußen wegen dessen Einmarsch in Sachsen und fordert die Kreiskontingente an.([[Oncken/Heyck 1908]], S.319) Der Markgraf lässt für die kaiserliche Seite abstimmen. ([[Störkel 1995]], S. 62-63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - Preußen droht Ansbach Vergeltung wegen seiner reichstreuen Haltung an. ([[Störkel 1995]], S. 62/63)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. März''' - Ansbach schließt mit Frankreich einen Subsidienvertrag. ([[Störkel 1995]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''' ab März''' - Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen ist im [http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenjähriger_Krieg Siebenjährigen Krieg] Durchmarschgebiet für französische Truppen, die als Gegner Preußens auftreten. ([[Rausch 1921]], S.133-134; dazu auch [[Ramseger 1936]], S.19)  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Eine dem Markgrafen angeratene Flucht nach Altenkirchen wird verworfen. ([[Störkel 1995]], S. 64)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Der Markgraf flüchtet vor preußischen Truppen, die auch in Ansbach einmarschieren, bis 16. Juni nach Würzburg. ([[Störkel 1995]], S.66)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Mit dem Tode des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich übernimmt Markgraf Christian Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach die [[Landesherrschaft]]. ([[Barth 1795]], S. 334)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Auf den Tod des Landesherrn werden in der Münzstätte Schwabach zwei Silbermünzen zu 1/6 Taler und ein Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S.181, Nr. 75-76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1764 werden in der Münzstätte Altenkirchen für den neuen Landesherren noch Münzen geprägt. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) Im Jahre 1757 wird  noch eine Kupfermünze zu 1/4 Stüber  geprägt (1758 nachgeprägt), sowie drei Silbermünzen zu 1 Kreuzer (nachgeprägt 1758), 12 Kreuzer (nachgeprägt 1758) und 1/6 Taler (nachgeprägt 1758) ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 22-23,25-26)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden für den neuen Landesherrn zwei Kupfermünzen zu 1 und 2 Pfennig, neun Silbermünzen in den Nennwerten  zu 1 Groschen, 1 Kreuzer (1760 nachgeprägt), 1/12 Reichstaler, 1/6 Reichstaler mit Brustbild, 1/6 Reichstaler mit Monogramm, 8 Gutegroschen, 2/3 Taler mit Hüftbild, 2/3 Taler mit Brustbild, 1 Reichstaler und 1 Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S.181-182, Nr. 77-78, 98, 81, A 82, 82-86)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1758==&lt;br /&gt;
:* Ausprägung einer Münze, die allerdings den Bestimmungen der Reichssatzung wegen ihres geringen Feingehalts nicht entsprach ([[Hanke 1988]], S.26) Es wird nicht berichtet, ob es sich um eine der Nachprägungen oder die einzige Neuprägung des Jahres zu 6 Kreuzer ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 24) handelte. (eb) Vgl. auch Eintrag unter 27. März 1760. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 3 Kreuzer, 4 Kreuzer (1759 nachgeprägt), 6 Kreuzer, zwei verschiedene Ausprägungen zu 1 Konventionstaler (davon der zweite 1759-60 zweimal nachgeprägt) und 1 Karolin in Gold geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 181-182, Nr. 87-90, 91-92)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der französische Herzog von Broglie hält den Westerwald besetzt. ([[Rausch 1921]], S. 134) Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 2, S. 20. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23./24. April''' - Auf Schloss Altenkirchen verstirbt in der Nacht vom 23./24. April die verwitwete Gräfin Sophia Florentina von Wied-Runkel (Neue Genalogisch-Historische Nachrichten von den Vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den Europpäischen Höfen zugetragen [...]. Der 106. Theil. Leipzig 1759, S. 923). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18./19. Juni''' - Der Erbprinz von Braunschweig bricht in der Nacht mit 9 Batillonen und 10 Eskadronen aus dem Lager in Altenkirchen auf und zieht Richtung Niederrhein (Reichs Post-Reuter No. 12, 28.06.1758). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Ein französisches Kommando zählt die Frucht-, Heu- und Strohvorräte und die Viehbestände, Pferde und Fuhrwerke in allen Orten. ([[Ramseger 1936]], S.20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1759==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (1761-63 und 1765-1767 nachgeprägt),1 Kreuzer (1760-61 nachgeprägt), 10 Kreuzer, 20 Kreuzer und 1/2 Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S.183, Nr. 94-96, A 97, 91) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Sterbetalers des Burggrafen Georg Friedrich von Kichberg wird in der Münzstätte Altenkirchen geprägt.  ([[Sayn 1987]], S.147)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Altenkirchener Münzstätte stellt ihren Betrieb ein (wie die wiedischen Prägestätten in Dierdorf und Neuwied). Nur 1763/64 werden in Altenkirchen noch einige wenige Konventionsmünzen geprägt ([[Schneider 1979]], S. 73; [[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 218f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Quirin Fritsch ist bis 1765 Münzunternehmer. ([[Schön 2008]], S. 304)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadtrechnung 1758/59 weist als gehaltene Stadtmärkte den Thomasmarkt (21.12.) und den Lichtmessmarkt (2.2.) aus ([[Groß 1924]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Es wird eine Neufassung der Zollordnung vorgenommen. ([[Heuber 1784]], S. 568-574). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab März''' - Es kommt zu Einquartierungen französischer Truppen des Herzogs von Broglie auch in Altenkirchen ([[Ramseger 1936]] S.19-21; [[Katzwinkel 1959]], S.35). Zwei französische Divisionen müssen mit täglich 7000 Rationen verpflegt werden. Kanzleidirektor Salzmann kann keine Verringerung der Fourageleistungen erwirken. ([[Rausch 1921]], S. 135) Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 3,1787, S. 25/26 und S.377. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Bürgermeister Johann Gerhard Hasselbach legt die Stadtrechnung vom 1. Mai 1758 bis 30.April 1759 vor. Darin enthalten sind Judenschutzgelder, die Callmann David, Joseph Moses und Salomon Mayer bezahlen. [[Haushalt 1758/1759]] ([[Groß 1924]], S.78-79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Der Markgraf erinnert an die bestehenden Verbote, die Felder ganzjährig einzuzäunen, um das Wild abzuhalten.  ([[Markgraf 1759]], S. 1-2)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Eine Neufassung der Judenordnung bekräftigt einerseits den Schutz und andererseits die einschränkenden Regeln. ([[Heuber 1784]], S.268-282) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1760==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 2 Kreuzer, 4 Kreuzer, 20 Kreuzer, 30 Kreuzer und 1/2 Konventionstaler geprägt.([[Schön 2008a]], S.183-184, Nr. 99-100, 97, 101-102)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Kaiser Franz verfügt, dass die von der Altenkirchener Münzstätte - als &amp;quot;Hecken-Müntz&amp;quot; qualifiziert - mit zu geringem Gehalt ausgegebenen und im Umlauf befindlichen 1/6-Taler, 15-, 12- und 4-Kreuzer-Stücke aufgewechselt werden. Der dabei registrierte Schaden soll von Brandenburg-Onolzbach getragen werden. (http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66370213; Abbildungen der Münzen bei [[Anonymus 1760]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Die von [[Anonymus 1960]] gegebene Darstellung zu einem Staatsbesuch des Markgrafen bleibt noch hinsichtlich ihrer Quelle zu prüfen. Sie bezieht sich jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Staatsbesuch im Jahre 1741. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai bis Juli''' -  Die französischen Truppen bleiben im Westerwald ([[Rausch 1921]], S. 134); starke Durchmärsche von Mai bis Juli.  ([[Ramseger 1936]] S.19-21). Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 4, 1789, S.327. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Im Anschluss an einen Kuraufenthalt in Bad Ems besucht die Markgräfin Friederike Caroline von Brandenburg-Ansbach die Stadt Altenkirchen; Aufenthalt vom 29. Juli bis 1. August ([[Schuhmann 1992]], S. 278f.; viele Details zur Ausgestaltung der Feierlichkeiten). Vgl. auch [[Braun 1909]]. Zu diesem Ereignis wird eine Medaille ausgegeben, die auf der Rückseite u.a. eine Ansicht Altenkirchens zeigt ([[Spies 1771]], S. 89-96; mit Abb. und Details zur feierlichen Ausgestaltung des Aufenthaltes der Landesherrin). Abb. der Medaille auch  in [[Brandenburg in Franken 2015]], S. 393. (ak) Vgl. auch ([[Rausch 1921]], S. 136-139). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Aus Hessen ziehen 16-18.000 Franzosen über Hachenburg und Altenkirchen Richtung Köln zum Niederrhein. ([[Ramseger 1936]], S.20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Oktober''' - Der Markgraf erlässt eine Viehmarkt-Ordnung.  ([[Heuber 1784]], S. 459-461)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1741==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach wird für das Jahr 1741 eine Silbermünze zu einem Pfennig geprägt. Diese Münze wird auch für die Jahre 1742, 1745, 1747-1750 und 1753 mit geänderter Jahreszahl geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 175, Nr. 21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Zollverfahren wird neu geordnet, so dass eine Ware nur noch einmal zu verzollen ist. (LHA Koblenz Abt.30 Nr.4378 I) ([[Vierbuchen 1982]], S.131) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Der Tod des in zwei Ehen kinderlos gebliebenen Herzogs Wilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach, eines Enkels der 1701 verstorbenen Herzogin Johannette, führt zum Erbfall. Die Grafschaft geht an den Enkel von Johannettes Tochter Eleonore Erdmuth Louise, den seit 1729 regierenden Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach.([[Schuhmann 1992]], S. 266, genealogische Übersicht S. 281) (ak) Vgl. auch [[Vorbericht 1741]] und [[Groß 1749]], S.552. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Die gut vorbereiteten Übernahmeformalitäten für die Grafschaft Sayn-Altenkirchen werden in Altenkirchen vollzogen: Beamte, Geistliche, Offiziere und Honoratioren - und nicht, wie bei [[Dahlhoff 1874]], S. 37 angegeben, die Untertanen des Amtes Altenkirchen - werden durch den Oberamtmann auf den neuen Landesherren vereidigt, die sachsen-eisenachischen Wappen werden gegen die brandenburg-ansbachischen ausgewechselt ([[Schuhmann 1992]], S. 266). Dem ausführlichen Protokoll, das auch gedruckt vorliegt, sind vor allem auch die Namen des Bürgermeisters sowie der Schöffen zu entnehmen. Es enthält auch eine detaillierte Beschreibung zeremonieller Handlungen! ([[Anonymus 1742]], S. 68-71; [[Anonymus 1747]], S. 837-842). Kur-Pfalz versucht, diese Succession durch Brandenburg-Ansbach zu verhindern und lässt u. a. in Altenkirchen die Patente wegnehmen (vgl. Eintrag unter 31. August 1741); dieser und weiterer vorgebrachter Einwendungen der Landgräfin Carolina Christina zu Hessen-Philippsthal kann sich Brandenburg-Ansbach erwehren. ([[Falckenstein 1743]], S. 664f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Der neue Landesherr Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Onolzbach (Ansbach) bestätigt die Urkunde von 1736. ([[Hanke 2006]], S.245) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. August''' - Es ergeht eine Anordnung der Durchführung von Nachtwachen durch zwei Wächter, um weitere Beschädigungen an hochfürstlichen Wappen zu verhindern.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.655.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Es kommt zur Einführung eines Fürstlich Brandenburgisch-Saynischen Administrations-Collegiums, das in Ansbach residiert ([[Groß 1749]], S. 557) (eb) - Die oberste Leitung der gesamten Verwaltung, der Gerechtsame und Einkünfte der Grafschaft Sayn-Altenkirchen wird in Ansbach vom [[Hochfürstlichen Onolzbach-Saynischen Administrationskollegium]] wahrgenommen, das durch ein markgräfliches Ausschreiben gebildet wird. Die Kanzlei in Altenkirchen versehen weiterhin in bisheriger Besetzung ein Oberamtmann und ein Kanzleidirektor mit zwei Kanzleiräten, einem Sekretarius, einem Registrator und drei Kanzlisten. ([[Schuhmann 1992]], S. 268) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Oktober''' - Zwei Notaren, die eine gegen die brandenburg-ansbachische Besitzergreifung gerichtete Protestation überbringen sollen, wird das Wirtshaus zur Krone als Unterkunft angewiesen. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 87, S. 182-191) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Oktober''' - Der Markgraf besucht Altenkirchen zur Entgegennahme des Handgelöbnisses (Bericht bei Jakob [[Rausch 1921]]). Vgl. auch [[Groß 1749]], S.557. (eb) - Mit dem Eintreffen des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich in Altenkirchen am Nachmittag des 7. Oktober beginnt dessen mehrtägiger Staatsbesuch. In diesem Rahmen nimmt der neue Landesherr am 10. Oktober von mehr als 3000 Personen das Handgelübde ab. Nach [[Groß 1749]] (S.556) wird bei dieser Gelegenheit eine Gedächtnismünze verteilt. Abbildung und Details zur Münze wie auch zur historischen Situation ihrer Ausgabe finden sich bei [[Köhler 1742]] (S. 273-283). Diese Silbermünze zu 2 Gutegroschen wurde in 3600 Exemplaren in der Münzstätte in Schwabach geprägt. ([[Schön 2008a]], S.976, Nr. 3) (eb) Die Abreise des Markgrafen erfolgt am Morgen des 16. Oktober ([[Schuhmann 1992]], S. 270-273). Es werden viele Details zum Zeremoniell aus den überlieferten Reisejournalen berichtet. Ein vom reimeschmiedenden Cammer-Courier Johann David Ritter in Versen gebotener Reisebericht hat keinen Staatsbesuch im Jahre 1760 zum Inhalt, wie es die bibliographischen Angaben der Bayerischen Staatsbibliothek München nahelegen ([[Ritter o. J.]]). Ein näherer Abgleich der auch von Ritter genannten weiteren Aufenthaltsorte im Westerwald (z. B. Hachenburg, Friedewald, Daaden, Marienstatt) mit den aus Akten gewonnenen Angaben bei [[Schuhmann 1992]] sowie die Prüfung der Angaben zu Reisebegleitern zeigt, dass Ritter den Staatsbesuch im Oktober 1741 zum Thema gemacht hat. Anlass für die irreführende Datierung auf 1760 ist wahrscheinlich die von Ritter etwas verschlüsselt vorgenommene Angabe zum Erscheinungsjahr seines Werkes &amp;quot;Gedruckt in diesem alten Jahr,/ Da Krieg und Streit in Böhmen war&amp;quot;, die sich auf dem Titelblatt findet. Tatsächlich bezieht er sich auf den 1741 schwelenden Österreichischen Erbfolgekrieg. Ritter bietet hauptsächlich Einblicke in die unterhaltsamen Erlebnisse der Reisegesellschaft und vermittelt kaum landeskundliches Wissen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Konrad Hermann Gerhard Gisberti wird als reformierter zweiter [[Pfarrer]]  eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Wilddiebstahl. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.656.) ([[Hertel 1829]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1742==&lt;br /&gt;
:* Die neuen Ansbacher Herren lassen Um- und Neubauten am Schloss vornehmen. Es wird aber trotzdem als &amp;quot;für die Herrschaft unbewohnbar&amp;quot; erklärt. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb) - '''Ergänzung:''' Schon seit Beginn des Jahrhunderts wurden die Räume des Schlosses zwar hin und wieder modernisiert, die Gemächer wurden jedoch nur gelegentlich als landesherrliche Unterkunft genutzt oder durchreisenden Standespersonen zur Unterkunft überlassen. Den Rang einer Residenz hatte das Schloss nicht mehr: &amp;quot;Es handelte sich um eine bessere landesherrliche Absteige.&amp;quot; ([[Laß 1999]], S. 57) Nach 1741 gefertigte Grundrisse von Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss des Schlosses finden sich bei [[Laß 1999]]. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die kaiserliche Post wird von Höchstenbach über Hachenburg und Altenkirchen geleitet, das so den Anschluss an die Postlinie erhält. ([[Schumacher 1959]], S.84) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach empfängt in Bonn die Belehnung mit der Grafschaft durch den Kölner Kurfürsten. ([[Genealogisch-historische Nachrichten 1742]],S.752-53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Es ergeht eine Verordnung, dass nur das Erz, das nicht in der Grafschaft verarbeitet wird, nach außerhalb verkauft werden darf. (Der Text ist abgedruckt bei [[Cramer 1805]], Beilage 3.) Vgl. auch [[Neu 1956]], S. 150. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Mai''' - Es ergeht die Anordnung zur sofortigen Anzeige von witterungsbedingten Ernteausfällen, wenn Steuernachlässe beantragt werden.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.666-67.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Ein Bericht wird von Pfarrer Ungewitter erstellt, wie Prüfung und Ordination der Pfarrer bisher in Sayn-Altenkirchen duchgeführt wurden. ([[Jacobson 1844a]], S. 544-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung über das Anleinen der Dorfhunde. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.667.) ([[Hertel 1829]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Es ergeht eine Verordnung, dass Knechten und Mägden ein eigenes Bett anzuweisen sei, um die Sittlichkeit zu wahren. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.667-68.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Die Verordnungen von 1705 und 1710 gegen &amp;quot;herrenloses Gesindel&amp;quot; werden verschärft, indem die Vertreibung durch Einsatz von Husaren und bei Wiedereinreise eine Züchtigung befohlen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.669.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August'''&lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Ansbachsche Verordnung zur Aufbewahrung feuergefährlicher Gegenstände in den Häusern.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670.) ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Schloss wird von französischen Truppen der 2. französischen Armee besetzt (bis 23.8), die sich unter Marschall Maillebois  auf dem Weg von den Niederlanden nach Böhmen befindet. Frankreich ist in diesem Konflikt gegen die österreichische Kaiserin Verbündeter des preußischen König, der gerade den Ansbacher Verwandten die Übernahme der Landesherrschaft gegen die Kurpfalz gesichert hatte.([[Rausch 1921]], S. 129-30)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. August''' - Von Kircheib (in der Quelle als Kirchenberg verschrieben) heranmarschierend, trifft die erste Division der 35-36.000 Mann umfassenden Armee des Marschalls Maillebois in Altenkirchen ein, rastet dort am 16. August und marschiert am 17. August nach Freilingen weiter. Die drei weiteren Divisionen folgen ebenfalls mit einem Rasttag in Altenkirchen im Abstand von jeweils zwei Tagen (die zweite Division trifft also am Tag des Abmarschs der ersten ein usw.). Die insgesamt 1.508 Pferde mit sich führende Armee hat nach Divisionen gegliedert folgenden - nicht vollständig mitgeteilten - täglichen Versorgungsbedarf: 1. Division - 13.695 Bund Stroh (zu je 10 Pd.) und 34,5 Klafter Holz; 2. Division - 9.165 Bund Stroh und 20 Klafter Holz; 3. Division 8.290 Bund Stroh und 16 Klafter Holz; 4. Division - 8.874 Bund Stroh und 28 Klafter Holz ([[Anonymus 1743]], S. 188-190). Vgl. auch [[Kehr 1926]] mit auszugsweise gebotenen Namenslisten geschädigter Einwohner. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21.-22. August''' - Für den Transport der französischen Divisionen von Altenkirchen nach Niederhadamar muss das Kirchspiel 12 Pferde und 21 Paar Ochsen stellen. Für die Verpflegung der Truppen stellt die Stadt 68 Säcke Hafer zu je 6 Malter, 100 Cent. 10 Pfund Heu und 146 Cent. 105 Pfund Stroh. ([[Rausch 1921]], S. 130-131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die städtischen Schutzjuden müssen an die Rentei-Verwaltung von jedem Stück Vieh die Zunge abliefern. ([[Heuzeroth 1975]], S.45). Die Stellung der Juden richtet sich nach der Juden-Ordnung vom 1. Oktober 1705. ([[Juden-Ordnung 1705]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Es gibt einen Jüdischen Friedhof links vor dem Obertor bei dem Herrschaftlichen Hopfengarten. ([[Jungbluth 2000]], S.215)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Es wird ein Strafreglement mit Angabe der Strafzahlungen für verschiedene Delikte erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670-73.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Oktober''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung gegen die Verbreitung von Viehseuchen bei Viehkauf ([[Hertel 1829]], S.173) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. November''' - Die Ansbachsche Bauordnung wird erlassen. ([[Hertel 1829]], S.173)  Das Erdgeschoss von Neubauten ist in Stein auszuführen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.673-74.)  (Vgl. auch [[Neu 1956]], S.94.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' -  Die &amp;quot;Fürstlich-Brandenburg-Onolzbach-Sayn'schen Regierungs-Canzlei&amp;quot; verkündet, dass alle Bediensteten der vorherigen Landesherrschaft von Sachsen-Eisenach übernommen werden.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.675.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Es ergeht die Waldordnung für das Amt Altenkirchen, in der alle Waldungen forstmäßig bearbeitet werden müssen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.676-81.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1743==&lt;br /&gt;
:* ''Altenkirchen, eine kleine Stadt am Nieder-Rhein in der Grafschaft Berg, nicht weit von Cölln, gegen Süden. Sie brannte im Jahre 1728. gantz ab.'' Der Altenkirchen betreffende Eintrag in Carl Günther Ludovici, Allgemeine Schatz-Kammer Der Kauffmannschafft oder Vollständiges Lexicon Aller Handlungen und Gewerbe ... Fünffter Theil, oder Supplement. Leipzig, Sp. 238, bietet eine Mischung mehr oder weniger zuverlässiger Informationen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein Golddukat mit zwei ovalen Wappen geprägt. ([[Schön 2008a]], S.178, Nr. 48)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Feuerordnung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670-73.) ([[Hertel 1829]], S.173). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung zum Erbrecht erlassen: Häuser sollen an das älteste Kind ungeteilt fallen, Äcker dürfen unter einem Morgen Größe nicht geteilt werde, Wiesen nicht unter einem halben Morgen; alle Erbteilungen müssen gerichtlich protokolliert werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.682-85) (eb) ([[Hertel 1829]], S.173). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung: Spielen und Zechen wird an Sonn- und Feiertagen verboten ([[Hertel 1829]], S.174). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Christoph Ungewitter  wird als lutherischer Inspektor eingeführt, ist gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen, nachdem er bereits 1723-1725 als Rektor und zweiter Pfarrer gewirkt hatte. ([[Sinemus 1933]], S.34-35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Es wird ein Verbot erlassen, im Wald Feuer zu machen und zu rauchen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.702.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Es ergeht das Verbot der Aufnahme landesfremder Personen über acht Tage hinaus.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.702-03.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Es wird verboten, Maibäume zu schlagen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.703.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang Oktober''' - Nach einer Nachricht vom 12. Oktober haben &amp;quot;vor etlichen Tagen&amp;quot; 36 berittene Husaren von Ansbach kommend auf ihrem Ritt nach Altenkirchen in Frankfurt/M. Station gemacht (Beytrag Zu den Privilegirten Historischen Nachrichten Der XLIIsten Woche, Anno 1743, S. 840). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Oktober/Anfang November''' - Holländische Truppen im Umfang von 10 Divisionen als Avantgarde einer Alliierten Armee sollen von Limburg über Weyerbusch nach den Niederlanden marschieren, englische und österreichische Einheiten sollen diesen folgen. Das Holländische Garde-Regiment zu Fuß und das zu Pferd als 1. Division marschieren am 29. Oktober von Hundsangen nach Freilingen (Münchnerische Ordinari-Post-Zeitungen, Num. XLV, 9.11.1743 und Num. XLVI, 16.11.1743). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Die Friedrichs-Universität in Erlangen wird gegründet. An ihr studieren in den kommenden Jahrzehnten bis 1802 acht in Altenkirchen beiheimatete Söhne. (Kunstmann 1843) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1744==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein weiterer Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr. 49)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:*  Unter Leitung des Geheimen Rats von Avemann wird ein Bergamt für die Grafschaft eingerichtet. ([[Cramer 1805]], S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Preußische Werbung von Soldaten wird zugelassen, die holländische dagegen nicht.  ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen hat 100 Räuche (Häuser mit Feuerstellen). (Tabelle in [[Heinemann 2008]], S. 29.) (sts) - Korrektur: Sowohl die Datierung als auch die Anzahl der Räuche sind zu korrigieren. Vgl. Eintrag unter 24. Nov. 1745. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von den Bewohnern sind 36 lutherisch, 74 reformiert, die die Hauptkirche simultan nutzen, und 11 katholisch. (aus: Beschreibung der gesamten Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Landeshauptarchiv Koblenz 30-2320) ([[Sommerfeld o. D.]], S. 47/48 ) (eb) - Korrektur: Die mitgeteilten Zahlen betreffen das Jahr 1745. Vgl. Eintrag unter 24. Nov. 1745. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Ansbachsche Schulordnung wird erlassen. ([[Groh 1962]], S.77-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Metzger Franz Deubel beklagt sich, dass der vom reformierten Pfarrer zu haltende Gemeindestier sich nachts in den Gärten herumtreibe und Schaden anrichte. Der Pfarrer gibt dem Stier die Schuld, der abends mit den Kühen zurückgetrieben werde. Es sei nicht immer zu vermeiden, dass er den Kühen nachstelle. ([[Sinemus 1933]], S.246) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Januar''' - Eine amtliche Gebührenordnung wird veröffentlicht. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704.) (eb) - Die &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Sayn-Altenkirchische Tax-Ordnung&amp;quot; kann im Volltext auch unter www.dilibri.de eingesehen werden. (ak) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Es ergeht eine Verordnung zur Anzeigepflicht von Erbteilungen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Es wird das Verbot erlassen,  Lumpen außer an konzessionierte Papierfabrikanten zu verkaufen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704-05.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. August''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung, wonach die Kirchenbuße in Fällen der Unzucht durch Geldstrafen ersetzt wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.705; [[Hertel 1829]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Das Hochgericht in Helmenzen wird am Galgenberg in Anwesenheit aller Zunfthandwerker der Wollweber, Bäcker, Schlosser, Schmiede, Schreiner, Rothgerber, Sattler und Schuhmacher aufgerichtet. Anwesend sind auch der Hofrat und Kanzleidirektor Avemann,  Amtsverwalter Schulz  und der Steuerverwalter Georg Ludwig Billing ([[Rausch 1921]], S.76-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1745==&lt;br /&gt;
:* An der Vordergasse entsteht ein Barockbau zu Repräsentationszwecken bei der gelegentlichen Unterkunft der Herrschaft und als Wohnung des Kanzleidirektors. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach zwei Silbermünzen geprägt, eine mit dem Nennwert zu 3 Kreuzer = ein Groschen und eine zu 6 Kreuzer. Die letztere wird dann jährlich bis 1754 mit neuer Jahreszahl geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr.50-51)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Bestrafung bei Unzucht. ([[Hertel 1829]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Es wird das Verbot ausgesprochen, sich an Sonn- und Feiertagen vom Wohnort zu entfernen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.708.) ([[Vierbuchen 1978]], S.183)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Dr. Johann Pachelbel wird zum Stadt- und Amtsphysikus und Apotheker in Altenkirchen in Personalunion ernannt. ([[RZ]], 24.7.1971) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Bestrafung der Beherbergung von Vagabunden. ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Die Ansbachsche Bauordnung für Bauernhäuser wird  erlassen. ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es ergeht eine Verordnung zur Unterhaltung der Wege zwischen den Gemeinden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.709.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Amtsaktuar Johann Ernst Cramer erstellt eine Beschreibung des Amtes Altenkirchen, die zur Stadt Altenkirchen die folgenden Informationen enthält: Die Stadt hat 101 Häuser, in denen &amp;quot;99 inwohner und 22 beysaßen&amp;quot; - hiermit ist allein der Status der Haushaltsvorstände erfasst - wohnen. Hiervon sind 36 lutherischer, 74 reformierter und 11 katholischer Konfession. Die Stadt hat zwei alljährlich in ihrem Amt wechselnde Bürgermeister; die Angelegenheiten der Stadt werden nach Zusammenrufen der Bürger in einem Rathaus verhandelt. Becker, Schlosser, Schmiede, Wollenweber, Schreiner, Fenstermacher, Schuhmacher und Rotgerber sind in Zünften zusammengeschlossen, &amp;quot;so vor uralten zeiten etabliret worden&amp;quot;. Die Schneider sind hingegen noch nicht in einer Zunft organisiert. Neben der von Reformierten und Lutheranern simultan genutzten Hauptkirche ist die herrschaftliche Mahlmühle gleich vor der Stadt erwähnt, wohin die Bürger gebannt sind. Bei dieser finden sich auch etliche Loh- und Baumühlen sowie eine Ölmühle, die Privatleuten gehören. Die Mauern der Stadt gelten als ziemlich gut. Neben dem Schloss ist der ehemalige herrschaftliche Viehhof erwähnt, zu dem einmal 5-600 Schafe gehörten. Nachdem man die zugehörigen Güter an Privatleute verpachtet hat, sind hiervon nur noch einige Scheunen und das Schafhaus erhalten. - Zum herrschaftlichen Hof Bergenhausen zählen &amp;quot;5 räuch und 6 inwohner&amp;quot; (5 luth., 1 ref.).  - Der herrschaftliche Hof Honneroth &amp;quot;hat 2 räuche, 2 inwohner&amp;quot; (1 luth., 1 kath.). - Dieperzen &amp;quot;ist 5 räuche starck, und befinden sich 5 inwohner&amp;quot; (3 luth., 2 kath.). - Leuzbach &amp;quot;ist 42 räuche starck, und befinden sich 17 inwohner&amp;quot; (1 luth., 16 ref.); der gesondert erwähnte Hof des Amtsverwalters Schultz ist allein vom Zehnten befreit, hat aber ansonsten die Abgaben und Dienste zu leisten, die auf Privatgütern liegen. ([[Brommer 2016]], S. 11-21) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Johann Konrad Neuhoff wird reformierter zweiter [[Pfarrer]]. ([[Sinemus 1933]], S.82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1746==&lt;br /&gt;
:* Johann Georg Goedecke ist in Altenkirchen Münzunternehmer bis 1753. ([[Schön 2008]], S.305)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden zwei Silbermünzen geprägt, 1/2 Speziesreichstaler und 1 Speziesreichstaler. ([[Schön 2008a]], S.179, Nr. 52-53)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Der Fürst von Taxis lässt die städtischen Boten auf den Strecken anhalten und die Briefpakete öffnen und untersuchen. Die Stadt Köln wehrt sich mit einer Klage beim Reichshofrat, die abgewiesen wird. ([[Faulhaber 1883]], S.84) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Das Saynische Administrationskollegium erlässt eine Verfügung zum Verfahren in Ehesachen. ([[Jacobson 1844a]], S. 545-46) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Mai''' - Johann Henrich August Ungewitter wird Rektor der Lateinschule. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Es ergeht ein Verbot der Sammlung mildtätiger Gaben durch Landesfremde.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.710) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Salentin Engelbert Avemann, ansbachischer Kanzleidirektor in Altenkirchen kauft von Graf Johann Ludwig von Wied-Runkel den Fruchtzehnten zu Niederwambach, die Zehnten zu Oberwambach, Seelbach und Bettgenhausen und die Kirchspielsbannmühle zu Niederwambach für 8000 Reichstaler auf 20 Jahre. ([[Schultze 1911]] Nr. 1683)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia schreibt Wilhelm von Oranien an die Westerwälder Stände und bittet um Anwerbung von Soldaten für die kaiserlichen Truppen. In Altenkirchen finden die Werber &amp;quot;gleich ein ganzes Nest voll unverschämter Halunken; so als Soldat immer noch gut&amp;quot;.([[RZ]], 4.3.1953)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Dezember''' - Das Recht, in der Stadt Münzen zu prägen, wird vom Markgrafen wiederholt. ([[Mendel 1949]], S.10) (eb)- '''Präzisierung:''' Weder die Sayner Grafen noch die Nachfolgelinien haben in Altenkirchen vor 1746 eine Münzstätte betrieben, erst Brandenburg-Ansbach richtet eine solche hier ein ([[Schneider 1979]]). Als zuverlässige Quelle zum Münzwesen in Altenkirchen sollte die auf gründlicher Auswertung der überlieferten Akten sowie einer umfassenden Sichtung der überlieferten Münzen und Medaillen beruhende Darstellung von [[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]] herangezogen werden (dort vor allem S. 210-221 und S. 260-263; Aufstellungen zu den in Altenkirchen geprägten Münzen S. 222-226, S. 230f.) (ak) Es werden Silbermünzen in Talerwährung geprägt. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) -'''Korrektur:''' Münzprägungen der Altenkirchener Münzstätte sind für die Jahre 1751-1759 nachweisbar ([[Schneider 1979]], S. 73). (ak) '''Bedenken''': vgl. Eintrag 1750 zum Ausbeutetaler. (eb) - Dieser Ausbeutetaler fungierte nicht als Zahlungsmittel, sondern als Erinnerungsstück. (ak) [[Schön 2008a]] (S. 976, Nr. 4-7) katalogisiert bereits für 1748 vier Prägungen in Silber aus der Münzstätte Altenkirchen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1747==&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachische Address- und Schreib-Calender auf das Jahr 1747&amp;quot; verzeichnet sowohl die Mitglieder des in Ansbach residierenden Hoch-Fürstl. Brandenburg-Onolzbach-Saynischen Administrations-Raths-Collegiums (S. 86) als auch sämtliche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen tätigen Räte und Diener (= Beamte) (S. 87-92) ([[Address- und Schreib-Calender 1747]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein weiterer Golddukat geprägt, der auch 1750 mit neuer Jahreszahl aufgelegt wird. ([[Schön 2008a]], S.179, Nr. 54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eine Stadtrechnung für 1746/47 weist vier Schutzjuden nach ([[Groß 1924]]; [[Krämer 1995b]], S. 125). (sts) '''Ergänzung''': Genannt werden die Schutzjuden Calm (Callmann) David und Mortgen.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als [[Bürgermeister]] wird Peter Weber genannt ([[Groß 1924]], S. 79 (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadtrechnung 1746/47 hat Hinweise auf eine von J. G. Hasselbach geführte Klage (nicht näher datiert), wonach ihm ungarische Ochsen seine gepachteten Weideflächen abgegrast hätten. Während [[Groß 1924]] daraus auf das &amp;quot;Umherziehen fremder Kriegsvölker&amp;quot; schließen will, ist es wahrscheinlicher, in dieser Beschwerde einen Hinweis auf den Fernhandel mit Ochsen zu sehen, der in Köln ein Absatzgebiet hatte, für das die Hohe Straße als Triebweg diente. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Fürstlich Brandenburgische Cantzley befiehlt &amp;quot;zur Bestreitung der Commissariatsausgaben&amp;quot; 3000 Gulden für die Monate Januar bis April zu erheben. Diese zusätzliche Steuer für die Grafschaft wird auch am 3.5. und 25.9. für die folgenden Tertiale erhoben. Sie wird am 15.8.1748 als erledigt von Kammerkommissar Johann Gerhard Cramer attestiert.  ([[RZ]], 10.3.1962) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Johann Henrich August Ungewitter wird zum Rektor der Lateinschule ernannt. [[Pfarrer]]  ([[Viehmeyer 1959.2]], S.22-23)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Der jüdischen Gemeinde wird die Einrichtung einer &amp;quot;Judenschule&amp;quot; in einem Privathaus gestattet; 1743 war ein entsprechender Antrag noch abelehnt worden. Für diese Genehmigung hat jeder jüdische Haushalt jährlich eine Abgabe in Höhe von 1 Reichstaler zu leisten ([[Synagogen Rheinland-Pfalz/Saarland 2005]], S. 73). (ak) (Datum von [[Jungbluth 1999]], S.216)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Der Tagelohn für Zimmerer in herrschaftlichen Bauten beträgt bei einer Arbeitszeit von im Sommer ab 4 Uhr morgens bis 19 Uhr abends, im Winter von Tagesanbruch bis Anbruch der Nacht für Meister im Sommer 30 Kreuzer, im Winter 25 Kreuzer, für Gesellen im Sommer 22 bis 28 Kreuzer, im Winter 18 bis 23, für Handlanger im Sommer 20 Kreuzer, im Winter 15 Kreuzer. Ein Huhn kostete 48 Kreuzer, ein Eimer 50 Kreuzer, ein Topf mit Deckel 60 Kreuzer. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.711.) (eb)  ([[Vierbuchen 1978]], S.184)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1748==&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachische Address- und Schreib-Calender auf das Jahr 1748&amp;quot; verzeichnet sowohl die Mitglieder des in Ansbach residierenden Hoch-Fürstl. Brandenburg-Onolzbach-Saynischen Administrations-Raths-Collegiums (S. 86) als auch sämtliche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen tätigen Räte und Diener (= Beamte) (S. 87-92) ([[Address- und Schreib-Calender 1748]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es finden sich Angaben zur konfessionellen Gliederung des Kirchspiels Altenkirchen; die Haushaltungen verteilen sich wie folgt auf die drei Konfessionen: Stadt Altenkirchen 36 luth., 14 ref., 11 kath.; Dieperzen 4 luth., 0 ref., 3 kath.; Leuzbach 6 luth., 17 ref., 0 kath. ([[Fabricius 1909]], S. 180). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eine frühere Verordnung wird wiederholt, nach der Wilddiebe, wenn sie sich der Verhaftung entziehen wollten oder Widerstand leisteten, erschossen werden könnten. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Leonhard Bernhard wird Münzwardein der Münze, von 1750 bis zum Tod 1785 Münzmeister. ([[Schön 2008]], S. 296) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden in Silber vier Münzen in den Nennwerten 1/40 Taler, 1/24 Taler, 1/20 Taler und 1/12 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 956, Nr. 4-7)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1748 ging noch eine stadtkölnischer Bote zwischen Köln und Frankfurt, erst in diesem Jahr ging der Postdienst dann endgültig an die Taxis'sche Post ([[Stricker 1872]], S. 322). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' -  Erbprinz Alexander besucht die Stadt (bis 5. Juni) ([[Käppele 1982]], S.196-197); [[Schuhmann 1992]], S. 275-277) und den Kanzleidirektor Avemann. ([[Lang 1848]] S. 76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Einschränkungen der Ziegenhaltung werden erneuert. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.713.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Es ergeht die Anordnung, dass bei Verstaatlichung von Grundstücken die Entschädigung geregelt sein muss, ehe die Einziehung erfolgt.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.713.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1749==&lt;br /&gt;
:* Johann Christoph Friedrich Röger wird mit der Vermessung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen betraut. ([[Güthling 1969]], S.29) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine überwiegend herrschaftliche und kirchliche Gebäude umfassende Aufstellung der wichtigsten Gebäude in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen führt für Altenkirchen u. a. das &amp;quot;Würthshauß zum weißen Falcken&amp;quot; an, welches als neu erbaut und bei der Kirche stehend angegeben ist.([[Schmeisser 1958]], S. 92) Ob dieses Wirtshaus in einer Verbindung mit dem für [http://akdia.altenkirchen.de/index.php/1101_-_1200#1179 1179] genannten Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Falken&amp;quot; steht ([[Heuken 1996]], S. 81), ist eher fraglich. Auch die Verbindung zum angeblich 1525 bestehenden Gasthaus &amp;quot;Zum Falken&amp;quot; lässt sich nicht nachweisen. All diese Ungereimtheiten, die [[Heinemann 2014]] (S. 84 u. S. 93) erneut ausbreitet, gehen offensichtlich auf einen Zeitungsartikel &amp;quot;Das Wirtshaus zum Falken&amp;quot; zurück, dessen mit den Initialen K. R.-M. zeichnender Verfasser wohl Karl Ramseger-Mühle war ([[RZ]] Nr. 18, 12./13.2.1949). Für die Namengebung des Wirtshauses &amp;quot;Zum weißen Falken&amp;quot; dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die unübertroffene Leidenschaft für die Falknerei bestimmend gewesen sein, die Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach zeigte. Kein anderer Reichsfürst seiner Zeit betrieb die Beizjagd mit vergleichbarem Aufwand (und ruinösen Folgen für die Staatskasse). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christian Schmeisser fertigt im Auftrag des Erbprinzen von 1748 18 Bilder von Ansichten der Hauptorte der Grafschaft an, die im Falle der von Altenkirchen bisher als verschollen gelten. Er erwähnt für die Stadt das Obertor und das Untertor, sowie die Hauptwache. (Güthling 1958, S. 92) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für Altenkirchen sind 3 Markttage angesetzt: am Mittwoch nach Hl. 3 Könige, am ersten Montag im August und am Montag vor Simon Juda (Der Hinckend- und Stolpernd- doch eilfertig-fliegend- und laufende Reichs-Bott [...) Auf das Jahr 1749. Offenbach/M., o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die 1724 angeordneten halben Feiertage fallen weg. ([[Sinemus 1933]], S.234) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird nach dem Tod des Hachenburger Burggrafen Georg Friedrich von Kirchberg (14.8.1749) ein Ausbeutetaler in 110 Exemplaren mit dem Bild des Grubenfeldes St. Michael in Hamm/Sieg geprägt. ([[Gondorf 1993]], S.29 mit Abbildung) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung zur Beschränkung der Vermächtnisse von Immobilien an die Kirchen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.714.)  ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' - Die Stadt Köln verständigt sich mit dem Fürst von Taxis, die städtische Botenpost von Köln nach Frankfurt zu verkaufen. ([[Faulhaber 1883]], S.86)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Jahresmitte''' - Das Werk &amp;quot;Staatsrecht der Reichs-Graffschaft Sayn&amp;quot; von Johann Jakob Moser erscheint. ([[Volz 1978]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Es ergeht die Anordnung zur Erlegung von 20 Sperlingen je Untertan.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.714.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Eine Ansbachsche Verordnung legt fest, dass alle Kauf- und Tauschverträge sowie Erbteilungen gerichtlich bestätigt werden müssen. ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - Es ergeht eine Abdeckerordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.715-17.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Es ergeht die Verordnung zum Schutz der amtlich bestellten Wundärzte.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.717.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1750==&lt;br /&gt;
:* Gelbe Postwagen der Thurn-und-Taxisschen Post fahren als &amp;quot;Westerwälder Cours&amp;quot; von Frankfurt über Limburg - Wallmerod - Dierdorf - Hachenburg - Freilingen - Wahlrod - Gieleroth Altenkirchen zweimal wöchentlich nach Köln.  ([[Faulhaber 1883]], S.130-163) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verschärfung der Tag- und Nachtwachen gegen &amp;quot;Diebe und Vagabunden&amp;quot;, deren Verfolgung mit geladener Waffe und verstärkte Passkontrollen werden befohlen. ([[Vierbuchen 1978]], S.180)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird eine Silbermünze zu einem Kreuzer geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. A 12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ausbeutetaler aus dem Fischbacher Bergwerk &amp;quot;Krautgarten&amp;quot; mit dem Bild des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich werden in der Münzstätte Altenkirchen  geprägt.([[Sayn 1987]], S.147) (eb) - Abbildung und historische Erläuterungen bei [[Spies 1768]] (S. 121-128). Die Prägung dieser Ausbeutemedaille (ein Erinnerungsstück!) zur Mitte des Jahres 1750 &amp;quot;bildete den eigentlichen Auftakt für die später rege Tätigkeit der Münzstätte in Altenkirchen&amp;quot; ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 229). (ak) '''Bedenken''': Angesichts der Prägungen des Jahres 1748 ist diese Bewertung fraglich. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' -  Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verfahren wegen Falschmünzerei. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.717-18.) ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. April''' - Das Verbot wird ausgesprochen, Häuser länger als drei Monate unbewohnt zu lassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.718.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Altenkirchen wird vom Erzbistum Köln zum Teil des Dekanats Siegburg erklärt. ([[Binterim/Mooren 1828]], S.209) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.August''' - Es ergeht eine Verfügung in Ehesachen durch das Saynische Administrationskollegium. ([[Jacobson 1844a]], S. 546)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Dezember''' - Ehegatten-Konkurse werden geregelt.(Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.719-20.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1751==&lt;br /&gt;
:* Es kommt zur Herstellung von geringwertigen Scheidemünzen, besonders aus Kupfer, in der Altenkirchener Münze bis 1758, die vom Kaiser verrufen und eingezogen werden. ([[Rausch 1921]], S. 193-194) (eb) - Die Münzstätte Altenkirchen stand während der gesamten Zeit ihres Bestehens in einem zweifelhaften Ruf; ihr rechtlicher Status war umstritten. ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]]) Einen reich bebilderten Einblick in die Altenkirchener Münzprägungen vermittelt [[Brandenburg in Franken 2015]], S. 326-329, S. 384-385. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wilhelm Dobicht ist bis 1759 Münzeisenschneider für die Münze. ([[Schön 2008]], S.301)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden zwei Silbermünzen geprägt, in den Nennwerten zu 1 Kreuzer und 6 Kreuzer. Letztere Münze wird in den Jahren bis 1755 jährlich mit neuer Jahreszahl geprägt, erstere nur noch einmal 1755. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 13-14)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Abschaffung der Raderwährung. ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. August''' - Ein Dekret des saynischen Administrationsrates verfügt die Abmessung und Absteinung sämtlicher herrschaftlicher Höfe im Kirchspiel Altenkirchen. Daraufhin legt der Ingenieurleutnant Johann Christian Friedrich Röger u. a. eine kolorierte Übersichtskarte zu den Grundstücken des Bergenhäuser Hofes vor ([[Behr &amp;amp; Heyen 1985]], S. 91 (Abb. 50)). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung zum Forstfrevel erlassen. ([[Hertel 1829]], S.177)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1752==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden 4 Kupfermünzen in den Nennwerten 1 Pfennig, 1 1/2 Pfennig, 2 Pfennig, 4 Pfennig und  drei Silbermünzen in den Nennwerten 1 Kreuzer (Nachprägungen 1753 und 1754), 2/3 Taler (Nachprägung 1753), ein Reichstaler geprägt.([[Schön 2008a]], S. 180, Nr. 59-62, 63-64,67)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden zwei Kupfermünzen zu 1 Pfennig und 1/4 Stüber sowie ein Silbermünze zu 3 Stüber geprägt. Die erstere wird mit der Jahreszahl 1753 nachgeprägt, die zweite bis jährlich 1756 mit neuer Jahreszahl. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 9-10,12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Januar''' - Als Rektor der Lateinschule wird Anton Ludwig Ebhardt eingeführt, Sohn des Amtsverwalters von Bendorf Johann Jakob Ebhardt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64-65) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Glücksspielverbot. ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12./13. August''' - Der Scharfrichter im kurtrierischen Montabaur wird abends entführt und genötigt, einen angeblich vom Markgrafen von Brandenburg-Ansbach zum Tode verurteilten 30-35-jährigen Mann zu exekutieren. Die Entführer hindern ihn jedoch am entscheidenden Hieb, eröffnen dem &amp;quot;Verurteilten&amp;quot; seine Begnadigung zur Haft auf der Freusburg und lassen den Scharfrichter frei. ([[Stramberg 1853]], S. 277-280) Welche Bewandtnis es mit dieser Scheinexekution auf Sayn-Altenkirchener Gebiet gehabt hat, das bleibt zu ermitteln; vorläufig liegt allein &amp;quot;eine dunkle Geschichte&amp;quot; vor. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. August''' - Es wird Ansbachsche Verordnung über die Erlaubnis erlassen, im Erbfall Häuser in zwei Wohnungen zu teilen. ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1753==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen gibt es einen Agenten des britischen Werbekommissars für die Auswanderung nach Nordamerika in Frankfurt. ([[Neu 1956]], S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Verbot der Rodung von Wald ohne Genehmigung.([[Neu 1956]]. S.143)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden ein Golddukat zur Falkenjagd und ein weiterer Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr. 57, 65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Erdmann Damian Fritsch ist bis 1759 in Altenkirchen Münzunternehmer. ([[Schön 2008]], S. 303)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird eine Silbermünze zu 12 Kreuzern geprägt, die den Hinweis ''Brandenburg Onolzbach und Saynisches Land'' trägt. Sie wird 1755 mit neuer Jahreszahl nachgeprägt. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 20) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Hermann Konrad Altgelt wird als zweiter reformierter [[Pfarrer]] ernannt. ([[Sinemus 1933]], S.83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot, mit brennenden Lichtern in Ställe zu gehen ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Oktober''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung erlassen, dass herrschaftliche Beamte von Untertanen und Hofleuten keine Kohlen kaufen dürfen. ([[Hertel 1829]], S.177)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' - Als der Erbprinz von einer Bildungsreise schwer erkrankt zurückkehrt, entlädt sich die Wut des Markgrafen gegen einen Reisebegleiter, den Hofrat Mayer. Dieser wird nach Altenkirchen abgeführt. Nach einer Überlieferung wird er hier von einem Kommando Hannoverscher Dragoner übernommen und ins Zuchthaus nach Celle gebracht, wo sich seine Spur verliert ([[Lang 1833]], S. 53). Einer anderen Überlieferung zufolge wird der Gardeoffizier von Leubelfing nach Altenkirchen nachgeschickt mit dem Befehl, Mayer dort hinrichten zu lassen ([[Lang 1833]], S. 53; [[Oertel 1837]], S. 60). Möglicherweise mischen sich diese Geschichten mit Nachrichten aus dem Jahre 1752 (vgl. Eintrag unter 12./13. August). Es bleibt zu prüfen, ob sich Fakten sichern lassen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1754==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden sechs Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (1756 und 1757 nachgeprägt), 6 Kreuzer, 30 Kreuzer und drei verschiedene Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 180-81, Nr. 66,68-70, A 69, A 70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Anlässlich der Erreichung der Großjährigkeit widmet Caspar Andreas Ruhland, evangelisch-lutherischer Kantor in Altenkirchen, dem Erbprinzen Christian Friedrich Carl Alexander (* 24.2.1736 Ansbach) ([[Groß 1749]], S.550) , seinem zukünftigen Fürsten (ab 3. August 1757) ein [[Huldigungsgedicht]], das in Neuwied gedruckt wird. (Staatsarchiv Nürnberg) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juli''' - Eine Brand-Versicherung wird eingerichtet. ([[Heuber 1784]], S. 72-75) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. November''' - Der Erbprinz heiratet die Tochter Friederika Carolina des Herzogs Franz Josias von Coburg-Saalfeld. ([[Barth 1795]], S. 335)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1755==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden sieben Silbermünzen geprägt in den Nennwerten 1 Stüber, 4 Kreuzer, 1/12 Reichstaler, 1/6 Reichstaler, 1/12 und 1/6 Reichstaler mit der Inschrift ''Graf zu Sayn und Wittgenstein'', 1 Konventionstaler. ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 11, 15-19, 21) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Verwaltung des Kirchenvermögens. ([[Hertel 1829]], S.178) (eb) Neben dem Kirchenvermögen der christlichen Konfessionen erfasst die Verordnung auch Wohltätigkeitsanstalten. Da die Gemeinde- bzw. Städteordnungen der Rheinprovinz 1845 und 1856 die bestehende Organisation der Armen-Verwaltung nicht berühren, gilt die Ansbachsche Verordnung in der Bürgermeisterei Altenkirchen auch noch 1859 ([[Bachem 1859]], S. 148). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass herrschaftliche Beamte beim Verkauf oder Verpachtung herrschaftlicher Güter nicht mitbieten dürfen. ([[Hertel 1829]], S.178) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26.-27. Dezember''' - In Köln und Aachen wird ein Erdbeben vermerkt, das aber keine Schäden anrichtet. ([[Korth 1885]],S. 197-198) Es fällt auf, dass am 1.11.1755 ein großes Erdbeben Lissabon zerstörte. Vielleicht handelte es sich hier um ein Nachbeben. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1756==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden drei Silbermünzen in den Nennwerten 1/12 Reichstaler, 20 Kreuzer und 1 Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 181, Nr.71-73)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein Postreisender kann die Strecke Frankfurt-Köln zum Preis von 9 Gulden nutzen, zahlt (ab Frankfurt) bis Weyerbusch 7 Gulden, bis Gieleroth 5 Gulden, bis Freilingen 4 Gulden 20 Kreuzer ([[Eber 1756]], S. 157). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Der Raum  Aachen/Düren wird durch ein starkes Erdbeben mit schweren Gebäudeschäden erschüttert. ([[Pauls 1893]], S. 94) Es verursacht große Schäden linksrheinisch und wird rechtsrheinisch bis Frankfurt, Arnsberg und Paderborn wahrgenommen. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb) - Nach Meldungen aus Neuwied haben sich kurz nach 8 Uhr Erdstöße und nachfolgender Sturmwind auf dem ganzen Westerwald &amp;quot;mit vieler Heftigkeit verspüren lassen&amp;quot;, Schornsteine stürzten ein, Bäume wurden entwurzelt (Münchner Zeitungen Num. XXXIII, 26. Februar 1756, S. 130). Dieses Erdbeben ist das stärkste in Deutschland bekannte ([[Bork 2020]], S. 82). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. August''' - Preußische Truppen marschieren in Sachsen ein ([[Oncken/Heyck 1908]], S.317) und lösen damit den Siebenjährigen Krieg aus. Ansbach steht damit im Loyalitätskonflikt zwischen dem habsburgischen Kaiser und der preußischen Verwandtschaft. Vgl dazu [[Störkel 1995]] (S.60-64). Der Konflikt besteht auch zwischen dem Markgrafen, der die kaiserliche Partei ergreift, und dem Kronprinzen, der auf preußischer Seite steht. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1757==&lt;br /&gt;
:*  [[Bürgermeister]] ist Johann Gerhard Hasselbach. ([[Groß 1924]], S. 79) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Auf dem Schlossgelände entsteht ein Fruchtspeicher zur Aufnahme der Getreideabgaben der Bevölkerung. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Der Reichstag beschließt den Reichskrieg gegen Preußen wegen dessen Einmarsch in Sachsen und fordert die Kreiskontingente an.([[Oncken/Heyck 1908]], S.319) Der Markgraf lässt für die kaiserliche Seite abstimmen. ([[Störkel 1995]], S. 62-63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - Preußen droht Ansbach Vergeltung wegen seiner reichstreuen Haltung an. ([[Störkel 1995]], S. 62/63)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. März''' - Ansbach schließt mit Frankreich einen Subsidienvertrag. ([[Störkel 1995]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''' ab März''' - Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen ist im [http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenjähriger_Krieg Siebenjährigen Krieg] Durchmarschgebiet für französische Truppen, die als Gegner Preußens auftreten. ([[Rausch 1921]], S.133-134; dazu auch [[Ramseger 1936]], S.19)  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Eine dem Markgrafen angeratene Flucht nach Altenkirchen wird verworfen. ([[Störkel 1995]], S. 64)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Der Markgraf flüchtet vor preußischen Truppen, die auch in Ansbach einmarschieren, bis 16. Juni nach Würzburg. ([[Störkel 1995]], S.66)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Mit dem Tode des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich übernimmt Markgraf Christian Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach die [[Landesherrschaft]]. ([[Barth 1795]], S. 334)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Auf den Tod des Landesherrn werden in der Münzstätte Schwabach zwei Silbermünzen zu 1/6 Taler und ein Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S.181, Nr. 75-76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1764 werden in der Münzstätte Altenkirchen für den neuen Landesherren noch Münzen geprägt. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) Im Jahre 1757 wird  noch eine Kupfermünze zu 1/4 Stüber  geprägt (1758 nachgeprägt), sowie drei Silbermünzen zu 1 Kreuzer (nachgeprägt 1758), 12 Kreuzer (nachgeprägt 1758) und 1/6 Taler (nachgeprägt 1758) ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 22-23,25-26)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden für den neuen Landesherrn zwei Kupfermünzen zu 1 und 2 Pfennig, neun Silbermünzen in den Nennwerten  zu 1 Groschen, 1 Kreuzer (1760 nachgeprägt), 1/12 Reichstaler, 1/6 Reichstaler mit Brustbild, 1/6 Reichstaler mit Monogramm, 8 Gutegroschen, 2/3 Taler mit Hüftbild, 2/3 Taler mit Brustbild, 1 Reichstaler und 1 Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S.181-182, Nr. 77-78, 98, 81, A 82, 82-86)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1758==&lt;br /&gt;
:* Ausprägung einer Münze, die allerdings den Bestimmungen der Reichssatzung wegen ihres geringen Feingehalts nicht entsprach ([[Hanke 1988]], S.26) Es wird nicht berichtet, ob es sich um eine der Nachprägungen oder die einzige Neuprägung des Jahres zu 6 Kreuzer ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 24) handelte. (eb) Vgl. auch Eintrag unter 27. März 1760. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 3 Kreuzer, 4 Kreuzer (1759 nachgeprägt), 6 Kreuzer, zwei verschiedene Ausprägungen zu 1 Konventionstaler (davon der zweite 1759-60 zweimal nachgeprägt) und 1 Karolin in Gold geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 181-182, Nr. 87-90, 91-92)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der französische Herzog von Broglie hält den Westerwald besetzt. ([[Rausch 1921]], S. 134) Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 2, S. 20. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23./24. April''' - Auf Schloss Altenkirchen verstirbt in der Nacht vom 23./24. April die verwitwete Gräfin Sophia Florentina von Wied-Runkel (Neue Genalogisch-Historische Nachrichten von den Vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den Europpäischen Höfen zugetragen [...]. Der 106. Theil. Leipzig 1759, S. 923). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18./19. Juni''' - Der Erbprinz von Braunschweig bricht in der Nacht mit 9 Batillonen und 10 Eskadronen aus dem Lager in Altenkirchen auf und zieht Richtung Niederrhein (Reichs Post-Reuter No. 12, 28.06.1758). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Ein französisches Kommando zählt die Frucht-, Heu- und Strohvorräte und die Viehbestände, Pferde und Fuhrwerke in allen Orten. ([[Ramseger 1936]], S.20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1759==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (1761-63 und 1765-1767 nachgeprägt),1 Kreuzer (1760-61 nachgeprägt), 10 Kreuzer, 20 Kreuzer und 1/2 Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S.183, Nr. 94-96, A 97, 91) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Sterbetalers des Burggrafen Georg Friedrich von Kichberg wird in der Münzstätte Altenkirchen geprägt.  ([[Sayn 1987]], S.147)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Altenkirchener Münzstätte stellt ihren Betrieb ein (wie die wiedischen Prägestätten in Dierdorf und Neuwied). Nur 1763/64 werden in Altenkirchen noch einige wenige Konventionsmünzen geprägt ([[Schneider 1979]], S. 73; [[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 218f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Quirin Fritsch ist bis 1765 Münzunternehmer. ([[Schön 2008]], S. 304)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadtrechnung 1758/59 weist als gehaltene Stadtmärkte den Thomasmarkt (21.12.) und den Lichtmessmarkt (2.2.) aus ([[Groß 1924]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Es wird eine Neufassung der Zollordnung vorgenommen. ([[Heuber 1784]], S. 568-574). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab März''' - Es kommt zu Einquartierungen französischer Truppen des Herzogs von Broglie auch in Altenkirchen ([[Ramseger 1936]] S.19-21; [[Katzwinkel 1959]], S.35). Zwei französische Divisionen müssen mit täglich 7000 Rationen verpflegt werden. Kanzleidirektor Salzmann kann keine Verringerung der Fourageleistungen erwirken. ([[Rausch 1921]], S. 135) Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 3,1787, S. 25/26 und S.377. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Bürgermeister Johann Gerhard Hasselbach legt die Stadtrechnung vom 1. Mai 1758 bis 30.April 1759 vor. Darin enthalten sind Judenschutzgelder, die Callmann David, Joseph Moses und Salomon Mayer bezahlen. [[Haushalt 1758/1759]] ([[Groß 1924]], S.78-79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Der Markgraf erinnert an die bestehenden Verbote, die Felder ganzjährig einzuzäunen, um das Wild abzuhalten.  ([[Markgraf 1759]], S. 1-2)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Eine Neufassung der Judenordnung bekräftigt einerseits den Schutz und andererseits die einschränkenden Regeln. ([[Heuber 1784]], S.268-282) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1760==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 2 Kreuzer, 4 Kreuzer, 20 Kreuzer, 30 Kreuzer und 1/2 Konventionstaler geprägt.([[Schön 2008a]], S.183-184, Nr. 99-100, 97, 101-102)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Kaiser Franz verfügt, dass die von der Altenkirchener Münzstätte - als &amp;quot;Hecken-Müntz&amp;quot; qualifiziert - mit zu geringem Gehalt ausgegebenen und im Umlauf befindlichen 1/6-Taler, 15-, 12- und 4-Kreuzer-Stücke aufgewechselt werden. Der dabei registrierte Schaden soll von Brandenburg-Onolzbach getragen werden. (http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66370213; Abbildungen der Münzen bei [[Anonymus 1760]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Die von [[Anonymus 1960]] gegebene Darstellung zu einem Staatsbesuch des Markgrafen bleibt noch hinsichtlich ihrer Quelle zu prüfen. Sie bezieht sich jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Staatsbesuch im Jahre 1741. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai bis Juli''' -  Die französischen Truppen bleiben im Westerwald ([[Rausch 1921]], S. 134); starke Durchmärsche von Mai bis Juli.  ([[Ramseger 1936]] S.19-21). Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 4, 1789, S.327. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Im Anschluss an einen Kuraufenthalt in Bad Ems besucht die Markgräfin Friederike Caroline von Brandenburg-Ansbach die Stadt Altenkirchen; Aufenthalt vom 29. Juli bis 1. August ([[Schuhmann 1992]], S. 278f.; viele Details zur Ausgestaltung der Feierlichkeiten). Vgl. auch [[Braun 1909]]. Zu diesem Ereignis wird eine Medaille ausgegeben, die auf der Rückseite u.a. eine Ansicht Altenkirchens zeigt ([[Spies 1771]], S. 89-96; mit Abb. und Details zur feierlichen Ausgestaltung des Aufenthaltes der Landesherrin). Abb. der Medaille auch  in [[Brandenburg in Franken 2015]], S. 393. (ak) Vgl. auch ([[Rausch 1921]], S. 136-139). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Aus Hessen ziehen 16-18.000 Franzosen über Hachenburg und Altenkirchen Richtung Köln zum Niederrhein. ([[Ramseger 1936]], S.20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Oktober''' - Der Markgraf erlässt eine Viehmarkt-Ordnung.  ([[Heuber 1784]], S. 459-461)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1661==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirch / oder Aldenkirchen / am Fluß Sieg gelegen / anderthalbe / oder 2. soll entweder ein Städtlein / oder ein Marcktfleck  seyn&amp;quot;, so lautet der Eintrag in einem Reisebuch ([[Zeiller 1661]], S. 167), das Altenkirchen für den von Augsburg nach Köln führenden Reiseweg als Station benennt. Aus der unterschiedlich angegebenen Fahrtdauer schließt der Autor, dass über den Westerwald wechselnde Routen des Reiseverkehrs zwischen Frankfurt und Köln genommen werden. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* ''Ist nicht zu beschreiben, was für eine schlechte und übel bestellte Polizey in Altenkirchen sey. Die Einwohner thun fast nichts als freßen und saufen, müßiggehen, plaudern und sich untereinander zanken ...'' (Bericht eines Oberbeamten des Herzogs Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach (1661-1686), zitiert nach [[Heuken 1996]], S. 80). (sts) - Es handelt sich hier um eine sehr parteiische Darstellung der Altenkirchener Verhältnisse, resultierend aus den sich um Altenkirchen entwickelnden Auseinandersetzungen zwischen Sayn-Wittgenstein und Weimar. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Durch Beschluss des Reichshofrats muss Graf Christian die Stadt und Amt Altenkirchen zurückgeben.([[Moser 1749]], S.163; [[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 56, S. 115f.)  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21./29. Mai''' - In zweiter Ehe heiratet die Erbtochter Johannette (+ 29. September 1701) Prinz Johann Georg I. von Weimar. Er war einer von 3 überlebenden Söhnen Wilhelms I. von Weimar und erhielt 1672 den Eisenacher Anteil des Herzogtums Weimar. ([[Hertel 1829]], S.169) ([[Landesherrschaft]]) Aus der Ehe gehen acht Kinder hervor. ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel) Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach (* 12. Juli 1634 in Weimar; † 19. September 1686 im Jagdhaus Prunftau bei Eckardtshausen-Wilhelmsthal während der Jagd) war der jüngere Bruder des Herzogs von Sachsen-Eisenach und entstammte der ernestinischen Linie des Hauses Wettin. ([[Zedler]], Band 8, 1734, Spalten 614-616 online einsehbar unter [http://www.zedler-lexikon.de Zedler-Lexikon]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3./13. Juni''' - Graf Christian von Wittgenstein verweigert die Umsetzung des Beschlusses vom 3. März, lässt die Stadt von 100 Bauern bewachen und fordert aus Heidelberg 50 Bewaffnete des Pfalzgrafen an ([[Moser 1749]], S.164); nach anderen Angaben ist von 100 bewehrten Bauern als Wachen sowie von einem aus Heidelberg angeforderten Fähnrich mit 30 Mann als Besatzung die Rede. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 59, S. 118f.) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Eine Kaiserliche Kommission wendet sich an Kurpfalz sowie an den Bischof zu Münster, die nach Altenkirchen gelegten Soldaten (&amp;quot;Völcker&amp;quot;) abzuziehen. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilagen Nr. 61-63, S. 120-123) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1662==&lt;br /&gt;
:* Mit dem Übergang in die Landesherrschaft des Herzogtums Sachsen-Eisenach ist prinzipiell der Wechsel in die dort geltende Rechtsauslegung verbunden. ''Die Landesordnung basierte auf der [[Landesordnung von 1556]], die für das gesamte ernestinische Gebiet galt.'' ([[Carius 2012]], S. 75, Anmerkung 91.) Da aber örtliches Recht vorging, ist die Gültigkeit einer schon bestehenden Ordnung zu prüfen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14.März''' -  In einem Vergleich zwischen den Erbtöchtern und Kurköln wird die Umsetzung der Reichshofratsbeschlüsse des Vorjahres ermöglicht. ([[Moser 1749]], S. 172/73) Die Erbtöchter werden von Kurköln mit Altenkirchen belehnt (LHA Koblenz 30, Nr.3297 I+II, 3298). Vgl. auch [[Lünig 1727]], Nr. XXVI, Sp. 1483-1488.  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Pfälzische Reiter und Fußtruppen verlassen Altenkirchen, wodurch der militärische Rückhalt für die von Sayn-Wittgenstein betriebene Verzögerung oder gar Hintertreibung der Übergabe Altenkirchens verloren geht. Am selben Tag ziehen Soldaten der Münsterschen Delegation in der Stadt ein und die Bürger leisten den Eid auf Sachsen-Weimar-Eisenach. Graf Christian und sein Hofstaat verbleiben noch im Schloss. ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 21). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. März / 5. April''' - In Änderung des Teilungsvertrages der Erbtöchter erhält Sachsen-Eisenach Stadt und Kirchspiel Altenkirchen, sowie den  von Graf Christian neu angelegten Hof Bergenhausen. ([[Moser 1749]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Jeremia Mounier quittiert als Hofmeister des Grafen Christian zu Sayn-Wittgenstein, die diesem zustehenden Früchte und Mobilien, sowohl Schafe als auch Rindvieh und was sonst im Schloss Altenkirchen und auf den Höfen zu Honneroth, Bergenhausen und Helmenzen vorhanden gewesen, überlassen bekommen zu haben. Mounier lässt die Erklärung zusätzlich von den Altenkirchener Schöffen Hermannus Brück, Martin Exweiler und Johann Jacob Saynisch unterzeichnen ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 25). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Die erste Tochter des Herzogspaares Eleonora Erdmuth Luise wird in Friedewald geboren. Sie wird später Markgräfin von Ansbach ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) und begründet so den Übergang der Landesherrschaft an das Haus Brandenburg-Ansbach im Jahre 1741. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. /24. Juni''' - In einem erneut abgeänderten Teilungsvertrag erhält Johannette von Sachsen-Eisenach Stadt und Schloss Altenkirchen als Residenz ([[Moser 1749]] S.175f.), wenn auch in demoliertem Zustand,([[Sommerfeld o. D.]], S. 65) und den Hof Honnert. In Honneroth wird ein baufälliges herrschaftliches Haus zu &amp;quot;Honart&amp;quot; bezeugt. ([[Dreisbach 1972]], S.131) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15./25. Oktober''' - Johann Eberhart Petzmann wird erstmals in seiner Funktion als Sekretär des Herzogs benannt. ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 26) Er ist bis 1683 als Sächsisch-Saynischer Rat für die [[Sächsisch-Saynische Regierung]] Sekretär der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.([[Burbach 1973]], S.166) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16./26. Oktober''' - In einem Notariatsinstrument wird das Ergebnis einer baufachlichen Besichtigung der herrschaftlichen Gebäude in Altenkirchen dokumentiert ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 25-30). Das Gutachten legt wohl bauliche Mängel offen, gibt aber keinen Anlass, der Darstellung zu folgen, das Schloss sei demoliert, also vorsätzlich verwüstet gewesen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1663==&lt;br /&gt;
:* Die Stadt Altenkirchen zählt 40 Feuerstellen ([[Fabricius 1898]], S. 362). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Reichsgrafschaft Altenkirchen wird mit 4 Reitern, 16 Fußsoldaten und 122 Gulden im Westfälischen Reichskreis veranlagt. ([[Anonymus 1663]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Der erste Sohn des Herzogspaares Friedrich August wird in Friedewald geboren. Er stirbt bereits am 19. September 1684 in Preßburg als bayerischer Oberst nach einer Verwundung im Türkenkrieg. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1664==&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - Der Kurfürst von Mainz als Protector des Postwesens beklagt sich in einem Schreiben an den Rat der Stadt, dass die Reichsstädte an dem Grundsatz festhielten, dass die eigentlich verbotenen &amp;quot;Nebenposten&amp;quot; immer noch handelten, so z.B. der Frankfurten Bote in Weyerbusch bei Altenkirchen die Pferde wechsele, was den kaiserlichen Bestimmungen glatt zuwieder liefe. ([[Faulhaber 1883]], S. 79) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. November''' - Der Landesherr erlässt eine verbesserte Kirchenordnung.  ([[Kirchenordnung 1664]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1665==&lt;br /&gt;
:* Das Schloss dient instandgesetzt dem Daueraufenthalt (bis 1668) des Herzogspaares. Es kommt zur kurzen kulturellen Blüte.([[Sommerfeld o. D.]], S. 65 ) Daniel Eberlin (*1647 + 1713/15) ist Hofkapellmeister (bis 1668). ([[Krämer 1987]], S.284)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Die lutherische Schule an der Kirchgasse wird errichtet. ([[Haas 1974]], S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Ludwig Dumphius wird [[Pfarrer]] einer wiederentstandenen lutherischen neben der weiter bestehenden reformierten Pfarrei. Er ertrinkt 1688 in der Wied. ([[Sinemus 1933]], S.58-59) Die Einsetzung eines lutherischen Pfarrers wird nach älterer Quelle für das Jahr 1667 angesetzt. ([[Kurtzer Beweiß 1719]], S.12) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Hasselbach bricht wohl Anfang Dezember die Pest aus. Auch aus Wölmersen wird in der Folgezeit von Pestfällen berichtet, in Weyerbusch im Juli 1666. ([[Seelbach, K. 2008a]], S.255-57) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Der spätere Landesherr Johann Georg II. wird als zweiter Sohn des Herzogspaares in Friedewald geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1666==&lt;br /&gt;
:* Als reformierter [[Pfarrer]] nimmt Andreas Schulz die Aufgaben eines Oberpfarrers und damit stellvertretenden Inspektors wahr. ([[Sinemus 1933]], S.33 und 74)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Oktober''' - Der spätere Landesherr Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (1698-1729) wird in Friedewald geboren. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) Sein erstgeborener Zwillingsbruder Maximilian Heinrich stirbt bereits am 22. August 1668. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1667==&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Andreas Seel eingesetzt. [[Pfarrer]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist Ölrich Landschultheiß. (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 620 Nr. 1583) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Jude Salomon ist als erster Jude in Altenkirchen namentlich belegt.  (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 620 Nr. 1583) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1668==&lt;br /&gt;
:'''18.(28.) Januar''' - In einem Erbvergleich wird der Besitz von Schloss, Stadt und Kirchspiel Altenkirchen für die Gräfin Johanetta bestätigt. (LHA Koblenz 30 U); ([[Moser 1749]], S.201) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Gräfin Johannetta bringt ihr 6. Kind Luise in Altenkirchen zur Welt. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) Diese stirbt bereits am 26. Juni 1669. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Der vierte Sohn des Herzogspaares, Maximilian Heinrich, stirbt in Altenkirchen. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Es wird eine kurkölnische Garnison nach Altenkirchen verlegt, um dort als Seuchenwache eine Ausbreitung einer in Bonn herrschenden Seuche zu verhindern.([[HHSTA Wiesbaden 340-1744t]], fol. 204 r/v; [[Seelbach, K., 2007]], S.66) (ks)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. November''' - Nach dem Tode seines Bruders Adolph Wilhelm wird Eisenach die Residenz des Herzogs mit seiner Frau. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1669==&lt;br /&gt;
:* Die Zollordnung von 20. Februar 1655 der Gräfin Johannetta gilt nun auch für Altenkirchen. Sie enthält einen Landzoll für Waren, die das Kirchspiel passieren oder am Ort verkauft werden, und einen Marktzoll für Waren auf Jahr- und Wochenmärkten. ([[Vierbuchen 1982]], S.157) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter [[Pfarrer]] wird Kaspar von Trauen (* 1636 Oberwinter/Rhein) berufen, der am 13.11.1677 stirbt. Er nimmt auch die Aufgaben eines stellvertretenden Inspektors als Oberpfarrer wahr. ([[Sinemus 1933]], S.74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Bericht des Gesandten Balthasar Pistorius über eine Reise zur kurfürstlichen Regierung nach Bonn (Landeshauptarchiv Koblenz Best. 30 Sachakte 3012 [[Findbuch Bestand 30]]) (zugesandt von Prof. Dr. Michael Klein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Johannes Eberhard Rau berufen. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Gräfin Johannetta bringt ihr siebtes Kind Friederike in Altenkirchen zur Welt. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Das sechste Kind der Herzogspaares, Luise, stirbt in Altenkirchen. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1670==&lt;br /&gt;
:* Es wird eine herzogliche Genehmigung für die Einrichtung einer &amp;quot;Zunft und Bruderschaft&amp;quot; für die Schreiner, Schmiede, Schlosser, Wagner und Maurer erteilt. Vermutlich bestanden bereits Zünfte für die Bäcker, Wollenweber, Fenstermacher, Schuhmacher und Rotgerber.([[Rausch 1921]], S.58-60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8.(18.) September''' - Mit dem Tod der Gräfin Witwe Louise Juliane fallen vom Witwenbesitz Stadt und Kirchspiel Altenkirchen an den Grafen von Sachsen-Eisenach. (LHA Koblenz 30 U) ([[Gensicke 1958]], S.343)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1671==&lt;br /&gt;
:* Im Jahr bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' -  Im letzten Teilungsvertrag ist vorgesehen, einen gemeinsamen lutherischen Superindenten für beide Grafschaften zu bestellen. ([[Moser 1749]], S.210) Sayn-Altenkirchen wird in der Umgebung Altenkirchens um das Kirchspiel Almersbach erweitert. ([[Müller 2005]], S.31 Anmerkung 18) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Der Landesherr Johann Georg I. von Sachsen-Weimar verfügt, dass die Stadt den Wachraum am Untertor wiederherrichten soll. ([[Friedhoff 2021]], S.16) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober / 6. November''' - Der endgültige Erbvergleich bestätigt den erreichten Territorialbestand beider Grafschaften. ([[Müller 2005]], S.31-32) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1672==&lt;br /&gt;
:*  Der Jude David Baruch wird in Altenkirchen erstmals erwähnt. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 620, Nr.394) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März''' - Balthasar Pistorius, Fürstl. Sachsen-Saynischer Sekretär, in Vollmacht des Herzogs Johann Georg von Sachsen und von dessen Gemahlin, vereinbart mit der verwitw. Anna Elisabeth von Reifenberg (Reiffenberg) geb. v. Staffel, zugleich für deren beide Söhne und Töchter, im Beisein des ältesten Sohnes Johann Philips von Reifenberg (Reiffenberg) die Art, wie die bei Verteilung der Saynischen Schulden auf seine Auftraggeber gefallenen 3000 Goldgld. von diesen an die von Reifenberg (Reiffenberg) ausgezahlt werden sollen. ([https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v6750854 HHStAW Bestand 340 Nr. U 14103 a] [[HHStAW]]) (eingesandt von Prof. Dr. Michael Klein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - Das achte Kind des Herzogspaares, Ernst Gustav, wird in Marksuhl geboren. Es stirbt bereits am 26. November 1672. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr ordnet einen Großen Buß-Fast-und Bettag an. ([[Anordnung 1672]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1673==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirch. Ist eine Stadt im Westerwald 1 1/2 Meil von der Stadt Limburg.&amp;quot; In diesem Eintrag erschöpft sich der Altenkirchen betreffende Eintrag in einem topographischen Übersichtswerk (Christian Ernst Nigrinus: Totius Fluminis Rheni Accuratissima descriptio Das ist: Grundrichtige Beschreibung und Beschaffenheit aller Städte [...] am gantzen Rheinstrom gelegen [...]. Nürnberg 1673, S. 11). Bemerkenswert bleibt: Der Name der Stadt wird in der dialektalen Fassung übermittelt; Altenkirchen ist dem Einzugsgebiet des Rheines zugerechnet. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Sachsen erscheint als gedruckter Sammelband der ''Corpus Iuris Saxonici''. ([[Corpus Iuris Saxonici 1673]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - In Rolandswerth wird ein Erdbeben wahrgenommen.  ([[Pauls 1893]], S. 92) Es kommt zu Gebäudeschäden in der Umgebung. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - Französische Truppen ziehen durch Altenkirchen. Die Bürger müssen 120 Kühe abliefern. ([[Rausch 1921]], S.123)  Der Durchmarsch erfolgt im Rahmen des Holländischen Krieges. (Vgl. dazu [[Depping 1840]] S. 170, S. 175, S.198-203.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Nach einer Meldung von diesem Tag ziehen französische Truppen über den Westerwald nach Philippsburg an den Oberrhein (Mercurii Relation oder Zeittungen / von underschidlichen Orten /Auff das 1673. Jahr. Littera Oo. Num 37). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1674==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr wiederholt das frühere Verbot fremder Werbung von Soldaten ohne seine Genehmigung, weil er verpflichtet sei zur Stellung eines Kontingents. ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Nach Beschwerden ergeht die Weisung der Gräfin Johannetta an Zöllner und Akzisemeister, von keinem Untertanen Abgaben auf Waren des täglichen Bedarf zu erheben, während sie auf Vieh und Handelswaren erhoben werden. ([[Vierbuchen 1982]], S.158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Johann Hermann Bingelius berufen. [[Pfarrer]]  ([[Sinemus 1933]], S.32-33)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1675==&lt;br /&gt;
:* Truppen der  französischen Gegner ziehen durch den Westerwald (bis 1679). ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - In Wien stirbt Christian zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, der 20 Jahre als Graf in Altenkirchen residierte, eine Zeitspanne, die weder vorher noch nachher ein Landesherr in Altenkirchen erreichte. Er wird in Altenkirchen begraben. ([[Schwennicke 2010]], Neue Folge, Band 27, Tafel 145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1676==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Verbot des Branntweinausschanks, bei 20 Gulden Strafe. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Armenordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August / 9. September''' - Sayn-Hachenburg und Sayn-Altenkirchen verständigen sich wegen Erbansprüchen in der Gesamtgrafschaft Sayn. (Staaatsarchiv Wiesbaden Abt. 340, 14127-14128; LHA Koblenz Best. 30, Nr.6482 zitiert nach [[Müller 2005]], S.34 Anm.43).  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1677==&lt;br /&gt;
:* Johann Daniel Storch ist als Sächsischer Oberhofmeister Rentmeister der Stadt Altenkirchen, von 1699 bis 1706 Rat der Grafschaft Altenkirchen ([[Burbach 1973]], S.166). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Alle Schüler von 7 bis 14 Jahre müssen eine Dingschule besuchen. ([[Geitner 1985]], S.18)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Der Landesherr erlässt ein Ehemandat. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1678==&lt;br /&gt;
:* Die Stelle eines reformierten [[Pfarrer]]s und Inspektors wird bis zu seinem Tod in Altenkirchen mit Johann Hermann Bingelius  besetzt, der seit 1674 in Altenkirchen reformierter Kaplan ist. Er ist hier der letzte reformierte Inspektor. ([[Sinemus 1933]], S.32-33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist eine Lohmühle in Betrieb, bis 1732 kommen zwei weitere dazu. ([[Gensicke 1969]], S. 58) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Wilhelm Ueberfeldt berufen. Nach seinem Tod werden die Diakone zweite Pfarrer in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Ordnung für die Ausgaben bei Familienfeiern.  ([[Feierordnung 1678]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Dezember''' - Das Kabinett des Herzogs tagt in Altenkirchen. (Die Entscheidungsliste der behandelten Vorgänge liegt in Abbildung vor bei [[Hess 1962]] nach S. 112 und S. 424.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1679==&lt;br /&gt;
:* Johann Leonhard Titius wird  Diakon und Rektor in Altenkirchen. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Das Bündnis der Grafen auf dem Westerwald wird zu einer Grafenvereinigung des Westerwalds, der Eifel und der Wetterau erweitert. ([[Neu 1956]], S.81)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1680==&lt;br /&gt;
:* Ein Oberamtmann verwaltet die Reichsgrafschaft für den Landesherrn.  ([[Gensicke 1958]], S. 372) [[Sächsisch-Saynische Regierung]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Pestordnung. ([[Pestordnung 1680]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Der Landesherr erlässt eine Tranksteuerordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1681 - 1700</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1683 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1683==&lt;br /&gt;
:* [[Bürgermeister]] ist Hermann Ernst Brenner. ([[Wirtz 1927]], S.145) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Wald- und Jagdordnung. ([[Waldordnung 1683]]) ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Der Landesherr ordnet einen Buß- und Bettag wegen der Türkengefahr an. ([[Buß- und Bettag 1683]]) (eb) - Nach frdl. Hinweis von Hans-Peter Koppe, Berlin, betrifft die Anordnung allein Sachsen-Jena. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1685==&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Herzogin Johannetta legt in ihrem Testament, dem ihr Ehemann beitritt, fest, dass ihr Sohn Johann Wilhelm zum Erben der Besitztümer in Altenkirchen werden solle. ([[Groß 1749]], S. 555)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1686==&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Gräfin Johannette übernimmt mit dem Tod ihres Gatten die Regentschaft in der Grafschaft.  ([[Gensicke 1958]], S.344) ([[Landesherrschaft]]) Der zweite Sohn Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (* 17. Oktober 1666 in Friedewald; † 14. Januar 1729 in Eisenach) erhält aufgrund des Testaments seiner Eltern vom Jahre 1685 zu seiner standesgemäßen Lebenshaltung bereits 1686 die von seiner Mutter an das Haus Sachsen-Eisenach gebrachte Grafschaft Sayn-Altenkirchen mit aller Landeshoheit. ([[Zedler]] Band 8, Leipzig 1734, Spalte 614–616) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22.September''' - Die Ankündigung der Landestrauer um den Landesherrn verlangt den Verzicht auf öffentliche Musik bei Hochzeiten und auf Orgelmusik. ([[Traueranzeige 1686]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1687==&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm lässt eine Wasserleitung zum Schloss legen, die das Wasser von der Bellersbach durch ausgehöhlte Fichtenstämme leitet. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Zollstätten im Kirchspiel Altenkirchen werden durch Hinweistafeln gekennzeichnet. ([[Vierbuchen 1982]], S.159) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Ein Leihkontrakt über die herrschaftliche Mühle in Altenkirchen wird geschlossen. ([[Mendel 1949]], S.15)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1688==&lt;br /&gt;
:* Johannes Laubinger wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als zweiter lutherischer [[Pfarrer]]  wird Johann Anton Reusch eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Winter 1688/89 hat Altenkirchen nach Angaben von Johann Konrad Neuhoff in den 1732 niedergeschriebenen &amp;quot;Stadt-Gerechtigkeiten&amp;quot; (vgl. 4. September 1732) eine &amp;quot;Hannöverische Einquartierung&amp;quot; ([[Hanke 2006]], S. 246). Näheres bleibt zu klären. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach hat die Mitglieder des landsässigen Adels auf den 21. Februar nach Altenkirchen bestellt, um ihren Treueeid abzunehmen; da er aber vor dem angesetzten Termin abreist, soll der Eid auch vor der Kanzlei geleistet werden können. ([[Deductio Gravaminum 1707]], N. 16, S. 84-86) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Johann Hermann von Obseinig genannt Roe auf Coverstein legt vor der Fürstlich Sächsisch-Saynischen Kanzlei in Altenkirchen den Treueeid auf den Landesherrn ab. ([[Deductio Gravaminum 1707]], N. 16, S. 84-86) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Der Landesherr Johann Wilhelm erlässt für die Durchführung von Taufen, Aufgeboten, Hochzeiten und Begräbnissen Regeln. ([[Jacobson 1844a]], S. 543/44) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. August''' - Es ergeht eine Verordnung über wöchentlich Dienstag und Donnerstag als Gerichtstage. ([[Hertel 1829]], S.170) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Französische Truppen, die im Zuge des Pfälzischen Krieges durch den Westerwald ziehen, äschern Leuzbach und Almersbach ein. ([[Rausch 1921]], S.123) Vgl. auch ([[Weingarten 2018]]), S. 167) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1689==&lt;br /&gt;
:* Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach hält sich von Anfang des Jahres 1689 bis ins Frühjahr (wohl bis April) in Altenkirchen auf ([[Fassmann 1734]], S. 834). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1690==&lt;br /&gt;
:* Zwischen 1690 und 1694 reist Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach &amp;quot;zu verschiedenen malen nach Altenkirchen&amp;quot; und hält sich &amp;quot;eine Zeitlang&amp;quot; dort auf ([[Fassmann 1734]], S. 837). Nach anderen Angaben hatte der Herzog von 1690 bis 1694 seine Residenz &amp;quot;zu Oranienwald bey Altenkirchen&amp;quot; ([[Gregorii 1711]], S. 86). Sehr wahrscheinlich war das niederländische Heerenveen-Oranienwald (&amp;quot;Oranjewoud&amp;quot;) der eigentliche Aufenthaltsort des Herzogs, vgl. Einträge zu 28. Nov. 1690 und 10. Nov. 1691. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Benutzung von Beinhäusern, in denen die Gebeine aus alten Gräbern gelagert werden, wird untersagt. ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Conrad Neuhoff ist (bis 1732) Gerichtsschöffe  ([[Haas 1975]], S.37) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christian Dumphius erhält die Stelle als Hofprediger und Stadtpfarrer.  [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - Johann Wilhelm Herzog zu Sachsen verkauft den Hof zu Helmenzen mit Gebäuden und allen zugehörigen Gütern, Recht- und Gerechtigkeiten erb- und eigentümlich der Bürgerschaft zu Altenkirchen für 700 Reichstaler. (LHA Koblenz 30/71, S. 53-55) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet in erster Ehe Amalie von Nassau-Diez (+ 16. Februar 1695). Sie haben zwei Kinder.([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb) - Als Ort der Hochzeit ist irrig &amp;quot;Oranienwald&amp;quot; in der Grafschaft Sayn angegeben ([[Gregorii 1711]], S. 86). Tatsächlich fand die Hochzeit auf &amp;quot;Oranjewoud&amp;quot; statt, einer Sommerresidenz der Schwiegermutter des Herzogs (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - In Ahrweiler und Rolandswerth ereignet sich ein Erdbeben.  ([[Pauls 1893]], S. 92) Es ist  bis Frankfurt und Gießen spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1691==&lt;br /&gt;
:* Die Zollordnung von 1691 legt die Kontrolle der Bierproduktion fest. ([[Vierbuchen 1982]], S.158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. November''' - Der spätere Landesherr Wilhelm Heinrich wird als Sohn von Herzog Johann Wilhelm und Amalie von Sachsen-Eisenach in Heerenveen-Oranienwald geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1692==&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - In Aachen und Düren wird ein Erdbeben wahrgenommen.  ([[Pauls 1893]], S. 93) Das Beben bei Lüttich ist am Niederrhein, bis Frankfurt und in weiten Teilen Westeuropas spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Der siebzehnjährige Erbprinz Christian Albrecht von Brandenburg-Ansbach erkrankt auf der Heimfahrt von einer Bildungsreise. In Altenkirchen wird er von starken Kopfschmerzen befallen, kann aber die Reise von dort nach Frankfurt am Main fortsetzen. Entgegen den Angaben bei [[Ersch &amp;amp; Gruber 1842]] (S. 425) ist der Erbprinz nicht in Altenkirchen, sondern in Frankfurt a. M. verstorben ([[Groß 1749]], S. 500f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1693==&lt;br /&gt;
:* In der Münze in Altenkirchen und Friedewald werden Münzen mit verschlechtertem Edellmetallgehalt geprägt, gestreckt durch Eisen und Kupfer, sogenannte Heckenmünzen. ([[Rausch 1921]], S.191) (eb) - '''Korrektur''': In Altenkirchen besteht zu dieser Zeit keine Münze, Münzprägungen hier sind erst ab 1751 nachweisbar. Vgl. Eintrag zum 28. Dezember 1746. [[Rausch 1921]] bezieht wie andere Autoren Münzprägungen in der Grafschaft Sayn(-Altenkirchen) vorschnell auf eine Münzstätte in Altenkirchen. Tatsächlich erfolgten die Münzprägungen 1693/94 allein auf Schloss Friedewald, bis diese Münzstätte ausgehoben wurde. ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 33f. und S. 206) - Abbildung einer 15 Kreuzer-Münze aus Friedewald im Katalog Künker Auktion 327, 8-10. Okt. 2019, Osnabrück, Nr. 3778, S. 301. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Als zweites Kind des Herzogpaares wird Albertina Johannetta geboren (+ 1. April 1700). ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''5./15. September''' - Auf dem Münzprobationstag in Nürnberg beschwert sich Kurbrandenburg, dass es ''solchen gewissenlosen Bösewichtern leicht (ist), auf ihren Schlupfwinkeln, wie unter anderen von Altenkirchen in der Grafschaft Sayn verlauten will, Taler einzuschmelzen und daraus böse Sorten auszuhecken''. ([[Rausch 1921]], S. 191) (eb)- Das Schreiben Kurfürst Friedrichs III. von Brandenburg ist bei [[Rausch 1921]] zwar nicht wortgetreu, aber sinngemäß zutreffend wiedergegeben. (vgl. Johann Christoph Hirsch: Des Teutschen Reichs Münz-Archiv [...] nebst zuverlässigen Nachrichten, vom Teutschen Münz-Wesen überhaupt [...]. Fünfter Theil, Nürnberg 1759, S. 370) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Während kurbrandenburgische Truppen vom Oberrhein Koblenz per Schiff passieren, zieht die kurbrandenburgische Reiterei über den Westerwald auf Bonn (Mercurii Relation oder Ordentliche Wochentliche Post-Zeitungen / dises 1693. Jahrs / Den 17. October, Num. XLII). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1695==&lt;br /&gt;
:* Ein Befehl legt fest, dass auf dem Friedhof die Wege zu benutzen seien. ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mitte September''' - Prinz Christian von Sachsen-Zeitz wird um den 16. September von Altenkirchen kommend in Köln erwartet (Mercurii Relation, oder Wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen Anno 1695 Littera Qq. Num. 39. 24. Sept.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - &amp;quot;Jüngsthin&amp;quot; aus Bonn abgezogene hessische Truppen stehen um Weyerbusch und Altenkirchen, ziehen am nächsten Tag weiter nach Hessen (Ordentliche Wochentliche Post-Zeitungen / dises 1695. Jahrs / Den 8. October. Num. XLI). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1696==&lt;br /&gt;
'''28. Dezember''' - Kurpfälzische Regimenter zu Pferd und 400 Dragoner, die ins Jülische und Bergische beordert sind, übernachten in der Gegend von Altenkirchen, liegen am folgenden Tag bei Weyerbusch und Kircheib still (Mercurii Relation, Oder Wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen / von underschidlichen Orthen. Anno 1697. Littera B. Num. 2. 12. Januarij). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1697==&lt;br /&gt;
:'''27. Februar''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Christiana Juliana von Baden-Durlach (+ 10. Juli 1707). Sie haben sieben Kinder in zehn Ehejahren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Gräfin Johannette tritt ihrem Sohn Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach die Grafschaft ab. ([[Gensicke 1958]], S.344)  ([[Landesherrschaft]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Der Galgen in Helmenzen wird mit Rad und Pfahl aufgebaut. ([[Rausch 1921]], S.77-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1698==&lt;br /&gt;
:* Auf Anordnung des Landesherrn muss die Stadt auf ihre Kosten zwei Pförtner und Torwächter anstellen, weil die eigentlich von den Bürgern zu versehende Torwacht nachlässig gehalten wurde. ([[Rausch 1921]], S.55) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Die zweite Frau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johannetta Antonietta zur Welt (+ 23. April 1726) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10.November''' - Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach wird nach dem Tode seines älteren Bruders Johann Georg II., der kinderlos verstirbt, regierender Herzog von Sachsen-Eisenach. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Es ergeht eine Verordnung, dass Verträge über Immobilien vor dem Landschreiber geschlossen werden müssen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1699==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen wird durch den Hachenburger Apotheker Johann Philipp Härtling eine Zweigapotheke eröffnet. ([[Malmedie 2000]], S.58; [[Göbel 1996]], S. 211 (sts))  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Präzeptor und Kantor Johannes Braun gibt lateinischen Unterricht. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das gräfliche Archiv wird aus dem hintersten Schlossturm nach Thüringen verlagert. ([[Sayn 1987]], II, S.185) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Der Landesherr beklagt sich, dass der Zustand der städtischen Befestigung Reparaturen verlangt. ([[Friedhoff 2021]], S. 7) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Dem Herzogspaar wird das zweite Kind Carolina Christina geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Dezember''' -  Der Gregorianische Kalender wird auf Weisung des Landesherrn eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.636-37) ([[Dahlhoff 1874]], S.35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1700==&lt;br /&gt;
:* Auf Herzog Johann Wilhelm werden in Eisenach bzw. Gotha acht Münzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 1 Heller (Kupfer), als Silbermünzen zu 2 Leichte Pfennig, 3 Pfennig, 1 Groschen nach dem Leipziger Fus (Brustbild nach rechts), 1 Groschen nach dem Leipziger Fus (Brustbild nach links), 1/3 Taler, 2/3 Taler  und als Goldmünze (Gotha) zu 1 Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 869, Nr. 1-8)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Der Landesherr erlässt eine Kanzleiordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar = 1. März''' - Gemäß landesherrlichem Edikt vom 26. Dezember 1699 wird der julianische Kalender vom gregorianischen Kalender abgelöst: Auf den 18. Februar folgt der 1. März. ([[Dahlhoff 1874]], S. 85; [[Vierbuchen 1978]],S.179) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli ''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen kommt der Bitte der Bürger Altenkirchens nach und gestattet die Anlegung eines weiteren Stadttores, damit im Brandfall aus dem vorbeifließenden Mühlengraben Löschwasser geschöpft werden kann. Die bislang zwei vorhandenen Stadttore reichten nicht aus. ([[Rausch 1921]], S.55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Der Landesherr erlässt ein Bienenhaltungsmandat. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Dem Herzogspaar wird als drittes Kind Anton Gustav geboren (+ 5.Oktober). ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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==1683==&lt;br /&gt;
:* [[Bürgermeister]] ist Hermann Ernst Brenner. ([[Wirtz 1927]], S.145) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Wald- und Jagdordnung. ([[Waldordnung 1683]]) ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Der Landesherr ordnet einen Buß- und Bettag wegen der Türkengefahr an. ([[Buß- und Bettag 1683]]) (eb) - Nach frdl. Hinweis von Hans-Peter Koppe betrifft die Anordnung allein Sachsen-Jena. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1685==&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Herzogin Johannetta legt in ihrem Testament, dem ihr Ehemann beitritt, fest, dass ihr Sohn Johann Wilhelm zum Erben der Besitztümer in Altenkirchen werden solle. ([[Groß 1749]], S. 555)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1686==&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Gräfin Johannette übernimmt mit dem Tod ihres Gatten die Regentschaft in der Grafschaft.  ([[Gensicke 1958]], S.344) ([[Landesherrschaft]]) Der zweite Sohn Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (* 17. Oktober 1666 in Friedewald; † 14. Januar 1729 in Eisenach) erhält aufgrund des Testaments seiner Eltern vom Jahre 1685 zu seiner standesgemäßen Lebenshaltung bereits 1686 die von seiner Mutter an das Haus Sachsen-Eisenach gebrachte Grafschaft Sayn-Altenkirchen mit aller Landeshoheit. ([[Zedler]] Band 8, Leipzig 1734, Spalte 614–616) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22.September''' - Die Ankündigung der Landestrauer um den Landesherrn verlangt den Verzicht auf öffentliche Musik bei Hochzeiten und auf Orgelmusik. ([[Traueranzeige 1686]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1687==&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm lässt eine Wasserleitung zum Schloss legen, die das Wasser von der Bellersbach durch ausgehöhlte Fichtenstämme leitet. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Zollstätten im Kirchspiel Altenkirchen werden durch Hinweistafeln gekennzeichnet. ([[Vierbuchen 1982]], S.159) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Ein Leihkontrakt über die herrschaftliche Mühle in Altenkirchen wird geschlossen. ([[Mendel 1949]], S.15)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1688==&lt;br /&gt;
:* Johannes Laubinger wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als zweiter lutherischer [[Pfarrer]]  wird Johann Anton Reusch eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Winter 1688/89 hat Altenkirchen nach Angaben von Johann Konrad Neuhoff in den 1732 niedergeschriebenen &amp;quot;Stadt-Gerechtigkeiten&amp;quot; (vgl. 4. September 1732) eine &amp;quot;Hannöverische Einquartierung&amp;quot; ([[Hanke 2006]], S. 246). Näheres bleibt zu klären. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach hat die Mitglieder des landsässigen Adels auf den 21. Februar nach Altenkirchen bestellt, um ihren Treueeid abzunehmen; da er aber vor dem angesetzten Termin abreist, soll der Eid auch vor der Kanzlei geleistet werden können. ([[Deductio Gravaminum 1707]], N. 16, S. 84-86) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Johann Hermann von Obseinig genannt Roe auf Coverstein legt vor der Fürstlich Sächsisch-Saynischen Kanzlei in Altenkirchen den Treueeid auf den Landesherrn ab. ([[Deductio Gravaminum 1707]], N. 16, S. 84-86) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Der Landesherr Johann Wilhelm erlässt für die Durchführung von Taufen, Aufgeboten, Hochzeiten und Begräbnissen Regeln. ([[Jacobson 1844a]], S. 543/44) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. August''' - Es ergeht eine Verordnung über wöchentlich Dienstag und Donnerstag als Gerichtstage. ([[Hertel 1829]], S.170) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Französische Truppen, die im Zuge des Pfälzischen Krieges durch den Westerwald ziehen, äschern Leuzbach und Almersbach ein. ([[Rausch 1921]], S.123) Vgl. auch ([[Weingarten 2018]]), S. 167) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1689==&lt;br /&gt;
:* Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach hält sich von Anfang des Jahres 1689 bis ins Frühjahr (wohl bis April) in Altenkirchen auf ([[Fassmann 1734]], S. 834). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1690==&lt;br /&gt;
:* Zwischen 1690 und 1694 reist Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach &amp;quot;zu verschiedenen malen nach Altenkirchen&amp;quot; und hält sich &amp;quot;eine Zeitlang&amp;quot; dort auf ([[Fassmann 1734]], S. 837). Nach anderen Angaben hatte der Herzog von 1690 bis 1694 seine Residenz &amp;quot;zu Oranienwald bey Altenkirchen&amp;quot; ([[Gregorii 1711]], S. 86). Sehr wahrscheinlich war das niederländische Heerenveen-Oranienwald (&amp;quot;Oranjewoud&amp;quot;) der eigentliche Aufenthaltsort des Herzogs, vgl. Einträge zu 28. Nov. 1690 und 10. Nov. 1691. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Benutzung von Beinhäusern, in denen die Gebeine aus alten Gräbern gelagert werden, wird untersagt. ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Conrad Neuhoff ist (bis 1732) Gerichtsschöffe  ([[Haas 1975]], S.37) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christian Dumphius erhält die Stelle als Hofprediger und Stadtpfarrer.  [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - Johann Wilhelm Herzog zu Sachsen verkauft den Hof zu Helmenzen mit Gebäuden und allen zugehörigen Gütern, Recht- und Gerechtigkeiten erb- und eigentümlich der Bürgerschaft zu Altenkirchen für 700 Reichstaler. (LHA Koblenz 30/71, S. 53-55) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet in erster Ehe Amalie von Nassau-Diez (+ 16. Februar 1695). Sie haben zwei Kinder.([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb) - Als Ort der Hochzeit ist irrig &amp;quot;Oranienwald&amp;quot; in der Grafschaft Sayn angegeben ([[Gregorii 1711]], S. 86). Tatsächlich fand die Hochzeit auf &amp;quot;Oranjewoud&amp;quot; statt, einer Sommerresidenz der Schwiegermutter des Herzogs (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - In Ahrweiler und Rolandswerth ereignet sich ein Erdbeben.  ([[Pauls 1893]], S. 92) Es ist  bis Frankfurt und Gießen spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1691==&lt;br /&gt;
:* Die Zollordnung von 1691 legt die Kontrolle der Bierproduktion fest. ([[Vierbuchen 1982]], S.158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. November''' - Der spätere Landesherr Wilhelm Heinrich wird als Sohn von Herzog Johann Wilhelm und Amalie von Sachsen-Eisenach in Heerenveen-Oranienwald geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1692==&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - In Aachen und Düren wird ein Erdbeben wahrgenommen.  ([[Pauls 1893]], S. 93) Das Beben bei Lüttich ist am Niederrhein, bis Frankfurt und in weiten Teilen Westeuropas spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Der siebzehnjährige Erbprinz Christian Albrecht von Brandenburg-Ansbach erkrankt auf der Heimfahrt von einer Bildungsreise. In Altenkirchen wird er von starken Kopfschmerzen befallen, kann aber die Reise von dort nach Frankfurt am Main fortsetzen. Entgegen den Angaben bei [[Ersch &amp;amp; Gruber 1842]] (S. 425) ist der Erbprinz nicht in Altenkirchen, sondern in Frankfurt a. M. verstorben ([[Groß 1749]], S. 500f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1693==&lt;br /&gt;
:* In der Münze in Altenkirchen und Friedewald werden Münzen mit verschlechtertem Edellmetallgehalt geprägt, gestreckt durch Eisen und Kupfer, sogenannte Heckenmünzen. ([[Rausch 1921]], S.191) (eb) - '''Korrektur''': In Altenkirchen besteht zu dieser Zeit keine Münze, Münzprägungen hier sind erst ab 1751 nachweisbar. Vgl. Eintrag zum 28. Dezember 1746. [[Rausch 1921]] bezieht wie andere Autoren Münzprägungen in der Grafschaft Sayn(-Altenkirchen) vorschnell auf eine Münzstätte in Altenkirchen. Tatsächlich erfolgten die Münzprägungen 1693/94 allein auf Schloss Friedewald, bis diese Münzstätte ausgehoben wurde. ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 33f. und S. 206) - Abbildung einer 15 Kreuzer-Münze aus Friedewald im Katalog Künker Auktion 327, 8-10. Okt. 2019, Osnabrück, Nr. 3778, S. 301. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Als zweites Kind des Herzogpaares wird Albertina Johannetta geboren (+ 1. April 1700). ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''5./15. September''' - Auf dem Münzprobationstag in Nürnberg beschwert sich Kurbrandenburg, dass es ''solchen gewissenlosen Bösewichtern leicht (ist), auf ihren Schlupfwinkeln, wie unter anderen von Altenkirchen in der Grafschaft Sayn verlauten will, Taler einzuschmelzen und daraus böse Sorten auszuhecken''. ([[Rausch 1921]], S. 191) (eb)- Das Schreiben Kurfürst Friedrichs III. von Brandenburg ist bei [[Rausch 1921]] zwar nicht wortgetreu, aber sinngemäß zutreffend wiedergegeben. (vgl. Johann Christoph Hirsch: Des Teutschen Reichs Münz-Archiv [...] nebst zuverlässigen Nachrichten, vom Teutschen Münz-Wesen überhaupt [...]. Fünfter Theil, Nürnberg 1759, S. 370) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Während kurbrandenburgische Truppen vom Oberrhein Koblenz per Schiff passieren, zieht die kurbrandenburgische Reiterei über den Westerwald auf Bonn (Mercurii Relation oder Ordentliche Wochentliche Post-Zeitungen / dises 1693. Jahrs / Den 17. October, Num. XLII). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1695==&lt;br /&gt;
:* Ein Befehl legt fest, dass auf dem Friedhof die Wege zu benutzen seien. ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mitte September''' - Prinz Christian von Sachsen-Zeitz wird um den 16. September von Altenkirchen kommend in Köln erwartet (Mercurii Relation, oder Wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen Anno 1695 Littera Qq. Num. 39. 24. Sept.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - &amp;quot;Jüngsthin&amp;quot; aus Bonn abgezogene hessische Truppen stehen um Weyerbusch und Altenkirchen, ziehen am nächsten Tag weiter nach Hessen (Ordentliche Wochentliche Post-Zeitungen / dises 1695. Jahrs / Den 8. October. Num. XLI). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1696==&lt;br /&gt;
'''28. Dezember''' - Kurpfälzische Regimenter zu Pferd und 400 Dragoner, die ins Jülische und Bergische beordert sind, übernachten in der Gegend von Altenkirchen, liegen am folgenden Tag bei Weyerbusch und Kircheib still (Mercurii Relation, Oder Wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen / von underschidlichen Orthen. Anno 1697. Littera B. Num. 2. 12. Januarij). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1697==&lt;br /&gt;
:'''27. Februar''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Christiana Juliana von Baden-Durlach (+ 10. Juli 1707). Sie haben sieben Kinder in zehn Ehejahren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Gräfin Johannette tritt ihrem Sohn Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach die Grafschaft ab. ([[Gensicke 1958]], S.344)  ([[Landesherrschaft]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Der Galgen in Helmenzen wird mit Rad und Pfahl aufgebaut. ([[Rausch 1921]], S.77-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1698==&lt;br /&gt;
:* Auf Anordnung des Landesherrn muss die Stadt auf ihre Kosten zwei Pförtner und Torwächter anstellen, weil die eigentlich von den Bürgern zu versehende Torwacht nachlässig gehalten wurde. ([[Rausch 1921]], S.55) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Die zweite Frau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johannetta Antonietta zur Welt (+ 23. April 1726) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10.November''' - Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach wird nach dem Tode seines älteren Bruders Johann Georg II., der kinderlos verstirbt, regierender Herzog von Sachsen-Eisenach. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Es ergeht eine Verordnung, dass Verträge über Immobilien vor dem Landschreiber geschlossen werden müssen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1699==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen wird durch den Hachenburger Apotheker Johann Philipp Härtling eine Zweigapotheke eröffnet. ([[Malmedie 2000]], S.58; [[Göbel 1996]], S. 211 (sts))  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Präzeptor und Kantor Johannes Braun gibt lateinischen Unterricht. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das gräfliche Archiv wird aus dem hintersten Schlossturm nach Thüringen verlagert. ([[Sayn 1987]], II, S.185) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Der Landesherr beklagt sich, dass der Zustand der städtischen Befestigung Reparaturen verlangt. ([[Friedhoff 2021]], S. 7) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Dem Herzogspaar wird das zweite Kind Carolina Christina geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Dezember''' -  Der Gregorianische Kalender wird auf Weisung des Landesherrn eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.636-37) ([[Dahlhoff 1874]], S.35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1700==&lt;br /&gt;
:* Auf Herzog Johann Wilhelm werden in Eisenach bzw. Gotha acht Münzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 1 Heller (Kupfer), als Silbermünzen zu 2 Leichte Pfennig, 3 Pfennig, 1 Groschen nach dem Leipziger Fus (Brustbild nach rechts), 1 Groschen nach dem Leipziger Fus (Brustbild nach links), 1/3 Taler, 2/3 Taler  und als Goldmünze (Gotha) zu 1 Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 869, Nr. 1-8)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Der Landesherr erlässt eine Kanzleiordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar = 1. März''' - Gemäß landesherrlichem Edikt vom 26. Dezember 1699 wird der julianische Kalender vom gregorianischen Kalender abgelöst: Auf den 18. Februar folgt der 1. März. ([[Dahlhoff 1874]], S. 85; [[Vierbuchen 1978]],S.179) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli ''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen kommt der Bitte der Bürger Altenkirchens nach und gestattet die Anlegung eines weiteren Stadttores, damit im Brandfall aus dem vorbeifließenden Mühlengraben Löschwasser geschöpft werden kann. Die bislang zwei vorhandenen Stadttore reichten nicht aus. ([[Rausch 1921]], S.55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Der Landesherr erlässt ein Bienenhaltungsmandat. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Dem Herzogspaar wird als drittes Kind Anton Gustav geboren (+ 5.Oktober). ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1701 - 1720</title>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1701==&lt;br /&gt;
:* Die Pest tritt erneut auf. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Um der Holzverschwendung entgegenzutreten, darf Bauholz nur nach Anzeige beim landesherrlichen Oberförster geschnitten werden. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Ein Bericht über den Zustand der Altenkirchener Stadtbefestigung, der im Laufe des Jahres 1701 bis 17. Dezember 1702 zu weiteren in den Akten vermerkten Schreiben führte, zeigt die geringe Dringlichkeit der Angelegenheiten ([[Friedhoff 2021]], S. 30/31, Anm. 41-52). (ak) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm verfügt, dass für Altenkirchen allein ein lutherischer Schulmeister zu bestellen sei, der sowohl lutherische als auch reformierte Kinder zu unterrichten habe. Als daraufhin die Reformierten ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, konfisziert die Regierung 18 Häuser und 12 Stück Vieh. Später gesteht man der reformierten Gemeinde aufgrund ihres beherrschenden Einflusses in der Stadt doch noch einen eigenen Schulmeister zu. ([[Menk 1983]], S. 213f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Das Amt Altenkirchen muss 1600 Rheinische Taler als &amp;quot;Heurathsgeld&amp;quot; für die Begleichung der Kosten der Heirat der Tochter der Landesherrin, Friederica, mit dem Herzog von Sachsen-Weissenfels aufbringen ([[Groh 1965]], S.103) (eb) - Betrifft die Heirat der jüngeren Schwester des Landesherrn. Dieser hatte sich in einem Vertrag von 1699 gegenüber seiner Mutter Johannetta verpflichtet, die Mitgift in Höhe von 40.000 Tlr. überwiegend zu übernehmen (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Häuserverteilung wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.637-38) ([[Hertel 1829]], S.170)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Mit dem Tod der Herzogin Johannetta treten die Bestimmungen des Testaments von 1685 in Kraft.  ([[Groß 1749]], S. 555) Vgl. auch [[Meder 1701]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Der Landesherr erlässt eine Medizinal- und Apothekerordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1702==&lt;br /&gt;
:* In Gotha wird ein Golddukaten geprägt. ([[Schön 2008a]] S. 890, Nr. 10) (eb) - Wohl für &amp;quot;Gnadenverehrungen&amp;quot; und zum 5-jährigen Hochzeitstag der Herzogin (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Neugründung der Lateinschule unter lutherischer Leitung - die Einrichtung war 1605 als &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; der &amp;quot;Zweiten Reformation&amp;quot; geschaffen worden - markiert einen wichtigen Schritt in der Schmälerung des reformierten Einflusses in Altenkirchen ([[Menk 1983]], S. 214). (ak) - Johann Henrich Reusch (* um 1675 Freusburg), Pfarrer in Hilgenroth, wird Präzeptor der lateinischen Schule (bis 1708). ([[Sinemus 1933]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johannes Simon Purgold wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen.  ([[Sinemus 1933]], S.60) Vgl. auch [[Burbach 2000]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Gerichtsordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verfahren in Strafsachen ergeht. Die Schöffen sollen alle Vergehen dem Landschultheiß anzeigen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Der preußische König Friedrich III. mahnt in einem Schreiben an den saynischen Landesherrn die Einhaltung der Rechte der reformierten Gemeinden an. ([[Nachricht 1718]], S.68-69)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Mit der Ernennung eines neuen kaiserlichen Postmeisters durch Kaiser Leopold tritt der Streit um die städtischen Botenposten und die Versuche der taxisschen Post, sie zu beseitigen, in eine neue Phase. Die Taxis errichten neue Postwagenkurse von Frankfurt nach Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Leipzig, gegen die die städtischen Räte sich vergeblich beschweren. (Faulhaber 1883, S. 81-82) Siehe auch 1703.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März'''- Es wird eine Kanzlei-Ordnung für die Grafschaft erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.638-40)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1703==&lt;br /&gt;
:* Erstmals fährt ein taxisscher Postwagen wöchentlich einmal von Frankfurt nach Köln mit Stationen u.a. in Weyerbusch, Gieleroth, Freilingen und Wallmerod. (Winterscheid, Theo: In:Mittelrheinische Postgeschichte Heft 2, 1968, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Dem Herzogspaar wird als viertes Kind Charlotte Wilhelmina geboren. Es stirbt am gleichen Tage. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr wehrt sich gegen Gerüchte, er wolle die Graftschaft aufgeben  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.641)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1704==&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach ordnet an, dass bei Vererbung der landesherrlichen Höfe für die landesherrlichen Einkünft keine Minderung entstehen dürfe. ([[Schneider 2015]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, lässt einen Postwagenkurs in [Köln-] Mülheim einrichten, der dreimal wöchentlich von Köln über Siegburg, Altenkirchen, Wetzlar, Frankfurt nach Heidelberg geht, 70 Jahre bestand und dann von den Taxis gekauft wurde. (Faulhaber 1883, S.107)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Der preußische König weist den saynischen Landesherrn in einem Schreiben auf die ihm berichteten Rechtsverletzungen der reformierten Gemeinde hin, vor allem in Sachen der Glaubensausübung und der Schule und der damit verbundenen Renten. ([[Nachricht 1718]], S.69-72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Der Landesherr erlässt eine Verlöbnisordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Dem Herzogspaar wird als fünftes Kind Johannetta Wilhelmina Juliana geboren (+ 2. Januar 1705) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1705==&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Nach einer Meldung vom folgenden Tag ist der &amp;quot;Fürst von Eisenach&amp;quot; (= Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach), nachdem er auf dem Römer die Goldene Bulle und andere Raritäten besichtigt hat, nach Altenkirchen abgereist (Der Post-tägliche Mercurius, Oder Eine besondere Post-tägliche Relation, 8. Juli 1705, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' -  Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Beherbergung von fremden Landstreichern, Bettlern, Kesselflickern mit Strafandrohung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.642-43)   ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1706==&lt;br /&gt;
:* Seit 1706 sind zwei Wächter in der Stadt beschäftigt, die im Winter um 9 Uhr und im Sommer um 10 Uhr vor den bestehenden Gaststätten die Stunde abrufen. ([[Rausch 1921]], S. 55-56). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1722 gibt es wiederholte Besuche von Herzog Johann Wilhelm und seiner Familie im Schloss. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Dem Herzogspaar wird als sechstes Kind Carl Wilhelm geboren. Es stirbt am 21. Februar. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Die taxissche Post kündigt an, dass die Postwagenverbindungen von Frankfurt nach Köln erheblich vermehrt würden. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Der lutherische [[Pfarrer]] Georg Ludwig Marschalk wird eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zu Missbräuchen bei Heiraten, Kindtaufen und Beerdigungen wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.643-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Kaiser Joseph I. erlässt ein von Taxis erwirktes Patent gegen alle anderen Postsysteme. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1707==&lt;br /&gt;
:* Samstags soll keiner länger als bis 22 Uhr im Sommer und 21 Uhr im Winter arbeiten, damit er sonntags den Gottesdienst besuchen kann. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' Die &amp;quot;Sayn - Altenkirchener Regierung&amp;quot; fordert die Anlegung zweier weiterer Stadttore, nachdem sich bei einem Brand in diesem Jahr herausgestellt hat, dass die vorhandenen Stadttore nicht ausreichen, genügend Löschwasser herbeizuschaffen. Ein Tor soll hinter dem Gärtnerhaus (Petri), das andere bei der reformierten Kaplanei angelegt werden. ([[Rausch 1921]], S. 55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Jophann Christian Jacobi aus Altenkirchen verkauft 500 Malter herrschaftlichen Hafer zum Preis von 4 Kopfstück und 3 Petermänner je Malter an Johann Langenbach aus Neuwied. ([[Schultze 1911]] Nr. 1582)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Dem Herzogspaar wird als siebtes Kind Carl August geboren (+ 23. Februar 1711). Seine Mutter stirbt bei der Geburt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Zechen und Spielen an Sonn- und Feiertagen ist verboten. Krämer, Tabak- und Töpfehändler müssen die Läden geschlossen halten. Bäcker düfen nicht backen, aber vormittags verkaufen. Jahrmärkte sind verboten. Eier, Butter, Leder und Wolle dürfen nicht in die Stadt gebracht werden. Geldeinnehmen, Steuern zahlen, Wirtshausbesuche während des Gottesdienstes, Nachtschwärmereien in den Häusern und in den Gassen, Viehan- und verkauf, Kartenspielen, Kegeln, Sensenschärfen, Tanzen, Wettläufe an Pfingsten und Mehlmahlen sind verboten. Alle Gesunden müssen am Gottesdienst teilnehmen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.645) ([[Sinemus 1933]], S.255)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1708==&lt;br /&gt;
:* Johann Henrich Herzog (* 1687 Thüringen) wird Rektor der Lateinschule in Altenkirchen und [[Pfarrer]] in Hilgenroth (bis 1710) ([[Sinemus 1933]], S.63). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet nach Ablauf des Trauerjahres in dritter Ehe Magdalena Sibylla von Sachsen-Weissenfels (+ 28. November 1726) ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.September''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Instanzenzug und Verfahren in Zivilsachen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Anordnung zur Anmeldung von baulichen Veränderungen an Kirchen, Pfarr- und Schulhäusern wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.645-46.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Verbot der Ziegenhaltung wird ausgesprochen, wenn mehr als eine Kuh gehalten wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.646-47.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1709==&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Im Raum Altenkirchen stehen drei kurpfälzische Regimenter, die entgegen ursprünglicher Planung an den Niederrhein nach Düsseldorf zurückbeordert werden; je ein Regiment in Altenkirchen, Weyerbusch und Mehren (Post-täglicher Mercurius, Oder Besondere Relation, von denen wichtigsten in Europa vorgehenden Affairen und Begebenheiten [...], Ausgabe Q 1709, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Wegen der Teuerung bei Brotgetreide wird die Herstellung von Branntwein verboten  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Güterverteilung. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1710==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr hat einen Oberaufseher, der mit einem Kanzleidirektor und den Räten die Grafschaft regiert. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* Es gibt nunmehr lutherische Superintendenten in Altenkirchen. Als erster wird Veit Henrich Biedermann  berufen, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Lateinschule erhält die Bezeichnung Rektorat. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) Rektor wird ein lutherischer Pfarrgehilfe. ([[Neu 1956]]. S.94)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr genehmigt zusätzlich zu zwei Jahrmärkten einen Wochenmarkt, der jeweils montags gehalten wird ([[Rausch 1921]], S.65) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung, die die von 1705 auch gegen Zigeuner, Landstreicher und Vagabunden wie Bärenführer, Seiltänzer, Gaukler und Marionettenspieler verschärft. Sie sollen festgenommen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647-48.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es wird eine Anordnung erlassen, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung legt fest, dass eine Hochzeitsfeier nur bis 22 Uhr am Hochzeitstag dauern darf. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johanna Magdalena Sophia zur Welt. Es stirbt am 26. Februar 1711, drei Tage nach dem jüngsten Halbbruder aus der zweiten Ehe des Vaters. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1711==&lt;br /&gt;
:* Aus der Polizeiordnung: ''Also wollen wir auch nicht gestatten, die fließenden Wasser und Bäche mit Flachs oder Hanff zu belegen, sondern weil der Fisch hierdurch verderbt und in einem gantzen Jahr nicht überwunden werden kann. So soll bei 10 Gulden Straff und Verlust des Flachses, sich dessen enthalten und jede Gemeinde schuldig sein, außerhalb des fließenden Wassers ihre besonderen Flachsrösten einzurichten.''  ([[RZ]], 10.1.1987) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Johann Henrich Langen tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.63-64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht die Anordnung, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt als zweites Kind Christiana Wilhelmina zur Welt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1712==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden 5 Silbermünzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/12 Taler. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 11-15) (eb) - Überdies erscheint ein 2 Pfennig-Stück, 2 leichte Pfennige entsprechen den 3 Heller-Stücken (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1713==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden zwei Silbermünzen mit den Nennwerten 3 Gutepfennig und 6 Gutepfennig geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 16-17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Rektor der Lateinschule (bis 1720) ist Magister Schultheiß. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der reformierte [[Pfarrer]] Ueberfeldt gibt sein Einkommen mit 50 Reichstalern Bargeld,  zur Hälfte aus der Kaplanstelle in Altenkirchen und zur anderen Hälfte aus dem Pfarrland in Almersbach, 50 Gulden aus der Kirchenkasse in Almersbach und 32 Karren Holz von der Regierung an. ([[Sinemus 1933]], S.247) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht das Verbot des Auftretens von Musikanten auf Jahrmärkten und bei Familienfeiern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) ([[Neu 1956]], S.96)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr drittes Kind Johann Wilhelm zur Welt. Es stibt am 9. Mai. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) Damit sind dem Herzog von den zwölf Kindern der drei ersten Ehefrauen acht im Kleinkind- oder Kindesalter gestorben. (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''nach 10. Mai''' - Die in den Niederlanden stationierten kaiserlichen Streitkräfte ziehen unter Prinz Eugen von Savoyen am 10. Mai bei Köln über den Rhein und marschieren auf Mannheim; die Truppen müssen also Altenkirchen passiert haben ([[Arneth 1858]], S. 282). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1714==&lt;br /&gt;
:* Ein kräftiges Beben bei Maastricht ist in weiten Teilen der nördlichen Rheinlande spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Mühlenordnung wird durch eine Verordnung über die Brotpreise und die Mahlgebühren ergänzt. ([[Schneider 2015]], S.225)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Es wird ein Verbot nächtlicher Zusammenkünfte zur Flachsbereitung oder zum Spinnen erlassen, um einen geordneten Lebenswandel der jüngeren Untertanen sichzustellen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Vierbuchen 1978]], S.181)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1715==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot &amp;quot;obrigkeitlicher Bekanntmachungen ... auf dem Friedhof&amp;quot;. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Der Landesherr erlässt eine Eheordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Fürst Taxis klagt gegen die Stadt Köln beim Reichshofrat wegen der Verletzung seiner Rechte. (Faulhaber 1883, S. 82-83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1716==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden neun Münzen geprägt, darunter zwei Kupfermünzen zu einem Heller, sechs Silbermünzen zu 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, zweimal 1/24 Taler, 1/12 Taler und eine Goldmünze zu einem Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 18-22, 24-26, 28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.September''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zur Höchstzahl von 24 Hochzeitsgästen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Es ergeht ein landesherrlicher Erlass, mit dem die Jagdhunde der Grundherren in der Grafschaft abgeschafft wurden, dafür das bisher abgegebene Getreide (Hundehaber) eingezogen wurde. Ständig zu unterhaltende Jagdhunde waren angesichts der seltenen Anwesenheit des Landesherrn im Lande zu kostspielig.  ([[Schneider 2015]], S. 229) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1717==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden acht Münzen geprägt, darunter 2 Kupfermünzen zu einenm Heller, sechs Silbermünzen, eine zu 3 Gutepfennig, eine zu 6 Gutepfennig, 1/24 Taler, 1/12 Taler und zwei Gedenkmünzen zum 200. Jahrestag der Reformation zu einem und zwei Gutegroschen. ([[Schön 2008a]], S. 891, Nr. 18-19, 21-22, 25-26, 29-30) (eb) - Es werden acht weitere Medaillen auf die Reformation geprägt (2 städtische, 3 herzogliche in Eisenach, 3 in Gotha) (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Ein Privileg einer Apothekenlizenz für den Apotheker Christoph Friedrich Scharff in Altenkirchen wird durch Herzog Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach erteilt. ([[Bürger 1963]], S.49) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August''' - Es wird eine Konzession für Kaminfeger eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650-651.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober - 2. November''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach lässt drei Feiertage zur Feier des Reformationsjubiläums begehen und verordnet, künftig jährlich den 31. Oktober das Reformationsfest zu feiern ([[Fassmann 1734]], S. 844 f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Der Apotheker Sigismund Stuppe wird vereidigt und verwaltet fortan die Altenkirchener Apothekenfiliale der Hachenburger Apotheke, aber wohl nur bis 1730 oder 1731. ([[Bürger 1963]], S. 52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1718==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden vier Silbermünzen in den Nennwerten zu drei Heller, 3 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/6 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 20,23,25,27)  (eb)&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
:* Johann Gerhard Cramer (1700-1766) ist lutherischer Elementarlehrer bis 1722 ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Anhänger der reformierten Gemeinden der Grafschaft Sayn legen den Stand der Auseinandersetzungen mit den Anhängern der lutherischen Kirche dar. ([[Nachricht 1718]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1719==&lt;br /&gt;
:* Es erscheint eine Kampfschrift der lutherischen Gläubigen als Antwort auf die Schrift der reformierten Gläubigen. ([[Kurtzer Beweiß 1719]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm verfügt, dass alle Kinder von 7 bis 14 Jahren  zur Schule zu schicken sind. ([[RZ]], 24.7.1972)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Landesherr ordnet an, dass bei Neuverpachtung einer Mühle der bisherige zeitlich befristete Pachtvertrag in ein Erbpachtverhältnis unzuwandeln ist. So konnten die Müllerfamilien ihre Existenz langfristig sichern. ([[Schneider 2015]], S.227)  (eb)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' -  (Schul-)Inspektor Biedermann legt einen Inspektionsbericht vor. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.19-20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1720==&lt;br /&gt;
:* Erneut bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Nach einer Verordnung muss jeder Untertan 20 Spatzenköpfe jährlich abliefern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.) ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Dezember''' - Ohne obrigkeitliche Genehmigung darf sich kein Landfremder niederlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1701 - 1720</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1712 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1701==&lt;br /&gt;
:* Die Pest tritt erneut auf. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Um der Holzverschwendung entgegenzutreten, darf Bauholz nur nach Anzeige beim landesherrlichen Oberförster geschnitten werden. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Ein Bericht über den Zustand der Altenkirchener Stadtbefestigung, der im Laufe des Jahres 1701 bis 17. Dezember 1702 zu weiteren in den Akten vermerkten Schreiben führte, zeigt die geringe Dringlichkeit der Angelegenheiten ([[Friedhoff 2021]], S. 30/31, Anm. 41-52). (ak) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm verfügt, dass für Altenkirchen allein ein lutherischer Schulmeister zu bestellen sei, der sowohl lutherische als auch reformierte Kinder zu unterrichten habe. Als daraufhin die Reformierten ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, konfisziert die Regierung 18 Häuser und 12 Stück Vieh. Später gesteht man der reformierten Gemeinde aufgrund ihres beherrschenden Einflusses in der Stadt doch noch einen eigenen Schulmeister zu. ([[Menk 1983]], S. 213f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Das Amt Altenkirchen muss 1600 Rheinische Taler als &amp;quot;Heurathsgeld&amp;quot; für die Begleichung der Kosten der Heirat der Tochter der Landesherrin, Friederica, mit dem Herzog von Sachsen-Weissenfels aufbringen ([[Groh 1965]], S.103) (eb) - Betrifft die Heirat der jüngeren Schwester des Landesherrn. Dieser hatte sich in einem Vertrag von 1699 gegenüber seiner Mutter Johannetta verpflichtet, die Mitgift in Höhe von 40.000 Tlr. überwiegend zu übernehmen (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Häuserverteilung wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.637-38) ([[Hertel 1829]], S.170)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Mit dem Tod der Herzogin Johannetta treten die Bestimmungen des Testaments von 1685 in Kraft.  ([[Groß 1749]], S. 555) Vgl. auch [[Meder 1701]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Der Landesherr erlässt eine Medizinal- und Apothekerordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1702==&lt;br /&gt;
:* In Gotha wird ein Golddukaten geprägt. ([[Schön 2008a]] S. 890, Nr. 10) (eb) - Wohl für &amp;quot;Gnadenverehrungen&amp;quot; und zum 5-jährigen Hochzeitstag der Herzogin (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Neugründung der Lateinschule unter lutherischer Leitung - die Einrichtung war 1605 als &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; der &amp;quot;Zweiten Reformation&amp;quot; geschaffen worden - markiert einen wichtigen Schritt in der Schmälerung des reformierten Einflusses in Altenkirchen ([[Menk 1983]], S. 214). (ak) - Johann Henrich Reusch (* um 1675 Freusburg), Pfarrer in Hilgenroth, wird Präzeptor der lateinischen Schule (bis 1708). ([[Sinemus 1933]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johannes Simon Purgold wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen.  ([[Sinemus 1933]], S.60) Vgl. auch [[Burbach 2000]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Gerichtsordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verfahren in Strafsachen ergeht. Die Schöffen sollen alle Vergehen dem Landschultheiß anzeigen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Der preußische König Friedrich III. mahnt in einem Schreiben an den saynischen Landesherrn die Einhaltung der Rechte der reformierten Gemeinden an. ([[Nachricht 1718]], S.68-69)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Mit der Ernennung eines neuen kaiserlichen Postmeisters durch Kaiser Leopold tritt der Streit um die städtischen Botenposten und die Versuche der taxisschen Post, sie zu beseitigen, in eine neue Phase. Die Taxis errichten neue Postwagenkurse von Frankfurt nach Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Leipzig, gegen die die städtischen Räte sich vergeblich beschweren. (Faulhaber 1883, S. 81-82) Siehe auch 1703.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März'''- Es wird eine Kanzlei-Ordnung für die Grafschaft erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.638-40)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1703==&lt;br /&gt;
:* Erstmals fährt ein taxisscher Postwagen wöchentlich einmal von Frankfurt nach Köln mit Stationen u.a. in Weyerbusch, Gieleroth, Freilingen und Wallmerod. (Winterscheid, Theo: In:Mittelrheinische Postgeschichte Heft 2, 1968, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Dem Herzogspaar wird als viertes Kind Charlotte Wilhelmina geboren. Es stirbt am gleichen Tage. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr wehrt sich gegen Gerüchte, er wolle die Graftschaft aufgeben  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.641)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1704==&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach ordnet an, dass bei Vererbung der landesherrlichen Höfe für die landesherrlichen Einkünft keine Minderung entstehen dürfe. ([[Schneider 2015]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, lässt einen Postwagenkurs in [Köln-] Mülheim einrichten, der dreimal wöchentlich von Köln über Siegburg, Altenkirchen, Wetzlar, Frankfurt nach Heidelberg geht, 70 Jahre bestand und dann von den Taxis gekauft wurde. (Faulhaber 1883, S.107)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Der preußische König weist den saynischen Landesherrn in einem Schreiben auf die ihm berichteten Rechtsverletzungen der reformierten Gemeinde hin, vor allem in Sachen der Glaubensausübung und der Schule und der damit verbundenen Renten. ([[Nachricht 1718]], S.69-72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Der Landesherr erlässt eine Verlöbnisordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Dem Herzogspaar wird als fünftes Kind Johannetta Wilhelmina Juliana geboren (+ 2. Januar 1705) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1705==&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Nach einer Meldung vom folgenden Tag ist der &amp;quot;Fürst von Eisenach&amp;quot; (= Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach), nachdem er auf dem Römer die Goldene Bulle und andere Raritäten besichtigt hat, nach Altenkirchen abgereist (Der Post-tägliche Mercurius, Oder Eine besondere Post-tägliche Relation, 8. Juli 1705, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' -  Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Beherbergung von fremden Landstreichern, Bettlern, Kesselflickern mit Strafandrohung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.642-43)   ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1706==&lt;br /&gt;
:* Seit 1706 sind zwei Wächter in der Stadt beschäftigt, die im Winter um 9 Uhr und im Sommer um 10 Uhr vor den bestehenden Gaststätten die Stunde abrufen. ([[Rausch 1921]], S. 55-56). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1722 gibt es wiederholte Besuche von Herzog Johann Wilhelm und seiner Familie im Schloss. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Dem Herzogspaar wird als sechstes Kind Carl Wilhelm geboren. Es stirbt am 21. Februar. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Die taxissche Post kündigt an, dass die Postwagenverbindungen von Frankfurt nach Köln erheblich vermehrt würden. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Der lutherische [[Pfarrer]] Georg Ludwig Marschalk wird eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zu Missbräuchen bei Heiraten, Kindtaufen und Beerdigungen wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.643-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Kaiser Joseph I. erlässt ein von Taxis erwirktes Patent gegen alle anderen Postsysteme. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1707==&lt;br /&gt;
:* Samstags soll keiner länger als bis 22 Uhr im Sommer und 21 Uhr im Winter arbeiten, damit er sonntags den Gottesdienst besuchen kann. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' Die &amp;quot;Sayn - Altenkirchener Regierung&amp;quot; fordert die Anlegung zweier weiterer Stadttore, nachdem sich bei einem Brand in diesem Jahr herausgestellt hat, dass die vorhandenen Stadttore nicht ausreichen, genügend Löschwasser herbeizuschaffen. Ein Tor soll hinter dem Gärtnerhaus (Petri), das andere bei der reformierten Kaplanei angelegt werden. ([[Rausch 1921]], S. 55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Jophann Christian Jacobi aus Altenkirchen verkauft 500 Malter herrschaftlichen Hafer zum Preis von 4 Kopfstück und 3 Petermänner je Malter an Johann Langenbach aus Neuwied. ([[Schultze 1911]] Nr. 1582)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Dem Herzogspaar wird als siebtes Kind Carl August geboren (+ 23. Februar 1711). Seine Mutter stirbt bei der Geburt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Zechen und Spielen an Sonn- und Feiertagen ist verboten. Krämer, Tabak- und Töpfehändler müssen die Läden geschlossen halten. Bäcker düfen nicht backen, aber vormittags verkaufen. Jahrmärkte sind verboten. Eier, Butter, Leder und Wolle dürfen nicht in die Stadt gebracht werden. Geldeinnehmen, Steuern zahlen, Wirtshausbesuche während des Gottesdienstes, Nachtschwärmereien in den Häusern und in den Gassen, Viehan- und verkauf, Kartenspielen, Kegeln, Sensenschärfen, Tanzen, Wettläufe an Pfingsten und Mehlmahlen sind verboten. Alle Gesunden müssen am Gottesdienst teilnehmen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.645) ([[Sinemus 1933]], S.255)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1708==&lt;br /&gt;
:* Johann Henrich Herzog (* 1687 Thüringen) wird Rektor der Lateinschule in Altenkirchen und [[Pfarrer]] in Hilgenroth (bis 1710) ([[Sinemus 1933]], S.63). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet nach Ablauf des Trauerjahres in dritter Ehe Magdalena Sibylla von Sachsen-Weissenfels (+ 28. November 1726) ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.September''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Instanzenzug und Verfahren in Zivilsachen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Anordnung zur Anmeldung von baulichen Veränderungen an Kirchen, Pfarr- und Schulhäusern wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.645-46.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Verbot der Ziegenhaltung wird ausgesprochen, wenn mehr als eine Kuh gehalten wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.646-47.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1709==&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Im Raum Altenkirchen stehen drei kurpfälzische Regimenter, die entgegen ursprünglicher Planung an den Niederrhein nach Düsseldorf zurückbeordert werden; je ein Regiment in Altenkirchen, Weyerbusch und Mehren (Post-täglicher Mercurius, Oder Besondere Relation, von denen wichtigsten in Europa vorgehenden Affairen und Begebenheiten [...], Ausgabe Q 1709, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Wegen der Teuerung bei Brotgetreide wird die Herstellung von Branntwein verboten  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Güterverteilung. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1710==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr hat einen Oberaufseher, der mit einem Kanzleidirektor und den Räten die Grafschaft regiert. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* Es gibt nunmehr lutherische Superintendenten in Altenkirchen. Als erster wird Veit Henrich Biedermann  berufen, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Lateinschule erhält die Bezeichnung Rektorat. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) Rektor wird ein lutherischer Pfarrgehilfe. ([[Neu 1956]]. S.94)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr genehmigt zusätzlich zu zwei Jahrmärkten einen Wochenmarkt, der jeweils montags gehalten wird ([[Rausch 1921]], S.65) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung, die die von 1705 auch gegen Zigeuner, Landstreicher und Vagabunden wie Bärenführer, Seiltänzer, Gaukler und Marionettenspieler verschärft. Sie sollen festgenommen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647-48.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es wird eine Anordnung erlassen, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung legt fest, dass eine Hochzeitsfeier nur bis 22 Uhr am Hochzeitstag dauern darf. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johanna Magdalena Sophia zur Welt. Es stirbt am 26. Februar 1711, drei Tage nach dem jüngsten Halbbruder aus der zweiten Ehe des Vaters. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1711==&lt;br /&gt;
:* Aus der Polizeiordnung: ''Also wollen wir auch nicht gestatten, die fließenden Wasser und Bäche mit Flachs oder Hanff zu belegen, sondern weil der Fisch hierdurch verderbt und in einem gantzen Jahr nicht überwunden werden kann. So soll bei 10 Gulden Straff und Verlust des Flachses, sich dessen enthalten und jede Gemeinde schuldig sein, außerhalb des fließenden Wassers ihre besonderen Flachsrösten einzurichten.''  ([[RZ]], 10.1.1987) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Johann Henrich Langen tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.63-64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht die Anordnung, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt als zweites Kind Christiana Wilhelmina zur Welt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1712==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden 5 Silbermünzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/12 Taler. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 11-15) (eb) - Überdies erscheint ein 2 Pfennig-Stück, 2 leichte Pfennige entsprechen den 3 Heller-Stücken (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1713==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden zwei Silbermünzen mit den Nennwerten 3 Gutepfennig und 6 Gutepfennig geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 16-17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Rektor der Lateinschule (bis 1720) ist Magister Schultheiß. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der reformierte [[Pfarrer]] Ueberfeldt gibt sein Einkommen mit 50 Reichstalern Bargeld,  zur Hälfte aus der Kaplanstelle in Altenkirchen und zur anderen Hälfte aus dem Pfarrland in Almersbach, 50 Gulden aus der Kirchenkasse in Almersbach und 32 Karren Holz von der Regierung an. ([[Sinemus 1933]], S.247) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht das Verbot des Auftretens von Musikanten auf Jahrmärkten und bei Familienfeiern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) ([[Neu 1956]], S.96)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr drittes Kind Johann Wilhelm zur Welt. Es stibt am 9. Mai. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) Damit sind dem Herzog von den zwölf Kindern der drei ersten Ehefrauen acht im Kleinkind- oder Kindesalter gestorben. (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''nach 10. Mai''' - Die in den Niederlanden stationierten kaiserlichen Streitkräfte ziehen unter Prinz Eugen von Savoyen am 10. Mai bei Köln über den Rhein und marschieren auf Mannheim; die Truppen müssen also Altenkirchen passiert haben ([[Arneth 1858]], S. 282). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1714==&lt;br /&gt;
:* Ein kräftiges Beben bei Maastricht ist in weiten Teilen der nördlichen Rheinlande spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Mühlenordnung wird durch eine Verordnung über die Brotpreise und die Mahlgebühren ergänzt. ([[Schneider 2015]], S.225)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Es wird ein Verbot nächtlicher Zusammenkünfte zur Flachsbereitung oder zum Spinnen erlassen, um einen geordneten Lebenswandel der jüngeren Untertanen sichzustellen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Vierbuchen 1978]], S.181)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1715==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot &amp;quot;obrigkeitlicher Bekanntmachungen ... auf dem Friedhof&amp;quot;. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Der Landesherr erlässt eine Eheordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Fürst Taxis klagt gegen die Stadt Köln beim Reichshofrat wegen der Verletzung seiner Rechte. (Faulhaber 1883, S. 82-83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1716==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden neun Münzen geprägt, darunter zwei Kupfermünzen zu einem Heller, sechs Silbermünzen zu 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, zweimal 1/24 Taler, 1/12 Taler und eine Goldmünze zu einem Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 18-22, 24-26, 28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.September''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zur Höchstzahl von 24 Hochzeitsgästen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Es ergeht ein landesherrlicher Erlass, mit dem die Jagdhunde der Grundherren in der Grafschaft abgeschafft wurden, dafür das bisher abgegebene Getreide (Hundehaber) eingezogen wurde. Ständig zu unterhaltende Jagdhunde waren angesichts der seltenen Anwesenheit des Landesherrn im Lande zu kostspielig.  ([[Schneider 2015]], S. 229) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1717==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden acht Münzen geprägt, darunter 2 Kupfermünzen zu einenm Heller, sechs Silbermünzen, eine zu 3 Gutepfennig, eine zu 6 Gutepfennig, 1/24 Taler, 1/12 Taler und zwei Gedenkmünzen zum 200. Jahrestag der Reformation zu einem und zwei Gutegroschen. ([[Schön 2008a]], S. 891, Nr. 18-19, 21-22, 25-26, 29-30) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Ein Privileg einer Apothekenlizenz für den Apotheker Christoph Friedrich Scharff in Altenkirchen wird durch Herzog Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach erteilt. ([[Bürger 1963]], S.49) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August''' - Es wird eine Konzession für Kaminfeger eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650-651.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober - 2. November''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach lässt drei Feiertage zur Feier des Reformationsjubiläums begehen und verordnet, künftig jährlich den 31. Oktober das Reformationsfest zu feiern ([[Fassmann 1734]], S. 844 f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Der Apotheker Sigismund Stuppe wird vereidigt und verwaltet fortan die Altenkirchener Apothekenfiliale der Hachenburger Apotheke, aber wohl nur bis 1730 oder 1731. ([[Bürger 1963]], S. 52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1718==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden vier Silbermünzen in den Nennwerten zu drei Heller, 3 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/6 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 20,23,25,27)  (eb)&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
:* Johann Gerhard Cramer (1700-1766) ist lutherischer Elementarlehrer bis 1722 ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Anhänger der reformierten Gemeinden der Grafschaft Sayn legen den Stand der Auseinandersetzungen mit den Anhängern der lutherischen Kirche dar. ([[Nachricht 1718]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1719==&lt;br /&gt;
:* Es erscheint eine Kampfschrift der lutherischen Gläubigen als Antwort auf die Schrift der reformierten Gläubigen. ([[Kurtzer Beweiß 1719]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm verfügt, dass alle Kinder von 7 bis 14 Jahren  zur Schule zu schicken sind. ([[RZ]], 24.7.1972)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Landesherr ordnet an, dass bei Neuverpachtung einer Mühle der bisherige zeitlich befristete Pachtvertrag in ein Erbpachtverhältnis unzuwandeln ist. So konnten die Müllerfamilien ihre Existenz langfristig sichern. ([[Schneider 2015]], S.227)  (eb)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' -  (Schul-)Inspektor Biedermann legt einen Inspektionsbericht vor. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.19-20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1720==&lt;br /&gt;
:* Erneut bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Nach einer Verordnung muss jeder Untertan 20 Spatzenköpfe jährlich abliefern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.) ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Dezember''' - Ohne obrigkeitliche Genehmigung darf sich kein Landfremder niederlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1701 - 1720</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1702 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1701==&lt;br /&gt;
:* Die Pest tritt erneut auf. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Um der Holzverschwendung entgegenzutreten, darf Bauholz nur nach Anzeige beim landesherrlichen Oberförster geschnitten werden. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Ein Bericht über den Zustand der Altenkirchener Stadtbefestigung, der im Laufe des Jahres 1701 bis 17. Dezember 1702 zu weiteren in den Akten vermerkten Schreiben führte, zeigt die geringe Dringlichkeit der Angelegenheiten ([[Friedhoff 2021]], S. 30/31, Anm. 41-52). (ak) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm verfügt, dass für Altenkirchen allein ein lutherischer Schulmeister zu bestellen sei, der sowohl lutherische als auch reformierte Kinder zu unterrichten habe. Als daraufhin die Reformierten ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, konfisziert die Regierung 18 Häuser und 12 Stück Vieh. Später gesteht man der reformierten Gemeinde aufgrund ihres beherrschenden Einflusses in der Stadt doch noch einen eigenen Schulmeister zu. ([[Menk 1983]], S. 213f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Das Amt Altenkirchen muss 1600 Rheinische Taler als &amp;quot;Heurathsgeld&amp;quot; für die Begleichung der Kosten der Heirat der Tochter der Landesherrin, Friederica, mit dem Herzog von Sachsen-Weissenfels aufbringen ([[Groh 1965]], S.103) (eb) - Betrifft die Heirat der jüngeren Schwester des Landesherrn. Dieser hatte sich in einem Vertrag von 1699 gegenüber seiner Mutter Johannetta verpflichtet, die Mitgift in Höhe von 40.000 Tlr. überwiegend zu übernehmen (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Häuserverteilung wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.637-38) ([[Hertel 1829]], S.170)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Mit dem Tod der Herzogin Johannetta treten die Bestimmungen des Testaments von 1685 in Kraft.  ([[Groß 1749]], S. 555) Vgl. auch [[Meder 1701]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Der Landesherr erlässt eine Medizinal- und Apothekerordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1702==&lt;br /&gt;
:* In Gotha wird ein Golddukaten geprägt. ([[Schön 2008a]] S. 890, Nr. 10) (eb) - Wohl für &amp;quot;Gnadenverehrungen&amp;quot; und zum 5-jährigen Hochzeitstag der Herzogin (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Neugründung der Lateinschule unter lutherischer Leitung - die Einrichtung war 1605 als &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; der &amp;quot;Zweiten Reformation&amp;quot; geschaffen worden - markiert einen wichtigen Schritt in der Schmälerung des reformierten Einflusses in Altenkirchen ([[Menk 1983]], S. 214). (ak) - Johann Henrich Reusch (* um 1675 Freusburg), Pfarrer in Hilgenroth, wird Präzeptor der lateinischen Schule (bis 1708). ([[Sinemus 1933]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johannes Simon Purgold wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen.  ([[Sinemus 1933]], S.60) Vgl. auch [[Burbach 2000]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Gerichtsordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verfahren in Strafsachen ergeht. Die Schöffen sollen alle Vergehen dem Landschultheiß anzeigen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Der preußische König Friedrich III. mahnt in einem Schreiben an den saynischen Landesherrn die Einhaltung der Rechte der reformierten Gemeinden an. ([[Nachricht 1718]], S.68-69)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Mit der Ernennung eines neuen kaiserlichen Postmeisters durch Kaiser Leopold tritt der Streit um die städtischen Botenposten und die Versuche der taxisschen Post, sie zu beseitigen, in eine neue Phase. Die Taxis errichten neue Postwagenkurse von Frankfurt nach Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Leipzig, gegen die die städtischen Räte sich vergeblich beschweren. (Faulhaber 1883, S. 81-82) Siehe auch 1703.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März'''- Es wird eine Kanzlei-Ordnung für die Grafschaft erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.638-40)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1703==&lt;br /&gt;
:* Erstmals fährt ein taxisscher Postwagen wöchentlich einmal von Frankfurt nach Köln mit Stationen u.a. in Weyerbusch, Gieleroth, Freilingen und Wallmerod. (Winterscheid, Theo: In:Mittelrheinische Postgeschichte Heft 2, 1968, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Dem Herzogspaar wird als viertes Kind Charlotte Wilhelmina geboren. Es stirbt am gleichen Tage. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr wehrt sich gegen Gerüchte, er wolle die Graftschaft aufgeben  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.641)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1704==&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach ordnet an, dass bei Vererbung der landesherrlichen Höfe für die landesherrlichen Einkünft keine Minderung entstehen dürfe. ([[Schneider 2015]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, lässt einen Postwagenkurs in [Köln-] Mülheim einrichten, der dreimal wöchentlich von Köln über Siegburg, Altenkirchen, Wetzlar, Frankfurt nach Heidelberg geht, 70 Jahre bestand und dann von den Taxis gekauft wurde. (Faulhaber 1883, S.107)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Der preußische König weist den saynischen Landesherrn in einem Schreiben auf die ihm berichteten Rechtsverletzungen der reformierten Gemeinde hin, vor allem in Sachen der Glaubensausübung und der Schule und der damit verbundenen Renten. ([[Nachricht 1718]], S.69-72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Der Landesherr erlässt eine Verlöbnisordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Dem Herzogspaar wird als fünftes Kind Johannetta Wilhelmina Juliana geboren (+ 2. Januar 1705) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1705==&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Nach einer Meldung vom folgenden Tag ist der &amp;quot;Fürst von Eisenach&amp;quot; (= Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach), nachdem er auf dem Römer die Goldene Bulle und andere Raritäten besichtigt hat, nach Altenkirchen abgereist (Der Post-tägliche Mercurius, Oder Eine besondere Post-tägliche Relation, 8. Juli 1705, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' -  Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Beherbergung von fremden Landstreichern, Bettlern, Kesselflickern mit Strafandrohung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.642-43)   ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1706==&lt;br /&gt;
:* Seit 1706 sind zwei Wächter in der Stadt beschäftigt, die im Winter um 9 Uhr und im Sommer um 10 Uhr vor den bestehenden Gaststätten die Stunde abrufen. ([[Rausch 1921]], S. 55-56). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1722 gibt es wiederholte Besuche von Herzog Johann Wilhelm und seiner Familie im Schloss. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Dem Herzogspaar wird als sechstes Kind Carl Wilhelm geboren. Es stirbt am 21. Februar. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Die taxissche Post kündigt an, dass die Postwagenverbindungen von Frankfurt nach Köln erheblich vermehrt würden. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Der lutherische [[Pfarrer]] Georg Ludwig Marschalk wird eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zu Missbräuchen bei Heiraten, Kindtaufen und Beerdigungen wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.643-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Kaiser Joseph I. erlässt ein von Taxis erwirktes Patent gegen alle anderen Postsysteme. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1707==&lt;br /&gt;
:* Samstags soll keiner länger als bis 22 Uhr im Sommer und 21 Uhr im Winter arbeiten, damit er sonntags den Gottesdienst besuchen kann. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' Die &amp;quot;Sayn - Altenkirchener Regierung&amp;quot; fordert die Anlegung zweier weiterer Stadttore, nachdem sich bei einem Brand in diesem Jahr herausgestellt hat, dass die vorhandenen Stadttore nicht ausreichen, genügend Löschwasser herbeizuschaffen. Ein Tor soll hinter dem Gärtnerhaus (Petri), das andere bei der reformierten Kaplanei angelegt werden. ([[Rausch 1921]], S. 55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Jophann Christian Jacobi aus Altenkirchen verkauft 500 Malter herrschaftlichen Hafer zum Preis von 4 Kopfstück und 3 Petermänner je Malter an Johann Langenbach aus Neuwied. ([[Schultze 1911]] Nr. 1582)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Dem Herzogspaar wird als siebtes Kind Carl August geboren (+ 23. Februar 1711). Seine Mutter stirbt bei der Geburt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Zechen und Spielen an Sonn- und Feiertagen ist verboten. Krämer, Tabak- und Töpfehändler müssen die Läden geschlossen halten. Bäcker düfen nicht backen, aber vormittags verkaufen. Jahrmärkte sind verboten. Eier, Butter, Leder und Wolle dürfen nicht in die Stadt gebracht werden. Geldeinnehmen, Steuern zahlen, Wirtshausbesuche während des Gottesdienstes, Nachtschwärmereien in den Häusern und in den Gassen, Viehan- und verkauf, Kartenspielen, Kegeln, Sensenschärfen, Tanzen, Wettläufe an Pfingsten und Mehlmahlen sind verboten. Alle Gesunden müssen am Gottesdienst teilnehmen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.645) ([[Sinemus 1933]], S.255)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1708==&lt;br /&gt;
:* Johann Henrich Herzog (* 1687 Thüringen) wird Rektor der Lateinschule in Altenkirchen und [[Pfarrer]] in Hilgenroth (bis 1710) ([[Sinemus 1933]], S.63). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet nach Ablauf des Trauerjahres in dritter Ehe Magdalena Sibylla von Sachsen-Weissenfels (+ 28. November 1726) ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.September''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Instanzenzug und Verfahren in Zivilsachen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Anordnung zur Anmeldung von baulichen Veränderungen an Kirchen, Pfarr- und Schulhäusern wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.645-46.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Verbot der Ziegenhaltung wird ausgesprochen, wenn mehr als eine Kuh gehalten wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.646-47.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1709==&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Im Raum Altenkirchen stehen drei kurpfälzische Regimenter, die entgegen ursprünglicher Planung an den Niederrhein nach Düsseldorf zurückbeordert werden; je ein Regiment in Altenkirchen, Weyerbusch und Mehren (Post-täglicher Mercurius, Oder Besondere Relation, von denen wichtigsten in Europa vorgehenden Affairen und Begebenheiten [...], Ausgabe Q 1709, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Wegen der Teuerung bei Brotgetreide wird die Herstellung von Branntwein verboten  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Güterverteilung. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1710==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr hat einen Oberaufseher, der mit einem Kanzleidirektor und den Räten die Grafschaft regiert. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* Es gibt nunmehr lutherische Superintendenten in Altenkirchen. Als erster wird Veit Henrich Biedermann  berufen, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Lateinschule erhält die Bezeichnung Rektorat. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) Rektor wird ein lutherischer Pfarrgehilfe. ([[Neu 1956]]. S.94)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr genehmigt zusätzlich zu zwei Jahrmärkten einen Wochenmarkt, der jeweils montags gehalten wird ([[Rausch 1921]], S.65) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung, die die von 1705 auch gegen Zigeuner, Landstreicher und Vagabunden wie Bärenführer, Seiltänzer, Gaukler und Marionettenspieler verschärft. Sie sollen festgenommen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647-48.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es wird eine Anordnung erlassen, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung legt fest, dass eine Hochzeitsfeier nur bis 22 Uhr am Hochzeitstag dauern darf. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johanna Magdalena Sophia zur Welt. Es stirbt am 26. Februar 1711, drei Tage nach dem jüngsten Halbbruder aus der zweiten Ehe des Vaters. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1711==&lt;br /&gt;
:* Aus der Polizeiordnung: ''Also wollen wir auch nicht gestatten, die fließenden Wasser und Bäche mit Flachs oder Hanff zu belegen, sondern weil der Fisch hierdurch verderbt und in einem gantzen Jahr nicht überwunden werden kann. So soll bei 10 Gulden Straff und Verlust des Flachses, sich dessen enthalten und jede Gemeinde schuldig sein, außerhalb des fließenden Wassers ihre besonderen Flachsrösten einzurichten.''  ([[RZ]], 10.1.1987) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Johann Henrich Langen tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.63-64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht die Anordnung, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt als zweites Kind Christiana Wilhelmina zur Welt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1712==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden 5 Silbermünzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/12 Taler. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 11-15) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1713==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden zwei Silbermünzen mit den Nennwerten 3 Gutepfennig und 6 Gutepfennig geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 16-17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Rektor der Lateinschule (bis 1720) ist Magister Schultheiß. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der reformierte [[Pfarrer]] Ueberfeldt gibt sein Einkommen mit 50 Reichstalern Bargeld,  zur Hälfte aus der Kaplanstelle in Altenkirchen und zur anderen Hälfte aus dem Pfarrland in Almersbach, 50 Gulden aus der Kirchenkasse in Almersbach und 32 Karren Holz von der Regierung an. ([[Sinemus 1933]], S.247) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht das Verbot des Auftretens von Musikanten auf Jahrmärkten und bei Familienfeiern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) ([[Neu 1956]], S.96)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr drittes Kind Johann Wilhelm zur Welt. Es stibt am 9. Mai. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) Damit sind dem Herzog von den zwölf Kindern der drei ersten Ehefrauen acht im Kleinkind- oder Kindesalter gestorben. (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''nach 10. Mai''' - Die in den Niederlanden stationierten kaiserlichen Streitkräfte ziehen unter Prinz Eugen von Savoyen am 10. Mai bei Köln über den Rhein und marschieren auf Mannheim; die Truppen müssen also Altenkirchen passiert haben ([[Arneth 1858]], S. 282). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1714==&lt;br /&gt;
:* Ein kräftiges Beben bei Maastricht ist in weiten Teilen der nördlichen Rheinlande spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Mühlenordnung wird durch eine Verordnung über die Brotpreise und die Mahlgebühren ergänzt. ([[Schneider 2015]], S.225)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Es wird ein Verbot nächtlicher Zusammenkünfte zur Flachsbereitung oder zum Spinnen erlassen, um einen geordneten Lebenswandel der jüngeren Untertanen sichzustellen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Vierbuchen 1978]], S.181)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1715==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot &amp;quot;obrigkeitlicher Bekanntmachungen ... auf dem Friedhof&amp;quot;. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Der Landesherr erlässt eine Eheordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Fürst Taxis klagt gegen die Stadt Köln beim Reichshofrat wegen der Verletzung seiner Rechte. (Faulhaber 1883, S. 82-83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1716==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden neun Münzen geprägt, darunter zwei Kupfermünzen zu einem Heller, sechs Silbermünzen zu 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, zweimal 1/24 Taler, 1/12 Taler und eine Goldmünze zu einem Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 18-22, 24-26, 28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.September''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zur Höchstzahl von 24 Hochzeitsgästen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Es ergeht ein landesherrlicher Erlass, mit dem die Jagdhunde der Grundherren in der Grafschaft abgeschafft wurden, dafür das bisher abgegebene Getreide (Hundehaber) eingezogen wurde. Ständig zu unterhaltende Jagdhunde waren angesichts der seltenen Anwesenheit des Landesherrn im Lande zu kostspielig.  ([[Schneider 2015]], S. 229) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1717==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden acht Münzen geprägt, darunter 2 Kupfermünzen zu einenm Heller, sechs Silbermünzen, eine zu 3 Gutepfennig, eine zu 6 Gutepfennig, 1/24 Taler, 1/12 Taler und zwei Gedenkmünzen zum 200. Jahrestag der Reformation zu einem und zwei Gutegroschen. ([[Schön 2008a]], S. 891, Nr. 18-19, 21-22, 25-26, 29-30) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Ein Privileg einer Apothekenlizenz für den Apotheker Christoph Friedrich Scharff in Altenkirchen wird durch Herzog Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach erteilt. ([[Bürger 1963]], S.49) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August''' - Es wird eine Konzession für Kaminfeger eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650-651.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober - 2. November''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach lässt drei Feiertage zur Feier des Reformationsjubiläums begehen und verordnet, künftig jährlich den 31. Oktober das Reformationsfest zu feiern ([[Fassmann 1734]], S. 844 f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Der Apotheker Sigismund Stuppe wird vereidigt und verwaltet fortan die Altenkirchener Apothekenfiliale der Hachenburger Apotheke, aber wohl nur bis 1730 oder 1731. ([[Bürger 1963]], S. 52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1718==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden vier Silbermünzen in den Nennwerten zu drei Heller, 3 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/6 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 20,23,25,27)  (eb)&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
:* Johann Gerhard Cramer (1700-1766) ist lutherischer Elementarlehrer bis 1722 ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Anhänger der reformierten Gemeinden der Grafschaft Sayn legen den Stand der Auseinandersetzungen mit den Anhängern der lutherischen Kirche dar. ([[Nachricht 1718]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1719==&lt;br /&gt;
:* Es erscheint eine Kampfschrift der lutherischen Gläubigen als Antwort auf die Schrift der reformierten Gläubigen. ([[Kurtzer Beweiß 1719]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm verfügt, dass alle Kinder von 7 bis 14 Jahren  zur Schule zu schicken sind. ([[RZ]], 24.7.1972)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Landesherr ordnet an, dass bei Neuverpachtung einer Mühle der bisherige zeitlich befristete Pachtvertrag in ein Erbpachtverhältnis unzuwandeln ist. So konnten die Müllerfamilien ihre Existenz langfristig sichern. ([[Schneider 2015]], S.227)  (eb)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' -  (Schul-)Inspektor Biedermann legt einen Inspektionsbericht vor. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.19-20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1720==&lt;br /&gt;
:* Erneut bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Nach einer Verordnung muss jeder Untertan 20 Spatzenköpfe jährlich abliefern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.) ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Dezember''' - Ohne obrigkeitliche Genehmigung darf sich kein Landfremder niederlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1701 - 1720</title>
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		<updated>2025-10-15T16:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1701 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1701==&lt;br /&gt;
:* Die Pest tritt erneut auf. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Um der Holzverschwendung entgegenzutreten, darf Bauholz nur nach Anzeige beim landesherrlichen Oberförster geschnitten werden. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Ein Bericht über den Zustand der Altenkirchener Stadtbefestigung, der im Laufe des Jahres 1701 bis 17. Dezember 1702 zu weiteren in den Akten vermerkten Schreiben führte, zeigt die geringe Dringlichkeit der Angelegenheiten ([[Friedhoff 2021]], S. 30/31, Anm. 41-52). (ak) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm verfügt, dass für Altenkirchen allein ein lutherischer Schulmeister zu bestellen sei, der sowohl lutherische als auch reformierte Kinder zu unterrichten habe. Als daraufhin die Reformierten ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, konfisziert die Regierung 18 Häuser und 12 Stück Vieh. Später gesteht man der reformierten Gemeinde aufgrund ihres beherrschenden Einflusses in der Stadt doch noch einen eigenen Schulmeister zu. ([[Menk 1983]], S. 213f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Das Amt Altenkirchen muss 1600 Rheinische Taler als &amp;quot;Heurathsgeld&amp;quot; für die Begleichung der Kosten der Heirat der Tochter der Landesherrin, Friederica, mit dem Herzog von Sachsen-Weissenfels aufbringen ([[Groh 1965]], S.103) (eb) - Betrifft die Heirat der jüngeren Schwester des Landesherrn. Dieser hatte sich in einem Vertrag von 1699 gegenüber seiner Mutter Johannetta verpflichtet, die Mitgift in Höhe von 40.000 Tlr. überwiegend zu übernehmen (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Häuserverteilung wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.637-38) ([[Hertel 1829]], S.170)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Mit dem Tod der Herzogin Johannetta treten die Bestimmungen des Testaments von 1685 in Kraft.  ([[Groß 1749]], S. 555) Vgl. auch [[Meder 1701]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Der Landesherr erlässt eine Medizinal- und Apothekerordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1702==&lt;br /&gt;
:* Zur Hochzeit des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach wird in Gotha ein Golddukaten geprägt. ([[Schön 2008a]] S. 890, Nr. 10) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Neugründung der Lateinschule unter lutherischer Leitung - die Einrichtung war 1605 als &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; der &amp;quot;Zweiten Reformation&amp;quot; geschaffen worden - markiert einen wichtigen Schritt in der Schmälerung des reformierten Einflusses in Altenkirchen ([[Menk 1983]], S. 214). (ak) - Johann Henrich Reusch (* um 1675 Freusburg), Pfarrer in Hilgenroth, wird Präzeptor der lateinischen Schule (bis 1708). ([[Sinemus 1933]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johannes Simon Purgold wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen.  ([[Sinemus 1933]], S.60) Vgl. auch [[Burbach 2000]]. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Gerichtsordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verfahren in Strafsachen ergeht. Die Schöffen sollen alle Vergehen dem Landschultheiß anzeigen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Der preußische König Friedrich III. mahnt in einem Schreiben an den saynischen Landesherrn die Einhaltung der Rechte der reformierten Gemeinden an. ([[Nachricht 1718]], S.68-69)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Mit der Ernennung eines neuen kaiserlichen Postmeisters durch Kaiser Leopold tritt der Streit um die städtischen Botenposten und die Versuche der taxisschen Post, sie zu beseitigen, in eine neue Phase. Die Taxis errichten neue Postwagenkurse von Frankfurt nach Köln, Düsseldorf, Nürnberg und Leipzig, gegen die die städtischen Räte sich vergeblich beschweren. (Faulhaber 1883, S. 81-82) Siehe auch 1703.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März'''- Es wird eine Kanzlei-Ordnung für die Grafschaft erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.638-40)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1703==&lt;br /&gt;
:* Erstmals fährt ein taxisscher Postwagen wöchentlich einmal von Frankfurt nach Köln mit Stationen u.a. in Weyerbusch, Gieleroth, Freilingen und Wallmerod. (Winterscheid, Theo: In:Mittelrheinische Postgeschichte Heft 2, 1968, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Dem Herzogspaar wird als viertes Kind Charlotte Wilhelmina geboren. Es stirbt am gleichen Tage. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr wehrt sich gegen Gerüchte, er wolle die Graftschaft aufgeben  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.641)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1704==&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach ordnet an, dass bei Vererbung der landesherrlichen Höfe für die landesherrlichen Einkünft keine Minderung entstehen dürfe. ([[Schneider 2015]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, lässt einen Postwagenkurs in [Köln-] Mülheim einrichten, der dreimal wöchentlich von Köln über Siegburg, Altenkirchen, Wetzlar, Frankfurt nach Heidelberg geht, 70 Jahre bestand und dann von den Taxis gekauft wurde. (Faulhaber 1883, S.107)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Der preußische König weist den saynischen Landesherrn in einem Schreiben auf die ihm berichteten Rechtsverletzungen der reformierten Gemeinde hin, vor allem in Sachen der Glaubensausübung und der Schule und der damit verbundenen Renten. ([[Nachricht 1718]], S.69-72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Der Landesherr erlässt eine Verlöbnisordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Dem Herzogspaar wird als fünftes Kind Johannetta Wilhelmina Juliana geboren (+ 2. Januar 1705) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1705==&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Nach einer Meldung vom folgenden Tag ist der &amp;quot;Fürst von Eisenach&amp;quot; (= Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach), nachdem er auf dem Römer die Goldene Bulle und andere Raritäten besichtigt hat, nach Altenkirchen abgereist (Der Post-tägliche Mercurius, Oder Eine besondere Post-tägliche Relation, 8. Juli 1705, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' -  Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Beherbergung von fremden Landstreichern, Bettlern, Kesselflickern mit Strafandrohung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.642-43)   ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1706==&lt;br /&gt;
:* Seit 1706 sind zwei Wächter in der Stadt beschäftigt, die im Winter um 9 Uhr und im Sommer um 10 Uhr vor den bestehenden Gaststätten die Stunde abrufen. ([[Rausch 1921]], S. 55-56). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1722 gibt es wiederholte Besuche von Herzog Johann Wilhelm und seiner Familie im Schloss. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Dem Herzogspaar wird als sechstes Kind Carl Wilhelm geboren. Es stirbt am 21. Februar. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Die taxissche Post kündigt an, dass die Postwagenverbindungen von Frankfurt nach Köln erheblich vermehrt würden. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Der lutherische [[Pfarrer]] Georg Ludwig Marschalk wird eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zu Missbräuchen bei Heiraten, Kindtaufen und Beerdigungen wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.643-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Kaiser Joseph I. erlässt ein von Taxis erwirktes Patent gegen alle anderen Postsysteme. (Faulhaber 1883, S. 82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1707==&lt;br /&gt;
:* Samstags soll keiner länger als bis 22 Uhr im Sommer und 21 Uhr im Winter arbeiten, damit er sonntags den Gottesdienst besuchen kann. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' Die &amp;quot;Sayn - Altenkirchener Regierung&amp;quot; fordert die Anlegung zweier weiterer Stadttore, nachdem sich bei einem Brand in diesem Jahr herausgestellt hat, dass die vorhandenen Stadttore nicht ausreichen, genügend Löschwasser herbeizuschaffen. Ein Tor soll hinter dem Gärtnerhaus (Petri), das andere bei der reformierten Kaplanei angelegt werden. ([[Rausch 1921]], S. 55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Jophann Christian Jacobi aus Altenkirchen verkauft 500 Malter herrschaftlichen Hafer zum Preis von 4 Kopfstück und 3 Petermänner je Malter an Johann Langenbach aus Neuwied. ([[Schultze 1911]] Nr. 1582)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Dem Herzogspaar wird als siebtes Kind Carl August geboren (+ 23. Februar 1711). Seine Mutter stirbt bei der Geburt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Zechen und Spielen an Sonn- und Feiertagen ist verboten. Krämer, Tabak- und Töpfehändler müssen die Läden geschlossen halten. Bäcker düfen nicht backen, aber vormittags verkaufen. Jahrmärkte sind verboten. Eier, Butter, Leder und Wolle dürfen nicht in die Stadt gebracht werden. Geldeinnehmen, Steuern zahlen, Wirtshausbesuche während des Gottesdienstes, Nachtschwärmereien in den Häusern und in den Gassen, Viehan- und verkauf, Kartenspielen, Kegeln, Sensenschärfen, Tanzen, Wettläufe an Pfingsten und Mehlmahlen sind verboten. Alle Gesunden müssen am Gottesdienst teilnehmen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.645) ([[Sinemus 1933]], S.255)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1708==&lt;br /&gt;
:* Johann Henrich Herzog (* 1687 Thüringen) wird Rektor der Lateinschule in Altenkirchen und [[Pfarrer]] in Hilgenroth (bis 1710) ([[Sinemus 1933]], S.63). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet nach Ablauf des Trauerjahres in dritter Ehe Magdalena Sibylla von Sachsen-Weissenfels (+ 28. November 1726) ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.September''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Instanzenzug und Verfahren in Zivilsachen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Anordnung zur Anmeldung von baulichen Veränderungen an Kirchen, Pfarr- und Schulhäusern wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.645-46.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Verbot der Ziegenhaltung wird ausgesprochen, wenn mehr als eine Kuh gehalten wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]],  S.646-47.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1709==&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Im Raum Altenkirchen stehen drei kurpfälzische Regimenter, die entgegen ursprünglicher Planung an den Niederrhein nach Düsseldorf zurückbeordert werden; je ein Regiment in Altenkirchen, Weyerbusch und Mehren (Post-täglicher Mercurius, Oder Besondere Relation, von denen wichtigsten in Europa vorgehenden Affairen und Begebenheiten [...], Ausgabe Q 1709, o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Wegen der Teuerung bei Brotgetreide wird die Herstellung von Branntwein verboten  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zum Verbot der Güterverteilung. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1710==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr hat einen Oberaufseher, der mit einem Kanzleidirektor und den Räten die Grafschaft regiert. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* Es gibt nunmehr lutherische Superintendenten in Altenkirchen. Als erster wird Veit Henrich Biedermann  berufen, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Lateinschule erhält die Bezeichnung Rektorat. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) Rektor wird ein lutherischer Pfarrgehilfe. ([[Neu 1956]]. S.94)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr genehmigt zusätzlich zu zwei Jahrmärkten einen Wochenmarkt, der jeweils montags gehalten wird ([[Rausch 1921]], S.65) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung, die die von 1705 auch gegen Zigeuner, Landstreicher und Vagabunden wie Bärenführer, Seiltänzer, Gaukler und Marionettenspieler verschärft. Sie sollen festgenommen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.647-48.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es wird eine Anordnung erlassen, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Februar''' - Eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung legt fest, dass eine Hochzeitsfeier nur bis 22 Uhr am Hochzeitstag dauern darf. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johanna Magdalena Sophia zur Welt. Es stirbt am 26. Februar 1711, drei Tage nach dem jüngsten Halbbruder aus der zweiten Ehe des Vaters. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1711==&lt;br /&gt;
:* Aus der Polizeiordnung: ''Also wollen wir auch nicht gestatten, die fließenden Wasser und Bäche mit Flachs oder Hanff zu belegen, sondern weil der Fisch hierdurch verderbt und in einem gantzen Jahr nicht überwunden werden kann. So soll bei 10 Gulden Straff und Verlust des Flachses, sich dessen enthalten und jede Gemeinde schuldig sein, außerhalb des fließenden Wassers ihre besonderen Flachsrösten einzurichten.''  ([[RZ]], 10.1.1987) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Johann Henrich Langen tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.63-64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht die Anordnung, im Fall der Tollwut alle überschüssigen, vor allem alte und streunende Hunde zu töten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt als zweites Kind Christiana Wilhelmina zur Welt. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1712==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden 5 Silbermünzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/12 Taler. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 11-15) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1713==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden zwei Silbermünzen mit den Nennwerten 3 Gutepfennig und 6 Gutepfennig geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890, Nr. 16-17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Rektor der Lateinschule (bis 1720) ist Magister Schultheiß. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der reformierte [[Pfarrer]] Ueberfeldt gibt sein Einkommen mit 50 Reichstalern Bargeld,  zur Hälfte aus der Kaplanstelle in Altenkirchen und zur anderen Hälfte aus dem Pfarrland in Almersbach, 50 Gulden aus der Kirchenkasse in Almersbach und 32 Karren Holz von der Regierung an. ([[Sinemus 1933]], S.247) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht das Verbot des Auftretens von Musikanten auf Jahrmärkten und bei Familienfeiern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.648-49.) ([[Neu 1956]], S.96)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die dritte Ehefrau des Herzogs bringt ihr drittes Kind Johann Wilhelm zur Welt. Es stibt am 9. Mai. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) Damit sind dem Herzog von den zwölf Kindern der drei ersten Ehefrauen acht im Kleinkind- oder Kindesalter gestorben. (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''nach 10. Mai''' - Die in den Niederlanden stationierten kaiserlichen Streitkräfte ziehen unter Prinz Eugen von Savoyen am 10. Mai bei Köln über den Rhein und marschieren auf Mannheim; die Truppen müssen also Altenkirchen passiert haben ([[Arneth 1858]], S. 282). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1714==&lt;br /&gt;
:* Ein kräftiges Beben bei Maastricht ist in weiten Teilen der nördlichen Rheinlande spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Mühlenordnung wird durch eine Verordnung über die Brotpreise und die Mahlgebühren ergänzt. ([[Schneider 2015]], S.225)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Es wird ein Verbot nächtlicher Zusammenkünfte zur Flachsbereitung oder zum Spinnen erlassen, um einen geordneten Lebenswandel der jüngeren Untertanen sichzustellen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Vierbuchen 1978]], S.181)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1715==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot &amp;quot;obrigkeitlicher Bekanntmachungen ... auf dem Friedhof&amp;quot;. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650.) ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Der Landesherr erlässt eine Eheordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Fürst Taxis klagt gegen die Stadt Köln beim Reichshofrat wegen der Verletzung seiner Rechte. (Faulhaber 1883, S. 82-83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1716==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden neun Münzen geprägt, darunter zwei Kupfermünzen zu einem Heller, sechs Silbermünzen zu 3 Heller, 3 Gutepfennig, 6 Gutepfennig, zweimal 1/24 Taler, 1/12 Taler und eine Goldmünze zu einem Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 18-22, 24-26, 28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.September''' - Es ergeht eine Sachsen-Eisenachsche Verordnung zur Höchstzahl von 24 Hochzeitsgästen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Es ergeht ein landesherrlicher Erlass, mit dem die Jagdhunde der Grundherren in der Grafschaft abgeschafft wurden, dafür das bisher abgegebene Getreide (Hundehaber) eingezogen wurde. Ständig zu unterhaltende Jagdhunde waren angesichts der seltenen Anwesenheit des Landesherrn im Lande zu kostspielig.  ([[Schneider 2015]], S. 229) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1717==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden acht Münzen geprägt, darunter 2 Kupfermünzen zu einenm Heller, sechs Silbermünzen, eine zu 3 Gutepfennig, eine zu 6 Gutepfennig, 1/24 Taler, 1/12 Taler und zwei Gedenkmünzen zum 200. Jahrestag der Reformation zu einem und zwei Gutegroschen. ([[Schön 2008a]], S. 891, Nr. 18-19, 21-22, 25-26, 29-30) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Ein Privileg einer Apothekenlizenz für den Apotheker Christoph Friedrich Scharff in Altenkirchen wird durch Herzog Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach erteilt. ([[Bürger 1963]], S.49) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August''' - Es wird eine Konzession für Kaminfeger eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.650-651.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober - 2. November''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach lässt drei Feiertage zur Feier des Reformationsjubiläums begehen und verordnet, künftig jährlich den 31. Oktober das Reformationsfest zu feiern ([[Fassmann 1734]], S. 844 f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Der Apotheker Sigismund Stuppe wird vereidigt und verwaltet fortan die Altenkirchener Apothekenfiliale der Hachenburger Apotheke, aber wohl nur bis 1730 oder 1731. ([[Bürger 1963]], S. 52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1718==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Eisenach werden vier Silbermünzen in den Nennwerten zu drei Heller, 3 Gutepfennig, 1/24 Taler und 1/6 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 890-891, Nr. 20,23,25,27)  (eb)&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
:* Johann Gerhard Cramer (1700-1766) ist lutherischer Elementarlehrer bis 1722 ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Anhänger der reformierten Gemeinden der Grafschaft Sayn legen den Stand der Auseinandersetzungen mit den Anhängern der lutherischen Kirche dar. ([[Nachricht 1718]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1719==&lt;br /&gt;
:* Es erscheint eine Kampfschrift der lutherischen Gläubigen als Antwort auf die Schrift der reformierten Gläubigen. ([[Kurtzer Beweiß 1719]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm verfügt, dass alle Kinder von 7 bis 14 Jahren  zur Schule zu schicken sind. ([[RZ]], 24.7.1972)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Landesherr ordnet an, dass bei Neuverpachtung einer Mühle der bisherige zeitlich befristete Pachtvertrag in ein Erbpachtverhältnis unzuwandeln ist. So konnten die Müllerfamilien ihre Existenz langfristig sichern. ([[Schneider 2015]], S.227)  (eb)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' -  (Schul-)Inspektor Biedermann legt einen Inspektionsbericht vor. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.19-20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1720==&lt;br /&gt;
:* Erneut bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Nach einer Verordnung muss jeder Untertan 20 Spatzenköpfe jährlich abliefern. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.) ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Dezember''' - Ohne obrigkeitliche Genehmigung darf sich kein Landfremder niederlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.651.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{Vorlage:AKdiaNav}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1690 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1683==&lt;br /&gt;
:* [[Bürgermeister]] ist Hermann Ernst Brenner. ([[Wirtz 1927]], S.145) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Februar''' - Der Landesherr erlässt eine Wald- und Jagdordnung. ([[Waldordnung 1683]]) ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Der Landesherr ordnet einen Buß- und Bettag wegen der Türkengefahr an. ([[Buß- und Bettag 1683]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1685==&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Herzogin Johannetta legt in ihrem Testament, dem ihr Ehemann beitritt, fest, dass ihr Sohn Johann Wilhelm zum Erben der Besitztümer in Altenkirchen werden solle. ([[Groß 1749]], S. 555)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1686==&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Gräfin Johannette übernimmt mit dem Tod ihres Gatten die Regentschaft in der Grafschaft.  ([[Gensicke 1958]], S.344) ([[Landesherrschaft]]) Der zweite Sohn Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (* 17. Oktober 1666 in Friedewald; † 14. Januar 1729 in Eisenach) erhält aufgrund des Testaments seiner Eltern vom Jahre 1685 zu seiner standesgemäßen Lebenshaltung bereits 1686 die von seiner Mutter an das Haus Sachsen-Eisenach gebrachte Grafschaft Sayn-Altenkirchen mit aller Landeshoheit. ([[Zedler]] Band 8, Leipzig 1734, Spalte 614–616) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22.September''' - Die Ankündigung der Landestrauer um den Landesherrn verlangt den Verzicht auf öffentliche Musik bei Hochzeiten und auf Orgelmusik. ([[Traueranzeige 1686]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1687==&lt;br /&gt;
:* Graf Johann Wilhelm lässt eine Wasserleitung zum Schloss legen, die das Wasser von der Bellersbach durch ausgehöhlte Fichtenstämme leitet. ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Zollstätten im Kirchspiel Altenkirchen werden durch Hinweistafeln gekennzeichnet. ([[Vierbuchen 1982]], S.159) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Ein Leihkontrakt über die herrschaftliche Mühle in Altenkirchen wird geschlossen. ([[Mendel 1949]], S.15)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1688==&lt;br /&gt;
:* Johannes Laubinger wird lutherischer [[Pfarrer]] in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als zweiter lutherischer [[Pfarrer]]  wird Johann Anton Reusch eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Winter 1688/89 hat Altenkirchen nach Angaben von Johann Konrad Neuhoff in den 1732 niedergeschriebenen &amp;quot;Stadt-Gerechtigkeiten&amp;quot; (vgl. 4. September 1732) eine &amp;quot;Hannöverische Einquartierung&amp;quot; ([[Hanke 2006]], S. 246). Näheres bleibt zu klären. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach hat die Mitglieder des landsässigen Adels auf den 21. Februar nach Altenkirchen bestellt, um ihren Treueeid abzunehmen; da er aber vor dem angesetzten Termin abreist, soll der Eid auch vor der Kanzlei geleistet werden können. ([[Deductio Gravaminum 1707]], N. 16, S. 84-86) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Johann Hermann von Obseinig genannt Roe auf Coverstein legt vor der Fürstlich Sächsisch-Saynischen Kanzlei in Altenkirchen den Treueeid auf den Landesherrn ab. ([[Deductio Gravaminum 1707]], N. 16, S. 84-86) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Der Landesherr Johann Wilhelm erlässt für die Durchführung von Taufen, Aufgeboten, Hochzeiten und Begräbnissen Regeln. ([[Jacobson 1844a]], S. 543/44) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. August''' - Es ergeht eine Verordnung über wöchentlich Dienstag und Donnerstag als Gerichtstage. ([[Hertel 1829]], S.170) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Französische Truppen, die im Zuge des Pfälzischen Krieges durch den Westerwald ziehen, äschern Leuzbach und Almersbach ein. ([[Rausch 1921]], S.123) Vgl. auch ([[Weingarten 2018]]), S. 167) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1689==&lt;br /&gt;
:* Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach hält sich von Anfang des Jahres 1689 bis ins Frühjahr (wohl bis April) in Altenkirchen auf ([[Fassmann 1734]], S. 834). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1690==&lt;br /&gt;
:* Zwischen 1690 und 1694 reist Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach &amp;quot;zu verschiedenen malen nach Altenkirchen&amp;quot; und hält sich &amp;quot;eine Zeitlang&amp;quot; dort auf ([[Fassmann 1734]], S. 837). Nach anderen Angaben hatte der Herzog von 1690 bis 1694 seine Residenz &amp;quot;zu Oranienwald bey Altenkirchen&amp;quot; ([[Gregorii 1711]], S. 86). Sehr wahrscheinlich war das niederländische Heerenveen-Oranienwald (&amp;quot;Oranjewoud&amp;quot;) der eigentliche Aufenthaltsort des Herzogs, vgl. Einträge zu 28. Nov. 1690 und 10. Nov. 1691. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Benutzung von Beinhäusern, in denen die Gebeine aus alten Gräbern gelagert werden, wird untersagt. ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Conrad Neuhoff ist (bis 1732) Gerichtsschöffe  ([[Haas 1975]], S.37) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christian Dumphius erhält die Stelle als Hofprediger und Stadtpfarrer.  [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - Johann Wilhelm Herzog zu Sachsen verkauft den Hof zu Helmenzen mit Gebäuden und allen zugehörigen Gütern, Recht- und Gerechtigkeiten erb- und eigentümlich der Bürgerschaft zu Altenkirchen für 700 Reichstaler. (LHA Koblenz 30/71, S. 53-55) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. November''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet in erster Ehe Amalie von Nassau-Diez (+ 16. Februar 1695). Sie haben zwei Kinder.([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb) - Als Ort der Hochzeit ist irrig &amp;quot;Oranienwald&amp;quot; in der Grafschaft Sayn angegeben ([[Gregorii 1711]], S. 86). Tatsächlich fand die Hochzeit auf &amp;quot;Oranjewoud&amp;quot; statt, einer Sommerresidenz der Schwiegermutter des Herzogs (Mitt. Hans-Peter Koppe, Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - In Ahrweiler und Rolandswerth ereignet sich ein Erdbeben.  ([[Pauls 1893]], S. 92) Es ist  bis Frankfurt und Gießen spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1691==&lt;br /&gt;
:* Die Zollordnung von 1691 legt die Kontrolle der Bierproduktion fest. ([[Vierbuchen 1982]], S.158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. November''' - Der spätere Landesherr Wilhelm Heinrich wird als Sohn von Herzog Johann Wilhelm und Amalie von Sachsen-Eisenach in Heerenveen-Oranienwald geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1692==&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - In Aachen und Düren wird ein Erdbeben wahrgenommen.  ([[Pauls 1893]], S. 93) Das Beben bei Lüttich ist am Niederrhein, bis Frankfurt und in weiten Teilen Westeuropas spürbar. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Der siebzehnjährige Erbprinz Christian Albrecht von Brandenburg-Ansbach erkrankt auf der Heimfahrt von einer Bildungsreise. In Altenkirchen wird er von starken Kopfschmerzen befallen, kann aber die Reise von dort nach Frankfurt am Main fortsetzen. Entgegen den Angaben bei [[Ersch &amp;amp; Gruber 1842]] (S. 425) ist der Erbprinz nicht in Altenkirchen, sondern in Frankfurt a. M. verstorben ([[Groß 1749]], S. 500f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1693==&lt;br /&gt;
:* In der Münze in Altenkirchen und Friedewald werden Münzen mit verschlechtertem Edellmetallgehalt geprägt, gestreckt durch Eisen und Kupfer, sogenannte Heckenmünzen. ([[Rausch 1921]], S.191) (eb) - '''Korrektur''': In Altenkirchen besteht zu dieser Zeit keine Münze, Münzprägungen hier sind erst ab 1751 nachweisbar. Vgl. Eintrag zum 28. Dezember 1746. [[Rausch 1921]] bezieht wie andere Autoren Münzprägungen in der Grafschaft Sayn(-Altenkirchen) vorschnell auf eine Münzstätte in Altenkirchen. Tatsächlich erfolgten die Münzprägungen 1693/94 allein auf Schloss Friedewald, bis diese Münzstätte ausgehoben wurde. ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 33f. und S. 206) - Abbildung einer 15 Kreuzer-Münze aus Friedewald im Katalog Künker Auktion 327, 8-10. Okt. 2019, Osnabrück, Nr. 3778, S. 301. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Als zweites Kind des Herzogpaares wird Albertina Johannetta geboren (+ 1. April 1700). ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''5./15. September''' - Auf dem Münzprobationstag in Nürnberg beschwert sich Kurbrandenburg, dass es ''solchen gewissenlosen Bösewichtern leicht (ist), auf ihren Schlupfwinkeln, wie unter anderen von Altenkirchen in der Grafschaft Sayn verlauten will, Taler einzuschmelzen und daraus böse Sorten auszuhecken''. ([[Rausch 1921]], S. 191) (eb)- Das Schreiben Kurfürst Friedrichs III. von Brandenburg ist bei [[Rausch 1921]] zwar nicht wortgetreu, aber sinngemäß zutreffend wiedergegeben. (vgl. Johann Christoph Hirsch: Des Teutschen Reichs Münz-Archiv [...] nebst zuverlässigen Nachrichten, vom Teutschen Münz-Wesen überhaupt [...]. Fünfter Theil, Nürnberg 1759, S. 370) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Während kurbrandenburgische Truppen vom Oberrhein Koblenz per Schiff passieren, zieht die kurbrandenburgische Reiterei über den Westerwald auf Bonn (Mercurii Relation oder Ordentliche Wochentliche Post-Zeitungen / dises 1693. Jahrs / Den 17. October, Num. XLII). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1695==&lt;br /&gt;
:* Ein Befehl legt fest, dass auf dem Friedhof die Wege zu benutzen seien. ([[Krämer 1994]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mitte September''' - Prinz Christian von Sachsen-Zeitz wird um den 16. September von Altenkirchen kommend in Köln erwartet (Mercurii Relation, oder Wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen Anno 1695 Littera Qq. Num. 39. 24. Sept.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - &amp;quot;Jüngsthin&amp;quot; aus Bonn abgezogene hessische Truppen stehen um Weyerbusch und Altenkirchen, ziehen am nächsten Tag weiter nach Hessen (Ordentliche Wochentliche Post-Zeitungen / dises 1695. Jahrs / Den 8. October. Num. XLI). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1696==&lt;br /&gt;
'''28. Dezember''' - Kurpfälzische Regimenter zu Pferd und 400 Dragoner, die ins Jülische und Bergische beordert sind, übernachten in der Gegend von Altenkirchen, liegen am folgenden Tag bei Weyerbusch und Kircheib still (Mercurii Relation, Oder Wochentliche Reichs Ordinari Zeitungen / von underschidlichen Orthen. Anno 1697. Littera B. Num. 2. 12. Januarij). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1697==&lt;br /&gt;
:'''27. Februar''' - Herzog Johann Wilhelm heiratet in zweiter Ehe Christiana Juliana von Baden-Durlach (+ 10. Juli 1707). Sie haben sieben Kinder in zehn Ehejahren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Gräfin Johannette tritt ihrem Sohn Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach die Grafschaft ab. ([[Gensicke 1958]], S.344)  ([[Landesherrschaft]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Der Galgen in Helmenzen wird mit Rad und Pfahl aufgebaut. ([[Rausch 1921]], S.77-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1698==&lt;br /&gt;
:* Auf Anordnung des Landesherrn muss die Stadt auf ihre Kosten zwei Pförtner und Torwächter anstellen, weil die eigentlich von den Bürgern zu versehende Torwacht nachlässig gehalten wurde. ([[Rausch 1921]], S.55) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Die zweite Frau des Herzogs bringt ihr erstes Kind Johannetta Antonietta zur Welt (+ 23. April 1726) ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10.November''' - Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach wird nach dem Tode seines älteren Bruders Johann Georg II., der kinderlos verstirbt, regierender Herzog von Sachsen-Eisenach. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Es ergeht eine Verordnung, dass Verträge über Immobilien vor dem Landschreiber geschlossen werden müssen. ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1699==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen wird durch den Hachenburger Apotheker Johann Philipp Härtling eine Zweigapotheke eröffnet. ([[Malmedie 2000]], S.58; [[Göbel 1996]], S. 211 (sts))  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Präzeptor und Kantor Johannes Braun gibt lateinischen Unterricht. ([[Viehmeyer 1959]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das gräfliche Archiv wird aus dem hintersten Schlossturm nach Thüringen verlagert. ([[Sayn 1987]], II, S.185) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Der Landesherr beklagt sich, dass der Zustand der städtischen Befestigung Reparaturen verlangt. ([[Friedhoff 2021]], S. 7) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Dem Herzogspaar wird das zweite Kind Carolina Christina geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Dezember''' -  Der Gregorianische Kalender wird auf Weisung des Landesherrn eingeführt. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.636-37) ([[Dahlhoff 1874]], S.35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1700==&lt;br /&gt;
:* Auf Herzog Johann Wilhelm werden in Eisenach bzw. Gotha acht Münzen geprägt. Sie tragen die Nennwerte 1 Heller (Kupfer), als Silbermünzen zu 2 Leichte Pfennig, 3 Pfennig, 1 Groschen nach dem Leipziger Fus (Brustbild nach rechts), 1 Groschen nach dem Leipziger Fus (Brustbild nach links), 1/3 Taler, 2/3 Taler  und als Goldmünze (Gotha) zu 1 Dukaten. ([[Schön 2008a]], S. 869, Nr. 1-8)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Der Landesherr erlässt eine Kanzleiordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar = 1. März''' - Gemäß landesherrlichem Edikt vom 26. Dezember 1699 wird der julianische Kalender vom gregorianischen Kalender abgelöst: Auf den 18. Februar folgt der 1. März. ([[Dahlhoff 1874]], S. 85; [[Vierbuchen 1978]],S.179) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli ''' - Herzog Johann Wilhelm von Sachsen kommt der Bitte der Bürger Altenkirchens nach und gestattet die Anlegung eines weiteren Stadttores, damit im Brandfall aus dem vorbeifließenden Mühlengraben Löschwasser geschöpft werden kann. Die bislang zwei vorhandenen Stadttore reichten nicht aus. ([[Rausch 1921]], S.55) (bw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Der Landesherr erlässt ein Bienenhaltungsmandat. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Dem Herzogspaar wird als drittes Kind Anton Gustav geboren (+ 5.Oktober). ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1661==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirch / oder Aldenkirchen / am Fluß Sieg gelegen / anderthalbe / oder 2. soll entweder ein Städtlein / oder ein Marcktfleck  seyn&amp;quot;, so lautet der Eintrag in einem Reisebuch ([[Zeiller 1661]], S. 167), das Altenkirchen für den von Augsburg nach Köln führenden Reiseweg als Station benennt. Aus der unterschiedlich angegebenen Fahrtdauer schließt der Autor, dass über den Westerwald wechselnde Routen des Reiseverkehrs zwischen Frankfurt und Köln genommen werden. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* ''Ist nicht zu beschreiben, was für eine schlechte und übel bestellte Polizey in Altenkirchen sey. Die Einwohner thun fast nichts als freßen und saufen, müßiggehen, plaudern und sich untereinander zanken ...'' (Bericht eines Oberbeamten des Herzogs Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach (1661-1686), zitiert nach [[Heuken 1996]], S. 80). (sts) - Es handelt sich hier um eine sehr parteiische Darstellung der Altenkirchener Verhältnisse, resultierend aus den sich um Altenkirchen entwickelnden Auseinandersetzungen zwischen Sayn-Wittgenstein und Weimar. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Durch Beschluss des Reichshofrats muss Graf Christian die Stadt und Amt Altenkirchen zurückgeben.([[Moser 1749]], S.163; [[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 56, S. 115f.)  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21./29. Mai''' - In zweiter Ehe heiratet die Erbtochter Johannette (+ 29. September 1701) Prinz Johann Georg von Weimar war einer von 3 überlebenden Söhnen Wilhelms I. von Weimar und erhielt 1672 den Eisenacher Anteil des Herzogtums Weimar. ([[Hertel 1829]], S.169) ([[Landesherrschaft]]) Aus der Ehe gehen acht Kinder hervor. ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel) Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach (* 12. Juli 1634 in Weimar; † 19. September 1686 im Jagdhaus Prunftau bei Eckardtshausen-Wilhelmsthal während der Jagd) war der jüngere Bruder des Herzogs von Sachsen-Eisenach und entstammte der ernestinischen Linie des Hauses Wettin. ([[Zedler]], Band 8, 1734, Spalten 614-616 online einsehbar unter [http://www.zedler-lexikon.de Zedler-Lexikon]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3./13. Juni''' - Graf Christian von Wittgenstein verweigert die Umsetzung des Beschlusses vom 3. März, lässt die Stadt von 100 Bauern bewachen und fordert aus Heidelberg 50 Bewaffnete des Pfalzgrafen an ([[Moser 1749]], S.164); nach anderen Angaben ist von 100 bewehrten Bauern als Wachen sowie von einem aus Heidelberg angeforderten Fähnrich mit 30 Mann als Besatzung die Rede. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 59, S. 118f.) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Eine Kaiserliche Kommission wendet sich an Kurpfalz sowie an den Bischof zu Münster, die nach Altenkirchen gelegten Soldaten (&amp;quot;Völcker&amp;quot;) abzuziehen. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilagen Nr. 61-63, S. 120-123) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1662==&lt;br /&gt;
:* Mit dem Übergang in die Landesherrschaft des Herzogtums Sachsen-Eisenach ist prinzipiell der Wechsel in die dort geltende Rechtsauslegung verbunden. ''Die Landesordnung basierte auf der [[Landesordnung von 1556]], die für das gesamte ernestinische Gebiet galt.'' ([[Carius 2012]], S. 75, Anmerkung 91.) Da aber örtliches Recht vorging, ist die Gültigkeit einer schon bestehenden Ordnung zu prüfen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14.März''' -  In einem Vergleich zwischen den Erbtöchtern und Kurköln wird die Umsetzung der Reichshofratsbeschlüsse des Vorjahres ermöglicht. ([[Moser 1749]], S. 172/73) Die Erbtöchter werden von Kurköln mit Altenkirchen belehnt (LHA Koblenz 30, Nr.3297 I+II, 3298). Vgl. auch [[Lünig 1727]], Nr. XXVI, Sp. 1483-1488.  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Pfälzische Reiter und Fußtruppen verlassen Altenkirchen, wodurch der militärische Rückhalt für die von Sayn-Wittgenstein betriebene Verzögerung oder gar Hintertreibung der Übergabe Altenkirchens verloren geht. Am selben Tag ziehen Soldaten der Münsterschen Delegation in der Stadt ein und die Bürger leisten den Eid auf Sachsen-Weimar-Eisenach. Graf Christian und sein Hofstaat verbleiben noch im Schloss. ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 21). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. März / 5. April''' - In Änderung des Teilungsvertrages der Erbtöchter erhält Sachsen-Eisenach Stadt und Kirchspiel Altenkirchen, sowie den  von Graf Christian neu angelegten Hof Bergenhausen. ([[Moser 1749]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Jeremia Mounier quittiert als Hofmeister des Grafen Christian zu Sayn-Wittgenstein, die diesem zustehenden Früchte und Mobilien, sowohl Schafe als auch Rindvieh und was sonst im Schloss Altenkirchen und auf den Höfen zu Honneroth, Bergenhausen und Helmenzen vorhanden gewesen, überlassen bekommen zu haben. Mounier lässt die Erklärung zusätzlich von den Altenkirchener Schöffen Hermannus Brück, Martin Exweiler und Johann Jacob Saynisch unterzeichnen ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 25). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Die erste Tochter des Herzogspaares Eleonora Erdmuth Luise wird in Friedewald geboren. Sie wird später Markgräfin von Ansbach ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) und begründet so den Übergang der Landesherrschaft an das Haus Brandenburg-Ansbach im Jahre 1741. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. /24. Juni''' - In einem erneut abgeänderten Teilungsvertrag erhält Johannette von Sachsen-Eisenach Stadt und Schloss Altenkirchen als Residenz ([[Moser 1749]] S.175f.), wenn auch in demoliertem Zustand,([[Sommerfeld o. D.]], S. 65) und den Hof Honnert. In Honneroth wird ein baufälliges herrschaftliches Haus zu &amp;quot;Honart&amp;quot; bezeugt. ([[Dreisbach 1972]], S.131) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15./25. Oktober''' - Johann Eberhart Petzmann wird erstmals in seiner Funktion als Sekretär des Herzogs benannt. ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 26) Er ist bis 1683 als Sächsisch-Saynischer Rat für die [[Sächsisch-Saynische Regierung]] Sekretär der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.([[Burbach 1973]], S.166) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16./26. Oktober''' - In einem Notariatsinstrument wird das Ergebnis einer baufachlichen Besichtigung der herrschaftlichen Gebäude in Altenkirchen dokumentiert ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 25-30). Das Gutachten legt wohl bauliche Mängel offen, gibt aber keinen Anlass, der Darstellung zu folgen, das Schloss sei demoliert, also vorsätzlich verwüstet gewesen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1663==&lt;br /&gt;
:* Die Stadt Altenkirchen zählt 40 Feuerstellen ([[Fabricius 1898]], S. 362). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Reichsgrafschaft Altenkirchen wird mit 4 Reitern, 16 Fußsoldaten und 122 Gulden im Westfälischen Reichskreis veranlagt. ([[Anonymus 1663]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Der erste Sohn des Herzogspaares Friedrich August wird in Friedewald geboren. Er stirbt bereits am 19. September 1684 in Preßburg als bayerischer Oberst nach einer Verwundung im Türkenkrieg. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1664==&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - Der Kurfürst von Mainz als Protector des Postwesens beklagt sich in einem Schreiben an den Rat der Stadt, dass die Reichsstädte an dem Grundsatz festhielten, dass die eigentlich verbotenen &amp;quot;Nebenposten&amp;quot; immer noch handelten, so z.B. der Frankfurten Bote in Weyerbusch bei Altenkirchen die Pferde wechsele, was den kaiserlichen Bestimmungen glatt zuwieder liefe. ([[Faulhaber 1883]], S. 79) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. November''' - Der Landesherr erlässt eine verbesserte Kirchenordnung.  ([[Kirchenordnung 1664]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1665==&lt;br /&gt;
:* Das Schloss dient instandgesetzt dem Daueraufenthalt (bis 1668) des Herzogspaares. Es kommt zur kurzen kulturellen Blüte.([[Sommerfeld o. D.]], S. 65 ) Daniel Eberlin (*1647 + 1713/15) ist Hofkapellmeister (bis 1668). ([[Krämer 1987]], S.284)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Die lutherische Schule an der Kirchgasse wird errichtet. ([[Haas 1974]], S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Ludwig Dumphius wird [[Pfarrer]] einer wiederentstandenen lutherischen neben der weiter bestehenden reformierten Pfarrei. Er ertrinkt 1688 in der Wied. ([[Sinemus 1933]], S.58-59) Die Einsetzung eines lutherischen Pfarrers wird nach älterer Quelle für das Jahr 1667 angesetzt. ([[Kurtzer Beweiß 1719]], S.12) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Hasselbach bricht wohl Anfang Dezember die Pest aus. Auch aus Wölmersen wird in der Folgezeit von Pestfällen berichtet, in Weyerbusch im Juli 1666. ([[Seelbach, K. 2008a]], S.255-57) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Der spätere Landesherr Johann Georg II. wird als zweiter Sohn des Herzogspaares in Friedewald geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1666==&lt;br /&gt;
:* Als reformierter [[Pfarrer]] nimmt Andreas Schulz die Aufgaben eines Oberpfarrers und damit stellvertretenden Inspektors wahr. ([[Sinemus 1933]], S.33 und 74)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Oktober''' - Der spätere Landesherr Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (1698-1729) wird in Friedewald geboren. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) Sein erstgeborener Zwillingsbruder Maximilian Heinrich stirbt bereits am 22. August 1668. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1667==&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Andreas Seel eingesetzt. [[Pfarrer]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist Ölrich Landschultheiß. (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 620 Nr. 1583) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Jude Salomon ist als erster Jude in Altenkirchen namentlich belegt.  (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 620 Nr. 1583) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1668==&lt;br /&gt;
:'''18.(28.) Januar''' - In einem Erbvergleich wird der Besitz von Schloss, Stadt und Kirchspiel Altenkirchen für die Gräfin Johanetta bestätigt. (LHA Koblenz 30 U); ([[Moser 1749]], S.201) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Gräfin Johannetta bringt ihr 6. Kind Luise in Altenkirchen zur Welt. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) Diese stirbt bereits am 26. Juni 1669. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Der vierte Sohn des Herzogspaares, Maximilian Heinrich, stirbt in Altenkirchen. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Es wird eine kurkölnische Garnison nach Altenkirchen verlegt, um dort als Seuchenwache eine Ausbreitung einer in Bonn herrschenden Seuche zu verhindern.([[HHSTA Wiesbaden 340-1744t]], fol. 204 r/v; [[Seelbach, K., 2007]], S.66) (ks)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. November''' - Nach dem Tode seines Bruders Adolph Wilhelm wird Eisenach die Residenz des Herzogs mit seiner Frau. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1669==&lt;br /&gt;
:* Die Zollordnung von 20. Februar 1655 der Gräfin Johannetta gilt nun auch für Altenkirchen. Sie enthält einen Landzoll für Waren, die das Kirchspiel passieren oder am Ort verkauft werden, und einen Marktzoll für Waren auf Jahr- und Wochenmärkten. ([[Vierbuchen 1982]], S.157) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter [[Pfarrer]] wird Kaspar von Trauen (* 1636 Oberwinter/Rhein) berufen, der am 13.11.1677 stirbt. Er nimmt auch die Aufgaben eines stellvertretenden Inspektors als Oberpfarrer wahr. ([[Sinemus 1933]], S.74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Bericht des Gesandten Balthasar Pistorius über eine Reise zur kurfürstlichen Regierung nach Bonn (Landeshauptarchiv Koblenz Best. 30 Sachakte 3012 [[Findbuch Bestand 30]]) (zugesandt von Prof. Dr. Michael Klein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Johannes Eberhard Rau berufen. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Gräfin Johannetta bringt ihr siebtes Kind Friederike in Altenkirchen zur Welt. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Das sechste Kind der Herzogspaares, Luise, stirbt in Altenkirchen. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1670==&lt;br /&gt;
:* Es wird eine herzogliche Genehmigung für die Einrichtung einer &amp;quot;Zunft und Bruderschaft&amp;quot; für die Schreiner, Schmiede, Schlosser, Wagner und Maurer erteilt. Vermutlich bestanden bereits Zünfte für die Bäcker, Wollenweber, Fenstermacher, Schuhmacher und Rotgerber.([[Rausch 1921]], S.58-60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8.(18.) September''' - Mit dem Tod der Gräfin Witwe Louise Juliane fallen vom Witwenbesitz Stadt und Kirchspiel Altenkirchen an den Grafen von Sachsen-Eisenach. (LHA Koblenz 30 U) ([[Gensicke 1958]], S.343)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1671==&lt;br /&gt;
:* Im Jahr bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' -  Im letzten Teilungsvertrag ist vorgesehen, einen gemeinsamen lutherischen Superindenten für beide Grafschaften zu bestellen. ([[Moser 1749]], S.210) Sayn-Altenkirchen wird in der Umgebung Altenkirchens um das Kirchspiel Almersbach erweitert. ([[Müller 2005]], S.31 Anmerkung 18) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Der Landesherr Johann Georg I. von Sachsen-Weimar verfügt, dass die Stadt den Wachraum am Untertor wiederherrichten soll. ([[Friedhoff 2021]], S.16) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober / 6. November''' - Der endgültige Erbvergleich bestätigt den erreichten Territorialbestand beider Grafschaften. ([[Müller 2005]], S.31-32) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1672==&lt;br /&gt;
:*  Der Jude David Baruch wird in Altenkirchen erstmals erwähnt. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 620, Nr.394) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März''' - Balthasar Pistorius, Fürstl. Sachsen-Saynischer Sekretär, in Vollmacht des Herzogs Johann Georg von Sachsen und von dessen Gemahlin, vereinbart mit der verwitw. Anna Elisabeth von Reifenberg (Reiffenberg) geb. v. Staffel, zugleich für deren beide Söhne und Töchter, im Beisein des ältesten Sohnes Johann Philips von Reifenberg (Reiffenberg) die Art, wie die bei Verteilung der Saynischen Schulden auf seine Auftraggeber gefallenen 3000 Goldgld. von diesen an die von Reifenberg (Reiffenberg) ausgezahlt werden sollen. ([https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v6750854 HHStAW Bestand 340 Nr. U 14103 a] [[HHStAW]]) (eingesandt von Prof. Dr. Michael Klein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - Das achte Kind des Herzogspaares, Ernst Gustav, wird in Marksuhl geboren. Es stirbt bereits am 26. November 1672. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr ordnet einen Großen Buß-Fast-und Bettag an. ([[Anordnung 1672]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1673==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirch. Ist eine Stadt im Westerwald 1 1/2 Meil von der Stadt Limburg.&amp;quot; In diesem Eintrag erschöpft sich der Altenkirchen betreffende Eintrag in einem topographischen Übersichtswerk (Christian Ernst Nigrinus: Totius Fluminis Rheni Accuratissima descriptio Das ist: Grundrichtige Beschreibung und Beschaffenheit aller Städte [...] am gantzen Rheinstrom gelegen [...]. Nürnberg 1673, S. 11). Bemerkenswert bleibt: Der Name der Stadt wird in der dialektalen Fassung übermittelt; Altenkirchen ist dem Einzugsgebiet des Rheines zugerechnet. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Sachsen erscheint als gedruckter Sammelband der ''Corpus Iuris Saxonici''. ([[Corpus Iuris Saxonici 1673]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - In Rolandswerth wird ein Erdbeben wahrgenommen.  ([[Pauls 1893]], S. 92) Es kommt zu Gebäudeschäden in der Umgebung. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - Französische Truppen ziehen durch Altenkirchen. Die Bürger müssen 120 Kühe abliefern. ([[Rausch 1921]], S.123)  Der Durchmarsch erfolgt im Rahmen des Holländischen Krieges. (Vgl. dazu [[Depping 1840]] S. 170, S. 175, S.198-203.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Nach einer Meldung von diesem Tag ziehen französische Truppen über den Westerwald nach Philippsburg an den Oberrhein (Mercurii Relation oder Zeittungen / von underschidlichen Orten /Auff das 1673. Jahr. Littera Oo. Num 37). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1674==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr wiederholt das frühere Verbot fremder Werbung von Soldaten ohne seine Genehmigung, weil er verpflichtet sei zur Stellung eines Kontingents. ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Nach Beschwerden ergeht die Weisung der Gräfin Johannetta an Zöllner und Akzisemeister, von keinem Untertanen Abgaben auf Waren des täglichen Bedarf zu erheben, während sie auf Vieh und Handelswaren erhoben werden. ([[Vierbuchen 1982]], S.158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Johann Hermann Bingelius berufen. [[Pfarrer]]  ([[Sinemus 1933]], S.32-33)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1675==&lt;br /&gt;
:* Truppen der  französischen Gegner ziehen durch den Westerwald (bis 1679). ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - In Wien stirbt Christian zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, der 20 Jahre als Graf in Altenkirchen residierte, eine Zeitspanne, die weder vorher noch nachher ein Landesherr in Altenkirchen erreichte. Er wird in Altenkirchen begraben. ([[Schwennicke 2010]], Neue Folge, Band 27, Tafel 145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1676==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Verbot des Branntweinausschanks, bei 20 Gulden Strafe. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Armenordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August / 9. September''' - Sayn-Hachenburg und Sayn-Altenkirchen verständigen sich wegen Erbansprüchen in der Gesamtgrafschaft Sayn. (Staaatsarchiv Wiesbaden Abt. 340, 14127-14128; LHA Koblenz Best. 30, Nr.6482 zitiert nach [[Müller 2005]], S.34 Anm.43).  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1677==&lt;br /&gt;
:* Johann Daniel Storch ist als Sächsischer Oberhofmeister Rentmeister der Stadt Altenkirchen, von 1699 bis 1706 Rat der Grafschaft Altenkirchen ([[Burbach 1973]], S.166). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Alle Schüler von 7 bis 14 Jahre müssen eine Dingschule besuchen. ([[Geitner 1985]], S.18)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Der Landesherr erlässt ein Ehemandat. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1678==&lt;br /&gt;
:* Die Stelle eines reformierten [[Pfarrer]]s und Inspektors wird bis zu seinem Tod in Altenkirchen mit Johann Hermann Bingelius  besetzt, der seit 1674 in Altenkirchen reformierter Kaplan ist. Er ist hier der letzte reformierte Inspektor. ([[Sinemus 1933]], S.32-33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist eine Lohmühle in Betrieb, bis 1732 kommen zwei weitere dazu. ([[Gensicke 1969]], S. 58) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Wilhelm Ueberfeldt berufen. Nach seinem Tod werden die Diakone zweite Pfarrer in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Ordnung für die Ausgaben bei Familienfeiern.  ([[Feierordnung 1678]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Dezember''' - Das Kabinett des Herzogs tagt in Altenkirchen. (Die Entscheidungsliste der behandelten Vorgänge liegt in Abbildung vor bei [[Hess 1962]] nach S. 112 und S. 424.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1679==&lt;br /&gt;
:* Johann Leonhard Titius wird  Diakon und Rektor in Altenkirchen. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Das Bündnis der Grafen auf dem Westerwald wird zu einer Grafenvereinigung des Westerwalds, der Eifel und der Wetterau erweitert. ([[Neu 1956]], S.81)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1680==&lt;br /&gt;
:* Ein Oberamtmann verwaltet die Reichsgrafschaft für den Landesherrn.  ([[Gensicke 1958]], S. 372) [[Sächsisch-Saynische Regierung]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Pestordnung. ([[Pestordnung 1680]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Der Landesherr erlässt eine Tranksteuerordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1661==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirch / oder Aldenkirchen / am Fluß Sieg gelegen / anderthalbe / oder 2. soll entweder ein Städtlein / oder ein Marcktfleck  seyn&amp;quot;, so lautet der Eintrag in einem Reisebuch ([[Zeiller 1661]], S. 167), das Altenkirchen für den von Augsburg nach Köln führenden Reiseweg als Station benennt. Aus der unterschiedlich angegebenen Fahrtdauer schließt der Autor, dass über den Westerwald wechselnde Routen des Reiseverkehrs zwischen Frankfurt und Köln genommen werden. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* ''Ist nicht zu beschreiben, was für eine schlechte und übel bestellte Polizey in Altenkirchen sey. Die Einwohner thun fast nichts als freßen und saufen, müßiggehen, plaudern und sich untereinander zanken ...'' (Bericht eines Oberbeamten des Herzogs Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach (1661-1686), zitiert nach [[Heuken 1996]], S. 80). (sts) - Es handelt sich hier um eine sehr parteiische Darstellung der Altenkirchener Verhältnisse, resultierend aus den sich um Altenkirchen entwickelnden Auseinandersetzungen zwischen Sayn-Wittgenstein und Weimar. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Durch Beschluss des Reichshofrats muss Graf Christian die Stadt und Amt Altenkirchen zurückgeben.([[Moser 1749]], S.163; [[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 56, S. 115f.)  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21./29. Mai''' - In zweiter Ehe heiratet die Erbtochter Johannette (+ 29. September 1701) Prinz Johann Georg von Weimar war einer von 3 überlebenden Söhnen Wilhelms I. von Weimar und erhielt 1672 den Eisenacher Anteil des Herzogtums Weimar. ([[Hertel 1829]], S.169) ([[Landesherrschaft]]) Aus der Ehe gehen acht Kinder hervor. ([[Reinhard 1776]] 14. Stammtafel) Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach (* 12. Juli 1634 in Weimar; † 19. September 1686 im Jagdhaus Prunftau bei Eckardtshausen-Wilhelmsthal während der Jagd) war der jüngere Bruder des Herzogs von Sachsen-Eisenach und entstammte der ernestinischen Linie des Hauses Wettin. ([[Zedler]], Band 8, 1734, Spalten 614-616 online einsehbar unter [http://www.zedler-lexikon.de Zedler-Lexikon]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3./13. Juni''' - Graf Christian von Wittgenstein verweigert die Umsetzung des Beschlusses vom 3. März, lässt die Stadt von 100 Bauern bewachen und fordert aus Heidelberg 50 Bewaffnete des Pfalzgrafen an ([[Moser 1749]], S.164); nach anderen Angaben ist von 100 bewehrten Bauern als Wachen sowie von einem aus Heidelberg angeforderten Fähnrich mit 30 Mann als Besatzung die Rede. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 59, S. 118f.) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Eine Kaiserliche Kommission wendet sich an Kurpfalz sowie an den Bischof zu Münster, die nach Altenkirchen gelegten Soldaten (&amp;quot;Völcker&amp;quot;) abzuziehen. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilagen Nr. 61-63, S. 120-123) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1662==&lt;br /&gt;
:* Mit dem Übergang in die Landesherrschaft des Herzogtums Sachsen-Eisenach ist prinzipiell der Wechsel in die dort geltende Rechtsauslegung verbunden. ''Die Landesordnung basierte auf der [[Landesordnung von 1556]], die für das gesamte ernestinische Gebiet galt.'' ([[Carius 2012]], S. 75, Anmerkung 91.) Da aber örtliches Recht vorging, ist die Gültigkeit einer schon bestehenden Ordnung zu prüfen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14.März''' -  In einem Vergleich zwischen den Erbtöchtern und Kurköln wird die Umsetzung der Reichshofratsbeschlüsse des Vorjahres ermöglicht. ([[Moser 1749]], S. 172/73) Die Erbtöchter werden von Kurköln mit Altenkirchen belehnt (LHA Koblenz 30, Nr.3297 I+II, 3298). Vgl. auch [[Lünig 1727]], Nr. XXVI, Sp. 1483-1488.  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Pfälzische Reiter und Fußtruppen verlassen Altenkirchen, wodurch der militärische Rückhalt für die von Sayn-Wittgenstein betriebene Verzögerung oder gar Hintertreibung der Übergabe Altenkirchens verloren geht. Am selben Tag ziehen Soldaten der Münsterschen Delegation in der Stadt ein und die Bürger leisten den Eid auf Sachsen-Weimar-Eisenach. Graf Christian und sein Hofstaat verbleiben noch im Schloss. ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 21). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. März / 5. April''' - In Änderung des Teilungsvertrages der Erbtöchter erhält Sachsen-Eisenach Stadt und Kirchspiel Altenkirchen, sowie den  von Graf Christian neu angelegten Hof Bergenhausen. ([[Moser 1749]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Jeremia Mounier quittiert als Hofmeister des Grafen Christian zu Sayn-Wittgenstein, die diesem zustehenden Früchte und Mobilien, sowohl Schafe als auch Rindvieh und was sonst im Schloss Altenkirchen und auf den Höfen zu Honneroth, Bergenhausen und Helmenzen vorhanden gewesen, überlassen bekommen zu haben. Mounier lässt die Erklärung zusätzlich von den Altenkirchener Schöffen Hermannus Brück, Martin Exweiler und Johann Jacob Saynisch unterzeichnen ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 25). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Die erste Tochter des Herzogspaares Eleonora Erdmuth Luise wird in Friedewald geboren. Sie wird später Markgräfin von Ansbach ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) und begründet so den Übergang der Landesherrschaft an das Haus Brandenburg-Ansbach im Jahre 1741. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. /24. Juni''' - In einem erneut abgeänderten Teilungsvertrag erhält Johannette von Sachsen-Eisenach Stadt und Schloss Altenkirchen als Residenz ([[Moser 1749]] S.175f.), wenn auch in demoliertem Zustand,([[Sommerfeld o. D.]], S. 65) und den Hof Honnert. In Honneroth wird ein baufälliges herrschaftliches Haus zu &amp;quot;Honart&amp;quot; bezeugt. ([[Dreisbach 1972]], S.131) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15./25. Oktober''' - Johann Eberhart Petzmann wird erstmals in seiner Funktion als Sekretär des Herzogs benannt. ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 26) Er ist bis 1683 als Sächsisch-Saynischer Rat für die [[Sächsisch-Saynische Regierung]] Sekretär der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.([[Burbach 1973]], S.166) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16./26. Oktober''' - In einem Notariatsinstrument wird das Ergebnis einer baufachlichen Besichtigung der herrschaftlichen Gebäude in Altenkirchen dokumentiert ([[Kurzer Bericht 1661]], S. 25-30). Das Gutachten legt wohl bauliche Mängel offen, gibt aber keinen Anlass, der Darstellung zu folgen, das Schloss sei demoliert, also vorsätzlich verwüstet gewesen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1663==&lt;br /&gt;
:* Die Stadt Altenkirchen zählt 40 Feuerstellen ([[Fabricius 1898]], S. 362). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Reichsgrafschaft Altenkirchen wird mit 4 Reitern, 16 Fußsoldaten und 122 Gulden im Westfälischen Reichskreis veranlagt. ([[Anonymus 1663]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Der erste Sohn des Herzogspaares Friedrich August wird in Friedewald geboren. Er stirbt bereits am 19. September 1684 in Preßburg als bayerischer Oberst nach einer Verwundung im Türkenkrieg. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1664==&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - Der Kurfürst von Mainz als Protector des Postwesens beklagt sich in einem Schreiben an den Rat der Stadt, dass die Reichsstädte an dem Grundsatz festhielten, dass die eigentlich verbotenen &amp;quot;Nebenposten&amp;quot; immer noch handelten, so z.B. der Frankfurten Bote in Weyerbusch bei Altenkirchen die Pferde wechsele, was den kaiserlichen Bestimmungen glatt zuwieder liefe. ([[Faulhaber 1883]], S. 79) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. November''' - Der Landesherr erlässt eine verbesserte Kirchenordnung.  ([[Kirchenordnung 1664]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1665==&lt;br /&gt;
:* Das Schloss dient instandgesetzt dem Daueraufenthalt (bis 1668) des Herzogspaares. Es kommt zur kurzen kulturellen Blüte.([[Sommerfeld o. D.]], S. 65 ) Daniel Eberlin (*1647 + 1713/15) ist Hofkapellmeister (bis 1668). ([[Krämer 1987]], S.284)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Die lutherische Schule an der Kirchgasse wird errichtet. ([[Haas 1974]], S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Ludwig Dumphius wird [[Pfarrer]] einer wiederentstandenen lutherischen neben der weiter bestehenden reformierten Pfarrei. Er ertrinkt 1688 in der Wied. ([[Sinemus 1933]], S.58-59) Die Einsetzung eines lutherischen Pfarrers wird nach älterer Quelle für das Jahr 1667 angesetzt. ([[Kurtzer Beweiß 1719]], S.12) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Hasselbach bricht wohl Anfang Dezember die Pest aus. Auch aus Wölmersen wird in der Folgezeit von Pestfällen berichtet, in Weyerbusch im Juli 1666. ([[Seelbach, K. 2008a]], S.255-57) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Der spätere Landesherr Johann Georg II. wird als zweiter Sohn des Herzogspaares in Friedewald geboren. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1666==&lt;br /&gt;
:* Als reformierter [[Pfarrer]] nimmt Andreas Schulz die Aufgaben eines Oberpfarrers und damit stellvertretenden Inspektors wahr. ([[Sinemus 1933]], S.33 und 74)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Oktober''' - Der spätere Landesherr Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach (1698-1729) wird in Friedewald geboren. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) Sein erstgeborener Zwillingsbruder Maximilian Heinrich stirbt bereits am 22. August 1668. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1667==&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Andreas Seel eingesetzt. [[Pfarrer]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist Ölrich Landschultheiß. (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 620 Nr. 1583) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Jude Salomon ist als erster Jude in Altenkirchen namentlich belegt.  (Landeshauptarchiv Koblenz Bestand 620 Nr. 1583) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1668==&lt;br /&gt;
:'''18.(28.) Januar''' - In einem Erbvergleich wird der Besitz von Schloss, Stadt und Kirchspiel Altenkirchen für die Gräfin Johanetta bestätigt. (LHA Koblenz 30 U); ([[Moser 1749]], S.201) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Gräfin Johannetta bringt ihr 6. Kind Luise in Altenkirchen zur Welt. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) Diese stirbt bereits am 26. Juni 1669. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Der vierte Sohn des Herzogspaares, Maximilian Heinrich, stirbt in Altenkirchen. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Es wird eine kurkölnische Garnison nach Altenkirchen verlegt, um dort als Seuchenwache eine Ausbreitung einer in Bonn herrschenden Seuche zu verhindern.([[HHSTA Wiesbaden 340-1744t]], fol. 204 r/v; [[Seelbach, K., 2007]], S.66) (ks)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. November''' - Nach dem Tode seines Bruders Adolph Wilhelm wird Eisenach die Residenz des Herzogs mit seiner Frau. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1669==&lt;br /&gt;
:* Die Zollordnung von 20. Februar 1655 der Gräfin Johannetta gilt nun auch für Altenkirchen. Sie enthält einen Landzoll für Waren, die das Kirchspiel passieren oder am Ort verkauft werden, und einen Marktzoll für Waren auf Jahr- und Wochenmärkten. ([[Vierbuchen 1982]], S.157) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter [[Pfarrer]] wird Kaspar von Trauen (* 1636 Oberwinter/Rhein) berufen, der am 13.11.1677 stirbt. Er nimmt auch die Aufgaben eines stellvertretenden Inspektors als Oberpfarrer wahr. ([[Sinemus 1933]], S.74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Bericht des Gesandten Balthasar Pistorius über eine Reise zur kurfürstlichen Regierung nach Bonn (Landeshauptarchiv Koblenz Best. 30 Sachakte 3012 [[Findbuch Bestand 30]]) (zugesandt von Prof. Dr. Michael Klein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Johannes Eberhard Rau berufen. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Gräfin Johannetta bringt ihr siebtes Kind Friederike in Altenkirchen zur Welt. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Das sechste Kind der Herzogspaares, Luise, stirbt in Altenkirchen. ([[Schwennicke 2005]], Neue Folge, Band 1/1, 2. Auflage, Tafel 154/155) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1670==&lt;br /&gt;
:* Es wird eine herzogliche Genehmigung für die Einrichtung einer &amp;quot;Zunft und Bruderschaft&amp;quot; für die Schreiner, Schmiede, Schlosser, Wagner und Maurer erteilt. Vermutlich bestanden bereits Zünfte für die Bäcker, Wollenweber, Fenstermacher, Schuhmacher und Rotgerber.([[Rausch 1921]], S.58-60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8.(18.) September''' - Mit dem Tod der Gräfin Witwe Louise Juliane fallen vom Witwenbesitz Stadt und Kirchspiel Altenkirchen an den Grafen von Sachsen-Eisenach. (LHA Koblenz 30 U) ([[Gensicke 1958]], S.343)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1671==&lt;br /&gt;
:* Im Jahr bricht die Pest aus. (Orte werden nicht genannt.) ([[Sinemus 1933]], S.242) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' -  Im letzten Teilungsvertrag ist vorgesehen, einen gemeinsamen lutherischen Superindenten für beide Grafschaften zu bestellen. ([[Moser 1749]], S.210) Sayn-Altenkirchen wird in der Umgebung Altenkirchens um das Kirchspiel Almersbach erweitert. ([[Müller 2005]], S.31 Anmerkung 18) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Der Landesherr Johann Wilhelm von Sachsen-Weimar-Eisenach verfügt, dass die Stadt den Wachraum am Untertor wiederherrichten soll. ([[Friedhoff 2021]], S.16) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober / 6. November''' - Der endgültige Erbvergleich bestätigt den erreichten Territorialbestand beider Grafschaften. ([[Müller 2005]], S.31-32) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1672==&lt;br /&gt;
:*  Der Jude David Baruch wird in Altenkirchen erstmals erwähnt. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 620, Nr.394) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März''' - Balthasar Pistorius, Fürstl. Sachsen-Saynischer Sekretär, in Vollmacht des Herzogs Johann Georg von Sachsen und von dessen Gemahlin, vereinbart mit der verwitw. Anna Elisabeth von Reifenberg (Reiffenberg) geb. v. Staffel, zugleich für deren beide Söhne und Töchter, im Beisein des ältesten Sohnes Johann Philips von Reifenberg (Reiffenberg) die Art, wie die bei Verteilung der Saynischen Schulden auf seine Auftraggeber gefallenen 3000 Goldgld. von diesen an die von Reifenberg (Reiffenberg) ausgezahlt werden sollen. ([https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v6750854 HHStAW Bestand 340 Nr. U 14103 a] [[HHStAW]]) (eingesandt von Prof. Dr. Michael Klein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - Das achte Kind des Herzogspaares, Ernst Gustav, wird in Marksuhl geboren. Es stirbt bereits am 26. November 1672. ([[Reinhard 1776]], 14. Stammtafel) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Der Landesherr ordnet einen Großen Buß-Fast-und Bettag an. ([[Anordnung 1672]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1673==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirch. Ist eine Stadt im Westerwald 1 1/2 Meil von der Stadt Limburg.&amp;quot; In diesem Eintrag erschöpft sich der Altenkirchen betreffende Eintrag in einem topographischen Übersichtswerk (Christian Ernst Nigrinus: Totius Fluminis Rheni Accuratissima descriptio Das ist: Grundrichtige Beschreibung und Beschaffenheit aller Städte [...] am gantzen Rheinstrom gelegen [...]. Nürnberg 1673, S. 11). Bemerkenswert bleibt: Der Name der Stadt wird in der dialektalen Fassung übermittelt; Altenkirchen ist dem Einzugsgebiet des Rheines zugerechnet. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Sachsen erscheint als gedruckter Sammelband der ''Corpus Iuris Saxonici''. ([[Corpus Iuris Saxonici 1673]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - In Rolandswerth wird ein Erdbeben wahrgenommen.  ([[Pauls 1893]], S. 92) Es kommt zu Gebäudeschäden in der Umgebung. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - Französische Truppen ziehen durch Altenkirchen. Die Bürger müssen 120 Kühe abliefern. ([[Rausch 1921]], S.123)  Der Durchmarsch erfolgt im Rahmen des Holländischen Krieges. (Vgl. dazu [[Depping 1840]] S. 170, S. 175, S.198-203.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Nach einer Meldung von diesem Tag ziehen französische Truppen über den Westerwald nach Philippsburg an den Oberrhein (Mercurii Relation oder Zeittungen / von underschidlichen Orten /Auff das 1673. Jahr. Littera Oo. Num 37). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1674==&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr wiederholt das frühere Verbot fremder Werbung von Soldaten ohne seine Genehmigung, weil er verpflichtet sei zur Stellung eines Kontingents. ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Nach Beschwerden ergeht die Weisung der Gräfin Johannetta an Zöllner und Akzisemeister, von keinem Untertanen Abgaben auf Waren des täglichen Bedarf zu erheben, während sie auf Vieh und Handelswaren erhoben werden. ([[Vierbuchen 1982]], S.158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Johann Hermann Bingelius berufen. [[Pfarrer]]  ([[Sinemus 1933]], S.32-33)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1675==&lt;br /&gt;
:* Truppen der  französischen Gegner ziehen durch den Westerwald (bis 1679). ([[Sayn 1987]], II, S.186) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - In Wien stirbt Christian zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, der 20 Jahre als Graf in Altenkirchen residierte, eine Zeitspanne, die weder vorher noch nachher ein Landesherr in Altenkirchen erreichte. Er wird in Altenkirchen begraben. ([[Schwennicke 2010]], Neue Folge, Band 27, Tafel 145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1676==&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Verbot des Branntweinausschanks, bei 20 Gulden Strafe. ([[Sinemus 1933]], S.254)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Armenordnung. ([[Sachse 1824]] S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August / 9. September''' - Sayn-Hachenburg und Sayn-Altenkirchen verständigen sich wegen Erbansprüchen in der Gesamtgrafschaft Sayn. (Staaatsarchiv Wiesbaden Abt. 340, 14127-14128; LHA Koblenz Best. 30, Nr.6482 zitiert nach [[Müller 2005]], S.34 Anm.43).  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1677==&lt;br /&gt;
:* Johann Daniel Storch ist als Sächsischer Oberhofmeister Rentmeister der Stadt Altenkirchen, von 1699 bis 1706 Rat der Grafschaft Altenkirchen ([[Burbach 1973]], S.166). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Alle Schüler von 7 bis 14 Jahre müssen eine Dingschule besuchen. ([[Geitner 1985]], S.18)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Der Landesherr erlässt ein Ehemandat. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1678==&lt;br /&gt;
:* Die Stelle eines reformierten [[Pfarrer]]s und Inspektors wird bis zu seinem Tod in Altenkirchen mit Johann Hermann Bingelius  besetzt, der seit 1674 in Altenkirchen reformierter Kaplan ist. Er ist hier der letzte reformierte Inspektor. ([[Sinemus 1933]], S.32-33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist eine Lohmühle in Betrieb, bis 1732 kommen zwei weitere dazu. ([[Gensicke 1969]], S. 58) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als reformierter Diakon wird Wilhelm Ueberfeldt berufen. Nach seinem Tod werden die Diakone zweite Pfarrer in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Ordnung für die Ausgaben bei Familienfeiern.  ([[Feierordnung 1678]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Dezember''' - Das Kabinett des Herzogs tagt in Altenkirchen. (Die Entscheidungsliste der behandelten Vorgänge liegt in Abbildung vor bei [[Hess 1962]] nach S. 112 und S. 424.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1679==&lt;br /&gt;
:* Johann Leonhard Titius wird  Diakon und Rektor in Altenkirchen. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Das Bündnis der Grafen auf dem Westerwald wird zu einer Grafenvereinigung des Westerwalds, der Eifel und der Wetterau erweitert. ([[Neu 1956]], S.81)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1680==&lt;br /&gt;
:* Ein Oberamtmann verwaltet die Reichsgrafschaft für den Landesherrn.  ([[Gensicke 1958]], S. 372) [[Sächsisch-Saynische Regierung]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landesherr erlässt eine Pestordnung. ([[Pestordnung 1680]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Der Landesherr erlässt eine Tranksteuerordnung. ([[Sachse 1824]], S. 86) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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__NOTOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
'''Dahl, Johannes v.''': Wissenswertes über Hilgenroth.- In: Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen 2009, Altenkirchen 2008, S.155-161 ([[Dahl 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dahlhoff, Matthias''': Geschichte der Grafschaft Sayn und der Bestandtheile derselben: der Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Hachenburg, der Herrschaft Freusburg und des Freien- und Hickengrundes, besonders in kirchlicher Beziehung. Unter Vorausschickung einer kurzen Geschichte der Regenten des Sayn'schen Landes. Dillenburg 1874 (Reprint Walluf bei Wiesbaden: Sändig, 1972) ([[Dahlhoff 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dahms, Paul''': A Piece of the Rhine. Amerikanische Besatzung im Brückenkopf Koblenz 1918-1923. Montabaur. ([[Dahms 2018]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deckers, Matthias''': Hermann V., Graf von Wied, Erzbischof und Kurfürst von Köln.- In: Einladungsschrift zu der öffentlichen Prüfung der Schüler des Katholischen Gymnasiums zu Köln am 13. und 14. September 1837. Köln 1837, S. 1-44 ([[Deckers 1837]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deckers, Matthias''': Hermann von Wied - Erzbischof und Kurfürst von Köln.- Köln 1840  ([[Deckers 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deductio Gravaminum''' Derer Fürsten und Stände auff dem Westerwald Wider Die Reichs Ritterschafft in der Wetterau und Consorten [...]. o. O. 1707. ([[Deductio Gravaminum 1707]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Demandt, Karl Ernst''': Das Schriftgut der landgräflich hessischen Kanzlei im Mittelalter (vor 1517).- Band 3, Marburg 1970  ([[Demandt 1970]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Demandt, Karl Ernst''': Regesten der Landgrafen von Hessen. Band 2. Marburg 1990 ([[Demandt 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Demandt, Karl Ernst und Eckhardt, Albrecht''':Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen.- Darmstadt 1989 [Stand: August 2006] ([[Demandt 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Depping, Georges-Bernard''': Geschichte des Krieges der Münsterer und Cölner im Bündnisse mit Frankreich.- Münster 1840  ([[Depping 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deutsche Evangelische Kirchenkanzlei''': Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche.- Berlin, ab 7.10.1933 ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deutscher Zeitungs-Katalog'''. Verzeichniss der in deutscher Sprache erscheinenden periodischen Schriften. [...] Leipzig 1848.  ([[Zeitungs-Katalog 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DGB Jugend''': 1932-1934 Kreis Altenkirchen. Wirtschaft, Gewerkschaften, Verhaftungen, Rassismus. Hrsg. v. DGB Kreis Altenkirchen. Betzdorf 1983. ([[DGB Jugend 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dierdorf, Bruno''': Die Einführung der reformierten Lehre in der Grafschaft Sayn unter besonderer Berücksichtigung des Kirchspieles Almersbach.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1967, Altenkirchen 1966  S.68-71 und S.74-78  ([[Dierdorf 1966]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dietz, Alexander''': Frankfurter Handelsgeschichte. Dritter Band. Frankfurt/M. 1921 (Reprint Glashütten im Taunus 1970). ([[Dietz 1921]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dobenecker, Otto''': Regesta diplomatica necnon epistolae historiae Thuringiae.- Band II, Jena 1900  ([[Dobenecker 1900]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dobenecker, Otto''': Regesta diplomatica necnon epistolae historiae Thuringiae.- Band III,1 Jena 1904 ([[Dobenecker 1904]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Domsta, Heinz J.''': Die Kölner Außenbürger. (=Rheinisches  Archiv 84) Bonn 1973  ([[Domsta 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dorow, Wilhelm''': Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein [...]. Berlin 1826 (= Die Denkmale germanischer und römischer Zeit in den Rheinisch-Westfälischen Provinzen. Zweiter Band). ([[Dorow 1826]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dotzauer, Winfried''': Die deutsche Reichskreise (1383-1806). Geschichte und Aktenedition.- Stuttgart 1998  ([[Dotzauer 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreisbach, Wilhelm''': Das Landerziehungsheim Honneroth.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1972 S.131-136 ([[Dreisbach 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Düssell, A. D.''': Verzeichniss von Ortschaften des Landgerichtsbezirks Neuwied, in denen mehrere Rechte nebeneinander gelten.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, 51. Heft 1891, S. 160-65 ([[Düssell 1891]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
'''Ebbinghaus, Gerhard''': Zur Geschichte der Juden der wiedischen Herrschaft und des nassauischen Amtes Dierdorf.- In: Der Westerwald 1986, Heft 2, S.113-116  ([[Ebbinghaus 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eber, Christioph Ludwig''': Geographisches Reise- Post- und Zeitungslexicon von Teutschland [...]. Des Reise- und Post-LEXICI Zweite Abtheilung M-Z. Jena 1756. ([[Eber 1756]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ebner, C.''': Der Westerwald und seine Sommerfrischen. Führer und Ratgeber für den Sommerfrischler und Reiseverkehr.- Verlag C. Ebner. Hachenburg 1928 ([[Ebner 1928]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehlers, Caspar''' - Die Integration Sachsens ins Fränkische Reich 751-1024.- Göttingen 2013 ([[Ehlers 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenbreitsteiner Intelligenzblatt''' ab Nr. 37/1806, 1807-1808 ([[Intelligenzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenwerth, Manfrid, Eva Bruckner, Margit und Ernst Schusser''': Auf den Spuren der musikalischen Volkskultur im Westerwald. Volksliedsammler im 19. und 20. Jahrhundert; Liedgebrauch und Liedverwandtschaft; Kirmes, Raiffeisen, Museen; Informationen zu Land und Leuten. München 2008. ([[Ehrenwerth u. a. 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eichhorn, Johann Gottlieb''': Geschichte der letzten drei Jahrhunderte.- Band 1, Göttingen 1803 ([[Eichchorn 1803]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eichmüller, Andreas''': Die SS in der Bundesrepublik. Debatten und Diskurse über ehemalige SS-Angehörige 1949-1985. Berlin, Boston 2018. ([[Eichmüller 2018]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eigenbrodt, Carl Christian''': Urkunden (von 1233 bis 1422), mit Vorwort und Anmerkungen.- In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde Band 1, Heft 2 (1836), S. 284-310  ([[Eigenbrodt 1835/37]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Einwohner-Adreßbuch Kreis Altenkirchen''' .-  Bequna-Verlag(Hg.). Remscheid 1951 ([[Adressbuch Altenkirchen 1951]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einwohnerbuch für den Westerwald'''.- C. Ebner-Verlag (Hg.). Ausgabe 1931.- Hachenburg 1931&lt;br /&gt;
([[Adressbuch Altenkirchen 1931]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einwohnerbuch''' der Stadt Siegen und der Kreise Siegen und Altenkirchen.- Ausgabe 1940, Fa. Vorlieger (Hg.). Siegen 1940 (Teil IV. Kreis Altenkirchen) ([[Adressbuch Altenkirchen 1940]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Emunds, Peter''': mit 15 an die Kanonen.- Aachen 1975 ([[Emunds 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Enders, Peter''': Die lutherische Reformation in der Grafschaft Sayn.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1978, Altenkirchen 1977  S.176-179  ([[Enders 1977]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Engels, Odilo''': Grundlinien der rheinischen Verfassungsgeschichte im 12. Jahrhundert.- In: Rheinische Vierteljahrsblätter, Jahrgang 39, 1975, S. 1-27  ([[Engels 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Geschichte der Reformation im Bereiche der alten Erzdiözese Köln.- Köln 1849  ([[Ennen 1849]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard / Eckertz, Gottfried''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 1, Köln 1860 ([[Ennen 1860]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard / Eckertz, Gottfried''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 2, Köln 1863 ([[Ennen 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 3, Köln 1867  ([[Ennen 1867]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Die ältere Geschichte des Klosters Steinfeld nebst Beilagen.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere die Alte Erzdiözese.- Köln Bd.23, 1871, S. 144-191 ([[Ennen 1871]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 5, Köln 1875  ([[Ennen 1875]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 6, Köln 1879  ([[Ennen 1879]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erdmann, Otto''': Arbeiten und Erfahrungen einer fünfundzwanzigjährigen Thätigkeit in der innern Mission. Ein Beitrag zur freien kirchlichen Laienthätigkeit aus der Geschichte der Evang. Gesellschaft für Deutschland. Zweiter Theil. Elberfeld 1874. ([[Erdmann 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erhard, Heinrich August''': Regesta Historiae Westfaliae: 2. Teil: Vom Jahre 1126 bis 1200.- Münster 1864 ([[Erhard 1854]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erichius, Adelarius''': Gülichische Chronik Darinnen der Uhralten Hochlöblichen Grafen Marggrafen und Hertzogen von der Marck / Gülich / Cleve / Bergen etc. Ankunfft / Genealogi, Stamm und Geschlechtsregister [...]. Leipzig 1611. ([[Erichius 1611]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernst, Simon Peter''': Histoire du Limbourg.- Bd.5, Lüttich 1840  ([[Ernst 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernsthausen, A. Ernst von''': Erinnerungen eines preußischen Beamten.- Bielefeld 1894 ([[Ernsthausen 1894]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ersch, Johann Samuel &amp;amp; Johann Gottfried Gruber''': Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge. Dritter Theil. Leipzig 1819. ([[Ersch &amp;amp; Gruber 1819]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ersch, Johann Samuel &amp;amp; Johann Gottfried Gruber''': Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge [...]. Zweite Section. H-N. Hrsg. von A. G. Hoffmann. Zwanzigster Theil, Leipzig 1842. ([[Ersch &amp;amp; Gruber 1842]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Erzherzog Carl)''': Grundsätze der Strategie.- 3 Bände, Wien 1813 ([[Erzherzog Carl 1813]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelische Kirchengemeinde Altenkirchen: 100 Jahre '''Evangelischer Kindergarten Altenkirchen'''.- Altenkirchen 2012 ([[Evangelischer Kindergarten Altenkirchen 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Evangelischer Kirchenkreis Altenkirchen''' (Hrsg.): Evangelische Kirche an der Sieg und auf dem Westerwald. Der Kirchenkreis Altenkirchen in Vergangenheit und Gegenwart 1590-1990.- Altenkirchen 1990 ([[Evangelische Kirche 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Even, Pierre''': Der lange Weg zur nassauischen Einheit.- In: Schmidt-von Rhein, Georg: Napoleon und Nassau.- Ramstein 2006, S. 31-73.  ([[Even 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eversmann, Friedrich August Alexander''': Uebersicht der Eisen- und Stahl-Erzeugung auf Wasserwerken in den Ländern zwischen Lahn und Lippe. Dortmund 1804. ([[Eversmann 1804]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ewig, Eugen''': Das Bistum Köln im Frühmittelalter.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 155/156, 1954, S. 205-243  ([[Ewig 1954]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ewig, Eugen''': Die Civitas Ubiorum, die Francia Rinensis und das Land Ribuarien.- In: Rheinische Vierteljahrsblätter 19, 1954, S. 1-293  ([[Ewig 1954 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ewig, Eugen''': Die Merowinger und das Frankenreich.- 6.aktualisierte Auflage Stuttgart 2012 ([[Ewig 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
'''Faber, Rolf''': Nassau - das neue Herzogtum.- In: Schmidt-von Rhein, Georg: Napoleon und Nassau.- Ramstein 2006, S. 75-85  ([[Faber 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fabricius, Wilhelm''': Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Teritorien von 1600 bis 1794. Bonn 1898. ([[Fabricius 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fabricius, Wilhelm''': Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Fünfter Band: Die beiden Karten der kirchlichen Organisation, 1450 und 1610. Erste Hälfte: Die kölnische Kirchenprovinz. Bonn 1909. ([[Fabricius 1909]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahne, Anton''': Die Dynasten, Freiherren und jetzigen Grafen von Bocholtz. Beitrag zur alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins. I. Band, I. Abtheilung. - Cöln 1863. ([[Fahne 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Falckenstein, Johann Friedrich von''': ANTIQUITATES ET MEMORABILIA NORDGAVIAE VETERIS, Oder: Nordgauische Alterthümer und Merckwürdigkeiten [...]. Dritter Theil. Schwabach und Leipzig 1743. ([[Falckenstein 1743]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
['''Fassmann, David''']: Gespräche In Dem Reiche derer Todten, Hundert Sieben und Achtzigste ENTREVUE [...]. Leipzig 1734. ([[Fassmann 1734]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Faulhaber, Bernhard''': Geschichte des Postwesens in Frankfurt am Main. Frankfurt 1883, Nachhdruck Leipzig 1973. ([[Faulhaber 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Georgens/ Hertzogens zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Bergk/ Landgrafens in Thüringen ... Erneuerte Ordnung Wie es hinfüro in Sr. Fürstl Durchl. Fürstenthum Eisenach/ so wol auch in Dero Thüringischen Aemptern/ und Vogteyen/ auff Verlöbnissen/ Hochzeiten/ Kind-Tauffen/ Begräbnissen/ [et]c. gehalten werden sol.- Gotha 1678  ([[Feierordnung 1678]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Christian Hiskias Heinrich von''': Geschlechts-Register der uralten deutschen Reichsständischen Häuser Isenburg, Wied und Runkel.- Mannheim 1775  ([[Fischer 1775]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Doris''': Das Doppelgrabmal Sayn/Sierck. - In: Die Klosterkirche Marienstatt. Mit Beiträgen von D. Fischer u. a. Worms 1999 (= Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz Forschungsberichte Bd. 4), S. 112-124. ([[Fischer 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Heinz''': Ein Verzeichnis der Waldungen in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Siegerland 21, 1939, S. 12-20 ([[Fischer 1939]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Thomas''': Gladius. Roms Legionen in Germanien. Eine Geschichte von Caesar bis Chlodwig. München 2020. ([[Fischer 2020]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flach, Dietmar''': Kurköln im Westerwald.- In: Heyen, Franz-Josef/Janssen, Wilhelm: Zeugnisse rheinischer Geschichte.- Neuss 1982, S.26-28 ([[Flach 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flor, August''': Münz-Zustände.- Altona 1838 ([[Flor 1838]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frank, Thomas u. Norbert Hanel''': Die Frankenfeldzüge der Kaiser Konstantin I. und Valentinian I. - Überlegungen zur spätrömischen Rheinbrücke zwischen der Colonia Agrippina und dem rechtsrheinischen castrum Divitensium anhand dendrochronologischer Daten. In: Archäologische Berichte, Bd. 30 (2019), S. 125-164. ([[Frank &amp;amp; Hanel 2019]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frankhäuser, Karl-Heinz''': Die Kirchenordnung für die ev. Gemeinden der Provinz Westphalen und der Rhein-Provinz von 1835.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, Altenkirchen  1988 S.149-151 ([[Frankhäuser 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Friedhoff, Jens''': &amp;quot;..vor gar nichts dienend und in schlechtem Werk...&amp;quot;. Bauliche Unterhaltung der Altenkirchener Stadtmauer im 17.und 18. Jahrhundert.- In: Siegener Beiträge 26 (2021), S. 6-32 ([[Friedhoff 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Friedlieb, Jacob''': Historicae Relationis Continuatio. Das ist: Eine Historische Buchnotiz / was sich seidhero verschiedener Herbstmeß / biß in jetzigen Monat Martius / angegangenen 1600. jahrs [...] zugetragen. - Cöln 1600. ([[Friedlieb 1600]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frings, Bernhard''': Stift Tilbeck 1881-2006.-  Münster 2006  ([[Frings 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frischholz, Klaus''': Zu den Anfängen der Mainzer Studienstufe (MSS).- In: Jahrbuch [[Westerwald-Gymnasium]], Heft 15, 2005/2006, Altenkirchen 2006, S.135-138 ([[Frischholz 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': Die Gemeinden im Dritten Reich.- In: Fritzsche, Hans u.a.: Evangelische Kirche an der Sieg und auf dem Westerwald. Der Kirchenkreis Altenkirchen in Vergangenheit und Gegenwart 1590-1990.- Altenkirchen 1990 ([[Fritzsche 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': Die Schlacht bei Altenkirchen – aus der Sicht der Kirchspielsrechnung von 1796.- In: Heimatkalender des Kreises Altenkirchen 2000, Altenkirchen 1999, S.216-218  ([[Fritzsche 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': „Es ist ohne Zweifel das lange verschollene Original…“. Altenkirchens verschwundene Stadtgründungsurkunde wurde wieder entdeckt.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2006, Altenkirchen 2005, S.232-233 ([[Fritzsche 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': Der Waterloo-Invalide.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.267-268  ([[Fritzsche 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Eisenbahnprojekte und Eisenbahnbau am Mittelrhein 1836-1903. - In: Nassauische Annalen 67 (1956), S. 158-202. ([[Fuchs 1956]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen und der Grenzbegang vom Jahre 1749.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1960, Altenkirchen 1959, S.30-33  ([[Fuchs 1959]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Die Erschließung des Westerwaldes durch die Eisenbahn. - In: Nassauische Annalen 72 (1961), S. 143-159 ([[Fuchs 1961a]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Zu den Besitzverhältnissen der ehemaligen Grafschaft Sayn.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1972, Altenkirchen 1971 S.12-17 ([[Fuchs 1971]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974 und 1976,  Altenkirchen 1973, S.29-37 und 1975, S. 21-32 ([[Fuchs 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Zur Auswirkung der preußischen Schulpolitik auf den Kreis Altenkirchen im 19. Jahrhundert.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1982, Altenkirchen  1981 S.165-170 ([[Fuchs 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Altenkirchen und das „Unternehmen Bodenplatte“ in der Endphase des 2. Weltkriegs.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.126-128  ([[Fuchs 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Peter''': Chronik zur Geschichte der Stadt Köln.- Band I, 3. Auflage Köln 1990 ([[Fuchs 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führer durch den Westerwald'''. Hrsg. vom Vorstand des Westerwaldclubs. Wiesbaden 1891. ([[Führer durch den Westerwald 1891]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Galletti, Johann Georg August''': Geschichte Thüringens.- 6. Band, Gotha 1785 ([[Galletti 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Galletti, Johann Georg August''': Geschichte des dreyßigjährigen Kriegs und des Westphälischen Friedens. Zweyte Abtheilung. Halle 1791. ([[Galletti 1791]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gau-Chronik''' Reichsarbeitsdienst Arbeitsgau XXIV Mittelrhein. 89 Bl. in Kordelbindung. o.O. [Koblenz], o. J. [1936]. ([[Gau-Chronik Arbeitsgau XXIV Mittelrhein 1936]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gebhardt , Bruno''': Handbuch der deutschen Geschichte. -  8.Auflage Band III, Stuttgart 1960  ([[Gebhardt 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gebhardt , Bruno''': Handbuch der deutschen Geschichte. -  8.Auflage Band II, Stuttgart 1955  ([[Gebhardt 1955]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geitner, Hermann''' : Festschrift 25 Jahre Realschule Altenkirchen.- Altenkirchen 1985 ([[Geitner 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gelbe Seiten'''. Bereich Altenkirchen, Bad Ems, Montabaur, Neuwied. Ausgabe 2008.- DeTeMedien und Trifels Verlag GmbH Frankfurt/Main 2008 ([[Gelbe Seiten 2008]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gelhausen, Günter''': Das vom Kreisausschuß des Kreises Altenkirchen zur Zeit der Hochinflation 1923 verausgabte Notgeld. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1995, Altenkirchen 1994. S. 221-222 ([[Gelhausen 1994]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen'''.- Band 12 Rheinland.- Berlin 1888  ([[Gemeindelexikon 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen'''.- Band 12 Rheinland.- Berlin 1897 ([[Gemeindelexikon 1897]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen'''.- Band 12 Rheinland.- Berlin 1909 ([[Gemeindelexikon 1905]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen'''.- Heft 13/14 Rheinprovinz, Berlin 1930  ([[Gemeindelexikon 1930]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeinden und Gutsbezirke des preußischen Staates'''. Heft 11 Rheinland. Berlin 1888 ([[Gemeinden 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Genealogisch-historische Nachrichten''' von den vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den europäischen Höfen zugetragen.- Band 18, Leipzig 1742 ([[Genealogisch-historische Nachrichten 1742]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Landesgeschichte des Westerwaldes. Wiesbaden 1958 (2., erg. Nachdruck 1987) (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau; 13) ([[Gensicke 1958]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Zur geschichtlichen Entwicklung und kirchlichen Organisation der Grafschaft Sayn.- In: Festschrift zum 400 jährigen Jubiläum der Reformation in der Grafschaft Sayn insbesondere des Kirchenkreises Altenkirchen.- Düsseldorf 1961, S.3-9  ([[Gensicke 1961]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Geschichtliche Grundlagen. - In: Hermanns 1969, S. 43-60. ([[Gensicke 1969]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Die von Langenbach. - In: Nassauische Annalen 89 (1978), S. 205-219. ([[Gensicke 1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Kirchspiel und Gericht Höhn.- In: Nassauische Annalen 93 (1982), S.177-195) ([[Gensicke 1982]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Genter, Gabriele / Riesener, Michael''': Die Entwicklung eines Kleinstaates am Ende des Alten Reiches - Beispiel Herzogtum Nassau.- In: Nassauische Annalen 100, 1989, S.141-156  ([[Genter/Riesener 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gerhardus, Tobias''': Der Wiederaufbau politischer Parteien in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel der CDU im Kreis Altenkirchen und der Gemeinde Herdorf.-  hektographierte Magisterarbeit der Universität Siegen, Herdorf 2007  ([[Gerhardus 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschäfts- und Adreß-Kalender''' des Regierungsbezirks Koblenz.- Koblenz 1836 ([[Geschäfts- und Adreß-Kalender 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesetzsammlung''' für die Königlich preußischen Staaten.- Berlin 1815-1918 ([[Gesetzsammlung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz'''.- ab 1947  ([[GVBl]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Glaser, Rüdiger''': Klimageschichte Mitteleuropas. 1000 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen. Darmstadt 2001. ([[Glaser 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Göbel, Hanns''': Zur Apothekergeschichte des Kreises Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996. S. 211-214.  ([[Göbel 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Göbel, Hanns''': Altenkirchener Abiturienten im Ersten Weltkrieg.  [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Altenkirchener Abiturienten Altenkirchener Abiturienten]. AKdia 2014. ([[Göbel 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goebel, Otto''': Das Postwesen im ehemaligen Herzogtum Nassau nach 1812.- In: Rheinische Heimatblätter Nr.2, 1924, S.47-50 ([[Goebel 1924]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goebels, Karl''': Die Landwirtschaft im Kreis Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1988, Altenkirchen 1987 S.42-46  ([[Goebels 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Göller, Andreas''': Judenschutz zwischen Rheingau und Siegerland im Zeitalter der Reformation. - In: Reformation - Konfession - Konversion. Adel und Religion zwischen Rheingau und Siegerland im 16. und 17. Jahrhundert. Wiesbaden 2017, S. 291-316. ([[Göller 2017]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Regesten der Erzbischöfe zu Trier: von Hetti bis Johann II., 814 - 1503, Band 2, Trier 1861 ([[Goerz 1861]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. I. Theil, vom Jahre 509 bis 1152.-  Coblenz 1876  ([[Goerz 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. II. Theil, vom Jahre 1152 bis 1237. Nebst Nachträgen zum I. Theil. Coblenz 1879  ([[Goerz 1879]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. III. Theil, vom Jahre 1237 bis 1273. Nebst Nachträgen zum I. und II. Theil. Coblenz 1881  ([[Goerz 1881]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. IV. Theil, vom Jahre 1273 bis 1300. Nebst Nachträgen zum I. - III. Theil.- Coblenz 1886 (Reprint: Aalen 1974) ([[Goerz 1886]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gondorf, Bernhard''': Topographisches von Westerwald und Lahn auf Münzen des 18. Jahrhunderts (Teil 1).- In: Der Westerwald 1993, Heft 1, S.25-29  ([[Gondorf 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goschler, Constantin''': Schuld und Schulden. Die Politik der Wiedergutmachung für NS-Verfolgte seit 1945.- Göttingen 2005 ([[Goschler 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grandidier, Philippe André''': Oeuvres historiques inédites.- Band 3,  Colmar 1865 ([[Grandidier 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grathoff, Stefan''': Geschichte der Stadt Hachenburg.- Hachenburg 2011 ([[Grathoff 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Gregorii, Johann Gottfried''': Das jetzt florirende Thüringen, In seinen Durchlauchtigsten und Ruhmwürdigsten Häuptern. Erfurt 1711. ([[Gregorii 1711]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Greifendorf, Oliver''': Kriegsschauplatz Westerwald. Der Einmarsch der Amerikaner im Frühjahr 1945. Helios, Aachen 2005. ([[Greifendorf 2005]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griese, Peter''': Poststellen-Stempel 1928 – 1988. Poststellen-Stempel der Reichspost, der Besatzungszonen, der Bundespost und der Deutschen Post – Landverkraftung – Geschichte – Handbuch – Typenübersicht.- Band 175 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde ([[Griese 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griese, Peter / Richter, H.J.''': Altstempel deutscher Postanstalten: ihre Weiter- und Wiederverwendung nach dem 8. Mai 1945; Handbuch und Katalog.- Braunschweig 2010 ([[Griese/Richter 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grimm, Johann Friedrich Karl''': Bemerkungen eines Reisenden durch Deutschland, Frankreich, England und Holland in Briefen an seine Freunde. Dritter Theil. Altenburg 1775. ([[Grimm 1775]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Groh, Heinrich''': Die Steuerschraube um 1700.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1965, Altenkirchen 1964 S.38-39. ([[Groh 1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Groß, Johann Matthias''': Burg- und Marggräfflich-Brandenburgische Landes- und Regenten-Historie : Darinnen Von des Burggrafthums Nürnberg, Und insonderheit Beeder Löblicher Fürstenthümer Brandenburg-Culmbach und Onolzbach Ursprung, Wachsthum und jetziger Consistenz, Dann Deren Regenten Bis auf diese Zeiten, zuverläßige Nachricht ertheilet wird.- Schwabach 1749. ([[Groß 1749]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Groß, Wilhelm''': Haushaltsplan der Stadt Altenkirchen aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges.- In: Heimat-Blatt und Geschichtschronik für die ehemals Wied'schen und Nassauischen Lande, für Westerwald, Eifel und Mittelrhein, 3. Jg., Nr. 10, Juni 1924, S. 78-80.  ([[Groß 1924]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grote, Herbert''': Die Politik Kurkölns im polnischen Erbfolgekrieg (1733-1735).- Bonn 1932. ([[Grote 1932]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grotefend, Otto / Felix Rosenfeld, Felix (Bearb.)''': Regesten der Landgrafen von Hessen. Erster Band: 1247-1328 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 6), Erster Band, 1929, 2. unveränd. Aufl. Marburg 1991. &lt;br /&gt;
([[Grotefend/Rosenfeld 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gruch, Jochen''': Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland  von der Reformation bis zur Gegenwart.- A-D Bonn 2011.&lt;br /&gt;
([[Gruch 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gruch, Jochen''': Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland  von der Reformation bis zur Gegenwart.- E-J Bonn 2013.&lt;br /&gt;
([[Gruch 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gründliche Deduction''' Derer [...] Successions-Befugnissen [...] In der uralten immediaten Reichs-Grafschafft Sayn, Altenkirchischen Antheils [...] Entgegen gesetzt Der Anspachischen, so genannten, Vertheidigung [...]. o. O. 1745. [Online unter books.google.de] ([[Gründliche Deduktion 1745]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gründliche Information''' Von Beschaffenheit der Graffschaft Sayn Und Daß Chur-Pfaltz dieselbe / als ein Restituendum ex Pace Westphalica eigenen Gewalts zu recuperiren befugt seye. Mit Beylagen à Num. 1. biß 89. inclusive. o. O., 1745. ([[Gründliche Information 1745]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gückelhorn, Wolfgang und Detlev Paul''': V2 gefrorene Blitze. Einsatzgeschichte der V2 aus Eifel, Hunsrück und Westerwald 1944/45. Eine Dokumentation. Helios, Aachen 2. Aufl. 2007. ([[Gückelhorn/Paul 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gülich und bergische wöchentliche Nachrichten''' - Düsseldorf 1774. ([[Gülich und bergische wöchentliche Nachrichten 1774]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günderrode, Friedrich Justinian''': Beschreibung einer Reise aus Teutschland durch einen Theil von Frankreich, England und Holland. Zweyter und letzter Theil. Breslau 1783. ([[Günderrode 1783]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. I. Theil. Urkunden vom VIII. bis zu Ende des XII. Jahrhunderts. Coblenz 1822. ([[Günther 1822]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. II. Theil. Urkunden dess XIII. Jahrhunderts. Coblenz 1823. ([[Günther 1823]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. III. Theil. a) Urkunden 1300 bis 1350. Coblenz 1824. ([[Günther 1824]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. III. Theil. b) Urkunden 1350 bis 1400. Coblenz 1825 ([[Günther 1825b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus.(...) IV. Theil. Urkunden des XV. Jahrhunderts. Coblenz 1825. ([[Günther 1825]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. (...) V. und letzter Theil. Urkunden des XVI., XVII. und XVIII. Jahrhunderts. Coblenz 1826. ([[Günther 1826]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Güthling, Wilhelm''': Die wichtigsten Bauwerke der Grafschaft Sayn-Altenkirchen im Jahre 1749 von Johann Christian Schmeisser.- In: Siegerland Bd. 35 (1958) ,H. 3, S. 91-98 ([[Güthling 1958]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Güthling, Wilhelm''': Johann Christof Friedrich Röger und die Vermessung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1970, Altenkirchen 1969 S.29-31  ([[Güthling 1969]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gundlach,Franz''': Hessen und die Mainzer Stiftsfehde 1461 - 1463: mit einem Anhange von Urkunden und Aktenstücken.— Marburg 1898 ([[Gundlach 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
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		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=F%C3%BChrer_durch_den_Westerwald_1891&amp;diff=12107</id>
		<title>Führer durch den Westerwald 1891</title>
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		<updated>2025-02-09T18:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: Die Seite wurde neu angelegt: „Führer durch den Westerwald. Hrsg. vom Vorstand des Westerwaldclubs. Wiesbaden 1891.  Literatur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Führer durch den Westerwald. Hrsg. vom Vorstand des Westerwaldclubs. Wiesbaden 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1891_-_1900&amp;diff=12106</id>
		<title>1891 - 1900</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1891 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1891==&lt;br /&gt;
:* Die Druckerei Wilhelm Dieckmann druckt die erste Ausgabe des Westerwald-Führers, die in Wiesbaden verlegt wird ([[Führer durch den Westerwald 1891]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen entsteht eine Obdachlosenstation; 4000 Mark muss der Kreis hierfür jährlich aufwenden. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S. 20) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadt kommt es zu einer Diphtherie-Epidemie mit 18 Erkrankungen und vier Todesfällen. ([[General-Sanitätsbericht 1893]], S. 42)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] betrug in der Stadt im Jahr 1890 651,1 mm. ([[General-Sanitätsbericht 1893]], S. 12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Der Stadtrat beschließt einen Bebauungsplan, der das alte Straßennetz weitgehend erhält, aber mit einigen Querstraßen (heute Stadthallenweg, Kirchstraße, Zum Weyerdamm) den Stadtkern nach außen  öffnet. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 22.1.1891)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' -  Ludwig Heckenroth wird zum [[Pfarrer]] durch die Kirchengemeinde Altenkirchen gewählt.  (Quelle: Stöhr, Ulrich/ Stute, Siegfried: Frohnhausen vor der Hohen Hardt. Beiträge zur Ortsgeschichte. – Wetter 2008, S.357) ([[Blohm 2016 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Februar''' - Die Altenkirchener Freiwillige Feuerwehr wird mit 25 Spritzenleuten und 25 Absperrmannschaften gegündet. ([[AZ]], 23.2.1931) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ostern''' - Richard Kabisch tritt seinen Dienst als Rektor an.  [[Pfarrer]] ([[Viehmeyer 1959]], S.73) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab April''' -  11 Söhne des Altenkirchener Bürgertums besuchen das Gymnasium Philippinum in Weilburg in den nächsten Jahren. [[Altenkirchener Schüler am Gymnasium Weilburg]] ([[RZ]], 28.10.1959) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Mai''' - Es kommt zur Gründung eines ''Pfennig-Sparvereins Altenkirchen'' mit Sparmarken und Sparkarten, weil Beträge unter einer Reichsmark nicht als Einlage bei der Sparkasse angenommen werden.  ([[RZ]], 7.1.1983) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - &amp;quot;Das Adreßbuch des Kreises Altenkirchen&amp;quot; kann zum Preis von 2,50 Mark von der Verlagsbuchhandlung Ph. Lorsbach, Siegen, bezogen werden (Siegerländer Volksfreund No. 85, 21.07.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 72 Reichsmark im Jahr ab dem kommenden Schuljahr erhöht.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1891)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Herbst''' - Der Landwirtschaftliche Verein für Rheinpreußen richtet in Altenkirchen eine neue landwirtschaftliche Winterschule ein (Kölnische Zeitung Nr. 655, 2. Morgen-Ausg., 11.08.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Der vor mehreren Jahren gebildete Krankenhausbauverein hat ein Kapital von mehreren Tausend Mark angesammelt. Der Ober-Präsident der Rheinprovinz genehmigt nunmehr die Veranstaltung einer Lotterie: Es sollen 100.000 Lose zu 1 Mark ausgegeben werden (Echo des Siebengebirges Nr. 82, 14.10.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. November''' - Eine vom Kreis finanzierte ''Verpflegungsstation für Wanderarme'' wird eingerichtet.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr. 24361)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1892==&lt;br /&gt;
:* Der erste Erweiterungsbau des Kreishauses wird errichtet. ([[Sommerfeld 2005]], S.70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Amtliche Verkaufsstellen für Postwertzeichen, Postkarten etc. bestehen in Altenkirchen bei Louis Schneider und C. A. Stock (Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Koblenz, No. 4, 29. Jan. 1982, S. 35). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die (seit 1867) der Rektoratschule angegliederte Mädchenklasse mit dem Namen &amp;quot;Höhere Töchterschule&amp;quot; wird der Höheren Stadtschule angegliedert, weil die Rektoratsschule reine Knabenschule sein soll. ([[Seelbach, K. 2008]], S.169) ([[Westerwald-Gymnasium]], 2008) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Steueramt Altenkirchen wird aufgelöst und seine Aufgabe nach Betzdorf verlagert. ([[Amtsblatt]], Nr.13, 31.3.1892, S.112) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - In einem umfangreich für den Westerwald als Erholungsgebiet werbenden Artikel wird gestützt auf Berechnungen des Sanitätsrates Dr. Meder Altenkirchen als einer gesündesten Orte herausgestellt: Mit einer durchschnittlichen Sterblichkeit von 15 auf 1000 Personen seien die Altenkirchener Werte günstiger als die im Regierungsbezirk Koblenz oder in ganz Preußen (Kölnische Zeitung  Nr. 382, 1. Beil. zur Morgen-Ausg., 11.05.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - &amp;quot;Sommerfrischlern und Nervösen wird Altenkirchen (Westerwald) zum Aufenthalt empfohlen&amp;quot;, annonciert der Vorsitzende des Verschönerungs-Vereins in Altenkirchen (Kölnische Zeitung Nr. 400, 2. Morgen-Ausg., 17.05.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' -  Der Bahnhof ist Standort von 5 Lokomotiven.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.319)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Ein heftiges Erdbeben wird auf dem Westerwald wahrgenommen. ([[Heimatblatt]], Nr.8, 1923, S.39) Sein Epizentrum lag bei Boppard. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Im Hotel Luyken gibt die uniformierte Knaben-Kapelle des Grafen von Hachenburg ein Konzert (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 998, 29.09.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1893==&lt;br /&gt;
:'''24. Januar''' - Der Quartett-Verein gibt ein Konzert. ([[AKB]], 13.1.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Das Zusammenlegungsverfahren für Dieperzen wird eingeleitet. ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 2.2.1893,S.21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die reichsweite Einführung der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bedeutet für Altenkirchen die Streichung von 30 Minuten seiner Geschichte, um die einheitliche Zeit einzustellen.  ([[AKB]] 24.3.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Ein Stadtbrand vernichtet vom Haus des Callmann Simon in der Wilhelmstraße 3 ausgehend die evangelische Kirche und 59 Wohnhäuser (Liste bei [[Haas 1974]], S.38) bis zur Straße zum Weyerdamm; 85 Familien werden obdachlos. ([[Haas 1974]], S.28-29) (eb) - '''''Ergänzungen''''': Ein Abdruck des ausführlichen Artikels &amp;quot;Der Brand der Stadt Altenkirchen&amp;quot; vom 26. April 1893 aus der Siegener Zeitung findet sich bei [[Krämer 1996]], S. 171-174. (sts) Zerstört werden auch das vormals reformierte Pfarrhaus des Pfarrers Bungeroth und das Pfarrarchiv. Nur die Kirchbücher bleiben erhalten. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1893]], S.5-7) - Der Gemeinderat bildet ein Unterstützungskomitee für die Geschädigten. ([[Beschlußbuch 1890-1908]] 26.4.1893);  vgl. auch  ([[RZ]] 23.4.1963) (eb) - Feuerwehren aus Wissen, Hamm, Dierdorf, Kroppach und Hachenburg leisten Löschhilfe (Kölnische Zeitung Nr. 340, Abend-Ausgabe, 25.04.1893). Die von [[Rehorn 1912]] (S. 254-256; Plan nach S. VIII) gegebene Beschreibung des angeblich ursprünglichen Grundplans der Stadt hat ihre eigentliche Grundlage in spekulativen Äußerungen, wonach Altenkirchen womöglich auf ein römisches Lagerdorf zurückgeführt werden kann. (ak) Der Brand zerstört auch das öffentliche Wannenbad der Stadt. ([[General-Sanitätsbericht 1897]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Der Landrat und der Bürgermeister rufen zu Spenden zu Gunsten der Geschädigten auf.  ([[AKB]], 28.4.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Der Weyerbuscher Posthalter Heinrich Schmidt verpflichtet sich vertraglich, eine zweimal wöchentliche Fahrpost zwischen Weyerbusch und Altenkirchen einzurichten. ([[Schumacher 1959]], S.85)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Die Schützengesellschaft Altenkirchen beschließt, das diesjährige Schützenfest ausfallen zu lassen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr.1214, 12.05.1893). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Die Wahl zum 9. Reichstag findet nach der Auflösung des 8. Reichstages nach der Ablehnung der Militärvorlage statt. In der Stadt Altenkirchen erhält der Nationalliberale Abgeordnete Krämer 276 Stimmen, der Freisinnige Gruyter 10, der Zentrumskandidat  Rintelen 33, der Vertreter der Antisemiten Bähr 17 und Paul von der SPD 1 Stimme.  ([[AKB]], 26.5.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - In der Stichwahl im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar zwischen Krämer und Rintelen wird ersterer mit klarer Mehrheit gewählt. Stadtergebnisse werden nicht veröffentlicht.  ([[AKB]], 27.6.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Es kommt zur Wahl von 6 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.8.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 26. September''' - Im Kreisblatt treten erstmals die neuen Straßenbenennungen in Anzeigen auf: Marktstraße, Wilhelmstraße, Marktplatz. Sie lösen die alten Bezeichnungen wie Vordergasse, Hintergasse etc. ab. ([[AKB]], 26.9.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Oktober''' - Der evangelische Oberkirchenrat genehmigt eine einmalige Kollekte in den Kirchen der Rheinprovinz zum Wiederaufbau der kirchlichen Gebäude. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 23.8.1894, S.210)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Die Urwahl zur 18. Wahl zum Preußischen Landtag für den Wahlkreis Altenkirchen-Neuwied findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759) Die Stadt vertreten Wilhelm Weißgerber, Oberförster Klaube, Landmesser Dralle, Josef Neuhöffer, Karl Trabert, Albert Groß, Emil Jagenberg und Wilhelm Lichtenthäler für Leuzbach.  ([[AKB]], 10.11.1893) (eb) - Zu im Vorfeld dieser Wahl stattgefundenen Wahlbeeinflussungen durch den Regierungspräsidenten vgl. den Eintrag zum 5. April 1894. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 18. Wahlperiode des Preußischen Landtags vom 16.1.1894 bis 18.5.1898 findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1894==&lt;br /&gt;
:* Die sich bis 1910 hinziehenden Baumaßnahmen zur Einrichtung der städtischen Kanalisation beginnen.([[Winter o. J.]], S. 30). Die Maßnahme steht sicher im Zusammenhang mit dem Aufbau nach dem Stadtbrand. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1893 betrug 672,5 mm.  ([[AKB]], 8.7.1893; 12.1.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die Feiern zu Kaisers Geburtstag werden mit einem Fackelzug am Vorabend, dem Kirchgang der Vereine, einem Festkommers, Theater und Tanz begangen.  ([[AKB]], 29.1.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar''' - [[Pfarrer]] Ludwig Heckenroth ruft zwecks Gründung einer Deutsch-konservativen Partei im Kreis zu einer ''Deutsch-Konservativen Volksversammlung'' im Saal Langenberg auf. Diese wird gegründet und wählt Heckenroth zum 1. Vorsitzenden.  ([[AKB]] 16.2.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Das Lustspiel ''Der Wunderdoktor aus Berlin'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 16.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - ''Die Kreuzfahrer'' von Charlotte Birsch-Pfeifer wird aufgeführt.  ([[AKB]], 16.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Theaterstück ''300000 Mark oder: Durchgebrannt'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 30.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - In der 41. Sitzung des Landtages kommen Vorwürfe der unzulässigen Wahlbeeinflussung im Vorfeld der letzten Landtagswahlen zur Sprache. Danach hatte die im Kreis erstarkende freikonservative Partei Aussichten, auf über 20 Wahlmänner verfügen zu können. Absprachen zwischen Zentrum und Freikonservativen sollten es ermöglichen, sich in die zwei Mandate im Wahlbezirk II Koblenz zu teilen. Dies erkennend, setzte sich die liberale Partei mit dem Regierungspräsidenten in Verbindung. Dieser reiste nach Altenkirchen und ließ die Führer der Freikonservativen, Kreisschulinspektor Dr. Geis aus Altenkirchen und Pfarrer Berres aus Flammersfeld, aufs Landratsamt bestellen. Im Anschluss an diese Unterredung zog Geis seinen Wahlaufruf zurück und nahm sogar Abstand von einer Kandidatur. Somit kandidierten im Wahlkreis allein die Nationalkonservativen und das Zentrum. (Stenographische Berichte über die Verhandlungen der [...] beiden Häuser des Landtages. Haus der Abgeordneten. Zweiter Band. Berlin 1894, S. 1259-1269.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Die früher reformierte [[Pfarrer]]stelle wird mit Hermann Bäcker besetzt. ([[Sinemus 1933]], S.87-88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Angaben zu einem Brand der Jagenberg'schen Papierfabrik ([[Klein 1926]], S. 103f.) betreffen tatsächlich den 23. April 1898. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Der Verschönerungsverein Altenkirchen beabsichtigt, in Verbindung mit Hamm a. d. Sieg auf dem Beulskopf einen Aussichtsturm zu errichten (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 1568, 16.05.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Eine Zusammenstellung des Bürgermeisters zu den Brotpreisen führt 22 Bäckereien in der Stadt auf.  ([[AKB]] 8.6.1894) Sie versorgen (1895) 1913 [[Einwohner]]! (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Das 2. Bezirksfest des Westerwaldturnbezirks findet statt.  ([[AKB]], 15.6.1894)  (eb) - Am Festzug beteiligen sich 300 Turner. Einzelwettkämpfe finden vormittags vor und nach den Gottesdienstzeiten statt, Kürturnen und Wettturnen der Musterriegen werden nachmittags geboten (Bonner Volkszeitung Nr. 172, 28.06.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 90 Reichsmark in Sexta und Quinta und 100 Reichsmark für Quarta, Untertertia und Obertertia im Jahr ab 1. April 1895 erhöht.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Ein Verein zum Schutz einheimischer Vögel wird gegründet.  ([[AKB]], 7.8.1894) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. September''' - Die am 13.10.1893 genehmigte Kollekte in allen evangelischen Kirchen der Rheinprovinz zu Gunsten der evangelischen Kirche in Altenkirchen wird abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 23.8.1894, S.210)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Im Hotel Luyken findet ein Solistenkonzert mit einer Sopranistin, einem Bass und einem Pianisten statt.  ([[AKB]], 11.9.1894) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September-2. Oktober''' - Die Vereine für Obstbau und Bienenzucht im Kreis Altenkirchen veranstalten eine Ausstellung mit Preisverteilung im Saal des Gastwirts Johann Langen (Bonner Volkszeitung Nr. 264, 28.09.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Der Wanderredner Ulrich aus Chemnitz tritt auf einer Veranstaltung unter Vorsitz von Pfarrer Heckenroth auf. &amp;quot;Seine Rede gipfelte in maßlosen Hetzereien gegen die Juden ... und stellte die konservative Partei unumwunden als antisemitische Hauptarmee hin&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 950, Abend-Ausgabe, 24.11.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Die nach dem Stadtbrand neu erbaute evangelische Kirche wird eingeweiht. ([[AKB]]11.12.1894) (eb) Sie hat ein neues Bronzegeläut ([[Hackler 1964]], S.101). Die Glocken, gegossen von F. W. Rincker in Sinn bei Herborn, tragen die Inschriften 1. Ehre sei Gott in der Höhe, 2.Friede auf Erden, 3. Den Menschen ein Wohlgefallen, 4. Ein feste Burg ist unser Gott. ([[AKB]], 20.7.1894) (eb) - [[Sayn 1997b]], S. 138, beschreibt den Neubau von 1894 als &amp;quot;Jugendstilkirche&amp;quot;. (sts) Vgl. auch ([[Krämer 1993]], S.181-184) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1895==&lt;br /&gt;
:'''31. März''' - Im Hotel Luyken versammeln sich &amp;quot;mehrere hundert reichstreue Bürger&amp;quot; zu einem Festkommers. &amp;quot;Apotheker Neuhöffer feierte in zündenden Worten den Kaiser und Amtsrichter Molly die Verdienste des Fürsten Bismarck um das deutsche Vaterland&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 291, 02.04.1895). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' - Die Königliche Steuerkasse wird aufgelöst. ([[Amtsblatt]], Nr. 15, 28.3.1895, S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Vom Bahnhof Altenkirchen aus wurden in der abgelaufenen Saison 119.999 kg Blaubeeren verschickt, die gesamte Ernte im Raum Altenkirchen wird auf ca. 150.000 kg geschätzt. Der Preis pro Zentner beträgt 5 Mark. ([[WZ]], Nr. 70, 30.08.1895) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Das Sedanfest wird in Altenkirchen &amp;quot;in einfacher aber würdiger Weise gefeiert&amp;quot;. Nachmittags zieht ein Festzug durch die Stadt, am Schützenhaus wird ein Volksfest geboten, &amp;quot;gewürzt mit patriotischen Reden&amp;quot;. Abends findet ein Festkommers statt, auf den Höhen lodern Freudenfeuer. &amp;quot;Zahlreiche Touristen, die den Westerwald jetzt besuchen, freuten sich der patriotischen Kundgebung.&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 762, 04.09.1895) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Oktober''' - Aus Altenkirchen kommen Stimmen der enttäuschten Hoffnungen, die man vor über zehn Jahren in die Bahnerschließung setzte. Statt der erhofften Ansiedlungen von Industrie und Gewerbe registriert man die Stilllegung von Eisensteingruben. Das Angebot an Arbeit habe spürbar abgenommen (Kölnische Zeitung Nr. 905, 13.10.1896). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Ein Enteignungsverfahren wird eingeleitet, um der Stadt die Neuanlage, Verbreiterung und Regulierung von Straßen in Ortslage zu ermöglichen. ([[Amtsblatt]], Nr. 47, 24.10.1895, S.289)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' -  Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde wird gegründet. ([[RZ]], 20.7.1956)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Dezember''' - Bei der Volkszählung werden in der Stadt Altenkirchen 1913 [[Einwohner]] gezählt, darunter 1240 evangelische, 539 katholische und 122 jüdische Bürger. Die Synagogengemeinde Altenkirchen  umfasst 175 Personen. ([[Gemeindelexikon 1897]], S.44-54) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Es wird die Genehmigung erteilt, bei den evangelischen Bewohnern zum Neubau der evangelischen Kirche eine Hauskollekte vom 1.4.1896 bis 31.3.1897 durchzuführen. ([[Amtsblatt]], Nr. 3, 16.1.1896, S.13 und Nr. 4, 25.1.1897, S.25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1896==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Mutterhaus der Kreuznacher Schwestern stellt zwei Schwestern für den Diakoniedienst in der Stadt.  ([[RZ]], 13.6.1955) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Die Arbeiten am ersten Teilstück der Kanalisation werden vergeben, ([[Beschlußbuch 1890-1908]] 9.1.1896), die 1910 vollendet ist. ([[Mendel 1949]], S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 20. Februar''' - Eine zweite Hochdruckquellwasserleitung wird gebaut (Quellgebiet im Tal Amteroth-Herpteroth). ([[Krämer 1999b]], S. 182)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Der Verschönerungsverein annonciert: &amp;quot;Altenkirchen, Centralpunct des Westerwaldes, wird Sommerfrischlern, Nervösen und allen, die sich nach erquickender Gebirgsluft sehnen, zum Aufenthalt empfohlen. Volle Pension von 2 Mark an.&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 371, 22.04.1896) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juli''' - Die Kreissynode der evangelischen Kirche diskutiert Veränderungen in der Wahrnehmung der Sonntagsruhe. Dabei wird festgestellt, dass &amp;quot;viele Gemeindeglieder anstatt wie früher an Sonntagnachmittagen, jetzt am Sonntagmorgen zum Einkauf ihrer Bedürfnisse nach Altenkirchen reisen&amp;quot;. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1896]], S.14)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. August''' - Das Bürgerliche Gesetzbuch wird veröffentlicht. Es tritt am 1. Januar 1900 in Kraft. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.21, 24.8.1896, S. 195-603)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - 7 neu gewählte Mitglieder im [[Gemeinderat bis 1918]] werden in ihr Amt eingeführt.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 19.8.1896)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. September''' - Die Druckerei Dieckmann benennt das ''Altenkirchener Kreisblatt'' um in ''Altenkirchener Zeitung'' (vgl. [[Wollenweber 1985]], S.99 und 101) ([[Zeitungsgeschichte]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1897==&lt;br /&gt;
:* Eine Turnhalle wird an der Mammelzer Straße (heutige Siegener Straße) gebaut. ([[RZ]], 13.5.1983). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Reichsbahn errichtet einen Rundschuppen mit zwölf Ständen auf sechs Gleisen und eine 12,5 m Drehscheibe auf dem Bahnhofsgelände.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - Durch Polizei-Verordnung des Bürgermeisters wird die Kennzeichnung aller Geschäftslokale mit Vor- und Nachnamen des Betreibers bzw. Registerbezeichnung der Firma bis zum 1.4.1897 verlangt.  ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 4.2.1897, S.35-36)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Durch Gesetz wird das Einkommen der Lehrer an Volksschulen geregelt. Endgültig angestellte Lehrer erhalten mindestens 900 Mark jährlich, Lehrerinnen mindestens 700 Mark. Alterszulagen betragen jährlich 100 Mark, mit einer Steigerung von 100 Mark alle drei Jahre bis 900 Mark. Für Lehrerinen betragen sie 80 Mark, bis 720 Mark. Auf dem Lande wird freie Dienstwohnung gewährt, dazu ein Hausgarten.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 6, 8.3.1897, S.25-38)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Als der Kaufmann C. A. Stock unter fragwürdigen Umständen in die Provinzial-Irrenanstalt Bonn abgeführt wird, erregt das großes Aufsehen. Eine zahlreich besuchte Bürgerversammlung solidarisiert sich mit dem Mann und erklärt, er sei als fleißig, strebsam und geistig normal anzusehen. Es wird eine Kommission gewählt, die mit der Staatsanwaltschaft Neuwied in Verbindung treten soll. In Altenkirchen vermutet man, die Verwandten der verstorbenen Frau Stock betreiben wegen Erbstreitigkeiten die Entmündigung ([[WZ]], Nr. 35, 30.4.1897). Am Abend des 1. Mai trifft Stock wieder in Altenkirchen ein ([[WZ]], Nr. 37, 7.5.1897). Weitere Details zu diesem die Öffentlichkeit bewegenden Fall im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 2618, 05.05.1897. Mit Datum 7. Mai 1897 dankt Stock seinen Unterstützern für &amp;quot;ebenso uneigennützige als überflüssige Theilnahme während seiner 13tägigen Abwesenheit, verbietet sich aber für die Zukunft jegliche Einmischung in seine Familienangelegenheiten&amp;quot; (Echo des Siebengebirges Nr. 38, 12.05.1997).(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Der Kriegerverein Altenkirchen begeht sein 25-jähriges Stiftungsfest. ([[WZ]], Nr. 59, 23.7.1897) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Durch eine Änderung der Gewerbeordnung des Deutschen Reiches werden Innungen, Zwangsinnungen und Handwerkskammern gebildet.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 37, 6.8.1897, S.663-706) Eine Handwerkskammer wird in Koblenz errichtet, die für den Kreis Altenkirchen zuständig ist.  ([[Bär 1919]], S.351) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Im Vorfeld der Elektrifizierung wird eine Kölner Firma mit dem Projekt beschäftigt, die Stadt Altenkirchen mit elektrischem Licht zu versorgen. Um die Wünsche und den Bedarf der Einwohner zu ermitteln, wird eine Fragenbogen-Aktion durchgeführt ([[WZ]], Nr. 94, 23.11.1897) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. November''' - Der Gemeinderat beschließt eine Kommission einzusetzen, die sich in Orten mit elektrischer Beleuchtung über die Anlagen informiert. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 25.11.1897) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Ein geistliches Konzert findet statt nach Genehmigung des Programms durch das königliche Konsistorium in Koblenz.  ([[Krämer 1988]], S. 197)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1898==&lt;br /&gt;
:* Der Evangelische Jünglings- und Männerverein führt als Inszenierung des Pfarrers Ludwig Heckenroth ''Luther auf der Wartburg'' auf. ([[Beyer 1991]], S.32)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Januar''' - Die Bahnstation erhält die Bezeichnung ''Altenkirchen(Westerwald)''. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb) - Dazu Bekanntmachung auch in Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen Nr. 8, 29.01.1898, S. 117. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 100 Reichsmark für Sexta und Quinta, auf 110 Reichsmark für die älteren Schüler erhöht. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 28.1.1898)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Februar''' - Es kommt zur Geschäftsgründung des Kaufhauses Grünebaum.  ([[AKB]], 16.2.1923)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März''' - Oscar Stock (* 22.7.1871 Altenkirchen + 18.12.1951) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über urethrotomia interna&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg.23,1898 Nr.77)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein erstes [[Straßenverzeichnis]] mit den Namen, die der Stadtrat nach dem Stadtbrand von 1893 vergeben hat, wird veröffentlicht. ([[Adressbuch für die Stadt und den Kreis Altenkirchen]], 1898)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die Königliche Oberförsterei Altenkirchen wird eingerichtet. Oberförster Zehnpfund ist deren erster Leiter (bis 1917 in dieser Funktion). Die bis dahin bestehende Gemeinde-Oberförsterei Altenkirchen wird aufgelöst. Im Vorfeld dieser Umstrukturierung hatte der preußische Staat von 1895 bis 1897 1367 ha Interessentenwald angekauft; weitere Ankäufe folgten. ([[Habbel 1990]], (Maschinenschriftl. Mskr., 249 S.) S. 35f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Ein Brand vernichtet die Jagenberg'sche Papierfabrik: ''Altenkirchen, 24. April. Auf bisher unaufgeklärte Weise entstand gestern Abend etwas nach 9 Uhr in dem Kesselraum der Jagenberg'schen Papierfabrik Feuer, welches sich mit unheimlicher Geschwindigkeit über das ganze Etablissement verbreitete. Alle vorhandenen Gebäulichkeiten brannten in Grund und Boden nieder. Der angerichtete Schaden wird auf eine Million Mark geschätzt. Betheiligt ist die München-Gladbacher Feuerversicherung. Etwa 300 Arbeiter sind durch den Brand um ihren Erwerb gebracht.'' (Kreis-Blatt für den Unterwesterwaldkreis Nr. 49 (Zweites Blatt), Di., 26. April 1898) - Bei [[Klein 1926]] (S. 103f.) ist der Brand falsch datiert, die Zahl der Beschäftigten ist dort mit 200 angegeben. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Die Wahl zum 10. Reichstag im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 17, 28.4.1898, S.123-125)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli'''&lt;br /&gt;
:*  Laut Gesetz werden die Pfarrerstellen in der evangelischen Landeskirche in der untersten Kategorie mit mindestens 1800 Mark jährlich, zuzüglich Alterszulage ab dem 6. Dienstjahr von 2400 Mark besoldet. Dienstwohnung und Hausgarten werden gestellt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 25, 25.7.1898, S.159-165) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Laut Gesetz werden die katholischen Pfarrer mit 1500 Mark jährlich zuzüglich einer Alteszulage nach 5 Jahren von 1900 Mark besoldet. Dienstwohnung und Hausgarten werden gestellt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 25, 25.7.1898, S.260-264) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5.-6. Juli''' - Der Rheinische Hauptverein des Evangelischen Bundes feiert sein Jahresfest in Altenkirchen.  ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1898]], S.9) (eb) - Die elfte Provinzial-Versammlung des Evangelischen Bundes versammelt unter Vorsitz von Pfarrer Heckenroth mehr als 60 Teilnehmer (Kölnische Zeitung Nr. 654, 08.07.1898). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Ludwig Pauly (* 14.10.1870 Altenkirchen + 19.11.1930 Altenkirchen) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Ein Fall von centralem Dammriss&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg.24, 1898, Nr. 33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Ein Enteignungsverfahren wird eingeleitet, um den Bahnhof erweitern und einen Lokschuppen anlegen zu können. ([[Amtsblatt]], Nr. 45, 6.10.1898, S.304-305)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Urwahl zur 19. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus findet statt.  ([[Amtsblatt]], Nr. 42, 19.9.1898, S.296)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 19. Wahlperiode zum Preußischen Abgeordnetenhaus vom 16.1.1899 bis 1.7.1903  wird in Altenkirchen für zwei Abgeordnete des Wahlkreises Neuwied-Altenkirchen abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 42, 19.9.1898, S.296)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1899==&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Durch Verordnung wird eine Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz in Bonn eingerichtet, die auch für den Kreis Altenkirchen zuständig ist. Der Kreis Altenkirchen wählt eines von 117 Mitgliedern. Stimmberechtigt sind alle Eigentümer, Pächter und Nutznießer land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 7, 21.3.1899, S.36-41) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Durch ein Invalidenversicherungsgesetz wird die Rentenversicherung ausgeweitet.  ([[Wilde 1981]], S.8)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Es kommt zur Neuwahl von 7 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 14.8.1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Die erste Beerdigung auf der 1987 unter Denkmalschutz gestellten neueren Gräberfläche des Jüdischen Friedhofs in der Kumpstraße findet statt. ([[Blohm 2008]], S.157) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1900==&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen erhält ein Krankenhaus an der Kölner Straße (heute Renault Müller). ([[Krämer 1999b]], S. 180) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Mit der Einführung des &amp;quot;Bürgerliche(n) Gesetzbuch(es) für das Deutsche Reich&amp;quot; (BGB) erhält auch der Kreis Altenkirchen erstmalig ein einheitliches Recht. ([[Solbach 1995]], S. 227) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - In der Kölner Stadtverordneten-Versammlung wird bekanntgegeben, dass Mitglieder des Vereins zur Förderung des naturhistorischen Museums Köln die berühmte ornithologische Sammlung des Altenkirchener Baumeisters Carl Sachse zum Preis von 10.000 Mark angekauft haben. Sie übertragen diese umfangreiche Sammlung der Stadt Köln als Geschenk (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr.3622 (1. Blatt), 10.03.1900; Kölner Local-Anzeiger Nr. 64, 09.03.1900; Kölnische Zeitung Nr. 186, 09.03.1900). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Für diesen Sonntag ist der ehemalige Hofprediger Adolf Stoecker als Prediger in der evangelischen Stadtkirche angekündigt. ([[WZ]], Nr. 32, 20.4.1900) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Die Unfallversicherung wird auf land- und forstwirtschaftliche Betriebe ausgedehnt.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 26, 11.7.1900, S. 403-459)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.Juli''' - Während eines Gewitters in der Nacht zum 3.7. richtet ein &amp;quot;tornadoartiger Sturm&amp;quot; erheblichen Schaden in der Stadt an: Häuser werden abgedeckt, Obstbäume und Pappeln entwurzelt; es gibt schwere Schäden im Bereich der Jagenberg'schen Papierfabrik. ([[WZ]], Nr. 55, 10.7.1900) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Der Gemeinderat beschließt eine Garantiesumme für die Einrichtung einer öffentlichen Fernsprecheinrichtung  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 2.7.1900)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die neuerrichtete Altenkirchener Ringofenziegelei (Inhaber: Ernst Mauelshagen, Emmrich &amp;amp; Cie., m.b.H. in Wissen) nimmt ihren Betrieb auf ([[WZ]], Nr. 77, 25.9.1900). Nach [[Klein 1926]] (S. 102) wird die Ringofenziegelei angeblich erst 1904 von J. Becker errichtet. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Ein Rektor der Rektoratsschule verdient 2400 Reichsmark im Jahr, ein wissenschaftlicher Lehrer 2000 Reichsmark, ein Elementarlehrer 1400 Reichsmark im  Jahr nebst Dienstwohnung oder Mietentschädigung und Alterszulagen. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 20.8.1900)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Bürgermeister Weber schreibt die Projektierung einer in Altenkirchen geplanten Steinkohlengasanstalt aus (Kölnische Zeitung Nr. 872, 06.11.1900). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Eine Volkszählung wird durchgeführt. (wiki.genealogy.net)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1830 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1821==&lt;br /&gt;
:* Wegen Baufälligkeit wird die romanische Basilika Altenkirchens aus dem 12. Jahrhundert &amp;quot;nieder gelegt&amp;quot;. ([[Neu 1956]], S. 93). ''Ergänzung'': Der Gottesdienst wird in den Münzflügel des Schlosses verlegt, den auch die kath. Gemeinde zu diesem Zwecke nutzte ([[Sayn 1997a]], S. 136) (sts) - '''Ergänzung''': Ein Lageplan des Schlosses mit Basilika findet sich im Landeshauptarchiv Koblenz (Abt.702 , Nr.503). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im (späteren) Synagogenbezirk Altenkirchen leben 147 jüdischer Bürger, davon 80 in der Bürgermeisterei Altenkirchen. ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1821]], S.52)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Januar''' - Die ''Instruction für die topographischen Arbeiten des Königlich Preußischen Generalsstabes'' bildet die Grundlage für die einheitliche Kartenaufnahme im Kataster.  ([[Rosen 2010]], S.288)  (eb)                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Der Landesherr, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, bewilligt per &amp;quot;Cabinetts-Ordre&amp;quot; eine allgemeine Kirchen- und Baukollekte für einen Kirchenneubau in Altenkirchen am 19. und 20. August 1821. ([[Amtsblatt]] Nr. 32, 6.8.1821, S. 371) (eb) vgl. [[Sayn 1997a]], S. 136). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Es wird die ''Gemeintheilungs-Ordnung'' erlassen. ([[Gesetzsammlung]], Nr.7, 21.6.1821, S.53-88) Sie bildet die Rechtsgrundlage für die Überführung des ländlichen Gemeinschaftsbesitzes in Privathand. Vgl. den Eintrag zum 10. Januar 1835. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Metzger und Geschäftsleute aus der Stadt bringen in Koblenz über die jüdische Konkurrenz Beschwerden vor.(Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 411, Nr.6819) ([[Heuzeroth 1975]], S.45-46) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Es ergeht eine ministerielle Verfügung, die protestantischen Geistlichen die Teilnahme an jüdischen religiösen Veranstaltungen verbietet. ([[Nowak 1998]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli''' - In Verhandlungen zwischen Preußen und dem päpstlichen Stuhl wird die päpstliche Bulle ''De salute animarum'' ausgehandelt, die ein bindendes Statut für die katholische Kirche in der Rheinprovinz wird. Altenkirchen wird dabei dem Sprengel des  Erzbistums Köln zugewiesen. ([[Bär 1919]], S. 521)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Die bisher nach Altenkirchen eingepfarrten reformierten Bewohner der sogenannten &amp;quot;Nisterdörfer&amp;quot; (Isert, Racksen,Hofacker, Nassen, Helmeroth, Langenbach, Flögert, Idelberg, Obererbach, Volkerzen, Eichelhardt, Hacksen, Oelsen) werden zur evangelischen Pfarrei Hilgenroth überwiesen. Die Gemeinden Altenkirchen und Hilgenroth bilden fortan zwei selbstständige Pfarreien. Die allerdings weiterhin bestehenden vermögensrechtlichen Bindungen werden erst 1867 aufgehoben. ([[Amtsblatt]], Nr. 54, 5.11.1867, S. 433.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. September''' - Die Klassensteuer wird so revidiert, dass sie sich einer Einkommens- und Vermögenssteuer nähert. Sie teilt auf dem Lande die Besitzenden nach Rittergutsbesitzern, Freigutsbesitzer, Bauerngutsbesitzern und Händlern ein.  ([[Ohnishi 1980]], S.280/81)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Eine Kabinettsorder erlässt den Juden alle besonderen Abgaben  ([[Schubert 1925]], S.172), doch bleibt der Status der ''Schutzverwandten'' bis zum Erlass der Gemeindeordnung vom 23.7.1845 bestehen. ([[Kastner 1989]], S.26)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Das preußische Münzrecht legt den Taler zu 30 Silbergroschen zu 360 Pfennigen als neue Münzen fest. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 14, 16.10.1821, S.159-162) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - Die preußische Brandversicherungsordnung wird auf den Regierungsbezirk Koblenz übertragen. ([[Brand-Assekuranz-Ordnung 1822]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1822==&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt der Ausbau der Straßenverbindung von Kircheib über Altenkirchen nach Gieleroth (bis 1837) als Chaussee. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.266) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als Pfarrverwalter hält Johann Georg Girsch für etwa ein halbes Jahr in Altenkirchen katholischen Gottesdienst; danach müssen sich die Katholiken der Stadt bis 1827 ins Kloster Marienthal bemühen, wenn sie eine Messe besuchen wollen. ([[Wirtz 1927]], S.248-250)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. März''' - Die königliche Zustimmung zur Verlegung der katholischen Pfarrei Marienthal nach Altenkirchen wird erteilt. ([[Wirtz 1927]], S. 260)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28.März''' - In der ''Allgemeinen Dienstinstruktion für die Landschullehrer''  bleibt der Unterricht an die Genehmigung der Lehrinhalte durch den Ortspfarrer gebunden. ([[Brandt 1981]], S.162)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Als erster nachweisbarer Student aus Altenkirchen studiert August Beyda an der Universität Bonn evangelische Theologie. ([[Verzeichnis]] 1823, S.1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Dezember''' - Das Edikt vom 11. März 1812, das Juden u. a. bei gleicher Ausbildung den Zugang zur Lehrtätigkeit in Schulen und Universitäten öffnete, wird in diesem Teil aufgehoben.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 21, 14.12.1822, S.224)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1823==&lt;br /&gt;
:* Nach dem Abbruch der alten evangelischen Kirche entsteht an deren Stelle 1823-1828 ein Neubau ([[Winter o. J.]], S. 17). Bei den Bauarbeiten wird 1823 auch die gräfliche Gruft freigelegt. ([[Krämer 1933]] In diesem Artikel sind detaillierte Angaben zu den vorgefundenen Särgen enthalten.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. März''' - Zu diesem Termin möchte J. H. Bell die Hoffnungsthaler Hämmer bei Altenkirchen an den Meistbietenden verkaufen lassen (Siegerländer Intelligenz-Blatt Nro. 10, 14.03.1823, S. 44). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juni''' - Obwohl der preußische König bereits am 22. Mai 1815 von einer &amp;quot;Repräsentation des Volkes&amp;quot; gesprochen hatte, ergeht erst jetzt ein Gesetz zur Anordnung der Provinzialstände ([[Gesetzsammlung]], 1823, S. 129 f.), das allein das Grundeigentum zur Bedingung der Vertretungsmacht erklärt. ([[Bär 1919]], S.556/57) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Dezember''' - In eine königlichen Kabinettsorder ergeht die Anordnung, dass in jüdischen Gottesdiensten der traditionelle Ritus beibehalten werden müsse. ([[Zittartz-Weber 2005]], S. 128)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1824==&lt;br /&gt;
:* Die Provinzen Mittelrhein und Niederrhein werden zur Rheinprovinz zumkenngelegt.  ([[Laux 1956]], S.184) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein Teil der Honoratioren der Stadt wird beschuldigt, ganze Nächte hindurch in den Wirtshäusern zu spielen und zu trinken, auf öffentlichen Straßen und Gassen zu toben, zu lärmen, zu singen und durch Unsittlichkeit gute Christen zu ärgern. ([[Sinemus 1933]], S.257)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Das Gesetz zur Anordnung der Provinzialstände in den Rheinprovinzen sieht eine ständische Gliederung in vier Stände vor: den ersten Stand bilden die vormals unmittelbaren Reichsstände, den zweiten Stand die Ritterschaft, den dritten Stand die Städte, den vierten Stand die übrigen Grundeigentümer. Im vierten Stand kann zum Abgeordneten nur gewählt werden , wer selbst bewirtschaftender Grundbesitzer ist und einen bestimmten Grundsteuerbetrag zahlt. ([[Bär 1919]], S.559) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Rektor und Hilfsprediger wird Christian Gottfried Höhne. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - Der Neubau der Schinkel-Kirche beginnt. ([[Sayn 1997a]], S. 137) (sts) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. August''' - Die Stelle des Kreisarztes (Kreisphysikus) wird mit Bernhard Constantin von Schoenebeck (*4.4.1760 Windhagen + 13.9.1835 Altenkirchen) besetzt. ([[Schäfer 1979]], S.91), ([[Lahr 1997]]) und ([[Seelbach 2002]], S.246) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die seit einem Jahr schon im Herzogtum Nassau bemerkte Tollwut tritt seit Mitte September auch in den Kreisen Altenkirchen und Neuwied auf, bleibt aber noch auf die rechtsrheinischen Gebietsteile des Regierungsbezirks Koblenz beschränkt (Schwäbischer Merkur Nr. 265, 4.11.1824, S. 1383; auch Kölnische Zeitung Nro. 197, 09.12.1824). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Für jüdische Kinder wird der Schulunterricht geregelt.  ([[Kastner 1989]], S.26)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - Das ''Regulativ über das Post-Tax-Wesen'' ergeht. Das Porto wird an das Gewicht des Poststücks und die Entfernung des Zustellortes gebunden. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 24, 24.12.1824, S. 225-238)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1825==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen wird weiterhin nur ein Jahrmarkt am Thomastag gehalten (vgl. 1812). (Landeskalender 1825) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Mai''' - Der allgemeine Schulzwang ab dem vollendeten 5. Schuljahr wird in der preußischen Rheinprovinz eingeführt, am 26. März 1839 aber die Ermächtigung erteilt, erst mit dem 6. Schuljahr  beginnen zu dürfen. ([[Bremen 1905]], S.592) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es ergeht ein Erlass zur Regulierung der staatsbürgerlichen Verhältnisse der Juden in der Rheinprovinz. ([[Kastner 1989]], S.98) Die Bestimmungen der Nassauischen Judenordnung bleiben für Altenkirchen zunächst bestehen. Die Verhältnisse für diesen Raum werden als besonders verzwickt angesehen.  ([[Kastner 1989]], S.118-121)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Es ergeht eine Kabinettsorder zur Zusammenrufung der Provinzialstände und dazu nötigen Wahlen. Altenkirchen wird nicht in den Stand der Städte aufgenommen, da es keinen höheren Grad an gewerblicher Tätigkeit besitzt. Die Grundbesitzer des vierten Standes in Altenkirchen wählen zum Wahlbezirk Koblenz. ([[Bär 1919]], S.560) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Durch Kabinettsorder wird das Konsistorium getrennt in ein Konsistorium für evangelische geistliche Angelegenheiten und ein ''Provinzial-Schulkollegium'' für Unterrichtsangelegenheiten, beide in Koblenz, zuständig auch für Altenkirchen. ([[Bär 1919]], S.160)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1826==&lt;br /&gt;
:* Im (späteren) Synagogenbezirk Altenkirchen leben 147 jüdischer Bürger, davon 72 in der Bürgermeisterei Altenkirchen. ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1826]], S.53)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Die nassauische Verordnung zur Dienstleistung der Bewohner im Chausseebau vom 12.9.1809 gilt weiterhin. ([[Amtsblatt]], Nr. 17, 24.4.1826, S.139-141)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Altenkirchen erhält eine Mautstelle für die Erhebung der Straßenbenutzungsgebühren an der Hohen Straße, die für 1827 bis 1829 vom Meistbietenden gepachtet werden kann. Der Pächter erhebt das bestellte Chausseegeld am Fuhrwerk und stellt einen Chaussee-Zettel über die bezahlte Summe aus. ([[Amtsblatt]], Nr. 38, 19.9.1826, S. 313 und Nr. 39, 27.9.1826, S.321-326) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1827==&lt;br /&gt;
:* Die bisher herrschaftliche Bannmühle wird Privatbesitz ([[Haas 1963]], S.35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die preußische Postverwaltung richtet einen Postweg zwischen Neuwied und Siegen über Altenkirchen und Wissen ein. ([[Neu 1956]], S.173)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Der Kölner Erzbischof erklärt die Pfarrei Altenkirchen zum Teil des Dekanats Erpel im Regierungsbezirk Koblenz. ([[Binterim/Mooren 1830]], S.241)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - In einem Gutachten wird festgestellt, dass zwischen den Juden in Flammersfeld und Altenkirchen Differenzen bestehen. Die Synagogengemeinden Hamm und Altenkirchen wollen sich der Einrichtung einer Consistorial-Synagoge in Bonn anschließen.  ([[Kastner 1989]], S.158)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Mai''' - Die Schinkel-Kirche wird eingeweiht. ([[Sayn 1997a]], S. 137) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Mai''' - Der Kölner Erzbischof Ferdinand August bewilligt die Wiedereinrichtung einer Pfarrei in der Stadt. ([[Wirtz 1927]], S.265) Pfarrkirche wird ein ungenutzter Raum im Erdgeschoss des Münzgebäudes des Schlosses. ([[Wirtz 1927]], S.262) (eb) '''Ergänzung''' Auch die ehemalige Klosterschule in Marienthal kommt hier unter. ([[Geitner 1985]], S.19) (eb) - '''Ergänzung''': Der erste Pfarrer der neuen katholischen Pfarrei wird [[Pfarrer]] Köppchen - siehe 13. August ([[Krämer 1995]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juli''' - Die Bildung von Kreisständen und die Einrichtung eines Kreistags wird erst möglich durch die Kreisordnung für die Rheinprovinz und Westfalen. Diese räumt der Kreisversammlung allerdings nur geringe Befugnisse ein. Sie hat eine beratende Funktion bei der Umlage der vom Kreis zu erbringenden staatlichen Abgaben und darf die Abgaben für Kreisbedürfnisse begutachten , nicht jedoch die Erhebung besonderer Kreisabgaben beschließen. Ferner prüft sie die jährlichen Rechnungen und wählt die Beamten für die ständische Verwaltung von Kreiskommunalangelegenheiten. Sie hat den Zweck, die Kreisverwaltung des Landrats in Kommunalangelegenheiten zu begleiten und zu unterstützen und die Kreiskörperschaft zu vertreten. Der Kreis ist also fortan nicht nur staatlicher Verwaltungsbezirk. (www.archive.nrw.de)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Es ergeht eine Verfügung zur erhöhten Aufmerksamkeit für den Gebäudeabstand und die Straßenbreite zur besseren Feuersicherheit ([[Schubert 1925]], S.62)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. August''' - Der erste Pfarrer der vom aufgelösten Kloster Marienthal nach Altenkirchen verlegten katholischen Pfarrei wird Pfarrer Theodor Köppchen aus Blankenberg. ([[Amtsblatt]], Nr. 19, 20.8.1827, S. 302) (eb) Er bleibt bis 1844. ([[Krämer 1995]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. August''' - Es findet der wohl erste amtliche katholische Kirchenbesuch durch den zuständigen Dechanten statt. In Altenkirchen leben etwa 30 katholische Familien mit 130 Seelen ([[Krämer 1995]], S. 58). (sts) - Zur katholischen Pfarrei Altenkirchen zählen insgesamt 300 Katholiken, die überwiegend der ärmeren Bevölkerung zugerechnet werden ([[Anonymus 1863]], S. 74). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. September''' - Einheitliche Vorschriften für die Ausstellung von Wanderbüchern wandernder Handwerker werden in der Rheinprovinz erlassen. ([[Amtsblatt]], Nr. 11, 19.3.1828, S.81)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1828==&lt;br /&gt;
:* In Belgien ereignen sich größere Erdbeben, die bis nach Westdeutschland spürbar sind. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirchen, ist eine Kreisstadt im Westerwalde, die Wied strömt an ihr vorüber. Sie zählt gegen 1000 Einwohner, die in den nahen Eisenwerken und Papiermühlen so wie durch Baumwollspinnereien gute Nahrung haben. Gasthöfe: der König von Preussen (bei Butschbach), der Berliner Hof (bei Pollmann).&amp;quot; ([[Zedlitz-Neukirch 1831]], S. 310f.. Die Angaben beruhen auf 1828-1830 gesammelten Informationen.)  Hinsichtlich der Wirtschaftsstruktur liegt sicherlich eine sehr selektive Wahrnehmung vor, interessant ist die Nennung zweier (sicher renommierter) Gasthöfe. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirchen, eine mit Mauern versehene Stadt und ehemaliger Hauptort der Graffschaft Sayn-Altenkirchen, am Wiedbache und an der Straße von Frankfurt nach Cöln, war sonst mit einem Schlosse versehen. Sie ist Sitz der Kreisbehörde, einer Kreiskasse, eines Eichamts, Neben-Zoll-Amts erster Klasse und Justizamts, hat eine Evangelische, eine Katholische Pfarrkirche, 2 Thore, 3 öffentliche Gebäude, 121 Wohnhäuser, 76 Scheunen und Schoppen, 59 Ställe, 8 Fabrikgebäude, 2 Mühlen. Die Anzahl der Einwohner war 1817 790, 1919 866, 1820 857, 1821 891, 1822 902, 1825 926, 1828 990. Leuzbach hat (1828) mit dem Weiler Bergenhausen 149 Einwohner, Dieperzen mit dem Hof Honneroth 58 Einwohner. Die Stadt treibt Landwirthschaft, Viehzucht,Leineweberei, Eisengewerbe und hat 3 Kram- und Viehmärkte.&amp;quot; ([[Restorff 1830]], S.694/695) (eb)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:'''1. März''' -   Die Begräbnisplätze und Friedhöfe im Stadtgebiet werden aufgehoben. ([[Amtsblatt]], Nr.10, 15.3.1828, S.76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. März''' - Es findet die Wahl der Abgeordneten zu den vorläufigen Kreisversammlungen statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 15, 15.4.1828, S.115) Diese bestehen aus den Besitzern vormaliger Standesrechte, Rittergutsbesitzern und je einem Abgeordneten der zunächst 9 Bürgermeistereien des Kreises Altenkirchen, Daaden, Flammersfeld, Friesenhagen, Gebhardshain, Hamm, Kirchen, Weyerbusch und Wissen. Betzdorf trat als 10. aus Kirchen augegliederte später hinzu. ([[Bär 1919]], S. 223-224, 256) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. April''' - Es ergeht ein Erlass eines Chausseegeldtarifs für Personen- und Frachttransporte über Staatsstraßen.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 10, 3.6.1828, S. 65-68)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1829==&lt;br /&gt;
:* Ein Zirkularschreiben des Kreisphysikus Hofrat Bernhard von Schönebeck berichtet über die Kulturpflanzen seines Amtsbezirks: Roggen, Hafer, Gerste, Weizen, Hirse, Buchweize, Spelz, Katoffeln, Sommer- und Winterraps, Hanf, Flachs, Klee, Rüben, Kohlrüben, Kopfsalat, Kohl, Erbsen, Strauchbohnen, Stangenbohnen, Zwiebeln, Schlotten, Gurken, Äpfel, Birnen und Zwetschgen  ([[RZ]], 15.1.1972) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für 12 Kinder der 300 Katholiken in Altenkirchen wird eine eigene Schule errichtet ([Anonymus 1863]], S. 74). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - In einer Übersicht werden für Altenkirchen (mit Oberwambach, Fluterschen und Hilgenroth) 82 Juden, in Weyerbusch (mit Hasselbach) 60 Juden, in Hamm 57 Juden und in Flammersfeld (mit Schöneberg) 14 Juden angegeben. ([[Amtsblatt]], Nr.17, 6. Mai 1829, S. S.178)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Witwe Butschbach zeigt die Neuerrichtung des Gasthauses &amp;quot;Zum König von Preußen&amp;quot; an (Kölnische Zeitung Nro. 1, Beilage, 01.01.1829). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Die Synode des Kirchenkreises Altenkirchen tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.51) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Es wird ein Verbot der Gebehochzeiten ausgesprochen. ([[RZ]], 4.1.1966)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - In der ''Generalliste der Medizinal-Personen'' erscheinen für Altenkirchen als Arzt Dr. Constantin von Schönebeck, als Wundarzt und Geburtshelfer Ludwig Mayer, als Apotheker Ludwig Neuhoff und als Hebamme Susanna Beppler. ([[Amtsblatt]], Nr. 27, 29.6.1829, Beilage) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juli''' - Pastor Giershausen ist Präsident des örtlichen Hilfsvereins der Rheinisch-Westfälischen Gefängsnisgesellschaft, die sich um die Wiedereingliederung entlassener Strafgefangener kümmert. ([[Amtsblatt]], Nr. 35, 1.8.1829, S. 336)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Das bis zum 1.1.1831 durch Friedrich Heidorn gepachtete Hofgut Honneroth gelangt zum Domänen-Verkauf. ([[Amtsblatt]], Nr. 43, 16.9.1829, S.398) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - An Sonn- und Feiertagen ist es Gastwirten untersagt, vor 4 Uhr nachmittags Musik, Tanz, Gesang oder Spiel zu gestatten und den Ausschank von alkoholischen Getränken anzubieten. ([[Amtsblatt]], Nr. 53, 19.11.1829, S. 491)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1830==&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Altenkirchen, Stadt auf dem Westerwalde und an der Wied, hat ein Schloß, ein Kreisamt, eine Superintendentur, 112 Wohngebäude und 950 Einwohner, die größtentheils Baumwolle spinnen und Eisen hämmern.&amp;quot; ([[Schlieben 1830]], S. 347). Die Angaben zur Wirtschaftsstruktur fallen sehr unvollständig aus. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Die Kreissynode des Kirchenkreises Altenkirchen der Evangelischen Kirche tagt nach zehn Jahren ein weiteres Mal. ([[Norden 1991]] S. 139)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Die Kataster-Kommisssion kündigt die Vermessung der Bürgermeisterei Altenkirchen an. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 5.8.1830, S.336) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. August''' - Die Judenordnung vom 11.März 1812 soll in den ostrheinischen Landesteilen einstweilen nicht gelten. ([[Gesetzsammlung]], 1830, S.116)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September bis 4. Oktober''' - Es entsteht auf der Grundlage einer Neuvermessung  die erste moderne Katasterkarte der Stadt Altenkirchen (&amp;quot;Urkataster&amp;quot;, darin sind auch die Straßen benannt.) ([[RZ]], Nr. 258, 5.11.1954) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - Der Honnerother Hof, als Domanialgut noch bis 1. Jan. 1831 an Friedrich Heydorn verpachtet, soll im Schloss zu Altenkirchen öffentlich meistbietend auf Eigentum versteigert werden (Intelligenz-Blatt zum Fürstlich Wiedischen Regierungs-Blatt Nro. 39, 05.10.1830). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - [[Pfarrer]] auf der bisher reformierten Pfarrerstelle wird Christian Gottlieb Höhne.  ([[Sinemus 1933]], S.88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1934 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1934==&lt;br /&gt;
:* Die Firma Otto Hermes sen. beschafft als Anhänger für den Pferdezug einen Spezialwagen mit Staubklappen und Vollgummirädern als ersten Beitrag zu einer geregelten Entsorgung. ([[Otto Hermes GmbH 1995]], S.5)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Der [[Jahresniederschlag]] für 1933 betrug 735,0 mm.  ([[AZ]], 5.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.-4. Januar''' - In (Wuppertal-)Barmen versammeln sich Vertreter reformierter Gemeinden als ''Freie reformierte Synode''. ([[Schneider 1993a]], S.207)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Der Reichsbischof verbietet kirchliche politische Betätigung kirchlicher evangelischer Amtsträger, vor allem Angriffe in Wort und Schrift gegen das Kirchenregiment und dessen Maßnahmen. ([[Schneider 1993a]], S. 180)  Diese Maßnahme wird auch als &amp;quot;Maulkorberlass&amp;quot; bezeichnet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Das ''Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 7, 23.1.1934, S.45-56) hebt Koalitions- und Streikrechte auf und ordnet eine Betriebsverfassung der ''Volksgemeinschaft'' an.  ([[BAS 1987]], S.129)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  In den ''Leitgedanken zur Schulordnung'' ([[Schulblatt]] Nr.3, 1.3.1934, S.16) wird als verbindliche Richtlinie erlassen: '' Lehrer und Schüler erweisen einander innerhalb und außerhalb der Schule den deutschen Gruß (Hitlergruß). Der Lehrer tritt zu Beginn jeder Unterrichtsstunde vor die stehende Klasse, grüßt als erster durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;; die Klasse erwidert den Gruß durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;. Der Lehrer beendet die Schulstunde, nachdem sich die Schüler erhoben haben, durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;; die Schüler antworten in gleicher Weise.'' Ohne Lehrerwechsel gilt die Anweisung in Volksschulen für den Beginn und das Ende des Schultages. ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1934, S.72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Januar''' - Die Landjägerei wird in Gendarmerie umbenannt. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 5, 31.1.1934, S.141/142)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' - Der Evangelische Bund und der Frauenverein gestalten eine Ernst-Moritz-Arndt-Feier.  ([[AZ]], 30.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Zum 1. Jahrestag der Übertragung des Amtes des Reichskanzlers an Adolf Hitler findet ein Dankgottesdienst statt.  ([[AZ]], 31.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' -  Durch das Reichsgesetz über den Neuaufbau des Reiches ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.11, 30.1.1934, S.75) verliert Preußen seine (schon seit April 1933 faktisch nicht mehr bestehende Eigenstaatlichkeit als Land. Seine Hoheitsrechte gehen auf das Deutsche Reich über. Die verwaltungsmäßige Zugehörigkeit ändert sich nicht, da die Länder nunmehr Gebietskörperschaften des Reiches sind. ([[Landesherrschaft]]) ([[Statistik 1967]], S.138) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Die neuen Stundenlöhne für Notstandsarbeiten werden in Angleichung an die freie Wirtschaft festgesetzt: Ledige unter 25 Jahren erhalten 0,30 RM, Ledige über 25 Jahre 0,35 RM, Verheiratete ohne kinder 0,40 RM, mit 1 kind 0,42 RM, mit 2 Kindern 0,46 RM, mit 3 Kindern 0,49 RM, mit 4 Kindern 0,52 RM, mit 5 Kindern 0,55 RM.  ([[AZ]], 25.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Zu den Gemeinderatssitzungen werden der Ortsgruppenleiter und der rangälteste Führer der SA von nun an eingeladen. Die Gemeinderäte sprechen nunmehr nur noch ''Empfehlungen'' an die Verwaltung aus, treffen aber keine Entscheidungen. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 209) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Die Molkereigenossenschaft wird gegründet.  ([[AZ]], 2.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Mit dem ''Gesetz zur Überleitung der Rechtspflege'' ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 17, 19.2.1934, S.91) verliert das Land Preußen die Zuständigkeit für das Rechtswesen. Für das Amtsgericht Altenkirchen wird das Landgericht Siegen Berufunfsinstanz, die dritte Instanz wird das Oberlandesgericht Hamm / Westfalen. ([[Baldus 1986]], S.190) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Mit dem Lichtspielgesetz ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 17, 19.2.1934, S.95) wird die Filmproduktion der Vorzensur unterworfen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Februar''' - Die Feierabend-Organisation ''Kraft durch Freude'' präsentiert sich mit einer Feier in der Stadthalle.  ([[AZ]], 15.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18.-19. Februar''' - In (Wuppertal-)Barmen bildet sich die ''Freie Evangelische Synode'' der Kirchenprovinz Rheinland. Dies führt zum Konflikt mit der Evangelischen Kirche (DC). ([[Beckmann 1975]], S.59 ff.)  Vgl. auch den Eintrag zum 1. April 1934. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Die Evangelischen Jugendverbände müssen sich bis zum 19.2. in die HJ eingliedern.  ([[AZ]], 8.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Das ehemalige Gefängnisgebäude am Schloßplatz wird der SA-Standarte 68 unentgeltlich gegen Übernahme von Kosten und Unterhaltung überlassen. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 212-213) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Der ''Reichsverband des nationalen Viehhandels'' gibt durch Anzeige die Pflicht zum Eintritt aller arischen Viehhändler bekannt. Jüdische Viehhändler werden ausdrücklich ausgeschlossen.  ([[AZ]], 24.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Februar''' - Der Heldengedenktag der NSDAP wird in der Evangelischen Kirche mit Gottesdienst gefeiert.  ([[AZ]], 24.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Nach einer Verfügung des Landrates Dr. Gorges ist der Deutschen Jugendkraft (DJK) des Kreises Altenkirchen jede öffentliche Betätigung verboten (Echo des Siebengebirges Nr. 27, 03.03.1934). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Die Deutsche Evangelische Kirche übernimmt die Leitung der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr.6, 1934, S.12-13)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Pfarrer Ludwig Heckenroth lehnt als Mitglied der 43. Rheinischen Provinzialsynode in Köln die Teilnahme ab, weil er die Rechtsgrundlage der Synode bestreitet. ([[Beckmann 1975]], S. 102) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Die Ablieferungspflicht der Eier von Hühnern tritt in Kraft. ([[AZ]], 24.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Es wird eine Satzung gemäß Paragraph 40 Absatz 4 des Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15.12.1933 erlassen, mit der die Zahl der Gemeinderäte auf sechs beschränkt wird. In dieser Zahl sind der Ortsgruppenleiter der NSDAP und der ranghöchste SA-Führer eingeschlossen. ([[Protokollbuch 1930-1935]] S. 222-223) (eb)  Am 22.11.1934 wird auf Antrag des Ortsgruppenleiters die Zahl auf acht erhöht. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 277-278)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Die Geschäftsführung der Kreisstelle für Denkmalpflege ist an den ehrenamtlichen Leiter des Kreismuseums, Amtsgerichtsrat Sayn, übertragen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.895, 28.03.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. März''' - Nach Einführung eines Landjahres als Pflichtdienstzeit in Preußen für volksschulentlassene Jugendliche werden diese im Sinne der Grundsätze der nationalsozialistischen Staates erzogen. Sie werden zu landwirtschaftlicher Arbeit und Leibesübungen angehalten. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 20, 9.4.1934, S.243-244)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' &lt;br /&gt;
:*  Es kommt zur Gründung einer Bullenhaltungsgenossenschaft  ([[Zillich 1941]], S.37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der ''Bund Königin Luise'' löst sich auf.  ([[AZ]], 8.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eberhard von Mering (* 1909) kommt als Lehrvikar der Evangelischen Kirche zu Pfarrer Ludwig Heckenroth. Nach seinem Anschluss an die Bekennende Kirche wird er zum 1.12.34 vom Konsistorium aus dem Lehrvikariat entlassen. Die Evangelische Kirchengemeinde Hilgenroth nimmt ihn als Vikar bis März 1936 an. Er legt am 13. März 1936 seine Zweite Theologische Prüfung vor dem Bruderrat der Rheinischen Bekenntnissynode in Barmen ab. (www.saarland-biografien.de) ([https://akdia.altenkirchen.de/images/Eberhard_von_Mering_als_Lehrvikar_in_Altenkirchen_1934.pdf Eberhard von Mering als Lehrvikar in Altenkirchen 1934]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Metzgerinnung und die Kreisbauernschaft vereinbaren, dass jeder Bauer, sofern er keine Mastfuttermittel zukauft, jährlich ein Tier für den Verbrauch in seiner Familie halten und schlachten darf. ([[Siegblätter]] 5.4.1934, S. 5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. April''' - Der ehemalige Kreisbaurat Peter Metzler wird vom Vorwurf der Amtsunterschlagung freigesprochen, aber wegen Urkundenfälschung zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt ([[AZ]], 9.4.1934)  (eb) Zu diesem Prozess vor der Großen Strafkammer Neuwied auch Berichterstattung im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.904, 10.04.1934, S. 9.  Vgl. Angaben zu Revision und Amnestie unter den Einträgen zum 4.2. bzw. 22.5.1935. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Unter diesem Datum wird die erste Sitzung des Anerbengerichtes Altenkirchen gemeldet. Dessen Zuständigkeit erstreckt sich auf die Ämter Altenkirchen, Hamm, Flammersfeld und Weyerbusch. Das Gericht tagt unter Vorsitz von Amtsgerichtsrat Flohr, als ordentliches Mitglied aus den Reihen der Bauern gehört ihm u. a. K. Schäfer aus Altenkirchen an (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.909, 16.04.1934, S. 6). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' &lt;br /&gt;
:*  Zum 45. Geburtstag Adolf Hitlers wird Glockenläuten angeordnet.  ([[AZ]], 20.4.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Grundgebühr für einen Fernsprechanschluss beträgt 4,50 RM im Monat.  ([[AZ]], 20.4.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Auf den gemeinsamen Tagung der Freien Evangelischen Synode im Rheinland und der Westfälischen Bekenntnissynode in Dortmund  wehren sich diese gegen ihre Auflösung vom 2. März 1934. ([[Beckmann 1975]], S.137 ff)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai'''&lt;br /&gt;
:*  Es findet eine Einweihungsfeier des Anbaus des Krankenhauses an der Kölner Straße statt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 226) (eb) - ''Ergänzung'': Vorangegangen war ein Anbau mit 25 Betten und einer modernen Ausstattung für insg. 150.000 Mark ([[Krämer 1999b]], S. 181). (sts) - Kurzer Bericht zur Einweihungsfeier in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.924, 16.04.1934, S. 6. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Zur Maifeier der Stadt werden alle Formationen von Partei und Staat verpflichtet.  ([[AZ]], 2.5.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Für alle neu zuzulassenden Kraftfahrzeuge außer Kleinkrafträdern wird ein Kraftfahrzeugbrief eingeführt. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 17, 25.4.1934,S.643-646)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Von diesem Tag datiert die Meldung, Gendarmerie-Wachtmeister Dörner bekomme wegen Teilnahme an den Sparatakuskämpfen in Mitteldeutschland und im Ruhgebiet das Schlageter-Schild verliehen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.923, 03.05.1934, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Bürgermeister Blank beantragt beim Landrat für die Stadt den Zusatz  ''Kreisstadt''. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 234) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Der Reichsminister des Innern weist darauf hin, dass Forderungen der SA an Gemeinden nach Geld- und Sachleistungen von diesen abgelehnt werden können.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 22, 30.5.1934, S. 751)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Mai''' - Der Gemeindevorsteher führt von nun an den Titel ''Gemeindeschulze'' ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 233) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16.-17. Mai''' - Die Schaufenster der Fa. Aron in der Wilhelmstraße und die Haustür der Fa. Königheim in der Marktstraße werden beschmiert.  ([[AZ]], 17-18.5.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Die SA kann von Gemeinden die Überlassung von Grundstücken, Gebäuden und Gegenständen nur gegen Miete oder Gebrauchsvergütung verlangen. Geldmittel können dann fließen, wenn die SA Aufgaben erfüllt, die die Gemeinde ohnehin zu erbringen hätte. Eine geldliche Unterstützung der SA oder anderer Gliederungen der NSDAP ist nicht Aufgabe der Gemeinde.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 22, 30.5.1934, S. 751-752)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - In Schöneberg werden die Wohnhäuser des Schumacher Lando und des Metzgers Lilienthal angegriffen. ([[Siegblätter]], 2. Juni 1934, S.5)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Der Vorstand der 900 Mitglieder zählenden Molkereigenossenschaft hat eine Generalversammlung einberufen. Der Bau der Molkerei Leuzbach soll umgehend beginnen. Nähere Angaben zur Finanzierung des Vorhabens und zum erwarteten Personalbestand ([[Siegblätter]], Nr. 128, 6.6.1934). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Die Siegblätter melden auf S. 2 einen Befehl vom Stabschef der SA Röhm: &amp;quot;Wenn die Feinde der SA sich in der Hoffnung wiegen, die SA werde aus dem Urlaub nicht mehr oder nur zum Teil einrücken, so wollen wir ihnen diese kurze Hoffnungsfreude lassen. Sie werden zu der Zeit und in der Form, in der es notwendig erscheint darauf die gebührende Antwort erhalten. ([[Siegblätter]], 8. Juni 1934, S.2)  Man beachte die Meldung vom 2.7.1934. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Die Siegblätter melden einen Besuch Adolf Hitlers im Kreis, auch in Altenkirchen für den 27. Juni. ([[Siegblätter]], 21. Juni 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Die Siegblätter melden auf Seite 1 eine Rede des Hitlerstellvertreters Rudolf Heß, in der er ausführt: &amp;quot;Wehe dem, der die Treue bricht im Glauben, durch eine Revolte der Revolution dienen zu können.&amp;quot; ([[Siegblätter]], 26. Juni 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Für alle öffentlichen Gebäude wird wegen der Unterzeichnung des Versailler Vertrages Trauerbeflaggung angeordnet.  ([[AZ]], 28.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Auf dem Marktplatz findet eine ''Treuekundgebung'' für Adolf Hitler statt. Die Ortsgruppe und die NS-Gliederungen sind befohlen, eine Reichswehrkapelle und Trommlerkorps nehmen teil. SA-Standartenführer Pagel und der stellvertretende Ortsgruppenleiter Karl Becker sprechen.  ([[AZ]], 2.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Das RWE senkt die Strompreise für Kleinabnehmer für Lichtstrom auf 34,5 Pfg. je kWh, für Kraftstrom auf 16 Pfg., für gewerbliche Abnehmer auf 9 Pfg.  ([[AZ]], 19.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli''' - Die AZ titelt ''Adolf Hitler säubert die SA''.  ([[AZ]], 2.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die Mordaktionen gegen Mitglieder der SA-Führung und andere politisch unliebsame Personen werden durch ein ''Gesetz über Maßnahmen der Staatsnotwehr'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 71, 3.7.1934, S.529) nachträglich für rechtens erklärt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Das ''Gesetz über den Aufbau der Sozialversicherung''  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 75, 6.7.1934, S.577-579) schafft die Selbstverwaltung der Sozialversicherungen ab.  ([[BAS 1987]], S.131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Die NS-Volkswohlfahrt organisiert die erste Kinderlandverschickung.  ([[AZ]], 11.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - Die Gemeinde verdoppelt die 1930 eingeführte Bürgersteuer. ([[AZ]], 11.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Der preußische Ministerpräsident Göring verpflichtet die preußischen Staatsanwälte und Oberstaatsanwälte auf die Sichtweise der Rechtsstaatlichkeit beim Vorgehen Hitlers am 30. Juni 1934. ([[Siegblätter]], 13. Juli 1934, S.1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli''' - Es ergeht die Aufforderung zur Anmeldung von Betrieben des Land- und Viehhandels.  ([[Amtsblatt]], Nr. 28 14.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juli''' - Hitler erhebt den Führer der SS wegen der Verdienste im Zusammenhang mit dem 30. Juni zum Reichsleiter der SS, gleichberechtigt neben dem Reichsleiter der SA. ([[Siegblätter]], 26. Juli 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - Das Amtsgericht verurteilt Hermann Abraham wegen Vergehens gegen den verbotenen Detailverkauf von Milch ab Stall zu 30 RM Geldstrafe, Moritz Abraham deswegen zu 50 RM Geldstrafe. Clementine Abraham wird wegen Beleidigung zur 150 R Geldstrafe und weitere 150 RM Geldstrafe wegen Nötigung und Freiheitsberaubung verurteilt, Meta Salomon zu 150 RM Geldstrafe wegen Nötigung und Freiheitsberaubung, ihr Verlobter Fritz Mayer wegen dieser Vergehen zu 3 Monaten Gefängnis. Sie sollen eine ehemalige Hausangestellte zu einer Erklärung haben zwingen wollen.  ([[AZ]], 21.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Die Dauerprüfungsfahrt ''2000 Kilometer durch Deutschland'' führt am 22. Juli auch durch die Stadt, die daher innerorts von 0.15 Uhr bis 16.00 Uhr für Fahrzeuge von Siegburg kommend in Richtung Limburg gesperrt ist.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 4.7.1934, S 928 e - 928  k)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Die Teilnehmer aus Altenkirchen an der 2000-km-Deutschlandfahrt, Heinrich Sturm und Karl Müller, erwartet bei ihrer Rückkehr ein großer Empfang durch die Motor-SA, das Trommlerkorps des Arbeitsdienstlagers und den Bürgermeister Blank.  ([[AZ]], 25.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Mit dem ''Gesetz über das Staatsoberhaupt des deutschen Reiches'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 89, 2.8.1934, S.747) wird am Tage vor dem Ableben Hindenburgs die Nachfolgefrage durch Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hilers geregelt.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Zur zwanzigjährigen Wiederkehr des Kriegsausbruchs wird zur Erinnerung an die Gefallenen Kirchgeläut aller evangelischen Kirchen angeordnet. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr. 40, 1934, S.111) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - In einer Verordnung wird die Abhaltung einer tags zuvor beschlossenen Volksabstimmung zur Zusammenfassung der beiden höchsten Staatsämter geregelt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 93, 3.8.1934, S.757)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - In der Evangelischen Kirche wird ein Trauergottesdienst für den Reichspräsidenten Hindenburg auf Anordnung durchgeführt.  ([[AZ]], 4.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Es gibt in den Schulen die Rundfunkübertragung der Trauerfeier im Reichstag für den verstorbenen Reichspräsidenten. ([[Schultagebuch Michelbach]], 1932/33, S.49) (eb) ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Während des Trauergottesdienstes in Berlin findet eine Trauerparade der SA statt. Vonn 11.45 Uhr bis 12 Uhr herrscht Verkehrsruhe, die Glocken läuten.  ([[AZ]], 4.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Der preußische Minister des Innern ordnet an, dass alle Abbildungen und Büsten von Persönlichkeiten , die am Novembersturz 1918 beteiligt waren, aus den Dienstgebäuden (auch der Gemeinden) zu entfernen sind. Dieses gilt auch für Hoheitszeichen und schwarz-rot-gelbe Flaggen. ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1934, S.145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August'''&lt;br /&gt;
:* Es ergeht Befehl zur Beflaggung aller Häuser während der Volksabstimmung.  ([[AZ]], 16.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bei der Volksabstimmung über die Nachfolge des verstorbenen Reichspräsidenten Hindenburg durch Adolf Hitler wird in der Stadt mit Dieperzen und Leuzbach) bei 2781 Stimmberechtigten und 2723 abgegebenen gültigen Stimmen bei 17 ungültigen Stimmen  mit 2558 Ja-Stimmen und 148 Nein-Stimmen gestimmt. ([[Schulchronik Eichelhardt]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. August''' - An der Generalversammlung der Westerwald-Bank Hachenburg nimmt der Altenkirchener Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, teil. ([[Krauß/Gerz 2012]], S.77)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - In einer Anordnung des zuständigen Arbeitsamts Neuwied wird mitgeteilt, dass Jugendliche, die ihren Arbeitsplatz für arbeitslose Familienväter freimachen und als Arbeitsdienstler oder Landhelfer tätig werden, später bei der Arbeitsplatzvergabe bevorzugt werden.  ([[AZ]], 28.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' - Die Ortsgruppe Altenkirchen des Deutschen Luftsportverbandes hat ein erstes Schulungsflugzeug in Betrieb genommen, das auf den Namen &amp;quot;Westerwald&amp;quot; getauft wird. Das Fluggelände auf dem &amp;quot;Steinchen&amp;quot; ist von der Luftpolizei abgenommen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.028, 06.09.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Ohne exaktes Datum wird die Rückkehr mit Sonderzug vom Reichsparteitag in Nürnberg gemeldet, an dem die SA-Standarte Altenkirchen unter Standartenführer Pagel mit 250 SA-Leuten teilgenommen hat (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.034, 13.09.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Das Erntedankfest wird mit Festgottesdienst, Aufmarsch der NS-Organisationen, einem Festzug und einem Festabend in der Stadthalle begangen.  ([[AZ]], 27.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober'''&lt;br /&gt;
:*  Die bisher in der Stadt bestehenden Handwerker-Innungen, die Friseurinnung, Maler- und Anstreicherinnung, Schmiedeinnung, Schneiderinnung, Schreinerinnung, Schuhmacherinnung, Dachdeckerinnung, Elektroinstalleursinnung, Bäckerinnung, Fleischerinnung, Müllerinnung werden aufgelöst und in Innungen des Kreises überführt.  ([[AZ]], 1.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Reichs-Straßenverkehrsordnung tritt in Kraft ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 59, 30.5.1934, S.455-464). Nach dem Plan der Fahrzeugkennzeichnung in der Ausführungsanweisung vom 29.9.1934 ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 112, 9.10.1935, S. 897) erhalten Fahrzeuge in der Rheinprovinz (außer im Regierungsbezirk Düsseldorf) das Kennzeichen IZ. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Die Eierpreise werden je nach Größe auf 8,5 bis 12 Pfg festgesetzt.  ([[AZ]], 9.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Die Stadt hat mit Dieperzen und Leuzbach 3697 [[Einwohner]], davon sind 1664 männlich und 1933 weiblich. 2655 sind evangelischen, 922 katholischen, 70 jüdischen Glaubens.  ([[AZ]], 29.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - Gauleiter Simon führt in der Stadthalle Altenkirchen August Venter als neuen Kreisleiter der NSDAP ein und verabschiedet dessen Vorgänger Sieler (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.068, 23.10.1934, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' - Die Erzeuger erhalten je Zentner Kartoffeln 2,75 RM; sie kosten in kleineren Städten 3,50 RM.  ([[AZ]], 23.10.1934)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Die Eierpreise steigen auf 9,5 bis 12 Pfg..  ([[AZ]], 16.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Es gibt Schulfrei zum Simon-Juda-Markt.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Schaufensterscheiben der Fa. Aron in der Wilhelmstraße werden eingeschlagen.  ([[AZ]], 29.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31.Oktober''' &lt;br /&gt;
:* Die Schüler gehen zum Reformationsgottesdienst. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Gauleiter Gustav Simon führt den neuen Kreisleiter August Venter in einem Festakt in der Stadthalle in sein Amt ein. (Nationalblatt Nr. 52, 2. März 1939) [[Organisationsstruktur 1939]] Vgl. auch [[Maier 2009]], Nr. 315. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Der Amtsbürgermeister Blank übernimmt auch das Amt des Gemeindeschulzen von Adolf Jahn. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 273)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November'''&lt;br /&gt;
:*   Eine Zuleitung aus dem Johannistal zu den Hochdruckquellwasserleitungen aus der Bellersbach (seit 1887) und dem Tal Amteroth-Herpteroth (seit 1896) wird hergestellt. ([[AZ]], 29.10.1934) (eb) und ([[Krämer 1999b]], S. 182). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Eierpreise steigen erneut auf 11,5 bis 14 Pfg.  ([[AZ]], 7.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Mitglieder des Jungvolks, der HJ und des BdM unterliegen der Grußpflicht gegenüber Mitgliedern der Parteigliederungen und der Wehrmacht, bei Androhung von Disziplinatrstrafen bei Nichtbefolgen.  ([[AZ]], 9.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Die Gestapo erklärt die Existenz ''bürgerlicher Geselligkeitsvereine'' als ''Klassenvereine'' für unerwünscht im NS-Staat. Der Amtsbürgermeister berichtet am 30.11. über den Verein ''Das Stübchen'', der Geselligkeit unter Akademikern pflege und nicht nach außen in Erscheinung trete. Die Auflösung  sei daher nicht erforderlich.  Die Kasinogesellschaft Altenkirchen sei in Auflösung begriffen. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/129) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Dezember''' - Es ergeht eine Verfügung des Landrats zur Berufung der anstelle der bisherigen Gemeinderäte bestellten ''Gemeindeältesten'' Ortsgruppenleiter Hermann Marenbach, SA-Standartenführer Otto Pagel, Hauptlehrer Wilhelm Krämer, Malermeister Eugen Gründler, Kaufmann Heinrich Bachmann und Schrankenwärter Wilhelm Schneider, die ersten für die Dauer ihres Amtes in der NSDAP, die übrigen auf sechs Jahre. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 290)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Mitglieder des Arbeitsdienstlagers Abt. 2/240 ''Mackensen'' führen das Theaterstück ''Der Erbförster'' von Otto Ludwig in der Stadthalle auf.  ([[AZ]], 14.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - Die Kartoffelpreise steigen auf 3,90 RM je Zentner bzw. 42 Pfg. je 10 Pfund.  ([[AZ]], 18.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1935|hier weiter zu 1935]]==&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1934==&lt;br /&gt;
:* Die Firma Otto Hermes sen. beschafft als Anhänger für den Pferdezug einen Spezialwagen mit Staubklappen und Vollgummirädern als ersten Beitrag zu einer geregelten Entsorgung. ([[Otto Hermes GmbH 1995]], S.5)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Der [[Jahresniederschlag]] für 1933 betrug 735,0 mm.  ([[AZ]], 5.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.-4. Januar''' - In (Wuppertal-)Barmen versammeln sich Vertreter reformierter Gemeinden als ''Freie reformierte Synode''. ([[Schneider 1993a]], S.207)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Der Reichsbischof verbietet kirchliche politische Betätigung kirchlicher evangelischer Amtsträger, vor allem Angriffe in Wort und Schrift gegen das Kirchenregiment und dessen Maßnahmen. ([[Schneider 1993a]], S. 180)  Diese Maßnahme wird auch als &amp;quot;Maulkorberlass&amp;quot; bezeichnet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Das ''Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 7, 23.1.1934, S.45-56) hebt Koalitions- und Streikrechte auf und ordnet eine Betriebsverfassung der ''Volksgemeinschaft'' an.  ([[BAS 1987]], S.129)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  In den ''Leitgedanken zur Schulordnung'' ([[Schulblatt]] Nr.3, 1.3.1934, S.16) wird als verbindliche Richtlinie erlassen: '' Lehrer und Schüler erweisen einander innerhalb und außerhalb der Schule den deutschen Gruß (Hitlergruß). Der Lehrer tritt zu Beginn jeder Unterrichtsstunde vor die stehende Klasse, grüßt als erster durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;; die Klasse erwidert den Gruß durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;. Der Lehrer beendet die Schulstunde, nachdem sich die Schüler erhoben haben, durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;; die Schüler antworten in gleicher Weise.'' . Ohne Lehrerwechsel gilt die Anweisung in Volksschulen für den Beginn und das Ende des Schultages. ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1934, S.72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Januar''' - Die Landjägerei wird in Gendarmerie umbenannt. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 5, 31.1.1934, S.141/142)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' - Der Evangelische Bund und der Frauenverein gestalten eine Ernst-Moritz-Arndt-Feier.  ([[AZ]], 30.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Zum 1. Jahrestag der Übertragung des Amtes des Reichskanzlers an Adolf Hitler findet ein Dankgottesdienst statt.  ([[AZ]], 31.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' -  Durch das Reichsgesetz über den Neuaufbau des Reiches ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.11, 30.1.1934, S.75) verliert Preußen seine (schon seit April 1933 faktisch nicht mehr bestehende Eigenstaatlichkeit als Land. Seine Hoheitsrechte gehen auf das Deutsche Reich über. Die verwaltungsmäßige Zugehörigkeit ändert sich nicht, da die Länder nunmehr Gebietskörperschaften des Reiches sind. ([[Landesherrschaft]]) ([[Statistik 1967]], S.138) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Die neuen Stundenlöhne für Notstandsarbeiten werden in Angleichung an die freie Wirtschaft festgesetzt: Ledige unter 25 Jahren erhalten 0,30 RM, Ledige über 25 Jahre 0,35 RM, Verheiratete ohne kinder 0,40 RM, mit 1 kind 0,42 RM, mit 2 Kindern 0,46 RM, mit 3 Kindern 0,49 RM, mit 4 Kindern 0,52 RM, mit 5 Kindern 0,55 RM.  ([[AZ]], 25.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Zu den Gemeinderatssitzungen werden der Ortsgruppenleiter und der rangälteste Führer der SA von nun an eingeladen. Die Gemeinderäte sprechen nunmehr nur noch ''Empfehlungen'' an die Verwaltung aus, treffen aber keine Entscheidungen. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 209) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Die Molkereigenossenschaft wird gegründet.  ([[AZ]], 2.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Mit dem ''Gesetz zur Überleitung der Rechtspflege'' ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 17, 19.2.1934, S.91) verliert das Land Preußen die Zuständigkeit für das Rechtswesen. Für das Amtsgericht Altenkirchen wird das Landgericht Siegen Berufunfsinstanz, die dritte Instanz wird das Oberlandesgericht Hamm / Westfalen. ([[Baldus 1986]], S.190) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Mit dem Lichtspielgesetz ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 17, 19.2.1934, S.95) wird die Filmproduktion der Vorzensur unterworfen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Februar''' - Die Feierabend-Organisation ''Kraft durch Freude'' präsentiert sich mit einer Feier in der Stadthalle.  ([[AZ]], 15.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18.-19. Februar''' - In (Wuppertal-)Barmen bildet sich die ''Freie Evangelische Synode'' der Kirchenprovinz Rheinland. Dies führt zum Konflikt mit der Evangelischen Kirche (DC). ([[Beckmann 1975]], S.59 ff.)  Vgl. auch den Eintrag zum 1. April 1934. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Die Evangelischen Jugendverbände müssen sich bis zum 19.2. in die HJ eingliedern.  ([[AZ]], 8.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Das ehemalige Gefängnisgebäude am Schloßplatz wird der SA-Standarte 68 unentgeltlich gegen Übernahme von Kosten und Unterhaltung überlassen. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 212-213) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Der ''Reichsverband des nationalen Viehhandels'' gibt durch Anzeige die Pflicht zum Eintritt aller arischen Viehhändler bekannt. Jüdische Viehhändler werden ausdrücklich ausgeschlossen.  ([[AZ]], 24.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Februar''' - Der Heldengedenktag der NSDAP wird in der Evangelischen Kirche mit Gottesdienst gefeiert.  ([[AZ]], 24.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Nach einer Verfügung des Landrates Dr. Gorges ist der Deutschen Jugendkraft (DJK) des Kreises Altenkirchen jede öffentliche Betätigung verboten (Echo des Siebengebirges Nr. 27, 03.03.1934). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Die Deutsche Evangelische Kirche übernimmt die Leitung der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr.6, 1934, S.12-13)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Pfarrer Ludwig Heckenroth lehnt als Mitglied der 43. Rheinischen Provinzialsynode in Köln die Teilnahme ab, weil er die Rechtsgrundlage der Synode bestreitet. ([[Beckmann 1975]], S. 102) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Die Ablieferungspflicht der Eier von Hühnern tritt in Kraft. ([[AZ]], 24.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Es wird eine Satzung gemäß Paragraph 40 Absatz 4 des Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15.12.1933 erlassen, mit der die Zahl der Gemeinderäte auf sechs beschränkt wird. In dieser Zahl sind der Ortsgruppenleiter der NSDAP und der ranghöchste SA-Führer eingeschlossen. ([[Protokollbuch 1930-1935]] S. 222-223) (eb)  Am 22.11.1934 wird auf Antrag des Ortsgruppenleiters die Zahl auf acht erhöht. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 277-278)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Die Geschäftsführung der Kreisstelle für Denkmalpflege ist an den ehrenamtlichen Leiter des Kreismuseums, Amtsgerichtsrat Sayn, übertragen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.895, 28.03.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. März''' - Nach Einführung eines Landjahres als Pflichtdienstzeit in Preußen für volksschulentlassene Jugendliche werden diese im Sinne der Grundsätze der nationalsozialistischen Staates erzogen. Sie werden zu landwirtschaftlicher Arbeit und Leibesübungen angehalten. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 20, 9.4.1934, S.243-244)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' &lt;br /&gt;
:*  Es kommt zur Gründung einer Bullenhaltungsgenossenschaft  ([[Zillich 1941]], S.37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der ''Bund Königin Luise'' löst sich auf.  ([[AZ]], 8.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eberhard von Mering (* 1909) kommt als Lehrvikar der Evangelischen Kirche zu Pfarrer Ludwig Heckenroth. Nach seinem Anschluss an die Bekennende Kirche wird er zum 1.12.34 vom Konsistorium aus dem Lehrvikariat entlassen. Die Evangelische Kirchengemeinde Hilgenroth nimmt ihn als Vikar bis März 1936 an. Er legt am 13. März 1936 seine Zweite Theologische Prüfung vor dem Bruderrat der Rheinischen Bekenntnissynode in Barmen ab. (www.saarland-biografien.de) ([https://akdia.altenkirchen.de/images/Eberhard_von_Mering_als_Lehrvikar_in_Altenkirchen_1934.pdf Eberhard von Mering als Lehrvikar in Altenkirchen 1934]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Metzgerinnung und die Kreisbauernschaft vereinbaren, dass jeder Bauer, sofern er keine Mastfuttermittel zukauft, jährlich ein Tier für den Verbrauch in seiner Familie halten und schlachten darf. ([[Siegblätter]] 5.4.1934, S. 5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. April''' - Der ehemalige Kreisbaurat Peter Metzler wird vom Vorwurf der Amtsunterschlagung freigesprochen, aber wegen Urkundenfälschung zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt ([[AZ]], 9.4.1934)  (eb) Zu diesem Prozess vor der Großen Strafkammer Neuwied auch Berichterstattung im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.904, 10.04.1934, S. 9.  Vgl. Angaben zu Revision und Amnestie unter den Einträgen zum 4.2. bzw. 22.5.1935. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Unter diesem Datum wird die erste Sitzung des Anerbengerichtes Altenkirchen gemeldet. Dessen Zuständigkeit erstreckt sich auf die Ämter Altenkirchen, Hamm, Flammersfeld und Weyerbusch. Das Gericht tagt unter Vorsitz von Amtsgerichtsrat Flohr, als ordentliches Mitglied aus den Reihen der Bauern gehört ihm u. a. K. Schäfer aus Altenkirchen an (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.909, 16.04.1934, S. 6). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' &lt;br /&gt;
:*  Zum 45. Geburtstag Adolf Hitlers wird Glockenläuten angeordnet.  ([[AZ]], 20.4.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Grundgebühr für einen Fernsprechanschluss beträgt 4,50 RM im Monat.  ([[AZ]], 20.4.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Auf den gemeinsamen Tagung der Freien Evangelischen Synode im Rheinland und der Westfälischen Bekenntnissynode in Dortmund  wehren sich diese gegen ihre Auflösung vom 2. März 1934. ([[Beckmann 1975]], S.137 ff)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai'''&lt;br /&gt;
:*  Es findet eine Einweihungsfeier des Anbaus des Krankenhauses an der Kölner Straße statt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 226) (eb) - ''Ergänzung'': Vorangegangen war ein Anbau mit 25 Betten und einer modernen Ausstattung für insg. 150.000 Mark ([[Krämer 1999b]], S. 181). (sts) - Kurzer Bericht zur Einweihungsfeier in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.924, 16.04.1934, S. 6. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Zur Maifeier der Stadt werden alle Formationen von Partei und Staat verpflichtet.  ([[AZ]], 2.5.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Für alle neu zuzulassenden Kraftfahrzeuge außer Kleinkrafträdern wird ein Kraftfahrzeugbrief eingeführt. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 17, 25.4.1934,S.643-646)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Von diesem Tag datiert die Meldung, Gendarmerie-Wachtmeister Dörner bekomme wegen Teilnahme an den Sparatakuskämpfen in Mitteldeutschland und im Ruhgebiet das Schlageter-Schild verliehen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.923, 03.05.1934, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Bürgermeister Blank beantragt beim Landrat für die Stadt den Zusatz  ''Kreisstadt''. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 234) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Der Reichsminister des Innern weist darauf hin, dass Forderungen der SA an Gemeinden nach Geld- und Sachleistungen von diesen abgelehnt werden können.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 22, 30.5.1934, S. 751)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Mai''' - Der Gemeindevorsteher führt von nun an den Titel ''Gemeindeschulze'' ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 233) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16.-17. Mai''' - Die Schaufenster der Fa. Aron in der Wilhelmstraße und die Haustür der Fa. Königheim in der Marktstraße werden beschmiert.  ([[AZ]], 17-18.5.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Die SA kann von Gemeinden die Überlassung von Grundstücken, Gebäuden und Gegenständen nur gegen Miete oder Gebrauchsvergütung verlangen. Geldmittel können dann fließen, wenn die SA Aufgaben erfüllt, die die Gemeinde ohnehin zu erbringen hätte. Eine geldliche Unterstützung der SA oder anderer Gliederungen der NSDAP ist nicht Aufgabe der Gemeinde.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 22, 30.5.1934, S. 751-752)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - In Schöneberg werden die Wohnhäuser des Schumacher Lando und des Metzgers Lilienthal angegriffen. ([[Siegblätter]], 2. Juni 1934, S.5)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Der Vorstand der 900 Mitglieder zählenden Molkereigenossenschaft hat eine Generalversammlung einberufen. Der Bau der Molkerei Leuzbach soll umgehend beginnen. Nähere Angaben zur Finanzierung des Vorhabens und zum erwarteten Personalbestand ([[Siegblätter]], Nr. 128, 6.6.1934). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Die Siegblätter melden auf S. 2 einen Befehl vom Stabschef der SA Röhm: &amp;quot;Wenn die Feinde der SA sich in der Hoffnung wiegen, die SA werde aus dem Urlaub nicht mehr oder nur zum Teil einrücken, so wollen wir ihnen diese kurze Hoffnungsfreude lassen. Sie werden zu der Zeit und in der Form, in der es notwendig erscheint darauf die gebührende Antwort erhalten. ([[Siegblätter]], 8. Juni 1934, S.2)  Man beachte die Meldung vom 2.7.1934. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Die Siegblätter melden einen Besuch Adolf Hitlers im Kreis, auch in Altenkirchen für den 27. Juni. ([[Siegblätter]], 21. Juni 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Die Siegblätter melden auf Seite 1 eine Rede des Hitlerstellvertreters Rudolf Heß, in der er ausführt: &amp;quot;Wehe dem, der die Treue bricht im Glauben, durch eine Revolte der Revolution dienen zu können.&amp;quot; ([[Siegblätter]], 26. Juni 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Für alle öffentlichen Gebäude wird wegen der Unterzeichnung des Versailler Vertrages Trauerbeflaggung angeordnet.  ([[AZ]], 28.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Auf dem Marktplatz findet eine ''Treuekundgebung'' für Adolf Hitler statt. Die Ortsgruppe und die NS-Gliederungen sind befohlen, eine Reichswehrkapelle und Trommlerkorps nehmen teil. SA-Standartenführer Pagel und der stellvertretende Ortsgruppenleiter Karl Becker sprechen.  ([[AZ]], 2.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Das RWE senkt die Strompreise für Kleinabnehmer für Lichtstrom auf 34,5 Pfg. je kWh, für Kraftstrom auf 16 Pfg., für gewerbliche Abnehmer auf 9 Pfg.  ([[AZ]], 19.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli''' - Die AZ titelt ''Adolf Hitler säubert die SA''.  ([[AZ]], 2.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die Mordaktionen gegen Mitglieder der SA-Führung und andere politisch unliebsame Personen werden durch ein ''Gesetz über Maßnahmen der Staatsnotwehr'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 71, 3.7.1934, S.529) nachträglich für rechtens erklärt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Das ''Gesetz über den Aufbau der Sozialversicherung''  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 75, 6.7.1934, S.577-579) schafft die Selbstverwaltung der Sozialversicherungen ab.  ([[BAS 1987]], S.131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Die NS-Volkswohlfahrt organisiert die erste Kinderlandverschickung.  ([[AZ]], 11.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - Die Gemeinde verdoppelt die 1930 eingeführte Bürgersteuer. ([[AZ]], 11.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Der preußische Ministerpräsident Göring verpflichtet die preußischen Staatsanwälte und Oberstaatsanwälte auf die Sichtweise der Rechtsstaatlichkeit beim Vorgehen Hitlers am 30. Juni 1934. ([[Siegblätter]], 13. Juli 1934, S.1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli''' - Es ergeht die Aufforderung zur Anmeldung von Betrieben des Land- und Viehhandels.  ([[Amtsblatt]], Nr. 28 14.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juli''' - Hitler erhebt den Führer der SS wegen der Verdienste im Zusammenhang mit dem 30. Juni zum Reichsleiter der SS, gleichberechtigt neben dem Reichsleiter der SA. ([[Siegblätter]], 26. Juli 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - Das Amtsgericht verurteilt Hermann Abraham wegen Vergehens gegen den verbotenen Detailverkauf von Milch ab Stall zu 30 RM Geldstrafe, Moritz Abraham deswegen zu 50 RM Geldstrafe. Clementine Abraham wird wegen Beleidigung zur 150 R Geldstrafe und weitere 150 RM Geldstrafe wegen Nötigung und Freiheitsberaubung verurteilt, Meta Salomon zu 150 RM Geldstrafe wegen Nötigung und Freiheitsberaubung, ihr Verlobter Fritz Mayer wegen dieser Vergehen zu 3 Monaten Gefängnis. Sie sollen eine ehemalige Hausangestellte zu einer Erklärung haben zwingen wollen.  ([[AZ]], 21.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Die Dauerprüfungsfahrt ''2000 Kilometer durch Deutschland'' führt am 22. Juli auch durch die Stadt, die daher innerorts von 0.15 Uhr bis 16.00 Uhr für Fahrzeuge von Siegburg kommend in Richtung Limburg gesperrt ist.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 4.7.1934, S 928 e - 928  k)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Die Teilnehmer aus Altenkirchen an der 2000-km-Deutschlandfahrt, Heinrich Sturm und Karl Müller, erwartet bei ihrer Rückkehr ein großer Empfang durch die Motor-SA, das Trommlerkorps des Arbeitsdienstlagers und den Bürgermeister Blank.  ([[AZ]], 25.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Mit dem ''Gesetz über das Staatsoberhaupt des deutschen Reiches'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 89, 2.8.1934, S.747) wird am Tage vor dem Ableben Hindenburgs die Nachfolgefrage durch Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hilers geregelt.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Zur zwanzigjährigen Wiederkehr des Kriegsausbruchs wird zur Erinnerung an die Gefallenen Kirchgeläut aller evangelischen Kirchen angeordnet. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr. 40, 1934, S.111) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - In einer Verordnung wird die Abhaltung einer tags zuvor beschlossenen Volksabstimmung zur Zusammenfassung der beiden höchsten Staatsämter geregelt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 93, 3.8.1934, S.757)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - In der Evangelischen Kirche wird ein Trauergottesdienst für den Reichspräsidenten Hindenburg auf Anordnung durchgeführt.  ([[AZ]], 4.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Es gibt in den Schulen die Rundfunkübertragung der Trauerfeier im Reichstag für den verstorbenen Reichspräsidenten. ([[Schultagebuch Michelbach]], 1932/33, S.49) (eb) ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Während des Trauergottesdienstes in Berlin findet eine Trauerparade der SA statt. Vonn 11.45 Uhr bis 12 Uhr herrscht Verkehrsruhe, die Glocken läuten.  ([[AZ]], 4.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Der preußische Minister des Innern ordnet an, dass alle Abbildungen und Büsten von Persönlichkeiten , die am Novembersturz 1918 beteiligt waren, aus den Dienstgebäuden (auch der Gemeinden) zu entfernen sind. Dieses gilt auch für Hoheitszeichen und schwarz-rot-gelbe Flaggen. ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1934, S.145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August'''&lt;br /&gt;
:* Es ergeht Befehl zur Beflaggung aller Häuser während der Volksabstimmung.  ([[AZ]], 16.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bei der Volksabstimmung über die Nachfolge des verstorbenen Reichspräsidenten Hindenburg durch Adolf Hitler wird in der Stadt mit Dieperzen und Leuzbach) bei 2781 Stimmberechtigten und 2723 abgegebenen gültigen Stimmen bei 17 ungültigen Stimmen  mit 2558 Ja-Stimmen und 148 Nein-Stimmen gestimmt. ([[Schulchronik Eichelhardt]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. August''' - An der Generalversammlung der Westerwald-Bank Hachenburg nimmt der Altenkirchener Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, teil. ([[Krauß/Gerz 2012]], S.77)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - In einer Anordnung des zuständigen Arbeitsamts Neuwied wird mitgeteilt, dass Jugendliche, die ihren Arbeitsplatz für arbeitslose Familienväter freimachen und als Arbeitsdienstler oder Landhelfer tätig werden, später bei der Arbeitsplatzvergabe bevorzugt werden.  ([[AZ]], 28.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' - Die Ortsgruppe Altenkirchen des Deutschen Luftsportverbandes hat ein erstes Schulungsflugzeug in Betrieb genommen, das auf den Namen &amp;quot;Westerwald&amp;quot; getauft wird. Das Fluggelände auf dem &amp;quot;Steinchen&amp;quot; ist von der Luftpolizei abgenommen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.028, 06.09.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Ohne exaktes Datum wird die Rückkehr mit Sonderzug vom Reichsparteitag in Nürnberg gemeldet, an dem die SA-Standarte Altenkirchen unter Standartenführer Pagel mit 250 SA-Leuten teilgenommen hat (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.034, 13.09.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Das Erntedankfest wird mit Festgottesdienst, Aufmarsch der NS-Organisationen, einem Festzug und einem Festabend in der Stadthalle begangen.  ([[AZ]], 27.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober'''&lt;br /&gt;
:*  Die bisher in der Stadt bestehenden Handwerker-Innungen, die Friseurinnung, Maler- und Anstreicherinnung, Schmiedeinnung, Schneiderinnung, Schreinerinnung, Schuhmacherinnung, Dachdeckerinnung, Elektroinstalleursinnung, Bäckerinnung, Fleischerinnung, Müllerinnung werden aufgelöst und in Innungen des Kreises überführt.  ([[AZ]], 1.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Reichs-Straßenverkehrsordnung tritt in Kraft ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 59, 30.5.1934, S.455-464). Nach dem Plan der Fahrzeugkennzeichnung in der Ausführungsanweisung vom 29.9.1934 ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 112, 9.10.1935, S. 897) erhalten Fahrzeuge in der Rheinprovinz (außer im Regierungsbezirk Düsseldorf) das Kennzeichen IZ. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Die Eierpreise werden je nach Größe auf 8,5 bis 12 Pfg festgesetzt.  ([[AZ]], 9.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Die Stadt hat mit Dieperzen und Leuzbach 3697 [[Einwohner]], davon sind 1664 männlich und 1933 weiblich. 2655 sind evangelischen, 922 katholischen, 70 jüdischen Glaubens.  ([[AZ]], 29.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - Gauleiter Simon führt in der Stadthalle Altenkirchen August Venter als neuen Kreisleiter der NSDAP ein und verabschiedet dessen Vorgänger Sieler (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.068, 23.10.1934, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' - Die Erzeuger erhalten je Zentner Kartoffeln 2,75 RM; sie kosten in kleineren Städten 3,50 RM.  ([[AZ]], 23.10.1934)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Die Eierpreise steigen auf 9,5 bis 12 Pfg..  ([[AZ]], 16.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Es gibt Schulfrei zum Simon-Juda-Markt.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Schaufensterscheiben der Fa. Aron in der Wilhelmstraße werden eingeschlagen.  ([[AZ]], 29.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31.Oktober''' &lt;br /&gt;
:* Die Schüler gehen zum Reformationsgottesdienst. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Gauleiter Gustav Simon führt den neuen Kreisleiter August Venter in einem Festakt in der Stadthalle in sein Amt ein. (Nationalblatt Nr. 52, 2. März 1939) [[Organisationsstruktur 1939]] Vgl. auch [[Maier 2009]], Nr. 315. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Der Amtsbürgermeister Blank übernimmt auch das Amt des Gemeindeschulzen von Adolf Jahn. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 273)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November'''&lt;br /&gt;
:*   Eine Zuleitung aus dem Johannistal zu den Hochdruckquellwasserleitungen aus der Bellersbach (seit 1887) und dem Tal Amteroth-Herpteroth (seit 1896) wird hergestellt. ([[AZ]], 29.10.1934) (eb) und ([[Krämer 1999b]], S. 182). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Eierpreise steigen erneut auf 11,5 bis 14 Pfg.  ([[AZ]], 7.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Mitglieder des Jungvolks, der HJ und des BdM unterliegen der Grußpflicht gegenüber Mitgliedern der Parteigliederungen und der Wehrmacht, bei Androhung von Disziplinatrstrafen bei Nichtbefolgen.  ([[AZ]], 9.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Die Gestapo erklärt die Existenz ''bürgerlicher Geselligkeitsvereine'' als ''Klassenvereine'' für unerwünscht im NS-Staat. Der Amtsbürgermeister berichtet am 30.11. über den Verein ''Das Stübchen'', der Geselligkeit unter Akademikern pflege und nicht nach außen in Erscheinung trete. Die Auflösung  sei daher nicht erforderlich.  Die Kasinogesellschaft Altenkirchen sei in Auflösung begriffen. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/129) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Dezember''' - Es ergeht eine Verfügung des Landrats zur Berufung der anstelle der bisherigen Gemeinderäte bestellten ''Gemeindeältesten'' Ortsgruppenleiter Hermann Marenbach, SA-Standartenführer Otto Pagel, Hauptlehrer Wilhelm Krämer, Malermeister Eugen Gründler, Kaufmann Heinrich Bachmann und Schrankenwärter Wilhelm Schneider, die ersten für die Dauer ihres Amtes in der NSDAP, die übrigen auf sechs Jahre. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 290)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Mitglieder des Arbeitsdienstlagers Abt. 2/240 ''Mackensen'' führen das Theaterstück ''Der Erbförster'' von Otto Ludwig in der Stadthalle auf.  ([[AZ]], 14.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - Die Kartoffelpreise steigen auf 3,90 RM je Zentner bzw. 42 Pfg. je 10 Pfund.  ([[AZ]], 18.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1935|hier weiter zu 1935]]==&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1936==&lt;br /&gt;
:* Adam Hassel übernimmt in Leuzbach ein kleineres Sägewerk und baut es in kurzer Zeit zur vierfachen Kapazität aus. Es bleibt bis Ende 1986 als Familienbesitz in Betrieb. ([[RZ]], 9.12.1986) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Der [[Jahresniederschlag]] betrug 1935 930,7 mm.  ([[AZ]], 3.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Deutsche Hausangestellte bis 45 Jahre dürfen keine Anstellung bei Juden antreten. In ungekündigter Stellung können sie bleiben, wenn sie älter als 35 Jahre sind.  ([[AZ]], 7.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von diesem Tag an sind die bisherigen Ortskrankenkassen Betzdorf und Altenkirchen vereinigt, Sitz der neuen Krankenkasse für den Kreis Altenkirchen ist Altenkirchen. Max Junger aus Altenkirchen ist zu deren neuem Leiter bestellt (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.424, 30.12.1935, S. 6). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Januar''' - Es laufen Vorarbeiten für die Zusammenlegung einer Reihe von Gemeinden im Kreis Altenkirchen. So stehe das Amt Altenkirchen mit 35 Gemeinden an der Spitze der preußischen Ämter. Der nationalsozialistische Grundsatz &amp;quot;Gemeinnutz geht vor Eigennutz&amp;quot; soll bei der Neubildung voll zur Geltung kommen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.436, 15. 01.1936, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Die Mitglieder des Stadtrats werden jetzt als ''Ratsherren'' eingeführt. Neu im Rat sind Schlossermeister Otto Sturm sen., Lehrer Wilhelm Stelz, Kaufmann Carl Cramer, ab 28. April auch wieder Gärtnermeister Adolf Jahn .([[VW]], 21.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Es findet eine Großkundgebung der Kreisbauernschaft in der Stadthalle statt ([[VW]], 24.1.1936). (eb) Sehr ausführliche Berichterstattung mit detaillierten Angaben zum Inhalt der Reden und zum Gesamtprogramm ([[Siegblätter]], Nr. 34/35, 10./11.2.1936). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Februar''' - Der größte jüdische Gewerbebetrieb in der Stadt, das Textilhaus Grünebaum, wird als Kaufhaus Becker &amp;quot;arisiert&amp;quot; weitergeführt. ([[Blohm 2008]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Die SA veranstaltet eine Horst-Wessel-Gedenkstunde in der Stadthalle.  ([[VW]], 27.2.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. März''' - Die Reichswehr marschiert in das bisher entmilitarisierte Rheinland ein.  ([[VW]], 12.3.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Gauleiter Gustav Simon kommt zu einer Wahlkampfveranstaltung in die Stadthalle.  ([[VW]], 14.3.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29.März''' - In der [[Reichstagswahl]], die zu einer Volksbefragung zur Politik Adolf Hitlers stilisiert wird, stimmen in Altenkirchen mit Dieperzen und Leuzbach 2529 mit Ja und 5 mit Nein. ([[VW]], 30.3.1936) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. April''' - Die Volkswacht veröffentlicht die Richtlinien für die Entlohnung der Landarbeiter. Sie erhalten 0,36 RM Stundenlohn, als Wochenlohn 18 RM, als Monatslohn 30 RM bei freiem Wohnen.  ([[VW]], 8.4.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Nach der Tarifordnung für das Bäckerhandwerk erhalten Gesellen im 1.-2. Berufsjahr 19,50 RM Wochenlohn, im 3. Jahr 21,00 RM, im 4. Jahr 23,00 RM, im 5. Jahr 26,50 RM, im 6. Jahr 30,00 RM, ab dem 7. Jahr 34,00 RM; in Betrieben mit nur 2 Mitarbeitern werden 2 RM die Woche  weniger gezahlt.  ([[VW]], 22.4.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Dr.med.habil Franz Delougne wird Direktor der Inneren Abteilung des St.Joseph-Stifts in Bremen. (Eckart,W./Sellin,V./Wolgast,E.:Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus.- Heidelberg 2006 S. 740)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Es wird eine Kinderlandverschickung des NSV mit 25 Kindern in den Schwarzwald durchgeführt.  ([[AZ]], 9.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Für alle ab 1.1.1921 aus der Reichswehr und der Wehrmacht entlassenen Soldaten wird die Kameradschaft Altenkirchen des Soldatenbundes gegründet.  ([[AZ]], 8.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Satzung der Drängenossenschaft &amp;quot;In der Driescheid&amp;quot; Gemarkungen Altenkirchen, Helmenzen und Kettenhausen. (Amtsblatt Nr. 29,4.7.1936, S.109/110) Siehe auch ([[Neuhaus 2007]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Im Johannistal wird der neue Schießstand des Schützenvereins eröffnet.  ([[AZ]], 18.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Mai''' - Reichsorganisationsleiter Dr. Ley steigt in Altenkirchen im Hotel Weißgerber ab, um sich mit alten Parteigenossen auszusprechen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.550, 02.06.1936, S. 11). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Der Gaumusikzug 24 Koblenz gibt in der Stadthalle ein Militärkonzert.  ([[AZ]], 30.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Für das Staatsbegräbnis von General Litzmann wird Trauerbeflaggung angeordnet.  ([[AZ]], 3.6.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Satzung für die Berufsschule Altenkirchen vom 24.3.1936 (Amtsblatt Nr.25, 6.6.1936, S. 95/97) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6.-8. Juni''' - Im Evangelischen Gemeindehaus wird die Ausstellung ''Mutter und Kind'' des Deutschen Hygienemuseums Dresden gezeigt.  ([[AZ]], 8.6.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni-31. Juli''' - Der Prozess gegen den ehemaligen Landrat Dr. Boden und den ehemaligen Sparkassendirektor Aengenheyster wird an 30 Verhandlungstagen im Sitzungssaal des Kreisständehauses durch die Auswärtige Große Strafkammer des Landgerichts Koblenz verhandelt. Es handelt sich eindeutig um einen Schau- und Gesinnungsprozess ([[Bartolosch 2019]]; [[AZ]], 16.6. bis 24.7.1936). Die einzelnen Verhandlungstage sind Gegenstand ausführlicher Berichterstattung des General-Anzeigers für Bonn und Umgegend, hier nicht im Einzelnen nachgewiesen. (ak) Das Urteil lautet auf ein Jahr Gefängnis. Die Strafe tritt Dr. Boden am 6. Februar 1939 in Wittlich an und verbüßt sie bis zum 5. September (Heyen 1984, S. 188). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' -  Der Arbeitsdienst veranstaltet eine Sonnenwendfeier mit Aufführung des Schauspiels ''Der Rütlischwur''. ([[AZ]], 20.6.1936)  (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27.-29. Juni''' - Es werden Einquartierungen von Mannschaften und Offizieren des 3. Bataillons des Infanterie Regiments 39 u. a. in Leuzbach und Altenkirchen vorgenommen. ([[AZ]], 29.6.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni''' -  Der Stadtrat wird über den Bau des Hitlerheims in der späteren Friedrich-Friesen-Straße unterrichtet. ([[Protokollbuch 1936-1950]], S.23)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni - 3. Juli''' - Die 5. Evangelische Bekenntnissynode im Rheinland tagt in Barmen. Sie bezeichnet sich als ''kirchlich legitime Leitung der Kirche'', denen staatliche Stellen gegenüberstehen, die ''tatsächliche Gewalt'' haben. ([[Beckmann 1975]], S. 340) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 1. Juli'''&lt;br /&gt;
:*   Es wird eine Zahlung von 10 RM Kinderbeihilfe im Monat ab dem 5. Kind gewährt.  ([[AZ]], 17.6.1936)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*   Eheschließungen sind nur noch nach Ausschluss von gesundheitlichen Ehehindernissen möglich.  ([[AZ]], 3.7.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*   Es werden neue Poststellen eingerichtet in Michelbach, Amteroth, Gieleroth, Berod, Wahlrod, Borod, Mudenbach, Oberingelbach und Sörth. Sie alle sind dem Postamt Altenkirchen unterstellt, das als Leitpostamt gilt. Die amtliche Bezeichnung dieser Orte schließt an den Ortsnamen den Namen des Leitpostamtes mit vorangestelltem &amp;quot;über&amp;quot; an, z. B. &amp;quot;Mudenbach über Altenkirchen&amp;quot; ([[Schmidt, A. 2024]], S. 453f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli - 16. August''' - Während der Olympischen Spiele ist angeordnet, private Gebäude zu beflaggen.  ([[AZ]], 28.7.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Urteil gegen Dr. Boden lautet auf ein Jahr Gefängnis und 6000 RM Geldstrafe, gegen Emil Aengenheyster auf 14 Monate Gefängnis und 1800 RM Geldstrafe.  ([[AZ]], 1.8.1936 und [[Heyen 1984]]) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Die Siedlungshäuser am Driescheider Weg werden durch einen Betreuungsvertrag mit der Rheinische Heimstätten G.m.b.H. geplant und erhalten umgehend die Baugenehmigung. ([[Neuhaus 2007]], S. 98)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 1. August''' - Es wird die Kraftpostlinie Betzdorf - Altenkirchen - Koblenz eingerichtet. ([[AZ]], 28.7.1936)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August'''&lt;br /&gt;
:*  Eine Ährensammlung auf den Feldern durch den BDM wird angekündigt. ([[AZ]], 12.8.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Absturz eines englischen Postflugzeugs auf dem Weg von Hannover nach Köln bei regnerischem Wetter zwischen Ueckertseifen und Hassel fordert ein Todesopfer und einen Schwerverletzten. ([[AZ]], 12.8.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Der Wehrdienst wird auf 2 Jahre verlängert.  ([[AZ]], 25.8.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September'''&lt;br /&gt;
:*  Es gibt einen Vortrag mit Film im Union-Theater von Dr. Peil, Hamm/Sieg, vom Rassepolitischen Amt zu Fragen der Erbgesundheit.  ([[AZ]], 2.9.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Deutsche Evangelische Kirche beschließt, dass der Geistliche auch im Ornat den deutschen Gruß erweist. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr. 30, 1936, S. 113)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.-20. September''' - Das Fest der deutschen Traube wird mit Festumzug und Ausschank preisgünstigen Naheweins begangen.  ([[AZ]], 19.9.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - In der Personenstandserhebung hat die Stadt mit Dieperzen und Leuzbach 3789 [[Einwohner]], davon 1853 männlich und 1936 weiblich. 2659 sind evangelischer, 983 katholischer und 66 jüdischer Religion.   ([[AZ]], 11.12.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13.Oktober''' - Das ehemalige Gefängnis am Schlossplatz wird an die SA vermietet.  ([[AZ]], 15.10.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Es ergeht die Anordnung, dass alle öffentlichen Gebäude und Wohnhäuser mit Beflaggung auf Vollmast zu schmücken sind.  ([[AZ]], 9.11.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Die Marinekameradschaft benennt sich in ''Marinekameradschaft Admiral von Reuter'' um. ([[AZ]], 16.11.1936) Ludwig von Reuter war als damaliger Vizeadmiral Befehlshaber der in Scapa Flow internierten deutschen Flotte, die er am 21.6.1919 versenken ließ, um ihre Auslieferung zu verhindern. (Der Neue Brockhaus, Bd.3, 1937, S.718)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. November''' - Es gibt NSDAP-Kundgebung in der Stadthalle mit Prinz August Wilhelm von Preußen als Hauptredner.  ([[AZ]], 25.11.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - In der Stadt wird die erste Luftschutzübung abgehalten.  ([[AZ]], 27.11.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Mit dem Gesetz über die Hitler-Jugend ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 113, 3.12.1936, S. 993) werden HJ und BDM zu Zwangsorganisationen für alle Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren.  ([[AZ]], 3.12.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 8. Dezember''' - Es werden Kursmünzen mit dem Reichsadler mit Hakenkreuz ausgegeben. ([[Schön 2004]], S.123-127)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die SA veranstaltet eine Wintersonnenwendfeier am Bismarckturm.  ([[AZ]] 21.12.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1937|hier weiter zu 1937]]==&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* S */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#F0FFF0; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
| Zurück zu [[Literatur]] - [[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Chronik]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:1px solid #000080; margin-bottom:2em; padding:5px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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'''Inhaltsverzeichnis''': [[A - C#A|A]] - [[A - C#B|B]] - [[A - C#C|C]] - [[D - G#D|D]] - [[D - G#E|E]] - [[D - G#F|F]] - [[D - G#G|G]] - [[H - J#H|H]] - [[H - J#I|I]] - [[H - J#J|J]] - [[K - N#K|K]] - [[K - N#L|L]] - [[K - N#M|M]] -  [[K - N#N|N]] - [[O - S#O|O]] - [[O - S#P|P]] - [[O - S#Q|Q]] - [[O - S#R|R]] - [[O - S#S|S]] - [[T - Z#T|T]] - [[T - Z#U|U]] - [[T - Z#V|V]] - [[T - Z#W|W]] - [[T - Z#X|X]] - [[T - Z#Y|Y]] - [[T - Z#Z|Z]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==O==&lt;br /&gt;
'''Oberndorff, Lambert von''': Regesten der Pfalzgrafen bei Rhein.- Band 2, 1. Lieferung 1400-1410, Innsbruck 1912  ([[Oberndorff 1912]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oeben, Marcel &amp;amp; Schneider, Daniel''': Die Stadtrechtsverleihung an Altenkirchen, Hachenburg und Weltersburg. Mit Edition der Urkunde von 1314. - In: Nassauische Annalen Bd. 125 (2014), S. 53-65. ([[Oeben &amp;amp; Schneider 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oedinger, Friedrich Wilhelm''': Die Erzdiözese Köln um 1300. Heft 1: Der Liber Valoris. Bonn 1967 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde XII). ([[Oedinger 1967]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oertel, Eucharius Ferdinand Christian''': Georg Ludwig Oeder der erste Rektor bei der Einweihung des neuen Gymnasiums in Ansbach am 12. Juni 1737 [...] nebst einer Chronik der Stadt Ansbach wie sie war und ist. - Ansbach 1837. ([[Oertel 1837]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Offizielles Adreß-Buch für Rheinland-Westphalen'''.- Elberfeld 1834 ([[Adreßbuch 1834]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Offizielles Adreß-Buch für Rheinland-Westphalen'''  hrsg. von Rüttger Brüning .- Elberfeld 1838  ([[Adreßbuch 1838]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ohnishi, Takeo''': Die preußische Steuerreform nach dem Wiener Kongreß.- In: Vogel, Barbara (Hrsg.): Preußische Reformen 1807-1820.- Königstein 1980  ([[Ohnishi 1980]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Okunlola, Suzah''': &amp;quot;Dem Volk dienen&amp;quot;. Ein Lesebuch zur Geschichte der Polizei Rheinland-Pfalz 1945-2008. Mit einer Einführung von Walter Rummel. Koblenz 2009 (= Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Bd. 109). ([[Okunlola 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oncken, Wilhelm / Heyck, Eduard''': Zeitalter Friedrichs des Großen.- In: Pflugk-Harttung, Julius von (Hrsg): Weltgeschichte. Band 5: Neuzeit 1650-1815.- S.251-427, Berlin 1908  ([[Oncken/Heyck 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Otto Hermes GmbH''' (Hg.): 75 Jahre Otto Hermes GmbH.- Altenkirchen 1995 ([[Otto Hermes GmbH 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ottweiler,Gottfried''': Der Hugenott Jacques (Jakob) Remy aus Lothringen und seine Frau Catharina Remy, verw. Wingender, geb. Heymann, aus Höhr: Stammeltern einer Großfamilie im Westerwald.- In: Der Westerwald 76. Jahrgang 1983, Heft 1, S.14-18 ([[Ottweiler 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ottweiler, Hildegard''': Pfarrer Theodor Maas in Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1988, Altenkirchen  1987,  S.280-282  ([[Ottweiler 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Overkott, Horst W.''': Martin Sinemus - Pfarrer und Historiker - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2012, Altenkirchen  2011, S.268-277  ([[Overkott 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P==&lt;br /&gt;
'''Pädagogisches Zentrum''': Juden in Altenkirchen.- (=PZ-Information 5/88 Geschichte) Bad Kreuznach 1988 ([[PZ 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pannier, Karl''': Verfassung des Freistaats Preußen vom 30. November 1920 nebst Wahlgesetz, Wahlordnung und Ergänzungsgesetzen.- Leipzig o. D. ([[Pannier o. D.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Patschovsky, Alexander''': Zur Ketzerverfolgung Konrads von Marburg.- In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Band 1981, S. 641 - 693  ([[Patschovsky 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Patt, Silvia''': Aus „Erzfeinden“ wurden Freunde.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2008, Altenkirchen 2007, S.86-90 ([[Patt 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pauls, Emil''': Zur Geschichte der Erdbeben des 17. und 18. Jahrhunderts in der Aachener Gegend.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein Heft 56, Jahrgang 1893, S.91-115  ([[Pauls 1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pendaries, Yveline''': Les procès de Rastatt (1946-1954).- Bern 1995  ([[Pendaries 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Georgens/ Hertzogen zu Sachsen ... Veroednung Wie es in Seiner Fürstl. Durchl. Fürstenthum und Landen/ Bey itzigen gefährlichen SterbensLäuften/ und da nach Gottes Willen die ansteckende Seuche auch in selbigen einschlichen solte ...- Eisenach 1680  ([[Pestordnung 1680]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pettenegg, Gaston Graf von''': Die Urkunden des Deutsch-Ordens-Centralarchives zu Wien.- Prag 1887 ([[Pettenegg 1887]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfeiffer, Friedrich''': Rheinische Transitzölle im Mittelalter.- Berlin 1997 ([[Pfeiffer 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pflugk-Harttung, Julius von''': Weltgeschichte. Band 5: Neuzeit 1650-1815.- Berlin 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philippi, Friedrich''': Die Kaiser-Urkunden der Provinz Westfalen aus den Jahren 901-1254.- Münster 1881 ([[Philippi 1881]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philippi, Friedrich''': Siegener Urkundenbuch.- Bd. 1, Siegen 1887 ([[Philippi 1887]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philippi, Friedrich''': Siegener Urkundenbuch.- Bd. 2, Siegen 1927 ([[Philippi 1927]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ploetz, Karl Julius''': Der grosse Ploetz. Auszug aus der Geschichte.- 29. Auflage Freiburg 1980 ([[Ploetz 1980]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Plotho, Carl von''': Der Krieg in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813 und 1814. Zweiter/Dritter Theil. Berlin 1817. ([[Plotho 1817]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Poellnitz, Paul von''': Stammtafeln der Familie von Poellnitz. Berlin 1893. ([[Poellnitz 1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Poenitz, Carl Eduard''': Die Eisenbahnen als militärische Operationslinien betrachtet und durch Beispiele erläutert von Pz. Nebst Entwurf zu einem militärischen Eisenbahnsystem für Deutschland. - Adorf 1842. ([[Poenitz 1842]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Poettgen, Jörg''': Glocken der Spätgotik. Werkstätten von 1380 bis 1550. Köln 1997 (= Geschichtlicher Atlas der Rheinlande Beiheft XII/4). ([[Poettgen 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Poncelin de La Roche-Tilhac, Jean-Charles''': Campagnes de Louis XV, ou Tableau des expéditions militaires des Français sous le dernier regne.- Paris 1788  ([[Poncelin 1788]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pons, Rouven''': Rokoko in Altenkirchen? &amp;quot;Tapisserie&amp;quot;-Fragmente im Hessischen Hauptstaatsarchiv entdeckt. - In: ARCHIVnachrichten aus Hessen, Heft 14/2, S. 18-19. ([[Pons 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Posse, Otto / Ermisch, Hubert''':  Urkunden der Markgrafen von Meissen und Landgrafen von Thüringen 1100-1195.- (= Codex diplomaticus Saxoniae regiae) Band 1, Leipzig 1889  ([[Posse 1889]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pothmann, Dieter''': Was hat die Privilegierte Apotheke in Altenkirchen mit der Düssseldorfer Papierindustrie zu tun? - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008, S. 215-219  ([[Pothmann 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Preußische Gesetzsammlung''': Berlin 1919-1942  ([[Gesetzsammlung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Priewer, Helmut/ Evers, Hans-Dieter''': Das Kindbettfieber.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1999, S.219-222 ([[Priewer 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Priewer, Helmut/ Evers, Hans-Dieter''': Die Ruhr- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, S.282-286 ([[Priewer 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Priewer, Helmut/ Priewer, Mathias''': Die Grippe- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.271-276 ([[Priewer 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 14.8.1930 bis 20.9.1935.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1930-1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 14.2.1936 bis 5.4.1950.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1936-1950]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 14.4.1950 bis 17.2.1956.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1950-1956]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 13.4.1956 bis 20.10.1960.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1956-1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 22.11.1960 bis 21.10.1964.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1960-1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 16.11.1964 bis 27.4.1967.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1964-1967]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 12.6.1967 bis 22.7.1970.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1967-1970]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 1.9.1970 bis 23.10.1972.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1970-1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 31.10.1972 bis 12.6.1975.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1972-1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 8.10.1975 bis 5.12.1978.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1975-1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 11.1.1979 bis 17.12.1981.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1979-1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 30.3.1982 bis 15.6.1984.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1982-1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 11.7.1984 bis 22.12.1987.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1984-1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 22.3.1988 bis 18.12.1990.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1988-1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 5.2.1991 bis 30.4.1994.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1991-1994]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 16.8.1994 bis 11.5.1994.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1994-1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 17.8.1999 bis 18.5.2004.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 1999-2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Protokollbuch''' der maschinenschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung,Beschlussfassung und Matarialien des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 13.7.2004 bis 28.4.2009.- gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Protokollbuch 2004-2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pufendorf, Samuel von''': Herrn Samuel von Pufendorf Sechs und Zwantzig Bücher Der Schwedisch- und Deutschen Kriegs-Geschichte [...]. Franckfurt am Mayn und Leipzig 1688. ([[Pufendorf 1688]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Puille, Stephan''': Transkription der ältesten Tonaufnahme Altenkirchener Bürger. ([[Puille]], [[Tonaufnahme 1890]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Q==&lt;br /&gt;
'''Quarz, Gerd''': Groß geworden - Jung. geblieben.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1983, Altenkirchen  1982 S.50-54 ([[Quarz 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==R==&lt;br /&gt;
'''Ramseger, Karl''': Was litt das Altenkirchener Land im 7jährigen Krieg? In: Heimat-Blatt und Geschichtschronik für die ehemals Wied'schen und Nassauischen Lande, für Westerwald, Eifel und Mittelrhein, 15. Jg. (1936), S. 19-22. ([[Ramseger 1936]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rathgeber, Christina''': Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817-1934/38. Hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Bd. 1. 19.3.1817 - 30.12.1829 Hildesheim 2001 (= Acta Borussica, Neue Folge 1. Reihe). ([[Rathgeber 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rausch, Jakob''': Geschichte des Kreises Altenkirchen. - Altenkirchen 1921  ([[Rausch 1921]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rauthe, Simone''': &amp;quot;Scharfe Gegner&amp;quot;.- Bonn 2003 (= Schriften des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte)  ([[Rauthe 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rauw, Johannes''': Cosmographia. (...). Frankfurt am Main 1597. ([[Rauw 1597]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reck, Johann Stephan''': Geschichte der gräflichen und fürstlichen Häuser Isenburg, Runkel, Wied....- Weimar 1825  ([[Reck 1825]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Redlich, Otto R.''': Düsseldorf und das Herzogtum Berg nach dem Rückzug der Österreicher aus Belgien 1794 und 1795. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte des kurpfälzischen Heeres.- In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins : Jahrbuch d. Düsseldorfer Geschichtsvereins Bd. 10, 1895, S. 1-125  ([[Redlich 1895]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reese-Henn, Herta''': Die Siegener Straße in Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1996, Altenkirchen 1995, S.132-135  ([[Reese-Henn 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Regierungs-Bezirk Coblenz''' nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, samt einem doppelten Ortschafts-Verzeichniße : [Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften des Regierungs-Bezirks nach ihrer Eintheilung in Gemeinden, Bürgermeistereien und Kreise.- Coblenz 1817   ([[Regierungs-Bezirk Coblenz 1817]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regierung, Abteilung für Kirchen- und Schulwesen''' (Hrsg.): Amtliches Schulblatt für den Regierungsbezirk Koblenz.- Neuwied 1920, 1921, 1923 bis Nr.15, 1924, 1925, 1926, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1934 ([[Schulblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regierungsbezirk Koblenz (Hg.)''': Zweiter General-Sanitätsbericht für 1886-1888.- Koblenz 1890 ([[General-Sanitätsbericht 1890]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regierungsbezirk Koblenz (Hg.)''': Dritter General-Sanitätsbericht für 1889-1891.- Koblenz 1893 ([[General-Sanitätsbericht 1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regierungsbezirk Koblenz (Hg.)''': Vierter General-Sanitätsbericht für 1892-1894.- Koblenz 1897 ([[General-Sanitätsbericht 1897]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Regierungspräsident in Koblenz''' (Hrsg.): Amtliches Schulblatt für den Regierungsbezirk Koblenz.- Neuwied 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943 Nr.1-11  ([[Schulblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rehorn, Karl''': Der Westerwald. Frankfurt/M. 1912 (Reprint: Vaduz/Lichtenstein 1984). ([[Rehorn 1912]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reichskanzleramt''' (Hg.): Reichsgesetzblatt.- Berlin 1871-1880  ([[Reichsgesetzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reichsamtdes Innern''' (Hg.): Reichsgesetzblatt.- Berlin 1881-1918  ([[Reichsgesetzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reichsministerium des Innern''' (Hg.): Reichsgesetzblatt.- Berlin 1918-1945  ([[Reichsgesetzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 kpl. gesichtet, 1920 gesichtet, 1921 gesichtet, 1922 I+II gesichtet, 1923 I+II gesichtet, 1924 I+II gesichtet, 1925 I+II gesichtet, 1926 I+II gesichtet, 1927 I+II gesichtet, 1928 I+II gesichtet, 1929 I+II gesichtet, 1930 I+II gesichtet, 1931 I+II gesichtet, 1932 I+II gesichtet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 I+II gesichtet, 1934 I+II gesichtet, 1935 I+II gesichtet, 1936 I+II gesichtet, 1937 I+II gesichtet, 1938 I+II gesichtet, 1939 I+II gesichtet, 1940 I+II gesichtet, 1941 I+II gesichtet, 1942 I+II gesichtet, 1943 I+II gesichtet, 1944 I+II gesichtet, 1945 I+II gesichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trennung in einen Teil I mit Veröffentlichungen zur inneren, in Teil II zur äußeren Politik ab 1922 wird bei den Nachweisen zu den einzelnen Ereignissen hier in der Weise gehandhabt, dass nur Teil II ausdrücklich benannt wird. Ohne Zusatz ist von einer Veröffentlichung in Teil I auszugehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reifenrath, Roderich''': Heinrich Hoffmann. Vor 60 Jahren gründete der Pädagoge in Dierdorf ein Landerziehungsheim.- In: Heimatjahrbuch 2010 Landkreis Neuwied S.361-365  ([[Reifenrath 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reinhard, Johann Paul''': Entwurf einer Historie des Chur- und Fürstlichen Hauses Sachsen.- 3. Auflage Leipzig 1776  ([[Reinhard 1776]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisach, Karl August von''': Mann-Buch der Grafschaft Sayn. - In: Archiv für Rheinische Geschichte. Zweiter Theil. Koblenz 1835, S. 125-159. ([[Reisach 1835]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Renard, Edmund''': Die Kunstdenkmäler des Siegkreises.- Düsseldorf 1907  ([[Renard 1907]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Restorff, F. von''': Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen.- Berlin und Stettin 1830 ([[Restorff 1830]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reuter, Marcus''': Das letzte Bollwerk des Weströmischen Reiches - Kaiser Valentinian I. und sein Festungsbauprogramm. In: Begleitband zur Ausstellung Der Untergang des Römischen Reiches. Rheinisches Landesmuseum Trier, Museum am Dom Trier, Stadtmuseum Simeonstift Trier. Darmstadt 2022, S. 64-70. ([[Reuter 2022]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rhein-Zeitung''': &lt;br /&gt;
*Papierversion: Ausgabe HA - Region Altenkirchen ([[RZ]]) '''Rheinzeitung - Papierausgaben der Ausgabe H=Altenkirchen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
archiviert im Archiv der Rhein-Zeitung Koblenz ab April 1946, im Kreisarchiv Altenkirchen ab Juni 1948 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946: Apr.-Dez. (eb). 1947 (ak), 1948 (eb), 1949 (eb), 1950 (eb), 1951 (eb), 1952 (eb), 1953 (eb), 1954 (eb)(ak), 1955 (eb), 1956 (eb), 1957 (eb), 1958 (eb), 1959 (eb), 1960 (eb), 1961 (eb), 1962 (eb), 1963 (eb), 1964 (eb), 1965 (eb), 1966 (eb), 1967 (eb), 1968 (eb), 1969 (eb), 1970 (eb), 1971 (eb), 1972 (eb), 1973 (eb), 1974 (eb), 1975 (eb), 1976 (eb), 1977 (eb), 1978 (eb), 1979 (eb), 1980 (eb), 1981 (eb), 1982 (eb), 1983 (eb), 1984 (eb), 1985 (eb), 1986 (eb), 1987 (eb), 1988 (eb), 1989 (eb), 1990 (eb), 1991 (eb), 1992 (eb), 1993 (eb),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Internet: http://rhein-zeitung.de ([[RZ]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ribhegge, Wilhelm''': Die Systemfunktion der Gemeinden.- In: Aus Politik und Zeitgeschichte B 47/73, Bonn 1973, S.3-29  ([[Ribhegge 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Riesenthal, Oskar von''': Die Raubvögel Deutschlands und des angrenzenden Mitteleuropas. Cassel 1876. ([[Riesenthal 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Riezler, Sigmund''': Vatikanische Akten zur deutschen Geschichte in der Zeit Ludwigs des Bayern.- Innsbruck 1891 ([[Riezler 1891]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ringel, A.''': Gutachterliche Untersuchung der Benzoldampf-Explosion im Regenwasserkanal der Stadt Altenkirchen.- In: Gesundheits-Ingenieur. Zeitschrift für die gesamte Stadthygiene. Band 55, 1932, S. 396-399, 406-409  ([[Ringel 1932]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ritter, Franz''': Die römischen Flotten bei Bonn und Boulogne, die Pfahlbrücken des Julius Cäsar bei Bonn und Neuwied. - In: Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande 37, S. 1-30. ([[Ritter 1864]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ritter, Franz''': Erzbischof Dietrich von Moers und die Stadt Köln in den Jahren 1414 bis 1424.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 56,1893, S. 1-90 ([[Ritter 1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ritter, Johann David''': Vermischte Gedancken Bey Sr. Hoch-Fürstl. Durchlaucht Des Regierenden Herrn Marggraffens Zu Brandenburg-Onolzbach, etc. glücklich unternommenen Hin- und Ruck-Reise in die Höchst-Deroselben Erblich angefallenen Graffschafft Sayn. - o. O., o. J. [Bayerische Staatsbibliothek MDZ; Signatur 2 P.o.germ. 31] ([[Ritter o. J.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rödel, Volker''': Pfalzgrafen, Grafen und Reichsministerialen am Mittelrhein im 12. und beginnenden 13. Jahrhundert.- In: Rheinische Vierteljahrsblätter 2006, S. 77-104 ([[Rödel 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Röhricht, Reinhold''': Studien zur Geschichte des Fünften Kreuzzuges.- Innsbruck 1891 ([[Röhricht 1891]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Römheld, Walter''': 400 Jahre evangelische Predigt in der Grafschaft Sayn. - In: 400 Jahre Kirche der Reformation in der ehemaligen Grafschaft Sayn. 1560/1960. Hachenburg 1960, S. 11-31. ([[Römheld 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rönne, Ludwig von / Simon, Hermann''': Die früheren und gegenwärtigen Verhältnisse der Juden in den sämmtlichen Landestheilen des preußischen Staates.- Breslau 1843  ([[Rönne 1843]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Roessler, Alfred von''': Geschichte des königlich-preussischen 1. Nassauischen Infanterieregiments Nr. 87 und seines Stammes, des 1. Herzoglich Nassauischen Infanterie-Regiments 1809-1874.- Berlin 1882  ([[Roessler 1882]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Romeyk, Horst''': Der Gau Moselland in der nationalsozialistischen Reichsreform.- In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 11, 1985, S.247-   ([[Romeyk 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Romeyk,Horst''': Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungbeamten der Rheinprovinz.- 1994  ([[Romeyk 1994]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rosen, Klaus-Henning''': Geschichte des Katasterwesens in der preußischen Rheinprovinz.- In: Heimat-Jahrbuch 2011 Landkreis Neuwied, Neuwied 2010, S.287-291  ([[Rosen 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rosenberg,Holger / Grabowsky,Hans-Ludwig''': Die deutschen Banknoten ab 1871.- 20. Auflage, Regenstauf 2015 ([[Rosenberg/Grabowsky 2015]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rossel, K.''': Krönungs-Reise König Friedrichs IV. von Frankfurt nach Aachen 1442. - In: Nassauische Annalen 6 (2), S. 385-386. ([[Rossel 1859]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Roth, Herrmann Josef''': Westerwaldmuseum.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2008, Altenkirchen 2007, S.138-140  ([[Roth 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rothenberger, Karl-Heinz''': Die Hungerjahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Ernährungs- und Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz 1945-1950.- Boppard 1980  ([[Rothenberger 1980]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rudersdorf, Jochem''': General Marceau, die Blockade von Mainz und sein früher Tod 1796. Nassauische Annalen 108, 1997. ([[Rudersdorf 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rudersdorf, Jochem''': Der letzte Feldzug des französischen Generals Lazare Ho-che und das Ende des 1. Koalitionskrieges 1797. Nassauische Annalen 109, 1998. ([[Rudersdorf 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rudolph, Frank W.''': Mittelhessen bis zum 11. Jahrhundert - die Franken, die Iroschotten, Bonifatius und der Aufbau der kirchlichen Organisation.- Neiderweidbach 2011 ([[Rudolph 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rübel, Karl''': Dortmunder Urkundenbuch.- Band 1.1 (899-1340), Dortmund 1881  ([[Rübel 1881]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rückerl, Adalbert''': Die Strafverfolgung von NS-Verbrechen 1945-1978.- Heidelberg 1979  ([[Rückerl 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rüxner, Georg''': Anfang vrsprung vnnd herkommen des Thurnirs in Teutscher nation [...]. Siemern [= Simmern] 1530. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rummel, Walter''': Der &amp;quot;Feind&amp;quot; im eigenen Land. Bürokratisch-polizeilicher Umgang mit Zwangsarbeitern in den Gebieten des nördlichen Rheinland-Pfalz.- In: Brüchert, Hedwig / Matheus, Michael: Zwangsarbeit in Rheinland-Pfalz während des Zweiten Weltkriegs.- Mainz 2002, S.1-12 (=Geschichtliche Landeskunde Band 57)  ([[Rummel 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==S==&lt;br /&gt;
'''Sachse, Thuiskon Friedrich''': Handbuch des Großherzoglich-Sächsischen Privatrechts.- Weimar 1824  ([[Sachse 1824]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sammlung der landesherrlichen Edicte und anderer Verordnungen''', welchen vom 1. Julius 1816 an, im ganzen Umfange des Herzogthums Nassau Gesetzeskraft beigelegt worden ist. Erster Band enthaltend die bis zum Ende des Jahres 1815 erschienenen Edicte und Verordnungen. Wiesbaden 1817. ([[Edikte 1817]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sandkaulen, Wilhelm''': Das Notjahr 1816/17 mit besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse am Niederrhein.- Diss. Münster 1927 ([[Sandkaulen 1927]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sartor, Lutz''': Die Landwirtschaft im Amt Altenkirchen vor hundert Jahren.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1985, Altenkirchen  1984 S.208-211  ([[Sartor 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sartor, Lutz''': Das Lazarett Marienstatt am Ende des 18. Jahrhunderts.- In: Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, S.241-243; 1990, S.235-238 ([[Sartor 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sartor, Lutz''': &amp;quot;Herr Dr. Budge ist ein Jude&amp;quot;.- In: Beiträge zur Wirtschafts-, Sozial- und Zeitgeschichte des Kreises Altenkirchen III (= ''Betrifft: Heimat 8'').- Altenkirchen 1989, S.27-34  ([[Sartor 1989 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Satzungen der Schweinehutplatz-Gesellschaft''' in Altenkirchen.- Altenkirchen 1906 ([[Satzung 1906]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sauer, Wilhelm''': Codex diplomaticus Nassoicus.- Band I, erste Abteilung Wiesbaden 1885 ([[Sauer 1885]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sauer, Wilhelm''': Blüchers Übergang über den Rhein bei Caub : nebst Mitteilungen über den Aufenthalt des York'schen Corps im Herzogtum Nassau von Ende Oktober 1813 bis zum Januar 1814 ; mit dem Facsimile eines Briefes [...] /  Wiesbaden 1892 ([[Sauer 1892]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sauerland, Heinrich Volbert''': Urkunden und Regesten zur Geschichte der Rheinlande aus dem Vatikanischen Archiv.- Erster Band 1294-1326. Bonn 1902 ([[Sauerland 1902]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sauerland, Heinrich Volbert''': Urkunden und Regesten zur Geschichte der Rheinlande aus dem Vatikanischen Archiv.- Zweiter Band 1327-1346. Bonn 1903 ([[Sauerland 1903]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sauerland, Heinrich Volbert''': Urkunden und Regesten zur Geschichte der Rheinlande aus dem Vatikanischen Archiv.- Fünfter Band 1362-1378. Bonn 1910 ([[Sauerland 1910]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Von dem freiadeligen Hofgut Coberstein und seinen Bewohnern.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.):Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1986, Altenkirchen 1985 S.212-219  ([[Sayn 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Altes Schloß an der großen Heerstraße. Bilddokumentation der Geschichte des Altenkirchener Schlosses.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1988, Altenkirchen 1987 I, S.180-189; 1989, Altenkirchen 1988 II, S.185-191; 1990, Altenkirchen 1989 III, S.145-154 ([[Sayn 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Das Nachhutgefecht bei Kroppach als Endphase der Schlacht bei Altenkirchen am 4.6.1796.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, S.161-167  ([[Sayn 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': General Marceaus letzte Tage in Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1993, S.145-154. ([[Sayn 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Aus der Geschichte der Altenkirchener Kirche von den Anfängen bis zur Reformation. I. Die Anfänge des Christentums im Raume von Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1996, Altenkirchen 1995. S. 184-188. ([[Sayn 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Aus der Geschichte der Altenkirchener Kirche von den Anfängen bis zur Reformation, II. Teil. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996, S. 167-169. ([[Sayn 1996]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Die Schinkel-Kirche. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997, S. 136-137. ([[Sayn 1997a]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sayn, Hildegard''': Die Jugendstil-Kirche. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997, S. 138-139. ([[Sayn 1997b]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schäfer, Josef''': Dr.med. Bernhard Constantin von Schönebeck (1760-1835).- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hg.): Lebensbilder aus dem Kreis Altenkirchen.- Altenkirchen 1979, S.89-92  ([[Schäfer 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schannat, Johann Friedrich''': Geographische und historische Beschreibung der Eifel.- Köln 1824  ([[Schannat 1824]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schiller, Gerhard''': Der Bann Maxsain im 16. Jahrhundert. Die Wirkung herrschaftlicher Konkurrenz auf das bäuerliche Alltagsleben im Westerwald der Frühen Neuzeit. - Münster/Westfalen 2004. ([[Schiller 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schimmelmann, Adolf''': Geschichte des 8. westfälischen Infanterie-Regiments Nr 57 . 1860 - 1882.- Berlin 1883 ([[Schimmelmann 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schindler, Thomas; Wuttke, Michael; Ribbert, Karl-Heinz; Wrede, Volker; Hiß, Martin''': Erdgeschichte im Rheinland - vom Kambrium zum Tertiär.- In: Kunow, Jürgen und Wegner, Hans-Helmut: Urgeschichte im Rheinland.- Köln 2006 ([[Schindler u.a. 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schirmer, Wolfgang''': Pleistozän: Eiszeitalter und Überlieferungsbedingungen archäologischer Relikte.- In: Kunow, Jürgen und Wegner, Hans-Helmut: Urgeschichte im Rheinland.- Köln 2006, S.75-85 ([[Schirmer 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schleder, Johann Georg''': Theatri Europaei Sechster und letzter Teil [...]. Franckfurt am Mayn 1652. ([[Schleder 1652]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schlieben, Wilhelm Ernst August von''': Neuestes Gemälde der Preußischen Monarchie. - Wien 1830 (= Schütz's Allgemeine Erdkunde, Bd. 15). ([[Schlieben 1830]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schlüter, Theodor C.''':  Flug- und Streitschriften zur &amp;quot;Kölner Reformation&amp;quot;: Die Publizistik um den Reformationsversuch des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten Hermann von Wied (1515-1547).- Wiesbaden 2005  ([[Schlüter 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmeisser, Johann Christian''': Die wichtigsten Bauwerke in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen im Jahre 1749. - Siegerland 35, 1958, S. 91-98. ([[Schmeisser 1958]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmidt, Arno''': Berod bei Hachenburg. Auf den Spuren der Ortsgeschichte. Mit einem Beitrag von Karl-Erich Anhäuser. Berod 2024 ([[Schmidt, A. 2024]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmidt, E.''': F. W. Schmidt's, Königl. Preuss. Oberstlieutenant, Lokaluntersuchungen über den Pfahlgraben oder limes transrhenanus vom Rhein, unterhalb Neuwied, bis Oehringen sowie über die alten Befestigungen zwischen Lahn und Sieg. In: Annalen des Vereins für Nassauische Alterthumskunde und Geschichtsforschung, Bd. 6 (1859), S. 107-202. ([[Schmidt 1859]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmidt, Humbert''': Vor 50 Jahren... das erste eigene Papier-Notgeld des Kreises Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1972, Altenkirchen 1971 S.10-11 ([[Schmidt 1971]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmidt, Paul''': Die Wahlen im Regierungsbezirk Koblenz 1849 bis 1867/69.- Bonn 1971 (=Rheinisches Archiv Nr. 79)  ([[Schmidt, Paul 1971]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmidt, Stephan''': Datenanlage zwecks Checkliste Einträge. AKdia 2012 ([[Schmidt 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmitt, Thomas J.''': Erlebnisse eines Wisseners im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.- In: Heimatverein des Kreises Altenkichen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.256-263  ([[Schmitt 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schmitz, Ferdinand''' (Bearb.): Urkundenbuch der Abtei Heisterbach.- Bonn 1908 ([[Schmitz 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Alfred''': Der Raubüberfall auf Daaden im Jahre 1798.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.):Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1985, S.278-281  ([[Schneider 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Daniel''': Die letzten Kriegstage in Hilgenroth ud Umgebung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.):Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.109-116 ([[Schneider, Daniel 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Daniel''': Die Landstände in der Grafschaft Sayn sowie Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg. - Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 33, 2007, S. 213-229. ([[Schneider 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Daniel''': Die Schlacht von Altenkirchen 1796 in ihrem historischen Kontext.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden   Gemeinden 2012, Altenkirchen 2011, S. 183-194  ([[Schneider 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Daniel''': Die Stadtrechtsverleihung an Altenkirchen, Hachenburg und Weltersburg im Rahmen der Reichspolitik.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2014, Altenkirchen 2013, S.103-110  ([[Schneider 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Daniel''': Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2016, Altenkirchen 2015, S. 219-237  ([[Schneider 2015]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Daniel''': Die Städtepolitik des Grafen Gottfried von Sayn.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2020, Altenkirchen 2019, S. 125-137 ([[Schneider 2019]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Ekkehard''': 50 Jahre WERIT.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.35-41  ([[Schneider 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Helmhold''': Hilfsaktion für Bosnien-Herzegowina.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.):Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1994, Altenkirchen 1993, S.38-45 ([[Schneider 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Jacob''': Local-Forschungen über die alten Grenzwehren und Schanzen auf der rechten Rheinseite der Provinz Rheinpreußen. Düsseldorf 1876. (= Neue Beiträge zur alten Geschichte und Geographie der Rheinlande, Siebente Folge).  ([[Schneider 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Konrad''': Abriß der saynischen Münzgeschichte. In: Sayn. Ort und Fürstenhaus. Hrsg. v. Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. Bendorf-Sayn 1979, S. 69-73. ([[Schneider 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Konrad / Forneck, Gerd Martin''': Geld im Westerwald.- Hachenburg 1985 ([[Schneider/Forneck 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneider, Thomas''': Reichsbischof Ludwig Müller: eine Untersuchung zu Leben, Werk und Persönlichkeit.- Göttingen 1993 ([[Schneider 1993a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schölzel, Stephan''': Die Pressepolitik in der französischen Besatzungszone 1945-1949.- Mainz 1986  ([[Schölzel 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schön, Gerhard''': Münz- und Geldgeschichte der Fürstentümer Ansbach und Bayreuth im 17. und 18. Jahrhundert.- München 2008 ([[Schön 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schön, Gerhard''': Deutscher Münzkatalog. 18. Jahrhundert 1700-1806.- 4. Auflage München 2008&lt;br /&gt;
([[Schön 2008a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schön, Günter / Schön, Gerhard''': Kleiner deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute.- 34.Auflage München 2004  ([[Schön 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schönebeck, Bernhard Constantin von''': Mahlerische Reise am Niederrhein. Merkwürdigkeiten der Natur und Kunst aus den Gegenden des Niederrheins.- Heft 2, Nürnberg 1785  ([[Schönebeck 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schönhofen, Werner''': 75 Jahre Eisenbahn Linz - Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1990, Altenkirchen  1989 S.128-129  ([[Schönhofen 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schönhofen, Werner''': Vom Rhein auf den Westerwald.- In:  Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2008, Altenkirchen 2007, S.232-233  ([[Schönhofen 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schoolmeesters, Emile''': Das Stift St. Martin in Lüttich und dessen Güter und Einkünfte am Rhein.-In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 34 (1879), S.68-86   ([[Schoolmeesters 1879]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schroeder-Lanz, Hellmut''': Die Trierer Immunitätsmauer - eine Schutzmaßnahme gegen die frühmittelalterlichen Ungarneinfälle? In: Beiträge zur Kultur- und Regionalgeographie.Festschrift für Ralph Jätzold. = Trierer Geographische Studien Heft 9, 1993, S. 265-286)&lt;br /&gt;
([[Schroeder-Lanz 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schubert, H.''': Die Preußische Regierung in Koblenz, ihre Entwicklung und ihr Wirken 1816-1918.- Bonn 1925  ([[Schubert 1925]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schüler, Winfried''': Die nassauische Verfassung vom 1./2. September 1814.- In: Schmidt-von Rhein, Georg: Napoleon und Nassau.- Ramstein 2006, S. 131-137  ([[Schüler 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schüler, Winfried''': Das Herzogtum Nassau 1806-1866.- Wiesbaden 2006  ([[Schüler 2006a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schultze, Johannes''': Die Walpoden von der Neuerburg und Herren von Reichenstein.- In: Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung 38, 1908, S.104-197) ([[Schultze 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schultze, Johannes''': Fürstlich Wiedisches Archiv zu Neuwied. Urkundenregesten und Akteninventar. Hrsg. von der Fürstlich Wiedischen Rentkammer zu Neuwied. - Neuwied 1911. ([[Schultze 1911]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schütz, Willy''': 100 Jahre Turn- und Sportverein in der Kreisstadt.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1983, Altenkirchen  1982 S.55-62 ([[Schütz 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schuhmann, Günther''': Die Markgrafen von Brandenburg Ansbach. – Ansbach 1980 ([[Schuhmann 1980]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schuhmann, Günther''': Die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in Sayn-Altenkirchen 1741-1791. - Jahrbuch für fränkische Landesforschung 53, 1992, S. 265-281. ([[Schuhmann 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schulchronik der Gemeinde Eichelhardt''' Band I 1897 - 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schumacher, Ewald''': Weyerbusch als Poststation.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1960, Altenkirchen 1959 S.82-85 ([[Schumacher 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwab, Ingo''': Das Prümer Urbar.- Düsseldorf 1983  ([[Schwab 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Chronik für die Zeit vom 1. Januar 1984 bis 30. Juni 1984.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1985, Altenkirchen  1984 S.343-353 ([[Schwan 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Abfallbeseitigung, ein neuer Bürgermeister und viele Gemeinschaftseinrichtungen als Jahresthemen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1986, Altenkirchen  1985 S.27-37  ([[Schwan 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':  Jahreschrohik von Juli 1985 bis Juni 1986.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1987, Altenkirchen  1986 S.23-34  ([[Schwan 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1986 bis Juni 1987.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1988, Altenkirchen 1987 S.29-41 ([[Schwan 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1987 bis Juni 1988.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, Altenkirchen  1988 S.22-30  ([[Schwan 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1988 bis Juni 1989.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1990, Altenkirchen 1989 S.23-33  ([[Schwan 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1989 bis Juni 1990.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990   ([[Schwan 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1990 bis Juni 1991.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen 1991   ([[Schwan 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1991 bis Juni 1992.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1993, Altenkirchen 1992 ([[Schwan 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1992 bis Juni 1993.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1994, Altenkirchen 1993  ([[Schwan 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1993 bis Juni 1994.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1995, Altenkirchen 1994 ([[Schwan 1994]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik von Juli 1994 bis Juni 1995.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1996, Altenkirchen 1995 ([[Schwan 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 1995 bis Juni 1996.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996, S.25-35 ([[Schwan 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 1996 bis Juni 1997.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997, S.25-35 ([[Schwan 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 1997 bis Juni 1998.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1999, Altenkirchen 1998, S.25-35 ([[Schwan 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 1998 bis Juni 1999.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.25-35 ([[Schwan 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 1999 bis Juni 2000.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000, S.21-33 ([[Schwan 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 2000 bis Juni 2001.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.23-33 ([[Schwan 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 2001 bis Juni 2002.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2003, Altenkirchen 2002, S.21-30 ([[Schwan 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 2002 bis Juni 2003.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2004,&lt;br /&gt;
Altenkirchen 2003, S.21-30 ([[Schwan 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 2003 bis Juni 2004.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2005, Altenkirchen 2004, S.23-34  ([[Schwan 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 2004 bis Juni 2005.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2006, Altenkirchen 2005, S.25-35  ([[Schwan 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Aus dem Heimatkalender wurde ein umfangreiches Jahrbuch.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006,  S.20-39  ([[Schwan 2006.1]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''': Jahreschronik  von Juli 2006 bis Juni 2007.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.45-57  ([[Schwan 2006/2]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik  von Juli 2006 bis Juni 2007.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2008, Altenkirchen 2007, S.25-38  ([[Schwan 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik  von Juli 2007 bis Juni 2008.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008, S.25-38  ([[Schwan 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik  von Juli 2008 bis Juni 2009.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2010, Altenkirchen 2009, S.25-38  ([[Schwan 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2010 bis Juni 2011.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2012, Altenkirchen 2011, S.25-38 ([[Schwan 2011]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2011 bis Juni 2012.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2013, Altenkirchen 2012, S.25-38 ([[Schwan 2012]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2012 bis Juni 2013.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2014, Altenkirchen 2013, S.23-40 ([[Schwan 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2013 bis Juni 2014.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2015, Altenkirchen 2014, S.25-38 ([[Schwan 2014]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2014 bis Juni 2015.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2016, Altenkirchen 2015, S.25-38 ([[Schwan 2015]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2015 bis Juni 2016.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2017, Altenkirchen 2016, S.25-44 ([[Schwan 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2016 bis Juni 2017.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2018, Altenkirchen 2017, S.69-88 ([[Schwan 2017]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2017 bis Juni 2018.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2019, Altenkirchen 2018, S.23-43 ([[Schwan 2018]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2018 bis Juni 2019.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2020, Altenkirchen 2019, S.23-43 ([[Schwan 2019]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2019 bis Juni 2020.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2021, Altenkirchen 2020, S.29-51 ([[Schwan 2020]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwan, Konrad''':Jahreschronik von Juli 2020 bis Juni 2021.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2022, Altenkirchen 2021, S.23-43 ([[Schwan 2021]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwartz, Karl''': Der Bruderkrieg der Söhne Ludwig's des Frommen und der Vertrag von Verdun. Fulda 1843. ([[Schwartz 1843]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwennicke, Detlev''': Europäische Stammtafeln. Neue Folge.  Band I, Teilband 1: Die fränkischen Könige und die Könige und Kaiser, Stammesherzoge und Kurfürsten, Markgrafen und Herzoge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.- Frankfurt/Main  2. verbesserte Auflage 2005  ([[Schwennicke 2005]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwennicke, Detlev''': Europäische Stammtafeln. Neue Folge. Band XXVII: Zwischen Maas und Rhein 3.- Frankfurt/Main 2010 ([[Schwennicke 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwerz, Johann Nepomuk von''': Beschreibung der Landwirthschaft in Westfalen und Rheinpreußen. Mit einem Anhang über den Weinbau in Rheinpreußen. Erster Theil. Stuttgart 1836. ([[Schwerz 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Scotti, J.J.''' : Sammlung der Gesetze und Verordnungen, welche in den vormaligen ... Sayn-Altenkirchen'schen, Sayn-Hachenburg'schen....-nunmehr königlich preußischen- Landes-Gebieten über Gegenstände der Landeshoheit, Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege ergangen sind, vom Eintrittszeitpunkt ihrer Wirkungskraft,bis zu jenem der preußischen Gesetzgebung in den Jahren 1815 und 1816.- Zweiter Teil, Düsseldorf 1836  ([[Scotti 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seebaß, Gottfried''': Geschichte des Christentums 3: Spätmittelalter - Reformation - Konfessionalisierung, Band 2.- Stuttgart 2006 ([[Seebaß 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Anka''': Die Hochzeit des Grafen Gerhard von Sayn mit der Gräfin Johannetta von Wied im Jahre 1489.- In: Heimatverein des Kreises Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990, S. 264-265 ([[Seelbach,A. 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Anka''': 800 Jahre Pfarrei Almersbach.-  In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.56-62  ([[Seelbach, A. 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Anka''': ….und gib uns unser tägliches Brot.- In: In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2008, Altenkirchen 2007, S.143-145 ([[Seelbach, A. 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Anka''': Bombenfund in der Bahnhofstraße in Altenkirchen.-In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2022, Altenkirchen 2021, S. 120-122 ([[Seelbach 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Hans''': 30 Jahre Partnerschaft – Altenkirchen – Tarbes.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.63-68  ([[Seelbach, H. 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Hans-Gerd''': Die „Holzbachtalbahn“ Altenkirchen – Puderbach – Dierdorf – Siershahn. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2006, Altenkirchen 2005, S.87-92&lt;br /&gt;
([[Seelbach, H.-G. 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''': Der Dreißigjährige Krieg im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und im Westerwald.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.211-214   ([[Seelbach, K. 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''':  Der Saynische Erbfolgekrieg (1632-1648).- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000, S.219-222 ([[Seelbach, K. 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''': Die letzte Markgräfin.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.310-313  ([[Seelbach, K. 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''': Ein Ärzte-Streit im 19.Jahrhundert.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2003, Altenkirchen 2002, S.246-249 ([[Seelbach, K. 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''': Feuer in Altenkirchen - Der Brand von 1728.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.251-253 ([[Seelbach 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten Renate''': In dieser harten und sterbenden Zeit. Maßnahmen gegen die Pest 1620-1750. Marburg, 2007 ([[Seelbach, K. 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''': Die Altenkirchener Höhere Töchterschule.- In: Jahrbuch Westerwald-Gymnasium Altenkirchen Heft 17 2007/08, Altenkirchen 2008, S.168-170  ([[Seelbach, K. 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten''': Die Pest 1665/66 im Kirchspiel Birnbach. II.Teil.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008  S.255-257 ([[Seelbach, K. 2008a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Kirsten/ Heinemann, Horst/ Herrmann, Manfred''': Altenkirchen Westerwald 700 Jahre Stadtrechte 1914-2004. Viel mehr als  nur Zeitgeschichte.- Altenkirchen 2014 ([[Seelbach/Heinemann/Herrmann 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Hans / Schumacher, Ewald''': Die Verbandsgemeinde Altenkirchen – I. Teil In: In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2006, Altenkirchen 2005, S.74-75 ([[Seelbach/Schumacher 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seelbach, Hans / Schumacher, Ewald''': Die Verbandsgemeinde Altenkirchen – II. Teil In:  Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2008, Altenkirchen 2007, S.91-95  ([[Seelbach/Schumacher 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seibertz, Johann Suibert''': Urkundenbuch zur Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogthums Westfalen.- Band 1:  799 bis 1300. Arnsberg 1839  ([[Seibertz 1839]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Seim, Ursula''': 25 Jahre GOS - Wie alles begann.- In Jahrbuch Westerwald-Gymnasium 1997/1998, Altenkirchen 1998 S.21-27  ([[Seim 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sergent-Marceau, Antoine Francois''': Notices historiques sur le général Marceau mort dans la campagne de 1796. Milan 1820. ([[Sergent-Marceau 1820]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegblätter'''. Seit 1871 Lokal-Anzeiger für den Kreis Altenkirchen, für Siegerland, Westerwald u. Amt Morsbach. ([[Siegblätter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Simon, Bernhard''': Die Abgeordneten der 1. Wahlperiode des rheinland-pfälzischen Landtages 18. Mai 1947 - 17. Mai 1951. In: Rheinland-Pfalz entsteht. Beiträge zu den Anfängen des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz 1945-1951. Hrsg. v. Franz-Josef Heyen. Boppard a. Rh. 1984, S. 127-183. ([[Simon 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''': Kandidatenprüfungen in der Graffschaft Sayn-Altenkirchen-Hachenburg (1742-1764).- In:  Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 20, 1926, S. 106-110 ([[Sinemus 1926 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''':  Superintendent M. Georg Weigel von Altenkirchen.-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 20, 1926, S. 142-146 ([[Sinemus 1926 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''': Pfarramtskandidat  A.J.Neuhoff .-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 21, 1927, S. 54-59  ([[Sinemus 1927 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''':  Die Einführung der Union im Bezirk des Konsistoralkonvents Altenkirchen 1817-1818.- In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 21, 1927, S. 169-186  ([[Sinemus 1927 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''':  Das Pfarrergeschlecht Altgelt (1565-1898).-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 22, 1928, S.161-174  ([[Sinemus 1928 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''':  Die lutherischen Superintendenten in der Grafschaft Sayn 1562-1605.-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 22, 1928, S. 257-263  ([[Sinemus 1928 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''':  Die reformierten und lutherischen Inspektoren in der Grafschaft Sayn (1605-1816).-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 22, 1928, S. 289-305  ([[Sinemus 1928 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''':  Die Superintendenten des Kirchenkreises Altenkirchen (seit 1816).-  (1928) In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 22, 1928, S.305-308  ([[Sinemus 1928 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''': Die reformierten Geistlichen der Gemeinde Altenkirchen (Westerwald)  1605-1818.-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 23, 1929, S. 298-315  ([[Sinemus 1929 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,Martin''': Die lutherischen Geistlichen der Gemeinde Altenkirchen (Westerwald) 1560-1816.-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 23, 1929, S. 135-154  ([[Sinemus 1929 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''':  Die unierten Geistlichen von Altenkirchen (Westerwald) (1930) In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 24, 1930, S. 42-51  ([[Sinemus 1930]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''':  Verhandlungen über die Besetzung der zweiten reformierten Pfarrstelle in Altenkirchen(Westerwald) im Jahr 1722.-   In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 25, 1931, S. 94-95  ([[Sinemus 1931 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''':  Die Prüfung reformierter Kandidaten in Altenkirchen/Westerwald (1745-1763).-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 25, 1931, S. 113-118  ([[Sinemus 1931 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''':  Ordinationszeugnis des Superintendenten Johann Jakob Albrecht aus dem Jahr 1796.-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 25, 1931, S.224  ([[Sinemus 1931 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''':Johannes Andreä von Schönbach, Pfarrer in Altenkirchen .-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 22, 1928, S. 261-62  ([[Sinemus 1928 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus,  Martin''': Reinhard Susenbethus, Generalinspekteur der Grafschaft Sayn 1605-1612 .-  In: Monatshefte für rheinische Kirchengeschichte, Jahrgang 25, 1931, S. 40-49 ([[Sinemus 1931 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sinemus, Martin''': Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald). Saarbrücken 1933. ([[Sinemus 1933]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sloet van de Beele, Ludolf Anne Jan Wilt'''(Hrsg.): Oorkondenboek der graafschappen Gelre en Zutfen tot op den slag van Woeringen, 5. juni 1288.- 's-Gravenhage  1872 ([[Sloet 1872]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Söhngen, Wilhelm''': Geschichte der Stadt Hachenburg. Zugleich Festschrift zur Sechshundertjahrfeier der Stadt. Hachenburg 1914. ([[Söhngen 1914]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solbach, Benno''': Aus der Rechtsgeschichte des Kreises Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1996, Altenkirchen 1995. S. 227-231. ([[Solbach 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Vor 420 Jahren: Gesetz zur Rettung des bedrohten Waldes.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1985, Altenkirchen 1984 S.163-166; 1985, S.204-206  ([[Sommerfeld 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Aus dem Tagebuch einer Stadt und ihrer Umgebung.- Altenkirchen o. D.  ([[Sommerfeld o.D.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Die kleinen Sünden unserer Ahnen. Notizen zu Strafanzeigen aus der Zeit vor dem 30jährigen Krieg. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1996, Altenkirchen 1995, S.282 - 286  ([[Sommerfeld 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Die Stadt- und Dorfschulen um Altenkirchen in den Jahren 1842 / 1844.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.149-156  ([[Sommerfeld 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Wie wir Nassauer wurden.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.233-238   ([[Sommerfeld 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Die Gebäude der Kreisverwaltung Altenkirchen. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2006, Altenkirchen 2005, S.69-73  ([[Sommerfeld 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sommerfeld, Dieter''': Sie kämpften für Napoleon.- In:  Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.263-266  ([[Sommerfeld 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spehr, Theodor''': Der Kirchenkampf im Kreis Altenkirchen 1933-1945. Dargestellt am Beispiel des Pfarrers der Gemeinde Gebhardshain Theodor Spehr.- Weinheim 3. Auflage 2002 ([[Spehr 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spielmann, Carl''': Marceau's Asche. Zur Klarlegung historischer Thatsachen. - In: Unsere Zeit. Deutsche Revue der Gegenwart, 2. Bd., Jg. 1890, S. 536-543. ([[Spielmann 1890]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spies, Chris''': Gnade für NS-Kriegsverbrecher? Ministerpräsident Altmaier und die Begnadigungen der von französischen Gerichten verurteilten NS-Verbrecher.- In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 40. Jahrgang, Koblenz 2014, S. 453-556 ([[Spies 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spies, Johan Jakob''': Der brandenburgischen Münzbelustigungen erster Theil [...]. - Anspach 1768. ([[Spies 1768]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spies, Johan Jakob''': Der brandenburgischen Münzbelustigungen, vierter Theil [...]. - Anspach 1771. ([[Spies 1771]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stadt Altenkirchen''' (Hrsg.): Festschrift zur 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Altenkirchen.- Altenkirchen 1991  ([[Festschrift 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt Siegburg (Hg.): Urkunden und Quellen zur Geschichte von Stadt und Abtei Siegburg. Bearbeitet von '''Erich Wisplinghoff'''.- Siegburg 1964 ([[Wisplinghoff 1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Staatsarchiv Münster''': Westfälisches Urkundenbuch. Band 7: Die Urkunden des kölnischen Westfalens 1200-1300.- Münster 1908 ([[Staatsarchiv Münster 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Staatskanzlei''' (Hrsg.): Ministerialblatt der Landesregierung von Rheinland-Pfalz.- Neuwied ab 1949  &lt;br /&gt;
Jahrgänge: 1950, 1980, 2001 ([[Ministerialblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Staatskanzlei''' (Hrsg.): Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz. Amtlichen Bekanntmachungen. Mainz ([[Staatsanzeiger]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Staats- und Adreß-Calender''' des Herzogtums Nassau für das Jahr...- Wiesbaden ab 1812  ([[Staats-und Adreß-Calender]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stahl, Paul''': Alarm - die Mühle brennt.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008, S. 205-207  ([[Stahl 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stamm-Kuhlmann, Thomas'''(Hg.): Karl August von Hardenberg 1750-1822. Tagebücher und autobiographische Aufzeichnungen. - München 2000  ([[Stamm-Kuhlmann 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stamm-Kuhlmann, Thomas''': „Freier Gebrauch der Kräfte“. Eine Bestandsaufnahme der Hardenberg-Forschung. München 2001  ([[Stamm-Kuhlmann 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistik des deutschen Reiches''' Bd. 434.- Berlin 1935 ([[Statistik]] 1935) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistik und Hand-Adreßbuch der Rheinprovinz für das Jahr 1842'''.- Koblenz 1842 ([[Statistik 1842]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistische Beschreibung''' der Gr[afschaft] Sayn-Altenkirchen; ein Beytrag zur künftigen Hannöverschen Statistik. - In: Göttingisches Historisches Magazin von E. Meiners und L. T. Spittler. Zweyter Band. Hannover 1788, S. 722-741. ([[Statistische &lt;br /&gt;
Beschreibung 1788]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistische Nachrichten''' über den Regierungsbezirk Coblenz.- Koblenz 1861 ([[Statistische Nachrichten 1861]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistisches Amt: '''Verwaltungsbericht''' der Landeshauptstadt Düsseldorf für die Zeit vom 1.4.1925 bis 31.3.1928.- Düsseldorf ([[Verwaltungsbericht 1925-28]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz''' (Hg.): Territorialverhältnisse der Gemeinden in Rheinland-Pfalz von 1789 bis zur Bildung des Landes.- Bad Ems 1967 (= Statistik von Rheinland-Pfalz Band 172) ([[Statistik 1967]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz''' (Hg.): Gemeindestatistik von Rheinland-Pfalz 1970. Teil II: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit.- Bad Ems 1973 (= Statistik von Rheinland-Pfalz Band 221) ([[Gemeindestatistik 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz'''(Hg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Rheinland-Pfalz 1815 bis 1980.-Bad Ems 1982 (= Statistik von Rheinland-Pfalz Band 299) ([[Statistik 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Statut des Rindvieh-Versicherungs-Vereins''' für den Kreis Altenkirchen. - Altenkirchen. ([[Statut Rindvieh-Versicherungs-Verein 1884]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Steffens, W.''': Rheingrenze und territoriale Entschädigung in der preußischen Politik der Jahre 1795 bis 1798.- In: Westfälische Forschungen 6 (1953) ([[Steffens 1953]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steinhuber, Andreas''': Geschichte des Collegium Germanicum Hungaricum in Rom. Erster Band. Freiburg i. Br. 1895. ([[Steinhuber 1895]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Störkel, Arno''': Christian Friedrich Carl Alexander der letzte Markgraf von Ansbach-Bayreuth.-  Ansbach 1995  ([[Störkel 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stollenwerk, Alexander''': Die Cholera im Regierungsbezirk Koblenz.-In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 5,1979, S.243-257 ([[Stollenwerk 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stolze, Margret, Krämer, Heinz, Hanke, Eckard: Juden in Altenkirchen. Geschichte.Erinnerungen. Schicksale. Altenkirchen 2000 ([[Stolze, Krämer, Hanke 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stothers, Richard B.''': The Great Tambora Eruption in 1815 and Its Aftermath.- In: Science. 224, Nr. 4654, 1984, S. 1191–1198  ([[Stothers 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stramberg, Christian von''': Das Rheinufer von Coblenz bis Bonn. Historisch und topographisch dargestellt. Erster Band.- Coblenz 1853 (= Rheinischer Antiquarius [...] III. Abtheilung. 1. Band). ([[Stramberg 1853]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Streckfuß, Karl''': Der Preussen Huldigungsfest, nach amtlichen und andern sichern Nachrichten und eigener Anschauung zusammengestellt. Berlin 1840. ([[Streckfuß 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stricker, Wilhelm''': Beiträge zur Kulturgeschichte von Frankfurt a. M. - In: Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, Bd. 1, S. 317-324. ([[Stricker 1872]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Strohm, Christoph/Jürgens, Henning P.''': Martin Bucer und das Recht: Beiträge zum Internationalen Symposium vom 1. bis 3. März 2001 in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek Emden.- (= Travaux d'humanisme et Renaissance no 361) Genf 2002  ([[Strohm/Jürgens 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Struck, Wolf Heino''': [Rezension zu:](Walter Römheld, Manfred Hofmann:) 400 Jahre Kirche der Reformation in der ehemaligen Grafschaft Sayn 1560-1960. Hachenburg: Ev. Kirchengemeinde 1960. 39 S., 12 Tfn. In: Nassauische Annalen 72 (1961), S. 247-249. ([[Struck 1961]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Struck, Wolf Heino''': Das Cistercienserkloster Marienstatt im Mittelalter. Urkundenregesten, Güterverzeichnisse und Nekrolog. Wiesbaden 1965. ([[Struck 1965]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Struif, Bruno M.''': Hachenburg - ZeitSpuren einer Westerwälder Residenzstadt.- Hachenburg 1999 ([[Struif 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Struif, Bruno M. &amp;amp; Jochen Dillmann''': Marienstatt im Spiegel historischer Ansichtskarten. - Hachenburg 2016 (= GWH-Publikationen Bd. 7). ([[Struif &amp;amp; Dillmann 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stumpf-Brentano, Karl Friedrich''': Die Reichskanzler vornehmlich des X., XI. und XII. Jahrhunderts, nebst einem Beitrage zu den Regesten und zur Kritik der Kaiserurkunden dieser Zeit, Bd.: 3, Acta imperii inde ab Heinrico I. ad Heinricum VI. usque adhuc inedita.-  Innsbruck 1865 - 1881 ([[Stumpf-Brentano 1865/1881]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sublimis Advocatia ecclesiastica ordinaria Illustrissimo Comiti Saynensi in Coenobium Marienstadt vigore Fundationis ac Superioritatis territorialis v [...] : Das ist Gründlicher Beweis, Daß das Closter zu Marienstadt ... denen Herren Grafen zu Sayn ... unterworfen ... seye ... ; In Sachen des Herrn Grafen Hermans [...] Wetzlar : Stock, 1765. ([[Sublimis Advocatia 1765]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sudendorf, H.''' : Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. - Hannover 1867. ([[Sudendorf 1867]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Süssheim, Karl''': Preußens Politik in Ansbach-Bayreuth 1791-1806.- Berlin 1902  ([[Süssheim 1902]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Swiderski, Jacek''': Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen im Spiegel eiens zeitgenössischen Berichts aus dem Jahre 1802.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.248-52 ([[Swiderski 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Synagogen Rheinland-Pfalz/Saarland''': &amp;quot;... und dies ist die Pforte des Himmels&amp;quot;. Bearbeitet von Stefan Fischbach. Mainz am Rhein 2005 (= Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland, Band 2). [Synagoge Altenkirchen: S. 73-75] ([[Synagogen Rheinland-Pfalz/Saarland 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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'''Inhaltsverzeichnis''': [[A - C#A|A]] - [[A - C#B|B]] - [[A - C#C|C]] - [[D - G#D|D]] - [[D - G#E|E]] - [[D - G#F|F]] - [[D - G#G|G]] - [[H - J#H|H]] - [[H - J#I|I]] - [[H - J#J|J]] - [[K - N#K|K]] - [[K - N#L|L]] - [[K - N#M|M]] -  [[K - N#N|N]] - [[O - S#O|O]] - [[O - S#P|P]] - [[O - S#Q|Q]] - [[O - S#R|R]] - [[O - S#S|S]] - [[T - Z#T|T]] - [[T - Z#U|U]] - [[T - Z#V|V]] - [[T - Z#W|W]] - [[T - Z#X|X]] - [[T - Z#Y|Y]] - [[T - Z#Z|Z]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Schmidt,_A._2024&amp;diff=12100</id>
		<title>Schmidt, A. 2024</title>
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		<updated>2024-11-29T17:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: Die Seite wurde neu angelegt: „Schmidt, Arno: Berod bei Hachenburg. Auf den Spuren der Ortsgeschichte. Mit einem Beitrag von Karl-Erich Anhäuser. Berod 2024.  Literatur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schmidt, Arno: Berod bei Hachenburg. Auf den Spuren der Ortsgeschichte. Mit einem Beitrag von Karl-Erich Anhäuser. Berod 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1936&amp;diff=12099</id>
		<title>1936</title>
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		<updated>2024-11-29T17:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1936 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1936==&lt;br /&gt;
:* Adam Hassel übernimmt in Leuzbach ein kleineres Sägewerk und baut es in kurzer Zeit zur vierfachen Kapazität aus. Es bleibt bis Ende 1986 als Familienbesitz in Betrieb. ([[RZ]], 9.12.1986) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Der [[Jahresniederschlag]] betrug 1935 930,7 mm.  ([[AZ]], 3.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Deutsche Hausangestellte bis 45 Jahre dürfen keine Anstellung bei Juden antreten. In ungekündigter Stellung können sie bleiben, wenn sie älter als 35 Jahre sind.  ([[AZ]], 7.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von diesem Tag an sind die bisherigen Ortskrankenkassen Betzdorf und Altenkirchen vereinigt, Sitz der neuen Krankenkasse für den Kreis Altenkirchen ist Altenkirchen. Max Junger aus Altenkirchen ist zu deren neuem Leiter bestellt (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.424, 30.12.1935, S. 6). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Januar''' - Es laufen Vorarbeiten für die Zusammenlegung einer Reihe von Gemeinden im Kreis Altenkirchen. So stehe das Amt Altenkirchen mit 35 Gemeinden an der Spitze der preußischen Ämter. Der nationalsozialistische Grundsatz &amp;quot;Gemeinnutz geht vor Eigennutz&amp;quot; soll bei der Neubildung voll zur Geltung kommen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.436, 15. 01.1936, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Die Mitglieder des Stadtrats werden jetzt als ''Ratsherren'' eingeführt. Neu im Rat sind Schlossermeister Otto Sturm sen., Lehrer Wilhelm Stelz, Kaufmann Carl Cramer, ab 28. April auch wieder Gärtnermeister Adolf Jahn .([[VW]], 21.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Es findet eine Großkundgebung der Kreisbauernschaft in der Stadthalle statt.  ([[VW]], 24.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Februar''' - Der größte jüdische Gewerbebetrieb in der Stadt, das Textilhaus Grünebaum, wird als Kaufhaus Becker &amp;quot;arisiert&amp;quot; weitergeführt. ([[Blohm 2008]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Die SA veranstaltet eine Horst-Wessel-Gedenkstunde in der Stadthalle.  ([[VW]], 27.2.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. März''' - Die Reichswehr marschiert in das bisher entmilitarisierte Rheinland ein.  ([[VW]], 12.3.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Gauleiter Gustav Simon kommt zu einer Wahlkampfveranstaltung in die Stadthalle.  ([[VW]], 14.3.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29.März''' - In der [[Reichstagswahl]], die zu einer Volksbefragung zur Politik Adolf Hitlers stilisiert wird, stimmen in Altenkirchen mit Dieperzen und Leuzbach 2529 mit Ja und 5 mit Nein. ([[VW]], 30.3.1936) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. April''' - Die Volkswacht veröffentlicht die Richtlinien für die Entlohnung der Landarbeiter. Sie erhalten 0,36 RM Stundenlohn, als Wochenlohn 18 RM, als Monatslohn 30 RM bei freiem Wohnen.  ([[VW]], 8.4.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Nach der Tarifordnung für das Bäckerhandwerk erhalten Gesellen im 1.-2. Berufsjahr 19,50 RM Wochenlohn, im 3. Jahr 21,00 RM, im 4. Jahr 23,00 RM, im 5. Jahr 26,50 RM, im 6. Jahr 30,00 RM, ab dem 7. Jahr 34,00 RM; in Betrieben mit nur 2 Mitarbeitern werden 2 RM die Woche  weniger gezahlt.  ([[VW]], 22.4.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Dr.med.habil Franz Delougne wird Direktor der Inneren Abteilung des St.Joseph-Stifts in Bremen. (Eckart,W./Sellin,V./Wolgast,E.:Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus.- Heidelberg 2006 S. 740)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Es wird eine Kinderlandverschickung des NSV mit 25 Kindern in den Schwarzwald durchgeführt.  ([[AZ]], 9.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Für alle ab 1.1.1921 aus der Reichswehr und der Wehrmacht entlassenen Soldaten wird die Kameradschaft Altenkirchen des Soldatenbundes gegründet.  ([[AZ]], 8.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Satzung der Drängenossenschaft &amp;quot;In der Driescheid&amp;quot; Gemarkungen Altenkirchen, Helmenzen und Kettenhausen. (Amtsblatt Nr. 29,4.7.1936, S.109/110) Siehe auch ([[Neuhaus 2007]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Im Johannistal wird der neue Schießstand des Schützenvereins eröffnet.  ([[AZ]], 18.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Mai''' - Reichsorganisationsleiter Dr. Ley steigt in Altenkirchen im Hotel Weißgerber ab, um sich mit alten Parteigenossen auszusprechen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.550, 02.06.1936, S. 11). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Der Gaumusikzug 24 Koblenz gibt in der Stadthalle ein Militärkonzert.  ([[AZ]], 30.5.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Für das Staatsbegräbnis von General Litzmann wird Trauerbeflaggung angeordnet.  ([[AZ]], 3.6.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Satzung für die Berufsschule Altenkirchen vom 24.3.1936 (Amtsblatt Nr.25, 6.6.1936, S. 95/97) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6.-8. Juni''' - Im Evangelischen Gemeindehaus wird die Ausstellung ''Mutter und Kind'' des Deutschen Hygienemuseums Dresden gezeigt.  ([[AZ]], 8.6.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni-31. Juli''' - Der Prozess gegen den ehemaligen Landrat Dr. Boden und den ehemaligen Sparkassendirektor Aengenheyster wird an 30 Verhandlungstagen im Sitzungssaal des Kreisständehauses durch die Auswärtige Große Strafkammer des Landgerichts Koblenz verhandelt. Es handelt sich eindeutig um einen Schau- und Gesinnungsprozess ([[Bartolosch 2019]]; [[AZ]], 16.6. bis 24.7.1936). Die einzelnen Verhandlungstage sind Gegenstand ausführlicher Berichterstattung des General-Anzeigers für Bonn und Umgegend, hier nicht im Einzelnen nachgewiesen. (ak) Das Urteil lautet auf ein Jahr Gefängnis. Die Strafe tritt Dr. Boden am 6. Februar 1939 in Wittlich an und verbüßt sie bis zum 5. September (Heyen 1984, S. 188). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' -  Der Arbeitsdienst veranstaltet eine Sonnenwendfeier mit Aufführung des Schauspiels ''Der Rütlischwur''. ([[AZ]], 20.6.1936)  (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27.-29. Juni''' - Es werden Einquartierungen von Mannschaften und Offizieren des 3. Bataillons des Infanterie Regiments 39 u. a. in Leuzbach und Altenkirchen vorgenommen. ([[AZ]], 29.6.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni''' -  Der Stadtrat wird über den Bau des Hitlerheims in der späteren Friedrich-Friesen-Straße unterrichtet. ([[Protokollbuch 1936-1950]], S.23)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni - 3. Juli''' - Die 5. Evangelische Bekenntnissynode im Rheinland tagt in Barmen. Sie bezeichnet sich als ''kirchlich legitime Leitung der Kirche'', denen staatliche Stellen gegenüberstehen, die ''tatsächliche Gewalt'' haben. ([[Beckmann 1975]], S. 340) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 1. Juli'''&lt;br /&gt;
:*   Es wird eine Zahlung von 10 RM Kinderbeihilfe im Monat ab dem 5. Kind gewährt.  ([[AZ]], 17.6.1936)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*   Eheschließungen sind nur noch nach Ausschluss von gesundheitlichen Ehehindernissen möglich.  ([[AZ]], 3.7.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*   Es werden neue Poststellen eingerichtet in Michelbach, Amteroth, Gieleroth, Berod, Wahlrod, Borod, Mudenbach, Oberingelbach und Sörth. Sie alle sind dem Postamt Altenkirchen unterstellt, das als Leitpostamt gilt. Die amtliche Bezeichnung dieser Orte schließt an den Ortsnamen den Namen des Leitpostamtes mit vorangestelltem &amp;quot;über&amp;quot; an, z. B. &amp;quot;Mudenbach über Altenkirchen&amp;quot; ([[Schmidt, A. 2024]], S. 453f.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli - 16. August''' - Während der Olympischen Spiele ist angeordnet, private Gebäude zu beflaggen.  ([[AZ]], 28.7.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Urteil gegen Dr. Boden lautet auf ein Jahr Gefängnis und 6000 RM Geldstrafe, gegen Emil Aengenheyster auf 14 Monate Gefängnis und 1800 RM Geldstrafe.  ([[AZ]], 1.8.1936 und [[Heyen 1984]]) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Die Siedlungshäuser am Driescheider Weg werden durch einen Betreuungsvertrag mit der Rheinische Heimstätten G.m.b.H. geplant und erhalten umgehend die Baugenehmigung. ([[Neuhaus 2007]], S. 98)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 1. August''' - Es wird die Kraftpostlinie Betzdorf - Altenkirchen - Koblenz eingerichtet. ([[AZ]], 28.7.1936)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August'''&lt;br /&gt;
:*  Eine Ährensammlung auf den Feldern durch den BDM wird angekündigt. ([[AZ]], 12.8.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Absturz eines englischen Postflugzeugs auf dem Weg von Hannover nach Köln bei regnerischem Wetter zwischen Ueckertseifen und Hassel fordert ein Todesopfer und einen Schwerverletzten. ([[AZ]], 12.8.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Der Wehrdienst wird auf 2 Jahre verlängert.  ([[AZ]], 25.8.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September'''&lt;br /&gt;
:*  Es gibt einen Vortrag mit Film im Union-Theater von Dr. Peil, Hamm/Sieg, vom Rassepolitischen Amt zu Fragen der Erbgesundheit.  ([[AZ]], 2.9.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Deutsche Evangelische Kirche beschließt, dass der Geistliche auch im Ornat den deutschen Gruß erweist. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr. 30, 1936, S. 113)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.-20. September''' - Das Fest der deutschen Traube wird mit Festumzug und Ausschank preisgünstigen Naheweins begangen.  ([[AZ]], 19.9.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - In der Personenstandserhebung hat die Stadt mit Dieperzen und Leuzbach 3789 [[Einwohner]], davon 1853 männlich und 1936 weiblich. 2659 sind evangelischer, 983 katholischer und 66 jüdischer Religion.   ([[AZ]], 11.12.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13.Oktober''' - Das ehemalige Gefängnis am Schlossplatz wird an die SA vermietet.  ([[AZ]], 15.10.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Es ergeht die Anordnung, dass alle öffentlichen Gebäude und Wohnhäuser mit Beflaggung auf Vollmast zu schmücken sind.  ([[AZ]], 9.11.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Die Marinekameradschaft benennt sich in ''Marinekameradschaft Admiral von Reuter'' um. ([[AZ]], 16.11.1936) Ludwig von Reuter war als damaliger Vizeadmiral Befehlshaber der in Scapa Flow internierten deutschen Flotte, die er am 21.6.1919 versenken ließ, um ihre Auslieferung zu verhindern. (Der Neue Brockhaus, Bd.3, 1937, S.718)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. November''' - Es gibt NSDAP-Kundgebung in der Stadthalle mit Prinz August Wilhelm von Preußen als Hauptredner.  ([[AZ]], 25.11.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - In der Stadt wird die erste Luftschutzübung abgehalten.  ([[AZ]], 27.11.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Mit dem Gesetz über die Hitler-Jugend ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 113, 3.12.1936, S. 993) werden HJ und BDM zu Zwangsorganisationen für alle Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren.  ([[AZ]], 3.12.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 8. Dezember''' - Es werden Kursmünzen mit dem Reichsadler mit Hakenkreuz ausgegeben. ([[Schön 2004]], S.123-127)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die SA veranstaltet eine Wintersonnenwendfeier am Bismarckturm.  ([[AZ]] 21.12.1936)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1937|hier weiter zu 1937]]==&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1871==&lt;br /&gt;
:* Gründung der Reichspost, die sich in der Kölner Straße 5 befand. ([[RZ]] 154, 7.7.15, S. 19) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1.Januar''' - Oberstaatsanwalt von Moers übernimmt die Staatsanwaltschaft in Altenkirchen.  ([[Amtsblatt]], Nr.2, 9.1.1871, S.13)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Im Gefecht bei La Garionniere und Villechauve erleidet der Altenkirchener Soldat Friedrich Ernsthäuser aus der 10. Kompanie des 8. Westfälischen Infanterie-Regiments Nr. 57 Schussverletzungen. ([[Schimmelmann 1883]], S. 297)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - Der preußische König Wilhelm wird zum Kaiser des Deutschen Reiches proklamiert. ([[Landesherrschaft]])   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Februar''' -  Der Etat der Stadt Altenkirchen für 1871 wird am 7.2.1871 auf 5571 Th 3 Sgr Einnahmen und 4971 Th 3 Sgr Ausgaben festgestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Es findet die Wahl zum 1. Reichstag statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 7, 10.2.1871, S.27-28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Der Kriegszustand im Bezirk des achten Armeekorps wird aufgehoben.([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 14, 30. März 1871, S. 624)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. April''' - Eine Eiche wird als Wahrzeichen des Friedens  durch Bürgermeister Lietzmann ohne Mitwirkung der Behörden und der Bürgerschaft im „Schafstall“ an der B 414 nach Hachenburg gepflanzt. ([[Krämer 1994]], S. 60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Der Gemeinderat beschließt, die Haltung von Zuchtstieren einstweilen aufzugeben. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Die am 31.12.1870 verkündete Verfassung des Deutschen Bundes wird in überarbeiteter Form als Verfassung des Deutschen Reiches verkündet. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 16, 1871, S.63 - 85)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Der Gemeinderat berät ''über die Anpflanzung einer Kaiserlinde zur Erinnerung an die Wiedererstehung des deutschen Reiches'', für die der Marktplatz als Standort bestimmt wird; die Herren Kriegskorte, Dr. Wolff und Dewald werden in die Kommission zur Ausführung des Vorhabens gewählt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Pflanzung einer Kaiserlinde auf dem Marktplatz zur Erinnerung der Wiederherstellung des Deutschen Kaisertums in Gegenwart vieler Bewohner, der Gemeindevertreter (nicht des Bürgermeisters, der krank war), des Landrats, der Geistlichkeit, des Rektors der Rektoratsschule. Die Einweihungsrede hielt der (jüdische) Arzt und Stadtrat Dr. Wolfgang Wolff. ([[Wagner 2002]], S.217-219) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Die Verwaltung der Koch'schen Apotheke wird dem Apotheker Anton Schiltz übertragen. ([[Amtsblatt]], Nr.21, 11.5.1871, S.96)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juni''' - Den Provinzialständen wird das Recht auf Selbstverwaltung in einigen Angelegenheiten eingeräumt und diese auch durch Umlagen zu finanzieren. ([[Bär 1919]], S.565)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' - Zum Leiter der Gemeinde-Oberförsterei Altenkirchen wird (Julius Adolf) Oskar von Riesenthal bestellt, der die Stelle bis 1877 innehat ([[Hennicke 1898]] mit Porträt; [[Heß 1907]]). Die Einweisung auf diese Stelle hatte auch den Hintergrund, die ausgeprägte schriftstellerische Neigung des Oberförsters wirksam zu halten. Vgl. dazu Eintrag unter März 1876. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember'''&lt;br /&gt;
:* Die Stadt Altenkirchen hat nach der Volkszählung 1691 [[Einwohner]], darunter 1248 evangelische, 342 katholische und 89 jüdische Bürger. Die Synagogengemeinde umfasst 142 Mitglieder. ([[Gemeinden 1888]], S.44-53) Vgl. auch ''Die Ergebnisse der Volkszaehlung u. Volksbeschreibung im preussischen Staate vom 1. Dez. 1871''. 1875 (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verwaltung der Koch'schen Apotheke wird dem Apotheker Willy Ockel übertragen. ([[Amtsblatt]], Nr.55, 14.12.1871, S. 304)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Dezember''' - Mit dem Inkrafttreten des Reichsmünzgesetzes ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 47, 1871, S. 404 - 406) beginnt eine nahezu fünfjährige Umstellungsfrist auf die einheitlichen Münzen 1 Mark gleich 100 Pfennig, die im (preußischen) Talerwährungsgebiet im Verhältnis 1 Taler gleich 3 Mark umgetauscht werden. In der Übergangszeit werden die Rechnungen in Talern und Mark angegeben. Die alten Münzen werden nach und nach ersetzt. [http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreform Währungsreform] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Mit dem ''Gesetz, betreffend die Ergänzung des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich'' beginnt der sogenannte Kulturkampf gegen den politischen Katholizismus. Geistliche dürfen sich im Amte nicht mehr politisch äußern. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 49, 10.12.1871, S. 442) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Dezember''' - Der Etat der Stadt Altenkirchen für 1872 wird am 14.12.1871 auf 5395 Th 22 Sgr Einnahmen und 4795 Th 22 Sgr Ausgaben festgestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die Bergrechte auf dem Grubenfeld &amp;quot;Regina IV.&amp;quot; auf Bleierz zwischen Koberstein und Mammelzen werden verliehen. ([[Langenbach 1998]], S.20) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1872==&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' -  In der Postexpedition werden Briefmarken mit der Bezeichnung &amp;quot;Deutsche Reichspost&amp;quot; in Talerwährung abgegeben ([[Michel-Katalog 2001]], S.114) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. März''' - Durch preußisches Gesetz wird die Schulaufsicht von den Geistlichen auf staatliche Kreisschulinspektoren übertragen. ([[Gesetzsammlung]], Nr.13, 12.4.1872, S.183)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Der Gemeinderat berät die Statuten für eine Feuerwehr. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Die Feier des Friedensfestes im August 1870 (Anm.: Es muss wohl 1871 heißen) hat ein Defizit im Betrag von 101 Th 6 Sgr 11 Pf bewirkt; der Betrag wird auf die Stadtkasse übernommen. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Der städtische Steinbruch wird auf 15 Jahre gegen eine Jahrespacht von 4 Talern jährlich an Baumeister Sachse vergeben. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5.Juni''' - Der Kriegerverein Altenkirchen wird gegründet. ([[AZ]], 4.6.1932) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Die Verleihung der Bergrechte auf Grubenfeld &amp;quot;Christian III.&amp;quot; auf Eisenerz in Altenkirchen erfolgt an Josef Krischer, Altenkirchen.  ([[Amtsblatt]], Nr.27, 27.6.1872, S.140-141) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27.Juni''' - Landrat Kampers verfügt aufgrund des Jesuitengesetzes (vom 4.7.1872!!) die Auflösung der Ordensgemeinschaft in Marienthal. ([[Busch 1982]], S. 371) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Juli''' - Mit dem ''Gesetz, betreffend den Orden der Gesellschaft Jesu'' wird der Kulturkampf fortgesetzt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 22, 4.7.1872, S. 253) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Das frühest mögliche Heiratsalter wird für Männer auf 18 Jahre, für Frauen auf 14 Jahre festgesetzt. ([[Gesetzsammlung]], Nr.1, 16.1.1873, S.1)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Die nördliche Hälfte der städtischen Lehmkaule wird an Baumeister Sachse gegen 5 Taler jährliche Pacht verpachtet; dieser lässt dort Lehmsteine trocknen. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' -  Es erfolgt die Verleihung der Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Sokrates I. bis IV.&amp;quot; auf Blei- und Kupfererz zwischen Altenkirchen und Michelbach. ([[Amtsblatt]], Nr.48, 14.11.1872, S.250) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Dezember''' - Mit dem Inkrafttreten der preußischen Kreisordnung wird die Selbstverwaltung der Kreise soweit vervollständigt, dass mit ihr der Übergang von der reinen Verwaltung zur Selbstverwaltung geschafft wird. ([[Hoffmann 1990]], S.35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1873==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen ist Kram- und Viehmarkt auf den 15. Mai, 28. Oktober und 22. Dezember angesetzt, Schweinemarkt soll am 7. Januar, 3. Februar und 11. sowie 29. November gehalten werden (Trowitzsch's Volkskalender 1873, 46. Jg., Berlin). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Postexpedition unter Postmeister Mesenich zieht in das Haus Pauly gegenüber der Rektoratsschule in der Rathausstraße.  ([[AZ]], 22.9.1932) (eb) Dort verbleibt sie bis 1887.  (Postgeschichtliche Blätter 1/2, 1961/62, S.5)(eb) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Im Bezirk des Kreisgerichts Altenkirchen wird ein Grundbuchamt errichtet. ([[Amtsblatt]], Nr. 9, 5.1.1873, S. 92-93)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Das Gesetz über den Unterstützungswohnsitz vom 6. Juni 1870, zum 1. Juli 1871 in Kraft getreten, zielte auf eine Neuregelung des Armenwesens: Nicht das Heimatrecht einer Person, sondern allein ihre Bedürftigkeit schafft Anspruch auf Unterstützung. Mit Bekanntmachung vom 10. März 1873 gilt für Altenkirchen und das Umland: Altenkirchen bildet einen eigenen Ortsarmenverband, 26 Gemeinden der Kirchspiele Altenkirchen und Hilgenroth bilden den Gesamtarmenverband Altenkirchen ([[Amtsblatt]], Nr. 13, 20.3.1873, S. 76). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März''' - Mit kritischem Blick auf das zum 1. April einsetzende Erscheinen der &amp;quot;Sieg-Blätter&amp;quot; in Wissen attestiert die Kölnische Zeitung - ihrerseits nationalliberal ausgerichtet - dem Altenkirchener Kreisblatt in Bezug auf religiöse Dinge eine wohlwollende Sprache. Es halte im Übrigen aber stets an einer echt preußischen und patriotischen Haltung fest (Kölnische Zeitung Nr. 90, 2. Bl., 31.03.1873). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Als Ehrenflurhüter auf Lebenszeit wählt der Gemeinderat die Herren Wilh. Langenberg, Friedr. Kirberger, Ed. Kriegskorte, Wilh. Erdnüß und Jak. Davis. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Die Bergrechte auf dem  Grubenfeld &amp;quot;Johanna I.&amp;quot; auf Blei- und Kupfererz zwischen Altenkirchen und Michelbach werden verliehen. ([[Langenbach 1998]], S.12) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Es ergeht ein preußisches Gesetz zur Ausbildung von katholischen Geistlichen.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 14 15.5.1873, S.191-97)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Es ergeht ein preußisches Gesetz zur kirchlichen Disziplinargewalt der katholischen Bischöfe. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 14., 15.5.1873, S. 198-204)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Der preußische Handelsminister erteilt die Konzession zum Bau der eingleisigen Eisenbahnstrecke Engers-Siershahn-Montabaur-Staffel und Siershahn-Altenkirchen. Die Rheinische Eisenbahngesellschaft zögert jedoch wegen geringer Gewinnaussichten den Beginn der Bauarbeiten über Jahre hinweg hinaus. ([[Amtsblatt]], Nr. 27, 3.7.1873, S. 183-184) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Landrat Kampers eröffnet den in Marienthal wirkenden Vätern vom heiligen Geist eine Verfügung der Regierung zu Koblenz. Danach haben diese ihre priesterliche Tätigkeit sofort einzustellen, ihre Niederlassung soll vom 1. November d. J. an als aufgelöst gelten (Deutsche Reichs-Zeitung Nr. 179, 01.07.1873). Die in 17 Ortschaften der kath. Pfarrei Altenkirchen tätigen Mitglieder der Congregation protestieren in einer Erklärung entschieden gegen das Auflösungs- und Ausweisungsdekret (Deutsche Reichs-Zeitung Nr. 180, 02.07.1873). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Nach dem Münzgesetz werden Kursmünzen mit der Inschrift &amp;quot;Deutsches Reich Mark&amp;quot; oder &amp;quot;Pfennig&amp;quot; ausgegeben ([[Reichsgesetzblatt]]  Nr. 22, 9.7.1873, S. 233 - 240) (eb) Die bisherigen Taler (gleich 3 Mark) bleiben bis 1907 gültig. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. August''' - Die Kreissynode Altenkirchen der evangelischen Kirche beschließt, einen kirchlichen Feiertag auf den 2. September als Erinnerung an die Schlacht von Sedan zu legen. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1873]], S. 20-21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. August''' - Die Verwaltung der Koch'schen Apotheke wird dem Apotheker Carl Hugo Venus übertragen. ([[Amtsblatt]], Nr.36, 28.8.1873, S. 248)  (eb) - Venus sucht zum 1. Oktober &amp;quot;einen freundlichen jüngeren Fachgenossen&amp;quot;, die Stellung sei bequem und angenehm (Kölnische Zeitung Nr. 226, 1. Bl., 16.08.1873). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Der Tag der Kapitulation des französischen Kaisers Napoleon III. in der Festung Sedan war kein nationaler Feiertag. Mit der Einweihung der Siegessäule in Berlin setzt er  sich der Sedantag als Erinnerungsfeier für die preußische Armee durch. Das preußische Kultusministerium erklärt ihn zum schulfreien Tag. (www.wikipedia.de) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Die Bergrechte auf den  Grubenfeldern &amp;quot;Janus 1-4&amp;quot; auf Bleierz im Stadtgebiet zwischen Frankfurter Straße, Hochstraße und Siegener Straße werden verliehen. ([[Langenbach 1989]], S.160) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Der Baukreis Altenkirchen umfasst u. a. die Landbauarbeiten des Kreises und die Wegebauten der Altenkirchen-Siegburger, Altenkirchen-Limburger, Altenkirchen-Hachenburger Staatsstraßen und der Honnef-Altenkirchener Bezirksstraße.  ([[Amtsblatt]], Nr.44, 23.10.1873, S.318-19)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Oktober''' - Verleihung der Bergrechte auf dem  Grubenfeld &amp;quot;Alex II.&amp;quot; auf Eisen- und Bleierz zwischen Dieperzen, Honneroth und Kettenhausen ([[Langenbach 1998]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* &amp;quot;Alle Gegner der Ultramontanen haben in dem Wahlkreise Altenkirchen-Neuwied für die bevorstehende Landtagswahl zu ihrem Candidaten an die Stelle des verstorbenen Abgeordneten Böhmer den Hrn. Präsidenten v. Beughem zu Ehrenbreitstein ... ausersehen&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 293, 2. Bl., 22.10.1873). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Die Urwahl zur 12. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus findet statt.  ([[Kühne 1994]], S. 759)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 12. Wahlperiode zum Preußischen Abgeordnetenhaus vom 12.11.1873 bis 30.6.1876 findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Verleihung der Bergrechte auf dem  Grubenfeld &amp;quot;Johanna III., V., VI.&amp;quot; auf Kupfer- und Bleierz zwischen Michelbach und Altenkirchen ([[Langenbach 1998]], S.60) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Dezember''' - Die ''Hessische Ludwigsbahn-Gesellschaft'' in Mainz erhält die Konzession für den Bau einer Bahnstrecke von Limburg nach Troisdorf über Altenkirchen, wo Grundstücke für den Bahnhof im Bereich des heutigen Landratsamtes angekauft werden. ([[Gesetzsammlung]], Nr.2, 30.1.1874, S.16)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1874==&lt;br /&gt;
:* In einem Rückblick über die Entwicklung des &amp;quot;Verbandsprotestantismus&amp;quot; gibt [[Erdmann 1874]] einen ausführlichen Überblick über die Innere Mission im gesamten Kreis Altenkirchen (S. 359-371). Auch die Entwicklung in der Stadt Altenkirchen selbst ist näher betrachtet (S. 362-364). Altenkirchen sei seit März 1860 Ausgangs- und Mittelpunkt der Aktivitäten gewesen. &amp;quot;Die Guthmütigkeit und die Lenksamkeit der Bevölkerung ist der Ausbreitung des Reiches Gottes günstig&amp;quot; (S. 359), so lautet die Bilanz. Für die Misere der in Armut lebenden Kleinbauern, besonders ausführlich für den nördlichen Kreis Neuwied dargestellt (S. 376-378), werden die Juden verantwortlich gemacht: &amp;quot;... in den armen Gemeinden sind die Bauern fast die Sklaven der Juden&amp;quot; (S. 359). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* ''Die Gemeinde Altenkirchen zeichnet sich als einzige des gesamten Oberforstbezirks dadurch vorteilhaft aus, daß sie die Hauungen und Kulturen statt in der Fronde für Geld ausführen läßt, womit die vielen Überstände wegfallen, welche Frondearbeiten mit sich führen.'' ([[Habbel 1995]], S. 240) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Rektor wird Hermann Bungeroth. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.91-92) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Kgl. Criminal-Polizei-Commissar z. D. W. Schild veröffentlicht in der Unteroffizier-Zeitung, 1. Jg., Nr. 28 bis 36, unter dem Titel &amp;quot;Erlebnisse eines Polizei-Beamten. Aufhebung einer Falschmünzerbande&amp;quot; eine Episode aus seiner am 1. März 1846 in Altenkirchen als Fußgendarm beginnenden Dienstzeit. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Der Etat der Stadt Altenkirchen für 1874 wird am 5.1.1874 auf 5640 Th 23 Sgr 6 Pf Einnahmen und 5380 Th 23 Sgr 6 Pf Ausgaben festgestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Es findet die Wahl zum 2. Reichstag statt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Die Kriminaldeputation des Altenkirchener Kreisgerichts verurteilt den Redakteur der &amp;quot;Sieg-Blätter&amp;quot;, Kaplan Freihen in Wissen, wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Monaten Gefängnis (Kölnische Zeitung Nr. 36, 2. Bl., 05.02.1874). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Dem Gemeinderat liegen die von der Rheinischen Eisenbahngesellschaft übersandten Karten vor, in denen die geplante Trasse der Bahnstrecke in der Gemarkung Altenkirchen dargestellt ist; der Streckenführung wird zugestimmt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9.März''' - Das preußische Landesgesetz über die Beurkundung von Geburten,Heiraten und Sterbefällen schafft die kirchlichen Rechte und Pflichten auf diesem Gebiet ab.  ([[Gesetzsammlung]], Nr.7, 16.3.1874, S.95-109)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Nach Reichsgesetz ([[Reichsgesetzblatt]]  Nr. 13, 30.4.1874, S. 40 - 41)  wird Papiergeld zu 5, 20 und 50 Mark als Reichskassenscheine ausgegeben, die das in den Staaten des Reiches bisher in Umlauf befindliche Papiergeld in Taler- und Guldenwährung ablösen sollen. Im Privatverkehr ist die Annahme nicht vorgeschrieben. Die Scheine können in Münzgeld umgetauscht werden.([[Meyers 1888]], S.13.684)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' -  Mit dem ''Gesetz, betreffend die Verhinderung der unbefugten Ausübung von Kirchenämtern'' können renitente Geistliche an der weiteren Ausübung ihres Amtes gehindert werden. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 14, 4.5.1874, S. 43 - 44)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Mai''' - Ab 1.1.1875 soll auf den Staatsstraßen kein Chausseegeld mehr erhoben werden. ([[Gesetzsammlung]], Nr.14, 10.6.1874, S.184)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' - Es erfolgt die Verleihung der Bergrechte auf dem  Grubenfeld &amp;quot;Dorn&amp;quot; auf Bleierz in Altenkirchen an Johannes Neuhaus, Altenkirchen. ([[Amtsblatt]], Nr. 24, 11.6.1874, S.198) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Nach Wahl am 10.4.1874 und nachfolgender Bestätigung durch den Landrat werden die Herren C. Sachse, C. Pauly, Dr. Meder und Kirberger als neue Mitglieder des Gemeinderates eingeführt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Als [[Pfarrer]] wird Friedrich Karl Ferdinand Schütte auf der vormals lutherischen Pfarrstelle eingeführt.  ([[Sinemus 1933]], S.87) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Anlässlich der Sedanfeiern gestattet der König die Abhaltung von Tanzveranstaltungen. ([[Amtsblatt]], Nr. 33, 20.8.1874, S. 257)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Es wird mit der Führung der Zivilregister für Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle nach dem preußischen Personenstandsgesetz vom 9.3.1874 im Standesamtsbezirk Altenkirchen begonnen. Die Eintragungen können von jedermann eingesehen werden.   ([[Amtsblatt]], Nr. 29, 23.7.1874, S. 225-228) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - In der Postexpedition werden Briefmarken mit der Bezeichnung &amp;quot;Reichspost&amp;quot; in der neuen Währung 1 Mark gleich 100 Pfennig abgegeben. ([[Michel-Katalog 2001]], S.115) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Der Kreistag in Altenkirchen beschließt, sich mit 3/25 Anteilen an den Kosten des Baus der Unterwesterwaldbahn zu beteiligen. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.115)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1875==&lt;br /&gt;
:* Das Salzmagazin des Schlosses wird zu einer vierklassigen Volksschule umgebaut. ([[Hanke 1988]], S. 61) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - in der Postexpedition werden Briefmarken mit der Bezeichnung &amp;quot;Reichspost&amp;quot; in der neuen Währung 1 Mark gleich 100 Pfennig erst nach Aufbrauch der auf ''Silbergroschen'' lautenden Briefmarken zu 1/2, 1, 1, 2 1/2 und 5 Sgr. abgegeben. Mischfrankaturen sind bis 31.12. möglich. ([[Michel-Katalog 2001]], S.115) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Auf Antrag des Totengräbers F. Behl setzt der Gemeinderat die Gebühr für das Grab eines Erwachsenen auf 1 Taler, für das Grab eines Kindes auf 18 Groschen fest. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Der Etat der Stadt Altenkirchen für 1875 wird am 23.1.1875 auf 16.765 Mark Einnahmen und 15.865 Mark Ausgaben festgestellt; damit ist die Währungsumstellung auch im städtischen Haushalt durchgeführt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Das Gesetz über die Beurkundung des Personenstands ist ab 1.1.1876 Grundlage des Standesamts.  ([[Reichsgesetzblatt]], Band 1875, Nr. 4, 6.2.1875, S. 23 - 40)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. März''' - Oberförster von Riesenthal legt den Betriebsplan für den Stadtwald vor. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Es ergehen ''Maßregeln gegen die katholischen Geistlichen, welche sich den Gesetzen des Staates nicht unterwerfen wollen.'' Es wird ein Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten geschaffen.  ([[Gesetzsammlung]], 22.4.1875, S.194-196)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Der Gemeinderat berät über die Umwandlung der Rektoratsschule in ein Progymnasium. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Mit der ''Auflösung und Ausschließung der geistlichen Orden und ordensähnlichen Kongregationen der katholischen Kirche '' binnen sechs Monaten wird den katholischen Klöstern die Grundlage entzogen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 15, 31.5.1875, S. 217-218)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni''' - Die Jahresversammlung des Synodalvereins der Gustav-Adolf-Stiftung tagt in Altenkirchen und verteilt Gelder für den Diasporaprotestantismus in Höhe von 280 Talern. ([[Verhandlungen der Kreissynode Altenkirchen 1875]], S. 12-13) (mg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni''' - Mit einer neuen Provinzialordnung kann die Rheinprovinz einen Provinzialverband mit der Selbstverwaltung seiner Angelegenheiten bilden. ([[Bär 1919]], S.568) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Durch Beschluss der Bürgermeistereiversammlung vom 4.8.1875 wird das alte Rektoratsgebäude seitens der Stadt und des Kirchspiels an die Stadtgemeinde übertragen; der Gemeinderat akzeptiert die damit verbundenen Bedingungen. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Die ''Deutsche Wehr-Ordnung'' wird bekannt gemacht. Sie regelt die Wehrpflicht mit aktiver Dienstpflicht, Reservepflicht und Landwehrpflicht. Wehrpflichtige Männer aus Altenkirchen dienen im VIII. Armeekorps, in der 31. Infanterie-Brigade; in der Landwehr im 3. Rheinischen Regiment Nr. 29, im Bataillon Neuwied. ([[Amtsblatt]], Extra-Beilage 28.9.1875, S. 1-63) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Oktober''' - Landrat Kampers wird auf eigene Bitte aus dem Amt in die Pension entlassen und erhält der Roten-Adler-Orden dritter Klasse mit Schleife. ([[Amtsblatt]], Nr.42,21.10.1875, S. 260)  Johannes Kiesel wird zum kommissarischen, ab 1877 definitiven [[Landrat]] (bis 1882) bestellt. ([[Romeyk 1994]], S.569)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Der Hebamme Krämer wird eine Unterstützung von 45 Mark auf drei Jahre gewährt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es findet eine Volkszählung in Preußen statt. (Die Ergebnisse der Volkszählung und Volksbeschreibung vom 1. December 1875 im preussischen Staate. Berlin 1877)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1876==&lt;br /&gt;
:'''5. Februar''' -  Der Etat der Stadt Altenkirchen wird am 5.2.1876 auf 21.136,75 Mark Einnahmen und 19.163,75 Ausgaben festgestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''März''' - Oberförster Oskar von Riesenthal schreibt sein in Lieferungen erscheinendes Werk &amp;quot;Die Raubvögel Deutschlands und des angrenzenden Mitteleuropas. Cassel 1876-1878&amp;quot; zur Subskription aus. Es wird einen Textband im Umfang von 552 Seiten sowie einen Band mit 60 kolorierten, vom Verfasser selbst gefertigten Tafeln umfassen. Die Subskribentenliste wird von Kaiser und Kaiserin sowie von mehreren Hoheiten angeführt. Aus Altenkirchen subskribieren Landrat Kiesel, Baumeister Sachse und der Westerwälder Jagdverein Altenkirchen. Subskriptionsausschreiben und Subskribentenlisten sind in Band 1 des Werkes im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek eingebunden ([[Riesenthal 1876]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. März''' - Die Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Friedrichsegen I. und II.&amp;quot; auf Eisenerz zwischen Koberstein und Mammelzen werden verliehen. ([[Langenbach 1998]], S.17) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Zum Bau eines neuen Schulhauses wird laut Verfügung der Regierung der fiskalische Fruchtspeicher nebst einem 8 Ar 5 Meter großen Platz an die Gemeinde verkauft, wozu der Gemeinderat Stellung nimmt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Die Kleinmünzen der früheren Talerwährung werden endgültig ungültig.  ([[Amtsblatt]], Nr. 19, 11.5.1876, S.105)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Der Gemeinderat setzt sich mit einer Verfügung der Regierung vom 4.5.1876 die Jahrmärkte in Altenkirchen betreffend auseinander. Man vertritt den Standpunkt, die im Oktober und Dezember gehaltenen Jahrmärkte genügten einem vorhandenen Bedürfnis, ebenso die Schweinemärkte im November, Januar und Februar; man bestreitet, diese Märkte dienten allein den &amp;quot;Lustbarkeiten&amp;quot;. Nur der im Mai gehaltene Kram- und Viehmarkt könne aufgehoben werden. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Durch Gesetz wird den Juden freigestellt, ob und in welcher Synagogengemeinde sie Mitglied sein wollen. ([[Gesetzsammlung]], Nr.25, 1.9.1876, S.353-355)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Die Feier am Sedantag (2.9.) soll eine vom Gemeinderat gewählte Kommission leiten, der die Herren Sachse, Dewald, Pauly und Kriegskorte angehören. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. August''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Die Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Janus II., III., IV.&amp;quot; auf Bleierz in Altenkirchen werden verliehen.  ([[Amtsblatt]], Nr. 41, 12.10.1876, S.268) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - Es erfolgt die 13. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus.    ([[Kühne 1994]], S. 759)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Wahlmännerwahl zur 13. Wahlperiode des Preußischen Abgeordnetenhauses vom 12.1.1877 bis 21.2.1879 findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Hauptamtlicher Kreisschulinspektor wird der frühere Rektor, von 1855 bis 1860 in Altenkirchen, Georg Schwindt (bis 1891). ([[Amtsblatt]], Nr. 46, 9.11.1876, S.291) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1877==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Es findet die Wahl zum 3. Reichstag im Wahlkreis Wetzlar-Altenkirchen statt. ([[Amtsblatt]], Nr.52, 14.12.1876, S.319) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Januar''' - Die Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Keul, Keul I., Kullmann, Friedrich und Wilhelm III.&amp;quot; auf Bleierz zwischen Dieperzen, Honneroth und Mammelzen werden verliehen. ([[Amtsblatt]], Nr. 6, 1.2.1877, S.24/25) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Januar''' - Das Gerichtsverfassungsgesetz wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 4, 27.1.1877, S. 41 - 76)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Die Zivilprozessordnung wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 6, 30.1.1877, S. 83 - 243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Die Strafprozessordnung wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 8, 1.2.1877, S. 253 - 346)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Wegebauinspektor Müller wird mit der Leitung der Wegebau-Inspektion Altenkirchen für die Provinzialstraßen ernannt. ([[Amtsblatt]], Nr. 14, 29.3.1877, S. 78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Mai''' - Den Turnunterricht an der Rektoratsschule soll Lehrer Kermann für jährlich 72 Mark erteilen. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Der Etat der Stadt Altenkirchen für 1877/78 wird am 25.5.1877 auf 26.700,00 Mark Einnahmen und 23.650,00 Mark Ausgaben festgestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Ein Erdbeben, dessen Hauptbewegungen gegen 08.50 Uhr besonders im Raum Aachen-Köln registriert werden, ist noch in Altenkirchen zu registrieren (Allgemeine Zeitung (Augsburg), Beilage zu Nr. 182, 1. Juli 1877). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Der fiskalische Fruchtspeicher soll nach einer Verfügung des Fiananzministers für 8100 Mark der Stadt Altenkirchen überlassen werden. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Die Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Carl Friedrich II.,III.,IV.&amp;quot; auf Eisenerz zwischen Altenkirchen, Amteroth und Michelbach wird verliehen. ([[Amtsblatt]], Nr. 50, 29.11.1877, S.319/320) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Die Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Alex III. und IV.&amp;quot; auf Bleierz zwischen Honneroth, Dieperzen und Busenhausen werden verliehen. ([[Amtsblatt]], Nr. 50, 29.11.1877, S.319) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. November''' - Die Bergrechte auf den Grubenfeldern &amp;quot;Hoffnungsthal IV. und V.&amp;quot; auf Bleierz zwischen Honneroth und Dieperzen werden verliehen. ([[Amtsblatt]], Nr. 50, 29.11.1877, S.320) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Dezember''' - Als Nachtwächter sollen der Zimmermann Abel und Taglöhner Bender einstweilen auf Probe angestellt werden. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1878==&lt;br /&gt;
:* Die Botenpost von Flammersfeld nach Altenkirchen wird eingestellt. ([[RZ]] 154, 7.7.15, S. 19) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Altenkirchen wird dem Oberlandesgerichtsbezirk Frankfurt und dem Landgerichtsbezirk Neuwied zugeordnet. ([[Gesetzsammlung]], Nr.12, 19.3.1878, S.122) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Mai''' - Die Rektoratsscheune wird vom 1.7. d. J. für 18 Mark pro Jahr an Dr. Meder verpachtet. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Das Amtsgericht wird geschaffen, das im Gouvernementsgebäude eingerichtet wird. ([[Gesetzsammlung]], Nr.25, 19.8.1878, S.122) (eb) &amp;quot;Die bis dahin bestehenden Justizämter in Altenkirchen, Schönstein, Friedewald und Freusburg werden aufgelöst und durch die Amtsgerichte in Altenkirchen, Wissen, Daaden und Kirchen ersetzt.&amp;quot; Auch nach der Neuordnung waren jedoch einige Gemeinden, tw. sogar einzelne Höfe des Amtsgerichtsbezirks Altenkirchen verschiedenen Rechtssphären zuzuordnen. So herrschte Kurkölnisches, Kurtrierisches, Sayn-Altenkirchener und Sayn-Hachenburger Recht. Bsp.: &amp;quot;In Altehütte bei Eulenberg herrschte das kurtrierische Recht vor. Nur zwei Häuser machten mit ihrem kurkölnischen Recht eine Ausnahme. Sie unterstanden deshalb auch nicht dem Altenkirchener Amtsgericht, sondern dem Asbacher.&amp;quot; (Solbach 1995, S. 228) (sts) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juli''' - Es findet die Wahl zum 4. Reichstag im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar statt. ([[Amtsblatt]], Nr.27, 27.5.1878, S.129)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Superintendent Brauneck führt eine Visitation der Evangelischen Gemeinde Altenkirchen durch. Festgestellt werden Klagen &amp;quot;über Arbeiten bei Handwerkern und Kaufleuten und über nicht selten vorkommende lärmende Lustbarkeiten&amp;quot;; der Kirchenbesuch stellt sich als &amp;quot;nicht fleißig genug&amp;quot; dar. Von 3100 Gemeindegliedern gehen 1342 zum Abendmahl. Es gibt 55 Mischehen mit insgesamt 95 Kindern, von denen 42 evangelisch und 53 katholisch erzogen werden. Der durchschnittliche jährliche Ertrag des kirchlichen Almosens beträgt 95,73 Mark. ([[Verhandlungen der Kreissynode Altenkirchen 1878]], S.12-13) (mg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Es wird ein Erdbeben auf dem Westerwald wahrgenommen. ([[Heimatblatt]] Nr.8, 1923, S.39) Das Zentrum dieses stärkeren Bebens lag bei Tollhausen im Raum Köln und wurde in weiten Teilen Westdeutschlands bemerkt. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Dezember''' - Der Apotheker Joseph Neuhöffer erhält die Konzession für die von ihm gekaufte Apotheke des verstorbenen Dionysius Koch. ([[Amtsblatt]], Nr. 56, 12.12.1878, S. 321)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Dezember''' - Der Landrat Boehm berichtet, dass zur Anwendung des Sozialistengesetzes vom 21. Oktober ''in diesseitigem Kreis bisher keine Gelegenheit geboten ist.'' ([[Hensel 2004]], S.141) Bis zur Aufhebung des Gesetzes am 30. September 1890 blieb das so. ([[Hensel 2004]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1879== &lt;br /&gt;
:* Bis 1938 erscheint das &amp;quot;Altenkirchener Kreisblatt&amp;quot;, später als &amp;quot;Altenkirchener Zeitung&amp;quot; der Familie Dieckmann/Hildebrand. ([[Wollenweber 1985]], S.95 bzw. 101) ([[Zeitungsgeschichte]])(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Durch königliches Dekret führt Friedrich Prinz zu Sayn-Wittgenstein seit 1879 den Titel &amp;quot;Graf von Altenkirchen&amp;quot; ([[Leiningen-Westerburg 1893]], S. 85). Hintergrund dürfte ähnlich wie 1883 bei Alexander Graf von Hachenburg eine nicht standesgemäß geschlossene Ehe gewesen sein, die den Verzicht auf den Fideikommiss Sayn und den Fürstentitel nach sich zog. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es bildet sich ein Geselligkeitsverein von Akademikern der Stadt unter dem Namen ''Das Stübchen''.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/129)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' -  Der Etat der Stadt Altenkirchen für 1879/80 wird am 10.3.1879 auf 25.956,73 Mark Einnahmen und 23.556,73 Mark Ausgaben festgestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Die Bergrechte auf den  Grubenfeldern &amp;quot;Ludwig II.,IV.,V.&amp;quot; auf Blei- und Zinkerz zwischen Bergenhausen und Leuzbach werden verliehen. ([[Amtsblatt]], Nr.16, 10.4.1879,  S.101) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Zu einer anlässlich der Goldenen Hochzeit des Kaisers und Königs errichteten Stiftung gewährt der Gemeinderat 45,72 Mark. Die Stiftung unterstützt junge unbemittelte Leute aus dem Regierungsbezirk Koblenz, welche sich einem landwirtshaftlichen, technischen oder seminaristischen Beruf widmen wollen. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Der Bau des neuen Schulhauses wird gemäß Gebot von 28.000 Mark an Baumeister Sachse vergeben. Am 29.7.1879 nimmt der Gemeinderat für den Neubau von Christian Räder eine Anleihe über 12.000 Mark auf. ([[Beschlußbuch 1865-1890]])(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - 12 jüdischen Bürgern aus Altenkirchen, Fluterschen und Neitersen wird die Sammlung unter jüdischen Bürgern in der Rheinprovinz für den Neubau einer Synagoge in Altenkirchen genehmigt. ([[Amtsblatt]], Nr.20, 8.5.1879, S.119) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Der Bezirk des Amtsgerichts umfasst die Teile des Kreises Altenkirchen, die nicht in den Bezirken der Amtsgerichte Daaden, Kirchen, Waldbröl und Wissen liegen. ([[Gesetzsammlung]], Nr.30, 28.7.1879, S.549)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Mit einer Bekanntmachung an die Bürgermeister, veröffentlicht im Kreisblatt, tadelt Landrat Kiesel die steigende Anzahl der Festlichkeiten. Diese seien &amp;quot;Wirthsspekulationen&amp;quot;, schädigten den Wohlstand und untergrüben die Neigung zu ernster Arbeit. Er untersagt daher mit Ausnahme der althergebrachten Kirmessen (mancherorts als Schützenfest begangen) und der Feiern zum Sedanstag alle Vereinsfeste mit Tanzmusik (Schwäbischer Merkur Nr. 181, 1. August 1879, S. 1148; Bonner Zeitung Nr. 206, 30.07.1879, S. 828)). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Als Nachtwächter werden die Zimmerleute Abel und Gregorius angestellt. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. August''' - Auf Antrag der Mehrzahl seiner Mitglieder tritt der Gemeinderat zusammen. Der sieht die Bevölkerung der Stadt durch eine Verfügung von Landrat Kiesel (abgedruckt im Altenkirchener Kreisblatt Nr. 60 vom 26. Juli 1879 und von weiteren Zeitungen nachgedruckt) in der öffentlichen Meinung herabgewürdigt. Man wehrt sich gegen die Behauptung, dass Festlichkeiten aller Art und die Neigung zu solchen in letzter Zeit zugenommen hätten. Eine öffentliche Kundgebung dieser Art rufe die Ansicht hervor, in Altenkirchen herrsche eine gewisse Verkommenheit. Der Gemeinderat beantragt bei der Regierung eine Untersuchung und evtl. die Berichtigung der Äußerungen in der Presse. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. August''' - Es gebe Bestrebungen, das Landratsamt aus dem Kreishauptort Altenkirchen nach einem Ort in der Nähe der Deutz-Gießener Bahn zu verlegen, denen entgegenzutreten sei (Kölnische Zeitung Nr. 232, 2. Bl., 22.08.1879). Die Meldung kommt über Andeutungen nicht hinaus. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Die Fa. Wilhelm Molly nimmt ihren Geschäftsbetrieb auf. Sie vertreibt im weiteren Umkreis Petroleum. ([[RZ]], 25.8.1979) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es findet die Urwahl zur 14. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. Bürgermeister Friedrich Lietzmann kandidiert ohne Erfolg. ([[Kühne 1994]], S. 759)  (eb) - Bürgermeister Lietzmann war einer der beiden liberalen Knadidaten im Wahlbezirk Neuwied-Altenkirchen (Kölnische Zeitung Nr. 263, 2. Bl., 22.09.1879). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Das alte Rektoratsgebäude soll vermietet werden. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Der Gemeinderat berät eine Verfügung der Regierung vom 8.9.1879, wonach Landrat Kiesel mit seiner Verfügung vom 24.7.1879 die Bürgermeisterei Altenkirchen nicht vorwiegend im Auge gehabt hätte. Diese Mitteilung wird nicht als Reaktion auf den Antrag vom 16.8.1879 akzeptiert. Der Gemeinderat beharrt auf seinem Antrag und mahnt eine Richtigstellung in der Presse an. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Oktober''' - Die Wahlmännerwahl zur 14. Wahlperiode des Preußischen Abgeordnetenhauses vom 28.10.1879 bis 11.5.1882 findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Die ''Hessische Ludwigsbahn-Gesellschaft'' gibt die Konzession zum Bau der Bahn über Altenkirchen zurück, was vom Minister verweigert wird. Sie verpflichtet sich dann zu einem verlorenen Zuschuß für eine vom Staat gebaute Bahn. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.92)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Es ergeht der Beschluss zur Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule. ([[Beschlußbuch 1865-1890]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1880==&lt;br /&gt;
:* Der Männergesangverein Altenkirchen wird gegründet, ihm gehören 20 Sänger an ([[RZ]] Nr. 166, 30.11.1949). Auf einer Aufnahme aus dem Jahre 1886 stellen sich 18 Sänger dem Fotografen ([[Herrmann 2014]], S. 163). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Januar''' - In einem &amp;quot;Eingesandt&amp;quot; [Leserbrief] findet die Diskussion um die Verlegung des Landratsamtes von Altenkirchen nach Wissen ihre Fortsetzung (Kölnische Zeitung Nr. 27, 2. Bl., 27.01.1880). Vgl. Eintrag unter 22.08.1879. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. März''' - Eduard Kriegskorte wird zum 2.Beigeordneten der Bürgermeisterei Altenkirchen auf 6 Jahre bestellt. ([[Amtsblatt]], Nr.11, 11. März 1880, S.62)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Die Stadt feiert mit Beflaggung die Geburt des 3000. Einwohners. ([[Die 3000.Bewohnerin]]) (eb) Es scheint sich um einen Aprilscherz zu handeln! (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Oktober''' - Die Personenpost zwischen Altenkirchen und Neuwied verässt Altenkirchen um 2 Uhr morgens und erreicht Neuwied um 8 Uhr morgens, verlässt Neuwied  um 4.10 nachmittags und erreicht Altenkirchen um 10.30 abends. ([[Amtsblatt]], Nr. 45, 21.10.1880, S.232) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Das Zusammenlegungsverfahren für die Stadt Altenkirchen wird eröffnet. ([[Amtsblatt]], Nr.53, 9.12.1880, S.268)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. November''' -  Der wohl schon einige Zeit bestehende Männergesangverein Altenkirchen gibt sich eine Satzung. ([[MGV 2005]], S.25 (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es findet eine Volkszählung im Deutschen Reich statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 51, 25.11.1880, S. 258-260)  Vgl. auch ''Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dezember 1880''. Enthaltend: Nachweisungen über Bevölkerungszahl und Dichtigkeit, Wohnorte, Gebäude und Haushaltungen, sowie über Alter, Geschlecht, Familienstand, Geburtsort und Religionsbekenntnis der Bevölkerung, herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen Amt; Berlin: Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, 1883. = Statistik des Deutschen Reichs, Alte Folge, Band 57. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1933==&lt;br /&gt;
:* Der Stundenlohn der Waldarbeiter liegt bei 30-34 Pfennig (([[Habbel 1995]], S. 241). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadt Altenkirchen hat mit Dieperzen 3562 [[Einwohner]] ([[Hermanns 1969]], S.222). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadt besteht ein Lager des freiwilligen Arbeitsdienstes, der in der Umgebung Rodungs- und Meliorationsaufgaben ausführt.  ([[Amt Altenkirchen 1936]] S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Unter der Bevölkerung der Stadt leben 120 Personen, von denen in der Sprache der Zeit 107 als &amp;quot;Volljuden&amp;quot; bezeichnet werden, 10 als &amp;quot;Mischlinge&amp;quot; (vgl. [[Kuss 1998]]) gelten und drei nichtjüdische Ehefrauen sind. ([[Blohm 2008]], S.18) - Ihnen gehören 31 [[jüdische Gewerbebetriebe]], darunter 12 Viehhandel, 5 Textilhandel und 4 Metzgereien. ([[Blohm 2008]], S.166) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von Altenkirchen aus wird eine kleine Schrift aus der Feder von Gertrud Zillich vertrieben mit dem Titel ''Leidgeprüft'' - Lebenserfahrungen unserer Kaiserin Auguste Viktoria. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Bürgermeister Blank, seit 1. April 1920 im Amt Altenkirchen tätig, kann insgesamt auf eine 25-jährige Tätigkeit als Bürgermeister zurückblicken (Siegblätter Nr. 300, 28.12.1932). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 1. Januar''' - Der Ortslohn für gewöhnliche Tagarbeiter beträgt pro Tag für männliche Personen unter 16 Jahren 1,20 RM, für weibliche 0,90 RM, zwischen 16 und 21 Jahren für männliche 2,00 RM, für weibliche Arbeitskräfte 1,50 RM, über 21 Jahren für männliche 3,00 RM, für weibliche Arbeitskräfte 2,00 RM.  ([[AZ]], 16.12.1932) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Die &amp;quot;Siegblätter. Lokal-Anzeiger für den Kreis Altenkirchen, den Oberbergischen Kreis, für Siegerland und Westerwald&amp;quot; drucken den vierten und letzten Teil der in Fortsetzungsfolgen gebrachten Heimaterzählung &amp;quot;Die Hexe von Altenkirchen&amp;quot; von Josef Reuter ([[Siegblätter]] Nr. 1, 2.1.1933; Teil 1-3 ebd. Nr. 300-302, 28.-30.12.1932).  (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen finden im Saal Langenberg Verhandlungen zwischen führenden Mitgliedern des Landbundes und des Bauernvereins statt mit dem Ziel, eine Einheitsorganisation der Landwirte zu bilden (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.521, 02.01.1933, S. 6; Siegblätter Nr. 303, 31.12.1932). Solche Verhandlungen finden im Januar in allen Ämtern des Kreises Altenkirchen statt. Ende des Monats wird gemeldet, es sei eine Einigung erzielt, fortan sei der Rheinische Bauernverein die einzige Interessenorgansisation der Landwirte (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.540, 25.01.1933, S. 2). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Januar''' - Der Gemeinderat Altenkirchen appelliert an alle Hausbesitzer, bei der Aufnahme von Mietern von auswärts vorsichtig zu sein. In letzter Zeit habe man &amp;quot;eine starke Zuzugsfreudigkeit&amp;quot; registriert und befürchtet, diese Personen könnten über kurz oder lang der Fürsorge anheim fallen. Der Bürgermeister hat veranlasst, dass künftig jedem Zuzug von auswärts eine Verhandlung vorausgeht. ([[WZ]], Nr. 24, 28.1.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Februar''' - Die Privatkraftfahrschule Karl Farrenberg erhält vom Regierungspräsidenten zu Koblenz die Erlaubnis zur Ausbildung von Kraftfahrern für Klasse 3b ([[Siegblätter]] Nr. 46, 24.2.1933). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Der Reichspräsident löst den Reichstag auf mit der Aussage auf '' Nachdem sich die Bildung einer arbeitsfähigen Mehrheit als nicht möglich herausgestellt hat'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 10, 7.2.1933, S. 45), um dem am 30. Januar mit der Regierungsbildung beauftragten Adolf Hitler die Gelegenheit zu geben, sich einen Reichstag mit einer Mehrheit nach seiner Vorstellung wählen zu lassen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Hermann Göring, einer von zwei ins Kabinett Hitlers berufenen Nationalsozialisten, wird als Minister ohne Geschäftsbereich Reichskommissar für den Geschäftsbereich des Preußischen Ministers des Innern. Er wendet sich an die ihm unterstellten preußischen Beamten. Er formuliert die klare Erwartung, dass sie der nationalsozialistischen Politik folgen oder aus ihrem Amt ausscheiden. ([[Ministerial-Blatt]], Nummer 6, 8.2.1933, S.90)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Regierungspräsident in Koblenz spricht ein Verbot von Aufzügen unter freiem Himmel für die KPD und ihre Hilfs- und Nebenorganisationen aus. (Amtsblatt Nr.6 vom 6.2.1933, S.21) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Der Reichspräsident erlässt eine Verordnung ''zum Schutz des deutschen Volkes'', die Regeln für Demonstrationen und politische Druckschriften enthält. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.8, 6.2.1933, S.35-40)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die preußischen Reichskommissare von Papen und Göring lösen alle Vertretungskörperschaften der Gemeinden und Gemeindeverbände in Preußen auf und setzen den 12. März 1933 als Wahltermin fest. ([[Gesetzsammlung]], Nr.67.2.1933, S.21-22) Die Auflösung wird mit dem 8.2.1933 wirksam, sodass keine rechtsgültigen Beschlüsse mehr gefasst werden können. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 8, 15.2.1933, S.140-141) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Wegen Grippe- und Masernerkrankungen werden alle Schulen der Stadt Altenkirchen durch den Kreisarzt bis zum 13. Februar geschlossen. ([[Siegblätter]] 7.2.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Februar''' - Landrat Dr. Boden beruft den Kreistag für den 23. Februar nach Altenkirchen ein. ([[Siegblätter]] 9.2.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Februar''' - Das preußische Innenministerium fordert von der Polizei, dass die ''nationalen Verbände'' (SA, SS und Stahlhelm) unterstützt, als ''stattsfeindlich'' deklarierte Organisationen dagegen schärfstens bekämpft werden.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 9, 22.2.1933, S.169) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Mit der ''Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat''  werden die Grundrechte außer Kraft gesetz. Die Polizei wird ermächtigt, ohne gerichtliche Kontrolle ''Schutzhaft'' von unbestimmter Dauer zu verhängen.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.17., 28.2.1933, S.83) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang März''' - Im Kreis Altenkirchen kommt es (wohl am 2. März) zu &amp;quot;planmäßigen Aktionen&amp;quot; gegen Kommunisten; die Meldung enthält keine für die Stadt Altenkirchen gesondert mitgeteilte Informationen. ([[WZ]], Nr. 53, 3.3.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Es ergeht der Erlass zur Weiterführung der Landhilfe für volksschulentlassene Jugendliche. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Ein &amp;quot;Deutscher Tag&amp;quot; findet mit SA-Treffen und Rede von Dr. Robert Ley in der Stadthalle vor 1200 Besuchern statt. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.101-102) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' &lt;br /&gt;
:* Bei der 8. [[Reichstagswahl]] erhält die NSDAP 54,7 % der Stimmen in der Stadt. ([[Statistik]] 1935) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bei der 5. Wahl zum preußischen Landtag [[Wahlen preußischer Landtag]] wird [[Landrat]] Dr. Wilhelm Boden gewählt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. März''' - Die Siegblätter widersprechen dem &amp;quot;unsinnigen Gerücht&amp;quot;, Dr. Boden sei als Landrat seines Amtes enthoben worden.  ([[Siegblätter]] 7.3.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - Es ergeht die Anordnung von Unterrichtsausfall an allen preußischen Schulen &amp;quot;anläßlich der geschichtlichen Wende, die der überwältigende Wahlsieg der nationalen Front für Deutschland bedeutet&amp;quot;. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.39) (eb) ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Unter diesem Datum wird vermeldet: &amp;quot;Wie überall in Deutschland, wurden auch hier in Altenkirchen auf Dienstgebäuden Hitler-Fahnen aufgezogen&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 59, 10.3.1933). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März'''&lt;br /&gt;
:*  Nach der Kommunalwahl ist die Stadt mit Eugen Heinemann und Paul Wiezorke (beide NSDAP), dem Obersteuersekretär Paul Klein (Zentrum), Hermann Lichtenthäler und Fritz Hassel (beide Kampffront Schwarz-Weiß-Rot) im Kreistag vertreten. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.109) (eb) - Die Zusammensetzung des neu gewählten Kreistages ist auch Gegenstand der Berichterstattung im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.581, 14.03.1933, S. 6. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als Ergebnis der vorgezogenen Kommunalwahl setzt sich der Altenkirchener [[Gemeinderat 1918-33|Gemeinderat]] wie folgt zusammen: NSDAP: Adolf Jahn, Gärtnermeister; Willi Lehmann, Metzgermeister; Wilhelm Kraemer, Hauptlehrer; Wilhelm Zilles 2, Schornsteinfegermeister; Karl Schäfer, Klempnermeister. - SPD: Ernst Nöllgen, Maurerpolier. - Zentrum: Dr. Laurenz Burmann, Kreissyndikus; Ferdinand Becker, Bauunternehmer. - [Liste] Gemeinwohl: August Schäfer, Bauunternehmer. - Vereinigte Bürgerliste: Karl Spahr 2, Schreinermeister; Hermann Wirths, Lokomotivführer. - [Liste] Bachmann: Heinrich Bachmann, Kaufmann. ([[WZ]], Nr. 63, 15.3.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Volkstrauertag wird mit öffentlicher Beflaggung angeordnet.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 9, 22.2.1933, S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. März''' - Das Reichsministerium für ''Volksaufklärung und Propaganda'' wird geschaffen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 21, 17.3.1933, S.104)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Landrat teilt mit, dass die Siegblätter für drei Tage vom Oberpräsidenten in Koblenz verboten wurden. ([[Siegblätter]] 13.3.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Preußische Beamte dürfen zukünftig in Dienstkleidung an Veranstaltungen von Parteien und Verbänden teilnehmen, die hinter der Regierung stehen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 16, 22.3.1933, S.281) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Auf allen öffentlichen Gebäuden, auch den Schulen werden die alte Reichsflagge und das Hakenkreuzbanner gehisst. ([[Siegblätter]] 15.3.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''vor (?) 16. März''' &lt;br /&gt;
:* Sehr ausführlicher Bericht über Ausschreitungen gegen jüdische Geschäftsleute in Altenkirchen, genaues Datum nicht mitgeteilt: In Altenkirchen treffen abends ein angeblicher Standartenführer aus dem Oberbergischen und sein Begleiter per Auto ein, beide uniformiert. Sie &amp;quot;befehlen ihnen in Uniform begegnenden Altenkirchener SA-Leuten, ihnen zu folgen. Dann gingen sie in die verschiedenen jüdischen Geschäfte der Stadt und verlangten Geld, z. T. hohe Beträge, und Kleidungsstücke. Sie bekräftigten ihre Forderungen mit Drohungen der Geschäftsschließung und mit der Waffe in der Hand. Teilweise kam man ihren Forderungen nach. Zwischendurch besuchten sie Wirtschaften. So war es nicht verwunderlich, daß die Leute bald eine sensationslüsterne Menge im Gefolge hatten. Im Schuhgeschäft Davis, das gegen 7.30 Uhr den Laden bereits geschlossen hatte, klingelte der Anführer längere Zeit an der Privateingangstür. Dem am Fenster und später an der Tür erscheinenden Dienstmädchen befahl er, zu öffnen. Als dies nicht geschah, trat er auf die Straße zurück und feuerte vier oder fünf Schüsse in das Oberlicht des Schaufensters. Auch wurde eine Glasscheibe der Tür eingeschlagen. Hier versuchte dann ein hiesiger SS-Mann, dem Unbesonnenen die Waffe abzunehmen, dieser drohte jedoch mit Schießen. Von hier gingen dann die SA-Leute ins Hotel Weißgerber, vor dem sich dann allmählich eine nach Hunderten zählende Menschenmenge angesammelt hatte. Auch der inzwischen hinzugekommenen Polizei gegenüber weigerte sich der Fremde, seine Pistole abzugeben. Die hiesigen führenden Nationalsozialisten, die das Tun des fremden Standartenführers selbstverständlich verurteilten, versuchten mit allen Mitteln, die Ruhe aufrecht zu erhalten.&amp;quot; In der Nacht aus Waldbröl anreisende Nationalsozialisten tragen dann angeblich zur Klärung des Falles bei; der angebliche Standartenführer namens Fuchs aus Waldbröl soll bereits aus der NSDAP ausgeschlossen gewesen sein; er wird mit seinem Begleiter &amp;quot;festgesetzt&amp;quot;. ([[WZ]], Nr. 64, 16.3.1933) - Unter der Schlagzeile &amp;quot;Terrorakte eines früheren SS-Mannes in Altenkirchen&amp;quot; berichtet die Bergische Wacht Nr. 61, 17.03.1933, über die Vorfälle und datiert die Meldung auf den 16.03.1933. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Die NSDAP stellt klar, dass örtliche Anträge auf Absetzung von Beamten und Vorschläge über die Neubesetzung der Stellen nur über den Gauleiter laufen dürfen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 16, 22.3.1933, S.281) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''21. März'''&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Tag von Potsdam&amp;quot; wird in Altenkirchen mit einem Festgottesdienst begangen, die Beamten haben dienstfrei, die Schüler schulfrei. Der Festakt findet in der überfüllten Stadthalle statt. ([[Heuzeroth 1983]], S.24) Fackelzug um 20 Uhr (Schultagebuch Michelbach, S.40) (eb) - &amp;quot;Jüdische Bürger der Stadt, die zum Nationalfeiertag [d. i. der 21. März 1933, &amp;quot;Tag von Potsdam&amp;quot;] ihre Häuser zum Teil auch mit Schwarz-Weiß-Rot beflaggt hatten, wurden von nationalsozialistischer Seite veranlaßt, die Fahnen wieder einzuziehen. Der Aufforderung wurde in allen Fällen nachgekommen, sodaß sich Zwischenfälle nicht ereigneten.&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 72, 25.3.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Reichspräsident erlässt eine Vorordnung ''zum Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 24, 22.3.1933, S. 135) , die u. a. Kritik an der Regierung in Form unwahrer oder gröblich entstellter Behauptungen unter Strafe stellt.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Mit dem sog. Fettplan ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 26, 24.3.1933, S.143-145) beginnt der Aufbau einer staatlichen Marktordnung für landwirtschaftliche Produkte auf der Grundlage garantierter Festpreise, was ein System indirekter staatlicher Subventionen bedeutet. ([[Küppers 1984]], S.269) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. März''' - Mit dem ''Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 25, 24.3.1933, S.141)  schafft sich der Parlamentarismus selbst ab, da die Gesetzgebung auf die Reichsregierung übergeht (Ermächtigungsgesetz). ([[Landesherrschaft]])(eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Ein Boykott jüdischer Geschäfte und der Arztpraxis wird durch die SA angekündigt. ([[Blohm 2008]], S.168) (eb) - Zum Boykott am 28.3.1933 meldet die WZ: &amp;quot;Dienstag vormittag wurden durch SA-Leute sämtliche jüdischen Geschäfte der Stadt für etwa eine halbe Stunde geschlossen. Diese Maßnahme war als Auswirkung der Gegenaktion gegen die jüdische Greuelpropaganda im Ausland zu betrachten&amp;quot;[so!] ([[WZ]], Nr. 76, 30.3.1933) (ak) - In den folgenden Monaten und Jahren nimmt der Druck auf die jüdischen Gewerbetreibenden ständig zu, den Betrieb aufzugeben und zu verkaufen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März'''&lt;br /&gt;
:* In der ersten Stadtratssitzung nach der vorgezogenen Kommunalwahl vom 12. März wird der Kandidat der NSDAP Adolf Jahn durch Zuruf einstimmig zum Gemeindevorsteher gewählt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.139) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die hintere Kumpstraße wird in Adolf-Hitler-Straße umbenannt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.140) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das ''Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 29, 2.4.1933, S.153-154) erlaubt den Eingriff in Landes- und Gemeinderechte und bereitet die Abschaffung der Länder vor. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Erfassung im Amt Altenkirchen vom 1.1.1932 bis 31.12.1932 ergab bei einer Einwohnerzahl von 9739 (10.10.1932) 1143 Empfänger von Arbeitslosenunterstützung , 2254 Zuschlagsempfänger von Arbeitslosenunterstützung, 1103 Empfänger von Krisenunterstützung, 2350 Zuschlagsempfänger von Krisenunterstützung, 625  Wohlfahrtserwerbslose, 1412 Zuschlagsempfänger von Wohlfahrtsunterstützung. ([[Amt Altenkirchen 1932]] S.4)  Damit erhalten 8987 oder 92 % der Bewohner des Amtes aus der Wirtschaftskrise resultierende Transferleistungen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. April''' - Landrat Dr. Boden weist wegen vermehrt gemeldeter Brandstiftungen im Kreis darauf hin, dass nunmehr Brandstiftung mit dem Tode bestraft wird. ([[Siegblätter]] 3.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Landrat Dr. Boden, der Kreiswohlfahrtsdirektor Hohl und der Kreissparkassendirektor Aengenheyster werden beurlaubt. ([[Heuzeroth 1983]], S.28) (eb) - Diese Abberufungen sind auch Gegenstand einer Meldung in [[WZ]], Nr. 84, 8.4.1933. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. April''' - Die Siegblätter melden die Beurlaubung von Landrat Dr. Boden mit sofortiger Wirkung.([[Siegblätter]] 6.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Kreisbaurat Metzler und Wohlfahrtsdirektor Hohl werden verhaftet (Landkreis Altenkirchen 1992, S. 105; vgl. auch General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.604, 10.04.1933, S. 11).  Metzger wurde zunächst  verurteilt, seine Verurteilung wurde später aufgehoben, er aber aus dem Amt entlassen. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. April'''&lt;br /&gt;
:*  Kreisleiter Wetter &amp;quot;rechnet&amp;quot; in der Kreistagssitzung in der Stadthalle mit der Parteienwirtschaft und dem Landrat &amp;quot;ab&amp;quot; ([[Krämer 2001]], S.107-109). (?) - Die erste Sitzung des neu gewählten Kreistages soll nach einer ersten Ankündigung im Kreisständehaus stattfinden (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.598, 03.03.1933, S. 8), wird dann aber in der Stadthalle abgehalten. Recht ausführliche Berichterstattung dazu in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.605, 11.04.1933, S. 9. Zum Stadtbild heißt es da: &amp;quot;Hakenkreuzfahne an Hakenkreuzfahne und schwarz-weiß-rote Fahnen in überreicher Zahl gaben dem Straßenbild der Kreisstadt eine ganz besonderes Gepräge.&amp;quot; (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das ''Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums'' ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 34, 7.4.1933, S.175-179) erlaubt die Entlassung jüdischer und nicht politisch gewünschter Beamter aus dem Dienst. Es war in den beiden Tagen zuvor in Altenkirchen schon vollzogen worden. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.104-105) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. April''' - Der bisherige Kampftag der Arbeiterbewegung am 1. Mai wird durch Gesetz zum ''Feiertag der nationalen Arbeit'' umgewidmet. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 37, 11.4.1933, S. 191) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Die Siegblätter weisen auf das Kreismuseum in Altenkirchen hin. ([[Siegblätter]] 18.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Alle seit dem 1.1.1925 wegen ''Handlungen aus nationalen Beweggründen'' verhängten Schulstrafen werden aufgehoben.  ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1933, S.52)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Mit dem ''Gesetz über das Schlachten von Tieren'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 39, 21.4.1933, S. 203) wird der jüdische Schlachtritus unausgesprochen zum 1.5.1933 verboten. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Mit der Verordnung ''über die Zulassung von Ärzten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 42, 25.4.1933, S.222-223)  wird den jüdischen Ärzten die wirtschaftliche Grundlage entzogen. In Altenkirchen muss Dr. Simon seine Praxis aufgeben. ([[Blohm 2008]], S.166)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - In Altenkirchen wird eine Führergemeinschaft für die Landwirtschaft des Kreises gebildet. Ihr gehören Vertreter der NSDSAP, des Landbundes und der Bauernschaft an. ([[Siegblätter]] 28.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Der bereits  beurlaubte Landrat Dr. Boden wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 10.5.1933, S.530) und im Januar 1934 pensioniert. ([[Lilla 2005]], S.15-16) Der bisherige Landrat Dr. Boden wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt. ([[Siegblätter]] 26.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Mit dem ''Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 43, 26.4.1933, S.225) wird eine Handhabe zur Verweisung jüdischer Schüler und Studenten erlassen, wenn ihr Anteil in der jeweiligen Schule über dem Anteil der sog. Nichtarier im Reichsdurchschnitt liegt. In Altenkirchen gibt es auf der Höheren Stadtschule seit 1932 drei jüdische Schüler, deren Ausschluss nicht zulässig ist, weil sie vor dem 25.4.1933 eingeschult wurden. Einer von ihnen stirbt an diesem Tage. ([[Blohm 2008]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapo) wird in Berlin eingerichtet. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 29, 27.4.1933, S.122-23) In jedem Regierungsbezirk wird eine Staatspolizeistelle errichtet, der die Kreis- und Ortspolizeibehörden berichten müssen. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 36, 3.5.1933, S.504-510)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. April''' - Das einzige jüdische Mitglied im Aufsichtsrat der Westerwald-Bank, Hermann Abraham, erklärt seinen Rücktritt. ([[Krauß/Gerz 2012]], S. 74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April'''&lt;br /&gt;
:*   [[Landrat]] wird zunächst kommissarisch, ab 1.11. planmäßig ([[Amtsblatt]], Nr. 53 11.11.1933) Dr. Konrad Gorges (bis 6.10.1938) ([[Amtsblatt]], Nr. 23 29.4.1933) und ([[Romeyk 1994]], S.475); er war zuletzt Regierungsrat beim Polizeipräsidium Wuppertal. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 10.5.1933, S.528)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Abänderung eines Erlasses vom 14.11.1919 werden das Tragen von Abzeichen nationaler Vereine und Verbände und der Anschlag ihrer Werbeschriften in den Schulen genehmigt. ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1933, S.54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Es erfolgt die Gründung eines ''Rheinischen Bauernstandes'', der die bisherigen Bauernverbände, die Genossenschaften, die Landwirtschaftskammern, die Fach- und Verbandspresse, den Landhandel, die Verarbeitungsbetriebe für Agrarprodukte und die Landtechnik in einer NS-Organisation vereinigt.  ([[Küppers 1984]], S.260)  (eb) Vgl. auch die Meldung zum 23.April. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' -  Die NSDAP und ihre Organisationen veranstalten auf dem Sport- und Ausstellungsgelände auf der Glockenspitze eine Maikundgebung. ([[Krämer 1999]], S.83) In der Schule gibt es eine Feier mit Rundfunkübertragung aus Berlin. Die Hitler-Jugend beteiligt sich am Festzug. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.42) (eb) Vgl. auch 10. April 1933. ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Die Angestellten der Kreisverwaltung Altenkirchen Rörig und Dipl.Volkswirt Steinstraß sind wegen Zugehörigkeit zur SPD entlassen worden. ([[Siegblätter]] 4.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Der Königin-Luise-Bund veranstaltet einen Deutschen Abend. Die stellvertretende Gauführerin, Frau &amp;quot;Professor&amp;quot; Zillich, hält einen Vortrag über das Leben der letzten Kaiserin. ([[Siegblätter]] 5.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Mai''' - Die ''Deutsche Arbeitsfront'' als gemeinsame Organisation von Arbeitern und Angestellten wird unter der Führung von Dr. Robert Ley gegründet. Ihre Aufgabe ist die betriebliche Sozialpolitik.  ([[BAS 1987]], S.128)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' &lt;br /&gt;
:* Der Gärtnereibesitzer Jahn teilt zu Beginn der 2. Stadtratssitzung  nach dem 12. März mit, dass er durch Verfügung des Landrats vom 25.4.1933 zum vorläufigen Gemeindevorsteher eingesetzt worden sei. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Anstelle des gewählten, aber zurückgetretenen Kreissyndikus Dr. Burmann nimmt Joseph Busch seinen Platz ein. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ferdinand Becker erklärt, dass er parteilos sei. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ernst Nöllgen und Hermann Wirths erklären, dass sie der NSDAP beigetreten seien. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird der Beschluss zur Einrichtung eines Stammlagers des freiwilligen Arbeitsdienstes  in der Stadt gefasst. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.149-51) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Aus allen Dienstgebäuden sind Bilder und Büsten von Persönlichkeiten zu entfernen, die am ''Novembersturz'' beteiligt waren. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 28, 17.5.1933, S.561)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Die Abteilung 2/240 &amp;quot;Kaiser Konrad II.&amp;quot; des Reichsarbeitsdienstes bezieht ihre Unterkunft in einem angemieteten alten Lagerhaus, vorgesehen für vorerst 120 Mann ([[Gau-Chronik Arbeitsgau XXIV Mittelrhein 1936]]), S. 40. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Mit dem ''Gesetz zum Schutz des Einzelhandels'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 50, 13.5.1933, S. 262-264) wird die Expansion und Konzentration im Einzelhandel gestoppt. Es richtet sich gerade auch gegen jüdische Unternehmer. (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai'''- Das Staatsministerium erlässt ein Gesetz zum bäuerlichen Erbhofrecht.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 34, 17.5.1933, S.165-183)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Der bisheringe Innungsobermeister der Friseurinnung Flemmer wird nach der Neuwahl zum Ehrenobermeister ernannt. ([[Siegblätter]] 16.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Die Siegblätter melden im Lokalteil die Bemühungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, das Sortiment von Titeln zu &amp;quot;reinigen&amp;quot;, die dem nationalen Interesse zuwiderlaufen. ([[Siegblätter]] 17.5.1933, S. 6) Damit wird den späteren öffentlichen Bücherverbrennungen vorgegriffen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Mai''' - Die Tarifhoheit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern wird aufgehoben. Stattdessen werden ''Treuhänder der Arbeit'' eingesetzt, die die Löhne festsetzen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 52, 20.5.1933, S. 285) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Mai''' - Beamtenausschüsse als Vertrauensorgane der Beamten werden aufgehoben, weil ''durch die nationale Revolution'' Interessengleichheit zwischen Behördenleitung und Beamtenschaft bestehe.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 30, 31.5.1933, S.601)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Die SA-Standarten der Kreise Neuwied und Altenkirchen werden zusammengefasst und haben zukünftig in Altenkirchen ihren Hauptsitz unter Standartenführer Pagel. ([[Siegblätter]] 20.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Mai''' - Gemeinden haben jede Unterstützung für ''staatsfeindliche Parteien, Organisatonen und ihre Presse'' durch Gewährung der Benutzung gemeindeeigener Räume oder Plätze oder ihrer Nutzung zu amtlichen Bekanntmachungen zu unterlassen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 30, 31.5.1933, S.602)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Mai''' - Amtsgerichtsrat Sayn erhält vom Institut für Denkmalschutz in Koblenz eine Belobigung für seine Mitarbeit zu einem demnächst erscheinenden Werk.  ([[Siegblätter]] 20.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang Juni''' - &amp;quot;Die NSDAP., Ortsgruppe Altenkirchen, zählt jetzt 1000 Mitglieder einschl. der Mitglieder der Unterorganisationen. Die Ortsgruppe wird in 29 Blocks eingeteilt.&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 134, 12.6.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juni''' - Es kommt zur ''ersten jüdischen Emigration aus Altenkirchen''; es folgen bis Kriegsbeginn 39 weitere. ([[Blohm 2008]], S.182/183)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juni''' - Pfarrer Heinrich Wilhelm Jakobi, Flammersfeld, wird ''Kreisleiter der Glaubensbewegung Deutsche Christen'', einer Gliederung der NSDAP (Mitgliedsnummer 2284094).  ([[Evangelische Kirche 1990]], S.69); vgl. auch ([[Becker 2016]])(eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  Das '' Gesetz zur Regelung landwirtschaftlicher Schuldverhältnisse'' wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 61, 1.6.1933, S. 331-344) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das ''Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit'' führt Maßnahmen zur Beschränkung der Beschäftigung weiblicher Arbeitskräfte ein.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.60, 2.6.1933, S.323-329)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Siegbätter melden einen &amp;quot;Skandal im Landbund&amp;quot; Schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsführer Erdnüß und Heckenroth.  ([[Siegblätter]] 1.6.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Der Kreisausschuss überträgt die Betreuung des Kreismuseums für die Zunkunft ehrenamtlich Amtsgerichtsrat Sayn und Hauptlehrer Krämer (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.646, 02.06.1933, S. 12). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juni''' - Pfarrer Ludwig Heckenroth begrüßt als Synodalassessor im Jahresbericht des Superintendenten auf der Tagung der Kreissynode Altenkirchen der evangelischen Kirche in Wissen die politischen Veränderungen mit den Worten: &amp;quot;Dazu weht ein neuen Wind unter Gottes gnädiger Leitung im politischen und hoffentlich auch bald im wirtschaftlichen Leben, daß wir wieder einer frohen Zukunft entgegen sehen dürfen.&amp;quot; ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1933]], S. 5) Es war die letzte Tagung bis zum 14.11.1945. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als Kreisbauernführer wurde Heinrich Krämer aus Unterschützen ernannt.  ([[Siegblätter]] 8.6.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Auf der Tagung der Kreissynode der Evgl. Kirche wurde Pfarrer Heckenroth als Vertreter zur nächsten Provinzialsynode gewählt. Vertritt er dort den Superintendenten, so wurde Pfarrer Schacht aus Almersbach gewählt, zu seinem Stellvertreter Pfarrer Maas aus Altenkirchen.  ([[Siegblätter]] 13.6.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Die Schulleiter der Volksschulen und Höheren Schulen werden gedrängt, nach der 3. Durchführungsverordnung vom 6.5.1933 zur Gesetz vom 7.4.1933 von allen Beamten ihrer Schule die Abgabe der Erklärung zu verlangen: ''Ich versichere hiermit dienstlich: Mit sind trotz sorgfältiger Prüfung keine Umstände bekannt, welche die Annahme rechtfertigen könnten, daß ich von nichtarischen Eltern oder Großeltern abstamme; insbesondere hat keiner meiner Eltern- odder Großelternteile zu irgendeiner Zeit der jüdischen Religion angehört.'' ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1933, S.78)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Der Reichsverband der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine verlangt von seinen Mitgliedsvereinen, Mitglieder ''mit vaterlandsfeindlicher Gesinnung'' aus den Listen zu streichen und nicht-arischen Einfluss zu unterbinden. (Westerwälder Schauinsland Nr. 6, 15.6.1933, S.42)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Es wird eine Volks-, Berufs- und Betriebszählung durchgeführt.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 28, 17.5.1933, S.576-578)  Vgl.auch ''Die Wohnbevölkerung im Deutschen Reich nach der Volkszählung vom 16. Juni 1933''. Endgültiges Ergebnis.- Berlin 1934 (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - In einem Aufruf des Regierungspräsidenten an die Schulen wird gefordert:''In der neuen deutschen Schule muss Gemeinnutz immer vor Eigennutz gehen , muß der Grundsatz lebendig werden, daß der Einzelne nichts, Staat und Volk alles sind.''  ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1933, S.67)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - In einem Runderlass werden alle Behördenleiter aufgefordert, alle Personen, die Unzufriedenheit über Maßnahmen der neuen Regierung äußern, als ''Miesmacher'' namhaft zu machen. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 35, 28.6.1933, S.731-732)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Die SPD wird reichsweit verboten. ([[Siegblätter]] 23.6.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  Mit der Auflösung des Landgerichtsbezirks Neuwied kommt das Amtsgericht Altenkirchen in den Landgerichtsbezirk Siegen.  ([[Gesetzsammlung]], Nr.42, 24.6.1933, S.221-222)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Durch das ''Gesetz über die Bestätigung von Beamten der Gemeinden und Gemeindeverbände'' ([[Gesetzsammlung]], Nr.42, 24.6.1933, S.217-221) wird die kommunale Selbstverwaltung  abgeschafft. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  In der Gemeinderatssitzung wird Pg. Schneider als 10. Fraktionsmitglied der NSDAP eingeführt.  ([[VW]], 3.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Mit einem ''Gesetz über die Errichtung eines Unternehmens &amp;quot;Reichsautobahnen&amp;quot;'' ([[Reichsgesetzblatt]], II, Nr. 28, 30.6.1933, S.509-510) wird die Rechtsgrundlage für den Bau der Autobahnen geschaffen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  Mit einer Strafandrohung von 150 RM oder 4 Wochen Haft wird das Betteln  oder Anbieten minderwertiger Leistungen bekämpft.  ([[VW]], 3.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  ''Verheiratete weibliche Reichsbeamte sind jederzeit auf ihren Antrag aus dem Beamtenverhältnis zu entlassen. Die vorgesetzte Dienstbehörde hat die Entlassung auch ohne diesen Antrag zu verfügen, wenn die wirtschaftliche Versorgung des weiblichen Beamten nach der Höhe des Familieneinkommens gesichert erscheint.'' ([[Reichsgesetzblatt]]), 30.6.1933, S.433)  Diese Vorschrift gilt auch für Landesbamte. ([[Schulblatt]], Nr. 6, 1.6.1934, S.61-67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Kreis Altenkirchen wird aus dem Wirtschaftsgebiet Rheinland ausgegliedert und dem Wirtschaftsgebiet Westfalen zugeordnet. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 37, 12.7.1933, S.794)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Als Gegenbewegung zur staatlichen Unterstützung der Deutschen Christen entsteht die ''Rheinische Pfarrbruderschaft'', kurz darauf in Berlin der ''Pfarrer-Notbund''. ([[Beckmann 1975]], S.3) Diese Entwicklung zwingt die Ortspfarrer, Stellung zu beziehen. Zu Pfarrer Ludwig Heckenroth vgl. den Eintrag zum 8. Juni 1933, zu Pfarrer Theodor Maas die Notiz bei [[Fritzsche 1990]], S.74.   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Als einziges amtliches Kreisblatt erscheint die &amp;quot;Volkswacht&amp;quot; der NSDAP, die 1937 vom Nationalblatt abgelöst wird.([[VW]], 1.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Alle Angestellten werden aufgefordert, sich im ''Gesamtverband der deutschen Angestellten'' zu organisieren.  ([[VW]], 17.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Der Kreisbauernführer Heinrich Krämer, Unterschützen, fordert alle Bauern auf, sich als Mitglieder des ''Rheinischen Bauernstandes'' anzumelden. Verweigerung bedeutet ''Mangel an Gemeinschaftsgeist''.  ([[VW]], 3.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Alle katholischen Verbände werden aufgelöst. ([[Siegblätter]] 3.7.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Die Kreisleitung der Deutschen Christen Altenkirchen 11 teilt die Gemeindegruppenleiter mit: Hauptlehrer Krämer, Altenkirchen, Pfarrer Schacht, Almersbach, Pfarrer Schareina, Birnbach. ([[Siegblätter]] 3.7.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Die Zentrumspartei löst sich auf.  ([[VW]], 6.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Viehhandel in den Ställen ist an öffentlichen Markttagen verboten.  ([[VW]], 6.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juli''' - Es ergeht die ''Verordnung zur Sicherung der Staatsführung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 78, 11.7.1933, S. 462) (eb) - die Zuteilung von Sitzen auf Wahlvorschläge der SPD und der KPD wird unwirksam. Betroffen davon sind im Amt Altenkirchen sechs Sozialdemokraten und ein Kommunist. Davon u.a.: Der Maurerpolier Ernst Nöllgen, der dem Gemeinderat der Kreisstadt und der Amtsvertretung angehörte. Ferner Amtsvertreter Wilhelm Juhn, Oberwambach, und Otto Eichelhardt, Almersbach. ([[Helzer 1997]]) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juli''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Der Gardeverein veranstaltet einen ''Deutschen Abend'' in der Stadthalle.  ([[VW]], 7.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* -  Der Staatskommissar für die Neugliederung dse evangelischen Kirchenwesens ernennt für die Kreissynode Altenkichen Pfarrer Heinrich Wilhelm Jakobi aus Flammersfeld zum Beauftragten. ([[VW]], 8.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juli''' - Im evangelischen Gemeindehaus findet die erste Kundgebung für die Glaubensbewegung ''Deutsche Christen'' statt.  ([[VW]], 12.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* -  Nach dem Abschluss des Reichskonkordats mit dem Papst werden die Verbote katholischer Organisationen aufgehoben. ([[Siegblätter]] 10.7.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Die bisher selbständigen evangelischen Landeskirchen geben sich eine ''Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche'', mit der sie ihre Eigenständigkeit verlieren. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] 1933, Nr.1, S.2-9) Vgl. die Einträge zum 14.7.1933 und 23.7.1933. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadthalle findet eine feierliche Werbeveranstaltung der Deutschen Christen statt. Auf ihr spricht auch Pfarrer Heckenroth, der erklärt, dass &amp;quot;in höchster Notzeit Gott der Kirche diese Bewegung gegeben&amp;quot; habe. ([[VW]], 11. Juli 1933)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Unter Aufhebung des Runderlasses vom 24.12.1919 über die Entfernung von Kaiserbildern oder monarchischen Hoheitszeichen in staatlichen Gebäuden wird deren Anbringung wieder gestattet, wenn keine Kosten entstehen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 38, 19.7.1933, S.815-16) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  - Die Siegblätter titeln &amp;quot;Die Revolution ist abgeschlossen&amp;quot;. ([[Siegblätter]] 12.7.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juli''' - &amp;quot;Keine Staatskirche&amp;quot; Die neue Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche. Zitat aus dem Evangelischen Pressedienst. ([[Siegblätter]] 13.7.1933, S. 2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli'''&lt;br /&gt;
:* - Es ergeht das ''Gesetz über die Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche'', mit dem alle bisherigen Wahlkörper der Landeskirchen aufgelöst werden. Am 23. Juli sind Neuwahlen durchzuführen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 80, 15.7.1933, S. 471)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz über Volksabstimmung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 81, 15.7.1933, S.479), das die Grundlage zukünftiger Volksbefragungen bildet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz gegen die Neubildung von Parteien'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 81, 15.7.1933, S.479), das die NSDAP als einzige legitime Partei anerkennt und so die Grundlage des Parlamentarismus abschafft. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 81, 15.7.1933, S.480), das sich vorrangig gegen jüdische Bürger richtet. Rechtsmittel können nicht eingelegt werden. ([[Siegblätter]] 31.7.1933, S. 2) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz über die Neubildung deutschen Bauerntums'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 85, 22.7.1933, S.517-518), das die Grundlage der Organisation des ''Reichsnährstandes'' bildet.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.86, 25.7.1933, S. 529-531), das die Grundlage zu Zwangssterilisierungen und den späteren Morden an Behinderten bildet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juli''' -  Beamte im Dienst oder in Dienstgebäuden grüßen mit ''deutschem Gruß''. Es wird erwartet, dass sie das auch außerhalb des Dienstes tun.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 40, 26.7.1933, S.859-60)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Bei den Kirchenwahlen erhalten die &amp;quot;Deutschen Christen&amp;quot; die Mehrheit in den Deutschen Evangelischen Kirchen des Kreises. ([[Bender 1983]], S.88) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Es ergeht ein Unvereinbarkeitsbeschluss zur Stellung als öffentlich Bediensteter und Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 41, 2.8.1933, S.887)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Alle Jugendgruppen der Wandervereine werden aufgelöst. (Westerwälder Schauinsland, Nr. Nr. 8, 15.8.1933, S.65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Es ergeht eine Verordnung zur Auflösung der kirchlichen Jugendverbände. Der Kreisleiter der Deutschen Christen, der Flammersfelder Pfarrer Heinrich Wilhelm Jakobi, setzt diesen Beschluss im Kreis durch.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  - In der Stadthalle findet ein Militärkonzert der SS-Standarte Betzdorf statt.  ([[Siegblätter]] 1.8.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Der Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, wird zunächst als Angestellter in die Kreisverwaltung übernommen. (Schreiben von Hermann Marenbach an den Landeskommissar für die politische Säuberung in Rheinland-Pfalz vom 15.2.1950)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Schulaufsichtsbezirk Altenkirchen wird als kreisweite Lösung geschaffen. Schulrat Trippen, bisher Betzdorf, wird mit seiner Verwaltung beauftragt. Er wird zum 1.5.1934 nach Altenkirchen versetzt.  ([[Schulblatt]], Nr.9, 1.9.1933, S.89 und Nr.6, 1.6.1934, S.61)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Ludwig Müller wird als Vertrauter Hitlers in Kirchenfragen Landesbischof der Kirche der Altpreußischen Union. ([[Schneider 1993a]], S.147)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Unter diesem Datum wird über eine Sitzung des Kreisausschusses berichtet, an den nach dem Gesetz vom 17. Juli [? näher klären, ak] sämtliche bisherigen Zuständigkeiten des Kreistages übergegangen sind (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.699, 05.08.1933, S. 15). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Alle aktiven oder ehemaligen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die bisher Mitglieder der SPD waren , haben eine Erklärung abzugeben, dass sie alle Beziehungen gelöst haben. ([[Schulblatt]], Nr.10, 1.10.1933, S.97)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. August''' - Jeder Beamte muss auch die arische Abstammung seiner Ehefrau nachweisen, sonst ist er zu entlassen.  ([[Reichsgesetzblatt]], 8.8.1933, S.575)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. August''' - Lehrer und Schüler haben sich mit dem Hitlergruß zu begrüßen. ([[Siegblätter]] 10.8.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. August''' - Die Volkswacht druckt einen inhaltlich sonst recht unbestimmten Vorwurf einer versuchten Vergewaltigung einer Hausangestellten durch den jüdischen Viehhändler Aron Salomon. ([[VW]], 11.8.1933) (eb) Dieser ist Witwer und bereits 75 Jahre alt. Er stirbt am 13.Oktober 1933. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Im Rahmen der in ganz Preußen durchgeführten Aktionen gegen kommunistische Parteifunktionäre kommt es auch in Altenkirchen zu Hausdurchsuchungen, bei denen &amp;quot;zahlreiches belastendes Schriftmaterial&amp;quot; beschlagnahmt worden sein soll. Es werden keine Einzelheiten mitgeteilt. ([[WZ]], Nr. 190, 16.8.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19./20. August''' - In Altenkirchen findet anläßlich der Trennung des Kreisbannes der HJ in getrennte Unterbanne für Ober- und Unterkreis ein ''Generalappell'' mit 1200 Teilnehmern statt. Den Feldgottesdienst mit 900 Teilnehmern gestaltet Pfarrer Heckenroth. Er erklärt ''Adolf Hitler sei der von Gott gesandte Führer''.  ([[VW]], 22.8.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Nachdem die SPD zur staatsfeindlichen Organisation (am 22.Juni) erklärt worden ist, wird dem ehemaligen Sozialdemokraten Nöllgen die Ausübung des Mandats untersagt. Zentrumsmitglied Joseph Busch  verlässt nach der Selbstauflösung seiner Partei den Gemeinderat , der jetzt nur noch aus NSDAP-Mitgliedern besteht. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.106)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Bei der einzigen Sitzung der Amtsvertretung, zu der die unter &amp;quot;1. Juli&amp;quot; genannten Sozialdemokraten gar nicht erst zugelassen worden waren, ergreift &amp;quot;vor Eintritt in die Tagesordnung ... der Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, das Wort. Er führt(.) aus, hinfort könne nur noch die NSDAP eine Fraktion bilden. Er lud Vertreter der anderen Parteien ein, als Hospitanten der NS-Fraktion beizutreten, gab aber gleichzeitig bekannt, daß dieses nicht für die Zentrumsvertreter Busch und Pfeiffer gelte. Diese verließen daraufhin den Sitzungssaal.&amp;quot; ([[Helzer 1997]]) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang September''' - Das in der Hindenburgstraße gelegene Anwesen des Fuhrunternehmers und Bierverlegers Schäfer brennt ab; das Feuer greift von der Scheune auf die Wohngebäude über. Wegen Wassermangels kann die Feuerwehr nichts ausrichten. ([[WZ]], Nr. 209, 7.9.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' &lt;br /&gt;
:* Die Evangelische Kirche der altpreußischen Union bestellt auf ihrer Generalsynode Ludwig Müller zum Landesbischof von Altpreußen. Die bisherigen Kirchenprovinzen werden in Bistümer umgewandelt. Das ''Evangelische Bistum Köln-Aachen'' wird mit dem bisherigen Ortspfarrer von Asbach-Kircheib Heinrich Josef Oberheid als Bischof errichtet. Dieses Amt versieht er aber nur bis November 1933 und wechselt dann nach Berlin als ''Chef des Stabes'' von Ludwig Müller. ([[Beckmann 1975]], S.4)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Kirchengesetz ''betreffend die Rechtsverhältnisse der Geistlichen und Kirchenbeamten'' in der rheinischen evangelischen Kirche erlassen. Nach § 1(1) müssen sie ''rückhaltlos für den nationalen Staat'' eintreten. Nach § 3(4) werden Geistliche nicht arischer Abstammung nicht in den Ruhestand versetzt, wenn sie bereits vor dem 1.8.1914 im Dienst waren. Pfarrer Theodor Maas war einer von drei Betroffenen.  ([[Rauthe 2003]], S.413  und S.281)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. September''' - Anzeigenwerbung in Zeitschriften und die Gründung von Werbezeitschriften werden genehmigungspflichtig.  ([[AZ]], 25.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Es ergeht das ''Gesetz über den vorläufigen Aufbau des Reichsnährstandes'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 99, 18.9.1933, S. 626-627), das Regelungen für Erzeugung, Absatz, Preise und Preisspannen vorsieht, denen sich der Produzent nicht entziehen darf. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Der Schulaufsichtsbezirk Altenkirchen wird wieder eingeführt.  ([[VW]], 14.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - In Altenkirchen findet eine Flugveranstaltung statt. Eine beteiligte Maschine kommt mit einer Bruchlandung zu Boden, ohne dass die Insassen verletzt werden.  ([[Siegblätter]] 19.9.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September'''  &lt;br /&gt;
:* Die Bildung des Milchversorgungsverbandes Altenkirchen wird bekannt gegeben.  ([[VW]], 21.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der ''Pfarrernotbund'' wird gegründet. Unmittelbarer Anlass ist die Einführung des ''Arierparagraphen'' in das Recht der Altpreußischen Kirche. ([[Schneider 1993a]], S.150/51) Vgl. den Eintrag zum 6. September 1933. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. September''' - In der beflaggten Stadt findet eine ''Weihestunde der Arbeit'' statt, die von der NSBO und allen NS-Formationen getragen wird.  ([[VW]], 23.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Ludwig Müller wird von der Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Wittenberg zum Reichsbischof gewählt. ([[Schneider 1993a]], S.151/52)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. September''' - Das ''Reichserbhofgesetz'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 108, 30.9.1933, S.685-692) untersagt die Erbteilung bäuerlicher Betriebe zwischen 7,5 und 125 Hektar Größe und ihre Kapitalbeschaffung in Form von Hypotheken. Es bestimmt die ungeteilte Erbfolge nur im Mannesstamm. Mit diesem Bruch der Erbgewohnheiten greift es in die Testierfreiheit der Erblasser ein. ([[Küppers 1984]], S.255,263,263)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' &lt;br /&gt;
:* Es findet eine Erntedankfeier mit Gottesdienst und Umzug aller NS-Formationen statt, zu der auch ein Sonderzug aus dem Oberkreis eingesetzt wird. ([[VW]], 2.10.1933) (eb) - Auf Anordnung der Kreisleitung der NSDAP findet die Erntedankfeier für den Oberkreis in Daaden, für den Unterkreis in Altenkirchen statt ((General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.741, 23.09.1933, S. 8). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es gibt eine neue Milchpreisregelung für Läden : 0,25 RM für einen Liter Kannenmilch, 0,28 RM für einen Liter Markenmilch  ([[VW]], 21.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es gibt den 1. Eintopfsonntag, der zukünftig an jedem 1. Sonntag des Monats stattfinden soll.  ([[VW]], 28.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Es ergeht die ministerielle Anordnung für die preußischen Schulen, Vererbungslehre und Rassenkunde in den Abschlussklassen sämtlicher Schulen als Pflichtprüfungsstoff zu behandeln.  ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1933, S.113)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das für den 24./25. Juni in Altenkirchen geplante Gefolgschaftstreffen der HJ mit einer großen Sonnenwendfeier findet am 1.Oktober statt. ([[Siegblätter]] 22.6.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Mit dem ''Schriftleitergesetz'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 111, 7.10.1933, S.713-717)  werden alle Zeitungen und Zeitschriften vom Staat beaufsichtigt. Jüdische Schriftleiter sind nicht zugelassen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Oktober''' - Der Reichsinnenminister wendet sich gegen Tendenzen, weibliche Beamte aus dem Dienst drängen zu wollen. Er sieht es als gerechtfertigt an, verheiratete Beamtinnen zu entlassen, wenn ihre wirtschaftliche Stellung dauerhaft gesichert ist.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 59, 29.11.1933, S.1365-66)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Es gibt eine NSDAP-Kundgebung in der Stadthalle, veranstaltet von der NS-Volkswohlfahrt.  ([[VW]], 7.10.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Altenkirchen hat mit Dieperzen und Leuzbach 3585 [[Einwohner]], 1874 weibliche und 1711 männliche, darin 918 katholischer, 73 jüdischer und 2531 evangelischer Religion. ([[AZ]], 6.12.1933)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Es wird berichtet, dass Arbeitskräfte des Lagers des Freiwilligen Arbeitsdienstes ''Mackensen'' auf der Glockenspitze  die Wied durch Begradigung von Schleifen regulieren, um Wiesenland zu gewinnen  ([[VW]], 18.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Oktober''' - In einem Inserat &amp;quot;Zum 75. Geburtstag der Kaiserin&amp;quot; bietet Gertrud Zillich, Altenkirchen, drei Schriften an, die sie im Selbstverlag vertreibt: 1. Lebenskräfte der Familie, 2. Leidgeprüft, 3. Die Heimfahrt unserer Kaiserin (5. Aufl., Volksausgabe zu 1,- Mk., geb. 2,- Mk., mit Goldschnitt 3,- Mk.) (Aufwärts. Christliches Tageblatt Nr. 222, 19.10.1933, S. 4). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Bauunternehmer Ferdinand Becker übernimmt den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden der Westerwald-Bank Hachenburg, der zuküntig immer einem Mitglied aus Altenkirchen zufallen soll. ([[Krauß/Gerz 2012]], S.74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Die Schulen haben Unterrichtsfrei zum Simon-Juda-Markt (der noch bis 1935 abgehalten wird). ([[Schultagebuch Michelbach]],  S.44) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Allen Bürgermeistern des Kreises wird mitgeteilt, dass ab 1. November Schutzhaft nur noch in staatlichen und kommunalen Polizeigefängnissen erfolgen darf, wenn eine Überführung in ein Konzentrationslager nicht möglich ist. Die Kostenübernahme für die Haftkosten wird den Gemeinden für ihre Gefängnisse nicht mehr zugesichert. (Regierungspräsident Koblenz, I.a.1. No. 1009)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Oktober/Anfang November''' - Die Frage einer Entschädigung der Gewerbetreibenden, die durch den Konkurs der Altenkirchener Schützengesellschaft 1924 benachteiligt worden waren, war seit Jahren nicht geklärt. Da nach dem vor einigen Monaten abgewickelten Konkursverfahren nur 8% der Forderungen ausgeschüttet worden waren, erhöhte der Gemeinderat diesen Anteil auf 50%. Zu diesem Zwecke sollen jährlich 1.000 Mark 10 Jahre lang ratenweise ausgezahlt werden. Eine Verzinsung der Gesamtsumme von 20.000 Mark soll nicht stattfinden. ([[WZ]], Nr. 259, 4.11.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Es gibt eine NSDAP-Kundgebung in der Stadthalle mit Militärkonzert.  ([[VW]], 1.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November'''&lt;br /&gt;
:*  Eine NSDAP-Kundgebung findet in der Stadthalle statt.  ([[VW]], 8.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Ein Reichstrauertag zum Gedenken der Opfer des 9.11.1923 wird angeordnet.  ([[VW]], 9.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - In der Stadthalle Altenkirchen findet eine große Kundgebung des Kreisbauernstandes statt (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.782, 11.11.1933, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Es findet die 9.[[Reichstagswahl]] zur Bestätigung einer NSDAP-Einheitsliste und Volksabstimmung über den Austritt aus dem Völkerbund statt. ([[Amtsblatt]] Nr. 49 21.10.1933) In der Volksabstimmung stimmen in der Stadt von 2536 abgegebenen Stimmen 2520 mit Ja und 6 mit Nein, 10 sind ungültige Stimmen.  ([[VW]], 13.11.1933) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Die Deutsche Evangelische Kirche (DC) gibt sich ein Grundsatzprogramm, das eine &amp;quot;Vollendung der Reformation&amp;quot;, &amp;quot;Entfernung des Undeutschen&amp;quot; aus dem Gottedienst, &amp;quot;Entjudung&amp;quot; des Evangeliums und ein &amp;quot;artgemäßes Christentum&amp;quot; vorsieht, das einen &amp;quot;heldischen Jesus&amp;quot; anbetet. (www.wikipedia.de: Artikel Kirchenkampf) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. November''' - Am Amtsgericht wird nach dem Reichserbhofgesetz auf Anordnung des Justizministers ein Anerbengericht für die Bezirke der Amtsgerichte Altenkirchen, Daaden, Kirchen und Wissen eingerichtet.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 74, 1.12.1933, S.414-415)  (eb) Das Anerbengericht Altenkirchen tagt erstmals im April 1934, vgl. Eintrag unter 16. April 1934. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Es findet eine Feier des 450. Geburtstags von Martin Luther mit Ausstellung, Gemeindefeier und Gottesdienst statt. ([[VW]], 20.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Das Amt Altenkirchen sei frei von Arbeitslosen, dank der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Regierung. Große Rodungsarbeiten bei Oberwambach und Wegebau Isert-Racksen-Volkerzen sollen Beschäftigung auch über den Winter bieten (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.794, 27.11.1933, S. 4; ähnliche Erfolgsmeldung ebd. Nr. 14.801, 05.12.1933, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Dezember''' - Durch das ''Gesetz über die Anpassung der Landesverwaltung an die Grundsätze des nationalsozialistischen Staates'' werden alle kollegialen Beschlussorgane abgeschafft. Entscheidungen trifft in der Stadt allein der Bürgermeister. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 79, 19.12.1933, S.475-479)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Der Reichsbischof verkündet die Eingliederung der Evangelischen Jugendverbände in die HJ.  ([[VW]], 22.12.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==[[1934|Hier weiter zu 1934]]==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:100%; text-align: left; margin-top:5px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==D==&lt;br /&gt;
'''Dahl, Johannes v.''': Wissenswertes über Hilgenroth.- In: Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen 2009, Altenkirchen 2008, S.155-161 ([[Dahl 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dahlhoff, Matthias''': Geschichte der Grafschaft Sayn und der Bestandtheile derselben: der Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Hachenburg, der Herrschaft Freusburg und des Freien- und Hickengrundes, besonders in kirchlicher Beziehung. Unter Vorausschickung einer kurzen Geschichte der Regenten des Sayn'schen Landes. Dillenburg 1874 (Reprint Walluf bei Wiesbaden: Sändig, 1972) ([[Dahlhoff 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dahms, Paul''': A Piece of the Rhine. Amerikanische Besatzung im Brückenkopf Koblenz 1918-1923. Montabaur. ([[Dahms 2018]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deckers, Matthias''': Hermann V., Graf von Wied, Erzbischof und Kurfürst von Köln.- In: Einladungsschrift zu der öffentlichen Prüfung der Schüler des Katholischen Gymnasiums zu Köln am 13. und 14. September 1837. Köln 1837, S. 1-44 ([[Deckers 1837]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deckers, Matthias''': Hermann von Wied - Erzbischof und Kurfürst von Köln.- Köln 1840  ([[Deckers 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deductio Gravaminum''' Derer Fürsten und Stände auff dem Westerwald Wider Die Reichs Ritterschafft in der Wetterau und Consorten [...]. o. O. 1707. ([[Deductio Gravaminum 1707]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Demandt, Karl Ernst''': Das Schriftgut der landgräflich hessischen Kanzlei im Mittelalter (vor 1517).- Band 3, Marburg 1970  ([[Demandt 1970]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Demandt, Karl Ernst''': Regesten der Landgrafen von Hessen. Band 2. Marburg 1990 ([[Demandt 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Demandt, Karl Ernst und Eckhardt, Albrecht''':Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen.- Darmstadt 1989 [Stand: August 2006] ([[Demandt 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Depping, Georges-Bernard''': Geschichte des Krieges der Münsterer und Cölner im Bündnisse mit Frankreich.- Münster 1840  ([[Depping 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deutsche Evangelische Kirchenkanzlei''': Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche.- Berlin, ab 7.10.1933 ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deutscher Zeitungs-Katalog'''. Verzeichniss der in deutscher Sprache erscheinenden periodischen Schriften. [...] Leipzig 1848.  ([[Zeitungs-Katalog 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''DGB Jugend''': 1932-1934 Kreis Altenkirchen. Wirtschaft, Gewerkschaften, Verhaftungen, Rassismus. Hrsg. v. DGB Kreis Altenkirchen. Betzdorf 1983. ([[DGB Jugend 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dierdorf, Bruno''': Die Einführung der reformierten Lehre in der Grafschaft Sayn unter besonderer Berücksichtigung des Kirchspieles Almersbach.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1967, Altenkirchen 1966  S.68-71 und S.74-78  ([[Dierdorf 1966]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dietz, Alexander''': Frankfurter Handelsgeschichte. Dritter Band. Frankfurt/M. 1921 (Reprint Glashütten im Taunus 1970). ([[Dietz 1921]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dobenecker, Otto''': Regesta diplomatica necnon epistolae historiae Thuringiae.- Band II, Jena 1900  ([[Dobenecker 1900]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dobenecker, Otto''': Regesta diplomatica necnon epistolae historiae Thuringiae.- Band III,1 Jena 1904 ([[Dobenecker 1904]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Domsta, Heinz J.''': Die Kölner Außenbürger. (=Rheinisches  Archiv 84) Bonn 1973  ([[Domsta 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dorow, Wilhelm''': Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein [...]. Berlin 1826 (= Die Denkmale germanischer und römischer Zeit in den Rheinisch-Westfälischen Provinzen. Zweiter Band). ([[Dorow 1826]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dotzauer, Winfried''': Die deutsche Reichskreise (1383-1806). Geschichte und Aktenedition.- Stuttgart 1998  ([[Dotzauer 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dreisbach, Wilhelm''': Das Landerziehungsheim Honneroth.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1972 S.131-136 ([[Dreisbach 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Düssell, A. D.''': Verzeichniss von Ortschaften des Landgerichtsbezirks Neuwied, in denen mehrere Rechte nebeneinander gelten.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, 51. Heft 1891, S. 160-65 ([[Düssell 1891]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==E==&lt;br /&gt;
'''Ebbinghaus, Gerhard''': Zur Geschichte der Juden der wiedischen Herrschaft und des nassauischen Amtes Dierdorf.- In: Der Westerwald 1986, Heft 2, S.113-116  ([[Ebbinghaus 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eber, Christioph Ludwig''': Geographisches Reise- Post- und Zeitungslexicon von Teutschland [...]. Des Reise- und Post-LEXICI Zweite Abtheilung M-Z. Jena 1756. ([[Eber 1756]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ebner, C.''': Der Westerwald und seine Sommerfrischen. Führer und Ratgeber für den Sommerfrischler und Reiseverkehr.- Verlag C. Ebner. Hachenburg 1928 ([[Ebner 1928]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehlers, Caspar''' - Die Integration Sachsens ins Fränkische Reich 751-1024.- Göttingen 2013 ([[Ehlers 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenbreitsteiner Intelligenzblatt''' ab Nr. 37/1806, 1807-1808 ([[Intelligenzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ehrenwerth, Manfrid, Eva Bruckner, Margit und Ernst Schusser''': Auf den Spuren der musikalischen Volkskultur im Westerwald. Volksliedsammler im 19. und 20. Jahrhundert; Liedgebrauch und Liedverwandtschaft; Kirmes, Raiffeisen, Museen; Informationen zu Land und Leuten. München 2008. ([[Ehrenwerth u. a. 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eichhorn, Johann Gottlieb''': Geschichte der letzten drei Jahrhunderte.- Band 1, Göttingen 1803 ([[Eichchorn 1803]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eichmüller, Andreas''': Die SS in der Bundesrepublik. Debatten und Diskurse über ehemalige SS-Angehörige 1949-1985. Berlin, Boston 2018. ([[Eichmüller 2018]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eigenbrodt, Carl Christian''': Urkunden (von 1233 bis 1422), mit Vorwort und Anmerkungen.- In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde Band 1, Heft 2 (1836), S. 284-310  ([[Eigenbrodt 1835/37]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Einwohner-Adreßbuch Kreis Altenkirchen''' .-  Bequna-Verlag(Hg.). Remscheid 1951 ([[Adressbuch Altenkirchen 1951]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einwohnerbuch für den Westerwald'''.- C. Ebner-Verlag (Hg.). Ausgabe 1931.- Hachenburg 1931&lt;br /&gt;
([[Adressbuch Altenkirchen 1931]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einwohnerbuch''' der Stadt Siegen und der Kreise Siegen und Altenkirchen.- Ausgabe 1940, Fa. Vorlieger (Hg.). Siegen 1940 (Teil IV. Kreis Altenkirchen) ([[Adressbuch Altenkirchen 1940]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Emunds, Peter''': mit 15 an die Kanonen.- Aachen 1975 ([[Emunds 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Enders, Peter''': Die lutherische Reformation in der Grafschaft Sayn.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1978, Altenkirchen 1977  S.176-179  ([[Enders 1977]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Engels, Odilo''': Grundlinien der rheinischen Verfassungsgeschichte im 12. Jahrhundert.- In: Rheinische Vierteljahrsblätter, Jahrgang 39, 1975, S. 1-27  ([[Engels 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Geschichte der Reformation im Bereiche der alten Erzdiözese Köln.- Köln 1849  ([[Ennen 1849]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard / Eckertz, Gottfried''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 1, Köln 1860 ([[Ennen 1860]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard / Eckertz, Gottfried''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 2, Köln 1863 ([[Ennen 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 3, Köln 1867  ([[Ennen 1867]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Die ältere Geschichte des Klosters Steinfeld nebst Beilagen.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere die Alte Erzdiözese.- Köln Bd.23, 1871, S. 144-191 ([[Ennen 1871]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 5, Köln 1875  ([[Ennen 1875]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ennen, Leonard''': Quellen zur Geschichte der Stadt Köln.- Band 6, Köln 1879  ([[Ennen 1879]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erdmann, Otto''': Arbeiten und Erfahrungen einer fünfundzwanzigjährigen Thätigkeit in der innern Mission. Ein Beitrag zur freien kirchlichen Laienthätigkeit aus der Geschichte der Evang. Gesellschaft für Deutschland. Zweiter Theil. Elberfeld 1874. ([[Erdmann 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erhard, Heinrich August''': Regesta Historiae Westfaliae: 2. Teil: Vom Jahre 1126 bis 1200.- Münster 1864 ([[Erhard 1854]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erichius, Adelarius''': Gülichische Chronik Darinnen der Uhralten Hochlöblichen Grafen Marggrafen und Hertzogen von der Marck / Gülich / Cleve / Bergen etc. Ankunfft / Genealogi, Stamm und Geschlechtsregister [...]. Leipzig 1611. ([[Erichius 1611]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernst, Simon Peter''': Histoire du Limbourg.- Bd.5, Lüttich 1840  ([[Ernst 1840]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernsthausen, A. Ernst von''': Erinnerungen eines preußischen Beamten.- Bielefeld 1894 ([[Ernsthausen 1894]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ersch, Johann Samuel &amp;amp; Johann Gottfried Gruber''': Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge. Dritter Theil. Leipzig 1819. ([[Ersch &amp;amp; Gruber 1819]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ersch, Johann Samuel &amp;amp; Johann Gottfried Gruber''': Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge [...]. Zweite Section. H-N. Hrsg. von A. G. Hoffmann. Zwanzigster Theil, Leipzig 1842. ([[Ersch &amp;amp; Gruber 1842]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Erzherzog Carl)''': Grundsätze der Strategie.- 3 Bände, Wien 1813 ([[Erzherzog Carl 1813]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelische Kirchengemeinde Altenkirchen: 100 Jahre '''Evangelischer Kindergarten Altenkirchen'''.- Altenkirchen 2012 ([[Evangelischer Kindergarten Altenkirchen 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Evangelischer Kirchenkreis Altenkirchen''' (Hrsg.): Evangelische Kirche an der Sieg und auf dem Westerwald. Der Kirchenkreis Altenkirchen in Vergangenheit und Gegenwart 1590-1990.- Altenkirchen 1990 ([[Evangelische Kirche 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Even, Pierre''': Der lange Weg zur nassauischen Einheit.- In: Schmidt-von Rhein, Georg: Napoleon und Nassau.- Ramstein 2006, S. 31-73.  ([[Even 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eversmann, Friedrich August Alexander''': Uebersicht der Eisen- und Stahl-Erzeugung auf Wasserwerken in den Ländern zwischen Lahn und Lippe. Dortmund 1804. ([[Eversmann 1804]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ewig, Eugen''': Das Bistum Köln im Frühmittelalter.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 155/156, 1954, S. 205-243  ([[Ewig 1954]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ewig, Eugen''': Die Civitas Ubiorum, die Francia Rinensis und das Land Ribuarien.- In: Rheinische Vierteljahrsblätter 19, 1954, S. 1-293  ([[Ewig 1954 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ewig, Eugen''': Die Merowinger und das Frankenreich.- 6.aktualisierte Auflage Stuttgart 2012 ([[Ewig 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F==&lt;br /&gt;
'''Faber, Rolf''': Nassau - das neue Herzogtum.- In: Schmidt-von Rhein, Georg: Napoleon und Nassau.- Ramstein 2006, S. 75-85  ([[Faber 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fabricius, Wilhelm''': Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Teritorien von 1600 bis 1794. Bonn 1898. ([[Fabricius 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fabricius, Wilhelm''': Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Fünfter Band: Die beiden Karten der kirchlichen Organisation, 1450 und 1610. Erste Hälfte: Die kölnische Kirchenprovinz. Bonn 1909. ([[Fabricius 1909]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahne, Anton''': Die Dynasten, Freiherren und jetzigen Grafen von Bocholtz. Beitrag zur alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins. I. Band, I. Abtheilung. - Cöln 1863. ([[Fahne 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Falckenstein, Johann Friedrich von''': ANTIQUITATES ET MEMORABILIA NORDGAVIAE VETERIS, Oder: Nordgauische Alterthümer und Merckwürdigkeiten [...]. Dritter Theil. Schwabach und Leipzig 1743. ([[Falckenstein 1743]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
['''Fassmann, David''']: Gespräche In Dem Reiche derer Todten, Hundert Sieben und Achtzigste ENTREVUE [...]. Leipzig 1734. ([[Fassmann 1734]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Faulhaber, Bernhard''': Geschichte des Postwesens in Frankfurt am Main. Frankfurt 1883, Nachhdruck Leipzig 1973. ([[Faulhaber 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Georgens/ Hertzogens zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Bergk/ Landgrafens in Thüringen ... Erneuerte Ordnung Wie es hinfüro in Sr. Fürstl Durchl. Fürstenthum Eisenach/ so wol auch in Dero Thüringischen Aemptern/ und Vogteyen/ auff Verlöbnissen/ Hochzeiten/ Kind-Tauffen/ Begräbnissen/ [et]c. gehalten werden sol.- Gotha 1678  ([[Feierordnung 1678]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Christian Hiskias Heinrich von''': Geschlechts-Register der uralten deutschen Reichsständischen Häuser Isenburg, Wied und Runkel.- Mannheim 1775  ([[Fischer 1775]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Doris''': Das Doppelgrabmal Sayn/Sierck. - In: Die Klosterkirche Marienstatt. Mit Beiträgen von D. Fischer u. a. Worms 1999 (= Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz Forschungsberichte Bd. 4), S. 112-124. ([[Fischer 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Heinz''': Ein Verzeichnis der Waldungen in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Siegerland 21, 1939, S. 12-20 ([[Fischer 1939]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fischer, Thomas''': Gladius. Roms Legionen in Germanien. Eine Geschichte von Caesar bis Chlodwig. München 2020. ([[Fischer 2020]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flach, Dietmar''': Kurköln im Westerwald.- In: Heyen, Franz-Josef/Janssen, Wilhelm: Zeugnisse rheinischer Geschichte.- Neuss 1982, S.26-28 ([[Flach 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flor, August''': Münz-Zustände.- Altona 1838 ([[Flor 1838]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frank, Thomas u. Norbert Hanel''': Die Frankenfeldzüge der Kaiser Konstantin I. und Valentinian I. - Überlegungen zur spätrömischen Rheinbrücke zwischen der Colonia Agrippina und dem rechtsrheinischen castrum Divitensium anhand dendrochronologischer Daten. In: Archäologische Berichte, Bd. 30 (2019), S. 125-164. ([[Frank &amp;amp; Hanel 2019]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frankhäuser, Karl-Heinz''': Die Kirchenordnung für die ev. Gemeinden der Provinz Westphalen und der Rhein-Provinz von 1835.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, Altenkirchen  1988 S.149-151 ([[Frankhäuser 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Friedhoff, Jens''': &amp;quot;..vor gar nichts dienend und in schlechtem Werk...&amp;quot;. Bauliche Unterhaltung der Altenkirchener Stadtmauer im 17.und 18. Jahrhundert.- In: Siegener Beiträge 26 (2021), S. 6-32 ([[Friedhoff 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Friedlieb, Jacob''': Historicae Relationis Continuatio. Das ist: Eine Historische Buchnotiz / was sich seidhero verschiedener Herbstmeß / biß in jetzigen Monat Martius / angegangenen 1600. jahrs [...] zugetragen. - Cöln 1600. ([[Friedlieb 1600]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frings, Bernhard''': Stift Tilbeck 1881-2006.-  Münster 2006  ([[Frings 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frischholz, Klaus''': Zu den Anfängen der Mainzer Studienstufe (MSS).- In: Jahrbuch [[Westerwald-Gymnasium]], Heft 15, 2005/2006, Altenkirchen 2006, S.135-138 ([[Frischholz 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': Die Gemeinden im Dritten Reich.- In: Fritzsche, Hans u.a.: Evangelische Kirche an der Sieg und auf dem Westerwald. Der Kirchenkreis Altenkirchen in Vergangenheit und Gegenwart 1590-1990.- Altenkirchen 1990 ([[Fritzsche 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': Die Schlacht bei Altenkirchen – aus der Sicht der Kirchspielsrechnung von 1796.- In: Heimatkalender des Kreises Altenkirchen 2000, Altenkirchen 1999, S.216-218  ([[Fritzsche 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': „Es ist ohne Zweifel das lange verschollene Original…“. Altenkirchens verschwundene Stadtgründungsurkunde wurde wieder entdeckt.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2006, Altenkirchen 2005, S.232-233 ([[Fritzsche 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fritzsche, Hans''': Der Waterloo-Invalide.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.267-268  ([[Fritzsche 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Eisenbahnprojekte und Eisenbahnbau am Mittelrhein 1836-1903. - In: Nassauische Annalen 67 (1956), S. 158-202. ([[Fuchs 1956]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen und der Grenzbegang vom Jahre 1749.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1960, Altenkirchen 1959, S.30-33  ([[Fuchs 1959]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Die Erschließung des Westerwaldes durch die Eisenbahn. - In: Nassauische Annalen 72 (1961), S. 143-159 ([[Fuchs 1961a]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Zu den Besitzverhältnissen der ehemaligen Grafschaft Sayn.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1972, Altenkirchen 1971 S.12-17 ([[Fuchs 1971]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974 und 1976,  Altenkirchen 1973, S.29-37 und 1975, S. 21-32 ([[Fuchs 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Zur Auswirkung der preußischen Schulpolitik auf den Kreis Altenkirchen im 19. Jahrhundert.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1982, Altenkirchen  1981 S.165-170 ([[Fuchs 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Konrad''': Altenkirchen und das „Unternehmen Bodenplatte“ in der Endphase des 2. Weltkriegs.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.126-128  ([[Fuchs 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fuchs, Peter''': Chronik zur Geschichte der Stadt Köln.- Band I, 3. Auflage Köln 1990 ([[Fuchs 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==G==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Galletti, Johann Georg August''': Geschichte Thüringens.- 6. Band, Gotha 1785 ([[Galletti 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Galletti, Johann Georg August''': Geschichte des dreyßigjährigen Kriegs und des Westphälischen Friedens. Zweyte Abtheilung. Halle 1791. ([[Galletti 1791]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gau-Chronik''' Reichsarbeitsdienst Arbeitsgau XXIV Mittelrhein. 89 Bl. in Kordelbindung. o.O. [Koblenz], o. J. [1936]. ([[Gau-Chronik Arbeitsgau XXIV Mittelrhein 1936]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gebhardt , Bruno''': Handbuch der deutschen Geschichte. -  8.Auflage Band III, Stuttgart 1960  ([[Gebhardt 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gebhardt , Bruno''': Handbuch der deutschen Geschichte. -  8.Auflage Band II, Stuttgart 1955  ([[Gebhardt 1955]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geitner, Hermann''' : Festschrift 25 Jahre Realschule Altenkirchen.- Altenkirchen 1985 ([[Geitner 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gelbe Seiten'''. Bereich Altenkirchen, Bad Ems, Montabaur, Neuwied. Ausgabe 2008.- DeTeMedien und Trifels Verlag GmbH Frankfurt/Main 2008 ([[Gelbe Seiten 2008]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gelhausen, Günter''': Das vom Kreisausschuß des Kreises Altenkirchen zur Zeit der Hochinflation 1923 verausgabte Notgeld. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1995, Altenkirchen 1994. S. 221-222 ([[Gelhausen 1994]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen'''.- Band 12 Rheinland.- Berlin 1888  ([[Gemeindelexikon 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen'''.- Band 12 Rheinland.- Berlin 1897 ([[Gemeindelexikon 1897]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen'''.- Band 12 Rheinland.- Berlin 1909 ([[Gemeindelexikon 1905]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen'''.- Heft 13/14 Rheinprovinz, Berlin 1930  ([[Gemeindelexikon 1930]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeinden und Gutsbezirke des preußischen Staates'''. Heft 11 Rheinland. Berlin 1888 ([[Gemeinden 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Genealogisch-historische Nachrichten''' von den vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den europäischen Höfen zugetragen.- Band 18, Leipzig 1742 ([[Genealogisch-historische Nachrichten 1742]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Landesgeschichte des Westerwaldes. Wiesbaden 1958 (2., erg. Nachdruck 1987) (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau; 13) ([[Gensicke 1958]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Zur geschichtlichen Entwicklung und kirchlichen Organisation der Grafschaft Sayn.- In: Festschrift zum 400 jährigen Jubiläum der Reformation in der Grafschaft Sayn insbesondere des Kirchenkreises Altenkirchen.- Düsseldorf 1961, S.3-9  ([[Gensicke 1961]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Geschichtliche Grundlagen. - In: Hermanns 1969, S. 43-60. ([[Gensicke 1969]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Die von Langenbach. - In: Nassauische Annalen 89 (1978), S. 205-219. ([[Gensicke 1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gensicke, Hellmuth''': Kirchspiel und Gericht Höhn.- In: Nassauische Annalen 93 (1982), S.177-195) ([[Gensicke 1982]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Genter, Gabriele / Riesener, Michael''': Die Entwicklung eines Kleinstaates am Ende des Alten Reiches - Beispiel Herzogtum Nassau.- In: Nassauische Annalen 100, 1989, S.141-156  ([[Genter/Riesener 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gerhardus, Tobias''': Der Wiederaufbau politischer Parteien in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel der CDU im Kreis Altenkirchen und der Gemeinde Herdorf.-  hektographierte Magisterarbeit der Universität Siegen, Herdorf 2007  ([[Gerhardus 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geschäfts- und Adreß-Kalender''' des Regierungsbezirks Koblenz.- Koblenz 1836 ([[Geschäfts- und Adreß-Kalender 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesetzsammlung''' für die Königlich preußischen Staaten.- Berlin 1815-1918 ([[Gesetzsammlung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz'''.- ab 1947  ([[GVBl]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Glaser, Rüdiger''': Klimageschichte Mitteleuropas. 1000 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen. Darmstadt 2001. ([[Glaser 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Göbel, Hanns''': Zur Apothekergeschichte des Kreises Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996. S. 211-214.  ([[Göbel 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Göbel, Hanns''': Altenkirchener Abiturienten im Ersten Weltkrieg.  [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Altenkirchener Abiturienten Altenkirchener Abiturienten]. AKdia 2014. ([[Göbel 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goebel, Otto''': Das Postwesen im ehemaligen Herzogtum Nassau nach 1812.- In: Rheinische Heimatblätter Nr.2, 1924, S.47-50 ([[Goebel 1924]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goebels, Karl''': Die Landwirtschaft im Kreis Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1988, Altenkirchen 1987 S.42-46  ([[Goebels 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Göller, Andreas''': Judenschutz zwischen Rheingau und Siegerland im Zeitalter der Reformation. - In: Reformation - Konfession - Konversion. Adel und Religion zwischen Rheingau und Siegerland im 16. und 17. Jahrhundert. Wiesbaden 2017, S. 291-316. ([[Göller 2017]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Regesten der Erzbischöfe zu Trier: von Hetti bis Johann II., 814 - 1503, Band 2, Trier 1861 ([[Goerz 1861]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. I. Theil, vom Jahre 509 bis 1152.-  Coblenz 1876  ([[Goerz 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. II. Theil, vom Jahre 1152 bis 1237. Nebst Nachträgen zum I. Theil. Coblenz 1879  ([[Goerz 1879]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. III. Theil, vom Jahre 1237 bis 1273. Nebst Nachträgen zum I. und II. Theil. Coblenz 1881  ([[Goerz 1881]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goerz, Adam''': Mittelrheinische Regesten oder chronologische Zusammenstellung des Quellen-Materials für die Geschichte der Territorien der beiden Regierungsbezirke Coblenz und Trier in kurzen Auszügen. IV. Theil, vom Jahre 1273 bis 1300. Nebst Nachträgen zum I. - III. Theil.- Coblenz 1886 (Reprint: Aalen 1974) ([[Goerz 1886]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gondorf, Bernhard''': Topographisches von Westerwald und Lahn auf Münzen des 18. Jahrhunderts (Teil 1).- In: Der Westerwald 1993, Heft 1, S.25-29  ([[Gondorf 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Goschler, Constantin''': Schuld und Schulden. Die Politik der Wiedergutmachung für NS-Verfolgte seit 1945.- Göttingen 2005 ([[Goschler 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grandidier, Philippe André''': Oeuvres historiques inédites.- Band 3,  Colmar 1865 ([[Grandidier 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grathoff, Stefan''': Geschichte der Stadt Hachenburg.- Hachenburg 2011 ([[Grathoff 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Gregorii, Johann Gottfried''': Das jetzt florirende Thüringen, In seinen Durchlauchtigsten und Ruhmwürdigsten Häuptern. Erfurt 1711. ([[Gregorii 1711]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Greifendorf, Oliver''': Kriegsschauplatz Westerwald. Der Einmarsch der Amerikaner im Frühjahr 1945. Helios, Aachen 2005. ([[Greifendorf 2005]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griese, Peter''': Poststellen-Stempel 1928 – 1988. Poststellen-Stempel der Reichspost, der Besatzungszonen, der Bundespost und der Deutschen Post – Landverkraftung – Geschichte – Handbuch – Typenübersicht.- Band 175 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde ([[Griese 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griese, Peter / Richter, H.J.''': Altstempel deutscher Postanstalten: ihre Weiter- und Wiederverwendung nach dem 8. Mai 1945; Handbuch und Katalog.- Braunschweig 2010 ([[Griese/Richter 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grimm, Johann Friedrich Karl''': Bemerkungen eines Reisenden durch Deutschland, Frankreich, England und Holland in Briefen an seine Freunde. Dritter Theil. Altenburg 1775. ([[Grimm 1775]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Groh, Heinrich''': Die Steuerschraube um 1700.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1965, Altenkirchen 1964 S.38-39. ([[Groh 1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Groß, Johann Matthias''': Burg- und Marggräfflich-Brandenburgische Landes- und Regenten-Historie : Darinnen Von des Burggrafthums Nürnberg, Und insonderheit Beeder Löblicher Fürstenthümer Brandenburg-Culmbach und Onolzbach Ursprung, Wachsthum und jetziger Consistenz, Dann Deren Regenten Bis auf diese Zeiten, zuverläßige Nachricht ertheilet wird.- Schwabach 1749. ([[Groß 1749]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Groß, Wilhelm''': Haushaltsplan der Stadt Altenkirchen aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges.- In: Heimat-Blatt und Geschichtschronik für die ehemals Wied'schen und Nassauischen Lande, für Westerwald, Eifel und Mittelrhein, 3. Jg., Nr. 10, Juni 1924, S. 78-80.  ([[Groß 1924]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grote, Herbert''': Die Politik Kurkölns im polnischen Erbfolgekrieg (1733-1735).- Bonn 1932. ([[Grote 1932]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grotefend, Otto / Felix Rosenfeld, Felix (Bearb.)''': Regesten der Landgrafen von Hessen. Erster Band: 1247-1328 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 6), Erster Band, 1929, 2. unveränd. Aufl. Marburg 1991. &lt;br /&gt;
([[Grotefend/Rosenfeld 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gruch, Jochen''': Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland  von der Reformation bis zur Gegenwart.- A-D Bonn 2011.&lt;br /&gt;
([[Gruch 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gruch, Jochen''': Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland  von der Reformation bis zur Gegenwart.- E-J Bonn 2013.&lt;br /&gt;
([[Gruch 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gründliche Deduction''' Derer [...] Successions-Befugnissen [...] In der uralten immediaten Reichs-Grafschafft Sayn, Altenkirchischen Antheils [...] Entgegen gesetzt Der Anspachischen, so genannten, Vertheidigung [...]. o. O. 1745. [Online unter books.google.de] ([[Gründliche Deduktion 1745]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gründliche Information''' Von Beschaffenheit der Graffschaft Sayn Und Daß Chur-Pfaltz dieselbe / als ein Restituendum ex Pace Westphalica eigenen Gewalts zu recuperiren befugt seye. Mit Beylagen à Num. 1. biß 89. inclusive. o. O., 1745. ([[Gründliche Information 1745]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gückelhorn, Wolfgang und Detlev Paul''': V2 gefrorene Blitze. Einsatzgeschichte der V2 aus Eifel, Hunsrück und Westerwald 1944/45. Eine Dokumentation. Helios, Aachen 2. Aufl. 2007. ([[Gückelhorn/Paul 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gülich und bergische wöchentliche Nachrichten''' - Düsseldorf 1774. ([[Gülich und bergische wöchentliche Nachrichten 1774]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günderrode, Friedrich Justinian''': Beschreibung einer Reise aus Teutschland durch einen Theil von Frankreich, England und Holland. Zweyter und letzter Theil. Breslau 1783. ([[Günderrode 1783]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. I. Theil. Urkunden vom VIII. bis zu Ende des XII. Jahrhunderts. Coblenz 1822. ([[Günther 1822]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. II. Theil. Urkunden dess XIII. Jahrhunderts. Coblenz 1823. ([[Günther 1823]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. III. Theil. a) Urkunden 1300 bis 1350. Coblenz 1824. ([[Günther 1824]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. Urkunden-Sammlung zur Geschichte der Rhein- und Mosellande, der Nahe- und Ahrgegend, und des Hundsrückens, des Meinfeldes und der Eifel. III. Theil. b) Urkunden 1350 bis 1400. Coblenz 1825 ([[Günther 1825b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus.(...) IV. Theil. Urkunden des XV. Jahrhunderts. Coblenz 1825. ([[Günther 1825]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günther, Wilhelm''': Codex diplomaticus Rheno-Mosellanus. (...) V. und letzter Theil. Urkunden des XVI., XVII. und XVIII. Jahrhunderts. Coblenz 1826. ([[Günther 1826]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Güthling, Wilhelm''': Die wichtigsten Bauwerke der Grafschaft Sayn-Altenkirchen im Jahre 1749 von Johann Christian Schmeisser.- In: Siegerland Bd. 35 (1958) ,H. 3, S. 91-98 ([[Güthling 1958]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Güthling, Wilhelm''': Johann Christof Friedrich Röger und die Vermessung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1970, Altenkirchen 1969 S.29-31  ([[Güthling 1969]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gundlach,Franz''': Hessen und die Mainzer Stiftsfehde 1461 - 1463: mit einem Anhange von Urkunden und Aktenstücken.— Marburg 1898 ([[Gundlach 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Gau-Chronik_Arbeitsgau_XXIV_Mittelrhein_1936&amp;diff=12095</id>
		<title>Gau-Chronik Arbeitsgau XXIV Mittelrhein 1936</title>
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		<updated>2024-11-17T17:45:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: Die Seite wurde neu angelegt: „Gau-Chronik Reichsarbeitsdienst Arbeitsgau XXIV Mittelrhein. 89 Bl. in Kordelbindung. o.O. [Koblenz], o. J. [1936].  Literatur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gau-Chronik Reichsarbeitsdienst Arbeitsgau XXIV Mittelrhein. 89 Bl. in Kordelbindung. o.O. [Koblenz], o. J. [1936].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1933</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1933==&lt;br /&gt;
:* Der Stundenlohn der Waldarbeiter liegt bei 30-34 Pfennig (([[Habbel 1995]], S. 241). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadt Altenkirchen hat mit Dieperzen 3562 [[Einwohner]] ([[Hermanns 1969]], S.222). (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadt besteht ein Lager des freiwilligen Arbeitsdienstes, der in der Umgebung Rodungs- und Meliorationsaufgaben ausführt.  ([[Amt Altenkirchen 1936]] S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Unter der Bevölkerung der Stadt leben 120 Personen, von denen in der Sprache der Zeit 107 als &amp;quot;Volljuden&amp;quot; bezeichnet werden, 10 als &amp;quot;Mischlinge&amp;quot; (vgl. [[Kuss 1998]]) gelten und drei nichtjüdische Ehefrauen sind. ([[Blohm 2008]], S.18) - Ihnen gehören 31 [[jüdische Gewerbebetriebe]], darunter 12 Viehhandel, 5 Textilhandel und 4 Metzgereien. ([[Blohm 2008]], S.166) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von Altenkirchen aus wird eine kleine Schrift aus der Feder von Gertrud Zillich vertrieben mit dem Titel ''Leidgeprüft'' - Lebenserfahrungen unserer Kaiserin Auguste Viktoria. (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Bürgermeister Blank, seit 1. April 1920 im Amt Altenkirchen tätig, kann insgesamt auf eine 25-jährige Tätigkeit als Bürgermeister zurückblicken (Siegblätter Nr. 300, 28.12.1932). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 1. Januar''' - Der Ortslohn für gewöhnliche Tagarbeiter beträgt pro Tag für männliche Personen unter 16 Jahren 1,20 RM, für weibliche 0,90 RM, zwischen 16 und 21 Jahren für männliche 2,00 RM, für weibliche Arbeitskräfte 1,50 RM, über 21 Jahren für männliche 3,00 RM, für weibliche Arbeitskräfte 2,00 RM.  ([[AZ]], 16.12.1932) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Januar''' - Die &amp;quot;Siegblätter. Lokal-Anzeiger für den Kreis Altenkirchen, den Oberbergischen Kreis, für Siegerland und Westerwald&amp;quot; drucken den vierten und letzten Teil der in Fortsetzungsfolgen gebrachten Heimaterzählung &amp;quot;Die Hexe von Altenkirchen&amp;quot; von Josef Reuter ([[Siegblätter]] Nr. 1, 2.1.1933; Teil 1-3 ebd. Nr. 300-302, 28.-30.12.1932).  (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen finden im Saal Langenberg Verhandlungen zwischen führenden Mitgliedern des Landbundes und des Bauernvereins statt mit dem Ziel, eine Einheitsorganisation der Landwirte zu bilden (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.521, 02.01.1933, S. 6; Siegblätter Nr. 303, 31.12.1932). Solche Verhandlungen finden im Januar in allen Ämtern des Kreises Altenkirchen statt. Ende des Monats wird gemeldet, es sei eine Einigung erzielt, fortan sei der Rheinische Bauernverein die einzige Interessenorgansisation der Landwirte (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.540, 25.01.1933, S. 2). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Januar''' - Der Gemeinderat Altenkirchen appelliert an alle Hausbesitzer, bei der Aufnahme von Mietern von auswärts vorsichtig zu sein. In letzter Zeit habe man &amp;quot;eine starke Zuzugsfreudigkeit&amp;quot; registriert und befürchtet, diese Personen könnten über kurz oder lang der Fürsorge anheim fallen. Der Bürgermeister hat veranlasst, dass künftig jedem Zuzug von auswärts eine Verhandlung vorausgeht. ([[WZ]], Nr. 24, 28.1.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Februar''' - Die Privatkraftfahrschule Karl Farrenberg erhält vom Regierungspräsidenten zu Koblenz die Erlaubnis zur Ausbildung von Kraftfahrern für Klasse 3b ([[Siegblätter]] Nr. 46, 24.2.1933). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Der Reichspräsident löst den Reichstag auf mit der Aussage auf '' Nachdem sich die Bildung einer arbeitsfähigen Mehrheit als nicht möglich herausgestellt hat'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 10, 7.2.1933, S. 45), um dem am 30. Januar mit der Regierungsbildung beauftragten Adolf Hitler die Gelegenheit zu geben, sich einen Reichstag mit einer Mehrheit nach seiner Vorstellung wählen zu lassen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Hermann Göring, einer von zwei ins Kabinett Hitlers berufenen Nationalsozialisten, wird als Minister ohne Geschäftsbereich Reichskommissar für den Geschäftsbereich des Preußischen Ministers des Innern. Er wendet sich an die ihm unterstellten preußischen Beamten. Er formuliert die klare Erwartung, dass sie der nationalsozialistischen Politik folgen oder aus ihrem Amt ausscheiden. ([[Ministerial-Blatt]], Nummer 6, 8.2.1933, S.90)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Der Regierungspräsident in Koblenz spricht ein Verbot von Aufzügen unter freiem Himmel für die KPD und ihre Hilfs- und Nebenorganisationen aus. (Amtsblatt Nr.6 vom 6.2.1933, S.21) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Der Reichspräsident erlässt eine Verordnung ''zum Schutz des deutschen Volkes'', die Regeln für Demonstrationen und politische Druckschriften enthält. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.8, 6.2.1933, S.35-40)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die preußischen Reichskommissare von Papen und Göring lösen alle Vertretungskörperschaften der Gemeinden und Gemeindeverbände in Preußen auf und setzen den 12. März 1933 als Wahltermin fest. ([[Gesetzsammlung]], Nr.67.2.1933, S.21-22) Die Auflösung wird mit dem 8.2.1933 wirksam, sodass keine rechtsgültigen Beschlüsse mehr gefasst werden können. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 8, 15.2.1933, S.140-141) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Wegen Grippe- und Masernerkrankungen werden alle Schulen der Stadt Altenkirchen durch den Kreisarzt bis zum 13. Februar geschlossen. ([[Siegblätter]] 7.2.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Februar''' - Landrat Dr. Boden beruft den Kreistag für den 23. Februar nach Altenkirchen ein. ([[Siegblätter]] 9.2.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Februar''' - Das preußische Innenministerium fordert von der Polizei, dass die ''nationalen Verbände'' (SA, SS und Stahlhelm) unterstützt, als ''stattsfeindlich'' deklarierte Organisationen dagegen schärfstens bekämpft werden.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 9, 22.2.1933, S.169) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Mit der ''Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat''  werden die Grundrechte außer Kraft gesetz. Die Polizei wird ermächtigt, ohne gerichtliche Kontrolle ''Schutzhaft'' von unbestimmter Dauer zu verhängen.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.17., 28.2.1933, S.83) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang März''' - Im Kreis Altenkirchen kommt es (wohl am 2. März) zu &amp;quot;planmäßigen Aktionen&amp;quot; gegen Kommunisten; die Meldung enthält keine für die Stadt Altenkirchen gesondert mitgeteilte Informationen. ([[WZ]], Nr. 53, 3.3.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Es ergeht der Erlass zur Weiterführung der Landhilfe für volksschulentlassene Jugendliche. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Ein &amp;quot;Deutscher Tag&amp;quot; findet mit SA-Treffen und Rede von Dr. Robert Ley in der Stadthalle vor 1200 Besuchern statt. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.101-102) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' &lt;br /&gt;
:* Bei der 8. [[Reichstagswahl]] erhält die NSDAP 54,7 % der Stimmen in der Stadt. ([[Statistik]] 1935) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bei der 5. Wahl zum preußischen Landtag [[Wahlen preußischer Landtag]] wird [[Landrat]] Dr. Wilhelm Boden gewählt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. März''' - Die Siegblätter widersprechen dem &amp;quot;unsinnigen Gerücht&amp;quot;, Dr. Boden sei als Landrat seines Amtes enthoben worden.  ([[Siegblätter]] 7.3.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - Es ergeht die Anordnung von Unterrichtsausfall an allen preußischen Schulen &amp;quot;anläßlich der geschichtlichen Wende, die der überwältigende Wahlsieg der nationalen Front für Deutschland bedeutet&amp;quot;. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.39) (eb) ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Unter diesem Datum wird vermeldet: &amp;quot;Wie überall in Deutschland, wurden auch hier in Altenkirchen auf Dienstgebäuden Hitler-Fahnen aufgezogen&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 59, 10.3.1933). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März'''&lt;br /&gt;
:*  Nach der Kommunalwahl ist die Stadt mit Eugen Heinemann und Paul Wiezorke (beide NSDAP), dem Obersteuersekretär Paul Klein (Zentrum), Hermann Lichtenthäler und Fritz Hassel (beide Kampffront Schwarz-Weiß-Rot) im Kreistag vertreten. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.109) (eb) - Die Zusammensetzung des neu gewählten Kreistages ist auch Gegenstand der Berichterstattung im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.581, 14.03.1933, S. 6. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als Ergebnis der vorgezogenen Kommunalwahl setzt sich der Altenkirchener [[Gemeinderat 1918-33|Gemeinderat]] wie folgt zusammen: NSDAP: Adolf Jahn, Gärtnermeister; Willi Lehmann, Metzgermeister; Wilhelm Kraemer, Hauptlehrer; Wilhelm Zilles 2, Schornsteinfegermeister; Karl Schäfer, Klempnermeister. - SPD: Ernst Nöllgen, Maurerpolier. - Zentrum: Dr. Laurenz Burmann, Kreissyndikus; Ferdinand Becker, Bauunternehmer. - [Liste] Gemeinwohl: August Schäfer, Bauunternehmer. - Vereinigte Bürgerliste: Karl Spahr 2, Schreinermeister; Hermann Wirths, Lokomotivführer. - [Liste] Bachmann: Heinrich Bachmann, Kaufmann. ([[WZ]], Nr. 63, 15.3.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Volkstrauertag wird mit öffentlicher Beflaggung angeordnet.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 9, 22.2.1933, S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. März''' - Das Reichsministerium für ''Volksaufklärung und Propaganda'' wird geschaffen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 21, 17.3.1933, S.104)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Landrat teilt mit, dass die Siegblätter für drei Tage vom Oberpräsidenten in Koblenz verboten wurden. ([[Siegblätter]] 13.3.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. März''' - Preußische Beamte dürfen zukünftig in Dienstkleidung an Veranstaltungen von Parteien und Verbänden teilnehmen, die hinter der Regierung stehen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 16, 22.3.1933, S.281) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Auf allen öffentlichen Gebäuden, auch den Schulen werden die alte Reichsflagge und das Hakenkreuzbanner gehisst. ([[Siegblätter]] 15.3.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''vor (?) 16. März''' &lt;br /&gt;
:* Sehr ausführlicher Bericht über Ausschreitungen gegen jüdische Geschäftsleute in Altenkirchen, genaues Datum nicht mitgeteilt: In Altenkirchen treffen abends ein angeblicher Standartenführer aus dem Oberbergischen und sein Begleiter per Auto ein, beide uniformiert. Sie &amp;quot;befehlen ihnen in Uniform begegnenden Altenkirchener SA-Leuten, ihnen zu folgen. Dann gingen sie in die verschiedenen jüdischen Geschäfte der Stadt und verlangten Geld, z. T. hohe Beträge, und Kleidungsstücke. Sie bekräftigten ihre Forderungen mit Drohungen der Geschäftsschließung und mit der Waffe in der Hand. Teilweise kam man ihren Forderungen nach. Zwischendurch besuchten sie Wirtschaften. So war es nicht verwunderlich, daß die Leute bald eine sensationslüsterne Menge im Gefolge hatten. Im Schuhgeschäft Davis, das gegen 7.30 Uhr den Laden bereits geschlossen hatte, klingelte der Anführer längere Zeit an der Privateingangstür. Dem am Fenster und später an der Tür erscheinenden Dienstmädchen befahl er, zu öffnen. Als dies nicht geschah, trat er auf die Straße zurück und feuerte vier oder fünf Schüsse in das Oberlicht des Schaufensters. Auch wurde eine Glasscheibe der Tür eingeschlagen. Hier versuchte dann ein hiesiger SS-Mann, dem Unbesonnenen die Waffe abzunehmen, dieser drohte jedoch mit Schießen. Von hier gingen dann die SA-Leute ins Hotel Weißgerber, vor dem sich dann allmählich eine nach Hunderten zählende Menschenmenge angesammelt hatte. Auch der inzwischen hinzugekommenen Polizei gegenüber weigerte sich der Fremde, seine Pistole abzugeben. Die hiesigen führenden Nationalsozialisten, die das Tun des fremden Standartenführers selbstverständlich verurteilten, versuchten mit allen Mitteln, die Ruhe aufrecht zu erhalten.&amp;quot; In der Nacht aus Waldbröl anreisende Nationalsozialisten tragen dann angeblich zur Klärung des Falles bei; der angebliche Standartenführer namens Fuchs aus Waldbröl soll bereits aus der NSDAP ausgeschlossen gewesen sein; er wird mit seinem Begleiter &amp;quot;festgesetzt&amp;quot;. ([[WZ]], Nr. 64, 16.3.1933) - Unter der Schlagzeile &amp;quot;Terrorakte eines früheren SS-Mannes in Altenkirchen&amp;quot; berichtet die Bergische Wacht Nr. 61, 17.03.1933, über die Vorfälle und datiert die Meldung auf den 16.03.1933. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Die NSDAP stellt klar, dass örtliche Anträge auf Absetzung von Beamten und Vorschläge über die Neubesetzung der Stellen nur über den Gauleiter laufen dürfen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 16, 22.3.1933, S.281) (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''21. März'''&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Tag von Potsdam&amp;quot; wird in Altenkirchen mit einem Festgottesdienst begangen, die Beamten haben dienstfrei, die Schüler schulfrei. Der Festakt findet in der überfüllten Stadthalle statt. ([[Heuzeroth 1983]], S.24) Fackelzug um 20 Uhr (Schultagebuch Michelbach, S.40) (eb) - &amp;quot;Jüdische Bürger der Stadt, die zum Nationalfeiertag [d. i. der 21. März 1933, &amp;quot;Tag von Potsdam&amp;quot;] ihre Häuser zum Teil auch mit Schwarz-Weiß-Rot beflaggt hatten, wurden von nationalsozialistischer Seite veranlaßt, die Fahnen wieder einzuziehen. Der Aufforderung wurde in allen Fällen nachgekommen, sodaß sich Zwischenfälle nicht ereigneten.&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 72, 25.3.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Reichspräsident erlässt eine Vorordnung ''zum Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 24, 22.3.1933, S. 135) , die u. a. Kritik an der Regierung in Form unwahrer oder gröblich entstellter Behauptungen unter Strafe stellt.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Mit dem sog. Fettplan ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 26, 24.3.1933, S.143-145) beginnt der Aufbau einer staatlichen Marktordnung für landwirtschaftliche Produkte auf der Grundlage garantierter Festpreise, was ein System indirekter staatlicher Subventionen bedeutet. ([[Küppers 1984]], S.269) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. März''' - Mit dem ''Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 25, 24.3.1933, S.141)  schafft sich der Parlamentarismus selbst ab, da die Gesetzgebung auf die Reichsregierung übergeht (Ermächtigungsgesetz). ([[Landesherrschaft]])(eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Ein Boykott jüdischer Geschäfte und der Arztpraxis wird durch die SA angekündigt. ([[Blohm 2008]], S.168) (eb) - Zum Boykott am 28.3.1933 meldet die WZ: &amp;quot;Dienstag vormittag wurden durch SA-Leute sämtliche jüdischen Geschäfte der Stadt für etwa eine halbe Stunde geschlossen. Diese Maßnahme war als Auswirkung der Gegenaktion gegen die jüdische Greuelpropaganda im Ausland zu betrachten&amp;quot;[so!] ([[WZ]], Nr. 76, 30.3.1933) (ak) - In den folgenden Monaten und Jahren nimmt der Druck auf die jüdischen Gewerbetreibenden ständig zu, den Betrieb aufzugeben und zu verkaufen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März'''&lt;br /&gt;
:* In der ersten Stadtratssitzung nach der vorgezogenen Kommunalwahl vom 12. März wird der Kandidat der NSDAP Adolf Jahn durch Zuruf einstimmig zum Gemeindevorsteher gewählt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.139) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die hintere Kumpstraße wird in Adolf-Hitler-Straße umbenannt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.140) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das ''Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 29, 2.4.1933, S.153-154) erlaubt den Eingriff in Landes- und Gemeinderechte und bereitet die Abschaffung der Länder vor. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Erfassung im Amt Altenkirchen vom 1.1.1932 bis 31.12.1932 ergab bei einer Einwohnerzahl von 9739 (10.10.1932) 1143 Empfänger von Arbeitslosenunterstützung , 2254 Zuschlagsempfänger von Arbeitslosenunterstützung, 1103 Empfänger von Krisenunterstützung, 2350 Zuschlagsempfänger von Krisenunterstützung, 625  Wohlfahrtserwerbslose, 1412 Zuschlagsempfänger von Wohlfahrtsunterstützung. ([[Amt Altenkirchen 1932]] S.4)  Damit erhalten 8987 oder 92 % der Bewohner des Amtes aus der Wirtschaftskrise resultierende Transferleistungen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. April''' - Landrat Dr. Boden weist wegen vermehrt gemeldeter Brandstiftungen im Kreis darauf hin, dass nunmehr Brandstiftung mit dem Tode bestraft wird. ([[Siegblätter]] 3.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Landrat Dr. Boden, der Kreiswohlfahrtsdirektor Hohl und der Kreissparkassendirektor Aengenheyster werden beurlaubt. ([[Heuzeroth 1983]], S.28) (eb) - Diese Abberufungen sind auch Gegenstand einer Meldung in [[WZ]], Nr. 84, 8.4.1933. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. April''' - Die Siegblätter melden die Beurlaubung von Landrat Dr. Boden mit sofortiger Wirkung.([[Siegblätter]] 6.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Kreisbaurat Metzler und Wohlfahrtsdirektor Hohl werden verhaftet (Landkreis Altenkirchen 1992, S. 105; vgl. auch General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.604, 10.04.1933, S. 11).  Metzger wurde zunächst  verurteilt, seine Verurteilung wurde später aufgehoben, er aber aus dem Amt entlassen. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. April'''&lt;br /&gt;
:*  Kreisleiter Wetter &amp;quot;rechnet&amp;quot; in der Kreistagssitzung in der Stadthalle mit der Parteienwirtschaft und dem Landrat &amp;quot;ab&amp;quot; ([[Krämer 2001]], S.107-109). (?) - Die erste Sitzung des neu gewählten Kreistages soll nach einer ersten Ankündigung im Kreisständehaus stattfinden (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.598, 03.03.1933, S. 8), wird dann aber in der Stadthalle abgehalten. Recht ausführliche Berichterstattung dazu in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.605, 11.04.1933, S. 9. Zum Stadtbild heißt es da: &amp;quot;Hakenkreuzfahne an Hakenkreuzfahne und schwarz-weiß-rote Fahnen in überreicher Zahl gaben dem Straßenbild der Kreisstadt eine ganz besonderes Gepräge.&amp;quot; (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das ''Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums'' ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 34, 7.4.1933, S.175-179) erlaubt die Entlassung jüdischer und nicht politisch gewünschter Beamter aus dem Dienst. Es war in den beiden Tagen zuvor in Altenkirchen schon vollzogen worden. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.104-105) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. April''' - Der bisherige Kampftag der Arbeiterbewegung am 1. Mai wird durch Gesetz zum ''Feiertag der nationalen Arbeit'' umgewidmet. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 37, 11.4.1933, S. 191) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Die Siegblätter weisen auf das Kreismuseum in Altenkirchen hin. ([[Siegblätter]] 18.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Alle seit dem 1.1.1925 wegen ''Handlungen aus nationalen Beweggründen'' verhängten Schulstrafen werden aufgehoben.  ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1933, S.52)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Mit dem ''Gesetz über das Schlachten von Tieren'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 39, 21.4.1933, S. 203) wird der jüdische Schlachtritus unausgesprochen zum 1.5.1933 verboten. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Mit der Verordnung ''über die Zulassung von Ärzten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 42, 25.4.1933, S.222-223)  wird den jüdischen Ärzten die wirtschaftliche Grundlage entzogen. In Altenkirchen muss Dr. Simon seine Praxis aufgeben. ([[Blohm 2008]], S.166)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - In Altenkirchen wird eine Führergemeinschaft für die Landwirtschaft des Kreises gebildet. Ihr gehören Vertreter der NSDSAP, des Landbundes und der Bauernschaft an. ([[Siegblätter]] 28.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Der bereits  beurlaubte Landrat Dr. Boden wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 10.5.1933, S.530) und im Januar 1934 pensioniert. ([[Lilla 2005]], S.15-16) Der bisherige Landrat Dr. Boden wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt. ([[Siegblätter]] 26.4.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Mit dem ''Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 43, 26.4.1933, S.225) wird eine Handhabe zur Verweisung jüdischer Schüler und Studenten erlassen, wenn ihr Anteil in der jeweiligen Schule über dem Anteil der sog. Nichtarier im Reichsdurchschnitt liegt. In Altenkirchen gibt es auf der Höheren Stadtschule seit 1932 drei jüdische Schüler, deren Ausschluss nicht zulässig ist, weil sie vor dem 25.4.1933 eingeschult wurden. Einer von ihnen stirbt an diesem Tage. ([[Blohm 2008]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapo) wird in Berlin eingerichtet. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 29, 27.4.1933, S.122-23) In jedem Regierungsbezirk wird eine Staatspolizeistelle errichtet, der die Kreis- und Ortspolizeibehörden berichten müssen. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 36, 3.5.1933, S.504-510)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. April''' - Das einzige jüdische Mitglied im Aufsichtsrat der Westerwald-Bank, Hermann Abraham, erklärt seinen Rücktritt. ([[Krauß/Gerz 2012]], S. 74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April'''&lt;br /&gt;
:*   [[Landrat]] wird zunächst kommissarisch, ab 1.11. planmäßig ([[Amtsblatt]], Nr. 53 11.11.1933) Dr. Konrad Gorges (bis 6.10.1938) ([[Amtsblatt]], Nr. 23 29.4.1933) und ([[Romeyk 1994]], S.475); er war zuletzt Regierungsrat beim Polizeipräsidium Wuppertal. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 10.5.1933, S.528)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Abänderung eines Erlasses vom 14.11.1919 werden das Tragen von Abzeichen nationaler Vereine und Verbände und der Anschlag ihrer Werbeschriften in den Schulen genehmigt. ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1933, S.54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Es erfolgt die Gründung eines ''Rheinischen Bauernstandes'', der die bisherigen Bauernverbände, die Genossenschaften, die Landwirtschaftskammern, die Fach- und Verbandspresse, den Landhandel, die Verarbeitungsbetriebe für Agrarprodukte und die Landtechnik in einer NS-Organisation vereinigt.  ([[Küppers 1984]], S.260)  (eb) Vgl. auch die Meldung zum 23.April. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' -  Die NSDAP und ihre Organisationen veranstalten auf dem Sport- und Ausstellungsgelände auf der Glockenspitze eine Maikundgebung. ([[Krämer 1999]], S.83) In der Schule gibt es eine Feier mit Rundfunkübertragung aus Berlin. Die Hitler-Jugend beteiligt sich am Festzug. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.42) (eb) Vgl. auch 10. April 1933. ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Die Angestellten der Kreisverwaltung Altenkirchen Rörig und Dipl.Volkswirt Steinstraß sind wegen Zugehörigkeit zur SPD entlassen worden. ([[Siegblätter]] 4.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Der Königin-Luise-Bund veranstaltet einen Deutschen Abend. Die stellvertretende Gauführerin, Frau &amp;quot;Professor&amp;quot; Zillich, hält einen Vortrag über das Leben der letzten Kaiserin. ([[Siegblätter]] 5.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Mai''' - Die ''Deutsche Arbeitsfront'' als gemeinsame Organisation von Arbeitern und Angestellten wird unter der Führung von Dr. Robert Ley gegründet. Ihre Aufgabe ist die betriebliche Sozialpolitik.  ([[BAS 1987]], S.128)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' &lt;br /&gt;
:* Der Gärtnereibesitzer Jahn teilt zu Beginn der 2. Stadtratssitzung  nach dem 12. März mit, dass er durch Verfügung des Landrats vom 25.4.1933 zum vorläufigen Gemeindevorsteher eingesetzt worden sei. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Anstelle des gewählten, aber zurückgetretenen Kreissyndikus Dr. Burmann nimmt Joseph Busch seinen Platz ein. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ferdinand Becker erklärt, dass er parteilos sei. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ernst Nöllgen und Hermann Wirths erklären, dass sie der NSDAP beigetreten seien. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.142) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird der Beschluss zur Einrichtung eines Stammlagers des freiwilligen Arbeitsdienstes  in der Stadt gefasst. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S.149-51) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Aus allen Dienstgebäuden sind Bilder und Büsten von Persönlichkeiten zu entfernen, die am ''Novembersturz'' beteiligt waren. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 28, 17.5.1933, S.561)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Die Abteilung 2/240 &amp;quot;Kaiser Konrad II.&amp;quot; des Reichsarbeitsdienstes bezieht ihre Unterkunft in einem angemieteten alten Lagerhaus, vorgesehen für vorerst 120 Mann ([[Gau-Chronik Arbeitsgau XXIV Mittelrhein 1936]], S. 40. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Mit dem ''Gesetz zum Schutz des Einzelhandels'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 50, 13.5.1933, S. 262-264) wird die Expansion und Konzentration im Einzelhandel gestoppt. Es richtet sich gerade auch gegen jüdische Unternehmer. (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai'''- Das Staatsministerium erlässt ein Gesetz zum bäuerlichen Erbhofrecht.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 34, 17.5.1933, S.165-183)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Der bisheringe Innungsobermeister der Friseurinnung Flemmer wird nach der Neuwahl zum Ehrenobermeister ernannt. ([[Siegblätter]] 16.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Die Siegblätter melden im Lokalteil die Bemühungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, das Sortiment von Titeln zu &amp;quot;reinigen&amp;quot;, die dem nationalen Interesse zuwiderlaufen. ([[Siegblätter]] 17.5.1933, S. 6) Damit wird den späteren öffentlichen Bücherverbrennungen vorgegriffen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Mai''' - Die Tarifhoheit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern wird aufgehoben. Stattdessen werden ''Treuhänder der Arbeit'' eingesetzt, die die Löhne festsetzen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 52, 20.5.1933, S. 285) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Mai''' - Beamtenausschüsse als Vertrauensorgane der Beamten werden aufgehoben, weil ''durch die nationale Revolution'' Interessengleichheit zwischen Behördenleitung und Beamtenschaft bestehe.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 30, 31.5.1933, S.601)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Die SA-Standarten der Kreise Neuwied und Altenkirchen werden zusammengefasst und haben zukünftig in Altenkirchen ihren Hauptsitz unter Standartenführer Pagel. ([[Siegblätter]] 20.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Mai''' - Gemeinden haben jede Unterstützung für ''staatsfeindliche Parteien, Organisatonen und ihre Presse'' durch Gewährung der Benutzung gemeindeeigener Räume oder Plätze oder ihrer Nutzung zu amtlichen Bekanntmachungen zu unterlassen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 30, 31.5.1933, S.602)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Mai''' - Amtsgerichtsrat Sayn erhält vom Institut für Denkmalschutz in Koblenz eine Belobigung für seine Mitarbeit zu einem demnächst erscheinenden Werk.  ([[Siegblätter]] 20.5.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang Juni''' - &amp;quot;Die NSDAP., Ortsgruppe Altenkirchen, zählt jetzt 1000 Mitglieder einschl. der Mitglieder der Unterorganisationen. Die Ortsgruppe wird in 29 Blocks eingeteilt.&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 134, 12.6.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juni''' - Es kommt zur ''ersten jüdischen Emigration aus Altenkirchen''; es folgen bis Kriegsbeginn 39 weitere. ([[Blohm 2008]], S.182/183)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juni''' - Pfarrer Heinrich Wilhelm Jakobi, Flammersfeld, wird ''Kreisleiter der Glaubensbewegung Deutsche Christen'', einer Gliederung der NSDAP (Mitgliedsnummer 2284094).  ([[Evangelische Kirche 1990]], S.69); vgl. auch ([[Becker 2016]])(eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  Das '' Gesetz zur Regelung landwirtschaftlicher Schuldverhältnisse'' wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 61, 1.6.1933, S. 331-344) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das ''Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit'' führt Maßnahmen zur Beschränkung der Beschäftigung weiblicher Arbeitskräfte ein.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.60, 2.6.1933, S.323-329)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Siegbätter melden einen &amp;quot;Skandal im Landbund&amp;quot; Schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsführer Erdnüß und Heckenroth.  ([[Siegblätter]] 1.6.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Der Kreisausschuss überträgt die Betreuung des Kreismuseums für die Zunkunft ehrenamtlich Amtsgerichtsrat Sayn und Hauptlehrer Krämer (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.646, 02.06.1933, S. 12). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juni''' - Pfarrer Ludwig Heckenroth begrüßt als Synodalassessor im Jahresbericht des Superintendenten auf der Tagung der Kreissynode Altenkirchen der evangelischen Kirche in Wissen die politischen Veränderungen mit den Worten: &amp;quot;Dazu weht ein neuen Wind unter Gottes gnädiger Leitung im politischen und hoffentlich auch bald im wirtschaftlichen Leben, daß wir wieder einer frohen Zukunft entgegen sehen dürfen.&amp;quot; ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1933]], S. 5) Es war die letzte Tagung bis zum 14.11.1945. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als Kreisbauernführer wurde Heinrich Krämer aus Unterschützen ernannt.  ([[Siegblätter]] 8.6.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Auf der Tagung der Kreissynode der Evgl. Kirche wurde Pfarrer Heckenroth als Vertreter zur nächsten Provinzialsynode gewählt. Vertritt er dort den Superintendenten, so wurde Pfarrer Schacht aus Almersbach gewählt, zu seinem Stellvertreter Pfarrer Maas aus Altenkirchen.  ([[Siegblätter]] 13.6.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Die Schulleiter der Volksschulen und Höheren Schulen werden gedrängt, nach der 3. Durchführungsverordnung vom 6.5.1933 zur Gesetz vom 7.4.1933 von allen Beamten ihrer Schule die Abgabe der Erklärung zu verlangen: ''Ich versichere hiermit dienstlich: Mit sind trotz sorgfältiger Prüfung keine Umstände bekannt, welche die Annahme rechtfertigen könnten, daß ich von nichtarischen Eltern oder Großeltern abstamme; insbesondere hat keiner meiner Eltern- odder Großelternteile zu irgendeiner Zeit der jüdischen Religion angehört.'' ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1933, S.78)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Der Reichsverband der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine verlangt von seinen Mitgliedsvereinen, Mitglieder ''mit vaterlandsfeindlicher Gesinnung'' aus den Listen zu streichen und nicht-arischen Einfluss zu unterbinden. (Westerwälder Schauinsland Nr. 6, 15.6.1933, S.42)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Es wird eine Volks-, Berufs- und Betriebszählung durchgeführt.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 28, 17.5.1933, S.576-578)  Vgl.auch ''Die Wohnbevölkerung im Deutschen Reich nach der Volkszählung vom 16. Juni 1933''. Endgültiges Ergebnis.- Berlin 1934 (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - In einem Aufruf des Regierungspräsidenten an die Schulen wird gefordert:''In der neuen deutschen Schule muss Gemeinnutz immer vor Eigennutz gehen , muß der Grundsatz lebendig werden, daß der Einzelne nichts, Staat und Volk alles sind.''  ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1933, S.67)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - In einem Runderlass werden alle Behördenleiter aufgefordert, alle Personen, die Unzufriedenheit über Maßnahmen der neuen Regierung äußern, als ''Miesmacher'' namhaft zu machen. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 35, 28.6.1933, S.731-732)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Die SPD wird reichsweit verboten. ([[Siegblätter]] 23.6.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  Mit der Auflösung des Landgerichtsbezirks Neuwied kommt das Amtsgericht Altenkirchen in den Landgerichtsbezirk Siegen.  ([[Gesetzsammlung]], Nr.42, 24.6.1933, S.221-222)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Durch das ''Gesetz über die Bestätigung von Beamten der Gemeinden und Gemeindeverbände'' ([[Gesetzsammlung]], Nr.42, 24.6.1933, S.217-221) wird die kommunale Selbstverwaltung  abgeschafft. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  In der Gemeinderatssitzung wird Pg. Schneider als 10. Fraktionsmitglied der NSDAP eingeführt.  ([[VW]], 3.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Mit einem ''Gesetz über die Errichtung eines Unternehmens &amp;quot;Reichsautobahnen&amp;quot;'' ([[Reichsgesetzblatt]], II, Nr. 28, 30.6.1933, S.509-510) wird die Rechtsgrundlage für den Bau der Autobahnen geschaffen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni'''&lt;br /&gt;
:*  Mit einer Strafandrohung von 150 RM oder 4 Wochen Haft wird das Betteln  oder Anbieten minderwertiger Leistungen bekämpft.  ([[VW]], 3.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  ''Verheiratete weibliche Reichsbeamte sind jederzeit auf ihren Antrag aus dem Beamtenverhältnis zu entlassen. Die vorgesetzte Dienstbehörde hat die Entlassung auch ohne diesen Antrag zu verfügen, wenn die wirtschaftliche Versorgung des weiblichen Beamten nach der Höhe des Familieneinkommens gesichert erscheint.'' ([[Reichsgesetzblatt]]), 30.6.1933, S.433)  Diese Vorschrift gilt auch für Landesbamte. ([[Schulblatt]], Nr. 6, 1.6.1934, S.61-67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Kreis Altenkirchen wird aus dem Wirtschaftsgebiet Rheinland ausgegliedert und dem Wirtschaftsgebiet Westfalen zugeordnet. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 37, 12.7.1933, S.794)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Als Gegenbewegung zur staatlichen Unterstützung der Deutschen Christen entsteht die ''Rheinische Pfarrbruderschaft'', kurz darauf in Berlin der ''Pfarrer-Notbund''. ([[Beckmann 1975]], S.3) Diese Entwicklung zwingt die Ortspfarrer, Stellung zu beziehen. Zu Pfarrer Ludwig Heckenroth vgl. den Eintrag zum 8. Juni 1933, zu Pfarrer Theodor Maas die Notiz bei [[Fritzsche 1990]], S.74.   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Als einziges amtliches Kreisblatt erscheint die &amp;quot;Volkswacht&amp;quot; der NSDAP, die 1937 vom Nationalblatt abgelöst wird.([[VW]], 1.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Alle Angestellten werden aufgefordert, sich im ''Gesamtverband der deutschen Angestellten'' zu organisieren.  ([[VW]], 17.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Der Kreisbauernführer Heinrich Krämer, Unterschützen, fordert alle Bauern auf, sich als Mitglieder des ''Rheinischen Bauernstandes'' anzumelden. Verweigerung bedeutet ''Mangel an Gemeinschaftsgeist''.  ([[VW]], 3.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Alle katholischen Verbände werden aufgelöst. ([[Siegblätter]] 3.7.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Die Kreisleitung der Deutschen Christen Altenkirchen 11 teilt die Gemeindegruppenleiter mit: Hauptlehrer Krämer, Altenkirchen, Pfarrer Schacht, Almersbach, Pfarrer Schareina, Birnbach. ([[Siegblätter]] 3.7.1933, S. 5) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Die Zentrumspartei löst sich auf.  ([[VW]], 6.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Viehhandel in den Ställen ist an öffentlichen Markttagen verboten.  ([[VW]], 6.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juli''' - Es ergeht die ''Verordnung zur Sicherung der Staatsführung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 78, 11.7.1933, S. 462) (eb) - die Zuteilung von Sitzen auf Wahlvorschläge der SPD und der KPD wird unwirksam. Betroffen davon sind im Amt Altenkirchen sechs Sozialdemokraten und ein Kommunist. Davon u.a.: Der Maurerpolier Ernst Nöllgen, der dem Gemeinderat der Kreisstadt und der Amtsvertretung angehörte. Ferner Amtsvertreter Wilhelm Juhn, Oberwambach, und Otto Eichelhardt, Almersbach. ([[Helzer 1997]]) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juli''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Der Gardeverein veranstaltet einen ''Deutschen Abend'' in der Stadthalle.  ([[VW]], 7.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* -  Der Staatskommissar für die Neugliederung dse evangelischen Kirchenwesens ernennt für die Kreissynode Altenkichen Pfarrer Heinrich Wilhelm Jakobi aus Flammersfeld zum Beauftragten. ([[VW]], 8.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juli''' - Im evangelischen Gemeindehaus findet die erste Kundgebung für die Glaubensbewegung ''Deutsche Christen'' statt.  ([[VW]], 12.7.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* -  Nach dem Abschluss des Reichskonkordats mit dem Papst werden die Verbote katholischer Organisationen aufgehoben. ([[Siegblätter]] 10.7.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Die bisher selbständigen evangelischen Landeskirchen geben sich eine ''Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche'', mit der sie ihre Eigenständigkeit verlieren. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] 1933, Nr.1, S.2-9) Vgl. die Einträge zum 14.7.1933 und 23.7.1933. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadthalle findet eine feierliche Werbeveranstaltung der Deutschen Christen statt. Auf ihr spricht auch Pfarrer Heckenroth, der erklärt, dass &amp;quot;in höchster Notzeit Gott der Kirche diese Bewegung gegeben&amp;quot; habe. ([[VW]], 11. Juli 1933)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Unter Aufhebung des Runderlasses vom 24.12.1919 über die Entfernung von Kaiserbildern oder monarchischen Hoheitszeichen in staatlichen Gebäuden wird deren Anbringung wieder gestattet, wenn keine Kosten entstehen.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 38, 19.7.1933, S.815-16) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  - Die Siegblätter titeln &amp;quot;Die Revolution ist abgeschlossen&amp;quot;. ([[Siegblätter]] 12.7.1933, S. 1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juli''' - &amp;quot;Keine Staatskirche&amp;quot; Die neue Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche. Zitat aus dem Evangelischen Pressedienst. ([[Siegblätter]] 13.7.1933, S. 2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli'''&lt;br /&gt;
:* - Es ergeht das ''Gesetz über die Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche'', mit dem alle bisherigen Wahlkörper der Landeskirchen aufgelöst werden. Am 23. Juli sind Neuwahlen durchzuführen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 80, 15.7.1933, S. 471)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz über Volksabstimmung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 81, 15.7.1933, S.479), das die Grundlage zukünftiger Volksbefragungen bildet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz gegen die Neubildung von Parteien'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 81, 15.7.1933, S.479), das die NSDAP als einzige legitime Partei anerkennt und so die Grundlage des Parlamentarismus abschafft. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 81, 15.7.1933, S.480), das sich vorrangig gegen jüdische Bürger richtet. Rechtsmittel können nicht eingelegt werden. ([[Siegblätter]] 31.7.1933, S. 2) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz über die Neubildung deutschen Bauerntums'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 85, 22.7.1933, S.517-518), das die Grundlage der Organisation des ''Reichsnährstandes'' bildet.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das ''Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.86, 25.7.1933, S. 529-531), das die Grundlage zu Zwangssterilisierungen und den späteren Morden an Behinderten bildet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juli''' -  Beamte im Dienst oder in Dienstgebäuden grüßen mit ''deutschem Gruß''. Es wird erwartet, dass sie das auch außerhalb des Dienstes tun.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 40, 26.7.1933, S.859-60)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Bei den Kirchenwahlen erhalten die &amp;quot;Deutschen Christen&amp;quot; die Mehrheit in den Deutschen Evangelischen Kirchen des Kreises. ([[Bender 1983]], S.88) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Es ergeht ein Unvereinbarkeitsbeschluss zur Stellung als öffentlich Bediensteter und Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 41, 2.8.1933, S.887)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Alle Jugendgruppen der Wandervereine werden aufgelöst. (Westerwälder Schauinsland, Nr. Nr. 8, 15.8.1933, S.65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Es ergeht eine Verordnung zur Auflösung der kirchlichen Jugendverbände. Der Kreisleiter der Deutschen Christen, der Flammersfelder Pfarrer Heinrich Wilhelm Jakobi, setzt diesen Beschluss im Kreis durch.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  - In der Stadthalle findet ein Militärkonzert der SS-Standarte Betzdorf statt.  ([[Siegblätter]] 1.8.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Der Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, wird zunächst als Angestellter in die Kreisverwaltung übernommen. (Schreiben von Hermann Marenbach an den Landeskommissar für die politische Säuberung in Rheinland-Pfalz vom 15.2.1950)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Schulaufsichtsbezirk Altenkirchen wird als kreisweite Lösung geschaffen. Schulrat Trippen, bisher Betzdorf, wird mit seiner Verwaltung beauftragt. Er wird zum 1.5.1934 nach Altenkirchen versetzt.  ([[Schulblatt]], Nr.9, 1.9.1933, S.89 und Nr.6, 1.6.1934, S.61)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Ludwig Müller wird als Vertrauter Hitlers in Kirchenfragen Landesbischof der Kirche der Altpreußischen Union. ([[Schneider 1993a]], S.147)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Unter diesem Datum wird über eine Sitzung des Kreisausschusses berichtet, an den nach dem Gesetz vom 17. Juli [? näher klären, ak] sämtliche bisherigen Zuständigkeiten des Kreistages übergegangen sind (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.699, 05.08.1933, S. 15). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Alle aktiven oder ehemaligen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die bisher Mitglieder der SPD waren , haben eine Erklärung abzugeben, dass sie alle Beziehungen gelöst haben. ([[Schulblatt]], Nr.10, 1.10.1933, S.97)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. August''' - Jeder Beamte muss auch die arische Abstammung seiner Ehefrau nachweisen, sonst ist er zu entlassen.  ([[Reichsgesetzblatt]], 8.8.1933, S.575)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. August''' - Lehrer und Schüler haben sich mit dem Hitlergruß zu begrüßen. ([[Siegblätter]] 10.8.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. August''' - Die Volkswacht druckt einen inhaltlich sonst recht unbestimmten Vorwurf einer versuchten Vergewaltigung einer Hausangestellten durch den jüdischen Viehhändler Aron Salomon. ([[VW]], 11.8.1933) (eb) Dieser ist Witwer und bereits 75 Jahre alt. Er stirbt am 13.Oktober 1933. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. August''' - Im Rahmen der in ganz Preußen durchgeführten Aktionen gegen kommunistische Parteifunktionäre kommt es auch in Altenkirchen zu Hausdurchsuchungen, bei denen &amp;quot;zahlreiches belastendes Schriftmaterial&amp;quot; beschlagnahmt worden sein soll. Es werden keine Einzelheiten mitgeteilt. ([[WZ]], Nr. 190, 16.8.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19./20. August''' - In Altenkirchen findet anläßlich der Trennung des Kreisbannes der HJ in getrennte Unterbanne für Ober- und Unterkreis ein ''Generalappell'' mit 1200 Teilnehmern statt. Den Feldgottesdienst mit 900 Teilnehmern gestaltet Pfarrer Heckenroth. Er erklärt ''Adolf Hitler sei der von Gott gesandte Führer''.  ([[VW]], 22.8.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Nachdem die SPD zur staatsfeindlichen Organisation (am 22.Juni) erklärt worden ist, wird dem ehemaligen Sozialdemokraten Nöllgen die Ausübung des Mandats untersagt. Zentrumsmitglied Joseph Busch  verlässt nach der Selbstauflösung seiner Partei den Gemeinderat , der jetzt nur noch aus NSDAP-Mitgliedern besteht. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.106)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Bei der einzigen Sitzung der Amtsvertretung, zu der die unter &amp;quot;1. Juli&amp;quot; genannten Sozialdemokraten gar nicht erst zugelassen worden waren, ergreift &amp;quot;vor Eintritt in die Tagesordnung ... der Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, das Wort. Er führt(.) aus, hinfort könne nur noch die NSDAP eine Fraktion bilden. Er lud Vertreter der anderen Parteien ein, als Hospitanten der NS-Fraktion beizutreten, gab aber gleichzeitig bekannt, daß dieses nicht für die Zentrumsvertreter Busch und Pfeiffer gelte. Diese verließen daraufhin den Sitzungssaal.&amp;quot; ([[Helzer 1997]]) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang September''' - Das in der Hindenburgstraße gelegene Anwesen des Fuhrunternehmers und Bierverlegers Schäfer brennt ab; das Feuer greift von der Scheune auf die Wohngebäude über. Wegen Wassermangels kann die Feuerwehr nichts ausrichten. ([[WZ]], Nr. 209, 7.9.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' &lt;br /&gt;
:* Die Evangelische Kirche der altpreußischen Union bestellt auf ihrer Generalsynode Ludwig Müller zum Landesbischof von Altpreußen. Die bisherigen Kirchenprovinzen werden in Bistümer umgewandelt. Das ''Evangelische Bistum Köln-Aachen'' wird mit dem bisherigen Ortspfarrer von Asbach-Kircheib Heinrich Josef Oberheid als Bischof errichtet. Dieses Amt versieht er aber nur bis November 1933 und wechselt dann nach Berlin als ''Chef des Stabes'' von Ludwig Müller. ([[Beckmann 1975]], S.4)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Kirchengesetz ''betreffend die Rechtsverhältnisse der Geistlichen und Kirchenbeamten'' in der rheinischen evangelischen Kirche erlassen. Nach § 1(1) müssen sie ''rückhaltlos für den nationalen Staat'' eintreten. Nach § 3(4) werden Geistliche nicht arischer Abstammung nicht in den Ruhestand versetzt, wenn sie bereits vor dem 1.8.1914 im Dienst waren. Pfarrer Theodor Maas war einer von drei Betroffenen.  ([[Rauthe 2003]], S.413  und S.281)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. September''' - Anzeigenwerbung in Zeitschriften und die Gründung von Werbezeitschriften werden genehmigungspflichtig.  ([[AZ]], 25.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Es ergeht das ''Gesetz über den vorläufigen Aufbau des Reichsnährstandes'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 99, 18.9.1933, S. 626-627), das Regelungen für Erzeugung, Absatz, Preise und Preisspannen vorsieht, denen sich der Produzent nicht entziehen darf. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. September''' - Der Schulaufsichtsbezirk Altenkirchen wird wieder eingeführt.  ([[VW]], 14.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - In Altenkirchen findet eine Flugveranstaltung statt. Eine beteiligte Maschine kommt mit einer Bruchlandung zu Boden, ohne dass die Insassen verletzt werden.  ([[Siegblätter]] 19.9.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September'''  &lt;br /&gt;
:* Die Bildung des Milchversorgungsverbandes Altenkirchen wird bekannt gegeben.  ([[VW]], 21.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der ''Pfarrernotbund'' wird gegründet. Unmittelbarer Anlass ist die Einführung des ''Arierparagraphen'' in das Recht der Altpreußischen Kirche. ([[Schneider 1993a]], S.150/51) Vgl. den Eintrag zum 6. September 1933. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. September''' - In der beflaggten Stadt findet eine ''Weihestunde der Arbeit'' statt, die von der NSBO und allen NS-Formationen getragen wird.  ([[VW]], 23.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Ludwig Müller wird von der Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Wittenberg zum Reichsbischof gewählt. ([[Schneider 1993a]], S.151/52)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. September''' - Das ''Reichserbhofgesetz'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 108, 30.9.1933, S.685-692) untersagt die Erbteilung bäuerlicher Betriebe zwischen 7,5 und 125 Hektar Größe und ihre Kapitalbeschaffung in Form von Hypotheken. Es bestimmt die ungeteilte Erbfolge nur im Mannesstamm. Mit diesem Bruch der Erbgewohnheiten greift es in die Testierfreiheit der Erblasser ein. ([[Küppers 1984]], S.255,263,263)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' &lt;br /&gt;
:* Es findet eine Erntedankfeier mit Gottesdienst und Umzug aller NS-Formationen statt, zu der auch ein Sonderzug aus dem Oberkreis eingesetzt wird. ([[VW]], 2.10.1933) (eb) - Auf Anordnung der Kreisleitung der NSDAP findet die Erntedankfeier für den Oberkreis in Daaden, für den Unterkreis in Altenkirchen statt ((General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.741, 23.09.1933, S. 8). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es gibt eine neue Milchpreisregelung für Läden : 0,25 RM für einen Liter Kannenmilch, 0,28 RM für einen Liter Markenmilch  ([[VW]], 21.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es gibt den 1. Eintopfsonntag, der zukünftig an jedem 1. Sonntag des Monats stattfinden soll.  ([[VW]], 28.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Es ergeht die ministerielle Anordnung für die preußischen Schulen, Vererbungslehre und Rassenkunde in den Abschlussklassen sämtlicher Schulen als Pflichtprüfungsstoff zu behandeln.  ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1933, S.113)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das für den 24./25. Juni in Altenkirchen geplante Gefolgschaftstreffen der HJ mit einer großen Sonnenwendfeier findet am 1.Oktober statt. ([[Siegblätter]] 22.6.1933, S. 5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Mit dem ''Schriftleitergesetz'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 111, 7.10.1933, S.713-717)  werden alle Zeitungen und Zeitschriften vom Staat beaufsichtigt. Jüdische Schriftleiter sind nicht zugelassen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Oktober''' - Der Reichsinnenminister wendet sich gegen Tendenzen, weibliche Beamte aus dem Dienst drängen zu wollen. Er sieht es als gerechtfertigt an, verheiratete Beamtinnen zu entlassen, wenn ihre wirtschaftliche Stellung dauerhaft gesichert ist.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 59, 29.11.1933, S.1365-66)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Es gibt eine NSDAP-Kundgebung in der Stadthalle, veranstaltet von der NS-Volkswohlfahrt.  ([[VW]], 7.10.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Altenkirchen hat mit Dieperzen und Leuzbach 3585 [[Einwohner]], 1874 weibliche und 1711 männliche, darin 918 katholischer, 73 jüdischer und 2531 evangelischer Religion. ([[AZ]], 6.12.1933)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Es wird berichtet, dass Arbeitskräfte des Lagers des Freiwilligen Arbeitsdienstes ''Mackensen'' auf der Glockenspitze  die Wied durch Begradigung von Schleifen regulieren, um Wiesenland zu gewinnen  ([[VW]], 18.9.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Oktober''' - In einem Inserat &amp;quot;Zum 75. Geburtstag der Kaiserin&amp;quot; bietet Gertrud Zillich, Altenkirchen, drei Schriften an, die sie im Selbstverlag vertreibt: 1. Lebenskräfte der Familie, 2. Leidgeprüft, 3. Die Heimfahrt unserer Kaiserin (5. Aufl., Volksausgabe zu 1,- Mk., geb. 2,- Mk., mit Goldschnitt 3,- Mk.) (Aufwärts. Christliches Tageblatt Nr. 222, 19.10.1933, S. 4). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Bauunternehmer Ferdinand Becker übernimmt den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden der Westerwald-Bank Hachenburg, der zuküntig immer einem Mitglied aus Altenkirchen zufallen soll. ([[Krauß/Gerz 2012]], S.74)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Die Schulen haben Unterrichtsfrei zum Simon-Juda-Markt (der noch bis 1935 abgehalten wird). ([[Schultagebuch Michelbach]],  S.44) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Allen Bürgermeistern des Kreises wird mitgeteilt, dass ab 1. November Schutzhaft nur noch in staatlichen und kommunalen Polizeigefängnissen erfolgen darf, wenn eine Überführung in ein Konzentrationslager nicht möglich ist. Die Kostenübernahme für die Haftkosten wird den Gemeinden für ihre Gefängnisse nicht mehr zugesichert. (Regierungspräsident Koblenz, I.a.1. No. 1009)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Oktober/Anfang November''' - Die Frage einer Entschädigung der Gewerbetreibenden, die durch den Konkurs der Altenkirchener Schützengesellschaft 1924 benachteiligt worden waren, war seit Jahren nicht geklärt. Da nach dem vor einigen Monaten abgewickelten Konkursverfahren nur 8% der Forderungen ausgeschüttet worden waren, erhöhte der Gemeinderat diesen Anteil auf 50%. Zu diesem Zwecke sollen jährlich 1.000 Mark 10 Jahre lang ratenweise ausgezahlt werden. Eine Verzinsung der Gesamtsumme von 20.000 Mark soll nicht stattfinden. ([[WZ]], Nr. 259, 4.11.1933) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Es gibt eine NSDAP-Kundgebung in der Stadthalle mit Militärkonzert.  ([[VW]], 1.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November'''&lt;br /&gt;
:*  Eine NSDAP-Kundgebung findet in der Stadthalle statt.  ([[VW]], 8.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Ein Reichstrauertag zum Gedenken der Opfer des 9.11.1923 wird angeordnet.  ([[VW]], 9.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - In der Stadthalle Altenkirchen findet eine große Kundgebung des Kreisbauernstandes statt (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.782, 11.11.1933, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Es findet die 9.[[Reichstagswahl]] zur Bestätigung einer NSDAP-Einheitsliste und Volksabstimmung über den Austritt aus dem Völkerbund statt. ([[Amtsblatt]] Nr. 49 21.10.1933) In der Volksabstimmung stimmen in der Stadt von 2536 abgegebenen Stimmen 2520 mit Ja und 6 mit Nein, 10 sind ungültige Stimmen.  ([[VW]], 13.11.1933) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Die Deutsche Evangelische Kirche (DC) gibt sich ein Grundsatzprogramm, das eine &amp;quot;Vollendung der Reformation&amp;quot;, &amp;quot;Entfernung des Undeutschen&amp;quot; aus dem Gottedienst, &amp;quot;Entjudung&amp;quot; des Evangeliums und ein &amp;quot;artgemäßes Christentum&amp;quot; vorsieht, das einen &amp;quot;heldischen Jesus&amp;quot; anbetet. (www.wikipedia.de: Artikel Kirchenkampf) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. November''' - Am Amtsgericht wird nach dem Reichserbhofgesetz auf Anordnung des Justizministers ein Anerbengericht für die Bezirke der Amtsgerichte Altenkirchen, Daaden, Kirchen und Wissen eingerichtet.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 74, 1.12.1933, S.414-415)  (eb) Das Anerbengericht Altenkirchen tagt erstmals im April 1934, vgl. Eintrag unter 16. April 1934. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Es findet eine Feier des 450. Geburtstags von Martin Luther mit Ausstellung, Gemeindefeier und Gottesdienst statt. ([[VW]], 20.11.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Das Amt Altenkirchen sei frei von Arbeitslosen, dank der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Regierung. Große Rodungsarbeiten bei Oberwambach und Wegebau Isert-Racksen-Volkerzen sollen Beschäftigung auch über den Winter bieten (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.794, 27.11.1933, S. 4; ähnliche Erfolgsmeldung ebd. Nr. 14.801, 05.12.1933, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Dezember''' - Durch das ''Gesetz über die Anpassung der Landesverwaltung an die Grundsätze des nationalsozialistischen Staates'' werden alle kollegialen Beschlussorgane abgeschafft. Entscheidungen trifft in der Stadt allein der Bürgermeister. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 79, 19.12.1933, S.475-479)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Der Reichsbischof verkündet die Eingliederung der Evangelischen Jugendverbände in die HJ.  ([[VW]], 22.12.1933) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1934|Hier weiter zu 1934]]==&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1934==&lt;br /&gt;
:* Die Firma Otto Hermes sen. beschafft als Anhänger für den Pferdezug einen Spezialwagen mit Staubklappen und Vollgummirädern als ersten Beitrag zu einer geregelten Entsorgung. ([[Otto Hermes GmbH 1995]], S.5)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Der [[Jahresniederschlag]] für 1933 betrug 735,0 mm.  ([[AZ]], 5.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.-4. Januar''' - In (Wuppertal-)Barmen versammeln sich Vertreter reformierter Gemeinden als ''Freie reformierte Synode''. ([[Schneider 1993a]], S.207)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Der Reichsbischof verbietet kirchliche politische Betätigung kirchlicher evangelischer Amtsträger, vor allem Angriffe in Wort und Schrift gegen das Kirchenregiment und dessen Maßnahmen. ([[Schneider 1993a]], S. 180)  Diese Maßnahme wird auch als &amp;quot;Maulkorberlass&amp;quot; bezeichnet. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Das ''Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 7, 23.1.1934, S.45-56) hebt Koalitions- und Streikrechte auf und ordnet eine Betriebsverfassung der ''Volksgemeinschaft'' an.  ([[BAS 1987]], S.129)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  In den ''Leitgedanken zur Schulordnung'' ([[Schulblatt]] Nr.3, 1.3.1934, S.16) wird als verbindliche Richtlinie erlassen: '' Lehrer und Schüler erweisen einander innerhalb und außerhalb der Schule den deutschen Gruß (Hitlergruß). Der Lehrer tritt zu Beginn jeder Unterrichtsstunde vor die stehende Klasse, grüßt als erster durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;; die Klasse erwidert den Gruß durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;. Der Lehrer beendet die Schulstunde, nachdem sich die Schüler erhoben haben, durch Erheben des rechten Armes und die Worte &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;; die Schüler antworten in gleicher Weise.'' . Ohne Lehrerwechsel gilt die Anweisung in Volksschulen für den Beginn und das Ende des Schultages. ([[Schulblatt]], Nr.6, 1.6.1934, S.72) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Januar''' - Die Landjägerei wird in Gendarmerie umbenannt. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 5, 31.1.1934, S.141/142)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' - Der Evangelische Bund und der Frauenverein gestalten eine Ernst-Moritz-Arndt-Feier.  ([[AZ]], 30.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Zum 1. Jahrestag der Übertragung des Amtes des Reichskanzlers an Adolf Hitler findet ein Dankgottesdienst statt.  ([[AZ]], 31.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' -  Durch das Reichsgesetz über den Neuaufbau des Reiches ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.11, 30.1.1934, S.75) verliert Preußen seine (schon seit April 1933 faktisch nicht mehr bestehende Eigenstaatlichkeit als Land. Seine Hoheitsrechte gehen auf das Deutsche Reich über. Die verwaltungsmäßige Zugehörigkeit ändert sich nicht, da die Länder nunmehr Gebietskörperschaften des Reiches sind. ([[Landesherrschaft]]) ([[Statistik 1967]], S.138) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Die neuen Stundenlöhne für Notstandsarbeiten werden in Angleichung an die freie Wirtschaft festgesetzt: Ledige unter 25 Jahren erhalten 0,30 RM, Ledige über 25 Jahre 0,35 RM, Verheiratete ohne kinder 0,40 RM, mit 1 kind 0,42 RM, mit 2 Kindern 0,46 RM, mit 3 Kindern 0,49 RM, mit 4 Kindern 0,52 RM, mit 5 Kindern 0,55 RM.  ([[AZ]], 25.1.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Zu den Gemeinderatssitzungen werden der Ortsgruppenleiter und der rangälteste Führer der SA von nun an eingeladen. Die Gemeinderäte sprechen nunmehr nur noch ''Empfehlungen'' an die Verwaltung aus, treffen aber keine Entscheidungen. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 209) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Februar''' - Die Molkereigenossenschaft wird gegründet.  ([[AZ]], 2.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Mit dem ''Gesetz zur Überleitung der Rechtspflege'' ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 17, 19.2.1934, S.91) verliert das Land Preußen die Zuständigkeit für das Rechtswesen. Für das Amtsgericht Altenkirchen wird das Landgericht Siegen Berufunfsinstanz, die dritte Instanz wird das Oberlandesgericht Hamm / Westfalen. ([[Baldus 1986]], S.190) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Mit dem Lichtspielgesetz ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 17, 19.2.1934, S.95) wird die Filmproduktion der Vorzensur unterworfen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Februar''' - Die Feierabend-Organisation ''Kraft durch Freude'' präsentiert sich mit einer Feier in der Stadthalle.  ([[AZ]], 15.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18.-19. Februar''' - In (Wuppertal-)Barmen bildet sich die ''Freie Evangelische Synode'' der Kirchenprovinz Rheinland. Dies führt zum Konflikt mit der Evangelischen Kirche (DC). ([[Beckmann 1975]], S.59 ff.)  Vgl. auch den Eintrag zum 1. April 1934. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Die Evangelischen Jugendverbände müssen sich bis zum 19.2. in die HJ eingliedern.  ([[AZ]], 8.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Das ehemalige Gefängnisgebäude am Schloßplatz wird der SA-Standarte 68 unentgeltlich gegen Übernahme von Kosten und Unterhaltung überlassen. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 212-213) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Der ''Reichsverband des nationalen Viehhandels'' gibt durch Anzeige die Pflicht zum Eintritt aller arischen Viehhändler bekannt. Jüdische Viehhändler werden ausdrücklich ausgeschlossen.  ([[AZ]], 24.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Februar''' - Der Heldengedenktag der NSDAP wird in der Evangelischen Kirche mit Gottesdienst gefeiert.  ([[AZ]], 24.2.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* - Nach einer Verfügung des Landrates Dr. Gorges ist der Deutschen Jugendkraft (DJK) des Kreises Altenkirchen jede öffentliche Betätigung verboten (Echo des Siebengebirges Nr. 27, 03.03.1934). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Die Deutsche Evangelische Kirche übernimmt die Leitung der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr.6, 1934, S.12-13)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Pfarrer Ludwig Heckenroth lehnt als Mitglied der 43. Rheinischen Provinzialsynode in Köln die Teilnahme ab, weil er die Rechtsgrundlage der Synode bestreitet. ([[Beckmann 1975]], S. 102) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Die Ablieferungspflicht der Eier von Hühnern tritt in Kraft. ([[AZ]], 24.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Es wird eine Satzung gemäß Paragraph 40 Absatz 4 des Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15.12.1933 erlassen, mit der die Zahl der Gemeinderäte auf sechs beschränkt wird. In dieser Zahl sind der Ortsgruppenleiter der NSDAP und der ranghöchste SA-Führer eingeschlossen. ([[Protokollbuch 1930-1935]] S. 222-223) (eb)  Am 22.11.1934 wird auf Antrag des Ortsgruppenleiters die Zahl auf acht erhöht. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 277-278)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Die Geschäftsführung der Kreisstelle für Denkmalpflege ist an den ehrenamtlichen Leiter des Kreismuseums, Amtsgerichtsrat Sayn, übertragen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.895, 28.03.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. März''' - Nach Einführung eines Landjahres als Pflichtdienstzeit in Preußen für volksschulentlassene Jugendliche werden diese im Sinne der Grundsätze der nationalsozialistischen Staates erzogen. Sie werden zu landwirtschaftlicher Arbeit und Leibesübungen angehalten. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 20, 9.4.1934, S.243-244)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' &lt;br /&gt;
:*  Es kommt zur Gründung einer Bullenhaltungsgenossenschaft  ([[Zillich 1941]], S.37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der ''Bund Königin Luise'' löst sich auf.  ([[AZ]], 8.3.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eberhard von Mering (* 1909) kommt als Lehrvikar der Evangelischen Kirche zu Pfarrer Ludwig Heckenroth. Nach seinem Anschluss an die Bekennende Kirche wird er zum 1.12.34 vom Konsistorium aus dem Lehrvikariat entlassen. Die Evangelische Kirchengemeinde Hilgenroth nimmt ihn als Vikar bis März 1936 an. Er legt am 13. März 1936 seine Zweite Theologische Prüfung vor dem Bruderrat der Rheinischen Bekenntnissynode in Barmen ab. (www.saarland-biografien.de) ([https://akdia.altenkirchen.de/images/Eberhard_von_Mering_als_Lehrvikar_in_Altenkirchen_1934.pdf Eberhard von Mering als Lehrvikar in Altenkirchen 1934]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Metzgerinnung und die Kreisbauernschaft vereinbaren, dass jeder Bauer, sofern er keine Mastfuttermittel zukauft, jährlich ein Tier für den Verbrauch in seiner Familie halten und schlachten darf. ([[Siegblätter]] 5.4.1934, S. 5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. April''' - Der ehemalige Kreisbaurat Peter Metzler wird vom Vorwurf der Amtsunterschlagung freigesprochen, aber wegen Urkundenfälschung zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt ([[AZ]], 9.4.1934)  (eb) Zu diesem Prozess vor der Großen Strafkammer Neuwied auch Berichterstattung im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.904, 10.04.1934, S. 9.  Vgl. Angaben zu Revision und Amnestie unter den Einträgen zum 4.2. bzw. 22.5.1935. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Unter diesem Datum wird die erste Sitzung des Anerbengerichtes Altenkirchen gemeldet. Dessen Zuständigkeit erstreckt sich auf die Ämter Altenkirchen, Hamm, Flammersfeld und Weyerbusch. Das Gericht tagt unter Vorsitz von Amtsgerichtsrat Flohr, als ordentliches Mitglied aus den Reihen der Bauern gehört ihm u. a. K. Schäfer aus Altenkirchen an (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.909, 16.04.1934, S. 6). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' &lt;br /&gt;
:*  Zum 45. Geburtstag Adolf Hitlers wird Glockenläuten angeordnet.  ([[AZ]], 20.4.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Grundgebühr für einen Fernsprechanschluss beträgt 4,50 RM im Monat.  ([[AZ]], 20.4.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Auf den gemeinsamen Tagung der Freien Evangelischen Synode im Rheinland und der Westfälischen Bekenntnissynode in Dortmund  wehren sich diese gegen ihre Auflösung vom 2. März 1934. ([[Beckmann 1975]], S.137 ff)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai'''&lt;br /&gt;
:*  Es findet eine Einweihungsfeier des Anbaus des Krankenhauses an der Kölner Straße statt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 226) (eb) - ''Ergänzung'': Vorangegangen war ein Anbau mit 25 Betten und einer modernen Ausstattung für insg. 150.000 Mark ([[Krämer 1999b]], S. 181). (sts) - Kurzer Bericht zur Einweihungsfeier in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.924, 16.04.1934, S. 6. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Zur Maifeier der Stadt werden alle Formationen von Partei und Staat verpflichtet.  ([[AZ]], 2.5.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Für alle neu zuzulassenden Kraftfahrzeuge außer Kleinkrafträdern wird ein Kraftfahrzeugbrief eingeführt. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 17, 25.4.1934,S.643-646)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Von diesem Tag datiert die Meldung, Gendarmerie-Wachtmeister Dörner bekomme wegen Teilnahme an den Sparatakuskämpfen in Mitteldeutschland und im Ruhgebiet das Schlageter-Schild verliehen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 14.923, 03.05.1934, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Bürgermeister Blank beantragt beim Landrat für die Stadt den Zusatz  ''Kreisstadt''. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 234) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Der Reichsminister des Innern weist darauf hin, dass Forderungen der SA an Gemeinden nach Geld- und Sachleistungen von diesen abgelehnt werden können.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 22, 30.5.1934, S. 751)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Mai''' - Der Gemeindevorsteher führt von nun an den Titel ''Gemeindeschulze'' ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 233) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16.-17. Mai''' - Die Schaufenster der Fa. Aron in der Wilhelmstraße und die Haustür der Fa. Königheim in der Marktstraße werden beschmiert.  ([[AZ]], 17-18.5.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Die SA kann von Gemeinden die Überlassung von Grundstücken, Gebäuden und Gegenständen nur gegen Miete oder Gebrauchsvergütung verlangen. Geldmittel können dann fließen, wenn die SA Aufgaben erfüllt, die die Gemeinde ohnehin zu erbringen hätte. Eine geldliche Unterstützung der SA oder anderer Gliederungen der NSDAP ist nicht Aufgabe der Gemeinde.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 22, 30.5.1934, S. 751-752)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - In Schöneberg werden die Wohnhäuser des Schumacher Lando und des Metzgers Lilienthal angegriffen. ([[Siegblätter]], 2. Juni 1934, S.5)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Die Siegblätter melden auf S. 2 einen Befehl vom Stabschef der SA Röhm: &amp;quot;Wenn die Feinde der SA sich in der Hoffnung wiegen, die SA werde aus dem Urlaub nicht mehr oder nur zum Teil einrücken, so wollen wir ihnen diese kurze Hoffnungsfreude lassen. Sie werden zu der Zeit und in der Form, in der es notwendig erscheint darauf die gebührende Antwort erhalten. ([[Siegblätter]], 8. Juni 1934, S.2)  Man beachte die Meldung vom 2.7.1934. (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Die Siegblätter melden einen Besuch Adolf Hitlers im Kreis, auch in Altenkirchen für den 27. Juni. ([[Siegblätter]], 21. Juni 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Die Siegblätter melden auf Seite 1 eine Rede des Hitlerstellvertreters Rudolf Heß, in der er ausführt: &amp;quot;Wehe dem, der die Treue bricht im Glauben, durch eine Revolte der Revolution dienen zu können.&amp;quot; ([[Siegblätter]], 26. Juni 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Für alle öffentlichen Gebäude wird wegen der Unterzeichnung des Versailler Vertrages Trauerbeflaggung angeordnet.  ([[AZ]], 28.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Auf dem Marktplatz findet eine ''Treuekundgebung'' für Adolf Hitler statt. Die Ortsgruppe und die NS-Gliederungen sind befohlen, eine Reichswehrkapelle und Trommlerkorps nehmen teil. SA-Standartenführer Pagel und der stellvertretende Ortsgruppenleiter Karl Becker sprechen.  ([[AZ]], 2.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Das RWE senkt die Strompreise für Kleinabnehmer für Lichtstrom auf 34,5 Pfg. je kWh, für Kraftstrom auf 16 Pfg., für gewerbliche Abnehmer auf 9 Pfg.  ([[AZ]], 19.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli''' - Die AZ titelt ''Adolf Hitler säubert die SA''.  ([[AZ]], 2.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die Mordaktionen gegen Mitglieder der SA-Führung und andere politisch unliebsame Personen werden durch ein ''Gesetz über Maßnahmen der Staatsnotwehr'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 71, 3.7.1934, S.529) nachträglich für rechtens erklärt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Das ''Gesetz über den Aufbau der Sozialversicherung''  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 75, 6.7.1934, S.577-579) schafft die Selbstverwaltung der Sozialversicherungen ab.  ([[BAS 1987]], S.131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Die NS-Volkswohlfahrt organisiert die erste Kinderlandverschickung.  ([[AZ]], 11.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - Die Gemeinde verdoppelt die 1930 eingeführte Bürgersteuer. ([[AZ]], 11.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Der preußische Ministerpräsident Göring verpflichtet die preußischen Staatsanwälte und Oberstaatsanwälte auf die Sichtweise der Rechtsstaatlichkeit beim Vorgehen Hitlers am 30. Juni 1934. ([[Siegblätter]], 13. Juli 1934, S.1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli''' - Es ergeht die Aufforderung zur Anmeldung von Betrieben des Land- und Viehhandels.  ([[Amtsblatt]], Nr. 28 14.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juli''' - Hitler erhebt den Führer der SS wegen der Verdienste im Zusammenhang mit dem 30. Juni zum Reichsleiter der SS, gleichberechtigt neben dem Reichsleiter der SA. ([[Siegblätter]], 26. Juli 1934, S.2) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - Das Amtsgericht verurteilt Hermann Abraham wegen Vergehens gegen den verbotenen Detailverkauf von Milch ab Stall zu 30 RM Geldstrafe, Moritz Abraham deswegen zu 50 RM Geldstrafe. Clementine Abraham wird wegen Beleidigung zur 150 R Geldstrafe und weitere 150 RM Geldstrafe wegen Nötigung und Freiheitsberaubung verurteilt, Meta Salomon zu 150 RM Geldstrafe wegen Nötigung und Freiheitsberaubung, ihr Verlobter Fritz Mayer wegen dieser Vergehen zu 3 Monaten Gefängnis. Sie sollen eine ehemalige Hausangestellte zu einer Erklärung haben zwingen wollen.  ([[AZ]], 21.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Die Dauerprüfungsfahrt ''2000 Kilometer durch Deutschland'' führt am 22. Juli auch durch die Stadt, die daher innerorts von 0.15 Uhr bis 16.00 Uhr für Fahrzeuge von Siegburg kommend in Richtung Limburg gesperrt ist.  ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 4.7.1934, S 928 e - 928  k)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juli''' - Die Teilnehmer aus Altenkirchen an der 2000-km-Deutschlandfahrt, Heinrich Sturm und Karl Müller, erwartet bei ihrer Rückkehr ein großer Empfang durch die Motor-SA, das Trommlerkorps des Arbeitsdienstlagers und den Bürgermeister Blank.  ([[AZ]], 25.7.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Mit dem ''Gesetz über das Staatsoberhaupt des deutschen Reiches'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 89, 2.8.1934, S.747) wird am Tage vor dem Ableben Hindenburgs die Nachfolgefrage durch Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hilers geregelt.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Zur zwanzigjährigen Wiederkehr des Kriegsausbruchs wird zur Erinnerung an die Gefallenen Kirchgeläut aller evangelischen Kirchen angeordnet. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr. 40, 1934, S.111) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - In einer Verordnung wird die Abhaltung einer tags zuvor beschlossenen Volksabstimmung zur Zusammenfassung der beiden höchsten Staatsämter geregelt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 93, 3.8.1934, S.757)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - In der Evangelischen Kirche wird ein Trauergottesdienst für den Reichspräsidenten Hindenburg auf Anordnung durchgeführt.  ([[AZ]], 4.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Es gibt in den Schulen die Rundfunkübertragung der Trauerfeier im Reichstag für den verstorbenen Reichspräsidenten. ([[Schultagebuch Michelbach]], 1932/33, S.49) (eb) ([[Propaganda]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. August''' - Während des Trauergottesdienstes in Berlin findet eine Trauerparade der SA statt. Vonn 11.45 Uhr bis 12 Uhr herrscht Verkehrsruhe, die Glocken läuten.  ([[AZ]], 4.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Der preußische Minister des Innern ordnet an, dass alle Abbildungen und Büsten von Persönlichkeiten , die am Novembersturz 1918 beteiligt waren, aus den Dienstgebäuden (auch der Gemeinden) zu entfernen sind. Dieses gilt auch für Hoheitszeichen und schwarz-rot-gelbe Flaggen. ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1934, S.145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August'''&lt;br /&gt;
:* Es ergeht Befehl zur Beflaggung aller Häuser während der Volksabstimmung.  ([[AZ]], 16.8.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bei der Volksabstimmung über die Nachfolge des verstorbenen Reichspräsidenten Hindenburg durch Adolf Hitler wird in der Stadt mit Dieperzen und Leuzbach) bei 2781 Stimmberechtigten und 2723 abgegebenen gültigen Stimmen bei 17 ungültigen Stimmen  mit 2558 Ja-Stimmen und 148 Nein-Stimmen gestimmt. ([[Schulchronik Eichelhardt]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. August''' - An der Generalversammlung der Westerwald-Bank Hachenburg nimmt der Altenkirchener Ortsgruppenleiter der NSDAP, Hermann Marenbach, teil. ([[Krauß/Gerz 2012]], S.77)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - In einer Anordnung des zuständigen Arbeitsamts Neuwied wird mitgeteilt, dass Jugendliche, die ihren Arbeitsplatz für arbeitslose Familienväter freimachen und als Arbeitsdienstler oder Landhelfer tätig werden, später bei der Arbeitsplatzvergabe bevorzugt werden.  ([[AZ]], 28.6.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' - Die Ortsgruppe Altenkirchen des Deutschen Luftsportverbandes hat ein erstes Schulungsflugzeug in Betrieb genommen, das auf den Namen &amp;quot;Westerwald&amp;quot; getauft wird. Das Fluggelände auf dem &amp;quot;Steinchen&amp;quot; ist von der Luftpolizei abgenommen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.028, 06.09.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Ohne exaktes Datum wird die Rückkehr mit Sonderzug vom Reichsparteitag in Nürnberg gemeldet, an dem die SA-Standarte Altenkirchen unter Standartenführer Pagel mit 250 SA-Leuten teilgenommen hat (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.034, 13.09.1934, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Das Erntedankfest wird mit Festgottesdienst, Aufmarsch der NS-Organisationen, einem Festzug und einem Festabend in der Stadthalle begangen.  ([[AZ]], 27.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober'''&lt;br /&gt;
:*  Die bisher in der Stadt bestehenden Handwerker-Innungen, die Friseurinnung, Maler- und Anstreicherinnung, Schmiedeinnung, Schneiderinnung, Schreinerinnung, Schuhmacherinnung, Dachdeckerinnung, Elektroinstalleursinnung, Bäckerinnung, Fleischerinnung, Müllerinnung werden aufgelöst und in Innungen des Kreises überführt.  ([[AZ]], 1.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Reichs-Straßenverkehrsordnung tritt in Kraft ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 59, 30.5.1934, S.455-464). Nach dem Plan der Fahrzeugkennzeichnung in der Ausführungsanweisung vom 29.9.1934 ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 112, 9.10.1935, S. 897) erhalten Fahrzeuge in der Rheinprovinz (außer im Regierungsbezirk Düsseldorf) das Kennzeichen IZ. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Die Eierpreise werden je nach Größe auf 8,5 bis 12 Pfg festgesetzt.  ([[AZ]], 9.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Die Stadt hat mit Dieperzen und Leuzbach 3697 [[Einwohner]], davon sind 1664 männlich und 1933 weiblich. 2655 sind evangelischen, 922 katholischen, 70 jüdischen Glaubens.  ([[AZ]], 29.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - Gauleiter Simon führt in der Stadthalle Altenkirchen August Venter als neuen Kreisleiter der NSDAP ein und verabschiedet dessen Vorgänger Sieler (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.068, 23.10.1934, S. 10). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' - Die Erzeuger erhalten je Zentner Kartoffeln 2,75 RM; sie kosten in kleineren Städten 3,50 RM.  ([[AZ]], 23.10.1934)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Die Eierpreise steigen auf 9,5 bis 12 Pfg..  ([[AZ]], 16.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Es gibt Schulfrei zum Simon-Juda-Markt.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Schaufensterscheiben der Fa. Aron in der Wilhelmstraße werden eingeschlagen.  ([[AZ]], 29.10.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31.Oktober''' &lt;br /&gt;
:* Die Schüler gehen zum Reformationsgottesdienst. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.50) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Gauleiter Gustav Simon führt den neuen Kreisleiter August Venter in einem Festakt in der Stadthalle in sein Amt ein. (Nationalblatt Nr. 52, 2. März 1939) [[Organisationsstruktur 1939]] Vgl. auch [[Maier 2009]], Nr. 315. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Der Amtsbürgermeister Blank übernimmt auch das Amt des Gemeindeschulzen von Adolf Jahn. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 273)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November'''&lt;br /&gt;
:*   Eine Zuleitung aus dem Johannistal zu den Hochdruckquellwasserleitungen aus der Bellersbach (seit 1887) und dem Tal Amteroth-Herpteroth (seit 1896) wird hergestellt. ([[AZ]], 29.10.1934) (eb) und ([[Krämer 1999b]], S. 182). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Eierpreise steigen erneut auf 11,5 bis 14 Pfg.  ([[AZ]], 7.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Mitglieder des Jungvolks, der HJ und des BdM unterliegen der Grußpflicht gegenüber Mitgliedern der Parteigliederungen und der Wehrmacht, bei Androhung von Disziplinatrstrafen bei Nichtbefolgen.  ([[AZ]], 9.11.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Die Gestapo erklärt die Existenz ''bürgerlicher Geselligkeitsvereine'' als ''Klassenvereine'' für unerwünscht im NS-Staat. Der Amtsbürgermeister berichtet am 30.11. über den Verein ''Das Stübchen'', der Geselligkeit unter Akademikern pflege und nicht nach außen in Erscheinung trete. Die Auflösung  sei daher nicht erforderlich.  Die Kasinogesellschaft Altenkirchen sei in Auflösung begriffen. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/129) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Dezember''' - Es ergeht eine Verfügung des Landrats zur Berufung der anstelle der bisherigen Gemeinderäte bestellten ''Gemeindeältesten'' Ortsgruppenleiter Hermann Marenbach, SA-Standartenführer Otto Pagel, Hauptlehrer Wilhelm Krämer, Malermeister Eugen Gründler, Kaufmann Heinrich Bachmann und Schrankenwärter Wilhelm Schneider, die ersten für die Dauer ihres Amtes in der NSDAP, die übrigen auf sechs Jahre. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 290)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Mitglieder des Arbeitsdienstlagers Abt. 2/240 ''Mackensen'' führen das Theaterstück ''Der Erbförster'' von Otto Ludwig in der Stadthalle auf.  ([[AZ]], 14.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Dezember''' - Die Kartoffelpreise steigen auf 3,90 RM je Zentner bzw. 42 Pfg. je 10 Pfund.  ([[AZ]], 18.12.1934)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1935|hier weiter zu 1935]]==&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1901==&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Der Gemeinderat beschließt einen Schulhausneubau.([[Beschlußbuch 1890-1908]], 7.1.1901) Es entsteht als vierklassige Gemeindeschule, die ''Schloßplatzschule''. ([[Geitner 1985]], S. 20) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - An allen Schulen werden Feiern zum 200. Jahrestag der Gründung des Königreichs Preußen angeordnet.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Mit Verordnung wird als Standesvertretung eine Äpothekerkammer in Koblenz geschaffen, zu deren Amtsbereich die Apotheker des Kreises Altenkirchen gehören. ([[Bär 1919]], S.311)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Nach Schenkung durch die Erbin kommt es zum Umbau des von Friedrich Emmerich geerbten Gebäudes zum ersten Krankenhaus an der Kölner Straße. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 4.2.1901) (bis April 1902)([[Haas 1971]], S.46/47) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni''' - Eine von der Ortsgruppe Altenkirchen des Alldeutschen Verbandes veranstaltete &amp;quot;Burenversammlung&amp;quot; findet unter großer Beteiligung statt. ([[WZ]], Nr. 52, 28.6.1901). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) ,Pfarrer Ludwig Heckenroth hält ein Referat über die Mitwirkung der Kirche bei der Umsetzung der Fürsorge-Erziehung nach dem Gesetz vom 2. Juli 1900. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1901]],S. 29-36) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17.Oktober''' - Es findet die letzte Beerdigung auf dem älteren Teil des Jüdischen Friedhofs in der Kumpstraße statt, der 1958 abgeräumt wurde. ([[Blohm 2008]], S.157) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. November''' - Der Gemeinderat beschließt die Pflegesätze des Krankenhauses pro Tag mit 1,50 Mark in der 3. Klasse, 2,50 Mark in der 2. Klasse und 3,50 Mark in der 1. Klasse. In der 3. Klasse sind alle Kosten enthalten, in den beiden übrigen Klassen müssen Arzt und Arzneien zusätzlich bezahlt werden. ([[Haas 1971]], S.47) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Dezember''' - Die zur Beschaffung der Öfen und Apparate sowie des Gasbehälters für das Gaswerk Altenkirchen aufgestellten Lieferbedingungen können vom bauleitenden Ingenieur Hermann Glatz, Barmen, bezogen werden (Kölnische Zeitung Nr. 977, 14.12.1901). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Bürgermeister Weber macht bekannt, das das Verlegen der Gussrohre für die &amp;quot;Gasfabrik Altenkirchen&amp;quot; ansteht, die Bedingungen sind bei Ingenieur Hermann Glatz, Barmen, anzufordern (Kölnische Zeitung Nr. 1007, 27.12.1901). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1902==&lt;br /&gt;
:* [[Landrat]] Robert von Goerschen leitet das Landratsamt bis 1912. ([[Romeyk 1994]], S.472)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die katholische Volksschule an der späteren Siegener Straße wird errichtet. ([[Geitner 1985]], S. 20) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Der Bund der Landwirte wird gegründet. ([[AZ]], 7.3.1927)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Auf dem Postamt werden Briefmarken mit der Bezeichnung &amp;quot;Deutsches Reich&amp;quot; abgegeben. ([[Michel-Katalog 2001]], S.118) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang April''' - Das städtischen Krankenhaus Altenkirchen wird mit 37 Betten (bis 1906) unter Leitung von Sanitätsrat Dr. Nauß eingeweiht. ([[Müller 1968 ]], S.75)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. April''' - Eduard Schwab (* 28.12.1876 Altenkirchen + 1939 Leichlingen) wird von der medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem pharmakologischen Thema &amp;quot;Über den Gehalt der natürlichen Eisenwässer an gelöstem Eisen und an Kohlensäure&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg. 28,1902, Nr.2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Juni''' - Superintendent Müller aus Almersbach berichtet, dass Lehrer Grün aus Almersbach gewonnen wurde, um in der Bürgermeisterei als Fürsorger im Sinne des Fürsorge-Erziehungsgesetzes tätig zu werden. Er überwacht die Führung, Pflege und Behandlung der zunächst 12 in Familien untergebrachten männlichen Schutzbefohlenen. Für die 7 Mädchen und einen Jungen unter 8 Jahren  ist Frau Lehrerin Grün zuständig. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1902]], S.16-17) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Max Schmidt wird (bis 1920) Bürgermeister der Stadt. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 30.6.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. August''' - Es kommt zur Neuwahl von 6 Mitgliedern im [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 22.9.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Das Saison-Theater im Hotel Luyken spielt das Lustspiel von L'Aronge ''Doktor Klaus''.  ([[AKB]], 19.9.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - ''Der Trompeter von Säckingen'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 19.9.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - ''Heimath'' von Hermann Sudermann wird aufgeführt.  ([[AKB]], 23.9.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Die Gasanstalt im Wiesental, die 1945 zerstört wurde, wird in Betrieb genommen. ([[AKB]], 26.9.1902); ([[Krämer 1999b]], S.181;  Teilansicht bei [[Herrmann 2014]], S. 168) Eine Probe der Gasbeleuchtung am folgenden Tag erhellt nur einige Geschäfte, weil die meisten Hausanschlüsse noch nicht fertiggestellt sind. ([[AKB]], 26.9.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Oktober''' - ''Der Probekandidat'' von Lauffs wird aufgeführt.  ([[AKB]], 30.9.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Oktober''' - Ein Verein der Eisenbahnbeamten und -arbeiter wird gegründet.  ([[AKB]], 14.10.1902) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. November''' - Eine direkte Fernsprechverbindung von Koblenz nach Altenkirchen ist in Betrieb.  ([[AKB]], 20.11.1902)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1903==&lt;br /&gt;
:* Im Kreistag ist Altenkirchen mit dem Fabrikbesitzer Karl Jagenberg, dem Königlichen Oberförster Walther Zehnpfund, dem Mühlenbesitzer Hugo Beinhauer und dem Rentner Julius Luyken  vertreten. ([[Kreis Altenkirchen 1903]], S.27)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen wird ein ''Verein zur Hebung der Ziegenzucht'' gegründet. ([[Kreis Altenkirchen 1903]], S.11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' - Verschiedene Scheunen und Ställe im ältesten Viertel der Stadt (= Nähe untere Stadtmauer) geraten in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr wird zum Glück schnell Herr der Lage (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 4646 (1. Blatt), 31.01.1903). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai'''– Das Postamt Asbach erhält in Kircheib seine erste Posthilfsstelle. (Scheidt 1990, S.89) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - [[Landrat]] Robert von Goerschen wird endgültig ernannt. ([[Amtsblatt]], Nr. 14, 19.3.1903)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. März''' - Durch einen Erlass des Regierungspräsidenten wird der Stadt Altenkirchen die Abhaltung von Viehmärkten am dritten Dienstag der Monate Januar, März, April, Juli, November und Dezember, am ersten und dritten Dienstag der Monate Mai, Juni, August und September sowie am zweiten Dienstag des Februar gestattet. In Verbindung mit der als günstig eingeschätzten Verkehrsanbindung (Eisenbahn!) soll die Ausweitung des Marktbetriebes das auf Viehwirtschaft ausgerichtete Umland der Stadt fördern. Das Altenkirchener Marktgeschehen ist in der Folge Gegenstand recht ausführlicher Marktberichte, die die Westerwälder Zeitung veröffentlicht. ([[WZ]], Nr. 30, 14.4.1903) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  In gewerblichen Betrieben ist die Beschäftigung von Kindern unter 13 Jahren verboten. Das Verbot gilt auch für noch volksschulpflichtige Kinder über 13 Jahren. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 14, 2.4.1903, S. 113-120)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Die Königliche Eisenbahndirektion Frankfurt hat den Anschluss einer Gasleitung auf dem Bahnhof Altenkirchen an die städtische Leitung genehmigt; die Ausführung der Arbeiten hat bereits begonnen ([[WZ]], Nr. 34, 28.4.1903). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Um 16 Uhr beginnt im festlich geschmückten Langenschen Festsaal eine Feier anlässlich des 25jährigen Papstjubiläums Papst Leo XIII. Für das musikalische Programm sorgt die Bindweider Bergkapelle. Pfarrer Giesen hat den Vorsitz in der Veranstaltung, die Festrede hält Pater Dominikus aus Marienstatt. ([[WZ]], Nr. 35, 1.5.1903) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Die Wahl zum 11. Reichstag im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar findet statt; die Stichwahl ist am 25.6.1903. Ludwig Heckenroth kandidiert in der Hauptwahl selbst vergeblich, kämpft aber in der Stichwahl für den Kandidaten der Nationaliberalen gegen den Zentrumskandidaten. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S. 14) Vgl. den Eintrag zum 12. November. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Der Telefonverkehr wird mit fünf Teilnehmern eröffnet: Nr.1 hat die Mühle Beinhauer, Nr. 2 das Bürgermeisteramt, Nr. 3 die Druckerei Emil Heinrich Ganser, Nr. 4 die Papierfabrik Jagenberg, Nr. 5 das Landratsamt  ([[Mendel 1949]], S.28; [[Winter o. J.]], S. 30).  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Die Urwahl zur 20. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus findet statt. ([[Helzer 1992]], S.136-137)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' -  In Ziegeleien dürfen Jugendliche und Frauen beim Gewinnen und Transport der Rohmaterialien, bei der Handformerei, bei der Arbeit an den Öfen und beim Transport der fertigen Steine ohne festverlegte Gleise nicht beschäftigt werden. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 42, 6.11.1903, S. 286-87)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. November''' - Bei der Wahlmännerwahl zur 20. Wahlperiode des Preußischen Abgeordnetenhauses vom 16.1.1904 bis 9.4.1908 wird der evangelische [[Pfarrer]] Ludwig Heckenroth als Kandidat der Deutschkonservativen und des Bundes der Landwirte  mit Hilfe des katholischen Zentrums in Neuwied gewählt. ([[Helzer 1992]], S.136-137) (eb) - Heckenroths politischer Schachzug findet weit über den Wahlkreis hinaus Beachtung: &amp;quot;Ein unglaubliches Wahlkompromiß&amp;quot; titelt die Allgemeine Zeitung (München) und legt detailliert die getroffenen Absprachen und die Mehrheitsverhältnisse im Wahlkreis dar (Allgemeine Zeitung, Jg. 106, Nr. 323 (Morgenblatt), 21.11.1903; vgl. auch Kölnische Zeitung Nr. 1078, 16.11.1903, Nr. 1084, 18.11.1903). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. November''' - Pfarrer Heckenroth erklärt seinen Austritt aus dem Rheinischen Hauptverein des Evangelischen Bundes und kommt damit seinem Ausschluss zuvor. Der Evangelische Bund bekundet &amp;quot;seine schmerzlichste Entrüstung&amp;quot; über das von Heckenroth zur Beförderung seiner eigenen politischen Karriere geschmiedete Wahlbündnis (Münchner Neueste Nachrichten, Jg 56, Nr. 561 (Vorabend-Blatt), 01.12.1903). Unter dem Titel &amp;quot;Pfarrer Heckenroth und kein Ende&amp;quot; wird berichtet, dass Heckenroth jedoch Unterstützung seitens der Kölner Ortsgruppe der Christlichsozialen erfährt (Münchner Neueste Nachrichten, 56. Jg., Nr. 564 (Morgen-Blatt), 02.12.1903, S. 2). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1904==&lt;br /&gt;
:* Die Oberförsterei wird in der Kölner Straße gebaut. ([[Mendel 1949]], S.28)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] des Jahres 1903 betrug 885 mm.  ([[AKB]], 12.1.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Der Bau- und Maschinenschlosser Heinrich Ströder zeigt die Geschäftseröffnung einer Maschinenbauerei in der Wilhelmstraße 47 an; er unterhält zudem ein großes Lager sämtlicher landwirtschaftlicher Maschinen. ([[AKB]], Nr. 1, 5.1.1904) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Der Kreis bildet eine ''Kreishilfs-Viehleih-Kasse'', die unter Ausschaltung des jüdischen Viehhandels an Kleinbauern Kredite zum Kauf von Zugtieren vergibt, die Tiere vermittelt und versichert. Je Ort werden Vermittler benannt. Die Tiere sollen nicht älter als 5 Jahre sein, nicht hochtragend, sollen von im Kreis gezüchteten Höhenrassen stammen und von heimischen Landwirten direkt gekauft werden.  ([[AKB]], 16.2.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Februar-26. März''' - Es finden wöchentliche Vorlesungen von Prof. Fromme, Gießen, über ''Neuere Elektrizitätslehre'' und Prof. Küntzel, Bonn, über ''Preußisch-deutsche Geschichte in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts'' im Saal Erdnüß statt.  ([[AKB]], 29.1.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Februar''' - Die Karnevalsgesellschaft ''Fidele Brüder'' veranstaltet einen Karnevalsumzug durch die Stadt. Vor viel Publikum werden auf den Wagen Zeitereignisse karikiert, so auch der umstrittene Bau des Kaiserbrunnens.  ([[AKB]]], 16.2.1904)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Februar''' - Rektor Schött von der Höheren Stadtschule veranstaltet einen Abend mit Biographie und Rezitationen von Nikolaus Lenau, Gesang und Klaviermusik. Schüler haben keinen Zutritt!  ([[AKB]], 2.2.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Das Kreisblatt meldet die Genehmigung aus Koblenz, dass die Höhere Stadtschule von der politischen Gemeinde übernommen werden darf.  ([[AKB]]], 23.2.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Der Quartett-Verein und der Musikverein veranstalten gemeinsam ein Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten der deutschen Siedler in Südwestafrika, die durch den Herero-Aufstand in Not geraten sind.  ([[AKB]], 19.2.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. März''' - Ein Breslauer Theaterensemble gastiert in Altenkirchen zu einigen Vorstellungen, die als ''Theater Altenkirchen'' im Saal des Hotel Luyken angekündigt werden. Zunächst werden die Lustspiele ''Eine bezähmte Widerspenstige'' und ''Der Kampf mit der Schwiegermutter'' aufgeführt.  ([[AKB]], 4.3.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Das Theater Altenkirchen gibt einen Schauspielabend mit ''Der Kampf ums Glück''.  ([[AKB]], 12.1.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. März''' - Das Theater Altenkirchen gibt ''Des Matrosen Heimkehr''  ([[AKB]], 11.3.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Das Theater Altenkirchen spielt das Volksstück ''Die Dorfhexe''  ([[AKB]], 15.3.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. März''' - Der Kreiskriegerverband in Altenkirchen tritt mit einer Sammlungsaktion an die Öffentlichkeit, um um Beiträge für den Bau eines Laufbrunnens zu Ehren Kaiser Wilhelms I. an zentraler Stelle zu bitten. (Kreisarchiv Altenkirchen D 6, Nr. 1, Seite 1) Vgl. auch die Meldung vom 1. Oktober 1905. (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. April''' - Von Altenkirchen aus ist nunmehr auch Fernsprechverkehr mit Berlin möglich (Bonner Volkszeitung Nr. 112, 05.04.1905). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April'''&lt;br /&gt;
:*  Die Höhere Stadtschule erhält die Genehmigung, &amp;quot;von Ostern an&amp;quot; (damals Beginn des neuen Schuljahres) eine Untersekunda (Klasse 10) nach gymnasialem und realgymnasialem Lehrplan (zweite Fremdsprache Griechisch bzw. Englisch) einzurichten&amp;quot;. ([[Kunz 2007]], S.176/66) und ([[Westerwald-Gymnasium]], 2007) (sts) Sie hat im neuen Schuljahr 101 Schüler.  ([[AKB]], 25.4.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Höhere Stadtschule nimmt wieder Mädchen auf. Die Mädchenklassen bleiben als &amp;quot;Höhere Töchterschule&amp;quot; eine &amp;quot;Schule in der Schule&amp;quot;. ([[AKB]], 21.4.1904) und ([[Westerwald-Gymnasium]], 2008) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16.+19. Mai''' - Im Dieperzberg kommt es, vermutet wird Funkenflug von Lokomotiven, zu Waldbränden auf 1 ha Fläche.  ([[AKB]], 20.5.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - 70 Automobile passieren Altenkirchen auf der Anfahrt zum Gordon-Bennett-Rennen im Taunus. ([[AKB]], 17.7.1904) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juni''' - Prof. Küntzel, Bonn, hält einen Vortrag zum Thema ''Die Revolution von 1848; politische Parteien; Friedrich Wilhelm IV.''.  ([[AKB]], 14.6.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Anna Koch, katholisch (*28.12.1862 +17.6.1937), wird als erste weibliche Lehrerin an der Höheren Töchterschule eingestellt; sie wird festangestellt ab 1.4.1912. ([[Krämer 1998]], S. 263) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli''' - Ein Ortsstatut zum Feuerlöschdienst wird erlassen, das von allen 18- bis 50- jährigen Männern Dienste fordert, es sei denn, sie seien Beamte, Ärzte, Apotheker, Geistliche oder Lehrer.  ([[AKB]], 2.8.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Der Fuhrunternehmer Karl Schmidt fährt das erste Auto (&amp;quot;offen, vollgummibereift und `gutwillig`&amp;quot;) ([[Krämer 1999b]], S. 182) und ([[AZ]], 30.9.1937)  (sts) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Auf Anordnung des Kultusministers sollen in den Schulen Sedan-Feiern abgehalten werden.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9.-18. September''' - Während der Herbstübung des 8. Armeekorps kommt es zu Einquartierungen in der Stadt.  ([[AKB]], 13.9.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. September''' - Der Rat beschließt einen monatlichen Wassergeldbeitrag von 1 RM. ([[Neuhaus 2015]], S. 243)   (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1.-3. Oktober''' - Es findet ein Fest mit Ausstellung der Landwirtschaftlichen Lokalabteilung statt, wie auch 1906, 1910, 1912 und 1914 ([[AKB]], 4. bis 21.10.1904) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Ein Solistenkonzert wird gegeben.  ([[AKB]], 9.12.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Dezember''' - Die Ortsgruppe des Flottenvereins veranstaltet im Hotel Luyken einen Lichtbildervortrag.  ([[AKB]], 6.12.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Dezember''' - Das Kreisblatt meldet 2171 [[Einwohner]] (ohne Dieperzen und Leuzbach) als Ergebnis der Personenstandsaufnahme.  ([[AKB]], 20.12.1904)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1905==&lt;br /&gt;
:* In der Stadt Altenkirchen wird eine Umsatzsteuer auf Landverkauf in Höhe von 1 % des Verkaufswertes eingeführt. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr. 16538)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Landrat von Görschen schreibt einen Wettbewerb für Entwürfe zum Neubau des Dienstgebäudes der Kreissparkasse aus. Das Vorhaben soll höchstens 45.000 Mark kosten und an der Ecke Rathausstraße und der sog. Ausstellungsstraße entstehen (Kölnische Zeitung Nr. 84, 24.01.1905). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Es kommt zur Gründung eines Vaterländischen Frauenvereins für den Kreis Altenkirchen mit Sitz und Ortsgruppe in Altenkirchen. Den Vorsitz übernimmt Emmy von Görschen, die Ehefrau des Landrats. ([[Handbuch 1910]], S.836)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Februar''' - Die Pflegesätze werden im Krankenhaus nach Herkunftsorten gestaffelt. Die Bürger aus Altenkirchen zahlen 1,50 Mark in der 3. Klasse, aus den übrigen Gemeinden der Bürgermeisterei 2,- Mark, alle übrigen 2,50 Mark. Kinder unter 14 Jahren  zahlen 1,- Mark, 1,75 Mark und 2,50 Mark. ([[Haas 1971]], S.47) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - In der Schulen sollen Schiller-Gedächtnisfeiern stattfinden.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Eine Tourenpreisfahrt des Kölner Automobil-Klubs mit 38 Wagen am Start führt über Altenkirchen zum Zielort Oberursel (Kölnische Zeitung Nr. 588, 06.06.1905). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Durch Gesetz wird der Bau einer Bahnlinie zwischen Altenkirchen und Linz/Rhein genehmigt. Bei Seelbach (Bahnhof Flammersfeld) zweigt sie von der Unterwesterwaldbahn ab. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.185) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die &amp;quot;Badegesellschaft&amp;quot; teilt mit, sie habe auf der bereits in Michelbach bestehenden Badeanstalt nunmehr Badegelegenheit für Frauen und Mädchen schaffen können ([[WZ]], Nr. 54, 07.07.1905). Der 1906 errichteten städtischen Badeanstalt ging also eine auf Vereinsbasis betriebene Einrichtung voraus. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Wilhelm Erdnüss inseriert die Neueröffnung des Bahn-Hotels (Kölnische Zeitung Nr. 913, 02.09.1905). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - Nach dem Bau des Glockenturms der katholischen Kirche aus Mitteln des preußischen Staates werden drei aus einer Spende der Altenkirchener Bürgerin Ferbach geb. Liertz beschaffte Glocken geweiht. ([[Lahr 1981]], S.68-69) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Der Kaiserbrunnen auf dem Marktplatz wird durch den Landrat eingeweiht. ([[Mendel 1949]], S.28; [[Winter o. J.]], S. 30). (eb) - Weitere Informationen (nach [[Nationalblatt]], Nr. 118, 22.5.1944): 37 patriotische Männer sollen anlässlich der Kaisergeburtstagsfeier 1904 geplant haben, zur Erinnerung an Kaiser Wilhelm I. und als Ehrenmal der in den Feldzügen 1864, 1866, 1870-71 gefallenen 80 Soldaten aus dem Kreis Altenkirchen ein Denkmal zu errichten. Zur Ausführung kam der Originalentwurf des Kölner Bildhauers Wilhelm Faßbinder, der gesamte Aufbau war aus grauem bayerischen Granit errichtet. Die zur Wilhelmstraße gerichtete Seite des Obelisken trug ein Bild des Kaisers, die Rückseite führte die Namen der 80 gefallenen &amp;quot;Krieger&amp;quot; auf. Widmungstext: &amp;quot;Errichtet vom Kreise Altenkirchen im Jahre 1905&amp;quot;. An der Einweihungsfeier nahmen 45 Kriegervereine mit 35 Fahnen und 1700 Mitgliedern teil. Bilder zur Einweihungsfeier mit Ansicht des Brunnens bei [[Herrmann 2014]], S. 171. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Es findet die Wahl von 6 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]] statt. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1905) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - In Altenkirchen wird die Ersatzwahl für einen verstorbenen Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Neuwied-Altenkirchen abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 44, 21.9.1905, S.252)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - Nach einer Meldung der Neuwieder Zeitung hat man in Altenkirchen eine von der Steinhauerei Albert Schmidt, Altenkirchen, ausgeführte Gedenktafel mit Inschrift angebracht: &amp;quot;General-Feldmarschall von Blücher machte auf seinem Vormarsche zum Rheine am 10. November 1813 in Altenkirchen Quartier und wohnte in diesem Hause.&amp;quot; (Echo des Siebengebirges Nr. 134, 14.11.1905) - Auf welches Haus genau sich die Meldung bezieht, erschließt sich nicht. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Altenkirchen hat nach der Volkszählung 2518 [[Einwohner]], darunter 129 Juden. ([[Statistik 1982]],  S. 34) Die [[jüdische Synagogengemeinde 1905]] hat 182 Mitglieder. Die Stadt besteht aus 318 Wohnhäusern mit 503 Haushaltungen. ([[Kreis Altenkirchen 1906]], S.18) Vgl. auch ''Gemeindelexikon für das Königreich Preußen : auf Grund der Materialen der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen.'' Berlin: Verlag des Königlichen Statistischen Landesamts, 1907-1909. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Die Gemeinde Altenkirchen stellt für den Bahnbau Linz-Seifen 20.000 Mk zur Verfügung, geknüpft an die Bedingung, dass Altenkirchen und nicht Seifen Betriebsstation wird (Kreis-Blatt für den Unterwesterwaldkreis Nr. 144, 05.12.1905). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1906==&lt;br /&gt;
:* Der Oberpräsident der Rheinprovinz gestattet Altenkirchen die Wiederverwendung der Bezeichnung &amp;quot;Stadt&amp;quot; ([[Sommerfeld o. D.]], S. 13) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Kreistag ist Altenkirchen mit dem Landrat Robert von Görschen, dem Fabrikbesitzer Karl Jagenberg, dem Königlichen Oberförster Walther Zehnpfund und dem Mühlenbesitzer Hugo Beinhauer vertreten. ([[Kreis Altenkirchen 1906]], S.13)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Februar''' - ''Ihre Majestät die Kaiserin und Königin haben dem Vaterländischen Frauen-Zweigverein für den Kreis Altenkirchen ein künstlerisch ausgestaltetes Diplom als Geschenk Allergnädigst zu überweisen geruht.'' ([[WZ]], Nr. 16, 23.02.1906) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Katasteramt wird von Flammersfeld nach Altenkirchen verlegt und ist für die Bürgermeistereien Altenkirchen, Flammersfeld und Weyerbusch zuständig.  ([[Amtsblatt]], Nr. 12, 22.3.1906, S.92)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Tierarzt Dr. Johann Zürn erhält die von ihm bereits kommissarisch verwaltete Stelle des Kreistierarztes übertragen. ([[WZ]], Nr. 39, 15.05.1906) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Die Stadt Altenkirchen hat eine Badeanstalt errichtet (25 m x 13 m), eine Hälfte als Schwimmerbassin 2 m tief. Zu bestimmten Stunden steht die Benutzung den Schülern frei, &amp;quot;sowie Samstags Abends und Sonntags Morgens den sämtlichen männlichen Bewohnern Altenkirchens&amp;quot;. ([[WZ]], Nr. 69, 28.08.1906) (ak) Die Badeanstalt am Mühlengraben brannte 1932 ab. Der Neubau wurde 1945 durch die Bomben zerstört. ([[Krämer 1999b]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Es wird der Altenkirchener Posaunenchors des CVJM gegründet. ([[Schwan 2007]], S.30) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22.-24. September''' - Es findet eine landwirtschaftliche Ausstellung auf dem Austellungs- und Parkgelände auf der Glockenspitze statt. ([[Krämer 1999]], S.80) (eb) - Das Landwirtschaftliche Fest der Lokalabteilung Altenkirchen (Westerw.) ist verbunden mit einer Ausstellung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Vieh und Geräten. Am 22. September tritt die Bindweider Bergkapelle, am 23./24. September die Kapelle des 6. Rheinischen Infanterie-Regimentes Nr. 68 auf. An den drei Ausstellungstagen erscheinen nahezu 14.000 Besucher. ([[WZ]], Nr. 74, 14.09.1906; Nr. 79, 02.10.1906) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. November''' - Der Neubau der Kreissparkasse in der Rathausstraße Ecke Parkstraße ist fertig gestellt. (eb) - Unter demselben Datum wird vermeldet, die Kreissparkasse schaue auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. ([[WZ]], Nr. 90, 09.11.1906) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1907==&lt;br /&gt;
:* Für Altenkirchen liegt ein sehr detailliertes Gewerbeverzeichnis zum Jahr 1907 vor ([[Adressbuch 1907]], S. 301b-303b). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Emil Jagenberg wird für weitere 6 Jahre als Beigeordneter der Bürgermeisterei Altenkirchen bestätigt. ([[Amtsblatt]], Nr. 1, 4.1.1907, S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Januar''' - Es findet die Wahl zum 13. Reichstag statt; die Stichwahl ist am 5.2.1907. In der Bürgermeisterei Altenkirchen wählen 898 konservativ, 461 nationalliberale, 295 christlich-sozial, 6 sozialdemokratisch. ([[SPD Altenkirchen 1981]], S. 13) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - &amp;quot;Des Königs Majestät haben durch Allerhöchsten Erlaß vom 4. Februar d. J. unserer Stadt zur Führung des erbetenen Stadtwappens die Genehmigung zu erteilen geruht.&amp;quot; ([[WZ]], Nr. 19, 05.03.1907) (ak) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - In Altenkirchen verstirbt Grubendirektor Julius Pheiffer; er war seit ihrer Eröffnung Leiter der Tonzeche &amp;quot;Guter Trunk Marie&amp;quot; in Roßbach (Kölnische Zeitung Nr. 333, 28.03.1907). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Mai''' - Die Deutsch-Konservative Partei der Rheinprovinz hält ihre Hauptversammlung in Altenkirchen ab (Kölnische Zeitung Nr. 563, 29.05.1907). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juni''' - Der ortsübliche Tageslohn eines gewöhnlichen Tagesarbeiters beträgt für männliche Personen über 16 Jahre 2,50 Mark, für weibliche 1,50 Mark, für Personen unter 16 Jahren beiderlei Geschlechts 1,20 Mark.  ([[Amtsblatt]], Nr. 24, 13.6.1907, S.152)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. Sie diskutiert die Aufgaben der Gemeinde und ihrer Organe im Kampf gegen die Trunksucht. ([[Sinemus 1933]], S.52, 54) Der Superintendent, Pfarrer Müller aus Almersbach, berichtet eine kurzfristige Verlegung des Jahresfestes des Zweigvereins der evangelischen Gustav-Adolf-Stiftung von Altenkirchen nach Almersbach, weil das Presbyterium den vorgesehenen Festprediger in der Kirche in Altenkirchen nicht zulassen wollte. Der Synodalassessor, Pfarrer Trommershausen aus Kirchen, stellt dazu fest, dass &amp;quot;der Beschluß unzweifelhaft veranlaßt sei durch persönliche Mißstimmung gegen den abgelehnten Festprediger, welche auf politischen Differenzen beruht&amp;quot;. Ein Missbilligungsantrag gegen das Presbyterium in Altenkirchen wird mit Mehrheit angenommen. Pfarrer Heckenroth erklärt, sich ein Separatvotum vozubehalten. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1907]], S. 9-10 und 14-15)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Das Schöffengericht Altenkirchen verurteilt &amp;quot;dieser Tage&amp;quot; einen Kölner Kaufmann wegen übermäßig schnellen, die öffentliche Sicherheit gefährdenden Fahrens zu 14 Tagen Haft ([[WZ]], Nr. 99, 10.12.1907). &amp;quot;Hier geht man in letzter Zeit gegen leichtsinnige Automobilfahrer in nachdrücklicher Weise vor.&amp;quot; (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 6361 (1. Blatt), 07.12.1907). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1908==&lt;br /&gt;
:* [[Gewerbeverzeichnis 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Stand der Motorisierung des Straßenverkehrs ist in Altenkirchen: Es gibt drei Motorrad-Besitzer: Schlossermeister Otto Sturm, Landmesser Albert Bader, Kreistierarzt Dr. Johann Friedrich Zürn. Otto Sturm besitzt das einzige Automobil, eine Taxometerdroschke mit Kennzeichen IZ 2116 (Die deutschen Kraftfahrzeug-Besitzer in der Reihenfolge der polizeilichen Kennzeichen. Deutsches Automobil-Adreßbuch. Stuttgart o. J. (Vorwort von Dezember 1909)) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Durch das neue Kirchengesetz erfolgt nach Vorschlag von drei Kandidaten durch das Konsistorium oder die Gemeinde die Pfarrerbestellung abwechselnd durch Ernennung durch das Konsistorium oder Wahl durch die Gemeinde. ([[Sinemus 1933]], S.233) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Volksschulunterhaltungsgesetz vom 28.7.1906 tritt in Kraft. ([[Amtsblatt]], 1908)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Altenkirchen ist Rastort einer vom Kölner Automobil-Club veranstalteten Tourenfahrt &amp;quot;mit einer großen Anzahl Automobilen&amp;quot;; ca. 80 Personen nehmen im Hotel Weißgerber Frühstück ein und fahren nach Neuwied weiter. ([[WZ]], Nr. 41, 22.5.1908) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Die Urwahl zur 21. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus findet statt. ([[Helzer 1992]], S.137-139) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Bei der Wahlmännerwahl zur 21. Wahlperiode des Preußischen Abgeordnetenhauses vom 26.6.1908 bis 7.5.1913 wird [[Pfarrer]] Heckenroth wiedergewählt. ([[Helzer 1992]], S.137-139) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Der Westerwald-Verein gibt die Nr. 1 seiner Vereinszeitschrift ''Westerwälder Schauinsland'' als Monatsschrift heraus. ([[Lang 1988a]], S.193)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Als Fürsorger wird Hauptlehrer Steil aus Altenkirchen bestellt. Ihm sind 15 Knaben als Fürsorgezöglinge unterstellt. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1908]], S. 17-18) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Die Wahl von 7 Mitgliedern im [[Gemeinderat bis 1918]] findet statt. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 21.9.1908) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1909==&lt;br /&gt;
:* Der Sportverein Altenkirchen als Fussballverein wird gegründet. ([[Neuhaus 2004]], S.160) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Marineverein Altenkirchen wird gegründet.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr.19368)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] für 1908 betrug 914 mm.  ([[AKB]], 2.2.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Die Kapelle des 68. Infanterie-Regiments gibt ein Konzert im Saal des Hotels Luyken. ([[AKB]], 8.1.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Januar''' - Die Feier des 50. Geburtstags von Kaiser Wilhelm II.findet statt. ([[Kunz 2005]], S.134) ([[Westerwald-Gymnasium]] 2005) (ak) Festgottesdienste werden in den Kirchen und der Synagoge abgehalten. ([[AKB]], 29.1.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4./5. Februar''' - Nach heftigem Schneefall und plötzlichem Tauwetter überschwemmt starkes Hochwasser von Quengelbach und Driescheider Bach die tief liegenden Stadtteile. Die Brücke am Dorn wird weggespült, die Verbindung zur Oberstadt wird unterbrochen.  ([[Mendel 1949]], S.29 , [[Lück/Schicker 2009]], S.296) und ([[AKB]], 5.2.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6./7. Februar''' - Der Vaterländische Frauenverein führt mehrere Theaterstücke auf.  ([[AKB]], 5.2.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Der Männergesangverein gibt ein Konzert.  ([[AKB]], 19.2.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Seit Beginn ihres Bestehens vom 1. November 1908 an hat die in Altenkirchen bestehende Naturalverpflegungsstation &amp;quot;Herberge zur Heimat&amp;quot; rund 1400 Personen verpflegt (Erzähler vom Westerwald Nr. 46, 24.2.1909). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Die Kapelle des 68. Infanterie-Regiments gibt ein Konzert.  ([[AKB]], 16.4.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Das Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen wird erlassen. Es schreibt einen Führerschein, eine dazu notwendige Prüfung und die Zulassung des Kraftwagens vor. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 26, 12.5.1909, S. 437-444)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Otto Sturm kündigt für diesen Tag die Eröffnung eines Automobilbetriebes für Personenbeförderung mit einem neuen viersitzigen Adler-Wagen an. ([[AKB]], 4.5.1909) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Im Hotel Luyken wird ein Solistenkonzert veranstaltet.  ([[AKB]], 11.5.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Die Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes meldet 69 Mitglieder.  ([[AKB]], 17.5.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26.-27. Juni''' - Es findet das erstes Westerwaldfest des Westerwald-Clubs in Altenkirchen statt. ([[AKB]], 29.6.1909) Das Lied [[Heil dir, du schöner Westerwald]] der Pfarrersfrau Ida Semmelroth wird uraufgeführt. ([[RZ]], 30.6.1960) Sie inszeniert auch ein Festspiel zur Geschichte der Stadt in Lebenden Bildern. ([[Beyer 1991]], S.32-33) (eb) - Vgl. hierzu auch [[Neuhaus 2023]]. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Der festgesetzte Jahresarbeitslohn einer land- und forstwirtschaftslichen Arbeitskraft beträgt in der Bürgermeisterei Altenkirchen für männliche Erwachsene ab 14 Jahren 690 Mark, weibliche Erwachsene 450 Mark, Jugendliche unter 14 Jahren männlich 420 Mark, weiblich 360 Mark. ([[AKB]], 18.6.1909) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Es kommt zum ersten erfolgreichen Flugversuch von Fritz Pullig aus Altenkirchen, gebürtig aus Betzdorf, auf dem Flugplatz Hangelar (400 m in 40 Sekunden in 6 Meter Höhe). ([[Lahr 2001]], S.166-168) (eb) - Fritz Pullig besitzt ein Patent auf eine Vorrichtung, dass sich das seitliche Gleichgewicht des Flugzeugs stets selbstständig einstellt. Der Verlauf der ersten Flugversuche ist Gegenstand ausführlicher Berichterstattung (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 6908, S. 6, 24.06.1909; ebd. Nr. 6937, S. 10, 24.07.1909; ebd. Nr.13938, S. 4, 30.01.1931). Die Aktivitäten des erst 22jährigen Flugpioniers und seine weiteren Beiträge zur Flugzeugentwicklung werden auch nach 20 Jahren noch gewürdigt (Bonner Zeitung Nr. 192, 17.07.1929). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Als neuer Rektor tritt Friedrich August Wagner seinen Dienst an der Rektoratsschule an. (Zuzugsbuch des Amtes Altenkirchen 1909) Er ist der erste, der keine Predigtaufgaben mehr wahrnimmt, obwohl er die Befähigung zum Pfarreramt hat. ([[Viehmeyer 1959]], S.77)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Nach einer Meldung des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus fällt Pfarrer Heckenroth mit antisemitischen Äußerungen auf, die er auf einem Sommerfest des Bundes der Landwirte und der Konsevativen in Straßenhaus verlauten lässt. Der Verein legt auch Wert auf die Feststellung, Heckenroth könne als Ergebnis zweier gerichtlicher Verhandlungen zutreffend als &amp;quot;politischer Verwandlungskünstler&amp;quot; charakterisiert werden. (Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus 19. Jg., Nr. 25, 1.9.1909, S. 269) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - Im Lauß'schen Saal gibt der Männergesangverein ein Vokal- und Instrumentalkonzert.  ([[AKB]], 5.11.1909)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1910==&lt;br /&gt;
:* [[Organisationsstruktur 1910]] von Staat und Gesellschaft ([[Adressbuch Altenkirchen 1908]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Altenkirchener Kreisblatt erscheint zweimal wöchentlich mit einer Auflage von 2450 Exemplaren ([[Zeitungs-Katalog 1910]], S. 42). [[Zeitungsgeschichte]] (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vor dem Café &amp;quot;Süße Ecke&amp;quot; wird eine Automobilschau veranstaltet. ([[Krämer 1999b]], S. 183) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - Auf einem von 10 Vereinen der Stadt im Luyken'schen Saal veranstalteten Festkommers mit mehr als 200 Besuchern bringt Landrat von Goerschen zuerst das Kaiserhoch aus und dann macht Pfarrer Semmelroth den eigentlichen Zweck der Veranstaltung bekannt: Bis zum 1. April 1915 soll &amp;quot;auf dem Dorn&amp;quot; ein Bismarckturm entstehen (Erzähler vom Westerwald Nr. 18, 22.01.1910). (ak) Die teilnehmenden Vereine sind der Alldeutsche Verband, der Flottenverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Kriegerverein, der Marineverein, der Männer-Gesangverein, der Musikverein, der Ostmarkenverein, die Schützengesellschaft und der Turnverein. (Kreisarchiv Altenkirchen D6  1, 1.4.1910)  (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Die Stadt Altenkirchen stellt dem Deutschen Lehrerverein, der den Bau eines zweiten Lehrerheims im westlichen Deutschland plant, passendes Gelände kostenlos zur Verfügung (Walder Zeitung Nr. 29, 04.02.1910). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Eine Straßenverkehrszulassungsordnung wird erlassen. Straßenkraftfahrzeuge werden einheitlich gekennzeichnet. In der Rheinprovinz gilt ''IZ''. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 5, 10.2.1910, S.389-443)  Innerorts werden 15 km/h als Höchstgeschwindigkeit gesehen. ([[AvD 1999]], S.19)   (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Der Bismarckturmverein wird gegründet. Er setzt den Gedanken vom 18. Januar 1910 mit den Worten &amp;quot;dem größten deutschen Mann der Neuzeit, dem Schmied der deutschen Reichseinheit auch hier ein Denkmal zu errichten&amp;quot; mit einer Sammlung von freiwilligen Beirägen in die Tat um. (Kreisarchiv D6 1, 1.4.1910) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juli''' - C. Brögmann bewirbt das Kur-Hotel im &amp;quot;Luftkurort Altenkirchen Westerwald&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 758, 11.07.1910). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Die 100. Wiederkehr des Todestages der Königin Luise soll in Schulfeiern gewürdigt werden. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Bürgermeister Schmidt wendet sich auf der Tagung des Rheinischen Gemeindetages in Köln &amp;quot;gegen die vielfach zutage getretenen Bestreben des Verbandes der Deutschen Aerzte zu Leipzig, die Niederlassung von Aerzten auf dem Lande zu verhindern&amp;quot; (Bergische Wacht Nr. 91, 06.08.1910). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. September''' - Der Kreiskriegerverband Altenkirchen hält seine Herbstdelegiertenversammlung in Altenkirchen ab (Erzähler vom Westerwald Nr. 206, 06.09.1910). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10.-12. September''' - In Altenkirchen findet ein Landwirtschaftliches Fest in Verbindung mit Ausstellung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Geräte sowie von Vieh reges Publikumsinteresse; detaillierte Angaben zu den Ausstellern im Zeitungsbericht (Erzähler vom Westerwald Nr. 213, 14.9.1910). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Auf dem Bahnhof Altenkirchen steht ab sofort ein öffentlicher Fernsprecher zur Verfügung (Erzähler vom Westerwald Nr. 218, 20.9.1910). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Nach der Volkszählung hat Altenkirchen mit Dieperzen und Leuzbach 2666 [[Einwohner]]. (www.gemeindeverzeichnis.de) Vgl. auch ''Die Volkszählung im Deutschen Reiche am 1. Dezember 1910'', herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen Amt; Berlin: Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, 1915. = Statistik des Deutschen Reichs, Band 240. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pauls, Emil: Zur Geschichte der Erdbeben des 17. und 18. Jahrhunderts in der Aachener Gegend.- In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, Heft 56, Jahrgang 1893, S.91-115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* B */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#F0FFF0; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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==A==&lt;br /&gt;
[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Chronik]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Abtruck''' An des Heyligen Römischen Reichs Chur-Fürsten und Ständte ... Von wegen Herrn Christians und sambtlicher Herren Agnaten Graffen zu Sayn und Wittgenstein / übergebenen wahrhafften Relation und bestendigen Berichts usw. o. O. 1654. ([[Abtruck 1654]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': Theatrum Europaeum / 3 : Theatri Europaei Continuatio III : Das ist: Historischer Chronicken Dritter Theil, In sich begreiffend Ein kurze und warhaffte Beschreibung aller vornehmen, Denck- und Chronickwürdigen Geschichten, so sich hin und wieder in der gantzen Welt ... von Anno 1633 biß 1638 ... begeben und zugetragen.- Frankfurt am Main 1639  ([[Abelinus 1639]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': 2. Theatrum Europaeum, oder außführliche und warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger. Theatri Europaei, Das ist: Historischer Chronick, Oder Wahrhaffter Beschreibung aller fürnehmen und denkwürdigen Geschichten, so sich hin und wider in der Welt, meisten theils aber in Europa, von ... 1629. bis auff das Jahr 1633. zugetragen.- Frankfurt am Main 1670  ([[Abelinus 1670]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': Theatrum Europaeum, Oder Außführliche und Warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger Geschichten : so sich hin und wieder in der Welt, fürnemblich aber in Europa, und Teutschlanden, so wol im Religion- als Prophan-Wesen, vom Jahr Christi 1617. biß auff das Jahr 1629. exclus. Bey Regierung deren beyden ... Römischen Keysern Matthiae und Ferdinandi deß Andern ... sich zugetragen haben, [et]c.- Franckfurt am Mayn 1662  ([[Abelinus 1662]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Addreß-Buch für die Königlich-Preußischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth''' auf das Jahr 1798.- Ansbach 1797 ([[Adreßbuch Ansbach-Bayreuth]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aders, Günter''': Regesten aus ddem Urkundenarchiv der Herzöge von Brabant ca. 1190-1382.- In: Düsseldorfer Jahrbuch 44/1947, S. 17-87 ([[Aders 1947]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adressbuch aller Länder''' der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbetreibenden, Gutsbesitzer etc. etc. ... in 47 Bänden. Band 7: Rheinpreussen, Fürstentum Birkenfeld und Grossherzogtum Luxemburg. II. Teil. 13. Ausgabe. Nürnberg 1907. ([[Adressbuch 1907]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreßbuch der Kaufleute, Fabrikanten und Gewerbsleute von Rheinpreußen &amp;amp; Westphalen.''' Zugleich Handelsgeographie, Produkten- und Fabrikanten-Bezugsangabe. Nürnberg 1865, S. A 73-A 74. ([[Adreßbuch Rheinpreußen und Westphalen 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Regierungsbezirk Koblenz''' 1821.- Koblenz 1821 ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1821]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Regierungsbezirk Koblenz''' 1826.- Koblenz 1826  ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1826]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Kreis Altenkirchen'''.- Ph. Lorsbach Buchhandlung Siegen 1882  ([[Adreßbuch 1882]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adressbuch für die Stadt und den Kreis Altenkirchen'''.- Fa. Lorsbachs (Hg.).&lt;br /&gt;
Siegen 1898 ([[Adressbuch Altenkirchen 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch des Kreises Altenkirchen 1908'''.- Otto-Ebner-Verlag (Hg.). Betzdorf 1908&lt;br /&gt;
([[Adressbuch Altenkirchen 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aegidius von Orval''': Gesta Episcoporum Leodiensium.- Hrsg: J. Heller in: MGH SS 25, Hannover 1880  ([[Aegidius 1880]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz''': Regesta Imperii.- online Datenbank ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''AKzente''': Stadtmagazin Altenkirchen und Umgebung Hrsg. von Salvatore Oliverio.- vierteljährlich, Altenkirchen ab 2010  ([[Akzente]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alberich von Troisfontaines''': Chronica.- Hrsg. J.Scheffer-Boichorst.- In: MGH SS 23, Hannover 1874 ([[Alberich 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeine Geographische Ephemeriden''' Bd. 14, Weimar 1804 ([[Allgemeine Geographische Ephemeriden 1804]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeines Intelligenzblatt für die Fürstlich-Nassau-Weilburgischen und Nassau-Sayn-Hachenburgischen Lande'''.-&lt;br /&gt;
Ehrenbreitstein  1804 - bis Nr. 36/1806  ([[Intelligenzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Kreisblatt''', hrsg. von Wilhelm Dieckmann, bis September 1924 erschienen, dann als Altenkirchener Zeitung weitergeführt.  ([[AKB]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1893 Jan-Jun, Jahrgang 1894, Jahrgang 1902 im Kreisarchiv sind nur die Ausgaben vom 16.9. bis 23.12. verfügbar, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1904, Jahrgang 1909, Jahrgang 1912 im Kreisarchiv sind nur die Nummern 75 bis 88 (Sep-Okt) verfügbar, Jahrgang 1914, Jahrgang 1916, Jahrgang 1917, Jahrgang 1918, Jahrgang 1920  nur die Ausgaben vom 20.9., 18.10., 22.10., 25.10., 27.10., 19.11., 22.11., 24.11., 26.11., 29.11., 1.12., 3.12., 6.12., 8.12., 10.12., 13.12., 15.12.; alle übrigen sind im Kreisarchiv nicht verfügbar, Jahrgang 1922, Jahrgang 1923, Jahrgang 1924 bis Sep &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Schützengesellschaft''' 1845 e.V. (Hg.): 150 Jahre. Chronik 1845-1995.- Altenkirchen 1995 ([[Schützenchronik 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Zeitung''':  Weiterführung des Altenkirchener Kreisblattes unter neuem Namen ab 1. Oktober 1924.- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1924 Okt-Dez, Jahrgang 1925 Sep-Dez, die Ausgaben von Jan bis Aug sind im Kreisarchiv bis auf wenige Stücke nicht verfügbar, Jahrgang 1926 von 26.10-31.12. die Ausgaben von Jan bis Okt sind im Kreisarchiv bis auf wenige Stücke nicht verfügbar, Jahrgang 1927, Jahrgang 1928 27. Jan - 30.6., die Nummern 1-17 fehlen im Kreisarchiv, Jahrgang 1929, Jahrgang 1930, Jahrgang 1931, Jahrgang 1932, '''der Jahrgang 1933 ist im Kreisarchiv nicht verfügbar''', Jahrgang 1934,  &lt;br /&gt;
Jahrgang 1935 Jan-Apr und Sep-Dez;  die Ausgaben Mai-Aug sind im Kreisarchiv nicht verfügbar; Jahrgang 1936, Jahrgang 1937, Jahrgang 1938 Jan-17. Mai; nach diesem Datum bis zum Verbot nicht mehr verfügbar.   ([[AZ]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Zum Kreisverwaltungsbericht für das Rechnungsjahr 1931 aus dem Amt Altenkirchen (Westerwald).- ohne Datum (1932), Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/93  ([[Amt Altenkirchen 1931]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Zum Kreisverwaltungsbericht für 1932 aus dem Amt Altenkirchen (Westerwald).- ohne Datum (1933), Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/122 ([[Amt Altenkirchen 1932]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Bericht des Amtsbürgermeisters Blank über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Amts Altenkirchen Westerwald anlässlich des Besuchs des Herrn Regierungspräsidenten am 28.Mai 1936.- Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/37-38  ([[Amt Altenkirchen 1936]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt''' der Königlichen Regierung zu Koblenz, 1816-1823, 1824 ohne Nrn. 35/36, 1825-1918, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt des Kontrollrats''' in Deutschland.- Berlin ab 29.10.1945 ([[Amtsblatt Kontrollrat]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt der Alliierten Hohen Kommission'''.- Bonn ab 1949 ([[Amtsblatt Hohe Kommission]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt''' der preußischen Regierung zu Koblenz.- 1919-1935, 1938, 1940-1943   ([[Amtsblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt für das Oberpräsidium''' von Rheinland-Hessen-Nassau und für die Regierungen in Koblenz und Montabaur.- Koblenz, Nr. 1/1946-27/1946  ([[Amtsblatt Oberpräsidium]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Band 8: 1370-1380 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1981 ([[Andernach 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Band 9: 1381-1390 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1983 ([[Andernach 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Bd. 10: 1391-1400 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1987 ([[Andernach 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Bd. 11: 1401-1410 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1995 ([[Andernach 1995]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angelow, Jürgen''': Der Deutsche Bund.- Darmstadt 2003 ([[Angelow 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhäuser, Karl-Erich''': Auf der Heide bei Gierend. Die Besiedlung der Anhöhe im 19. Jahrhundert. - In: Heimat-Jahrbuch 2015 Landkreis Neuwied, S. 131-142. ([[Anhäuser 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Kronn und Außbundt aller Wegweiser. Darinne Verzeichnet seindt alle die Wege / so gehen auß 71. den vornembsten Städten von Teutschlandt [...]. Köln 1597. ([[Anonymus 1597]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Aller deß Heiligen Römischen Reichß gehaltener Reichstäg Ordnung / Satzung vnd Abschied [...]. Mainz 1607. ([[Anonymus 1607]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''' (evtl. Georg Kranitz von Wertheim): Paradisus Deliciarum Italiae [...]. Köln 1625. ([[Anonymus 1625]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Verzeichnuß Deß Heyl: Römischen Reichs Teutscher Nation Hochlöblichster: Hoch: und Wol-löblicher Stände  nach den Zehen Reichs-Craissen.- 3. Druck o.O. 1663 ([[Anonymus 1663]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Wahrhaffter Gegenbericht Daß Die unmittelbahre gantze Reichs-Graffschafft Sayn/ ... mit nichten der Chur-Pfaltz Lehen jemahlen gewesen/weniger aber noch seye. o. O. 1664. ([[Anonymus 1664]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Standhaffte Vertheidigung Des Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onolzbachischen Successions-Rechts In Die Reichs-Grafschafft Sayn-Altenkirchen (...). Mit Beylagen von Num. I. biß XII. Onolzbach 1742. ([[Anonymus 1742]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Merckwürdiges Leben / und Thaten Des berühmten Französischen Marschalls, Herrn Joh. Franz Desmarets Marquis v. Maillebois [...]. Aus zuverlässigen Nachrichten bis auf den Monat Merz 1743. zusammen getragen. - Bremen 1743. ([[Anonymus 1743]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Historische Sammlung von Staats-Schriften zur Erläuterung Der neuesten Welt- und Teutschen Reichs-Geschichten, unter Kayser Carln dem VII. Dritter Band. Franckfurt am Mayn 1747. ([[Anonymus 1747]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Vornehmste Gründe, warum der Rath zu Franckfurt, Die [...] aufgetragene Müntz-Local-Commission nicht anerkannt hat. Franckfurt am Mayn 1760. ([[Anonymus 1760]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Heinrich Christoph Schirmer. - In: Neuer Nekrolog der Deutschen. Vierundzwanzigster Jahrgang, 1846. Weimar 1848, S. 724-736. ([[Anonymus 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Uebersicht über die vom Bonifacius-Verein gegründeten und unterhaltenen resp. unterstützten Missionen und Schulen. In: Send-Bote für Pius-Vereine Nro. 10 (Beilage zu Sion, 32. Jg., Nr. 39, 17.5.1863), S. 73-76. ([[Anonymus 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Nachweisung der im Jahre 1864 in der Rheinprovinz bestehenden Knochenmühlen und Handlungen für künstlichen Dünger. - In: Annalen der Landwirtschaft in den Königlich Preußischen Staaten, 23. Jg., 45. Bd. (1865), S. 258-262. ([[Anonymus 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Die Professoren Rühle und Budge. - In: Illustrirte Zeitung, Nr. 2356, 25. August 1888, S. 201f. ([[Anonymus 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Festliche Tage in Altenkirchen anno 1760. Ein zeitgenössischer Bericht. - Der Westerwald 53 (Heft 9), S. 64. ([[Anonymus 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Johann Georg von Sachsen-Eisenach I.: '''Anordnung'''/ Wie es mit dem von dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Hn. Johann Georgen/ Herzogen zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg ... Angeordnetem großen Buß- Fast- und Behttage/ Bey diesen weitaussehenden hochgefährlichen Zeiten/ und Leuften/ in Sr. Fr. Durchl. Anteil an denen Eisenachischen/ Tühringischen/ und Hennebergischen Landen eigentlich gehalten werden soll.- Eisenach 1672  ([[Anordnung 1672]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antimanifestum'''. Oder Rechtlicher vnd warhaffter Beweiß, sampt angehenckter in jure et facto wol fundirter hindertreibung des vnlängst im Nahmen beyder, Weylandt Herrn Graf Ernstens zu Sayn vnd Witgenstein seel. Hinderlassenen Fräwlein Töchtern in Truck gegebenen vermeinten Manifesti, vnd [...]. o. O. 1645. ([[Antimanifestum 1645]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anweiler, Oskar / Fuchs, Hans-Jürgen / Dorner, Martina / Petermann, Eberhard''': Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990.- Bonn 1992  ([[Anweiler 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archive, The Cylinder''' - Website mit Aufnahmen von Edison-Phonographen - darunter die früheste Tonaufnahme Altenkirchener Bürger von 1890.  www.cylinder.de. ([[Cylinder]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arneth, Alfred''': Prinz Eugen von Savoyen. Zweiter Band. 1708-1718. Wien 1858. ([[Arneth 1858]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arnoldi, Friedrich August''': Wie kann eine Seuche sich bloß contagiös verbreiten, ohne daß am Krankenbette Ansteckung nachzuweisen ist? In Beziehung auf Cholera und gelbes Fieber. Köln 1836. ([[Arnoldi 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arnoldi, Johannes''': Aufklärungen in der Geschichte des Deutschen Reichsgrafenstandes aus ungedruckten Quellen. - Marburg 1802. ([[Arnoldi 1802]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Der Jagenbergs-Hammer in Almersbach.- In: In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1922  S.75-81  ([[Ascheid 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Die Altenkirchener Umgehungsstraße.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1980, Altenkirchen 1979  S.85-88  ([[Ascheid 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Fertigstellung der Fußgängerzone und der Innerortsumgehung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1982, Altenkirchen 1981  S.60-66  ([[Ascheid 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Die drei Großbaustellen der Kreisstadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1983, Altenkirchen 1982  S.201-207  ([[Ascheid 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Fertiggestellte Bauten in der Kreisstadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1984, Altenkirchen 1983  S.61-67 ([[Ascheid 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Das neue Dienstgebäude der Altenkirchener Polizei.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1986, Altenkirchen  1985 S.76-77 ([[Ascheid 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Das neue Verwaltungsgebäude des Altenkirchener Finanzamts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1990, Altenkirchen  1989 S.59  ([[Ascheid 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Der Altenkirchener Wasserturm und das Bahnbetriebswerk (BW).- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen  1991 S.54-59  ([[Ascheid 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufderheide, H./Ebbinghaus, Gerhard/Zeiler, E.''': Geschichte des Kirchspiels Urbach - Ein Westerwälder Heimatbuch.- Urbach 1987&lt;br /&gt;
([[Aufderheide/Ebbinghaus/Zeiler 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''AvD''': Jubiläumsjournal.- Frankfurt 1999  ([[AvD 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
'''Bachem, ?''': Ueber die Organisation der Armen-Verwaltung in der Rheinprovinz. - In: Monatsschrift für Deutsches Städte- und Gemeindewesen, Jg. 5, 1859, H. 2, S. 113-151. ([[Bachem 1859]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Badea, Andrea''': Kurfürstliche Präeminenz, Landesherrschaft und Reform. Das Scheitern der Kölner Reformation unter Hermann von Wied.- (= Reformationsgeschichtliche Studien und Texte; 154), Münster 2009  ([[Badea 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bär, Max''': Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815.- Bonn 1919  ([[Bär 1919]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baldus, Hans''': Recht und Gericht in Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1987, Altenkirchen  1986 S.172-176; 1988, Altenkirchen 1987 S.190-194 ([[Baldus 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Barth, Friedrich Gottlob Ernst''': Versuch einer Landes- und Regentengeschichte der beyden Fränkischen Fürstenthümer Baireuth und Anspach : von den ältesten bekannten Bewohnern dieser Lande bis auf gegenwärtige Zeiten.- Hof 1795  ([[Barth 1795]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''' (Hg.): 40 Jahre Kreistag (1946-1986) im Kreis Altenkirchen aus zeitgeschichtlicher Sicht.- Altenkirchen 1986 (= Betrifft: Heimat 4) ([[Bartolosch 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Der Kreis Altenkirchen im Adreßbuch von 1834.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990 S.52-55 ([[Bartolosch 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Baumwollspinnerei im saynischen Amt Altenkirchen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1994, Altenkirchen 1993 S.170-172 ([[Bartolosch 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Das Stab- und Reckhammerwerk Hoffnungstal in Almersbach. Zu Planung und Bau einer montangewerblichen Anlage in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in den 1780er Jahren. - In:Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) 1999, S. 210-215. ([[Bartolosch 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Zur Errichtung und zum weiteren Aufbau der Baumwollspinnerei Jung in Kirchen in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000 S.197-204 ([[Bartolosch 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Errichtung und Niedergang der Siamosenweberei Reuter in Freusburg.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, S.173-178 ([[Bartolosch 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Planung und Errichtung der Baumwollgarnmanufaktur Jungenthal bei Kirchen um 1800.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, S.211-216 ([[Bartolosch 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Landesherrliche Gewerbeförderung im Siegerland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zur staatlichen Protektion von Textil- und Montangewerbe in Nassau-Siegen und Sayn-Altenkirchen. - In: Nassauische Annalen 120 (2009), S. 221-242. ([[Bartolosch 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Dr. Wilhelm Boden (1890-1961) - der &amp;quot;vergessene Landesvater&amp;quot;.- Altenkirchen 2014 ([[Bartolosch 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Der Altenkirchener &amp;quot;Sparkassen-Prozess&amp;quot; im Jahr 1936. Das Strafverfahren gegen Landrat Dr. Wilhelm Boden und Sparkassendirektor Emil Aengenheyster im Kreisständehaus Altenkirchen - ein Schauprozess. - In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 45. Jg, 2019, S. 263-297. ([[Bartolosch 2019]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen in britischem (Mit-)Besitz von 1783 bis 1802. In: Siegerland, Bd. 100, H. 2, S. 154-161. ([[Bartolosch 2023]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bass, Hans-Heinrich''':  Hungerkrisen in Preußen während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.- Diss. Münster. St. Katharinen 1991 ([[Bass 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bassier, Morten''': Der Westerwald im ersten Revolutionskrieg 1792-1797. Kriegsverlauf und -folgen am Beispiel des Kirchspiels Kirburg. - In: Nassauische Annalen, Bd. 127, 2016, S. 123-153. ([[Bassier 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bauer, Oswald''': Zeitungen vor der Zeitung. Die Fuggerzeitungen (1568-1605) und das frühmoderne Nachrichtensystem. Berlin 2011. ([[Bauer 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau''' (Hg.): 25 Jahre Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.- Koblenz o. J. (1973) ([[Bauernverband 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baum, Karin''': Martin Jacobi (1814-1890), ein Altenkirchener Gastwirt.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008  S.284-286  ([[Baum 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becker, Heinz E.''': Im Jahr 1930 wird der Männergesangverein 1880 Altenkirchen e.V. 50 Jahre alt.- In:  Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.242-244  ([[Becker 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becker, Heinz-Ewald''': Was geschah in Hadamar? - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2011, Altenkirchen 2010, S.113-116 ([[Becker 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beckmann, Joachim''': Rheinische Bekenntnissynoden im Kirchenkampf.- Neukirchen-Vluyn 1975 ([[Beckmann 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behörden- u. Beamten-Verzeichnis''' für den Regierungsbezirk Coblenz für das Jahr 1910. Coblenz : Krabben, 2.1911(1910)  ([[Behörden- und Beamten-Verzeichnis 1910]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behr, Hans-Joachim &amp;amp; Franz-Josef Heyen (Hrsg.)''': Geschichte in Karten. Historische Ansichten aus den Rheinlanden und Westfalen. Düsseldorf 1985. ([[Behr &amp;amp; Heyen 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behringer, Wolfgang''': Tambora und das Jahr ohne Sommer.- 4. Auflage München 2016  ([[Behringer 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Below, Georg von''': Beiträge zur Verfassungs-, Verwaltungs- und Wirthschaftsgeschichte des Niederrheins, vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. - In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins, 7. Bd., 1893, S. 1-35. ([[Below 1893]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bender, Gerhard R.''': Untersuchungen zur nationalsozialistischen Machtergreifung im Kreis Altenkirchen.- Masch. Universität Siegen 1983 ([[Bender 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bergholz, Thomas''': Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts. Neunzehnter Band: Rheinland-Pfalz II. 1. Teilband. Tübingen 2008. ([[Bergholz 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertuch, Friedrich Justin''': Allgemeine Geographische Ephemeriden. 21. Band. Weimar 1806. ([[Bertuch 1806]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BGV''': Historische Urkunden aus dem Oberbergischen. Blatt-Nr. U 1. Bergischer Geschichtsverein, Abt. Oberberg e.V. ([[BGV]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 26.11.1846 bis 10.1.1865.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1846-1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 10.2.1865 bis 28.5.1890.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1865-1890]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 24.6.1890 bis 23.11.1908.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1890-1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 1.2.1909 bis 9.4.1919.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1909-1919]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 22.4.1919 bis 7.11.1921.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1919-1921]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 13.12.1921 bis 10.3.1926.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1921-1926]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 23.2.1926 bis 15.7.1930.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1926-1930]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beth, Alfred''': 50 Jahre CDU-Kreisverband Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997. S. 45-51. ([[Beth 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Die geologische Entwicklung des Westerwaldes.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, Altenkirchen  1988 S.48-53 ([[Beyer 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Kultur, Kunst und Künstler im Kreis Altenkirchen. Teil I.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen  1991 S.31-36 ([[Beyer 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Kultur, Kunst und Künstler im Kreis Altenkirchen. Teil II.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1993, Altenkirchen  1992 S.38-44 ([[Beyer 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 3: 1212 bis 1260, Coblenz 1874 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2010  ([[Beyer 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 2: 1169 bis 1212, Coblenz 1865 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2008  ([[Beyer 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 1: Von den ältesten Zeiten bis 1169, Coblenz 1860 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2008  ([[Beyer 1860]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Binding, Karl''': Deutsche Staatsgrundgesetze.- Leipzig 1913,  Heft III, S. 19  ([[Binding 1913]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bingener, Andreas''': Graf Philipp der Ältere von Katzenelnbogen und die Maizer Stiftsfehde von 1461-1463.- In: Nassauische Annalen 100 (1989), S. 83-95 ([[Bingener 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Binterim, Anton Joseph/ Mooren, Joseph Hubert''': Die alte und neue Erzdiözese Köln in Dekanate eingetheilt [...].- Erster Theil oder erste Epoche. Mainz 1828 ([[Binterim/Mooren 1828]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bitterauf-Remy, Margot''': Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz bearbeitet von Margot Bitterauf-Remy in Verbindung mit Josef Busley und Heinrich Neu. Düsseldorf 1935 (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, 16. Bd. I. Abteilung). ([[Bitterauf-Remy 1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bleibtreu, Leopold''': Denkwürdigkeiten aus den Kriegsbegebenheiten bey Neuwied von 1792-1797 [...]. Bonn 1834. ([[Bleibtreu 1834]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die Chronik der Stadt Altenkirchen. Altenkirchen 2014. ([[Blohm 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Der Schülertransport als Ergebnis von Schulstandortentscheidungen. Das Beispiel des Vorderen Westerwaldes (Schuleinzugsbereich Altenkirchen).- In: Berichte zur deutschen Landeskunde Band 55, Heft 2, 1981, S.223-261  ([[Blohm 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Neubeginn und Kontinuität. Ein Gymnasium in der französischen Besatzungszone Rheinland-Pfalz: Altenkirchen 1945-1950.- In: Betrifft: Heimat 3. Beiträge zur Wirtschafts-, Sozial und Zeitgeschichte des Kreises Altenkirchen II. Altenkirchen / Westerwald 1986, S.11-23  ([[Blohm 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''' u. a.: Die Bundesumsiedlung 1950 über das Lager Almersbach in den Kreis Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2005, Altenkirchen 2004, S. 119-133  ([[Blohm 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die jüdischen Familien aus den Gemeinden der Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald) 1933 bis 1945.-  Wölmersen 2008 ([[Blohm 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die Mitglieder der Synagogengemeinde in Altenkirchen am 16.6.1925. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Synagogengemeinde_Altenkirchen_1925) 2008. ([[Blohm 2008b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Jüdische Gewerbebetriebe in der Stadt Altenkirchen 1933. (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische Gewerbebetriebe 1933) 2008  ([[Blohm 2008c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Zusammensetzung der Stadträte der Stadt Altenkirchen seit 1946. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Stadtrat) 2008 ([[Blohm 2008 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php     /Jüdische_Synagogengemeinde 1885 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1885''']. AKdia 2008. ([[Blohm 2008 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php /Jüdische_Synagogengemeinde_1845 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1845''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1865 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1865''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1905 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1905''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 c]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Luftkrieg_-_Opfer Einwohner der Stadt Altenkirchen, die durch '''Luftangriffe''' zu Tode kamen]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Soldaten_-_2.Weltkrieg Einwohner der Stadt Altenkirchen, die als '''Soldaten im 2. Weltkrieg''' starben]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Soldaten_-_1.Weltkrieg Einwohner der Stadt Altenkirchen, die als '''Soldaten im 1. Weltkrieg''' starben]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 f]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Spanische_Grippe Die '''Spanische Grippe''' 1918 in Altenkirchen]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Kleine Namenkunde der in Altenkirchen nach Personen benannten Straßen.- In: Jahrbuch [[Westerwald-Gymnasium]] Altenkirchen 2009, S.156,158-160 ([[Blohm 2009 h]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Sozialstruktur '''Sozialstruktur''' Altenkirchens vor der Wende zum 20. Jahrhundert]. AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 i]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1825 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1825''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 k]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1805 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1805''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 l]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Propaganda '''Elemente nationalsozialistischer Propaganda in den Volksschulen des Amtes Altenkirchen'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 m]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Wiederaufbau '''Wiederaufbau zerstörter und beschädigter Gebäude 1945-1951'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 n]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Abitur '''Abiturienten in und aus Altenkirchen seit 1950'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 o]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Darlehenskassenverein_Altenkirchen_1875  '''Der Altenkirchener Darlehenskassenverein 1875'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/kriegsgefangene_Deutsche '''Briefwechsel eines Kriegsgefangenen aus Altenkirchen 1945 bis 1949'''] . AKdia 2010.   ([[Blohm 2010 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Das_letzte_Stück_der_Altenkirchener_Synagoge '''Das letzte Stück der Altenkirchener Synagoge'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Ein_Ehrenmord_1942 '''Ein ''Ehrenmord'' 1942'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Fleischproduktion_1948/49  '''Von der nationalsozialistischen Preisüberwachung zur marktgerechten Produktion. Die Beeinflussung der Fleischproduktion durch den Landrat von Altenkirchen 1948/49'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 h]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Chronologisches Aktenverzeichnis zur Verwaltung der Reichsgrafschaft Sayn-Altenkirchen durch Karl August von Hardenberg in den Jahren 1791 bis 1802. AKdia 2012. ([[Blohm 2012 a]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Chronologisches Aktenverzeichnis zur Herrschaftszeit des Grafen Christian von Wittgenstein in der Stadt Altenkirchen in den Jahren 1642 bis 1662.- AKdia 2012. ([[Blohm 2012 b]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Politik durch Singen?.-  AKdia 2012  ([[Blohm 2012 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Vom Umgang mit dem Scherbenhaufen der eigenen Geschichte. Zwei unprotokollierte Wahlsynoden der Kreissynode Altenkirchen 1945/46.-  AKdia 2015  ([[Blohm 2015 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Junge Männer aus dem Kreis Altenkirchen, die als Teilnehmer des deutsch-Französischen Krieges 1870-71 ihr Leben verloren.- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Auszüge aus Nicolas Theis: Der Luxemburger im Westerwald 1944/45.- Luxemburg 1951 ([[Blohm 2016 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Ein Kriegsverbrechen 1945 in Altenkirchen.- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Ludwig Georg Theodor Heckenroth - Kaufmann, Staatsmann, aber Pfarrer?!!- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Monatshefte für Rheinische Kirchengeschichte 1907 bis 1943 - Ausgewählte Beiträge mit thematischem Bezug zum Kreis Altenkirchen. AKdia 2016 ([[Blohm 2016 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Von &amp;quot;Judersch Inge&amp;quot; zu Ingeborg Wolff in Neitersen 1931 bis 1938 . AKdia 2017 ([[Blohm 2017 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Erbgänge der Grafen von Sayn aus der Linie der Grafen von Sponheim . Januar, AKdia 2019 ([[Blohm 2019 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_saynische_Familienpolitik.pdf '''Die saynische Familienpolitik in der Zeit der Grafen aus dem Hause Sponheim - eine Materialsammlung''']. November, AKdia 2019 ([[Blohm 2019b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Zillich.pdf '''Die vier Leben der Frau „Professor“ Gertrud Zillich''']. Dezember, AKdia 2019. ([[Blohm 2019c]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Filmvorf%C3%BChrungen_des_Union.pdf '''Die Filmvorführungen des Union-Kinos in Altenkirchen im 2. Weltkrieg''']. Januar, AKdia 2020. ([[Blohm 2020a]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Der_Kreisleiter_der_NSDAP_des_Kreises_Altenkirchen_revidierte_Fassung.pdf '''Der Kreisleiter der NSDAP des Kreises Altenkirchen''']. Oktober, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Wilhelm_Idelberger.pdf '''Wilhelm Idelberger, der Lehrer von Niedererbach''']. November, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Rekrutierung_der_Funktionseliten.pdf '''Die Rekrutierung der Funktionseliten: die Ausbildungsstätten von Schülern und Studenten aus Altenkirchen und Universitätsabsolventen mit Tätigkeit in Altenkirchen zwischen 1560 und 1815''']. November, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Stadt_Altenkirchen_im_%C3%BCberregionalen_Verkehrsnetz.pdf '''Die Stadt Altenkirchen im überregionalen Verkehrsnetz. Eine thematisch geordnete Zusammenstellung der Einträge in AKdia''']. Januar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Mainzer_Stiftsfehde.pdf '''Die Mainzer Stiftsfehde, der badisch-pfälzische Krieg und eine nicht eingehaltene Eheberedung für Gerhard III. Graf zu Sayn – ein regionaler Konflikt zwischen 1458 bis 1469 mit Beteiligung Graf Gerhards II. von Sayn. Urkundenregesten und Literatur''']. Januar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Sayn_Territorium_Entwicklung.pdf '''Die Entwicklungsschritte zu einem zusammenhängenden saynischen Territorium''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Sayner_Grafen_von_Rhein_und_Sieg.pdf '''Die geographische Verschiebung des Herrschaftszentrums der Sayner Grafen von Rhein und Sieg nach Süden und Osten in den Westerwald''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Pr%C3%B6pste_des_Bonner_St_Cassius_Stifts.pdf '''Die Pröpste des Bonner St.Cassius-Stifts vom 12. bis 16. Jahrhundert''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Einfl%C3%BCsse_des_kirchlichen_Besitzes.pdf '''Einflüsse des kirchlichen Besitzes der Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn im Inneren des Westerwalds''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Sayner_Grafen_als_Koelner_Aussenbuerger.pdf '''Die Sayner Grafen als Kölner Außenbürger''']. Februar, AKdia 2021. ([[Blohm 2021g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Geschichte_1938-1945_ohne_Erinnerung_an_Landrat_Kunckel.pdf '''Geschichte 1938-1945 ohne Erinnerung an Landrat Dr. Dr. Ernst Ewald Kunckel''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021h]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Emil_Haas_Amtsbuergermeister.pdf '''Dr. Emil Haas, Amtsbürgermeister von Altenkirchen 1950 bis 1971''']. März, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021i]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Landfrieden_und_Sicherheit.pdf '''Die Frage des Landfriedens und der Sicherheit auf den Verkehrswegen in den Mittelrheinlanden vom 13. bis 16. Jahrhundert''']. März, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021j]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Der_Missbrauch_kirchlicher_Finanzierungsformen.pdf '''Der Mißbrauch kirchlicher Finanzierungformen und die Ablasspraxis als Kritikpunkte Luthers an der römisch-katholischen Kirche in den Mittelrheinlanden zwischen 1254 und 1517''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021k]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Modernisierung_der_Kommunikation.pdf '''Die Modernisierung der Kommunikation und der kirchliche Zensuranspruch im Erzbistum Köln von 1450 bis 1554''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021l]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Hermann_von_Wied.pdf '''Hermann von Wied und die Ausbreitung der reformatorischen Lehren in den Mittelrheinlanden 1477 bis 1552''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021m]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Funktionen_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus.pdf '''Zeit der Schuldlosen – Zeit der Schuldigen. Funktionen in der Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt Altenkirchen''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021n]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Ackermann, Rainer''': Die Problematik der Stillegung von Bahnlinien am Beispiel des Westerwaldes.- In: Beiheft zur Geographischen Rundschau 4, 1978, S.187 ff. ; auch In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1980, Altenkirchen 1979  S.89-97 ([[Blohm/Ackermann 1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Hanrath, Franz''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Landwirtschaft_vor_dem_1._Weltkrieg '''Die Landwirtschaft im Unterkreis Altenkirchen vor dem 1. Weltkrieg'''] . AKdia 2010 ([[Blohm 2010 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Kunz, Antonius''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Vertrieben_aus_Altenkirchen ''' Briefe der Familie Leopold Stern 1936 bis 1938 nach Palästina] . AKdia 2015. ([[Blohm 2015 a]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böttcher, F. W.''': Die Landwirthschaftlichen Vereine in den Königlich Preußischen Staaten. - Berlin 1848. ([[Böttcher 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''' (Hg.): Acta imperii selecta. Urkunden deutscher Könige und Kaiser 928-1398.- Innsbruck 1870  ([[Böhmer 1870]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, VIII: Die Regesten des Kaiserreichs unter Kaiser Karl IV. 1346 - 1378, hrsg. und erg. von Alfons Huber.- Wien 1877  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta archiepiscoporum Maguntinensium. Regesten zur Geschichte der Mainzer Erzbischöfe von Bonifatius bis Heinrich II. 742? - 1160.- (Vol. 1) Will, Cornelius • Böhmer, Johann Friedrich [Ed.]. - Innsbruck 1877 ([[Böhmer 1877]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii V,1,[1]: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard 1198 - 1272 [1], neu hrsg. und erg. von Julius Ficker.- Wien 1881  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, V,2,[1]: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard 1198 - 1272 ; 2. Päpste und Reichssachen  [1, = Abth. 3], neu hrsg. und erg. von Julius Ficker und Eduard Winkelmann, Wien 1892  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, II,1: Die Regesten des Kaiserreichs unter den Herrschern aus dem Sächsischen Hause 919 - 973,   neu bearbeitet von Emil von Ottenthal.- Innsbruck 1893  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii XI: Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410-1437) verzeichnet von Wilhelm Altmann.- Innsbruck 1896-97 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii VI,1: Die Regesten des Kaiserreichs unter Rudolf, Adolf, Albrecht, Heinrich VII. 1273 - 1313 ; 1, neu hrsg. und erg. von Oswald Redlich.- Wien 1898 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii V,2,2: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard: 1198 - 1272 ; [Teil 2], Päpste und Reichssachen ; Bd. 2 = Abth. 5, neu hrsg. und erg. von Julius Ficker ..., Wien 1901 ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,2, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 2, Die Regesten des Kaiserreiches unter Otto II. 955 (973) - 983, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Hanns Leo Mikoletzky.- Wien 1950	([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: III,1,1, Salisches Haus: 1024 - 1125 ; 1, 1024 - 1056 ; 1, Die Regesten des Kaiserreiches unter Konrad II. 1024 - 1039, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Heinrich Appelt.- Wien  1951 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,3, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 3, Die Regesten des Kaiserreiches unter Otto III. 980 (983) - 1002, neubearb. von Mathilde Uhlirz.- Wien 1956  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,4, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 4, Die Regesten des Kaiserreiches unter Heinrich II. 1002 - 1024, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Theodor Graff.- Wien 1971  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Heinrich VI. 1165 (1190) - 1197.- Böhmer, Johann Friedrich • Baaken, Gerhard [Ed.]. - Köln 1972 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 1. Lief.: 1152 (1122) - 1158.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand • Mayr, Hubert [Ed.]. - Wien 1980  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: 3,2,3,1, Salisches Haus: 1024 - 1125 ; Teil 2, 1056 - 1125 ; 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Heinrich IV.: 1056 (1050) - 1106 ; Lfg. 1, 1056 (1050) - 1065.- neubearb. von Tilman Struve.-  Wien  1984 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 2. Lief.: 1158-1168.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand • Mayr, Hubert [Ed.]. - Wien 1991  &lt;br /&gt;
([[RI]])   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii XIV,2,2, Ausgewählte Regesten des Kaiserreiches unter Maximilian I., 1493 - 1519 ; Bd. 2 ; Teil 2, Österreich, Reich und Europa 1496 - 1498, bearb. von Hermann Wiesflecker.- Wien 1993  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 1. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Lothar III. und Konrad III. Tl. 1: Lothar III. 1125 (1075) - 1137.- Böhmer, Johann Friedrich • Petke, Wolfgang [Ed.]. - Köln 1994 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 3. Lief.: 1168-1180.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand [Ed.]. - Wien 2001  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 1. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Lothar III. und Konrad III. Tl. 2: Konrad III. 1138 (1093/94) - 1152.- Böhmer, Johann Friedrich • Niederkorn, Jan Paul • Hruza, Karel [Ed.]. - Köln 2008 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 4. Lief.: 1181-1190.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand [Ed.]. - Wien 2010 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böttger, Heinrich''': Diöcesan- und Gaugrenzen Norddeutschlands zwischen Oder, Main, jenseit des Rheins, der Nord- und Ostsee,  von Ort zu Ort schreitend festgestellt, nebst einer Gau- und einer dieselbe begründenden Diöcesankarte.- Halle 1875  ([[Böttger 1875]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bohn, Thomas''': Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03-1285).- Köln 2002  ([[Bohn 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bongardt, Adrianus Jacobus''': Reize door Duitschland's noordelijste helft en de nieuwe Franche Departementen, in den zomer von 1806. Tweede en laatste deel. Haarlem 1807. ([[Bongardt 1807]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Borck, Heinz-Günther''': Bemerkungen zur Schul- und Bildungspolitik Brandenburg-Preußens bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.- In: Liessem, Udo: Die Schulbauten von J.C. Lassaulx (1781-1848) im preußischen Regierungsbezirk Koblenz.- Koblenz 2008 (= Mittelrheinische Hefte 22) [[Borck 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bork, Hans-Rudolf''': Umweltgeschichte Deutschlands. Berlin 2020. ([[Bork 2020]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bost, Bodo''': Ein Luxemburger Priester in der Verbannung in Horhausen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2022.- Altenkirchen 2021, S. 258-270  ([[Bost 2021]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brag, Klaus''': Ingelbacher Mühlen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2014.- Altenkirchen 2013, S. 221-230  ([[Brag 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brammer, Annegret''': Judenpolitik und Judengesetzgebung in Preußen 1812 bis 1847.- Berlin 1987&lt;br /&gt;
([[Brammer 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brand-Assecuranz-Ordnung''' für die Königl. Preußischen Regierungs-Bezirke von Coblenz und Trier und den Kreis Siegen.- Koblenz 1822  ([[Brand-Assekuranz-Ordnung 1822]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandenburg in Franken''' und der Fränkische Reichskreis. Die Sammlung Roland Grüber. - Osnabrück 2015 (= Künker Auktion 267). ([[Brandenburg in Franken 2015]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandt, Peter''' (Hrsg.): Preußen - Zur Sozialgeschichte eines Staates.- Hamburg 1981  ([[Brandt 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Heinrich''': Geschichte der Reichs-Graffschaft Sayn-Altenkirchen.- Betzdorf 1888  ([[Braun 1888]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Heinrich''': Der Einzug der Markgräfin Friederike Karoline in Altenkirchen am 29. Juli 1760.- In: Westerwälder Schauinsland 1909, Nr. 8, S. 3-4  ([[Braun 1909]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Karl''': Der Tod des General Marceau. Westerwälder Erinnerungen. In: Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte, Bd. 28 (N. F. 12) 1870, Nr. 69 (2. Folge)/Nr. 165, S. 306-316. (Auch abgedruckt in Karl Braun: Während des Krieges. Erzählungen, Skizzen und Studien. Leipzig 1871, S. 65-92). ([[Braun 1870]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bremen, E. von''': Die preußische Volksschule.- Stuttgart und Berlin 1905  ([[Bremen 1905]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Briefwechsel Sayn-Berg 1449-1490''' - HStA Wiesbaden 340/3525. ([[Briefwechsel Sayn-Berg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Quellen zur Geschichte von Rheinland-Pfalz während der französischen Besatzung. März 1945 bis August 1949.- Mainz 1985. ([[Brommer 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Inventar des Archivs der Stadt Hachenburg. Bearb. v. Peter Brommer. Verlag der Landesarchivverwwaltung Rheinland-Pfalz. 1989. S. 1. ([[Brommer 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': &amp;quot;Es ist nichts mehr zu regieren&amp;quot;. Zur Odyssee der Bezirksregierung Koblenz in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges.- In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 21,1995, S.541-566. ([[Brommer 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Die Ämter Altenkirchen, Freusburg und Friedewald der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in den Jahren 1745/46. Edition und Kommentierung unbekannter Amtsbeschreibungen. - Altenkirchen 2016. ([[Brommer 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bronnert, Uwe''': Das Altenkirchener Kreisnotgeld von 1923.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.165-173  ([[Bronnert 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bronnert, Uwe''': Notmünzen und Kleingeldgutscheine im Landkreis Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2011, Altenkirchen 2010, S.146-150  ([[Bronnert 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brouwer, Christoph/Masen, Jacob''': Antiquitatum et annalium Trevirensium libri XXV duobus tomis ..., Volume 2.- Lüttich 1670  ([[Brouwer/Masen 1670]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Büttner, Heinrich''': Die politische und kirchliche Erfassung von Siegerland und Westerwald im frühen Mittelalter.- In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte Bd. 5, 1955, S.24-48 ([[Büttner 1955]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bulletin Officiel''' de la delegation superieure de Rhenanie, Hesse-Nassau.- Bad Ems Nr. 1/1945 bis 6/1946  ([[Bulletin Officiel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesanzeiger-Verlag (Hrsg.):'''Bundesgesetzblatt''' online verfügbar unter www.bgbl.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949, 1950, 1951 I+II, 1952, 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958 I+II, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990 I+II, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 (bis Nr. 68)  ([[bgbl]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trennung in einen Teil I mit Veröffentlichungen zur inneren, in Teil II (ab 1951) zur äußeren Politik wird bei den Nachweisen zu den einzelnen Ereignissen hier in der Weise gehandhabt, dass nur Teil II ausdrücklich benannt wird. Ohne Zusatz ist von einer Veröffentlichung in Teil I auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bundeskanzleramt'''(Hg.): Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes.- Berlin 1867-1870 ([[Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung''' (Hrsg.): Es begann in Berlin. Bilder aus der deutschen Sozialgeschichte.- Bonn 1987  ([[BAS 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bungeroth, Karl''': Die bäuerlichen Verhältnisse in der Bürgermeisterei Altenkirchen (Reg.-Bez. Koblenz).- In: Verein für Socialpolitik (Hg.): Bäuerliche Zustände in Deutschland.-Erster Band, Leipzig 1883, S. 177-186 ([[Bungeroth 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Der Zehnte und seine Ablösung in der Gemeinde Idelberg.-In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1972 S.142-145 ([[Burbach 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Einwohner der Stadt Altenkirchen zwischen 1605 und 1628. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de) 2008. [[Burbach - Einwohner der Stadt Altenkirchen zwischen 1605 und 1628]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Familiennamen und ihre Bedeutung in der Heimatforschung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974, Altenkirchen 1973 S.162-167  ([[Burbach 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Der_Hof_Aldendorf_zu_Altenkirchen Der '''Hof Aldendorf''' zu Altenkirchen]. AKdia 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': ...einzig in der Geschichte des Sayner Landes. Die Gräfin Louise Juliane von Sayn in den Kämpfen um die saynische Erbfolge. In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1999, Altenkirchen 1998, S. 235-240  ([[Burbach 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Die erste saynische Landesordnung von 1465.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.205-210 ([[Burbach 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Die Affäre Purgold - Eine saynische Kirchen- und Schulgeschichte, die nicht erscheinen sollte.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000,  S.162-168  ([[Burbach 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': …so doch mein Vaterland. Menschen jüdischen Glaubens in Hamm an der Sieg.- Hamm 2007  ([[Burbach 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürger, Gerhard''': Aus den Kämpfen um die Errichtung einer Apotheke in Altenkirchen im 18. Jahrhundert.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1964,  Altenkirchen 1963 S.46-52 ([[Bürger 1963]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busch, Gabriel''': Hilgenroth / Marienthal zwei Wallfahrtsorte.- Siegburg 1982  ([[Busch 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deß Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Georgens/ Herzogs zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg/ Landgrafens in Thüringen ... In Vormundschafft Deß Durchlauchtigen Prinzens/ Herrn Johann Wilhelms/ Herzogs zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg ... Anordnung/ Eines allgemeinen '''Buß- Beth- und Fast-Tages'''/ Welcher/ wegen annahender großen Türcken- und anderer Gefahr ... auf den 27. lauffenden Monats Julii ... 1683 gehalten werden soll.- Jena 1683  ([[Buß- und Bettag 1683]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Butkens, Christophre''': Trophees tant sacres que prophanes de la duché de Brabant- Antwerpen 1641  ([[Butkens 1641]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==C==&lt;br /&gt;
'''Canzler, Friedrich Gottlob''': Fragmente oder Beyträge fuer Geschichte, Geographie, Statistik, Handlung, und deren Huelfswissenschaften. XII. Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Allgemeines Literaturarchiv für Geschichte, Geographie und Statistik, deren Nebenwissenschaften und Hülfsmittel, Landcharten u.s.w. für das Jahr 1791. 1. Band. Leipzig 1792, S. 80-85. ([[Canzler 1792]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cardauns, Hermann''': Rheinische Urkunden des X. - XII. Jahrhunderts.- In:  Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein Band 26-27, 1874, S. 332-371 ([[Cardauns 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cardauns, Hermann''': Konrad von Hostaden. Erzbischof von Köln (1238-1261).- Köln 1880  ([[Cardauns 1880]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Carius, Hendrikje''': Recht durch Eigentum: Frauen vor dem Jenaer Hofgericht (1648-1806).- München 2012  ([[Carius 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Charon, Jean-Noel''': Francois Séverin Marceau Desgraviers (1769-1796). Französischer General am Rhein. Koblenz 2024. ([[Charon 2024]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemnitz, Bogislaff Philip von''': Königlichen Schwedischen In Teutschland Geführten Kriegs Erster Theil [...]. Stettin 1648.  ([[Chemnitz 1648]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Unsern Ober- und Beamten ist zur Genüge bekandt, was vor gemeßen-gnädigsten Befehl und Verordnung Unsers in Gott ruhenden Herrn Vatters Gnaden wegen Verzäun- und Verlanderungen derer im disseitigen Wildbann gelegenen- besaamt- und angebauten Feldungen ... haben ergehen lassen ...-Onolzbach den 6. Jun. 1759  ([[Markgraf 1759]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Nachdeme Uns von Unserer Fürstlichen Obrist- Jäger- und Obrist-Forstmeisterey die mißliebigste Anzeige geschehen, welchergestalten das in Unserer Wald-Ordnung ... verbottene höchstschädliche Grasen in den jungen Schlägen ... .- 2 Seiten Onolzbach den 14. December 1761  ([[Markgraf 1761]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Es ist zwar allen Unsern Ober- und Aemtern in Unserm Fürstenthum und Landen aus der- in Ao. 1613. emanirten- und Ao. 1692. wiederum in Druck herausgegebenen- ... Wald-Ordnung ... zur Genüge bekandt, was wege des- der Armuth zum besten vergönstigten Klaubens des dürren Leß- oder Brockholzes in Unsern Waldungen an bestimmten Tagen ... verordnet worden ...- Onolzbach, den 26. Juli 1764  ([[Markgraf 1764]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Gleichwie seit dem Antritt Unserer Fürstlichen Regierung Wir jederzeit die Wohlfarth aller getreuen Landes-Einwohner zum Augenmerck gehabt, und deren Nahrungs-Beförderung auf alle Weise gewünschet haben ...- 8 Seiten, Onolzbach, den 25. Juny 1767  ([[Markgraf 1767]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf von Brandenburg''':  Nachdeme Se. Kayserl. Majestät ... veranlasset worden, gegen das- nach geendigtem letztern Krieg überhandgenommene Emigriren der teutschen Reichs-Unterthanen, und daher entstehende Entvölckerung ... nachstehende Verordnung ... zu erlassen ....- Onolzbach, den 29. August 1768  ([[Markgraf 1768]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Ob zwar das heurige Miß-Jahr Gelegenheit zum Mangel und Theuerung des Getraids Anlaß gegeben ; So hat jedoch die bisherige Erfahrung ... bewähret, daß sothane Theuerung nicht sowohl aus purem Mangel, sondern ... einer schädlichen Gewinnflucht, Aufkaufferey, Ausfuhr und heimlichen Verschleppung des vorräthigen Getraids herrühre ... .-  6 Seiten, Onolzbach, den 31. December 1770  ([[Markgraf 1770]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Da wir vor nöthig erachten, das wegen Mangel und Theuerung der Getraid-Früchte ... in Druck erlassene Ausschreiben wiederholter einzuschärfen, auch in einigen Puncten näher zu bestimmen und weiter auszuführen ... .- Onolzbach, den 4. Februarii 1771  ([[Markgraf 1771]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme eine leyder! nur allzubekannte Sache ist, daß der Nothstand und Mangel des Getraids in verwichenem Jahr fast durch ganz Teutschland allgemein, und dahero die Teuerung ... über Hand genommen ....- Onolzbach, den 31. Aug. 1771 ([[Markgraf 1771 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friedrich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Liebe Getreue, da Wir es bisher bey der schon etliche Jahre über, Unser Land und getreue Unterthanen bedrückenden Theurung und Mangel, an allen möglichen und thunlichen Mitteln nicht ermangeln lassen, ...- 15 Seiten, Onolzbach 22.2.1772  ([[Markgraf 1772]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Die Verschiedenheit, welche sich bey dem Zehnden von Feldstücken ... ereignet, hat zu allen Zeiten die Gelegenheit zu Zwistigkeiten, wegen des Anbaues von den Feld-Früchten, dargereichet ....- Onolzbach, den 3. Juni 1772  ([[Markgraf 1772 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Uns gereichet zu besonders gnädigen Wohlgefallen, daß unsere zu des Landes Besten abgezielte allgemeine Getraidt-Magazins-Anstalten bisher von unsern lieben getreuen Unterthanen meistentheils mit Dank und Gehorsam angesehen worden ...- Onolzbach, den 14. October 1776  ([[Markgraf 1776]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':... Unsere gesammte Diener, Beamte, Gerichte und Unterthanen haben sich ... zu erinnern, daß Wir in einem ... Ausschreiben ... des aus häufigen Ehescheidungen entstehenden gemein-verderblichen Nachtheils ... verordnet haben, daß widerspenstige Ehegatten ... mit ... Strafe ... zu einem vernünftigen Betragen ... angehalten werden ....- Onolzbach, den 6. Mai 1779 ([[Markgraf 1779]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Liebe Getreue! Wir haben zu Unserm Vergnügen wahrgenommen, daß verschiedene Unserer Ober- und Aemter, sich den wohlgemeinten Rath, welcher dem Landmann, wegen Anbau des Klees und dardurch zu Verbesserung der Viehzucht erlangten mehrern Futters ...- Onolzbach, den 7. Juli 1779  ([[Markgraf 1779 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme es dem Allerhoechsten ... gefallen, die weyland Durchlauchtigste Fuerstin und Frau, Frau Anna Sophia, verwittibte Herzogin zu Sachsen ... aus dieser Zeitlichkeit abzufordern. Als befehlen Wir allen Unsern Ober- und Beamten ... das Trauerlaeuten ...- Onolzbach, den 20. Dec. 1780  ([[Markgraf 1780]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Ob wohlen in denen Canonischen Rechten ... ausdrücklich vest gesetzet ist, daß keiner Person sich mit denjenigen oder derjeniger mit den sie sich ehebrecherisch vergangen, zu verehelichen jemals erlaubt seyn solle ...- Onolzbach, den 3. Juli 1782  ([[Markgraf 1782]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Obschon in Unsern Landes-Gesetzen ... versehen ist, daß junge Leute ... ohne Rath ... ihrer Eltern ... kein Ehe-Verloebniß eingehen ...- Bayreuth, den 31 Mai 1785  ([[Markgraf 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Markgraf zu Brandenburg''': ... Es ist nicht nur in denen- von Unseren Regierungs-Vorfahren ... ertheilten ... und wiederholten Wald-Ordnungen ... deutlich versehen, daß denen- in Unsern Fürstlichen Landen ... angesessenen, sowohlen dieß- als- Fremdenherrschaftlichen Unterthanen ... weder in denen ihrigen- noch in Unsern Herrschaftlichen Waldungen ... ohne bey Unsern Beamten ... zuvor beschehene Anzeige ... Hölzer auszureuten ....- Onolzbach, den 14. April 1788  ([[Markgraf 1788]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme Unsere Landesväterliche Vorsorge, besonders auch dahin sich erstrecket, daß die unserem gegenwärtigen Zeit-Alter angemessene Aufklärung und die Wohlfarth Unserer getreuen Dienere und Unterthanen ... durch Abstellung gewisser ... Mißbräuche ... befordert werden möge ...- Onolzbach, den 19. Januar 1789 ([[Markgraf 1789]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Markgraf zu Brandenburg''':  ... Die- einige Zeit her, mehr als gewöhnlich zu verspührende Getraidt-Ausfuhr aus unseren Fürstlichen ... Craises ..., dann die hiezu sichtbare Förderung verschaffende wucherlichen Aufkäuffere, erheischen zu Handhabung gemeiner Wohlfahrth ... gegenwärtige Unsere hiemit geschärffter erneuernde Landesväterliche Vorsorge ...- Onolzbach, den 12. Sept. 1789   ([[Markgraf 1789 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Clarke, Christopher''': Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600-1947.- Bonn 2007  ([[Clarke 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cohausen, August von''': Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Wiesbaden 1884. ([[Cohausen 1884]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unumbgängliche/ doch höchst-Nothwendigste '''Confoederation''': Oder Verbündnuß/ Gustavi Adolphi/ der Schweden ... Königs ... Mit denen Herren Grafen/ Ritterschafften/ Städten und Gemeinten/ inn der Wetterau unnd uff dem Westerwald : Jüngsthin inn Franckfort beschehen und auffgericht. [8 S.], o. O. 1632  ([[Confoederation 1632]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Colomb, Enno von''': Blücher in Briefen aus den Feldzügen 1813-1815. Stuttgart 1876. ([[Colomb 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Corpus Iuris Saxonici'''.- Dresden 1673  ([[Corpus Iuris Saxonici 1673]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Johann Christoph''': Unterthäniges Gutachten, die Theilbarkeit der Bauerngüter betreffend. In: Archiv für den Menschen und Bürger in allen Verhältnissen, Vierter Band (1782), S. 452-465. ([[Cramer 1782a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Johann Christoph''': Unterthäniges Gutachten, die Abschaffung der Brache und die Anbauung der künstlichen Futterkräuter betreffend. In: Archiv für den Menschen und Bürger in allen Verhältnissen, Vierter Band (1782), S. 466-472. ([[Cramer 1782b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Ludwig Wilhelm''': Vollständige Beschreibung des Berg-, Hütten- und Hammerwesens in den sämtlichen Hochfürstlich Nassau-Usingischen Landen nebst einigen statistischen und geographischen Nachrichten. Ersten Bandes erste Abtheilung [...]. Frankfurt am Mayn 1805. ([[Cramer 1805]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cüppers, Heinz''' (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz.- Stuttgart 1990  ([[Cüppers 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cylinder Archive, The''' - Website mit Aufnahmen von Edison-Phonographen - darunter die früheste Tonaufnahme Altenkirchener Bürger von 1890. www.cylinder.de. (Cylinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Bork_2020&amp;diff=12088</id>
		<title>Bork 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Bork_2020&amp;diff=12088"/>
		<updated>2024-10-11T16:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: Die Seite wurde neu angelegt: „Bork, Hans-Rudolf: Umweltgeschichte Deutschlands. Berlin 2020.  Literatur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bork, Hans-Rudolf: Umweltgeschichte Deutschlands. Berlin 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1741_-_1760&amp;diff=12087</id>
		<title>1741 - 1760</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1741_-_1760&amp;diff=12087"/>
		<updated>2024-10-11T16:03:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1756 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1741==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach wird für das Jahr 1741 eine Silbermünze zu einem Pfennig geprägt. Diese Münze wird auch für die Jahre 1742, 1745, 1747-1750 und 1753 mit geänderter Jahreszahl geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 175, Nr. 21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Zollverfahren wird neu geordnet, so dass eine Ware nur noch einmal zu verzollen ist. (LHA Koblenz Abt.30 Nr.4378 I) ([[Vierbuchen 1982]], S.131) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Der Tod des in zwei Ehen kinderlos gebliebenen Herzogs Wilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach, eines Enkels der 1701 verstorbenen Herzogin Johannette, führt zum Erbfall. Die Grafschaft geht an den Enkel von Johannettes Tochter Eleonore Erdmuth Louise, den seit 1729 regierenden Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach.([[Schuhmann 1992]], S. 266, genealogische Übersicht S. 281) (ak) Vgl. auch [[Vorbericht 1741]] und [[Groß 1749]], S.552. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Die gut vorbereiteten Übernahmeformalitäten für die Grafschaft Sayn-Altenkirchen werden in Altenkirchen vollzogen: Beamte, Geistliche, Offiziere und Honoratioren - und nicht, wie bei [[Dahlhoff 1874]], S. 37 angegeben, die Untertanen des Amtes Altenkirchen - werden durch den Oberamtmann auf den neuen Landesherren vereidigt, die sachsen-eisenachischen Wappen werden gegen die brandenburg-ansbachischen ausgewechselt ([[Schuhmann 1992]], S. 266). Dem ausführlichen Protokoll, das auch gedruckt vorliegt, sind vor allem auch die Namen des Bürgermeisters sowie der Schöffen zu entnehmen. Es enthält auch eine detaillierte Beschreibung zeremonieller Handlungen! ([[Anonymus 1742]], S. 68-71; [[Anonymus 1747]], S. 837-842). Kur-Pfalz versucht, diese Succession durch Brandenburg-Ansbach zu verhindern und lässt u. a. in Altenkirchen die Patente wegnehmen (vgl. Eintrag unter 31. August 1741); dieser und weiterer vorgebrachter Einwendungen der Landgräfin Carolina Christina zu Hessen-Philippsthal kann sich Brandenburg-Ansbach erwehren. ([[Falckenstein 1743]], S. 664f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Der neue Landesherr Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Onolzbach (Ansbach) bestätigt die Urkunde von 1736. ([[Hanke 2006]], S.245) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. August''' - Es ergeht eine Anordnung der Durchführung von Nachtwachen durch zwei Wächter, um weitere Beschädigungen an hochfürstlichen Wappen zu verhindern.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.655.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Es kommt zur Einführung eines Fürstlich Brandenburgisch-Saynischen Administrations-Collegiums, das in Ansbach residiert ([[Groß 1749]], S. 557) (eb) - Die oberste Leitung der gesamten Verwaltung, der Gerechtsame und Einkünfte der Grafschaft Sayn-Altenkirchen wird in Ansbach vom [[Hochfürstlichen Onolzbach-Saynischen Administrationskollegium]] wahrgenommen, das durch ein markgräfliches Ausschreiben gebildet wird. Die Kanzlei in Altenkirchen versehen weiterhin in bisheriger Besetzung ein Oberamtmann und ein Kanzleidirektor mit zwei Kanzleiräten, einem Sekretarius, einem Registrator und drei Kanzlisten. ([[Schuhmann 1992]], S. 268) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Oktober''' - Zwei Notaren, die eine gegen die brandenburg-ansbachische Besitzergreifung gerichtete Protestation überbringen sollen, wird das Wirtshaus zur Krone als Unterkunft angewiesen. ([[Gründliche Deduktion 1745]], Beilage Nr. 87, S. 182-191) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Oktober''' - Der Markgraf besucht Altenkirchen zur Entgegennahme des Handgelöbnisses (Bericht bei Jakob [[Rausch 1921]]). Vgl. auch [[Groß 1749]], S.557. (eb) - Mit dem Eintreffen des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich in Altenkirchen am Nachmittag des 7. Oktober beginnt dessen mehrtägiger Staatsbesuch. In diesem Rahmen nimmt der neue Landesherr am 10. Oktober von mehr als 3000 Personen das Handgelübde ab. Nach [[Groß 1749]] (S.556) wird bei dieser Gelegenheit eine Gedächtnismünze verteilt. Abbildung und Details zur Münze wie auch zur historischen Situation ihrer Ausgabe finden sich bei [[Köhler 1742]] (S. 273-283). Diese Silbermünze zu 2 Gutegroschen wurde in 3600 Exemplaren in der Münzstätte in Schwabach geprägt. ([[Schön 2008a]], S.976, Nr. 3) (eb) Die Abreise des Markgrafen erfolgt am Morgen des 16. Oktober ([[Schuhmann 1992]], S. 270-273). Es werden viele Details zum Zeremoniell aus den überlieferten Reisejournalen berichtet. Ein vom reimeschmiedenden Cammer-Courier Johann David Ritter in Versen gebotener Reisebericht hat keinen Staatsbesuch im Jahre 1760 zum Inhalt, wie es die bibliographischen Angaben der Bayerischen Staatsbibliothek München nahelegen ([[Ritter o. J.]]). Ein näherer Abgleich der auch von Ritter genannten weiteren Aufenthaltsorte im Westerwald (z. B. Hachenburg, Friedewald, Daaden, Marienstatt) mit den aus Akten gewonnenen Angaben bei [[Schuhmann 1992]] sowie die Prüfung der Angaben zu Reisebegleitern zeigt, dass Ritter den Staatsbesuch im Oktober 1741 zum Thema gemacht hat. Anlass für die irreführende Datierung auf 1760 ist wahrscheinlich die von Ritter etwas verschlüsselt vorgenommene Angabe zum Erscheinungsjahr seines Werkes &amp;quot;Gedruckt in diesem alten Jahr,/ Da Krieg und Streit in Böhmen war&amp;quot;, die sich auf dem Titelblatt findet. Tatsächlich bezieht er sich auf den 1741 schwelenden Österreichischen Erbfolgekrieg. Ritter bietet hauptsächlich Einblicke in die unterhaltsamen Erlebnisse der Reisegesellschaft und vermittelt kaum landeskundliches Wissen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Konrad Hermann Gerhard Gisberti wird als reformierter zweiter [[Pfarrer]]  eingeführt. ([[Sinemus 1933]], S.82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Wilddiebstahl. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.656.) ([[Hertel 1829]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1742==&lt;br /&gt;
:* Die neuen Ansbacher Herren lassen Um- und Neubauten am Schloss vornehmen. Es wird aber trotzdem als &amp;quot;für die Herrschaft unbewohnbar&amp;quot; erklärt. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb) - '''Ergänzung:''' Schon seit Beginn des Jahrhunderts wurden die Räume des Schlosses zwar hin und wieder modernisiert, die Gemächer wurden jedoch nur gelegentlich als landesherrliche Unterkunft genutzt oder durchreisenden Standespersonen zur Unterkunft überlassen. Den Rang einer Residenz hatte das Schloss nicht mehr: &amp;quot;Es handelte sich um eine bessere landesherrliche Absteige.&amp;quot; ([[Laß 1999]], S. 57) Nach 1741 gefertigte Grundrisse von Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss des Schlosses finden sich bei [[Laß 1999]]. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die kaiserliche Post wird von Höchstenbach über Hachenburg und Altenkirchen geleitet, das so den Anschluss an die Postlinie erhält. ([[Schumacher 1959]], S.84) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach empfängt in Bonn die Belehnung mit der Grafschaft durch den Kölner Kurfürsten. ([[Genealogisch-historische Nachrichten 1742]],S.752-53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Es ergeht eine Verordnung, dass nur das Erz, das nicht in der Grafschaft verarbeitet wird, nach außerhalb verkauft werden darf. (Der Text ist abgedruckt bei [[Cramer 1805]], Beilage 3.) Vgl. auch [[Neu 1956]], S. 150. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Mai''' - Es ergeht die Anordnung zur sofortigen Anzeige von witterungsbedingten Ernteausfällen, wenn Steuernachlässe beantragt werden.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.666-67.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Ein Bericht wird von Pfarrer Ungewitter erstellt, wie Prüfung und Ordination der Pfarrer bisher in Sayn-Altenkirchen duchgeführt wurden. ([[Jacobson 1844a]], S. 544-45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung über das Anleinen der Dorfhunde. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.667.) ([[Hertel 1829]], S.172) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Es ergeht eine Verordnung, dass Knechten und Mägden ein eigenes Bett anzuweisen sei, um die Sittlichkeit zu wahren. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.667-68.)  ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Die Verordnungen von 1705 und 1710 gegen &amp;quot;herrenloses Gesindel&amp;quot; werden verschärft, indem die Vertreibung durch Einsatz von Husaren und bei Wiedereinreise eine Züchtigung befohlen werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.669.) ([[Vierbuchen 1978]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August'''&lt;br /&gt;
:* Es ergeht die Ansbachsche Verordnung zur Aufbewahrung feuergefährlicher Gegenstände in den Häusern.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670.) ([[Hertel 1829]], S.171) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Schloss wird von französischen Truppen der 2. französischen Armee besetzt (bis 23.8), die sich unter Marschall Maillebois  auf dem Weg von den Niederlanden nach Böhmen befindet. Frankreich ist in diesem Konflikt gegen die österreichische Kaiserin Verbündeter des preußischen König, der gerade den Ansbacher Verwandten die Übernahme der Landesherrschaft gegen die Kurpfalz gesichert hatte.([[Rausch 1921]], S. 129-30)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. August''' - Von Kircheib (in der Quelle als Kirchenberg verschrieben) heranmarschierend, trifft die erste Division der 35-36.000 Mann umfassenden Armee des Marschalls Maillebois in Altenkirchen ein, rastet dort am 16. August und marschiert am 17. August nach Freilingen weiter. Die drei weiteren Divisionen folgen ebenfalls mit einem Rasttag in Altenkirchen im Abstand von jeweils zwei Tagen (die zweite Division trifft also am Tag des Abmarschs der ersten ein usw.). Die insgesamt 1.508 Pferde mit sich führende Armee hat nach Divisionen gegliedert folgenden - nicht vollständig mitgeteilten - täglichen Versorgungsbedarf: 1. Division - 13.695 Bund Stroh (zu je 10 Pd.) und 34,5 Klafter Holz; 2. Division - 9.165 Bund Stroh und 20 Klafter Holz; 3. Division 8.290 Bund Stroh und 16 Klafter Holz; 4. Division - 8.874 Bund Stroh und 28 Klafter Holz ([[Anonymus 1743]], S. 188-190). Vgl. auch [[Kehr 1926]] mit auszugsweise gebotenen Namenslisten geschädigter Einwohner. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21.-22. August''' - Für den Transport der französischen Divisionen von Altenkirchen nach Niederhadamar muss das Kirchspiel 12 Pferde und 21 Paar Ochsen stellen. Für die Verpflegung der Truppen stellt die Stadt 68 Säcke Hafer zu je 6 Malter, 100 Cent. 10 Pfund Heu und 146 Cent. 105 Pfund Stroh. ([[Rausch 1921]], S. 130-131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die städtischen Schutzjuden müssen an die Rentei-Verwaltung von jedem Stück Vieh die Zunge abliefern. ([[Heuzeroth 1975]], S.45). Die Stellung der Juden richtet sich nach der Juden-Ordnung vom 1. Oktober 1705. ([[Juden-Ordnung 1705]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Es gibt einen Jüdischen Friedhof links vor dem Obertor bei dem Herrschaftlichen Hopfengarten. ([[Jungbluth 2000]], S.215)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Es wird ein Strafreglement mit Angabe der Strafzahlungen für verschiedene Delikte erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670-73.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Oktober''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung gegen die Verbreitung von Viehseuchen bei Viehkauf ([[Hertel 1829]], S.173) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. November''' - Die Ansbachsche Bauordnung wird erlassen. ([[Hertel 1829]], S.173)  Das Erdgeschoss von Neubauten ist in Stein auszuführen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.673-74.)  (Vgl. auch [[Neu 1956]], S.94.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' -  Die &amp;quot;Fürstlich-Brandenburg-Onolzbach-Sayn'schen Regierungs-Canzlei&amp;quot; verkündet, dass alle Bediensteten der vorherigen Landesherrschaft von Sachsen-Eisenach übernommen werden.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.675.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Es ergeht die Waldordnung für das Amt Altenkirchen, in der alle Waldungen forstmäßig bearbeitet werden müssen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.676-81.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1743==&lt;br /&gt;
:* ''Altenkirchen, eine kleine Stadt am Nieder-Rhein in der Grafschaft Berg, nicht weit von Cölln, gegen Süden. Sie brannte im Jahre 1728. gantz ab.'' Der Altenkirchen betreffende Eintrag in Carl Günther Ludovici, Allgemeine Schatz-Kammer Der Kauffmannschafft oder Vollständiges Lexicon Aller Handlungen und Gewerbe ... Fünffter Theil, oder Supplement. Leipzig, Sp. 238, bietet eine Mischung mehr oder weniger zuverlässiger Informationen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein Golddukat mit zwei ovalen Wappen geprägt. ([[Schön 2008a]], S.178, Nr. 48)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Feuerordnung (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.670-73.) ([[Hertel 1829]], S.173). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung zum Erbrecht erlassen: Häuser sollen an das älteste Kind ungeteilt fallen, Äcker dürfen unter einem Morgen Größe nicht geteilt werde, Wiesen nicht unter einem halben Morgen; alle Erbteilungen müssen gerichtlich protokolliert werden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.682-85) (eb) ([[Hertel 1829]], S.173). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung: Spielen und Zechen wird an Sonn- und Feiertagen verboten ([[Hertel 1829]], S.174). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Christoph Ungewitter  wird als lutherischer Inspektor eingeführt, ist gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen, nachdem er bereits 1723-1725 als Rektor und zweiter Pfarrer gewirkt hatte. ([[Sinemus 1933]], S.34-35) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Es wird ein Verbot erlassen, im Wald Feuer zu machen und zu rauchen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.702.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Es ergeht das Verbot der Aufnahme landesfremder Personen über acht Tage hinaus.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.702-03.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Es wird verboten, Maibäume zu schlagen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.703.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Anfang Oktober''' - Nach einer Nachricht vom 12. Oktober haben &amp;quot;vor etlichen Tagen&amp;quot; 36 berittene Husaren von Ansbach kommend auf ihrem Ritt nach Altenkirchen in Frankfurt/M. Station gemacht (Beytrag Zu den Privilegirten Historischen Nachrichten Der XLIIsten Woche, Anno 1743, S. 840). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ende Oktober/Anfang November''' - Holländische Truppen im Umfang von 10 Divisionen als Avantgarde einer Alliierten Armee sollen von Limburg über Weyerbusch nach den Niederlanden marschieren, englische und österreichische Einheiten sollen diesen folgen. Das Holländische Garde-Regiment zu Fuß und das zu Pferd als 1. Division marschieren am 29. Oktober von Hundsangen nach Freilingen (Münchnerische Ordinari-Post-Zeitungen, Num. XLV, 9.11.1743 und Num. XLVI, 16.11.1743). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Die Friedrichs-Universität in Erlangen wird gegründet. An ihr studieren in den kommenden Jahrzehnten bis 1802 acht in Altenkirchen beiheimatete Söhne. (Kunstmann 1843) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1744==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein weiterer Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr. 49)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:*  Unter Leitung des Geheimen Rats von Avemann wird ein Bergamt für die Grafschaft eingerichtet. ([[Cramer 1805]], S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Preußische Werbung von Soldaten wird zugelassen, die holländische dagegen nicht.  ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen hat 100 Räuche (Häuser mit Feuerstellen). (Tabelle in [[Heinemann 2008]], S. 29.) (sts) - Korrektur: Sowohl die Datierung als auch die Anzahl der Räuche sind zu korrigieren. Vgl. Eintrag unter 24. Nov. 1745. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Von den Bewohnern sind 36 lutherisch, 74 reformiert, die die Hauptkirche simultan nutzen, und 11 katholisch. (aus: Beschreibung der gesamten Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Landeshauptarchiv Koblenz 30-2320) ([[Sommerfeld o. D.]], S. 47/48 ) (eb) - Korrektur: Die mitgeteilten Zahlen betreffen das Jahr 1745. Vgl. Eintrag unter 24. Nov. 1745. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Ansbachsche Schulordnung wird erlassen. ([[Groh 1962]], S.77-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Metzger Franz Deubel beklagt sich, dass der vom reformierten Pfarrer zu haltende Gemeindestier sich nachts in den Gärten herumtreibe und Schaden anrichte. Der Pfarrer gibt dem Stier die Schuld, der abends mit den Kühen zurückgetrieben werde. Es sei nicht immer zu vermeiden, dass er den Kühen nachstelle. ([[Sinemus 1933]], S.246) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Januar''' - Eine amtliche Gebührenordnung wird veröffentlicht. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704.) (eb) - Die &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Sayn-Altenkirchische Tax-Ordnung&amp;quot; kann im Volltext auch unter www.dilibri.de eingesehen werden. (ak) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Es ergeht eine Verordnung zur Anzeigepflicht von Erbteilungen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Es wird das Verbot erlassen,  Lumpen außer an konzessionierte Papierfabrikanten zu verkaufen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.704-05.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. August''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung, wonach die Kirchenbuße in Fällen der Unzucht durch Geldstrafen ersetzt wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.705; [[Hertel 1829]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Das Hochgericht in Helmenzen wird am Galgenberg in Anwesenheit aller Zunfthandwerker der Wollweber, Bäcker, Schlosser, Schmiede, Schreiner, Rothgerber, Sattler und Schuhmacher aufgerichtet. Anwesend sind auch der Hofrat und Kanzleidirektor Avemann,  Amtsverwalter Schulz  und der Steuerverwalter Georg Ludwig Billing ([[Rausch 1921]], S.76-78) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1745==&lt;br /&gt;
:* An der Vordergasse entsteht ein Barockbau zu Repräsentationszwecken bei der gelegentlichen Unterkunft der Herrschaft und als Wohnung des Kanzleidirektors. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach zwei Silbermünzen geprägt, eine mit dem Nennwert zu 3 Kreuzer = ein Groschen und eine zu 6 Kreuzer. Die letztere wird dann jährlich bis 1754 mit neuer Jahreszahl geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr.50-51)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Bestrafung bei Unzucht. ([[Hertel 1829]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Es wird das Verbot ausgesprochen, sich an Sonn- und Feiertagen vom Wohnort zu entfernen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.708.) ([[Vierbuchen 1978]], S.183)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Dr. Johann Pachelbel wird zum Stadt- und Amtsphysikus und Apotheker in Altenkirchen in Personalunion ernannt. ([[RZ]], 24.7.1971) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Bestrafung der Beherbergung von Vagabunden. ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Die Ansbachsche Bauordnung für Bauernhäuser wird  erlassen. ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es ergeht eine Verordnung zur Unterhaltung der Wege zwischen den Gemeinden. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.709.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Amtsaktuar Johann Ernst Cramer erstellt eine Beschreibung des Amtes Altenkirchen, die zur Stadt Altenkirchen die folgenden Informationen enthält: Die Stadt hat 101 Häuser, in denen &amp;quot;99 inwohner und 22 beysaßen&amp;quot; - hiermit ist allein der Status der Haushaltsvorstände erfasst - wohnen. Hiervon sind 36 lutherischer, 74 reformierter und 11 katholischer Konfession. Die Stadt hat zwei alljährlich in ihrem Amt wechselnde Bürgermeister; die Angelegenheiten der Stadt werden nach Zusammenrufen der Bürger in einem Rathaus verhandelt. Becker, Schlosser, Schmiede, Wollenweber, Schreiner, Fenstermacher, Schuhmacher und Rotgerber sind in Zünften zusammengeschlossen, &amp;quot;so vor uralten zeiten etabliret worden&amp;quot;. Die Schneider sind hingegen noch nicht in einer Zunft organisiert. Neben der von Reformierten und Lutheranern simultan genutzten Hauptkirche ist die herrschaftliche Mahlmühle gleich vor der Stadt erwähnt, wohin die Bürger gebannt sind. Bei dieser finden sich auch etliche Loh- und Baumühlen sowie eine Ölmühle, die Privatleuten gehören. Die Mauern der Stadt gelten als ziemlich gut. Neben dem Schloss ist der ehemalige herrschaftliche Viehhof erwähnt, zu dem einmal 5-600 Schafe gehörten. Nachdem man die zugehörigen Güter an Privatleute verpachtet hat, sind hiervon nur noch einige Scheunen und das Schafhaus erhalten. - Zum herrschaftlichen Hof Bergenhausen zählen &amp;quot;5 räuch und 6 inwohner&amp;quot; (5 luth., 1 ref.).  - Der herrschaftliche Hof Honneroth &amp;quot;hat 2 räuche, 2 inwohner&amp;quot; (1 luth., 1 kath.). - Dieperzen &amp;quot;ist 5 räuche starck, und befinden sich 5 inwohner&amp;quot; (3 luth., 2 kath.). - Leuzbach &amp;quot;ist 42 räuche starck, und befinden sich 17 inwohner&amp;quot; (1 luth., 16 ref.); der gesondert erwähnte Hof des Amtsverwalters Schultz ist allein vom Zehnten befreit, hat aber ansonsten die Abgaben und Dienste zu leisten, die auf Privatgütern liegen. ([[Brommer 2016]], S. 11-21) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Johann Konrad Neuhoff wird reformierter zweiter [[Pfarrer]]. ([[Sinemus 1933]], S.82)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1746==&lt;br /&gt;
:* Johann Georg Goedecke ist in Altenkirchen Münzunternehmer bis 1753. ([[Schön 2008]], S.305)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden zwei Silbermünzen geprägt, 1/2 Speziesreichstaler und 1 Speziesreichstaler. ([[Schön 2008a]], S.179, Nr. 52-53)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Der Fürst von Taxis lässt die städtischen Boten auf den Strecken anhalten und die Briefpakete öffnen und untersuchen. Die Stadt Köln wehrt sich mit einer Klage beim Reichshofrat, die abgewiesen wird. ([[Faulhaber 1883]], S.84) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Das Saynische Administrationskollegium erlässt eine Verfügung zum Verfahren in Ehesachen. ([[Jacobson 1844a]], S. 545-46) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Mai''' - Johann Henrich August Ungewitter wird Rektor der Lateinschule. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Es ergeht ein Verbot der Sammlung mildtätiger Gaben durch Landesfremde.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.710) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juli''' - Salentin Engelbert Avemann, ansbachischer Kanzleidirektor in Altenkirchen kauft von Graf Johann Ludwig von Wied-Runkel den Fruchtzehnten zu Niederwambach, die Zehnten zu Oberwambach, Seelbach und Bettgenhausen und die Kirchspielsbannmühle zu Niederwambach für 8000 Reichstaler auf 20 Jahre. ([[Schultze 1911]] Nr. 1683)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia schreibt Wilhelm von Oranien an die Westerwälder Stände und bittet um Anwerbung von Soldaten für die kaiserlichen Truppen. In Altenkirchen finden die Werber &amp;quot;gleich ein ganzes Nest voll unverschämter Halunken; so als Soldat immer noch gut&amp;quot;.([[RZ]], 4.3.1953)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Dezember''' - Das Recht, in der Stadt Münzen zu prägen, wird vom Markgrafen wiederholt. ([[Mendel 1949]], S.10) (eb)- '''Präzisierung:''' Weder die Sayner Grafen noch die Nachfolgelinien haben in Altenkirchen vor 1746 eine Münzstätte betrieben, erst Brandenburg-Ansbach richtet eine solche hier ein ([[Schneider 1979]]). Als zuverlässige Quelle zum Münzwesen in Altenkirchen sollte die auf gründlicher Auswertung der überlieferten Akten sowie einer umfassenden Sichtung der überlieferten Münzen und Medaillen beruhende Darstellung von [[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]] herangezogen werden (dort vor allem S. 210-221 und S. 260-263; Aufstellungen zu den in Altenkirchen geprägten Münzen S. 222-226, S. 230f.) (ak) Es werden Silbermünzen in Talerwährung geprägt. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) -'''Korrektur:''' Münzprägungen der Altenkirchener Münzstätte sind für die Jahre 1751-1759 nachweisbar ([[Schneider 1979]], S. 73). (ak) '''Bedenken''': vgl. Eintrag 1750 zum Ausbeutetaler. (eb) - Dieser Ausbeutetaler fungierte nicht als Zahlungsmittel, sondern als Erinnerungsstück. (ak) [[Schön 2008a]] (S. 976, Nr. 4-7) katalogisiert bereits für 1748 vier Prägungen in Silber aus der Münzstätte Altenkirchen. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1747==&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachische Address- und Schreib-Calender auf das Jahr 1747&amp;quot; verzeichnet sowohl die Mitglieder des in Ansbach residierenden Hoch-Fürstl. Brandenburg-Onolzbach-Saynischen Administrations-Raths-Collegiums (S. 86) als auch sämtliche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen tätigen Räte und Diener (= Beamte) (S. 87-92) ([[Address- und Schreib-Calender 1747]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein weiterer Golddukat geprägt, der auch 1750 mit neuer Jahreszahl aufgelegt wird. ([[Schön 2008a]], S.179, Nr. 54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eine Stadtrechnung für 1746/47 weist vier Schutzjuden nach ([[Groß 1924]]; [[Krämer 1995b]], S. 125). (sts) '''Ergänzung''': Genannt werden die Schutzjuden Calm (Callmann) David und Mortgen.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Als [[Bürgermeister]] wird Peter Weber genannt ([[Groß 1924]], S. 79 (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadtrechnung 1746/47 hat Hinweise auf eine von J. G. Hasselbach geführte Klage (nicht näher datiert), wonach ihm ungarische Ochsen seine gepachteten Weideflächen abgegrast hätten. Während [[Groß 1924]] daraus auf das &amp;quot;Umherziehen fremder Kriegsvölker&amp;quot; schließen will, ist es wahrscheinlicher, in dieser Beschwerde einen Hinweis auf den Fernhandel mit Ochsen zu sehen, der in Köln ein Absatzgebiet hatte, für das die Hohe Straße als Triebweg diente. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Fürstlich Brandenburgische Cantzley befiehlt &amp;quot;zur Bestreitung der Commissariatsausgaben&amp;quot; 3000 Gulden für die Monate Januar bis April zu erheben. Diese zusätzliche Steuer für die Grafschaft wird auch am 3.5. und 25.9. für die folgenden Tertiale erhoben. Sie wird am 15.8.1748 als erledigt von Kammerkommissar Johann Gerhard Cramer attestiert.  ([[RZ]], 10.3.1962) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Johann Henrich August Ungewitter wird zum Rektor der Lateinschule ernannt. [[Pfarrer]]  ([[Viehmeyer 1959.2]], S.22-23)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. März''' - Der jüdischen Gemeinde wird die Einrichtung einer &amp;quot;Judenschule&amp;quot; in einem Privathaus gestattet; 1743 war ein entsprechender Antrag noch abelehnt worden. Für diese Genehmigung hat jeder jüdische Haushalt jährlich eine Abgabe in Höhe von 1 Reichstaler zu leisten ([[Synagogen Rheinland-Pfalz/Saarland 2005]], S. 73). (ak) (Datum von [[Jungbluth 1999]], S.216)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Der Tagelohn für Zimmerer in herrschaftlichen Bauten beträgt bei einer Arbeitszeit von im Sommer ab 4 Uhr morgens bis 19 Uhr abends, im Winter von Tagesanbruch bis Anbruch der Nacht für Meister im Sommer 30 Kreuzer, im Winter 25 Kreuzer, für Gesellen im Sommer 22 bis 28 Kreuzer, im Winter 18 bis 23, für Handlanger im Sommer 20 Kreuzer, im Winter 15 Kreuzer. Ein Huhn kostete 48 Kreuzer, ein Eimer 50 Kreuzer, ein Topf mit Deckel 60 Kreuzer. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.711.) (eb)  ([[Vierbuchen 1978]], S.184)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1748==&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachische Address- und Schreib-Calender auf das Jahr 1748&amp;quot; verzeichnet sowohl die Mitglieder des in Ansbach residierenden Hoch-Fürstl. Brandenburg-Onolzbach-Saynischen Administrations-Raths-Collegiums (S. 86) als auch sämtliche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen tätigen Räte und Diener (= Beamte) (S. 87-92) ([[Address- und Schreib-Calender 1748]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es finden sich Angaben zur konfessionellen Gliederung des Kirchspiels Altenkirchen; die Haushaltungen verteilen sich wie folgt auf die drei Konfessionen: Stadt Altenkirchen 36 luth., 14 ref., 11 kath.; Dieperzen 4 luth., 0 ref., 3 kath.; Leuzbach 6 luth., 17 ref., 0 kath. ([[Fabricius 1909]], S. 180). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Eine frühere Verordnung wird wiederholt, nach der Wilddiebe, wenn sie sich der Verhaftung entziehen wollten oder Widerstand leisteten, erschossen werden könnten. ([[Vierbuchen 1978]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Leonhard Bernhard wird Münzwardein der Münze, von 1750 bis zum Tod 1785 Münzmeister. ([[Schön 2008]], S. 296) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden in Silber vier Münzen in den Nennwerten 1/40 Taler, 1/24 Taler, 1/20 Taler und 1/12 Taler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 956, Nr. 4-7)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1748 ging noch eine stadtkölnischer Bote zwischen Köln und Frankfurt, erst in diesem Jahr ging der Postdienst dann endgültig an die Taxis'sche Post ([[Stricker 1872]], S. 322). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' -  Erbprinz Alexander besucht die Stadt (bis 5. Juni) ([[Käppele 1982]], S.196-197); [[Schuhmann 1992]], S. 275-277) und den Kanzleidirektor Avemann. ([[Lang 1848]] S. 76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Einschränkungen der Ziegenhaltung werden erneuert. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.713.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Es ergeht die Anordnung, dass bei Verstaatlichung von Grundstücken die Entschädigung geregelt sein muss, ehe die Einziehung erfolgt.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.713.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1749==&lt;br /&gt;
:* Johann Christoph Friedrich Röger wird mit der Vermessung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen betraut. ([[Güthling 1969]], S.29) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine überwiegend herrschaftliche und kirchliche Gebäude umfassende Aufstellung der wichtigsten Gebäude in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen führt für Altenkirchen u. a. das &amp;quot;Würthshauß zum weißen Falcken&amp;quot; an, welches als neu erbaut und bei der Kirche stehend angegeben ist.([[Schmeisser 1958]], S. 92) Ob dieses Wirtshaus in einer Verbindung mit dem für [http://akdia.altenkirchen.de/index.php/1101_-_1200#1179 1179] genannten Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Falken&amp;quot; steht ([[Heuken 1996]], S. 81), ist eher fraglich. Auch die Verbindung zum angeblich 1525 bestehenden Gasthaus &amp;quot;Zum Falken&amp;quot; lässt sich nicht nachweisen. All diese Ungereimtheiten, die [[Heinemann 2014]] (S. 84 u. S. 93) erneut ausbreitet, gehen offensichtlich auf einen Zeitungsartikel &amp;quot;Das Wirtshaus zum Falken&amp;quot; zurück, dessen mit den Initialen K. R.-M. zeichnender Verfasser wohl Karl Ramseger-Mühle war ([[RZ]] Nr. 18, 12./13.2.1949). Für die Namengebung des Wirtshauses &amp;quot;Zum weißen Falken&amp;quot; dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die unübertroffene Leidenschaft für die Falknerei bestimmend gewesen sein, die Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach zeigte. Kein anderer Reichsfürst seiner Zeit betrieb die Beizjagd mit vergleichbarem Aufwand (und ruinösen Folgen für die Staatskasse). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christian Schmeisser fertigt im Auftrag des Erbprinzen von 1748 18 Bilder von Ansichten der Hauptorte der Grafschaft an, die im Falle der von Altenkirchen bisher als verschollen gelten. Er erwähnt für die Stadt das Obertor und das Untertor, sowie die Hauptwache. (Güthling 1958, S. 92) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für Altenkirchen sind 3 Markttage angesetzt: am Mittwoch nach Hl. 3 Könige, am ersten Montag im August und am Montag vor Simon Juda (Der Hinckend- und Stolpernd- doch eilfertig-fliegend- und laufende Reichs-Bott [...) Auf das Jahr 1749. Offenbach/M., o. S.). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die 1724 angeordneten halben Feiertage fallen weg. ([[Sinemus 1933]], S.234) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird nach dem Tod des Hachenburger Burggrafen Georg Friedrich von Kirchberg (14.8.1749) ein Ausbeutetaler in 110 Exemplaren mit dem Bild des Grubenfeldes St. Michael in Hamm/Sieg geprägt. ([[Gondorf 1993]], S.29 mit Abbildung) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung zur Beschränkung der Vermächtnisse von Immobilien an die Kirchen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.714.)  ([[Hertel 1829]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' - Die Stadt Köln verständigt sich mit dem Fürst von Taxis, die städtische Botenpost von Köln nach Frankfurt zu verkaufen. ([[Faulhaber 1883]], S.86)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Jahresmitte''' - Das Werk &amp;quot;Staatsrecht der Reichs-Graffschaft Sayn&amp;quot; von Johann Jakob Moser erscheint. ([[Volz 1978]], S.175) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Es ergeht die Anordnung zur Erlegung von 20 Sperlingen je Untertan.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.714.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Eine Ansbachsche Verordnung legt fest, dass alle Kauf- und Tauschverträge sowie Erbteilungen gerichtlich bestätigt werden müssen. ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - Es ergeht eine Abdeckerordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.715-17.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Es ergeht die Verordnung zum Schutz der amtlich bestellten Wundärzte.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.717.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1750==&lt;br /&gt;
:* Gelbe Postwagen der Thurn-und-Taxisschen Post fahren als &amp;quot;Westerwälder Cours&amp;quot; von Frankfurt über Limburg - Wallmerod - Dierdorf - Hachenburg - Freilingen - Wahlrod - Gieleroth Altenkirchen zweimal wöchentlich nach Köln.  ([[Faulhaber 1883]], S.130-163) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verschärfung der Tag- und Nachtwachen gegen &amp;quot;Diebe und Vagabunden&amp;quot;, deren Verfolgung mit geladener Waffe und verstärkte Passkontrollen werden befohlen. ([[Vierbuchen 1978]], S.180)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird eine Silbermünze zu einem Kreuzer geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. A 12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ausbeutetaler aus dem Fischbacher Bergwerk &amp;quot;Krautgarten&amp;quot; mit dem Bild des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich werden in der Münzstätte Altenkirchen  geprägt.([[Sayn 1987]], S.147) (eb) - Abbildung und historische Erläuterungen bei [[Spies 1768]] (S. 121-128). Die Prägung dieser Ausbeutemedaille (ein Erinnerungsstück!) zur Mitte des Jahres 1750 &amp;quot;bildete den eigentlichen Auftakt für die später rege Tätigkeit der Münzstätte in Altenkirchen&amp;quot; ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 229). (ak) '''Bedenken''': Angesichts der Prägungen des Jahres 1748 ist diese Bewertung fraglich. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' -  Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verfahren wegen Falschmünzerei. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.717-18.) ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. April''' - Das Verbot wird ausgesprochen, Häuser länger als drei Monate unbewohnt zu lassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.718.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Altenkirchen wird vom Erzbistum Köln zum Teil des Dekanats Siegburg erklärt. ([[Binterim/Mooren 1828]], S.209) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25.August''' - Es ergeht eine Verfügung in Ehesachen durch das Saynische Administrationskollegium. ([[Jacobson 1844a]], S. 546)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Dezember''' - Ehegatten-Konkurse werden geregelt.(Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.719-20.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1751==&lt;br /&gt;
:* Es kommt zur Herstellung von geringwertigen Scheidemünzen, besonders aus Kupfer, in der Altenkirchener Münze bis 1758, die vom Kaiser verrufen und eingezogen werden. ([[Rausch 1921]], S. 193-194) (eb) - Die Münzstätte Altenkirchen stand während der gesamten Zeit ihres Bestehens in einem zweifelhaften Ruf; ihr rechtlicher Status war umstritten. ([[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]]) Einen reich bebilderten Einblick in die Altenkirchener Münzprägungen vermittelt [[Brandenburg in Franken 2015]], S. 326-329, S. 384-385. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wilhelm Dobicht ist bis 1759 Münzeisenschneider für die Münze. ([[Schön 2008]], S.301)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden zwei Silbermünzen geprägt, in den Nennwerten zu 1 Kreuzer und 6 Kreuzer. Letztere Münze wird in den Jahren bis 1755 jährlich mit neuer Jahreszahl geprägt, erstere nur noch einmal 1755. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 13-14)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Abschaffung der Raderwährung. ([[Hertel 1829]], S.176) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. August''' - Ein Dekret des saynischen Administrationsrates verfügt die Abmessung und Absteinung sämtlicher herrschaftlicher Höfe im Kirchspiel Altenkirchen. Daraufhin legt der Ingenieurleutnant Johann Christian Friedrich Röger u. a. eine kolorierte Übersichtskarte zu den Grundstücken des Bergenhäuser Hofes vor ([[Behr &amp;amp; Heyen 1985]], S. 91 (Abb. 50)). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Oktober''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung zum Forstfrevel erlassen. ([[Hertel 1829]], S.177)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1752==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden 4 Kupfermünzen in den Nennwerten 1 Pfennig, 1 1/2 Pfennig, 2 Pfennig, 4 Pfennig und  drei Silbermünzen in den Nennwerten 1 Kreuzer (Nachprägungen 1753 und 1754), 2/3 Taler (Nachprägung 1753), ein Reichstaler geprägt.([[Schön 2008a]], S. 180, Nr. 59-62, 63-64,67)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden zwei Kupfermünzen zu 1 Pfennig und 1/4 Stüber sowie ein Silbermünze zu 3 Stüber geprägt. Die erstere wird mit der Jahreszahl 1753 nachgeprägt, die zweite bis jährlich 1756 mit neuer Jahreszahl. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 9-10,12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Januar''' - Als Rektor der Lateinschule wird Anton Ludwig Ebhardt eingeführt, Sohn des Amtsverwalters von Bendorf Johann Jakob Ebhardt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.64-65) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Glücksspielverbot. ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12./13. August''' - Der Scharfrichter im kurtrierischen Montabaur wird abends entführt und genötigt, einen angeblich vom Markgrafen von Brandenburg-Ansbach zum Tode verurteilten 30-35-jährigen Mann zu exekutieren. Die Entführer hindern ihn jedoch am entscheidenden Hieb, eröffnen dem &amp;quot;Verurteilten&amp;quot; seine Begnadigung zur Haft auf der Freusburg und lassen den Scharfrichter frei. ([[Stramberg 1853]], S. 277-280) Welche Bewandtnis es mit dieser Scheinexekution auf Sayn-Altenkirchener Gebiet gehabt hat, das bleibt zu ermitteln; vorläufig liegt allein &amp;quot;eine dunkle Geschichte&amp;quot; vor. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. August''' - Es wird Ansbachsche Verordnung über die Erlaubnis erlassen, im Erbfall Häuser in zwei Wohnungen zu teilen. ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1753==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen gibt es einen Agenten des britischen Werbekommissars für die Auswanderung nach Nordamerika in Frankfurt. ([[Neu 1956]], S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Verbot der Rodung von Wald ohne Genehmigung.([[Neu 1956]]. S.143)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden ein Golddukat zur Falkenjagd und ein weiterer Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 179, Nr. 57, 65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Erdmann Damian Fritsch ist bis 1759 in Altenkirchen Münzunternehmer. ([[Schön 2008]], S. 303)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen wird eine Silbermünze zu 12 Kreuzern geprägt, die den Hinweis ''Brandenburg Onolzbach und Saynisches Land'' trägt. Sie wird 1755 mit neuer Jahreszahl nachgeprägt. ([[Schön 2008a]], S. 977, Nr. 20) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Hermann Konrad Altgelt wird als zweiter reformierter [[Pfarrer]] ernannt. ([[Sinemus 1933]], S.83)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot, mit brennenden Lichtern in Ställe zu gehen ([[Hertel 1829]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Oktober''' - Es wird eine Ansbachsche Verordnung erlassen, dass herrschaftliche Beamte von Untertanen und Hofleuten keine Kohlen kaufen dürfen. ([[Hertel 1829]], S.177)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' - Als der Erbprinz von einer Bildungsreise schwer erkrankt zurückkehrt, entlädt sich die Wut des Markgrafen gegen einen Reisebegleiter, den Hofrat Mayer. Dieser wird nach Altenkirchen abgeführt. Nach einer Überlieferung wird er hier von einem Kommando Hannoverscher Dragoner übernommen und ins Zuchthaus nach Celle gebracht, wo sich seine Spur verliert ([[Lang 1833]], S. 53). Einer anderen Überlieferung zufolge wird der Gardeoffizier von Leubelfing nach Altenkirchen nachgeschickt mit dem Befehl, Mayer dort hinrichten zu lassen ([[Lang 1833]], S. 53; [[Oertel 1837]], S. 60). Möglicherweise mischen sich diese Geschichten mit Nachrichten aus dem Jahre 1752 (vgl. Eintrag unter 12./13. August). Es bleibt zu prüfen, ob sich Fakten sichern lassen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1754==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden sechs Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (1756 und 1757 nachgeprägt), 6 Kreuzer, 30 Kreuzer und drei verschiedene Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 180-81, Nr. 66,68-70, A 69, A 70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Februar''' - Anlässlich der Erreichung der Großjährigkeit widmet Caspar Andreas Ruhland, evangelisch-lutherischer Kantor in Altenkirchen, dem Erbprinzen Christian Friedrich Carl Alexander (* 24.2.1736 Ansbach) ([[Groß 1749]], S.550) , seinem zukünftigen Fürsten (ab 3. August 1757) ein [[Huldigungsgedicht]], das in Neuwied gedruckt wird. (Staatsarchiv Nürnberg) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juli''' - Eine Brand-Versicherung wird eingerichtet. ([[Heuber 1784]], S. 72-75) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. November''' - Der Erbprinz heiratet die Tochter Friederika Carolina des Herzogs Franz Josias von Coburg-Saalfeld. ([[Barth 1795]], S. 335)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1755==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Altenkirchen werden sieben Silbermünzen geprägt in den Nennwerten 1 Stüber, 4 Kreuzer, 1/12 Reichstaler, 1/6 Reichstaler, 1/12 und 1/6 Reichstaler mit der Inschrift ''Graf zu Sayn und Wittgenstein'', 1 Konventionstaler. ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 11, 15-19, 21) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Verwaltung des Kirchenvermögens. ([[Hertel 1829]], S.178) (eb) Neben dem Kirchenvermögen der christlichen Konfessionen erfasst die Verordnung auch Wohltätigkeitsanstalten. Da die Gemeinde- bzw. Städteordnungen der Rheinprovinz 1845 und 1856 die bestehende Organisation der Armen-Verwaltung nicht berühren, gilt die Ansbachsche Verordnung in der Bürgermeisterei Altenkirchen auch noch 1859 ([[Bachem 1859]], S. 148). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass herrschaftliche Beamte beim Verkauf oder Verpachtung herrschaftlicher Güter nicht mitbieten dürfen. ([[Hertel 1829]], S.178) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26.-27. Dezember''' - In Köln und Aachen wird ein Erdbeben vermerkt, das aber keine Schäden anrichtet. ([[Korth 1885]],S. 197-198) Es fällt auf, dass am 1.11.1755 ein großes Erdbeben Lissabon zerstörte. Vielleicht handelte es sich hier um ein Nachbeben. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1756==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden drei Silbermünzen in den Nennwerten 1/12 Reichstaler, 20 Kreuzer und 1 Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 181, Nr.71-73)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein Postreisender kann die Strecke Frankfurt-Köln zum Preis von 9 Gulden nutzen, zahlt (ab Frankfurt) bis Weyerbusch 7 Gulden, bis Gieleroth 5 Gulden, bis Freilingen 4 Gulden 20 Kreuzer ([[Eber 1756]], S. 157). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Der Raum  Aachen/Düren wird durch ein starkes Erdbeben mit schweren Gebäudeschäden erschüttert. ([[Pauls 1893]], S. 94) Es verursacht große Schäden linksrheinisch und wird rechtsrheinisch bis Frankfurt, Arnsberg und Paderborn wahrgenommen. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb) - Nach Meldungen aus Neuwied haben sich kurz nach 8 Uhr Erdstöße und nachfolgender Sturmwind auf dem ganzen Westerwald &amp;quot;mit vieler Heftigkeit verspüren lassen&amp;quot;, Schornsteine stürzten ein, Bäume wurden entwurzelt (Münchner Zeitungen Num. XXXIII, 26. Februar 1756, S. 130). Dieses Erdbeben ist das stärkste in Deutschland bekannte ([[Bork 2020]], S. 82). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. August''' - Preußische Truppen marschieren in Sachsen ein ([[Oncken/Heyck 1908]], S.317) und lösen damit den Siebenjährigen Krieg aus. Ansbach steht damit im Loyalitätskonflikt zwischen dem habsburgischen Kaiser und der preußischen Verwandtschaft. Vgl dazu [[Störkel 1995]] (S.60-64). Der Konflikt besteht auch zwischen dem Markgrafen, der die kaiserliche Partei ergreift, und dem Kronprinzen, der auf preußischer Seite steht. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1757==&lt;br /&gt;
:*  [[Bürgermeister]] ist Johann Gerhard Hasselbach. ([[Groß 1924]], S. 79) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Auf dem Schlossgelände entsteht ein Fruchtspeicher zur Aufnahme der Getreideabgaben der Bevölkerung. ([[Sommerfeld o. D.]], S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Der Reichstag beschließt den Reichskrieg gegen Preußen wegen dessen Einmarsch in Sachsen und fordert die Kreiskontingente an.([[Oncken/Heyck 1908]], S.319) Der Markgraf lässt für die kaiserliche Seite abstimmen. ([[Störkel 1995]], S. 62-63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - Preußen droht Ansbach Vergeltung wegen seiner reichstreuen Haltung an. ([[Störkel 1995]], S. 62/63)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. März''' - Ansbach schließt mit Frankreich einen Subsidienvertrag. ([[Störkel 1995]], S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''' ab März''' - Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen ist im [http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenjähriger_Krieg Siebenjährigen Krieg] Durchmarschgebiet für französische Truppen, die als Gegner Preußens auftreten. ([[Rausch 1921]], S.133-134; dazu auch [[Ramseger 1936]], S.19)  (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Eine dem Markgrafen angeratene Flucht nach Altenkirchen wird verworfen. ([[Störkel 1995]], S. 64)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Mai''' - Der Markgraf flüchtet vor preußischen Truppen, die auch in Ansbach einmarschieren, bis 16. Juni nach Würzburg. ([[Störkel 1995]], S.66)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Mit dem Tode des Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich übernimmt Markgraf Christian Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach die [[Landesherrschaft]]. ([[Barth 1795]], S. 334)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Auf den Tod des Landesherrn werden in der Münzstätte Schwabach zwei Silbermünzen zu 1/6 Taler und ein Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S.181, Nr. 75-76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Bis 1764 werden in der Münzstätte Altenkirchen für den neuen Landesherren noch Münzen geprägt. ([[Idelberger 1959]], S.69) (eb) Im Jahre 1757 wird  noch eine Kupfermünze zu 1/4 Stüber  geprägt (1758 nachgeprägt), sowie drei Silbermünzen zu 1 Kreuzer (nachgeprägt 1758), 12 Kreuzer (nachgeprägt 1758) und 1/6 Taler (nachgeprägt 1758) ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 22-23,25-26)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden für den neuen Landesherrn zwei Kupfermünzen zu 1 und 2 Pfennig, neun Silbermünzen in den Nennwerten  zu 1 Groschen, 1 Kreuzer (1760 nachgeprägt), 1/12 Reichstaler, 1/6 Reichstaler mit Brustbild, 1/6 Reichstaler mit Monogramm, 8 Gutegroschen, 2/3 Taler mit Hüftbild, 2/3 Taler mit Brustbild, 1 Reichstaler und 1 Golddukat geprägt. ([[Schön 2008a]], S.181-182, Nr. 77-78, 98, 81, A 82, 82-86)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1758==&lt;br /&gt;
:* Ausprägung einer Münze, die allerdings den Bestimmungen der Reichssatzung wegen ihres geringen Feingehalts nicht entsprach ([[Hanke 1988]], S.26) Es wird nicht berichtet, ob es sich um eine der Nachprägungen oder die einzige Neuprägung des Jahres zu 6 Kreuzer ([[Schön 2008a]], S.977, Nr. 24) handelte. (eb) Vgl. auch Eintrag unter 27. März 1760. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 3 Kreuzer, 4 Kreuzer (1759 nachgeprägt), 6 Kreuzer, zwei verschiedene Ausprägungen zu 1 Konventionstaler (davon der zweite 1759-60 zweimal nachgeprägt) und 1 Karolin in Gold geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 181-182, Nr. 87-90, 91-92)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der französische Herzog von Broglie hält den Westerwald besetzt. ([[Rausch 1921]], S. 134) Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 2, S. 20. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23./24. April''' - Auf Schloss Altenkirchen verstirbt in der Nacht vom 23./24. April die verwitwete Gräfin Sophia Florentina von Wied-Runkel (Neue Genalogisch-Historische Nachrichten von den Vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den Europpäischen Höfen zugetragen [...]. Der 106. Theil. Leipzig 1759, S. 923). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Ein französisches Kommando zählt die Frucht-, Heu- und Strohvorräte und die Viehbestände, Pferde und Fuhrwerke in allen Orten. ([[Ramseger 1936]], S.20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1759==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (1761-63 und 1765-1767 nachgeprägt),1 Kreuzer (1760-61 nachgeprägt), 10 Kreuzer, 20 Kreuzer und 1/2 Konventionstaler geprägt. ([[Schön 2008a]], S.183, Nr. 94-96, A 97, 91) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Sterbetalers des Burggrafen Georg Friedrich von Kichberg wird in der Münzstätte Altenkirchen geprägt.  ([[Sayn 1987]], S.147)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Altenkirchener Münzstätte stellt ihren Betrieb ein (wie die wiedischen Prägestätten in Dierdorf und Neuwied). Nur 1763/64 werden in Altenkirchen noch einige wenige Konventionsmünzen geprägt ([[Schneider 1979]], S. 73; [[Müller-Jahncke &amp;amp; Volz 1975]], S. 218f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Quirin Fritsch ist bis 1765 Münzunternehmer. ([[Schön 2008]], S. 304)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadtrechnung 1758/59 weist als gehaltene Stadtmärkte den Thomasmarkt (21.12.) und den Lichtmessmarkt (2.2.) aus ([[Groß 1924]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Es wird eine Neufassung der Zollordnung vorgenommen. ([[Heuber 1784]], S. 568-574). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab März''' - Es kommt zu Einquartierungen französischer Truppen des Herzogs von Broglie auch in Altenkirchen ([[Ramseger 1936]] S.19-21; [[Katzwinkel 1959]], S.35). Zwei französische Divisionen müssen mit täglich 7000 Rationen verpflegt werden. Kanzleidirektor Salzmann kann keine Verringerung der Fourageleistungen erwirken. ([[Rausch 1921]], S. 135) Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 3,1787, S. 25/26 und S.377. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Bürgermeister Johann Gerhard Hasselbach legt die Stadtrechnung vom 1. Mai 1758 bis 30.April 1759 vor. Darin enthalten sind Judenschutzgelder, die Callmann David, Joseph Moses und Salomon Mayer bezahlen. [[Haushalt 1758/1759]] ([[Groß 1924]], S.78-79)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Der Markgraf erinnert an die bestehenden Verbote, die Felder ganzjährig einzuzäunen, um das Wild abzuhalten.  ([[Markgraf 1759]], S. 1-2)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Eine Neufassung der Judenordnung bekräftigt einerseits den Schutz und andererseits die einschränkenden Regeln. ([[Heuber 1784]], S.268-282) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1760==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden fünf Silbermünzen in den Nennwerten zu 2 Kreuzer, 4 Kreuzer, 20 Kreuzer, 30 Kreuzer und 1/2 Konventionstaler geprägt.([[Schön 2008a]], S.183-184, Nr. 99-100, 97, 101-102)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. März''' - Kaiser Franz verfügt, dass die von der Altenkirchener Münzstätte - als &amp;quot;Hecken-Müntz&amp;quot; qualifiziert - mit zu geringem Gehalt ausgegebenen und im Umlauf befindlichen 1/6-Taler, 15-, 12- und 4-Kreuzer-Stücke aufgewechselt werden. Der dabei registrierte Schaden soll von Brandenburg-Onolzbach getragen werden. (http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66370213; Abbildungen der Münzen bei [[Anonymus 1760]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Die von [[Anonymus 1960]] gegebene Darstellung zu einem Staatsbesuch des Markgrafen bleibt noch hinsichtlich ihrer Quelle zu prüfen. Sie bezieht sich jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Staatsbesuch im Jahre 1741. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai bis Juli''' -  Die französischen Truppen bleiben im Westerwald ([[Rausch 1921]], S. 134); starke Durchmärsche von Mai bis Juli.  ([[Ramseger 1936]] S.19-21). Vgl. auch [[Lloyd 1785]], Band 4, 1789, S.327. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Im Anschluss an einen Kuraufenthalt in Bad Ems besucht die Markgräfin Friederike Caroline von Brandenburg-Ansbach die Stadt Altenkirchen; Aufenthalt vom 29. Juli bis 1. August ([[Schuhmann 1992]], S. 278f.; viele Details zur Ausgestaltung der Feierlichkeiten). Vgl. auch [[Braun 1909]]. Zu diesem Ereignis wird eine Medaille ausgegeben, die auf der Rückseite u.a. eine Ansicht Altenkirchens zeigt ([[Spies 1771]], S. 89-96; mit Abb. und Details zur feierlichen Ausgestaltung des Aufenthaltes der Landesherrin). Abb. der Medaille auch  in [[Brandenburg in Franken 2015]], S. 393. (ak) Vgl. auch ([[Rausch 1921]], S. 136-139). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Aus Hessen ziehen 16-18.000 Franzosen über Hachenburg und Altenkirchen Richtung Köln zum Niederrhein. ([[Ramseger 1936]], S.20)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Oktober''' - Der Markgraf erlässt eine Viehmarkt-Ordnung.  ([[Heuber 1784]], S. 459-461)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;Hansen, Joseph (Hg.): Quellen zur Geschichte des Rheinlandes im Zeitalter der französischen Revolution 1780-1801, 4 Bde, Bonn 1931-1938, Bd. 3 (1794-1797).&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1781==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach zwei neue Silbermünzen geprägt in den Nennwerten zu 5 Kreuzer und 20 Kreuzer (1782-85, 1787 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.185-186, Nr. 115, 119)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Ordnung für Sonn- und Festtage. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.850-51.) ([[Hertel 1829]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. März''' - Eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot des Einsatzes fremder Bauarbeiter wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.851-52.) ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. April''' - Es ergeht die Anordnung, dass jeder junge Ehemann im Laufe der ersten Jahre seiner Niederlassung 30 Erlen und 50 Pappeln oder Weiden zu pflanzen hat.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.852.) ([[Neu 1956]], S.155)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung, dass übermäßiger Aufwand bei Hochzeiten, Taufen und Begräbnissen vermieden werden soll.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.855-56.) ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Dezember''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot, das Neujahr mit Schüssen zu begrüßen. ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Verbot der Neujahrseinladung für Paten ausgesprochen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.856.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1782==&lt;br /&gt;
:* Franz Ludwig Cancrin(us) wird - evtl. im August - Fürstlich Brandenburgischer Kanzleidirektor in Altenkirchen. Schon 1783 folgt er, zwischenzeitlich in den Adelsstand erhoben, einem Ruf nach Russland, wo er Kaiserlich Russischer Kollegienrat in St. Petersburg wird. 1786-1793 hält er sich aus gesundheitlichen Gründen in Gießen auf, muss aber in dieser Zeit auch zumindest vorübergehend in Altenkirchen gelebt haben. In Altenkirchen schloss er ausweislich der Vorreden folgende Publikationen ab: 6. Mai 1783 ''Erste Gründe der Berg- und Salzwerkskunde. Neunter Theil. Erste Abtheilung. Frankfurt am Main 1784'', 14. März 1787 ''Geschichte und systematische Beschreibung der ... Bergwerke. Leipzig 1787'', 7. April 1787 ''Abhandlung von der Natur, und Einrichtung einer Bergbelehnung. In: Kleine technologische Werke. Erster Band. Giesen 1788''. Die umfangreiche Publikationstätigkeit Cancrins hat sich schon zu seinen Lebzeiten in einer beeindruckenden Werkliste niedergeschlagen ([[Homberger &amp;amp; Meusel 1796]], S. 541-544). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christoph Cramer, Kammerkommissar in der Altenkirchener Kanzlei, veröffentlicht zwei Kameralgutachten ([[Cramer 1782a]], [[Cramer 1782b]]), die sich mit Fragen der Güterzersplitterung in Realerbteilungsgebieten, der Abschaffung der Brache und des Anbaues neuer Futterkräuter beschäftigen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird eine neue Silbermünze zu 1 Pfennig geprägt (1783 nachgeprägt) ([[Schön 2008a]], S. 191, Nr. A 175)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als lutherischer Inspektor wird Johann Ferdinand Andreas Dörner, genannt Ziegler (* 19.1.1744 Ansbach) eingeführt, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. Er stirbt am 23.11 1807. ([[Sinemus 1933]], S.38-39) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Der Markgraf verbietet die Verheiratung von Ehebrechern. ([[Markgraf 1782]], S. 1-3)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Zum Rektor der Lateinschule (bis 1784) wird Johann Sebastian Horrer (* 3.8.1748 Petersaubach/Ansbach) ernannt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.68-70) vgl. auch [[Viehmeyer 1958]] (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Nach Protesten von Bürgern der Stadt seit 1779 verbietet der Markgraf für die Grafschaft die systematische Aufzeichnung aller wehrfähigen Männer, was die Grundlage von Aushebungen von Soldaten war. Damit wird das Recht von 1736 bestätigt, nur bei freiwilliger Meldung Soldaten zu werden. ([[Vierbuchen 1977]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Es ergeht die Anordnung, dass jeder Handwerker seine Lehrzeit einzuhalten hat, dann vom Meister losgesprochen wird und die Wanderjahre machen muss.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.865-66.) ([[Neu 1956]], S.168) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21.Oktober''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass die männliche Ehefähigkeit nicht vor dem 25. Lebensjahr genehmigt wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.866.) ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1783==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird eine neue Silbermünze zu 1 Pfennig geprägt (1784-1791 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.191, Nr.176)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verwaltung der Grafschaft ist zum [[Kanzleidirektorium]] mit mehreren Hofräten, Sekretären, Registratoren und Kanzlisten angewachsen. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Georg Friedrich Christoph Cramer ist Kanzleirat in Altenkirchen. ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Es ergeht eine Verordnung gegen die öffentliche Völlerei und Streitlust.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.866-67.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Es wird das Verbot des Ausnehmens von Vogelnestern ausgesprochen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.868.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Es beginnt ein Verfahren der Abstimmung um den Zustand des Obertores, das sich bis August 1787 hinzieht. ([[Friedhoff 2021]], S.23-24)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni''' - Der kinderlos gebliebene Markgraf Alexander schließt einen Staatsvertrag mit seinem Vetter König Georg III. von Großbritannien über die Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Gegen Zahlung von 60.000 Reichsthalern wird Großbritannien der Mitbesitz eingeräumt sowie die Erbfolge geregelt. Der Markgraf behält sich die Hoheitsrechte auf die Grafschaft zu Lebzeiten vor. Die Angaben von [[Dahlhoff 1874]] hierzu sind ungenau. ([[Gensicke 1958]], S. 344 sowie [[Schuhmann 1992]], S. 279; [[Bartolosch 2023]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Es ergeht eine Anordnung zum Straßenbau für jeden Hof- und Gutsbesitzer.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.868-69.) (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' -  Der britische Legationsrat Diedrich Heinrich Ompteda nimmt im Beisein des Gouverneurs von Pöllnitz im Schloss die Huldigung der Untertanen an das Haus Braunschweig-Lüneburg entgegen. Eine Besitzergreifung durch Großbritannien hat dann nicht stattgefunden. ([[Dahlhoff 1874]], S.41) (eb) - '''Korrektur''': Mit der in Altenkirchen stattfindenden Huldigung für den britischen König, entgegengenommen vom britischen Rat Ompteda, wird Großbritannien der Mitbesitz der Grafschaft Sayn-Altenkirchen gemäß dem Vertrag vom 23. Juni 1783 eingeräumt. Das aus demselben Vertrag resultierende Erbrecht hat Großbritannien 1791 nicht in Anspruch genommen. ([[Gensicke 1958]], S. 344; [[Schuhmann 1992]], S. 279) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Es ergeht eine Sonn- und Feiertagsordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.870-71.)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Eine Tollwutverordnung wird erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Eine Schulordnung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen trifft Regelungen für die Stadtschule Altenkirchen und die Kirchspielsschulen; u. a. sollen die Kinder die Schule vom 6.-14. Lebensjahr besuchen. ([[Jacobson 1844a]], S. 547-48) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht eine Anordnung, dass die Kinder der herrschaftlichen Beamten das zu gründende Gymnasium inferoris in Altenkirchen besuchen sollen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1784==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein neuer Konventionstaler geprägt (1785 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.192, Nr.177)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der ''Altenkirchener Hammer'' wird gegründet; nähere Angaben bei [[Cramer 1805]] (S. 140-142, § 98). Gegenüber anderen abweichenden Datierungen (vgl. Angaben zu 1786) scheinen Cramers Angaben die zuverlässigeren zu sein. [[Bartolosch 1998]] und [[Bartolosch 2009]] (S.236-239) nimmt an, dass die Baumaßnahmen in mehreren Abschnitten realisiert wurden und daher der Zeitraum 1784-1786 als Gesamtbauzeit zu werten ist; dort auch Ansicht und Grundrisse der Anlage, gefertigt 1787 von F. A. Büsgen.(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot der Anwerbung von Soldaten für die Niederlande. Eigene Untertanen werden angehalten, fremde Untertanen an die preußische Armee übergeben. ([[Rausch 1921]], S.145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;pastor primarius&amp;quot; in Altenkirchen versieht die Aufgaben eines reformierten Inspektors  ([[Gensicke 1961]], S.8) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das 1. Heft von ''Mahlerische Reise am Niederrhein. Merkwürdigkeiten der Natur und Kunst aus den Gegenden des Niederrheins'' von Bernhard Constantin von [[Schönebeck 1785]] erscheint, das 2. Heft 1785, das 3. Heft 1789. ([[Schäfer 1979]], S. 90); Auszug aus Heft 2, S.54-59 auch abgedruckt bei ([[Troßbach 1991]], S. 425-429) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar'''- Das Gymnasium inferioris wird eröffnet. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.34-38) (eb) - ''siehe aber auch '''8. Februar''' und '''23. Februar 1784'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass Minderjärigen weder Geld noch Ware geborgt werden darf. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873-74.) (eb) ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Das Rektorat (gegründet als Lateinschule [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/1701_-_1720#1702 1702]) wird zu einem &amp;quot;Gymnasium inferioris&amp;quot; erweitert.  [[Viehmeyer 1959]], S. 50) (eb)  - ''siehe aber auch '''9. Januar''' und '''23. Februar 1784'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Markgraf Christian Friedrich Alexander zu Brandenburg-Onolzbach begründet das Gymnasium inferius. ([[Krämer 1992]], S. 155). (sts)  - ''siehe aber auch '''9. Januar''' und '''8. Februar 1784''''' - Ohne ein genaues Datum anzugeben, teilen zeitgenössische Quellen mit, das Gymnasium inferius habe 3 Klassen umfasst (Allgemeines Verzeichniß neuer Bücher mit kurzen Anmerkungen. Nebst einem gelehrten Anzeiger. Achten Bandes I. Stück, Leipzig 1784, S. 316) bzw. als Rektor sei Johann Sebastian Horrer bestellt (Archiv für die ausübende Erziehungskunst. Zwölfter Theil oder VI. Band zweyter Theil. Gießen und Marburg 1784, S. 298). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Die Erzbischöfliche Behörde erteilt auf sieben Jahre die Genehmigung, in einem Zimmer des Schlosses katholischen Gottesdienst zu zelebrieren. Die erste Messe seit der Reformation in Altenkirchen findet noch im selben Jahr statt. ([[Wirtz 1927]], S. 223)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Tabakrauchen in den Straßen und in der Nähe von Gebäuden ist verboten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.874.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - ''9. May ging durch Cölln eine Colonie von 70 Menschen, aus Altenkirchen im Anspachischen, nach America, wobey Kinder und schwangere Weiber sich befanden; ...'' (Journal von und für Deutschland 1784. Supplement zum ersten Jahrgange, S. 3). Ob diese Auswanderer tatsächlich alle aus der Stadt Altenkirchen aufbrachen oder ob sie vielleicht aus verschiedenen Orten der Grafschaft Sayn-Altenkirchen stammten, bleibt zu klären. Diese Ereignisse müssen jedenfalls die Verordnung gegen unerlaubte Auswanderung vom 1.10.1784 veranlasst haben. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Der Markgraf verbietet die Bestattung in Kirchenräumen. ([[Markgraf 1789]], S. 4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Es beginnt eine mehrwöchige Diskussion um den Abbruch des Untertores, an das sich die Privilegierte Apotheke anlehnt, die schließlich im Juli abgelehnt wird. ([[Friedhoff 2021]], S. 21-22)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung gegen die unerlaubte Auswanderung, die den Verlust des Wiedereinreiseanspruchs und den Vermögenseinzug nach sich zieht. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.874-75.) Vgl.dazu den Eintrag vom 9. Mai. (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' -  Eine Brandschaden-Versicherung wird zum 1. Januar 1785 eingeführt.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.875.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass Metzgerhunde immer Maulkörbe tragen sollen. ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - Der erste katholische Gottesdienst in Altenkirchen seit der Einführung der Reformation wird in der Stadt abgehalten. Nachdem ein Versuch gescheitert war, durch Mitbenutzung der evangelischen Kirche den Katholiken einen Gottesdienstraum zur Verfügung zu stellen, stellte Gouverneur von Pöllnitz einen Raum im Schloß zur Verfügung, für den die erzbischöfliche Genehmigung erteilt wurde. ([[Wirtz 1927]], S.221-223)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Die Ansbachsche Schulordnung wird erlassen. ([[Groh 1962]], S.78-79) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1785==&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' -  Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Beschränkung des Luxus unter herrschaftlichen Beamten. ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Der Markgraf ordnet an, dass Verlobungen nur mit elterlicher Erlaubnis stattfinden dürfen.  ([[Markgraf 1785]], S.1-3)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' - Der  Administrationsrat bewilligt 2 Carolinen, um für den Scharfrichter Franz Koch ein gutes Schwert zu beschaffen. ([[Rausch 1921]], S.73) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Zum Rektor der Lateinschule (bis 1789) wird Henrich Wilhelm Christian Schmeisser (* 25.7.1758 Altenkirchen) ernannt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7.-9. November''' - Von den aus den Niederlanden nach Deutschland zurückziehenden &amp;quot;Kriegsvölkern&amp;quot; sollen 3 Divisionen Kubergischer Husaren den Weg über den Westerwald wie folgt nehmen: 7.11. Ankunft in Weyerbusch, 8.11. Rasttag, 9.11. Weitermarsch auf Freilingen (Mannheimer Zeitung Num. CXXXIII, 5. Nov. 1785). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1786==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird als letzte neue Münze für Brandenburg-Ansbach eine Silbermünze zu 2 1/2 Kreuzer geprägt. ([[Schön 2008a]], S.192, Nr. 178)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen hat drei Markttage: Mittwoch nach Dreikönige, am ersten Montag im August und am Montag auf Simon Juda; diese Regelung besteht auch 1791. (Kurfürstlich-Trierischer Land-Kalender auf das Jahr 1786. Koblenz. [...]auf das Jahr Christi 1791. Koblenz) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Gründung des &amp;quot;Altenkirchener Hammers&amp;quot; durch Jakob Büsgen und J. H. Bender zur Stabeisenproduktion ([[Haas 1963]], S.30) ''Ergänzung'': Nach ([[Neu 1956]] (S.159) fand die Gründung bereits 1784 statt; auch bei [[Klein 1926]] (S. 88) auf 1784 datiert.(eb) - [[Eversmann 1804]] (S. 177-179) gibt das Werk als 1785 erbaut an, zunächst aus zwei Großfeuern unter einem Dach und einem Reckhammer bestehend, 1803 um einen zweiten Reckhammer erweitert. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Hochzeitsfeiern dürfen nur an einem Tag abgehalten werden. ([[Sinemus 1933]], S.241) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Durch den Tod Friedrichs des Großen wird Friedrich Wilhelm II. preußischer König.  ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.387)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Es ergeht ein Ansbachsches Verbot des Glücksspiels. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.877.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1787==&lt;br /&gt;
:* Nach einer Aufstellung zur Feuerversicherung zählen zur Stadt Altenkirchen 112 Haushaltungen, zu Dieperzen und Honneroth 5 Haushaltungen und zu Leuzbach und Bergenhausen 14 Haushaltungen. ([[Fabricius 1898]], S. 363) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Witwer oder Witwen dürfen nur heiraten, wenn vorher für die Kinder aus der vorigen Ehe ein Vermögensverzeichnis angelegt ist. ([[Sinemus 1933]], S.241) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die preußische Anwerbung von Soldaten wird zugelassen. ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Nach einem Tagebucheintrag des Freiherrn vom Stein zum Altenstein beginnt mit dem Besuch der 37jährigen englischen Lady Craven in Triesdorf eine Liaison des 51jährigen Markgrafen, der bis zum 18.2.1791 noch verheiratet ist. ([[Störkel 1995]], S. 222 und S. 243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. August''' - Die Arbeiten am Obertor beginnen, die seit 1783 diskutiert wurden. ([[Friedhoff 2021]], S.24)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot des Lotteriespiels. ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1788==&lt;br /&gt;
:* In der Marktstraße wird durch ein Brandtor ein Zugang zum Mühlengraben geschaffen. ([[Käppele 1983]], S.189) (eb) Das Tor befand sich am Hasselbachschen Hof und führte zum Quengelweiher. ([[Rausch 1921]], S.55) (bw) Der von ([[Käppele 1983]], S.85) als 12. Turm benannte Bürgerturm wurde durch einen Umbau als Gefängnisbau geplant, dessen Fertigstellung nicht belegt ist. ([[Friedhoff 2021]], S. 24-26)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Hannover erscheint die &amp;quot;Statistische Beschreibung der Gr. Sayn-Altenkirchen&amp;quot; ([[Statistische Beschreibung 1788]]). Sie enthält u. a. eine kritische Beschreibung der Behördenorganisation (z. B.: &amp;quot;Die Canzley zu Altenkirchen aber ist in besonders schlechter Verfassung.&amp;quot;, S. 728). Gegen diese Einschätzungen wendet sich [[Cramer 1805]] (S. 2-6, Anm. 2). Auch [[Canzler 1792]] referiert die Statistische Beschreibung kritisch, ergänzt sie sogar. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Der Markgraf erlässt ein Verbot, ohne Genehmigung Wald zu roden oder neu anzulegen. ([[Markgraf 1788]], S.1-10)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Es ergeht die Ansbachsche Trauer- und Begräbnis-Ordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.878-79.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - Aus Altenkirchen wird die Feuerspritze zum Großbrand im 3 Stunden entfernten Wissen gebracht; deren Einsatz schreibt man es zu, dass noch acht Häuser gerettet werden können (Augspurgische Ordinari Postzeitung Nr. 248, 15. Okt. 1788). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1789==&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' -Der Markgraf erlässt eine Trauerordnung, mit der Beschränkungen beim Aufwand für Trauerkleidung und Trauerfeiern ausgesprochen werden. ([[Markgraf 1789]], S. 1-8)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Rektor der Lateinschule (bis 1794) wird Johann Gustav Karl Ebhardt (* 23.7.1753 Bendorf) [[Pfarrer]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Es wird ein Verbot der Abgabe von Getränken in Gastwirtschaften auf Pump ausgesprochen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.880.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. September''' - Der Markgraf wiederholt die schon 1771 ausgesprochenen Beschränkungen des Getreidehandels wegen der zu beobachtenden Wirkungen auf die Preise. ([[Markgraf 1789 a]], S. 1-4) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Der Niederrheinisch-Westfälische Reichskreis veröffentlicht eine Drohung an die Untertanen,  ''von aller Gewalt, Bewaffnung, Zusammenlaufen und ruhestörenden Unternehmungen abzustehen'', die als ein Übergreifen der revolutionären Ereignisse aus Frankreich zu deuten sind. ([[Lukis 1996]], S.11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1790==&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' -  Die Anstellung Hardenbergs als Minister und Geheimer Rat in Ansbach-Bayreuth wird vom Markgrafen genehmigt ([[Stamm-Kuhlmann 2000]], S.204) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' -  Hardenberg tritt seinen Dienst in Ansbach an. ([[Stamm-Kuhlmann 2000]], S.205-208) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1791==&lt;br /&gt;
:* Neben dem Schloss zählen 122 Häuser zur Stadt Altenkirchen. &amp;quot;Das Städtchen ist nach alter Art gebaut.&amp;quot;  Es folgen nähere Angaben zur Behördenorganisation. ([[Canzler 1792]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - In einem Geheimvertrag zwischen König Friedrich Wilhelm II. von Preußen und Markgraf Karl Alexander, in dessen Verhandlungen Lady Craven, nicht jedoch Hardenberg einbezogen wird, wird die Abdankung des Markgrafen und damit die vorzeitige Einverleibung der Markgraftschaften Ansbach-Bayreuth in Preußen vorbereitet. ([[Thielen 1967]], S.61)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Durch den Tod der Markgräfin wird der Markgraf frei für eine legitime Beziehung zu Lady Craven.  ([[Störkel 1995]], S.243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Karl Alexander betraut Hardenberg für die Zeit seiner Abwesenheit mit der Regierung der Markgraftschaften.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.881.) ([[Thielen 1967]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Der Tod von Lord Craven gibt auch Lady Craven für eine legitime Beziehung zum Markgrafen frei. ([[Störkel 1995]], S. 257)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Nach Erhalt der Nachricht vom Tod Lord Cravens heiratet der Markgraf in Lissabon Lady Craven, die damit zur letzten Gräfin  von Altenkirchen wird. ([[Störkel 1995]], S. 257) Vgl. auch [[Seelbach, K. 2001]], S.310-313.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Dezember''' - Karl Alexander erhält in Bordeaux die Papiere zugestellt, nach deren Unterschrift er endgültig zu Gunsten Preußens auf die Markgrafschaften gegen eine Jahresrente von 300 000 Gulden, dabei 33 570 Gulden von Sayn-Altenkirchen verzichtet. Dieses wird auf seine Lebenszeit unter preußische Verwaltung gestellt. ([[Störkel 1995]], S.257)  Die Unterzeichnung hat tatsächlich wohl erst am 28.1.1792 in Bristol stattgefunden . ([[Störkel 1995]], S. 269, Anmerkung 45) ([[Landesherrschaft]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1792==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen drei Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (bis 1796 jährlich nachgeprägt), 1 Kreuzer (1793-94 nachgeprägt), 2/3 Taler (1794 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 149-50, 152)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die regelmäßige Postverbindung von Frankfurt nach Köln geht zweimal am Tag von Wahlrod kommend über Gieleroth nach Weyerbusch. Altenkirchen wird nicht angefahren. ([[Neues genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch.- 1792]], S.53 der Zusätze)  (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt letztmalig der Aufbau des Hochgerichts am Galgenberg in Helmenzen. ([[Hanke 1988]], S.40) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Preußen ergreift Besitz in Sayn-Altenkirchen. ([[Gensicke 1958]], S. 344) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Hardenberg legt einen Rechenschaftsbericht über seine Verwaltung in Ansbach-Bayreuth in zwei Denkschriften vor. (Die erste abgedruckt bei Hans [[Haussherr 1963]], S.225-240; die zweite bei Leopold von Ranke Bd.I,1877,S.125-) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Hardenberg wird zum preußischen Kabinettsminister ernannt, mit allen fränkischen Geschäften unter der Leitung des Kabinettsministeriums betraut. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Hardenberg trifft in Franken ein und vollzieht die Besitzergreifung für Preußen ([[Thielen 1967]],S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Der preußische König lässt Hardenberg die Huldigung der fürstlichen Beamten vornehmen. ([[Barth 1795]], S. 338) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Es werden Pressebeschränkungen eingeführt. ([[Meyer 1904]], S.27 – dort auch Wortlaut der Verfügung) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Februar''' - Es ergeht die Rechnungsinstruktion. (R. 44 C.Fin.Dep.168 vgl. [[Hartung 1906]], S.172-173) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Mit der Kriegserklärung Frankreichs an Österreich beginnt der 1. Koalitionskrieg ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.494)    (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Juli'''  - Eine Verordnung zum Umtausch von rheinischen Gulden, preußischer Kurantmark und französischen Laubtalern wird erlassen. ([[Hartung 1906]],  S.202-203) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. November''' - Wildpretabtragsgelder werden eingeführt. (Immediatbericht Hardenberg R. 96, 254 A.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1793==&lt;br /&gt;
:* Die Rektorenstelle der Lateinschule verwaltet der Prorektor Johann Friedrich Wilhelm Ebhardt (* 5.6.1770 Gebhardshain) bis zu seinem Tod am 14.2.1796. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.71) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Der Geschäftsgang für das Ministerium  in Ansbach-Bayreuth wird geregelt. (Erlaß Hardenbergs 3.5.1793 (R.44 C. Best.Dep.57) zitiert nach [[Hartung 1906]], S.67). Es kommt damit zum Bruch mit dem Kollegialprinzip. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1794==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu 3 Kreuzer (bis 1797 jährlich nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 151) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* der Die Verpflichtung, den königlichen Truppen Wohnung und Verpflegung zu gewähren, wird aufgehoben. Stattdessen werden „Servis- und Fouragegeldern“ erhoben. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Verbot der Anwerbung von Soldaten in niederländische Dienste wird wiederholt, die Anwerbung für die preußische Armee ausdrücklich erlaubt. ([[Rausch 1921]], S. 145) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen findet die zwölfköpfige französische Emigrantenfamilie des Fontaines de Preux Aufnahme im Hause von Lukas Neuhoff. ([[Wirtz 1927]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Der Kaiserlich-österreichische Kriegskommissar in Altenkirchen lässt im Schloss ein Kriegslazarett (bis 1797) einrichten ([[Rausch 1921]], S.196) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Winter''' - Der Rhein bildet die Grenze zwischen den französischen Revolutionsarmeen und der österreichischen Niederrheinarmee ([[Kirch 1931]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. und 4. November''' - Kaiserliche Regimenter marschieren durch Birnbach und Altenkirchen in ihre Winterquartiere. ([[Redlich 1895]], S. 118) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - Das Fränkische Departement Hardenbergs wird dem König direkt unterstellt. ([[Thielen 1967]], S.71) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. bis 27. November''' - Kaiserliche Regimenter marschieren durch Birnbach und Altenkirchen in ihre Winterquartiere. ([[Redlich 1895]] S. 120) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1795==&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Unterzeichnung des Friedens von Basel erfolgt. ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.503) (eb) - Eine am selben Tag abgeschlossene und unterzeichnete &amp;quot;Besondere Konvention zwischen Frankreich und dem Könige von Preußen wegen einer NeutralitätsLinie&amp;quot; bezieht ausdrücklich die gesamte Grafschaft Sayn-Altenkirchen ein, obwohl deren Territorium zum Teil außerhalb der Neutralitätslinie liegt, die im Wesentlichen durch Orte entlang der großen Heerstraßen bezeichnet ist. Das Abkommen sichert ohnehin den Truppen der Republik Frankreich, Österreichs und Reichstruppen freie Passage auf der Hohen Straße zu. Der Inhalt des Abkommens wird am 17. Mai 1795 publik, vgl. Schwäbischer Merkur Nro. 78, 17. Mai 1795. Das Separatabkommen und daraus resultierende Erklärungen Preußens werden auch andernorts schon im Mai 1795 publiziert, vgl. Politisches Journal nebst Anzeige von gelehrten und andern Sachen, Jahrgang 1795, Erster Band, Fünftes Stück, Mai 1795, S. 455-464. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Alexander von Humboldt wird Oberbergrat in Ansbach-Bayreuth (Imm. Ber. Hardenb.21.4.1795 (R. 96, 254 A)) Vgl. auch ([[Langenbach 2002]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Es wird ein geheimes Zusatzabkommen zum Baseler Frieden geschlosen. Eine Demarkationslinie zwischen Duisburg, Altenkirchen, Limburg und  Darmstadt neutralisiert die Gebiete östlich des Rheins. (Dankadresse der Bewohner des Amtes Friedewald  an Hardenberg – Antwort von Hardenberg abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.202-203.) Diese Gebiete sollten so vor dem französischen Zugriff geschützt werden, womit Sayn-Altenkirchen einbezogen war, allerdings  wurden Durchmarschrechte auf den Hauptwegen gewährt. ([[Thielen 1967]], S.75 – vgl. Art.1,4 und 5 bei Helmut Rönnefarth: Konferenzen und Verträge.- Teil II, 3.Band, 2.Auflage Würzburg 1958, S.213-214) (eb) '''Zu prüfen''': In verschiedenen gedruckten Karten mit Darstellung der Neutralitätslinie wird der 17. Mai 1795 als Datum des Abkommens angegeben. Möglicherweise ist dabei das Datum des Bekanntwerdens der Vereinbarung als Datum des Abschlusses angenommen worden; vgl. Eintrag zum 5. April 1795. Möglicherweise geht das Datum auch auf die Neutralitätserklärung zurück, die der Westfälische Kreis, Ober- und Niedersachsen, Franken, die Oberpfalz, Hesse-Kassel und Hessen-Darmstadt am 17. Mai 1795 abgaben, dabei aber eine von der französisch-preußischen abweichende Neutralitätslinie festlegten. Dass Preußen einbezogene Gebiete vor französischem Zugriff schützen wollte, ist gewiss eine verklärende Darstellung zu den Motiven. Preußen stellte sich außerhalb des Reichsverbandes.(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' – Es ergeht die Rechnungsinstruktion.  (R. 44 C. Fin.Dep.231; [[Hartung 1906]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Ein Organisationspatent für Ansbach-Bayreuth wird erlassen.([[Thielen 1967]], S.78; gedruckt in: Novum Corpus Prussico-Brandenburgensium IX, 2565). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Es ergeht eine Kabinettsordre als Bestätigung dieses Patents. ([[Haussherr 1963]], S.190) (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' Der französische General Kleber ([[Kirch 1931]], S.6) überschreitet (1. franz.Vormarsch) bei Düsseldorf  den Rhein. (eb) - Eine gut lesbare übersichtliche Darstellung zu den Truppendurchzügen im Westerwald in den Jahren 1795-1797 findet sich bei [[Menneking 1996]]. Vgl. auch [[Bassier 2016]], der zudem nachdrücklich auf die fatalen Auswirkungen des neuen Versorgungswesens verweist, das die Armeen praktizieren. Der von allen Konfliktparteien vorgenommene Wechsel vom Magazinwesen zum Requirierungssystem belastete die Bewohner des Westerwaldes über alle Maßen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September'''&lt;br /&gt;
:* General Kleber wirft die Österreicher am Kaesberg bei Uckerath zurück. ([[Zimmermann 1933]], S.30-62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. September''': Nachdem der französische General Jourdan bei Neuwied den Rhein überschritten hat, stößt die frz. Kavallerie bis Dierdorf vor. Vom 18. September bis zum 17. Oktober belagern die frz. Truppen die Festung Ehrenbreitstein ([[Bassier 2016]], S. 125). (ak) Jourdan durchquert den Westerwald und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - erzwingt den Lahnübergang bei Diez. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Oktober''' - 1. franz.Rückzug Jourdans durch den Westerwald. (Eine Übersicht über das in einigen Dörfern im September und Oktober im Kriegsjahr 1795 abhanden gekommene Vieh bei ([[Sommerfeld o.D.]], S.62.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Ein in Kirn geschlossener Waffenstillstandsvertrag zwischen Österreichern und Franzosen gilt für fünf Monate. ([[Kirch 1931]], S.7; [[Bassier 2016]], S. 125) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1796==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen  eine Silbermünze im  Nennwert zu 1 Pfennig (1797 nachgeprägt).  ([[Schön 2008a]], S. 220, Brandenburg-Bayreuth Nr. 153)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Das preußische Allgemeine Landrecht nebst der Gerichtsordnung wird in Preußen eingeführt. (In Ansbach-Bayreuth wurde es offenbar parallel vorbereitet; ([[Hartung 1906]], S.103) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''März''' - Johann Jakob Albrecht tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule (bis 1808) an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.39) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. März''' - Das Kantonreglement wird eingeführt. (In Ansbach-Bayreuth wurde es offenbar parallel vorbereitet. ([[Hartung 1906]], S.103) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Mai''' - Österreich kündigt den Waffenstillstand auf. ([[Rausch 1921]], S.197)(eb). Nach [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S. 23) beziehen die Österreicher und Franzosen ihre Schlachtpositionen am 30. und 31. Mai. Zwischen Altenkirchen, Hachenburg und Dierdorf stehen 7187 österreichische Infanteristen und 2318 Reiter. ([[Erzherzog Carl 1813]], Band II, S. 26) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Kleber wirft von Düsseldorf kommend (2. franz. Vormarsch) die Österreicher in den Westerwald zurück. ([[Kirch 1931]], S.8); vgl. auch [[Rausch 1921]], S.198) Nach [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S.51) erfolgte der kaiserliche Rückzug auf Altenkirchen befehlsgemäß. (eb) - '''Ergänzung''': Aufruf von General Kleber an die Bewohner der rechten Rheinseite ([[Hansen]], S. 799) (sts); Klebers Aufruf findet sich abgedruckt in der Augsburgischen Ordinären Zeitung Nr. 145 vom 18. Juni 1796, S. 584f. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Juni''' - Die Schlacht bei Altenkirchen (Haas, Emil: Der Westerwald als militärisches Operationsgebiet.- In: [[Kirch 1931]],S.17-23) endet mit Sieg der Franzosen. (Eintrag im Kirchenbuch der evangelischen Kirchengemeinde – abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.202), der  später auch auf dem Arc de Triomphe in Paris festgehalten  wurde. (vgl. auch  [[Fritzsche 1999]], S.216-218, darin zitiert aus Johann Breusing: Rechnung über Einnahme und Ausgab Geld des Kirchspiel Altenkirchen vom 1. Juni 1796 bis Ultimo may 1797 im Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen). Eine frühe Darstellung der militärischen Operationen findet sich bei [[Maier 1809]], S. 70-71. Eine Darstellung aus kaiserlicher Sicht findet sich bei [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S.58-61). Eine ausführliche Darstellung der Schlacht auch im Stadtgebiet bei [[Neu 1956]], (S.105-107), sowie bei [[Bleibtreu 1834]], S. 324-330, in jüngerer Zeit bei [[Schneider 2011]] S. 187-189.  Zu Truppenstärken und Verlusten sowie zu den Folgen der Schlacht Angaben bei [[Bassier 2016]], S. 126-127. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Die bis an die Lahn vorgerückten französischen Truppen werden von den Österreichern wieder durch den Westerwald zurückgedrängt. ([[Kirch 1931]], S.9; [[Bassier 2016]], S. 128) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - Der österreichische General Kray findet mit seiner Vorhut von 18 000 Mann Altenkirchen von den Franzosen verlassen vor. ([[Jomini 1841]], S.383)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juni''' - Es kommt zum Gefecht bei Kircheib und Uckerath. (Haas, Emil In: [[Kirch 1931]],S.24-31; [[Bassier 2016]], S. 128). Die Franzosen ziehen sich über die Sieg zurück. (2. franz. Rückzug) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Eine erneute französische Offensive von Düsseldorf und Neuwied aus drängt die Österreicher wieder südlich über die Lahn zurück. (3. franz. Vormarsch) Eine Darstellung der Abläufe findet sich bei [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II., S. 193-201). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die französischen Truppen erreichen wieder Altenkirchen. ([[Erzherzog Carl 1813]], Bd. II, S.197)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Ein Ausfuhrverbot von Holz und Kohlen in Nassau-Oranische Gebiete wird eingeführt. ([[Hertel 1829]], S.179) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Die Berliner Verträge ([[Steffens 1953]]) mit Frankreich revidieren gegen den Willen Hardenbergs den Baseler Vertrag: die Demarkationslinie wird weit vom Rhein zurückgezogen; Sayn-Altenkirchen liegt jetzt  außerhalb dieser von Hardenberg gedachten Schutzzone. ([[Haussherr 1963]], S.188 und [[Thielen 1967]], S.91)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Der Sieg der Österreicher bei Würzburg zwingt die Franzosen zum Rückzug über den Rhein. ([[Haussherr 1963]], S.206)   (eb)         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - &amp;quot;2 Bat. u. 1 Escad.&amp;quot; werden zur Sicherung Altenkirchens nach Altenkirchen verlegt ([[Sayn 1992]], S. 146). (sts) Die Abläufe aus kaiserlicher Sicht stellt [[Erzherzog Carl 1813]] (Band III, S.205-207) dar. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Beim Rückzug der Franzosen hinter den Rhein kommt es bei Höchstenbach zum Gefecht (Haas, Emil In: [[Kirch 1931]], S.32-38), bei dem General Francois Severin Marceau tödlich verwundet wird. (3. franz. Rückzug) (eb) - '''Ergänzung''': Laut [[Sayn 1992]] (S. 146) wurde Marceau morgens gegen 11 Uhr verwundet. Gegen 16 Uhr wird er zum preußischen Gouverneur in Altenkirchen gebracht; gegen 19 Uhr fand eine erste Untersuchung statt. (sts) Die vorstehende zeitliche Einordnung der Vorgänge findet keine Bestätigung in den Erinnerungen des behandelnden Arztes Meyer (s. u.). (ak) (Abdruck von Übersetzungen des letzten Briefes von Marceau vom 18.9. und eines Berichts seines Adjutanten vom 21.9. aus den Archives historiques, Ministere de Guerre) (eb) - Sowohl zu den Ereignissen vom 17.-19. September 1796 als auch zur Errichtung des Denkmals 1797 nahe Höchstenbach kenntnisreiche Nachträge in einem Artikel der Kölnischen Zeitung Nr. 264, 21.09.1838. Kreis-Chirurg Meyer teilte seine Erinnerungen an die Behandlung Marceaus einem Freund mit, der sie in der Kölnischen Zeitung Nro. 280, 07.10.1838, veröffentlichte. - Eine die bisherige Überlieferung umfassend sichtende und auch gut bebilderte Darstellung zu den Ereignissen um Marceaus Tod liefert [[Charon 2024]], S. 155-172. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Der auf den Tod verwundete General Marceau stirbt im Gouvernementsgebäude, nicht im österreichischen Lazarett, das in den Schlossgebäuden betrieben wird. Für die frühe Rezeption der Ereignisse um Marceaus Tod ist die vom Publizisten und Reichstagsabgeordneten Karl Braun gelieferte Darstellung immer noch lesenswert (vgl. [[Braun 1870]]). Die Augsburgische Ordinäre Zeitung Nr. 236 vom 7. Okt. 1796 vermeldet, gestützt auf Nachrichten aus Wien vom 29. September 1796, Marceaus Tod eher beiläufig. (ak) - In den Schlossgebäuden ist das Lazarett der Österreicher mit bis zu 714 Verwundeten, 52 Offizieren, 42 Feldscheren [= Wundärzten] und 100 Soldaten belegt ([[Sayn 1992]], S. 145). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Nach der Ausdehnung der Steuerpflicht auf alle Untertanen wird die Verpflichtung neu geordnet, für die Soldaten Unterkunft und Verpflegung aufzubringen (Servis- und Fourage-Reglement). ([[Hartung 1906]], S.167)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1797==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu  6 Kreuzer  geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 210, Brandenburg-Bayreuth Nr. 154)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Addreß-Buch für die Königlich-Preußischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth 1798  verzeichnet die Mitglieder der Regierung der Reichs-Grafschaft Sayn-Altenkirchen in Ansbach und das Personal in Altenkirchen. [[Hochfürstlich Brandenburg-Saynisches Administrations-Raths-Collegium]] ([[Adreßbuch Ansbach-Bayreuth]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' -  Es ergeht die Instruktion für die Kreisdirektorien und Ämter. (Instruktion vom 12.4.1797 (R.44 C. Best.Dep.713a). Vgl. auch [[Hartung 1906]], S.92)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Es ergeht ein Stempelgesetz, durch das offizielle Dokumente mit einer Steuer belegt werden. ([[Hartung 1906]], S. 194) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - (4. franz. Vormarsch) Während die Österreicher noch auf Verhandlungen setzen, rücken frz. Truppen erneut Richtung Westerwald vor, stehen schon in der Nacht zum 17. April in Hennef und setzen am Morgen des 18. April bei Neuwied auf die rechte Rheinseite über. Gefechte bei Dierdorf (18. April) und bei Kirburg (19. April). Allein um Altenkirchen stehen die Österreicher mit 5.335 Soldaten, müssen sich aber vollständig aus dem Westerwald zurückziehen. Der linke Flügel der frz. Streitkräfte unter General Championnet rückt mit mind. 16.000 Soldaten über Altenkirchen vor ([[Bassier 2016]], S. 133-147; [[Maier 1809]], S. 422-424). Die militärischen Operationen im April 1797 sind bislang unzureichend eingeordnet (Haas, Emil: In: [[Kirch 1931]],S.38-43)  oder in falsche Zusammenhänge gestellt worden (angeblicher Aufruf von General Kleber an die Bewohner der rechten Rheinseite – abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.201; dazu Richtigstellung bei [[Rudersdorf 1998]], S. 231, Anm. 8), [[Hansen 1935]], S. 799). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Der Friede von Leoben bringt ein Ende der Kampfhandlungen am Rhein. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.20-21)(eb). General Hoche kündigt am 13. April jedoch trotz laufender Friedensverhandlungen den im Dezember des Vorjahres vereinbarten Frieden auf. Die Kampfhandlungen im Westerwald reichen mindestens bis zum 19. April (Gefecht bei Kirburg), der Vertrag von Leoben hat hier seine Wirkung noch nicht entfaltet ([[Bassier 2016]], S. 133-147).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Die Organisation der Ämter wird festgelegt. (Instruktion vom 12.5.1797 (R.44 C Best.Dep.872). [[Hartung 1906]], S.96) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Das Ressortreglement für die Verwaltung wird erlassen.  ((R. 89, 126 A.) [[Hartung 1906]], S.104) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Hardenberg legt seinen Generalbericht über die fränkische Verwaltung vor.(Ende der 1.Phase seiner Tätigkeit in Ansbach-Bayreuth; abgedruckt bei [[Meyer 1904]], S.25-159.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' -  Untergerichte werden eingerichtet.  (Abgedruckt bei [[Meyer 1904]], S.25-159.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Mit einem allgemeinen Sportelreglement werden die Gebühren für Staatstätigkeit von den Beamtengehältern getrennt. ([[Hartung 1906]], S. 109) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* '''Sommer''' - Hardenberg wird als Amtssitz Berlin angewiesen ([[Meyer 1904]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17./18. Oktober''' - Der Friede von Campo Formio bestätigt den Rückzug Österreichs aus dem Reich. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.22) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Es wird ein Servis- und Einquartierungsreglement für alle Untertanen erlassen. (Hartung 1906), S. 167 ) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Durch den Tod Friedrich Wilhelms II. wird Friedrich Wilhelm III. preußischer König. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.24) (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' -  Der Rastatter Friedenskongresses beginnt. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.23-25) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1798==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth werden für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen drei Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Kreuzer (1799-1800 nachgeprägt), 3 Kreuzer (1799-1802 nachgeprägt) und 6 Kreuzer (1799-1802 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 210, Brandenburg-Bayreuth Nr. 156-158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt die Verleihung der Grubenrechte der Grube Petersbach in Altenkirchen auf Kupfer, Blei und Eisen ([[Fuchs 1961]], S.123) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Frankreich erhebt die Forderung nach Einverständnis mit einer Rheingrenze des Reiches gegen Frankreich. ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9.März''' - Im Verlauf des Rastatter Kongresses werden von einer Reichsdeputation die linksrheinischen deutschen Besitzungen an Frankreich abgetreten.  ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.24) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Es ergeht eine Übersicht über den Gesamtaufwand an Besoldungen. (Bericht 27.3.1798 (R.89, 126 A.) [[Hartung 1906]], S.126) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''April''' - Die Reichsdeputation verhandelt über den Ausgleich für den Verlust linksrheinischer Besitzungen durch Übernahme geistlicher Territorien (Säkularisation) ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.24) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Hardenberg legt seinen Rechenschaftsbericht  über seine Tätigkeit in Ansbach-Bayreuth vor. (Er ist abgedruckt bei [[Hartung 1906]], S.128-132.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Hardenberg muss seinen Dienstsitz nach Berlin verlegen. ([[Haller 1987]], S.76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - An den in Altenkirchen verstorbenen französischen General Marceau erinnert ein Denkmal, das zunächst auf dem Petersberg, 1817 nach Koblenz-Lützel versetzt wurde. An die Rolle Altenkirchens wird an zwei Stellen erinnert. ([[Menneking 1995]], S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Das Fränkische Departement wird in das Berliner Generaldirektorium eingegliedert. ([[Thielen 1967]], S.104) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - In einer Aufstellung der Ansbacher Regierung wird Andre Thierry aus Chalons als französischer Emigrant genannt, der in der Stadt Französischunterricht erteilt. ([[Ebach 1964]], S.45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1799==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu 1 Pfennig (1801 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 155)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' -  Der 2. Koalitionskrieg bricht aus. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.25-26) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. März''' -  Hardenberg legt seine Denkschrift über das Finanzwesen der Markgrafschaften vor. ([[Haussherr 1963]], S.240-255) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Es ergeht die Anordnung Hardenbergs zur Geschäftsverteilung im Fränkischen Departement. ([[Thielen 1967]], S.104-105 (R. 44 C.Best. Dep.127)) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Justizrat Hertel weist eine Beschwerde des Stadtbürgermeisters Siegmund Pauly und der sieben Schöffen ab, die  mit dem Ziel eingelegt worden war, keine weiteren Juden mehr aufnehmen zu müssen. In der Stadt wohnen in eigenen Häusern die Familien von Salomon Callmann, David Callmann, Salomon Meier, Simon Hirsch, Joseph und Rafael Moses, zur Miete Moses Joseph. ([[Jungbluth 1999]], S.216) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1800==&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Der französische Sieg in der Schlacht bei Marengo über die Österreicher entscheidet den 2. Koalitionskrieg.([[Ploetz 1980]], S.781) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Aus Frankfurt wird gemeldet, Kavallerie und Artillerie des aus Holland kommenden Korps des französischen Obergenerals Augereau habe den Weg über den Westerwald, also gewiss auch über Altenkirchen, genommen und lagere nun an der Nidda (Schwäbischer Merkur Nro. 157, 7. August 1800, S. 505). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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__NOTOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==H==&lt;br /&gt;
'''Haas, Damian Ferdinand''': Ausführliche Darstellung der in dem Mannlehen der Grafschaft Sayn [...] dem Engelbertischen Mannestamme der Herren Grafen zu Sayn-Wittgenstein [...] allein zustehenden Erbfolge. Wetzlar 1797. ([[Haas 1797]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haas, Emil''': Die Kreisstadt Altenkirchen 1314-1964.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1964, Altenkirchen 1963 S.22-45 ([[Haas 1963]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haas, Emil''': Drei Katastrophen für die Stadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1975,  Altenkirchen 1974 S.22-39  ([[Haas 1974]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haas, Emil''': Familienkunde und Stadtgeschichte.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1976, Altenkirchen 1975  S.33-38  ([[Haas 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Habbel, Werner''': Chronik Forstamt Altenkirchen. Ein Beitrag zur Heimatgeschichte des Kreises Altenkirchen. Münster 1990 ([[Habbel 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Habbel, Werner''': Forstschutz,Forstfrevel und Forstbeamte in früherer Zeit. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990. S. 86-94 ([[Habbel 1990b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Habbel, Werner''': Der Wald im Kreis Altenkirchen. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1995, Altenkirchen 1994. S. 86-94 ([[Habbel 1994]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Habbel, Werner''': Aus alten Akten des Forstamtes. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1996, Altenkirchen 1995. S. 240-245. ([[Habbel 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Habbel, Werner''': Die Waldarbeiter früher und heute. Vom Holzfäller zum Forstwirt. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996. S. 95-102 ([[Habbel 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Habbel, Werner''': Auch der Wald hat unter dem Krieg gelitten. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997, S. 116-119 ([[Habbel 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Häbel, Hans-Joachim''': Die Kulturlandschaft auf der Basalthochfläche des Westerwaldes vom 16. bis 19. Jahrhundert. Wiesbaden 1980 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau XXVII). ([[Häbel 1980]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hachenburg, Alexander Graf von''': Saynsche Chronik. Bonn 1929. ([[Hachenburg 1929]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hachenburg, Alexander Graf von''': Nekrolog des Sayn'schen Fürstenhauses. Hannover und Bremen 1935. ([[Hachenburg 1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hackler, Hugo: Glocken der Christuskirche Altenkirchen'''.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1965, Altenkirchen 1964 S.100-101 ([[Hackler 1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hagelgans, Johann Georg''': Nassauische Geschlechts-Tafel des walramischen Stammes.- Frankfurt 1753.  ([[Hagelgans 1753]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halbekann, Joachim J.''': Die älteren Grafen von Sayn. Personen-, Verfassungs- und Besitzgeschichte eines rheinischen Grafengeschlechts 1139-1246/47. Wiesbaden 1997. (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau; 61) ([[Halbekann 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haller, Elfi M.''' : Karl August Freiherr von Hardenberg. - München 1987&lt;br /&gt;
([[Haller 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handbuch des Vaterländischen Frauenvereins'''.- 1. Auflage Berlin 1910  ([[Handbuch 1910]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hanke, Eckhard''': Gehorsam, Liebe und Treue dem neuen Landesherrn. Teil II.-  In: Betrifft Heimat 3. Beiträge zur Wirtschafts-, Sozial- und Zeitgeschichte des Kreises Altenkirchen II. Altenkirchen 1986, S.24-44&lt;br /&gt;
([[Hanke 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hanke, Eckard''': &amp;quot;Zeichnet Kriegsanleihen&amp;quot;. Notizen vom Ersten Weltkrieg im Bürgermeistereibezirk Altenkirchen.- In: Betrifft Heimat 5, Altenkirchen 1987, S. 22-26 ([[Hanke 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hanke, Eckard''': Altenkirchen Westerwald. Vom Wandel einer Stadt.- Altenkirchen 1988 ([[Hanke 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hanke, Eckard''': Auf in die Demokratie. Die ersten &amp;quot;freien&amp;quot; Wahlen in dem &amp;quot;besetzten&amp;quot; Altenkirchen. - In:Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und den angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996. S. 159-164. ([[Hanke 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hanke, Eckard''': „Stadt-Gerechtigkeiten“ für Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.245-250 ([[Hanke 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hanrath, Franz''': Untersuchungen über die Landwirtschaftlichen Betriebsweisen im Kreise Altenkirchen.- maschinenschr. Dissertation am Institut für Betriebslehre der Landwirtschaftlichen Hochschule Bonn-Poppelsdorf 1922  ([[Hanrath 1922]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hansen, Joseph''' (Hg.): Quellen zur Geschichte des Rheinlandes im Zeitalter der französischen Revolution 1780-1801, 4 Bde, Bonn 1931-1938, Bd. 3 (1794-1797). ([[Hansen 1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hardt, Albert''': Im Wiedischen Land. Geschichte der Orte in der Verbandsgemeinde Rengsdorf. - Rengsdorf 1989. ([[Hardt 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hardt, Albert''': Mittelrheinisches Urkundenbuch.- Band 4, Wiesbaden 2007. ([[Hardt 2007]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hardt, Albert''': Urkundenbuch der Herrschaft Sayn. Die älteren Grafen von Sayn (bis 1246). Die Linie Sayn-Sayn (bis 1606). Die Linie Sayn-Wittgenstein (bis 1606).- 2 Bände. Wiesbaden 2012  ([[Hardt 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Harkort, Friedrich''': Wahl-Katechismus pro 1852 für das Volk. Braunschweig 1852. ([[Harkort 1852]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Harless, Woldemar''': Die Grafen von Bonn und die Vogtei des Cassiusstifts; der Frohnhof Mülheim; Schöffen und Siegel von Bonn.-  In: Bonn: Beiträge zu seiner Geschichte und seinen Denkmälern. Festschrift. Kapitel IV (mit eigener Seitenzählung der Einzelbeiträge) - Bonn 1868  ([[Harless 1868]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hartung, Fritz''': Hardenberg und die preußische Verwaltung in Ansbach-Bayreuth. - Tübingen 1906  ([[Hartung 1906]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hartzheim, Joseph''': Concilia Germaniae.- Band 3, Köln 1760 ([[Hartzheim 1760]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hasel, Karl''': Zur Geschichte der Forstgesetzgebung in Preußen.- (= Schriftenreihe der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen Band 47) Göttingen 1974  ([[Hasel 1974]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haunfelder, Bernd''': Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1849-1867.- Düsseldorf 1994  ([[Haunfelder 1994]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Haussherr, Hans''': Hardenberg. Eine politische Biographie. Teil I 1750-1800.- Köln 1963  ([[Haussherr 1963]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Havenstein, Gustav''': Der Landwirthschaftliche Verein für Rheinpreußen und seine Wirksamkeit. Festschrift zur Feier seines fünfzigjährigen Bestehens. Bonn 1883. ([[Havenstein 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hayn, Kasimir''': Aus den Annaten-Registern Papst Martins V. - In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 56, 1893, S.144-179  ([[Hayn 1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heckenroth, Ludwig''': Aus ernsten Tagen. Predigten übet das Vater Unser, gehalten in der Kriegszeit 1914.- Altenkirchen und Dierdorf 1914 ([[Heckenroth 1914]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heckenroth, Ludwig''': Predigt von Pfarrer Heckenroth, z. Zt. Feldgeistlicher beim Oberkommendo der Heeresgruppe von Mackensen, gehalten am Sonntag, 2. September 1917 im Militärgottesdienst in der evangelischen Kirche zu Bukarest.- 14 S. 1917 ([[Heckenroth 1917]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hecker, Hermann''': Regesten des Erzbischofs Philipp I. von Köln und ungedruckte Urkunden desselben.- In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 22, 1886, S.169-256  ([[Hecker 1886]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heer, Josef''': Der Wanderbursche.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1988, Altenkirchen  1987 S.213-214 ([[Heer 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heideloff, H.''': Preußisches Schulrecht.- Neuwied 1927  ([[Heideloff 1927]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heidemann, F. W.''': Handbuch der Post-Geographie der Königl. Preußischen Staaten in Verbindung mit einer Post-Charte der K. Preuß. Monarchie, welche die Course der ordinären fahrenden und Extra-Posten enthält. Weimar 1819. ([[Heidemann 1819]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilemann, Ullrich / Gebhardt, Heinz / Loeffelholz, Hans-Dietrich von''': Wirtschaftspolitische Chronik 1949-2002.- 2. Auflage Stuttgart 2003  ([[Heilemann 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiler, Carl''': Die Matrikel der Hohen Schule zu Herborn 1725-1817. - Nassauische Annalen 55 (1935), S. 148-184. ([[Heiler 1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimat-Adressbuch des Kreises Altenkirchen''' 1957.- Verlag H. E. Kasper und Co.. Köln 1957&lt;br /&gt;
([[Adressbuch Altenkirchen 1957]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimatblatt und Geschichtschronik''' für die ehemals Wied'schen und Nassauischen Lande, für Westerwald, Eifel und Mittelrhein.- Beilage zur Neuwieder Zeitung.1. Jahrgang 1922; ab 3. Jahrgang 1924 in gebundener Form  ([[Heimatblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimatverein des Kreises Altenkirchen (Westerwald)''': Lebensbilder aus dem Kreise Altenkirchen.- Altenkirchen 1979 ([[Heimatverein 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verordnung für die Grafschaft Sayn-Altenkirchen aus dem Jahre 1706.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): '''Heimatkalender''' des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1960, Altenkirchen 1959 S.37-38  ([[Heimatkalender 1959]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Hartmut''': Säkularisation und Mediatisierung.- In: Schmidt-von Rhein, Georg: Napoleon und Nassau.- Ramstein 2006, S.19-29  ([[Heinemann, Hartmut 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Horst''': Funde aus vorchristlicher Zeit im Raum Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000. S. 36-42 ([[Heinemann 2000]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Horst''': Die Verbandsgemeinde Altenkirchen im Spiegel der Zeitgeschichte. Geschichte und Geschichten über die Entwicklung der Verbandsgemeinde Altenkirchen von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Hrsg.v. Verbandsgemeinde Altenkirchen 2008. ([[Heinemann 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Horst''': Von der Frühgeschichte bis ins 19. Jahrhundert. In: Seelbach, Kirsten, Horst Heinemann &amp;amp; Manfred Herrmann: Altenkirchen Westerwald. 700 Jahre Stadtrechte 1314-2014. Viel mehr als Zeitgeschichte. Altenkirchen (Westerwald) 2014, S. 29-152. ([[Heinemann 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Horst''': Bergbau und Eisenverhüttung im Bereich der Verbandsgemeinde Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2017, Altenkirchen 2016, S. 259-267.  ([[Heinemann 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Horst''': Post über den Westerwald von der Sieg zur Lahn und zum Rhein.- Teil I. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2018, Altenkirchen 2017, S. 143-152. ([[Heinemann 2017]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heinemann, Horst''': Post über den Westerwald von der Sieg zur Lahn und zum Rhein.- Teil II. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2019, Altenkirchen 2018, S. 211-218. ([[Heinemann 2018]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heldt, Thomas''': Zwischen Konkurrenz und Konflikt. Grafenfamilien des Westerwalds und ihre Territorien in der Frühen Neuzeit. Der Bann Maxsain 1542-1615.- Diss. Marburg 2009.  ([[Heldt 2009]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hell, Walter''': Die Juden Oestrich-Winkels in herzoglich-nassauischer Zeit (1806-1866).- In: Ausscheller 36, 2006.  ([[Hell 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellfeld, Bernhard Gottlieb Huldreich von''': Beiträge zum Staatsrecht und der Geschichte von Sachsen.- Band 1, Eisenach 1785.  ([[Hellfeld 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helmrath, Johannes''':Das Basler Konzil 1431-1449: Forschungsstand und Probleme.- (= Kölner historische Abhandlungen Band 32) 1987. ([[Helmrath 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helsper, Ulrich''': Schlagbäume in Flammersfeld 1923/24. I. Teil.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1984, S.166-172. ([[Helsper 1983]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helsper, Ulrich''': Schlagbäume in Flammersfeld 1923/24. II. Teil.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1985, S.189-197. ([[Helsper 1984]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helsper, Ulrich''': Schlagbäume in Flammersfeld 1923/24. III. Teil.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1986, S.192-197. ([[Helsper 1985]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, H.G.''': 160 Jahre alte Meßtischblätter.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1979, Altenkirchen 1978, S.266.  ([[Helzer 1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. 70 Jahre SPD-Ortsverein Altenkirchen/Westerwald 1919-1989. Altenkirchen 1989. ([[Helzer 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Die Rolle Pfarrer Heckenroths bei den Landtagswahlen 1903 und 1908 - Auswirkungen des preußischen Dreiklassenwahlrechts. - In: In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.) Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1993, Altenkirchen 1992. S. 132-139. ([[Helzer 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Der neue demokratische Anfang 1946.- In: In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.) Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996, S. 157-158. ([[Helzer 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Die Auflösung der demokratischen Kommunalvertretungen im Amt Altenkirchen durch die Nazis nach 1933. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997. S. 106. ([[Helzer 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Die Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung im Raum Altenkirchen-Weyerbusch in den letzten beiden Jahrhunderten.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.90-92. ([[Helzer 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Was das Altenkirchener Protokollbuch erzählt 1846 - 1864. I. Teil. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S. 178f. ([[Helzer 1999b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Westerwälder sollten im 18. Jahrhundert als Landeskinder verkauft werden.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000, S.223 ([[Helzer 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Was das Altenkirchener Protokollbuch erzählt 1846-1864. III.Teil.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.253-255 ([[Helzer 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Hans''': Was das Altenkirchener Protokollbuch erzählt 1865 bis 1890. Teil IV.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2004, Altenkirchen 2003, S.192-195 ([[Helzer 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Helzer, Lilo''': Die Schulvorsteherin Ida Pullwer (1870-1939). In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1999, 1998. S. 265-267. ([[Helzer L. 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hennes, Friedrich''': Zur Geschichte der Reformation in der Grafschaft Sayn.- In: Festschrift zum 400 jährigen Jubiläum der Reformation in der Grafschaft Sayn insbesondere innerhalb des Kirchenkreises Altenkirchen.- Düsseldorf 1961, S.9-40 ([[Hennes 1961]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hennes, Johann Heinrich''': Urkundenbuch des Deutschen Ordens.- 2 Bände, Mainz 1845 bzw. 1861 ([[Hennes 1861]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hennicke, Carl R.''': Oskar von Riesenthal. + 22. Januar 1898. - In: Ornithologische Monatsschrift, Bd. 23 (1898), S. 131-136. ([[Hennicke 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hensel, Hubertus''': „…gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2005, Altenkirchen 2004, S.141-145 ([[Hensel 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hermanns, Manfred''': Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Regierungsbezirk Koblenz.- Altenkirchen 1969 (=Die Landkreise in Rheinland-Pfalz Bd.6) ([[Hermanns 1969]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herrmann, Manfred''': ++ zielvorgabe: raum altenkirchen ++. Aus dem Kriegstagebuch einer Westerwälder Kreisstadt und ihrer Umgebung 1939-1945. Winters, Wissen 2005 ([[Herrmann 2005]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herrmann, Manfred''': Brandzeichen 1930-1950.- Heupelzen 2009 ([[Herrmann 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herrmann, Manfred''': Zeitaufnahmen: klassisch - schwarzweiß. In: Seelbach, Kirsten, Horst Heinemann &amp;amp; Manfred Herrmann: Altenkirchen Westerwald. 700 Jahre Stadtrechte 1314-2014. Viel mehr als Zeitgeschichte. Altenkirchen (Westerwald) 2014, S. 153-344. ([[Herrmann 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hertel, Christoph Ludwig''': Über die Rechts- u. Gerichtsverfassung der zum Regierungsbezirke Koblenz gehörigen ostrheinischen Landestheile.- 1. Teil, 2. Auflage Koblenz 1829  ([[Hertel 1829]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzoglich Nassauischer allgemeiner Landeskalender''' auf das Jahr Christi 1812. Wiesbaden o. J. ([[Landeskalender]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzoglich-Nassauischer Staats- und Adreß-Calender''' für das Jahr 1808. Wiesbaden 1808. ([[Staats- und Adreß-Calender 1808]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herzoglich Nassauisches allgemeines Intelligenzblatt'''.- Wiesbaden 1809-1815  Als Beilage findet sich das Verordnungsblatt des Herzogtums Nassau.  ([[Intelligenzblatt]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hess, Ulrich''': Geheimer Rat und Kabinett in den Ernestinischen Staaten Thüringens: Organisation, Geschäftsgang und Personalgeschichte der obersten Regierungssphäre im Zeitalter des Absolutismus.- Weimar 1962  ([[Hess 1962]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heß, Wilhelm''': Riesenthal, Julius Adolf Oskar. - In: Allgemeine Deutsche Biographie, Dreiundfünfzigster Band. - Leipzig 1907, S. 383-384. ([[Heß 1907]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hesse, Peter''':  Nachrichten aus Köln. Studien zu den Briefen des städtischen Rates in der Zeit des Neusser Krieges.- Köln 2012 (www.hesse-nachrichten-aus Köln) ([[Hesse 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuber, Johann Philipp''': Real-Index oder Extractus derer Hochfürstl. Brandenburg-Onolzbachischen- in Foro &amp;amp;amp; Praxi üblich- und gültigen- das Ius Statutarium Onoldinum ausmachenden Landes-Constitutionen und Ordnungen : wie auch Hof-Regierungs- und Justitz-Cammer- und Landschaffts-Raths-Policey- und Landes-Oeconomie-Deputations- General-Ausschreiben und Gesetze.- Schwabach 1784 ([[Heuber 1784]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuken, Stefan''': Gastronomie in der Kreisstadt Altenkirchen. Geschichte und Geschichten I. Teil. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1997, Altenkirchen 1996. S. 80-86. ([[Heuken 1996]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuken, Stefan''': Gastronomie in der Kreisstadt Altenkirchen. Geschichte und Geschichten II. Teil. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Landkreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997. S. 89-92. ([[Heuken 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlag Louis '''Heuser''' (Hrsg.): Der kleine unterhaltende und Hinkende Bote auf das Jahr nach Christi Geburt 1927.- 87. Jahrgang, Neuwied 1926 ([[(Hinkender Bote 1927]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuzeroth, Günter''': Jüdisch-deutsche Bürger unserer Heimat.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974, S.48-59  ([[Heuzeroth 1974]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuzeroth, Günter''': Jüdisch-deutsche Bürger unserer Heimat.II. - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1976, Altenkirchen 1975 S.45-59  ([[Heuzeroth 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuzeroth, Günter''': Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs im Westerwald.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1985, Altenkirchen  1984 S.222-228   ([[Heuzeroth 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heuzeroth, Günter''': [[Media:Heuzeroth_Leben_in_der_franzoesischen_Besatzungszone_ges.pdf|Leben in der französischen Besatzungszone 1945 - 1951]] (6,4 MB pdf-download), AKdia Mai/2010. [[Heuzeroth 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heyen, Franz-Josef''': Wilhelm Boden (1890-1961). Erster Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.- In: Franz-Josef Heyen (Hrsg.): Rheinland-Pfalz entsteht. Beiträge zu den Anfängen des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz 1945-1951.- Boppard 1984 (=Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz Band 5) S.185-198 ([[Heyen 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hildebrand, Wilhelm''': Eine Chronik der Familien Hildebrand-Dieckmann.- Altenkirchen 1981 ([[Hildebrand 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hillen, Christian''': &amp;quot;Sehet, hier ist die Stätte...&amp;quot;. Geschichte der Abtei Marienstatt.- Köln 2012 ([[Hillen 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hocker, Nicolaus''': Die Großindustrie Rheinlands und Westfalens. Ihre Geographie, Geschichte, Production und Statistik, Leipzig  1867  ([[Hocker 1867]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachischer Address- und Schreib-Calender''' auf das Jahr 1747. Anspach 1747. ([[Address- und Schreib-Calender 1747]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onoltzbachischer Address- und Schreib-Calender''' auf das Jahr 1748. Anspach 1748. ([[Address- und Schreib-Calender 1748]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hochfürstlicher Brandenburg-Onolzbach- und Culmbachischer genealogischer Calender und Adresse-Buch''' : auf das Jahr ... ; 1770.- Anspach 1770 ([[Addreßbuch 1770]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hochfürstlicher Brandenburg-Onolzbach- und Culmbachischer genealogischer Calender und Adresse-Buch''': auf das Jahr ... ; 1774.- Anspach 1774  ([[Addreßbuch 1774]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hochfürstlicher Brandenburg-Onolzbach- und Culmbachischer genealogischer Calender und Adresse-Buch''' : auf das Jahr ... ; 1780.- Anspach 1780  ([[Addreßbuch 1780]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des '''Hochlöbl. Schwäbisch- und Fränkischen Crayses Staats- und Addreß-Buch''' zweyter Theil von Franken.- Geißlingen 1768  ([[Addreßbuch 1768]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Höfer, H.''': Regesten zur Geschichte der Abtei Heisterbach,- In: Rheinische Geschichtsblätter 1895/96, No. 8, S. 241-244 ([[Höfer 1895/96]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Höfer, H.''': Regesten zur Geschichte der Abtei Heisterbach,- In: Rheinische Geschichtsblätter 1896/97, No. 4, S. 118 ([[Höfer 1896/97]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Höper, H.''': Die Preussische Eisenbahn-Finanz-Gesetzgebung. Sammlung der auf die finanziellen Verhältnisse der Preussischen Staats-Eisenbahnen [...] bezüglichen Gesetze [...]. Band III (1870-1877). Berlin 1879. ([[Höper 1879]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Höroldt, Dietrich''': Das Stift St. Cassius zu Bonn von den Anfängen bis zum Jahr 1580. Bonner Geschichtsblätter Band XI, Bonn 1957. ([[Höroldt Cassius]]) 2. Auflage Bonn 1984 ([[Höroldt 1984]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hoffmann, Gerhard''': 175 Jahre Landkreis Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990, S.32-51 ([[Hoffmann 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hoffmann, Heinrich''': 25 Jahre 1957-1982. Schule Gut Honneroth Westerwald in der Vereinigung der Deutschen Landerziehungsheime.- Altenkirchen 1982  ([[Hoffmann 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Homberger, Georg Christoph &amp;amp; Johann Georg Meusel''': Das gelehrte Teutschland oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller [...] Erster Band. Lemgo 1796. ([[Homberger &amp;amp; Meusel 1796]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hommer, Emil''': Studien zur Dialektgeographie des Westerwaldes. Marburg 1915 (= Deutsche Dialektgeographie Heft IV). ([[Hommer 1915]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hontheim, Johann Nikolaus''': Historia Trevirensis Diplomatica Et Pragmatica &lt;br /&gt;
Band 1 .Ab Anno Domini CCCCXVIII. Usque Ad Annum MCCCI.- 1750 ([[Hontheim 1750]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Horn, Heinz Günter''' (Hg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen.- Stuttgart 1987  ([[Horn 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789.-  Bd. 2: Der Kampf um Einheit und Freiheit 1830 bis 1850, 3. Aufl., Stuttgart 1988 ([[Huber 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huber, Ernst Rudolf''': Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789.-     Bd. 1: Reform und Restauration 1789 bis 1830, 2. Aufl., Stuttgart 1990 ([[Huber 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hübner, Heinrich''': Hübner's Deutscher Zeitungskatalog 1862. - Leipzig 1862. ([[Hübner 1862]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hübner, Johann''': Reales Staats-Zeitungs- und Conversationslexicon, darin sowohl die Religionen, die Reiche und Staaten, Meere, Seen, Inseln, Flüsse, Städte, Festungen, Schlösser ... als auch andere in Zeitungen und täglichem Umgange vorkommende, ingleichen juristische und Kunstwörter geschrieben werden, in zwei Abtheilungen nebst acht Kupfertafeln.-Neue verb. u. vermehrte Auflage,&lt;br /&gt;
Leipzig 1804  ([[Hübner 1804]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hüsgen, Eduard (Hg.)''': Chronik der Gegenwart 1885.- Düsseldorf 1886  ([[Hüsgen 1885]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huhn, Eugen''': Topographisch-statistisch-historisches Comptoir-, Amts-, Post-, Reise- und Zeitungs-Lexikon von Deutschland, eine vollständige deutsche Landes-, Volks- und Staatskunde. Erster Band. Hildburghausen 1848. ([[Huhn 1848]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huillard-Breholles, Jean Louis Alphonse''': Historia diplomatica Friderici Secundi.- Band I, 2. Paris 1852  ([[Huillard 1852b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huillard-Breholles, Jean Louis Alphonse''': Historia diplomatica Friderici Secundi.- Band II, 2. Paris 1852  ([[Huillard 1852]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huillard-Breholles, Jean Louis Alphonse''': Historia diplomatica Friderici Secundi.- Band III. Paris 1852  ([[Huillard 1852a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huillard-Breholles, Jean Louis Alphonse''': Historia diplomatica Friderici Secundi.- Band IV, 1. Paris 1854  ([[Huillard 1854]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Huillard-Breholles, Jean Louis Alphonse''': Historia diplomatica Friderici Secundi.- Band IV, 2. Paris 1855  ([[Huillard 1855]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hurwitz, Harold''': Die Stunde Null der deutschen Presse. Die amerikanische Pressepolitik in Deutschland 1945-1949.- Köln 1972  ([[Hurwitz 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==I==&lt;br /&gt;
'''Idelberger, Kurt''': Petition an der Preußischen Landtag von der Waldinteressenten der Gemeinde Eichelhardt.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1982, Altenkirchen 1981 S.226-229 ([[Idelberger 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Idelberger, Wilhelm''': Die Posthalterei Gieleroth.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1959, Altenkirchen 1958 S.42-43 ([[Idelberger 1958]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Idelberger, Wilhelm''': Unser heimisches Geldwesen im Wandel der Jahrhunderte.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1960, Altenkirchen 1959 S.66-69 ([[Idelberger 1959]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Idelberger, Wilhelm''': Der Straßenbau Altenkirchen-Hachenburg. - WZ 16.10.1959. ([[Idelberger 1959a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Idelberger, Wilhelm''': Das Zehntgefälle in unserer Heimat.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1970, Altenkirchen 1969 S.123-126 ([[Idelberger 1969]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Idelberger, Wilhelm''': Geschichtliches über die Burg und den Adligen Hof zu Widderstein.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974, Altenkirchen 1973 S.108-118 ([[Idelberger 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Immermann, Karl''': Das Fest der Freiwilligen zu Köln am Rheine, den dritten Februar 1838. Köln 1838. ([[Immermann 1838]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Instruktion für das Kataster''' der rheinisch-westphälischen Provinzen : entworfen auf den Grund der Verhandlung in Godesberg vom 15ten bis 25ten April 1819.- Köln 1820  ([[Instruktion 1820]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==J==&lt;br /&gt;
'''Jacobson, Heinrich Friedrich''': Geschichte der Quellen des rheinisch-westfälischen evangelischen Kirchenrechts.- Königsberg 1844. ([[Jacobson 1844]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jacobson, Heinrich Friedrich''': Urkunden-Sammlung von bisher ungedruckten Gesetzen nebst Uebersichten gedruckter Verordnungen für die evangelische Kirche von Rheinland und Westfalen : als Anhang zur Geschichte des rheinisch-westfälischen evangelischen Kirchenrechts.-	Königsberg 1844  ([[Jacobson 1844a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jagenberg, Ferdinand''': Bürgermeister Lietzmann. - In: Westerwälder Schauinsland, 6. Jg. (1913), Nr. 10, S. 134f. ([[Jagenberg 1913]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jahn, Ralf G.''': Der römisch-germanische Krieg (9-16 n. Chr.).- Diss. Bonn 2001  ([[Jahn 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Janssen, Wilhelm''': Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter. Fünfter Band 1332-1349 (Walram von Jülich). Köln, Bonn 1973. ([[Janssen 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Janssen, Wilhelm''': Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter. Sechster Band 1349-1362. Köln, Bonn 1977. ([[Janssen 1977]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Janssen, Wilhelm''': Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter. Siebter Band 1349-1362. Köln, Bonn 1982. ([[Janssen 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joerres, Peter''': Urkunden-Buch des Stiftes St. Gereon zu Köln.- Bonn 1893  ([[Joerres 1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Johann Friedrich, Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm, Herzog zu Sachsen-Weimer''': Der Durchleuchtigen Hochgebohrnen Fürsten und Herren, Herrn Johanns Friedrichen, des Mittlern, Herrn Johanns Wilhelm, und Herrn Johanns Friedrichen, des Jüngern, Gebrüdere, Hertzogen zu Sachsen, Landgrafen in Thüringen, und Marggrafen zu Meissen, Policey-und Lands-Ordnung, zur Wohlfahrt und Besten derselben Landen u. Unterthanen, bedacht und ausgegangen.- gedruckt anno 1580[-1682] ([[Landesordnung von 1556]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jomini, Antoine Henri''': Histoire critique et militaire des guerres de la Revolution.- Band 2, Brüssel 1841  ([[Jomini 1841]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Journal Officiel''' du commandement en chef francais en Allemagne.- Baden-Baden 1945-1949 ([[Journal Officiel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die in diesem Hochlöbl. Fürstenthum angesessene '''Judenschafft''' um gnädigste Landes-Fürstliche Bestättigung und Erneuerung ... ihrer Concessionen, Privilegien und Freyheiten ... angehalten; Als sind Se. HochFürstl. Durchläuchtigkeit, unser jetzt regierender gnädigster Fürst und Herr, [et]c. Eingangs benamter Judenschafft nachgesetztes ... Special-Decret zu ertheilen gnädigst bewogen ... Von Gottes Gnaden, Wilhelm Friderich, Marggraff zu Brandenburg ... .- Onolzbach, den 1. Octob. Anno 1705. ([[Juden-Ordnung 1705]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jungbluth, Uli''': Landjuden in Selters/Ww. .- In: Nassauische Annalen 108, 1997, S.169-183 ([[Jungbluth 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jungbluth, Uli''': &amp;quot;bis auf zwei Familien aussterben lassen&amp;quot;- Neue Forschungsergebnisse zu Juden in Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.215-220 ([[Jungbluth 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Jungbluth, Uli''': 1848 Westerwald und Altenkirchen. Hrsg. v. Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg. (Werkstatt-Beiträge zum Westerwald Nr. 5). EUKOB Verlag, Montabaur 1999. ISBN: 3-00-005397-2. ([[Jungbluth 1999 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Junker, J. R.''': Die Reise der Königin Christine von Schweden durch Nassau im Jahre 1655. In: Annalen des Vereins für Nassauische Alterthumskunde und Geschichtsforschung Bd. 6, S. 382-384. ([[Junker 1859]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>A - C</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* C */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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'''Abtruck''' An des Heyligen Römischen Reichs Chur-Fürsten und Ständte ... Von wegen Herrn Christians und sambtlicher Herren Agnaten Graffen zu Sayn und Wittgenstein / übergebenen wahrhafften Relation und bestendigen Berichts usw. o. O. 1654. ([[Abtruck 1654]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': Theatrum Europaeum / 3 : Theatri Europaei Continuatio III : Das ist: Historischer Chronicken Dritter Theil, In sich begreiffend Ein kurze und warhaffte Beschreibung aller vornehmen, Denck- und Chronickwürdigen Geschichten, so sich hin und wieder in der gantzen Welt ... von Anno 1633 biß 1638 ... begeben und zugetragen.- Frankfurt am Main 1639  ([[Abelinus 1639]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': 2. Theatrum Europaeum, oder außführliche und warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger. Theatri Europaei, Das ist: Historischer Chronick, Oder Wahrhaffter Beschreibung aller fürnehmen und denkwürdigen Geschichten, so sich hin und wider in der Welt, meisten theils aber in Europa, von ... 1629. bis auff das Jahr 1633. zugetragen.- Frankfurt am Main 1670  ([[Abelinus 1670]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': Theatrum Europaeum, Oder Außführliche und Warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger Geschichten : so sich hin und wieder in der Welt, fürnemblich aber in Europa, und Teutschlanden, so wol im Religion- als Prophan-Wesen, vom Jahr Christi 1617. biß auff das Jahr 1629. exclus. Bey Regierung deren beyden ... Römischen Keysern Matthiae und Ferdinandi deß Andern ... sich zugetragen haben, [et]c.- Franckfurt am Mayn 1662  ([[Abelinus 1662]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Addreß-Buch für die Königlich-Preußischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth''' auf das Jahr 1798.- Ansbach 1797 ([[Adreßbuch Ansbach-Bayreuth]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aders, Günter''': Regesten aus ddem Urkundenarchiv der Herzöge von Brabant ca. 1190-1382.- In: Düsseldorfer Jahrbuch 44/1947, S. 17-87 ([[Aders 1947]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adressbuch aller Länder''' der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbetreibenden, Gutsbesitzer etc. etc. ... in 47 Bänden. Band 7: Rheinpreussen, Fürstentum Birkenfeld und Grossherzogtum Luxemburg. II. Teil. 13. Ausgabe. Nürnberg 1907. ([[Adressbuch 1907]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreßbuch der Kaufleute, Fabrikanten und Gewerbsleute von Rheinpreußen &amp;amp; Westphalen.''' Zugleich Handelsgeographie, Produkten- und Fabrikanten-Bezugsangabe. Nürnberg 1865, S. A 73-A 74. ([[Adreßbuch Rheinpreußen und Westphalen 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Regierungsbezirk Koblenz''' 1821.- Koblenz 1821 ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1821]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Regierungsbezirk Koblenz''' 1826.- Koblenz 1826  ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1826]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Kreis Altenkirchen'''.- Ph. Lorsbach Buchhandlung Siegen 1882  ([[Adreßbuch 1882]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adressbuch für die Stadt und den Kreis Altenkirchen'''.- Fa. Lorsbachs (Hg.).&lt;br /&gt;
Siegen 1898 ([[Adressbuch Altenkirchen 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch des Kreises Altenkirchen 1908'''.- Otto-Ebner-Verlag (Hg.). Betzdorf 1908&lt;br /&gt;
([[Adressbuch Altenkirchen 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aegidius von Orval''': Gesta Episcoporum Leodiensium.- Hrsg: J. Heller in: MGH SS 25, Hannover 1880  ([[Aegidius 1880]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz''': Regesta Imperii.- online Datenbank ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''AKzente''': Stadtmagazin Altenkirchen und Umgebung Hrsg. von Salvatore Oliverio.- vierteljährlich, Altenkirchen ab 2010  ([[Akzente]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alberich von Troisfontaines''': Chronica.- Hrsg. J.Scheffer-Boichorst.- In: MGH SS 23, Hannover 1874 ([[Alberich 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeine Geographische Ephemeriden''' Bd. 14, Weimar 1804 ([[Allgemeine Geographische Ephemeriden 1804]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeines Intelligenzblatt für die Fürstlich-Nassau-Weilburgischen und Nassau-Sayn-Hachenburgischen Lande'''.-&lt;br /&gt;
Ehrenbreitstein  1804 - bis Nr. 36/1806  ([[Intelligenzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Kreisblatt''', hrsg. von Wilhelm Dieckmann, bis September 1924 erschienen, dann als Altenkirchener Zeitung weitergeführt.  ([[AKB]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1893 Jan-Jun, Jahrgang 1894, Jahrgang 1902 im Kreisarchiv sind nur die Ausgaben vom 16.9. bis 23.12. verfügbar, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1904, Jahrgang 1909, Jahrgang 1912 im Kreisarchiv sind nur die Nummern 75 bis 88 (Sep-Okt) verfügbar, Jahrgang 1914, Jahrgang 1916, Jahrgang 1917, Jahrgang 1918, Jahrgang 1920  nur die Ausgaben vom 20.9., 18.10., 22.10., 25.10., 27.10., 19.11., 22.11., 24.11., 26.11., 29.11., 1.12., 3.12., 6.12., 8.12., 10.12., 13.12., 15.12.; alle übrigen sind im Kreisarchiv nicht verfügbar, Jahrgang 1922, Jahrgang 1923, Jahrgang 1924 bis Sep &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Schützengesellschaft''' 1845 e.V. (Hg.): 150 Jahre. Chronik 1845-1995.- Altenkirchen 1995 ([[Schützenchronik 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Zeitung''':  Weiterführung des Altenkirchener Kreisblattes unter neuem Namen ab 1. Oktober 1924.- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1924 Okt-Dez, Jahrgang 1925 Sep-Dez, die Ausgaben von Jan bis Aug sind im Kreisarchiv bis auf wenige Stücke nicht verfügbar, Jahrgang 1926 von 26.10-31.12. die Ausgaben von Jan bis Okt sind im Kreisarchiv bis auf wenige Stücke nicht verfügbar, Jahrgang 1927, Jahrgang 1928 27. Jan - 30.6., die Nummern 1-17 fehlen im Kreisarchiv, Jahrgang 1929, Jahrgang 1930, Jahrgang 1931, Jahrgang 1932, '''der Jahrgang 1933 ist im Kreisarchiv nicht verfügbar''', Jahrgang 1934,  &lt;br /&gt;
Jahrgang 1935 Jan-Apr und Sep-Dez;  die Ausgaben Mai-Aug sind im Kreisarchiv nicht verfügbar; Jahrgang 1936, Jahrgang 1937, Jahrgang 1938 Jan-17. Mai; nach diesem Datum bis zum Verbot nicht mehr verfügbar.   ([[AZ]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Zum Kreisverwaltungsbericht für das Rechnungsjahr 1931 aus dem Amt Altenkirchen (Westerwald).- ohne Datum (1932), Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/93  ([[Amt Altenkirchen 1931]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Zum Kreisverwaltungsbericht für 1932 aus dem Amt Altenkirchen (Westerwald).- ohne Datum (1933), Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/122 ([[Amt Altenkirchen 1932]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Bericht des Amtsbürgermeisters Blank über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Amts Altenkirchen Westerwald anlässlich des Besuchs des Herrn Regierungspräsidenten am 28.Mai 1936.- Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/37-38  ([[Amt Altenkirchen 1936]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt''' der Königlichen Regierung zu Koblenz, 1816-1823, 1824 ohne Nrn. 35/36, 1825-1918, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt des Kontrollrats''' in Deutschland.- Berlin ab 29.10.1945 ([[Amtsblatt Kontrollrat]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt der Alliierten Hohen Kommission'''.- Bonn ab 1949 ([[Amtsblatt Hohe Kommission]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt''' der preußischen Regierung zu Koblenz.- 1919-1935, 1938, 1940-1943   ([[Amtsblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt für das Oberpräsidium''' von Rheinland-Hessen-Nassau und für die Regierungen in Koblenz und Montabaur.- Koblenz, Nr. 1/1946-27/1946  ([[Amtsblatt Oberpräsidium]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Band 8: 1370-1380 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1981 ([[Andernach 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Band 9: 1381-1390 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1983 ([[Andernach 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Bd. 10: 1391-1400 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1987 ([[Andernach 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Bd. 11: 1401-1410 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1995 ([[Andernach 1995]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angelow, Jürgen''': Der Deutsche Bund.- Darmstadt 2003 ([[Angelow 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhäuser, Karl-Erich''': Auf der Heide bei Gierend. Die Besiedlung der Anhöhe im 19. Jahrhundert. - In: Heimat-Jahrbuch 2015 Landkreis Neuwied, S. 131-142. ([[Anhäuser 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Kronn und Außbundt aller Wegweiser. Darinne Verzeichnet seindt alle die Wege / so gehen auß 71. den vornembsten Städten von Teutschlandt [...]. Köln 1597. ([[Anonymus 1597]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Aller deß Heiligen Römischen Reichß gehaltener Reichstäg Ordnung / Satzung vnd Abschied [...]. Mainz 1607. ([[Anonymus 1607]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''' (evtl. Georg Kranitz von Wertheim): Paradisus Deliciarum Italiae [...]. Köln 1625. ([[Anonymus 1625]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Verzeichnuß Deß Heyl: Römischen Reichs Teutscher Nation Hochlöblichster: Hoch: und Wol-löblicher Stände  nach den Zehen Reichs-Craissen.- 3. Druck o.O. 1663 ([[Anonymus 1663]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Wahrhaffter Gegenbericht Daß Die unmittelbahre gantze Reichs-Graffschafft Sayn/ ... mit nichten der Chur-Pfaltz Lehen jemahlen gewesen/weniger aber noch seye. o. O. 1664. ([[Anonymus 1664]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Standhaffte Vertheidigung Des Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onolzbachischen Successions-Rechts In Die Reichs-Grafschafft Sayn-Altenkirchen (...). Mit Beylagen von Num. I. biß XII. Onolzbach 1742. ([[Anonymus 1742]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Merckwürdiges Leben / und Thaten Des berühmten Französischen Marschalls, Herrn Joh. Franz Desmarets Marquis v. Maillebois [...]. Aus zuverlässigen Nachrichten bis auf den Monat Merz 1743. zusammen getragen. - Bremen 1743. ([[Anonymus 1743]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Historische Sammlung von Staats-Schriften zur Erläuterung Der neuesten Welt- und Teutschen Reichs-Geschichten, unter Kayser Carln dem VII. Dritter Band. Franckfurt am Mayn 1747. ([[Anonymus 1747]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Vornehmste Gründe, warum der Rath zu Franckfurt, Die [...] aufgetragene Müntz-Local-Commission nicht anerkannt hat. Franckfurt am Mayn 1760. ([[Anonymus 1760]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Heinrich Christoph Schirmer. - In: Neuer Nekrolog der Deutschen. Vierundzwanzigster Jahrgang, 1846. Weimar 1848, S. 724-736. ([[Anonymus 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Uebersicht über die vom Bonifacius-Verein gegründeten und unterhaltenen resp. unterstützten Missionen und Schulen. In: Send-Bote für Pius-Vereine Nro. 10 (Beilage zu Sion, 32. Jg., Nr. 39, 17.5.1863), S. 73-76. ([[Anonymus 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Nachweisung der im Jahre 1864 in der Rheinprovinz bestehenden Knochenmühlen und Handlungen für künstlichen Dünger. - In: Annalen der Landwirtschaft in den Königlich Preußischen Staaten, 23. Jg., 45. Bd. (1865), S. 258-262. ([[Anonymus 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Die Professoren Rühle und Budge. - In: Illustrirte Zeitung, Nr. 2356, 25. August 1888, S. 201f. ([[Anonymus 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Festliche Tage in Altenkirchen anno 1760. Ein zeitgenössischer Bericht. - Der Westerwald 53 (Heft 9), S. 64. ([[Anonymus 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Johann Georg von Sachsen-Eisenach I.: '''Anordnung'''/ Wie es mit dem von dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Hn. Johann Georgen/ Herzogen zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg ... Angeordnetem großen Buß- Fast- und Behttage/ Bey diesen weitaussehenden hochgefährlichen Zeiten/ und Leuften/ in Sr. Fr. Durchl. Anteil an denen Eisenachischen/ Tühringischen/ und Hennebergischen Landen eigentlich gehalten werden soll.- Eisenach 1672  ([[Anordnung 1672]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antimanifestum'''. Oder Rechtlicher vnd warhaffter Beweiß, sampt angehenckter in jure et facto wol fundirter hindertreibung des vnlängst im Nahmen beyder, Weylandt Herrn Graf Ernstens zu Sayn vnd Witgenstein seel. Hinderlassenen Fräwlein Töchtern in Truck gegebenen vermeinten Manifesti, vnd [...]. o. O. 1645. ([[Antimanifestum 1645]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anweiler, Oskar / Fuchs, Hans-Jürgen / Dorner, Martina / Petermann, Eberhard''': Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990.- Bonn 1992  ([[Anweiler 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archive, The Cylinder''' - Website mit Aufnahmen von Edison-Phonographen - darunter die früheste Tonaufnahme Altenkirchener Bürger von 1890.  www.cylinder.de. ([[Cylinder]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arneth, Alfred''': Prinz Eugen von Savoyen. Zweiter Band. 1708-1718. Wien 1858. ([[Arneth 1858]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arnoldi, Friedrich August''': Wie kann eine Seuche sich bloß contagiös verbreiten, ohne daß am Krankenbette Ansteckung nachzuweisen ist? In Beziehung auf Cholera und gelbes Fieber. Köln 1836. ([[Arnoldi 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arnoldi, Johannes''': Aufklärungen in der Geschichte des Deutschen Reichsgrafenstandes aus ungedruckten Quellen. - Marburg 1802. ([[Arnoldi 1802]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Der Jagenbergs-Hammer in Almersbach.- In: In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1922  S.75-81  ([[Ascheid 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Die Altenkirchener Umgehungsstraße.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1980, Altenkirchen 1979  S.85-88  ([[Ascheid 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Fertigstellung der Fußgängerzone und der Innerortsumgehung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1982, Altenkirchen 1981  S.60-66  ([[Ascheid 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Die drei Großbaustellen der Kreisstadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1983, Altenkirchen 1982  S.201-207  ([[Ascheid 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Fertiggestellte Bauten in der Kreisstadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1984, Altenkirchen 1983  S.61-67 ([[Ascheid 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Das neue Dienstgebäude der Altenkirchener Polizei.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1986, Altenkirchen  1985 S.76-77 ([[Ascheid 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Das neue Verwaltungsgebäude des Altenkirchener Finanzamts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1990, Altenkirchen  1989 S.59  ([[Ascheid 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Der Altenkirchener Wasserturm und das Bahnbetriebswerk (BW).- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen  1991 S.54-59  ([[Ascheid 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufderheide, H./Ebbinghaus, Gerhard/Zeiler, E.''': Geschichte des Kirchspiels Urbach - Ein Westerwälder Heimatbuch.- Urbach 1987&lt;br /&gt;
([[Aufderheide/Ebbinghaus/Zeiler 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''AvD''': Jubiläumsjournal.- Frankfurt 1999  ([[AvD 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
'''Bachem, ?''': Ueber die Organisation der Armen-Verwaltung in der Rheinprovinz. - In: Monatsschrift für Deutsches Städte- und Gemeindewesen, Jg. 5, 1859, H. 2, S. 113-151. ([[Bachem 1859]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Badea, Andrea''': Kurfürstliche Präeminenz, Landesherrschaft und Reform. Das Scheitern der Kölner Reformation unter Hermann von Wied.- (= Reformationsgeschichtliche Studien und Texte; 154), Münster 2009  ([[Badea 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bär, Max''': Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815.- Bonn 1919  ([[Bär 1919]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baldus, Hans''': Recht und Gericht in Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1987, Altenkirchen  1986 S.172-176; 1988, Altenkirchen 1987 S.190-194 ([[Baldus 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Barth, Friedrich Gottlob Ernst''': Versuch einer Landes- und Regentengeschichte der beyden Fränkischen Fürstenthümer Baireuth und Anspach : von den ältesten bekannten Bewohnern dieser Lande bis auf gegenwärtige Zeiten.- Hof 1795  ([[Barth 1795]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''' (Hg.): 40 Jahre Kreistag (1946-1986) im Kreis Altenkirchen aus zeitgeschichtlicher Sicht.- Altenkirchen 1986 (= Betrifft: Heimat 4) ([[Bartolosch 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Der Kreis Altenkirchen im Adreßbuch von 1834.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990 S.52-55 ([[Bartolosch 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Baumwollspinnerei im saynischen Amt Altenkirchen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1994, Altenkirchen 1993 S.170-172 ([[Bartolosch 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Das Stab- und Reckhammerwerk Hoffnungstal in Almersbach. Zu Planung und Bau einer montangewerblichen Anlage in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in den 1780er Jahren. - In:Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) 1999, S. 210-215. ([[Bartolosch 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Zur Errichtung und zum weiteren Aufbau der Baumwollspinnerei Jung in Kirchen in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000 S.197-204 ([[Bartolosch 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Errichtung und Niedergang der Siamosenweberei Reuter in Freusburg.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, S.173-178 ([[Bartolosch 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Planung und Errichtung der Baumwollgarnmanufaktur Jungenthal bei Kirchen um 1800.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, S.211-216 ([[Bartolosch 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Landesherrliche Gewerbeförderung im Siegerland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zur staatlichen Protektion von Textil- und Montangewerbe in Nassau-Siegen und Sayn-Altenkirchen. - In: Nassauische Annalen 120 (2009), S. 221-242. ([[Bartolosch 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Dr. Wilhelm Boden (1890-1961) - der &amp;quot;vergessene Landesvater&amp;quot;.- Altenkirchen 2014 ([[Bartolosch 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Der Altenkirchener &amp;quot;Sparkassen-Prozess&amp;quot; im Jahr 1936. Das Strafverfahren gegen Landrat Dr. Wilhelm Boden und Sparkassendirektor Emil Aengenheyster im Kreisständehaus Altenkirchen - ein Schauprozess. - In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 45. Jg, 2019, S. 263-297. ([[Bartolosch 2019]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen in britischem (Mit-)Besitz von 1783 bis 1802. In: Siegerland, Bd. 100, H. 2, S. 154-161. ([[Bartolosch 2023]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bass, Hans-Heinrich''':  Hungerkrisen in Preußen während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.- Diss. Münster. St. Katharinen 1991 ([[Bass 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bassier, Morten''': Der Westerwald im ersten Revolutionskrieg 1792-1797. Kriegsverlauf und -folgen am Beispiel des Kirchspiels Kirburg. - In: Nassauische Annalen, Bd. 127, 2016, S. 123-153. ([[Bassier 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bauer, Oswald''': Zeitungen vor der Zeitung. Die Fuggerzeitungen (1568-1605) und das frühmoderne Nachrichtensystem. Berlin 2011. ([[Bauer 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau''' (Hg.): 25 Jahre Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.- Koblenz o. J. (1973) ([[Bauernverband 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baum, Karin''': Martin Jacobi (1814-1890), ein Altenkirchener Gastwirt.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008  S.284-286  ([[Baum 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becker, Heinz E.''': Im Jahr 1930 wird der Männergesangverein 1880 Altenkirchen e.V. 50 Jahre alt.- In:  Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.242-244  ([[Becker 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becker, Heinz-Ewald''': Was geschah in Hadamar? - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2011, Altenkirchen 2010, S.113-116 ([[Becker 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beckmann, Joachim''': Rheinische Bekenntnissynoden im Kirchenkampf.- Neukirchen-Vluyn 1975 ([[Beckmann 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behörden- u. Beamten-Verzeichnis''' für den Regierungsbezirk Coblenz für das Jahr 1910. Coblenz : Krabben, 2.1911(1910)  ([[Behörden- und Beamten-Verzeichnis 1910]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behr, Hans-Joachim &amp;amp; Franz-Josef Heyen (Hrsg.)''': Geschichte in Karten. Historische Ansichten aus den Rheinlanden und Westfalen. Düsseldorf 1985. ([[Behr &amp;amp; Heyen 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behringer, Wolfgang''': Tambora und das Jahr ohne Sommer.- 4. Auflage München 2016  ([[Behringer 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Below, Georg von''': Beiträge zur Verfassungs-, Verwaltungs- und Wirthschaftsgeschichte des Niederrheins, vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. - In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins, 7. Bd., 1893, S. 1-35. ([[Below 1893]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bender, Gerhard R.''': Untersuchungen zur nationalsozialistischen Machtergreifung im Kreis Altenkirchen.- Masch. Universität Siegen 1983 ([[Bender 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bergholz, Thomas''': Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts. Neunzehnter Band: Rheinland-Pfalz II. 1. Teilband. Tübingen 2008. ([[Bergholz 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertuch, Friedrich Justin''': Allgemeine Geographische Ephemeriden. 21. Band. Weimar 1806. ([[Bertuch 1806]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BGV''': Historische Urkunden aus dem Oberbergischen. Blatt-Nr. U 1. Bergischer Geschichtsverein, Abt. Oberberg e.V. ([[BGV]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 26.11.1846 bis 10.1.1865.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1846-1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 10.2.1865 bis 28.5.1890.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1865-1890]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 24.6.1890 bis 23.11.1908.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1890-1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 1.2.1909 bis 9.4.1919.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1909-1919]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 22.4.1919 bis 7.11.1921.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1919-1921]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 13.12.1921 bis 10.3.1926.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1921-1926]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 23.2.1926 bis 15.7.1930.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1926-1930]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beth, Alfred''': 50 Jahre CDU-Kreisverband Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997. S. 45-51. ([[Beth 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Die geologische Entwicklung des Westerwaldes.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, Altenkirchen  1988 S.48-53 ([[Beyer 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Kultur, Kunst und Künstler im Kreis Altenkirchen. Teil I.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen  1991 S.31-36 ([[Beyer 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Kultur, Kunst und Künstler im Kreis Altenkirchen. Teil II.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1993, Altenkirchen  1992 S.38-44 ([[Beyer 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 3: 1212 bis 1260, Coblenz 1874 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2010  ([[Beyer 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 2: 1169 bis 1212, Coblenz 1865 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2008  ([[Beyer 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 1: Von den ältesten Zeiten bis 1169, Coblenz 1860 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2008  ([[Beyer 1860]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Binding, Karl''': Deutsche Staatsgrundgesetze.- Leipzig 1913,  Heft III, S. 19  ([[Binding 1913]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bingener, Andreas''': Graf Philipp der Ältere von Katzenelnbogen und die Maizer Stiftsfehde von 1461-1463.- In: Nassauische Annalen 100 (1989), S. 83-95 ([[Bingener 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Binterim, Anton Joseph/ Mooren, Joseph Hubert''': Die alte und neue Erzdiözese Köln in Dekanate eingetheilt [...].- Erster Theil oder erste Epoche. Mainz 1828 ([[Binterim/Mooren 1828]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bitterauf-Remy, Margot''': Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz bearbeitet von Margot Bitterauf-Remy in Verbindung mit Josef Busley und Heinrich Neu. Düsseldorf 1935 (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, 16. Bd. I. Abteilung). ([[Bitterauf-Remy 1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bleibtreu, Leopold''': Denkwürdigkeiten aus den Kriegsbegebenheiten bey Neuwied von 1792-1797 [...]. Bonn 1834. ([[Bleibtreu 1834]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die Chronik der Stadt Altenkirchen. Altenkirchen 2014. ([[Blohm 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Der Schülertransport als Ergebnis von Schulstandortentscheidungen. Das Beispiel des Vorderen Westerwaldes (Schuleinzugsbereich Altenkirchen).- In: Berichte zur deutschen Landeskunde Band 55, Heft 2, 1981, S.223-261  ([[Blohm 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Neubeginn und Kontinuität. Ein Gymnasium in der französischen Besatzungszone Rheinland-Pfalz: Altenkirchen 1945-1950.- In: Betrifft: Heimat 3. Beiträge zur Wirtschafts-, Sozial und Zeitgeschichte des Kreises Altenkirchen II. Altenkirchen / Westerwald 1986, S.11-23  ([[Blohm 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''' u. a.: Die Bundesumsiedlung 1950 über das Lager Almersbach in den Kreis Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2005, Altenkirchen 2004, S. 119-133  ([[Blohm 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die jüdischen Familien aus den Gemeinden der Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald) 1933 bis 1945.-  Wölmersen 2008 ([[Blohm 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die Mitglieder der Synagogengemeinde in Altenkirchen am 16.6.1925. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Synagogengemeinde_Altenkirchen_1925) 2008. ([[Blohm 2008b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Jüdische Gewerbebetriebe in der Stadt Altenkirchen 1933. (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische Gewerbebetriebe 1933) 2008  ([[Blohm 2008c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Zusammensetzung der Stadträte der Stadt Altenkirchen seit 1946. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Stadtrat) 2008 ([[Blohm 2008 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php     /Jüdische_Synagogengemeinde 1885 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1885''']. AKdia 2008. ([[Blohm 2008 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php /Jüdische_Synagogengemeinde_1845 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1845''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1865 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1865''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1905 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1905''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 c]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Luftkrieg_-_Opfer Einwohner der Stadt Altenkirchen, die durch '''Luftangriffe''' zu Tode kamen]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Soldaten_-_2.Weltkrieg Einwohner der Stadt Altenkirchen, die als '''Soldaten im 2. Weltkrieg''' starben]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Soldaten_-_1.Weltkrieg Einwohner der Stadt Altenkirchen, die als '''Soldaten im 1. Weltkrieg''' starben]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 f]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Spanische_Grippe Die '''Spanische Grippe''' 1918 in Altenkirchen]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Kleine Namenkunde der in Altenkirchen nach Personen benannten Straßen.- In: Jahrbuch [[Westerwald-Gymnasium]] Altenkirchen 2009, S.156,158-160 ([[Blohm 2009 h]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Sozialstruktur '''Sozialstruktur''' Altenkirchens vor der Wende zum 20. Jahrhundert]. AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 i]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1825 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1825''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 k]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1805 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1805''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 l]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Propaganda '''Elemente nationalsozialistischer Propaganda in den Volksschulen des Amtes Altenkirchen'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 m]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Wiederaufbau '''Wiederaufbau zerstörter und beschädigter Gebäude 1945-1951'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 n]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Abitur '''Abiturienten in und aus Altenkirchen seit 1950'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 o]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Darlehenskassenverein_Altenkirchen_1875  '''Der Altenkirchener Darlehenskassenverein 1875'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/kriegsgefangene_Deutsche '''Briefwechsel eines Kriegsgefangenen aus Altenkirchen 1945 bis 1949'''] . AKdia 2010.   ([[Blohm 2010 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Das_letzte_Stück_der_Altenkirchener_Synagoge '''Das letzte Stück der Altenkirchener Synagoge'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Ein_Ehrenmord_1942 '''Ein ''Ehrenmord'' 1942'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Fleischproduktion_1948/49  '''Von der nationalsozialistischen Preisüberwachung zur marktgerechten Produktion. Die Beeinflussung der Fleischproduktion durch den Landrat von Altenkirchen 1948/49'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 h]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Chronologisches Aktenverzeichnis zur Verwaltung der Reichsgrafschaft Sayn-Altenkirchen durch Karl August von Hardenberg in den Jahren 1791 bis 1802. AKdia 2012. ([[Blohm 2012 a]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Chronologisches Aktenverzeichnis zur Herrschaftszeit des Grafen Christian von Wittgenstein in der Stadt Altenkirchen in den Jahren 1642 bis 1662.- AKdia 2012. ([[Blohm 2012 b]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Politik durch Singen?.-  AKdia 2012  ([[Blohm 2012 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Vom Umgang mit dem Scherbenhaufen der eigenen Geschichte. Zwei unprotokollierte Wahlsynoden der Kreissynode Altenkirchen 1945/46.-  AKdia 2015  ([[Blohm 2015 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Junge Männer aus dem Kreis Altenkirchen, die als Teilnehmer des deutsch-Französischen Krieges 1870-71 ihr Leben verloren.- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Auszüge aus Nicolas Theis: Der Luxemburger im Westerwald 1944/45.- Luxemburg 1951 ([[Blohm 2016 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Ein Kriegsverbrechen 1945 in Altenkirchen.- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Ludwig Georg Theodor Heckenroth - Kaufmann, Staatsmann, aber Pfarrer?!!- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Monatshefte für Rheinische Kirchengeschichte 1907 bis 1943 - Ausgewählte Beiträge mit thematischem Bezug zum Kreis Altenkirchen. AKdia 2016 ([[Blohm 2016 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Von &amp;quot;Judersch Inge&amp;quot; zu Ingeborg Wolff in Neitersen 1931 bis 1938 . AKdia 2017 ([[Blohm 2017 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Erbgänge der Grafen von Sayn aus der Linie der Grafen von Sponheim . Januar, AKdia 2019 ([[Blohm 2019 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_saynische_Familienpolitik.pdf '''Die saynische Familienpolitik in der Zeit der Grafen aus dem Hause Sponheim - eine Materialsammlung''']. November, AKdia 2019 ([[Blohm 2019b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Zillich.pdf '''Die vier Leben der Frau „Professor“ Gertrud Zillich''']. Dezember, AKdia 2019. ([[Blohm 2019c]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Filmvorf%C3%BChrungen_des_Union.pdf '''Die Filmvorführungen des Union-Kinos in Altenkirchen im 2. Weltkrieg''']. Januar, AKdia 2020. ([[Blohm 2020a]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Der_Kreisleiter_der_NSDAP_des_Kreises_Altenkirchen_revidierte_Fassung.pdf '''Der Kreisleiter der NSDAP des Kreises Altenkirchen''']. Oktober, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Wilhelm_Idelberger.pdf '''Wilhelm Idelberger, der Lehrer von Niedererbach''']. November, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Rekrutierung_der_Funktionseliten.pdf '''Die Rekrutierung der Funktionseliten: die Ausbildungsstätten von Schülern und Studenten aus Altenkirchen und Universitätsabsolventen mit Tätigkeit in Altenkirchen zwischen 1560 und 1815''']. November, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Stadt_Altenkirchen_im_%C3%BCberregionalen_Verkehrsnetz.pdf '''Die Stadt Altenkirchen im überregionalen Verkehrsnetz. Eine thematisch geordnete Zusammenstellung der Einträge in AKdia''']. Januar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Mainzer_Stiftsfehde.pdf '''Die Mainzer Stiftsfehde, der badisch-pfälzische Krieg und eine nicht eingehaltene Eheberedung für Gerhard III. Graf zu Sayn – ein regionaler Konflikt zwischen 1458 bis 1469 mit Beteiligung Graf Gerhards II. von Sayn. Urkundenregesten und Literatur''']. Januar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Sayn_Territorium_Entwicklung.pdf '''Die Entwicklungsschritte zu einem zusammenhängenden saynischen Territorium''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Sayner_Grafen_von_Rhein_und_Sieg.pdf '''Die geographische Verschiebung des Herrschaftszentrums der Sayner Grafen von Rhein und Sieg nach Süden und Osten in den Westerwald''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Pr%C3%B6pste_des_Bonner_St_Cassius_Stifts.pdf '''Die Pröpste des Bonner St.Cassius-Stifts vom 12. bis 16. Jahrhundert''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Einfl%C3%BCsse_des_kirchlichen_Besitzes.pdf '''Einflüsse des kirchlichen Besitzes der Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn im Inneren des Westerwalds''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Sayner_Grafen_als_Koelner_Aussenbuerger.pdf '''Die Sayner Grafen als Kölner Außenbürger''']. Februar, AKdia 2021. ([[Blohm 2021g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Geschichte_1938-1945_ohne_Erinnerung_an_Landrat_Kunckel.pdf '''Geschichte 1938-1945 ohne Erinnerung an Landrat Dr. Dr. Ernst Ewald Kunckel''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021h]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Emil_Haas_Amtsbuergermeister.pdf '''Dr. Emil Haas, Amtsbürgermeister von Altenkirchen 1950 bis 1971''']. März, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021i]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Landfrieden_und_Sicherheit.pdf '''Die Frage des Landfriedens und der Sicherheit auf den Verkehrswegen in den Mittelrheinlanden vom 13. bis 16. Jahrhundert''']. März, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021j]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Der_Missbrauch_kirchlicher_Finanzierungsformen.pdf '''Der Mißbrauch kirchlicher Finanzierungformen und die Ablasspraxis als Kritikpunkte Luthers an der römisch-katholischen Kirche in den Mittelrheinlanden zwischen 1254 und 1517''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021k]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Modernisierung_der_Kommunikation.pdf '''Die Modernisierung der Kommunikation und der kirchliche Zensuranspruch im Erzbistum Köln von 1450 bis 1554''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021l]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Hermann_von_Wied.pdf '''Hermann von Wied und die Ausbreitung der reformatorischen Lehren in den Mittelrheinlanden 1477 bis 1552''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021m]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Funktionen_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus.pdf '''Zeit der Schuldlosen – Zeit der Schuldigen. Funktionen in der Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt Altenkirchen''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021n]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Ackermann, Rainer''': Die Problematik der Stillegung von Bahnlinien am Beispiel des Westerwaldes.- In: Beiheft zur Geographischen Rundschau 4, 1978, S.187 ff. ; auch In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1980, Altenkirchen 1979  S.89-97 ([[Blohm/Ackermann 1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Hanrath, Franz''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Landwirtschaft_vor_dem_1._Weltkrieg '''Die Landwirtschaft im Unterkreis Altenkirchen vor dem 1. Weltkrieg'''] . AKdia 2010 ([[Blohm 2010 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Kunz, Antonius''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Vertrieben_aus_Altenkirchen ''' Briefe der Familie Leopold Stern 1936 bis 1938 nach Palästina] . AKdia 2015. ([[Blohm 2015 a]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böttcher, F. W.''': Die Landwirthschaftlichen Vereine in den Königlich Preußischen Staaten. - Berlin 1848. ([[Böttcher 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''' (Hg.): Acta imperii selecta. Urkunden deutscher Könige und Kaiser 928-1398.- Innsbruck 1870  ([[Böhmer 1870]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, VIII: Die Regesten des Kaiserreichs unter Kaiser Karl IV. 1346 - 1378, hrsg. und erg. von Alfons Huber.- Wien 1877  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta archiepiscoporum Maguntinensium. Regesten zur Geschichte der Mainzer Erzbischöfe von Bonifatius bis Heinrich II. 742? - 1160.- (Vol. 1) Will, Cornelius • Böhmer, Johann Friedrich [Ed.]. - Innsbruck 1877 ([[Böhmer 1877]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii V,1,[1]: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard 1198 - 1272 [1], neu hrsg. und erg. von Julius Ficker.- Wien 1881  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, V,2,[1]: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard 1198 - 1272 ; 2. Päpste und Reichssachen  [1, = Abth. 3], neu hrsg. und erg. von Julius Ficker und Eduard Winkelmann, Wien 1892  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, II,1: Die Regesten des Kaiserreichs unter den Herrschern aus dem Sächsischen Hause 919 - 973,   neu bearbeitet von Emil von Ottenthal.- Innsbruck 1893  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii XI: Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410-1437) verzeichnet von Wilhelm Altmann.- Innsbruck 1896-97 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii VI,1: Die Regesten des Kaiserreichs unter Rudolf, Adolf, Albrecht, Heinrich VII. 1273 - 1313 ; 1, neu hrsg. und erg. von Oswald Redlich.- Wien 1898 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii V,2,2: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard: 1198 - 1272 ; [Teil 2], Päpste und Reichssachen ; Bd. 2 = Abth. 5, neu hrsg. und erg. von Julius Ficker ..., Wien 1901 ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,2, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 2, Die Regesten des Kaiserreiches unter Otto II. 955 (973) - 983, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Hanns Leo Mikoletzky.- Wien 1950	([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: III,1,1, Salisches Haus: 1024 - 1125 ; 1, 1024 - 1056 ; 1, Die Regesten des Kaiserreiches unter Konrad II. 1024 - 1039, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Heinrich Appelt.- Wien  1951 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,3, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 3, Die Regesten des Kaiserreiches unter Otto III. 980 (983) - 1002, neubearb. von Mathilde Uhlirz.- Wien 1956  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,4, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 4, Die Regesten des Kaiserreiches unter Heinrich II. 1002 - 1024, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Theodor Graff.- Wien 1971  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Heinrich VI. 1165 (1190) - 1197.- Böhmer, Johann Friedrich • Baaken, Gerhard [Ed.]. - Köln 1972 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 1. Lief.: 1152 (1122) - 1158.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand • Mayr, Hubert [Ed.]. - Wien 1980  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: 3,2,3,1, Salisches Haus: 1024 - 1125 ; Teil 2, 1056 - 1125 ; 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Heinrich IV.: 1056 (1050) - 1106 ; Lfg. 1, 1056 (1050) - 1065.- neubearb. von Tilman Struve.-  Wien  1984 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 2. Lief.: 1158-1168.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand • Mayr, Hubert [Ed.]. - Wien 1991  &lt;br /&gt;
([[RI]])   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii XIV,2,2, Ausgewählte Regesten des Kaiserreiches unter Maximilian I., 1493 - 1519 ; Bd. 2 ; Teil 2, Österreich, Reich und Europa 1496 - 1498, bearb. von Hermann Wiesflecker.- Wien 1993  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 1. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Lothar III. und Konrad III. Tl. 1: Lothar III. 1125 (1075) - 1137.- Böhmer, Johann Friedrich • Petke, Wolfgang [Ed.]. - Köln 1994 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 3. Lief.: 1168-1180.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand [Ed.]. - Wien 2001  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 1. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Lothar III. und Konrad III. Tl. 2: Konrad III. 1138 (1093/94) - 1152.- Böhmer, Johann Friedrich • Niederkorn, Jan Paul • Hruza, Karel [Ed.]. - Köln 2008 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 4. Lief.: 1181-1190.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand [Ed.]. - Wien 2010 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böttger, Heinrich''': Diöcesan- und Gaugrenzen Norddeutschlands zwischen Oder, Main, jenseit des Rheins, der Nord- und Ostsee,  von Ort zu Ort schreitend festgestellt, nebst einer Gau- und einer dieselbe begründenden Diöcesankarte.- Halle 1875  ([[Böttger 1875]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bohn, Thomas''': Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03-1285).- Köln 2002  ([[Bohn 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bongardt, Adrianus Jacobus''': Reize door Duitschland's noordelijste helft en de nieuwe Franche Departementen, in den zomer von 1806. Tweede en laatste deel. Haarlem 1807. ([[Bongardt 1807]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Borck, Heinz-Günther''': Bemerkungen zur Schul- und Bildungspolitik Brandenburg-Preußens bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.- In: Liessem, Udo: Die Schulbauten von J.C. Lassaulx (1781-1848) im preußischen Regierungsbezirk Koblenz.- Koblenz 2008 (= Mittelrheinische Hefte 22) [[Borck 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bost, Bodo''': Ein Luxemburger Priester in der Verbannung in Horhausen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2022.- Altenkirchen 2021, S. 258-270  ([[Bost 2021]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brag, Klaus''': Ingelbacher Mühlen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2014.- Altenkirchen 2013, S. 221-230  ([[Brag 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brammer, Annegret''': Judenpolitik und Judengesetzgebung in Preußen 1812 bis 1847.- Berlin 1987&lt;br /&gt;
([[Brammer 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brand-Assecuranz-Ordnung''' für die Königl. Preußischen Regierungs-Bezirke von Coblenz und Trier und den Kreis Siegen.- Koblenz 1822  ([[Brand-Assekuranz-Ordnung 1822]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandenburg in Franken''' und der Fränkische Reichskreis. Die Sammlung Roland Grüber. - Osnabrück 2015 (= Künker Auktion 267). ([[Brandenburg in Franken 2015]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandt, Peter''' (Hrsg.): Preußen - Zur Sozialgeschichte eines Staates.- Hamburg 1981  ([[Brandt 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Heinrich''': Geschichte der Reichs-Graffschaft Sayn-Altenkirchen.- Betzdorf 1888  ([[Braun 1888]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Heinrich''': Der Einzug der Markgräfin Friederike Karoline in Altenkirchen am 29. Juli 1760.- In: Westerwälder Schauinsland 1909, Nr. 8, S. 3-4  ([[Braun 1909]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Karl''': Der Tod des General Marceau. Westerwälder Erinnerungen. In: Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte, Bd. 28 (N. F. 12) 1870, Nr. 69 (2. Folge)/Nr. 165, S. 306-316. (Auch abgedruckt in Karl Braun: Während des Krieges. Erzählungen, Skizzen und Studien. Leipzig 1871, S. 65-92). ([[Braun 1870]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bremen, E. von''': Die preußische Volksschule.- Stuttgart und Berlin 1905  ([[Bremen 1905]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Briefwechsel Sayn-Berg 1449-1490''' - HStA Wiesbaden 340/3525. ([[Briefwechsel Sayn-Berg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Quellen zur Geschichte von Rheinland-Pfalz während der französischen Besatzung. März 1945 bis August 1949.- Mainz 1985. ([[Brommer 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Inventar des Archivs der Stadt Hachenburg. Bearb. v. Peter Brommer. Verlag der Landesarchivverwwaltung Rheinland-Pfalz. 1989. S. 1. ([[Brommer 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': &amp;quot;Es ist nichts mehr zu regieren&amp;quot;. Zur Odyssee der Bezirksregierung Koblenz in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges.- In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 21,1995, S.541-566. ([[Brommer 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Die Ämter Altenkirchen, Freusburg und Friedewald der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in den Jahren 1745/46. Edition und Kommentierung unbekannter Amtsbeschreibungen. - Altenkirchen 2016. ([[Brommer 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bronnert, Uwe''': Das Altenkirchener Kreisnotgeld von 1923.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.165-173  ([[Bronnert 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bronnert, Uwe''': Notmünzen und Kleingeldgutscheine im Landkreis Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2011, Altenkirchen 2010, S.146-150  ([[Bronnert 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brouwer, Christoph/Masen, Jacob''': Antiquitatum et annalium Trevirensium libri XXV duobus tomis ..., Volume 2.- Lüttich 1670  ([[Brouwer/Masen 1670]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Büttner, Heinrich''': Die politische und kirchliche Erfassung von Siegerland und Westerwald im frühen Mittelalter.- In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte Bd. 5, 1955, S.24-48 ([[Büttner 1955]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bulletin Officiel''' de la delegation superieure de Rhenanie, Hesse-Nassau.- Bad Ems Nr. 1/1945 bis 6/1946  ([[Bulletin Officiel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesanzeiger-Verlag (Hrsg.):'''Bundesgesetzblatt''' online verfügbar unter www.bgbl.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949, 1950, 1951 I+II, 1952, 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958 I+II, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990 I+II, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 (bis Nr. 68)  ([[bgbl]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trennung in einen Teil I mit Veröffentlichungen zur inneren, in Teil II (ab 1951) zur äußeren Politik wird bei den Nachweisen zu den einzelnen Ereignissen hier in der Weise gehandhabt, dass nur Teil II ausdrücklich benannt wird. Ohne Zusatz ist von einer Veröffentlichung in Teil I auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bundeskanzleramt'''(Hg.): Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes.- Berlin 1867-1870 ([[Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung''' (Hrsg.): Es begann in Berlin. Bilder aus der deutschen Sozialgeschichte.- Bonn 1987  ([[BAS 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bungeroth, Karl''': Die bäuerlichen Verhältnisse in der Bürgermeisterei Altenkirchen (Reg.-Bez. Koblenz).- In: Verein für Socialpolitik (Hg.): Bäuerliche Zustände in Deutschland.-Erster Band, Leipzig 1883, S. 177-186 ([[Bungeroth 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Der Zehnte und seine Ablösung in der Gemeinde Idelberg.-In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1972 S.142-145 ([[Burbach 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Einwohner der Stadt Altenkirchen zwischen 1605 und 1628. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de) 2008. [[Burbach - Einwohner der Stadt Altenkirchen zwischen 1605 und 1628]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Familiennamen und ihre Bedeutung in der Heimatforschung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974, Altenkirchen 1973 S.162-167  ([[Burbach 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Der_Hof_Aldendorf_zu_Altenkirchen Der '''Hof Aldendorf''' zu Altenkirchen]. AKdia 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': ...einzig in der Geschichte des Sayner Landes. Die Gräfin Louise Juliane von Sayn in den Kämpfen um die saynische Erbfolge. In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1999, Altenkirchen 1998, S. 235-240  ([[Burbach 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Die erste saynische Landesordnung von 1465.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.205-210 ([[Burbach 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Die Affäre Purgold - Eine saynische Kirchen- und Schulgeschichte, die nicht erscheinen sollte.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000,  S.162-168  ([[Burbach 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': …so doch mein Vaterland. Menschen jüdischen Glaubens in Hamm an der Sieg.- Hamm 2007  ([[Burbach 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürger, Gerhard''': Aus den Kämpfen um die Errichtung einer Apotheke in Altenkirchen im 18. Jahrhundert.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1964,  Altenkirchen 1963 S.46-52 ([[Bürger 1963]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busch, Gabriel''': Hilgenroth / Marienthal zwei Wallfahrtsorte.- Siegburg 1982  ([[Busch 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deß Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Georgens/ Herzogs zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg/ Landgrafens in Thüringen ... In Vormundschafft Deß Durchlauchtigen Prinzens/ Herrn Johann Wilhelms/ Herzogs zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg ... Anordnung/ Eines allgemeinen '''Buß- Beth- und Fast-Tages'''/ Welcher/ wegen annahender großen Türcken- und anderer Gefahr ... auf den 27. lauffenden Monats Julii ... 1683 gehalten werden soll.- Jena 1683  ([[Buß- und Bettag 1683]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Butkens, Christophre''': Trophees tant sacres que prophanes de la duché de Brabant- Antwerpen 1641  ([[Butkens 1641]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==C==&lt;br /&gt;
'''Canzler, Friedrich Gottlob''': Fragmente oder Beyträge fuer Geschichte, Geographie, Statistik, Handlung, und deren Huelfswissenschaften. XII. Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Allgemeines Literaturarchiv für Geschichte, Geographie und Statistik, deren Nebenwissenschaften und Hülfsmittel, Landcharten u.s.w. für das Jahr 1791. 1. Band. Leipzig 1792, S. 80-85. ([[Canzler 1792]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cardauns, Hermann''': Rheinische Urkunden des X. - XII. Jahrhunderts.- In:  Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein Band 26-27, 1874, S. 332-371 ([[Cardauns 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cardauns, Hermann''': Konrad von Hostaden. Erzbischof von Köln (1238-1261).- Köln 1880  ([[Cardauns 1880]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Carius, Hendrikje''': Recht durch Eigentum: Frauen vor dem Jenaer Hofgericht (1648-1806).- München 2012  ([[Carius 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Charon, Jean-Noel''': Francois Séverin Marceau Desgraviers (1769-1796). Französischer General am Rhein. Koblenz 2024. ([[Charon 2024]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemnitz, Bogislaff Philip von''': Königlichen Schwedischen In Teutschland Geführten Kriegs Erster Theil [...]. Stettin 1648.  ([[Chemnitz 1648]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Unsern Ober- und Beamten ist zur Genüge bekandt, was vor gemeßen-gnädigsten Befehl und Verordnung Unsers in Gott ruhenden Herrn Vatters Gnaden wegen Verzäun- und Verlanderungen derer im disseitigen Wildbann gelegenen- besaamt- und angebauten Feldungen ... haben ergehen lassen ...-Onolzbach den 6. Jun. 1759  ([[Markgraf 1759]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Nachdeme Uns von Unserer Fürstlichen Obrist- Jäger- und Obrist-Forstmeisterey die mißliebigste Anzeige geschehen, welchergestalten das in Unserer Wald-Ordnung ... verbottene höchstschädliche Grasen in den jungen Schlägen ... .- 2 Seiten Onolzbach den 14. December 1761  ([[Markgraf 1761]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Es ist zwar allen Unsern Ober- und Aemtern in Unserm Fürstenthum und Landen aus der- in Ao. 1613. emanirten- und Ao. 1692. wiederum in Druck herausgegebenen- ... Wald-Ordnung ... zur Genüge bekandt, was wege des- der Armuth zum besten vergönstigten Klaubens des dürren Leß- oder Brockholzes in Unsern Waldungen an bestimmten Tagen ... verordnet worden ...- Onolzbach, den 26. Juli 1764  ([[Markgraf 1764]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Gleichwie seit dem Antritt Unserer Fürstlichen Regierung Wir jederzeit die Wohlfarth aller getreuen Landes-Einwohner zum Augenmerck gehabt, und deren Nahrungs-Beförderung auf alle Weise gewünschet haben ...- 8 Seiten, Onolzbach, den 25. Juny 1767  ([[Markgraf 1767]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf von Brandenburg''':  Nachdeme Se. Kayserl. Majestät ... veranlasset worden, gegen das- nach geendigtem letztern Krieg überhandgenommene Emigriren der teutschen Reichs-Unterthanen, und daher entstehende Entvölckerung ... nachstehende Verordnung ... zu erlassen ....- Onolzbach, den 29. August 1768  ([[Markgraf 1768]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Ob zwar das heurige Miß-Jahr Gelegenheit zum Mangel und Theuerung des Getraids Anlaß gegeben ; So hat jedoch die bisherige Erfahrung ... bewähret, daß sothane Theuerung nicht sowohl aus purem Mangel, sondern ... einer schädlichen Gewinnflucht, Aufkaufferey, Ausfuhr und heimlichen Verschleppung des vorräthigen Getraids herrühre ... .-  6 Seiten, Onolzbach, den 31. December 1770  ([[Markgraf 1770]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Da wir vor nöthig erachten, das wegen Mangel und Theuerung der Getraid-Früchte ... in Druck erlassene Ausschreiben wiederholter einzuschärfen, auch in einigen Puncten näher zu bestimmen und weiter auszuführen ... .- Onolzbach, den 4. Februarii 1771  ([[Markgraf 1771]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme eine leyder! nur allzubekannte Sache ist, daß der Nothstand und Mangel des Getraids in verwichenem Jahr fast durch ganz Teutschland allgemein, und dahero die Teuerung ... über Hand genommen ....- Onolzbach, den 31. Aug. 1771 ([[Markgraf 1771 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friedrich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Liebe Getreue, da Wir es bisher bey der schon etliche Jahre über, Unser Land und getreue Unterthanen bedrückenden Theurung und Mangel, an allen möglichen und thunlichen Mitteln nicht ermangeln lassen, ...- 15 Seiten, Onolzbach 22.2.1772  ([[Markgraf 1772]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Die Verschiedenheit, welche sich bey dem Zehnden von Feldstücken ... ereignet, hat zu allen Zeiten die Gelegenheit zu Zwistigkeiten, wegen des Anbaues von den Feld-Früchten, dargereichet ....- Onolzbach, den 3. Juni 1772  ([[Markgraf 1772 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Uns gereichet zu besonders gnädigen Wohlgefallen, daß unsere zu des Landes Besten abgezielte allgemeine Getraidt-Magazins-Anstalten bisher von unsern lieben getreuen Unterthanen meistentheils mit Dank und Gehorsam angesehen worden ...- Onolzbach, den 14. October 1776  ([[Markgraf 1776]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':... Unsere gesammte Diener, Beamte, Gerichte und Unterthanen haben sich ... zu erinnern, daß Wir in einem ... Ausschreiben ... des aus häufigen Ehescheidungen entstehenden gemein-verderblichen Nachtheils ... verordnet haben, daß widerspenstige Ehegatten ... mit ... Strafe ... zu einem vernünftigen Betragen ... angehalten werden ....- Onolzbach, den 6. Mai 1779 ([[Markgraf 1779]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Liebe Getreue! Wir haben zu Unserm Vergnügen wahrgenommen, daß verschiedene Unserer Ober- und Aemter, sich den wohlgemeinten Rath, welcher dem Landmann, wegen Anbau des Klees und dardurch zu Verbesserung der Viehzucht erlangten mehrern Futters ...- Onolzbach, den 7. Juli 1779  ([[Markgraf 1779 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme es dem Allerhoechsten ... gefallen, die weyland Durchlauchtigste Fuerstin und Frau, Frau Anna Sophia, verwittibte Herzogin zu Sachsen ... aus dieser Zeitlichkeit abzufordern. Als befehlen Wir allen Unsern Ober- und Beamten ... das Trauerlaeuten ...- Onolzbach, den 20. Dec. 1780  ([[Markgraf 1780]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Ob wohlen in denen Canonischen Rechten ... ausdrücklich vest gesetzet ist, daß keiner Person sich mit denjenigen oder derjeniger mit den sie sich ehebrecherisch vergangen, zu verehelichen jemals erlaubt seyn solle ...- Onolzbach, den 3. Juli 1782  ([[Markgraf 1782]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Obschon in Unsern Landes-Gesetzen ... versehen ist, daß junge Leute ... ohne Rath ... ihrer Eltern ... kein Ehe-Verloebniß eingehen ...- Bayreuth, den 31 Mai 1785  ([[Markgraf 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Markgraf zu Brandenburg''': ... Es ist nicht nur in denen- von Unseren Regierungs-Vorfahren ... ertheilten ... und wiederholten Wald-Ordnungen ... deutlich versehen, daß denen- in Unsern Fürstlichen Landen ... angesessenen, sowohlen dieß- als- Fremdenherrschaftlichen Unterthanen ... weder in denen ihrigen- noch in Unsern Herrschaftlichen Waldungen ... ohne bey Unsern Beamten ... zuvor beschehene Anzeige ... Hölzer auszureuten ....- Onolzbach, den 14. April 1788  ([[Markgraf 1788]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme Unsere Landesväterliche Vorsorge, besonders auch dahin sich erstrecket, daß die unserem gegenwärtigen Zeit-Alter angemessene Aufklärung und die Wohlfarth Unserer getreuen Dienere und Unterthanen ... durch Abstellung gewisser ... Mißbräuche ... befordert werden möge ...- Onolzbach, den 19. Januar 1789 ([[Markgraf 1789]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Markgraf zu Brandenburg''':  ... Die- einige Zeit her, mehr als gewöhnlich zu verspührende Getraidt-Ausfuhr aus unseren Fürstlichen ... Craises ..., dann die hiezu sichtbare Förderung verschaffende wucherlichen Aufkäuffere, erheischen zu Handhabung gemeiner Wohlfahrth ... gegenwärtige Unsere hiemit geschärffter erneuernde Landesväterliche Vorsorge ...- Onolzbach, den 12. Sept. 1789   ([[Markgraf 1789 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Clarke, Christopher''': Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600-1947.- Bonn 2007  ([[Clarke 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cohausen, August von''': Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Wiesbaden 1884. ([[Cohausen 1884]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unumbgängliche/ doch höchst-Nothwendigste '''Confoederation''': Oder Verbündnuß/ Gustavi Adolphi/ der Schweden ... Königs ... Mit denen Herren Grafen/ Ritterschafften/ Städten und Gemeinten/ inn der Wetterau unnd uff dem Westerwald : Jüngsthin inn Franckfort beschehen und auffgericht. [8 S.], o. O. 1632  ([[Confoederation 1632]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Colomb, Enno von''': Blücher in Briefen aus den Feldzügen 1813-1815. Stuttgart 1876. ([[Colomb 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Corpus Iuris Saxonici'''.- Dresden 1673  ([[Corpus Iuris Saxonici 1673]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Johann Christoph''': Unterthäniges Gutachten, die Theilbarkeit der Bauerngüter betreffend. In: Archiv für den Menschen und Bürger in allen Verhältnissen, Vierter Band (1782), S. 452-465. ([[Cramer 1782a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Johann Christoph''': Unterthäniges Gutachten, die Abschaffung der Brache und die Anbauung der künstlichen Futterkräuter betreffend. In: Archiv für den Menschen und Bürger in allen Verhältnissen, Vierter Band (1782), S. 466-472. ([[Cramer 1782b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Ludwig Wilhelm''': Vollständige Beschreibung des Berg-, Hütten- und Hammerwesens in den sämtlichen Hochfürstlich Nassau-Usingischen Landen nebst einigen statistischen und geographischen Nachrichten. Ersten Bandes erste Abtheilung [...]. Frankfurt am Mayn 1805. ([[Cramer 1805]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cüppers, Heinz''' (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz.- Stuttgart 1990  ([[Cüppers 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cylinder Archive, The''' - Website mit Aufnahmen von Edison-Phonographen - darunter die früheste Tonaufnahme Altenkirchener Bürger von 1890. www.cylinder.de. (Cylinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:1px solid #000080; margin-bottom:2em; padding:5px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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'''Inhaltsverzeichnis''': [[A - C#A|A]] - [[A - C#B|B]] - [[A - C#C|C]] - [[D - G#D|D]] - [[D - G#E|E]] - [[D - G#F|F]] - [[D - G#G|G]] - [[H - J#H|H]] - [[H - J#I|I]] - [[H - J#J|J]] - [[K - N#K|K]] - [[K - N#L|L]] - [[K - N#M|M]] -  [[K - N#N|N]] - [[O - S#O|O]] - [[O - S#P|P]] - [[O - S#Q|Q]] - [[O - S#R|R]] - [[O - S#S|S]] - [[T - Z#T|T]] - [[T - Z#U|U]] - [[T - Z#V|V]] - [[T - Z#W|W]] - [[T - Z#X|X]] - [[T - Z#Y|Y]] - [[T - Z#Z|Z]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Charon_2024&amp;diff=12082</id>
		<title>Charon 2024</title>
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		<updated>2024-10-01T07:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: Die Seite wurde neu angelegt: „Charon, Jean-Noel: Francois Séverin Marceau Desgraviers (1769-1796). Französischer General am Rhein. Koblenz 2024.  Literatur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Charon, Jean-Noel: Francois Séverin Marceau Desgraviers (1769-1796). Französischer General am Rhein. Koblenz 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1781_-_1800&amp;diff=12081</id>
		<title>1781 - 1800</title>
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		<updated>2024-10-01T07:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1796 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1781==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach zwei neue Silbermünzen geprägt in den Nennwerten zu 5 Kreuzer und 20 Kreuzer (1782-85, 1787 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.185-186, Nr. 115, 119)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Ordnung für Sonn- und Festtage. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.850-51.) ([[Hertel 1829]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. März''' - Eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot des Einsatzes fremder Bauarbeiter wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.851-52.) ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. April''' - Es ergeht die Anordnung, dass jeder junge Ehemann im Laufe der ersten Jahre seiner Niederlassung 30 Erlen und 50 Pappeln oder Weiden zu pflanzen hat.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.852.) ([[Neu 1956]], S.155)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung, dass übermäßiger Aufwand bei Hochzeiten, Taufen und Begräbnissen vermieden werden soll.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.855-56.) ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Dezember''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot, das Neujahr mit Schüssen zu begrüßen. ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Verbot der Neujahrseinladung für Paten ausgesprochen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.856.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1782==&lt;br /&gt;
:* Franz Ludwig Cancrin(us) wird - evtl. im August - Fürstlich Brandenburgischer Kanzleidirektor in Altenkirchen. Schon 1783 folgt er, zwischenzeitlich in den Adelsstand erhoben, einem Ruf nach Russland, wo er Kaiserlich Russischer Kollegienrat in St. Petersburg wird. 1786-1793 hält er sich aus gesundheitlichen Gründen in Gießen auf, muss aber in dieser Zeit auch zumindest vorübergehend in Altenkirchen gelebt haben. In Altenkirchen schloss er ausweislich der Vorreden folgende Publikationen ab: 6. Mai 1783 ''Erste Gründe der Berg- und Salzwerkskunde. Neunter Theil. Erste Abtheilung. Frankfurt am Main 1784'', 14. März 1787 ''Geschichte und systematische Beschreibung der ... Bergwerke. Leipzig 1787'', 7. April 1787 ''Abhandlung von der Natur, und Einrichtung einer Bergbelehnung. In: Kleine technologische Werke. Erster Band. Giesen 1788''. Die umfangreiche Publikationstätigkeit Cancrins hat sich schon zu seinen Lebzeiten in einer beeindruckenden Werkliste niedergeschlagen ([[Homberger &amp;amp; Meusel 1796]], S. 541-544). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christoph Cramer, Kammerkommissar in der Altenkirchener Kanzlei, veröffentlicht zwei Kameralgutachten ([[Cramer 1782a]], [[Cramer 1782b]]), die sich mit Fragen der Güterzersplitterung in Realerbteilungsgebieten, der Abschaffung der Brache und des Anbaues neuer Futterkräuter beschäftigen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird eine neue Silbermünze zu 1 Pfennig geprägt (1783 nachgeprägt) ([[Schön 2008a]], S. 191, Nr. A 175)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als lutherischer Inspektor wird Johann Ferdinand Andreas Dörner, genannt Ziegler (* 19.1.1744 Ansbach) eingeführt, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. Er stirbt am 23.11 1807. ([[Sinemus 1933]], S.38-39) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Der Markgraf verbietet die Verheiratung von Ehebrechern. ([[Markgraf 1782]], S. 1-3)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Zum Rektor der Lateinschule (bis 1784) wird Johann Sebastian Horrer (* 3.8.1748 Petersaubach/Ansbach) ernannt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.68-70) vgl. auch [[Viehmeyer 1958]] (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Nach Protesten von Bürgern der Stadt seit 1779 verbietet der Markgraf für die Grafschaft die systematische Aufzeichnung aller wehrfähigen Männer, was die Grundlage von Aushebungen von Soldaten war. Damit wird das Recht von 1736 bestätigt, nur bei freiwilliger Meldung Soldaten zu werden. ([[Vierbuchen 1977]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Es ergeht die Anordnung, dass jeder Handwerker seine Lehrzeit einzuhalten hat, dann vom Meister losgesprochen wird und die Wanderjahre machen muss.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.865-66.) ([[Neu 1956]], S.168) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21.Oktober''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass die männliche Ehefähigkeit nicht vor dem 25. Lebensjahr genehmigt wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.866.) ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1783==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird eine neue Silbermünze zu 1 Pfennig geprägt (1784-1791 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.191, Nr.176)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verwaltung der Grafschaft ist zum [[Kanzleidirektorium]] mit mehreren Hofräten, Sekretären, Registratoren und Kanzlisten angewachsen. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Georg Friedrich Christoph Cramer ist Kanzleirat in Altenkirchen. ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Es ergeht eine Verordnung gegen die öffentliche Völlerei und Streitlust.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.866-67.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Es wird das Verbot des Ausnehmens von Vogelnestern ausgesprochen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.868.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Es beginnt ein Verfahren der Abstimmung um den Zustand des Obertores, das sich bis August 1787 hinzieht. ([[Friedhoff 2021]], S.23-24)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni''' - Der kinderlos gebliebene Markgraf Alexander schließt einen Staatsvertrag mit seinem Vetter König Georg III. von Großbritannien über die Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Gegen Zahlung von 60.000 Reichsthalern wird Großbritannien der Mitbesitz eingeräumt sowie die Erbfolge geregelt. Der Markgraf behält sich die Hoheitsrechte auf die Grafschaft zu Lebzeiten vor. Die Angaben von [[Dahlhoff 1874]] hierzu sind ungenau. ([[Gensicke 1958]], S. 344 sowie [[Schuhmann 1992]], S. 279; [[Bartolosch 2023]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Es ergeht eine Anordnung zum Straßenbau für jeden Hof- und Gutsbesitzer.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.868-69.) (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' -  Der britische Legationsrat Diedrich Heinrich Ompteda nimmt im Beisein des Gouverneurs von Pöllnitz im Schloss die Huldigung der Untertanen an das Haus Braunschweig-Lüneburg entgegen. Eine Besitzergreifung durch Großbritannien hat dann nicht stattgefunden. ([[Dahlhoff 1874]], S.41) (eb) - '''Korrektur''': Mit der in Altenkirchen stattfindenden Huldigung für den britischen König, entgegengenommen vom britischen Rat Ompteda, wird Großbritannien der Mitbesitz der Grafschaft Sayn-Altenkirchen gemäß dem Vertrag vom 23. Juni 1783 eingeräumt. Das aus demselben Vertrag resultierende Erbrecht hat Großbritannien 1791 nicht in Anspruch genommen. ([[Gensicke 1958]], S. 344; [[Schuhmann 1992]], S. 279) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Es ergeht eine Sonn- und Feiertagsordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.870-71.)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Eine Tollwutverordnung wird erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Eine Schulordnung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen trifft Regelungen für die Stadtschule Altenkirchen und die Kirchspielsschulen; u. a. sollen die Kinder die Schule vom 6.-14. Lebensjahr besuchen. ([[Jacobson 1844a]], S. 547-48) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht eine Anordnung, dass die Kinder der herrschaftlichen Beamten das zu gründende Gymnasium inferoris in Altenkirchen besuchen sollen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1784==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein neuer Konventionstaler geprägt (1785 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.192, Nr.177)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der ''Altenkirchener Hammer'' wird gegründet; nähere Angaben bei [[Cramer 1805]] (S. 140-142, § 98). Gegenüber anderen abweichenden Datierungen (vgl. Angaben zu 1786) scheinen Cramers Angaben die zuverlässigeren zu sein. [[Bartolosch 1998]] und [[Bartolosch 2009]] (S.236-239) nimmt an, dass die Baumaßnahmen in mehreren Abschnitten realisiert wurden und daher der Zeitraum 1784-1786 als Gesamtbauzeit zu werten ist; dort auch Ansicht und Grundrisse der Anlage, gefertigt 1787 von F. A. Büsgen.(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot der Anwerbung von Soldaten für die Niederlande. Eigene Untertanen werden angehalten, fremde Untertanen an die preußische Armee übergeben. ([[Rausch 1921]], S.145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;pastor primarius&amp;quot; in Altenkirchen versieht die Aufgaben eines reformierten Inspektors  ([[Gensicke 1961]], S.8) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das 1. Heft von ''Mahlerische Reise am Niederrhein. Merkwürdigkeiten der Natur und Kunst aus den Gegenden des Niederrheins'' von Bernhard Constantin von [[Schönebeck 1785]] erscheint, das 2. Heft 1785, das 3. Heft 1789. ([[Schäfer 1979]], S. 90); Auszug aus Heft 2, S.54-59 auch abgedruckt bei ([[Troßbach 1991]], S. 425-429) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar'''- Das Gymnasium inferioris wird eröffnet. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.34-38) (eb) - ''siehe aber auch '''8. Februar''' und '''23. Februar 1784'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass Minderjärigen weder Geld noch Ware geborgt werden darf. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873-74.) (eb) ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Das Rektorat (gegründet als Lateinschule [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/1701_-_1720#1702 1702]) wird zu einem &amp;quot;Gymnasium inferioris&amp;quot; erweitert.  [[Viehmeyer 1959]], S. 50) (eb)  - ''siehe aber auch '''9. Januar''' und '''23. Februar 1784'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Markgraf Christian Friedrich Alexander zu Brandenburg-Onolzbach begründet das Gymnasium inferius. ([[Krämer 1992]], S. 155). (sts)  - ''siehe aber auch '''9. Januar''' und '''8. Februar 1784''''' - Ohne ein genaues Datum anzugeben, teilen zeitgenössische Quellen mit, das Gymnasium inferius habe 3 Klassen umfasst (Allgemeines Verzeichniß neuer Bücher mit kurzen Anmerkungen. Nebst einem gelehrten Anzeiger. Achten Bandes I. Stück, Leipzig 1784, S. 316) bzw. als Rektor sei Johann Sebastian Horrer bestellt (Archiv für die ausübende Erziehungskunst. Zwölfter Theil oder VI. Band zweyter Theil. Gießen und Marburg 1784, S. 298). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Die Erzbischöfliche Behörde erteilt auf sieben Jahre die Genehmigung, in einem Zimmer des Schlosses katholischen Gottesdienst zu zelebrieren. Die erste Messe seit der Reformation in Altenkirchen findet noch im selben Jahr statt. ([[Wirtz 1927]], S. 223)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Tabakrauchen in den Straßen und in der Nähe von Gebäuden ist verboten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.874.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - ''9. May ging durch Cölln eine Colonie von 70 Menschen, aus Altenkirchen im Anspachischen, nach America, wobey Kinder und schwangere Weiber sich befanden; ...'' (Journal von und für Deutschland 1784. Supplement zum ersten Jahrgange, S. 3). Ob diese Auswanderer tatsächlich alle aus der Stadt Altenkirchen aufbrachen oder ob sie vielleicht aus verschiedenen Orten der Grafschaft Sayn-Altenkirchen stammten, bleibt zu klären. Diese Ereignisse müssen jedenfalls die Verordnung gegen unerlaubte Auswanderung vom 1.10.1784 veranlasst haben. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Der Markgraf verbietet die Bestattung in Kirchenräumen. ([[Markgraf 1789]], S. 4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Es beginnt eine mehrwöchige Diskussion um den Abbruch des Untertores, an das sich die Privilegierte Apotheke anlehnt, die schließlich im Juli abgelehnt wird. ([[Friedhoff 2021]], S. 21-22)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung gegen die unerlaubte Auswanderung, die den Verlust des Wiedereinreiseanspruchs und den Vermögenseinzug nach sich zieht. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.874-75.) Vgl.dazu den Eintrag vom 9. Mai. (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' -  Eine Brandschaden-Versicherung wird zum 1. Januar 1785 eingeführt.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.875.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass Metzgerhunde immer Maulkörbe tragen sollen. ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - Der erste katholische Gottesdienst in Altenkirchen seit der Einführung der Reformation wird in der Stadt abgehalten. Nachdem ein Versuch gescheitert war, durch Mitbenutzung der evangelischen Kirche den Katholiken einen Gottesdienstraum zur Verfügung zu stellen, stellte Gouverneur von Pöllnitz einen Raum im Schloß zur Verfügung, für den die erzbischöfliche Genehmigung erteilt wurde. ([[Wirtz 1927]], S.221-223)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Die Ansbachsche Schulordnung wird erlassen. ([[Groh 1962]], S.78-79) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1785==&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' -  Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Beschränkung des Luxus unter herrschaftlichen Beamten. ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Der Markgraf ordnet an, dass Verlobungen nur mit elterlicher Erlaubnis stattfinden dürfen.  ([[Markgraf 1785]], S.1-3)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' - Der  Administrationsrat bewilligt 2 Carolinen, um für den Scharfrichter Franz Koch ein gutes Schwert zu beschaffen. ([[Rausch 1921]], S.73) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Zum Rektor der Lateinschule (bis 1789) wird Henrich Wilhelm Christian Schmeisser (* 25.7.1758 Altenkirchen) ernannt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7.-9. November''' - Von den aus den Niederlanden nach Deutschland zurückziehenden &amp;quot;Kriegsvölkern&amp;quot; sollen 3 Divisionen Kubergischer Husaren den Weg über den Westerwald wie folgt nehmen: 7.11. Ankunft in Weyerbusch, 8.11. Rasttag, 9.11. Weitermarsch auf Freilingen (Mannheimer Zeitung Num. CXXXIII, 5. Nov. 1785). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1786==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird als letzte neue Münze für Brandenburg-Ansbach eine Silbermünze zu 2 1/2 Kreuzer geprägt. ([[Schön 2008a]], S.192, Nr. 178)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen hat drei Markttage: Mittwoch nach Dreikönige, am ersten Montag im August und am Montag auf Simon Juda; diese Regelung besteht auch 1791. (Kurfürstlich-Trierischer Land-Kalender auf das Jahr 1786. Koblenz. [...]auf das Jahr Christi 1791. Koblenz) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Gründung des &amp;quot;Altenkirchener Hammers&amp;quot; durch Jakob Büsgen und J. H. Bender zur Stabeisenproduktion ([[Haas 1963]], S.30) ''Ergänzung'': Nach ([[Neu 1956]] (S.159) fand die Gründung bereits 1784 statt; auch bei [[Klein 1926]] (S. 88) auf 1784 datiert.(eb) - [[Eversmann 1804]] (S. 177-179) gibt das Werk als 1785 erbaut an, zunächst aus zwei Großfeuern unter einem Dach und einem Reckhammer bestehend, 1803 um einen zweiten Reckhammer erweitert. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Hochzeitsfeiern dürfen nur an einem Tag abgehalten werden. ([[Sinemus 1933]], S.241) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Durch den Tod Friedrichs des Großen wird Friedrich Wilhelm II. preußischer König.  ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.387)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Es ergeht ein Ansbachsches Verbot des Glücksspiels. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.877.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1787==&lt;br /&gt;
:* Nach einer Aufstellung zur Feuerversicherung zählen zur Stadt Altenkirchen 112 Haushaltungen, zu Dieperzen und Honneroth 5 Haushaltungen und zu Leuzbach und Bergenhausen 14 Haushaltungen. ([[Fabricius 1898]], S. 363) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Witwer oder Witwen dürfen nur heiraten, wenn vorher für die Kinder aus der vorigen Ehe ein Vermögensverzeichnis angelegt ist. ([[Sinemus 1933]], S.241) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die preußische Anwerbung von Soldaten wird zugelassen. ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Nach einem Tagebucheintrag des Freiherrn vom Stein zum Altenstein beginnt mit dem Besuch der 37jährigen englischen Lady Craven in Triesdorf eine Liaison des 51jährigen Markgrafen, der bis zum 18.2.1791 noch verheiratet ist. ([[Störkel 1995]], S. 222 und S. 243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. August''' - Die Arbeiten am Obertor beginnen, die seit 1783 diskutiert wurden. ([[Friedhoff 2021]], S.24)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot des Lotteriespiels. ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1788==&lt;br /&gt;
:* In der Marktstraße wird durch ein Brandtor ein Zugang zum Mühlengraben geschaffen. ([[Käppele 1983]], S.189) (eb) Das Tor befand sich am Hasselbachschen Hof und führte zum Quengelweiher. ([[Rausch 1921]], S.55) (bw) Der von ([[Käppele 1983]], S.85) als 12. Turm benannte Bürgerturm wurde durch einen Umbau als Gefängnisbau geplant, dessen Fertigstellung nicht belegt ist. ([[Friedhoff 2021]], S. 24-26)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Hannover erscheint die &amp;quot;Statistische Beschreibung der Gr. Sayn-Altenkirchen&amp;quot; ([[Statistische Beschreibung 1788]]). Sie enthält u. a. eine kritische Beschreibung der Behördenorganisation (z. B.: &amp;quot;Die Canzley zu Altenkirchen aber ist in besonders schlechter Verfassung.&amp;quot;, S. 728). Gegen diese Einschätzungen wendet sich [[Cramer 1805]] (S. 2-6, Anm. 2). Auch [[Canzler 1792]] referiert die Statistische Beschreibung kritisch, ergänzt sie sogar. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Der Markgraf erlässt ein Verbot, ohne Genehmigung Wald zu roden oder neu anzulegen. ([[Markgraf 1788]], S.1-10)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Es ergeht die Ansbachsche Trauer- und Begräbnis-Ordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.878-79.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - Aus Altenkirchen wird die Feuerspritze zum Großbrand im 3 Stunden entfernten Wissen gebracht; deren Einsatz schreibt man es zu, dass noch acht Häuser gerettet werden können (Augspurgische Ordinari Postzeitung Nr. 248, 15. Okt. 1788). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1789==&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' -Der Markgraf erlässt eine Trauerordnung, mit der Beschränkungen beim Aufwand für Trauerkleidung und Trauerfeiern ausgesprochen werden. ([[Markgraf 1789]], S. 1-8)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Rektor der Lateinschule (bis 1794) wird Johann Gustav Karl Ebhardt (* 23.7.1753 Bendorf) [[Pfarrer]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Es wird ein Verbot der Abgabe von Getränken in Gastwirtschaften auf Pump ausgesprochen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.880.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. September''' - Der Markgraf wiederholt die schon 1771 ausgesprochenen Beschränkungen des Getreidehandels wegen der zu beobachtenden Wirkungen auf die Preise. ([[Markgraf 1789 a]], S. 1-4) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Der Niederrheinisch-Westfälische Reichskreis veröffentlicht eine Drohung an die Untertanen,  ''von aller Gewalt, Bewaffnung, Zusammenlaufen und ruhestörenden Unternehmungen abzustehen'', die als ein Übergreifen der revolutionären Ereignisse aus Frankreich zu deuten sind. ([[Lukis 1996]], S.11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1790==&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' -  Die Anstellung Hardenbergs als Minister und Geheimer Rat in Ansbach-Bayreuth wird vom Markgrafen genehmigt ([[Stamm-Kuhlmann 2000]], S.204) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' -  Hardenberg tritt seinen Dienst in Ansbach an. ([[Stamm-Kuhlmann 2000]], S.205-208) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1791==&lt;br /&gt;
:* Neben dem Schloss zählen 122 Häuser zur Stadt Altenkirchen. &amp;quot;Das Städtchen ist nach alter Art gebaut.&amp;quot;  Es folgen nähere Angaben zur Behördenorganisation. ([[Canzler 1792]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - In einem Geheimvertrag zwischen König Friedrich Wilhelm II. von Preußen und Markgraf Karl Alexander, in dessen Verhandlungen Lady Craven, nicht jedoch Hardenberg einbezogen wird, wird die Abdankung des Markgrafen und damit die vorzeitige Einverleibung der Markgraftschaften Ansbach-Bayreuth in Preußen vorbereitet. ([[Thielen 1967]], S.61)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Durch den Tod der Markgräfin wird der Markgraf frei für eine legitime Beziehung zu Lady Craven.  ([[Störkel 1995]], S.243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Karl Alexander betraut Hardenberg für die Zeit seiner Abwesenheit mit der Regierung der Markgraftschaften.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.881.) ([[Thielen 1967]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Der Tod von Lord Craven gibt auch Lady Craven für eine legitime Beziehung zum Markgrafen frei. ([[Störkel 1995]], S. 257)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Nach Erhalt der Nachricht vom Tod Lord Cravens heiratet der Markgraf in Lissabon Lady Craven, die damit zur letzten Gräfin  von Altenkirchen wird. ([[Störkel 1995]], S. 257) Vgl. auch [[Seelbach, K. 2001]], S.310-313.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Dezember''' - Karl Alexander erhält in Bordeaux die Papiere zugestellt, nach deren Unterschrift er endgültig zu Gunsten Preußens auf die Markgrafschaften gegen eine Jahresrente von 300 000 Gulden, dabei 33 570 Gulden von Sayn-Altenkirchen verzichtet. Dieses wird auf seine Lebenszeit unter preußische Verwaltung gestellt. ([[Störkel 1995]], S.257)  Die Unterzeichnung hat tatsächlich wohl erst am 28.1.1792 in Bristol stattgefunden . ([[Störkel 1995]], S. 269, Anmerkung 45) ([[Landesherrschaft]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1792==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen drei Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (bis 1796 jährlich nachgeprägt), 1 Kreuzer (1793-94 nachgeprägt), 2/3 Taler (1794 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 149-50, 152)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die regelmäßige Postverbindung von Frankfurt nach Köln geht zweimal am Tag von Wahlrod kommend über Gieleroth nach Weyerbusch. Altenkirchen wird nicht angefahren. ([[Neues genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch.- 1792]], S.53 der Zusätze)  (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt letztmalig der Aufbau des Hochgerichts am Galgenberg in Helmenzen. ([[Hanke 1988]], S.40) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Preußen ergreift Besitz in Sayn-Altenkirchen. ([[Gensicke 1958]], S. 344) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Hardenberg legt einen Rechenschaftsbericht über seine Verwaltung in Ansbach-Bayreuth in zwei Denkschriften vor. (Die erste abgedruckt bei Hans [[Haussherr 1963]], S.225-240; die zweite bei Leopold von Ranke Bd.I,1877,S.125-) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Hardenberg wird zum preußischen Kabinettsminister ernannt, mit allen fränkischen Geschäften unter der Leitung des Kabinettsministeriums betraut. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Hardenberg trifft in Franken ein und vollzieht die Besitzergreifung für Preußen ([[Thielen 1967]],S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Der preußische König lässt Hardenberg die Huldigung der fürstlichen Beamten vornehmen. ([[Barth 1795]], S. 338) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Es werden Pressebeschränkungen eingeführt. ([[Meyer 1904]], S.27 – dort auch Wortlaut der Verfügung) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Februar''' - Es ergeht die Rechnungsinstruktion. (R. 44 C.Fin.Dep.168 vgl. [[Hartung 1906]], S.172-173) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Mit der Kriegserklärung Frankreichs an Österreich beginnt der 1. Koalitionskrieg ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.494)    (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Juli'''  - Eine Verordnung zum Umtausch von rheinischen Gulden, preußischer Kurantmark und französischen Laubtalern wird erlassen. ([[Hartung 1906]],  S.202-203) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. November''' - Wildpretabtragsgelder werden eingeführt. (Immediatbericht Hardenberg R. 96, 254 A.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1793==&lt;br /&gt;
:* Die Rektorenstelle der Lateinschule verwaltet der Prorektor Johann Friedrich Wilhelm Ebhardt (* 5.6.1770 Gebhardshain) bis zu seinem Tod am 14.2.1796. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.71) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Der Geschäftsgang für das Ministerium  in Ansbach-Bayreuth wird geregelt. (Erlaß Hardenbergs 3.5.1793 (R.44 C. Best.Dep.57) zitiert nach [[Hartung 1906]], S.67). Es kommt damit zum Bruch mit dem Kollegialprinzip. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1794==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu 3 Kreuzer (bis 1797 jährlich nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 151) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* der Die Verpflichtung, den königlichen Truppen Wohnung und Verpflegung zu gewähren, wird aufgehoben. Stattdessen werden „Servis- und Fouragegeldern“ erhoben. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Verbot der Anwerbung von Soldaten in niederländische Dienste wird wiederholt, die Anwerbung für die preußische Armee ausdrücklich erlaubt. ([[Rausch 1921]], S. 145) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen findet die zwölfköpfige französische Emigrantenfamilie des Fontaines de Preux Aufnahme im Hause von Lukas Neuhoff. ([[Wirtz 1927]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Der Kaiserlich-österreichische Kriegskommissar in Altenkirchen lässt im Schloss ein Kriegslazarett (bis 1797) einrichten ([[Rausch 1921]], S.196) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Winter''' - Der Rhein bildet die Grenze zwischen den französischen Revolutionsarmeen und der österreichischen Niederrheinarmee ([[Kirch 1931]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. und 4. November''' - Kaiserliche Regimenter marschieren durch Birnbach und Altenkirchen in ihre Winterquartiere. ([[Redlich 1895]], S. 118) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - Das Fränkische Departement Hardenbergs wird dem König direkt unterstellt. ([[Thielen 1967]], S.71) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. bis 27. November''' - Kaiserliche Regimenter marschieren durch Birnbach und Altenkirchen in ihre Winterquartiere. ([[Redlich 1895]] S. 120) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1795==&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Unterzeichnung des Friedens von Basel erfolgt. ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.503) (eb) - Eine am selben Tag abgeschlossene und unterzeichnete &amp;quot;Besondere Konvention zwischen Frankreich und dem Könige von Preußen wegen einer NeutralitätsLinie&amp;quot; bezieht ausdrücklich die gesamte Grafschaft Sayn-Altenkirchen ein, obwohl deren Territorium zum Teil außerhalb der Neutralitätslinie liegt, die im Wesentlichen durch Orte entlang der großen Heerstraßen bezeichnet ist. Das Abkommen sichert ohnehin den Truppen der Republik Frankreich, Österreichs und Reichstruppen freie Passage auf der Hohen Straße zu. Der Inhalt des Abkommens wird am 17. Mai 1795 publik, vgl. Schwäbischer Merkur Nro. 78, 17. Mai 1795. Das Separatabkommen und daraus resultierende Erklärungen Preußens werden auch andernorts schon im Mai 1795 publiziert, vgl. Politisches Journal nebst Anzeige von gelehrten und andern Sachen, Jahrgang 1795, Erster Band, Fünftes Stück, Mai 1795, S. 455-464. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Alexander von Humboldt wird Oberbergrat in Ansbach-Bayreuth (Imm. Ber. Hardenb.21.4.1795 (R. 96, 254 A)) Vgl. auch ([[Langenbach 2002]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Es wird ein geheimes Zusatzabkommen zum Baseler Frieden geschlosen. Eine Demarkationslinie zwischen Duisburg, Altenkirchen, Limburg und  Darmstadt neutralisiert die Gebiete östlich des Rheins. (Dankadresse der Bewohner des Amtes Friedewald  an Hardenberg – Antwort von Hardenberg abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.202-203.) Diese Gebiete sollten so vor dem französischen Zugriff geschützt werden, womit Sayn-Altenkirchen einbezogen war, allerdings  wurden Durchmarschrechte auf den Hauptwegen gewährt. ([[Thielen 1967]], S.75 – vgl. Art.1,4 und 5 bei Helmut Rönnefarth: Konferenzen und Verträge.- Teil II, 3.Band, 2.Auflage Würzburg 1958, S.213-214) (eb) '''Zu prüfen''': In verschiedenen gedruckten Karten mit Darstellung der Neutralitätslinie wird der 17. Mai 1795 als Datum des Abkommens angegeben. Möglicherweise ist dabei das Datum des Bekanntwerdens der Vereinbarung als Datum des Abschlusses angenommen worden; vgl. Eintrag zum 5. April 1795. Möglicherweise geht das Datum auch auf die Neutralitätserklärung zurück, die der Westfälische Kreis, Ober- und Niedersachsen, Franken, die Oberpfalz, Hesse-Kassel und Hessen-Darmstadt am 17. Mai 1795 abgaben, dabei aber eine von der französisch-preußischen abweichende Neutralitätslinie festlegten. Dass Preußen einbezogene Gebiete vor französischem Zugriff schützen wollte, ist gewiss eine verklärende Darstellung zu den Motiven. Preußen stellte sich außerhalb des Reichsverbandes.(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' – Es ergeht die Rechnungsinstruktion.  (R. 44 C. Fin.Dep.231; [[Hartung 1906]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Ein Organisationspatent für Ansbach-Bayreuth wird erlassen.([[Thielen 1967]], S.78; gedruckt in: Novum Corpus Prussico-Brandenburgensium IX, 2565). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Es ergeht eine Kabinettsordre als Bestätigung dieses Patents. ([[Haussherr 1963]], S.190) (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' Der französische General Kleber ([[Kirch 1931]], S.6) überschreitet (1. franz.Vormarsch) bei Düsseldorf  den Rhein. (eb) - Eine gut lesbare übersichtliche Darstellung zu den Truppendurchzügen im Westerwald in den Jahren 1795-1797 findet sich bei [[Menneking 1996]]. Vgl. auch [[Bassier 2016]], der zudem nachdrücklich auf die fatalen Auswirkungen des neuen Versorgungswesens verweist, das die Armeen praktizieren. Der von allen Konfliktparteien vorgenommene Wechsel vom Magazinwesen zum Requirierungssystem belastete die Bewohner des Westerwaldes über alle Maßen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September'''&lt;br /&gt;
:* General Kleber wirft die Österreicher am Kaesberg bei Uckerath zurück. ([[Zimmermann 1933]], S.30-62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. September''': Nachdem der französische General Jourdan bei Neuwied den Rhein überschritten hat, stößt die frz. Kavallerie bis Dierdorf vor. Vom 18. September bis zum 17. Oktober belagern die frz. Truppen die Festung Ehrenbreitstein ([[Bassier 2016]], S. 125). (ak) Jourdan durchquert den Westerwald und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - erzwingt den Lahnübergang bei Diez. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Oktober''' - 1. franz.Rückzug Jourdans durch den Westerwald. (Eine Übersicht über das in einigen Dörfern im September und Oktober im Kriegsjahr 1795 abhanden gekommene Vieh bei ([[Sommerfeld o.D.]], S.62.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Ein in Kirn geschlossener Waffenstillstandsvertrag zwischen Österreichern und Franzosen gilt für fünf Monate. ([[Kirch 1931]], S.7; [[Bassier 2016]], S. 125) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1796==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen  eine Silbermünze im  Nennwert zu 1 Pfennig (1797 nachgeprägt).  ([[Schön 2008a]], S. 220, Brandenburg-Bayreuth Nr. 153)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Das preußische Allgemeine Landrecht nebst der Gerichtsordnung wird in Preußen eingeführt. (In Ansbach-Bayreuth wurde es offenbar parallel vorbereitet; ([[Hartung 1906]], S.103) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''März''' - Johann Jakob Albrecht tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule (bis 1808) an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.39) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. März''' - Das Kantonreglement wird eingeführt. (In Ansbach-Bayreuth wurde es offenbar parallel vorbereitet. ([[Hartung 1906]], S.103) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Mai''' - Österreich kündigt den Waffenstillstand auf. ([[Rausch 1921]], S.197)(eb). Nach [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S. 23) beziehen die Österreicher und Franzosen ihre Schlachtpositionen am 30. und 31. Mai. Zwischen Altenkirchen, Hachenburg und Dierdorf stehen 7187 österreichische Infanteristen und 2318 Reiter. ([[Erzherzog Carl 1813]], Band II, S. 26) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Kleber wirft von Düsseldorf kommend (2. franz. Vormarsch) die Österreicher in den Westerwald zurück. ([[Kirch 1931]], S.8); vgl. auch [[Rausch 1921]], S.198) Nach [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S.51) erfolgte der kaiserliche Rückzug auf Altenkirchen befehlsgemäß. (eb) - '''Ergänzung''': Aufruf von General Kleber an die Bewohner der rechten Rheinseite ([[Hansen]], S. 799) (sts); Klebers Aufruf findet sich abgedruckt in der Augsburgischen Ordinären Zeitung Nr. 145 vom 18. Juni 1796, S. 584f. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Juni''' - Die Schlacht bei Altenkirchen (Haas, Emil: Der Westerwald als militärisches Operationsgebiet.- In: [[Kirch 1931]],S.17-23) endet mit Sieg der Franzosen. (Eintrag im Kirchenbuch der evangelischen Kirchengemeinde – abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.202), der  später auch auf dem Arc de Triomphe in Paris festgehalten  wurde. (vgl. auch  [[Fritzsche 1999]], S.216-218, darin zitiert aus Johann Breusing: Rechnung über Einnahme und Ausgab Geld des Kirchspiel Altenkirchen vom 1. Juni 1796 bis Ultimo may 1797 im Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen). Eine frühe Darstellung der militärischen Operationen findet sich bei [[Maier 1809]], S. 70-71. Eine Darstellung aus kaiserlicher Sicht findet sich bei [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S.58-61). Eine ausführliche Darstellung der Schlacht auch im Stadtgebiet bei [[Neu 1956]], (S.105-107), sowie bei [[Bleibtreu 1834]], S. 324-330, in jüngerer Zeit bei [[Schneider 2011]] S. 187-189.  Zu Truppenstärken und Verlusten sowie zu den Folgen der Schlacht Angaben bei [[Bassier 2016]], S. 126-127. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Die bis an die Lahn vorgerückten französischen Truppen werden von den Österreichern wieder durch den Westerwald zurückgedrängt. ([[Kirch 1931]], S.9; [[Bassier 2016]], S. 128) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - Der österreichische General Kray findet mit seiner Vorhut von 18 000 Mann Altenkirchen von den Franzosen verlassen vor. ([[Jomini 1841]], S.383)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juni''' - Es kommt zum Gefecht bei Kircheib und Uckerath. (Haas, Emil In: [[Kirch 1931]],S.24-31; [[Bassier 2016]], S. 128). Die Franzosen ziehen sich über die Sieg zurück. (2. franz. Rückzug) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Eine erneute französische Offensive von Düsseldorf und Neuwied aus drängt die Österreicher wieder südlich über die Lahn zurück. (3. franz. Vormarsch) Eine Darstellung der Abläufe findet sich bei [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II., S. 193-201). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die französischen Truppen erreichen wieder Altenkirchen. ([[Erzherzog Carl 1813]], Bd. II, S.197)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Ein Ausfuhrverbot von Holz und Kohlen in Nassau-Oranische Gebiete wird eingeführt. ([[Hertel 1829]], S.179) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Die Berliner Verträge ([[Steffens 1953]]) mit Frankreich revidieren gegen den Willen Hardenbergs den Baseler Vertrag: die Demarkationslinie wird weit vom Rhein zurückgezogen; Sayn-Altenkirchen liegt jetzt  außerhalb dieser von Hardenberg gedachten Schutzzone. ([[Haussherr 1963]], S.188 und [[Thielen 1967]], S.91)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Der Sieg der Österreicher bei Würzburg zwingt die Franzosen zum Rückzug über den Rhein. ([[Haussherr 1963]], S.206)   (eb)         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - &amp;quot;2 Bat. u. 1 Escad.&amp;quot; werden zur Sicherung Altenkirchens nach Altenkirchen verlegt ([[Sayn 1992]], S. 146). (sts) Die Abläufe aus kaiserlicher Sicht stellt [[Erzherzog Carl 1813]] (Band III, S.205-207) dar. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Beim Rückzug der Franzosen hinter den Rhein kommt es bei Höchstenbach zum Gefecht (Haas, Emil In: [[Kirch 1931]], S.32-38), bei dem General Francois Severin Marceau tödlich verwundet wird. (3. franz. Rückzug) (eb) - '''Ergänzung''': Laut [[Sayn 1992]] (S. 146) wurde Marceau morgens gegen 11 Uhr verwundet. Gegen 16 Uhr wird er zum preußischen Gouverneur in Altenkirchen gebracht; gegen 19 Uhr fand eine erste Untersuchung statt. (sts) Die vorstehende zeitliche Einordnung der Vorgänge findet keine Bestätigung in den Erinnerungen des behandelnden Arztes Meyer (s. u.). (ak) (Abdruck von Übersetzungen des letzten Briefes von Marceau vom 18.9. und eines Berichts seines Adjutanten vom 21.9. aus den Archives historiques, Ministere de Guerre) (eb) - Sowohl zu den Ereignissen vom 17.-19. September 1796 als auch zur Errichtung des Denkmals 1797 nahe Höchstenbach kenntnisreiche Nachträge in einem Artikel der Kölnischen Zeitung Nr. 264, 21.09.1838. Kreis-Chirurg Meyer teilte seine Erinnerungen an die Behandlung Marceaus einem Freund mit, der sie in der Kölnischen Zeitung Nro. 280, 07.10.1838, veröffentlichte. - Eine die bisherige Überlieferung umfassend sichtende und auch gut bebilderte Darstellung zu den Ereignissen um Marceaus Tod liefert [[Charon 2024]], S. 155-172. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Der auf den Tod verwundete General Marceau stirbt im Gouvernementsgebäude, nicht im österreichischen Lazarett, das in den Schlossgebäuden betrieben wird. Für die frühe Rezeption der Ereignisse um Marceaus Tod ist die vom Publizisten und Reichstagsabgeordneten Karl Braun gelieferte Darstellung immer noch lesenswert (vgl. [[Braun 1870]]). Die Augsburgische Ordinäre Zeitung Nr. 236 vom 7. Okt. 1796 vermeldet, gestützt auf Nachrichten aus Wien vom 29. September 1796, Marceaus Tod eher beiläufig. (ak) - In den Schlossgebäuden ist das Lazarett der Österreicher mit bis zu 714 Verwundeten, 52 Offizieren, 42 Feldscheren [= Wundärzten] und 100 Soldaten belegt ([[Sayn 1992]], S. 145). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Nach der Ausdehnung der Steuerpflicht auf alle Untertanen wird die Verpflichtung neu geordnet, für die Soldaten Unterkunft und Verpflegung aufzubringen (Servis- und Fourage-Reglement). ([[Hartung 1906]], S.167)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1797==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu  6 Kreuzer  geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 210, Brandenburg-Bayreuth Nr. 154)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Addreß-Buch für die Königlich-Preußischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth 1798  verzeichnet die Mitglieder der Regierung der Reichs-Grafschaft Sayn-Altenkirchen in Ansbach und das Personal in Altenkirchen. [[Hochfürstlich Brandenburg-Saynisches Administrations-Raths-Collegium]] ([[Adreßbuch Ansbach-Bayreuth]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' -  Es ergeht die Instruktion für die Kreisdirektorien und Ämter. (Instruktion vom 12.4.1797 (R.44 C. Best.Dep.713a). Vgl. auch [[Hartung 1906]], S.92)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Es ergeht ein Stempelgesetz, durch das offizielle Dokumente mit einer Steuer belegt werden. ([[Hartung 1906]], S. 194) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - (4. franz. Vormarsch) Während die Österreicher noch auf Verhandlungen setzen, rücken frz. Truppen erneut Richtung Westerwald vor, stehen schon in der Nacht zum 17. April in Hennef und setzen am Morgen des 18. April bei Neuwied auf die rechte Rheinseite über. Gefechte bei Dierdorf (18. April) und bei Kirburg (19. April). Allein um Altenkirchen stehen die Österreicher mit 5.335 Soldaten, müssen sich aber vollständig aus dem Westerwald zurückziehen. Der linke Flügel der frz. Streitkräfte unter General Championnet rückt mit mind. 16.000 Soldaten über Altenkirchen vor ([[Bassier 2016]], S. 133-147; [[Maier 1809]], S. 422-424). Die militärischen Operationen im April 1797 sind bislang unzureichend eingeordnet (Haas, Emil: In: [[Kirch 1931]],S.38-43)  oder in falsche Zusammenhänge gestellt worden (angeblicher Aufruf von General Kleber an die Bewohner der rechten Rheinseite – abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.201; dazu Richtigstellung bei [[Rudersdorf 1998]], S. 231, Anm. 8), [[Hansen]], S. 799). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Der Friede von Leoben bringt ein Ende der Kampfhandlungen am Rhein. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.20-21)(eb). General Hoche kündigt am 13. April jedoch trotz laufender Friedensverhandlungen den im Dezember des Vorjahres vereinbarten Frieden auf. Die Kampfhandlungen im Westerwald reichen mindestens bis zum 19. April (Gefecht bei Kirburg), der Vertrag von Leoben hat hier seine Wirkung noch nicht entfaltet ([[Bassier 2016]], S. 133-147).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Die Organisation der Ämter wird festgelegt. (Instruktion vom 12.5.1797 (R.44 C Best.Dep.872). [[Hartung 1906]], S.96) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Das Ressortreglement für die Verwaltung wird erlassen.  ((R. 89, 126 A.) [[Hartung 1906]], S.104) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Hardenberg legt seinen Generalbericht über die fränkische Verwaltung vor.(Ende der 1.Phase seiner Tätigkeit in Ansbach-Bayreuth; abgedruckt bei [[Meyer 1904]], S.25-159.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' -  Untergerichte werden eingerichtet.  (Abgedruckt bei [[Meyer 1904]], S.25-159.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Mit einem allgemeinen Sportelreglement werden die Gebühren für Staatstätigkeit von den Beamtengehältern getrennt. ([[Hartung 1906]], S. 109) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* '''Sommer''' - Hardenberg wird als Amtssitz Berlin angewiesen ([[Meyer 1904]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17./18. Oktober''' - Der Friede von Campo Formio bestätigt den Rückzug Österreichs aus dem Reich. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.22) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Es wird ein Servis- und Einquartierungsreglement für alle Untertanen erlassen. (Hartung 1906), S. 167 ) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Durch den Tod Friedrich Wilhelms II. wird Friedrich Wilhelm III. preußischer König. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.24) (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' -  Der Rastatter Friedenskongresses beginnt. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.23-25) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1798==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth werden für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen drei Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Kreuzer (1799-1800 nachgeprägt), 3 Kreuzer (1799-1802 nachgeprägt) und 6 Kreuzer (1799-1802 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 210, Brandenburg-Bayreuth Nr. 156-158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt die Verleihung der Grubenrechte der Grube Petersbach in Altenkirchen auf Kupfer, Blei und Eisen ([[Fuchs 1961]], S.123) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Frankreich erhebt die Forderung nach Einverständnis mit einer Rheingrenze des Reiches gegen Frankreich. ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9.März''' - Im Verlauf des Rastatter Kongresses werden von einer Reichsdeputation die linksrheinischen deutschen Besitzungen an Frankreich abgetreten.  ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.24) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Es ergeht eine Übersicht über den Gesamtaufwand an Besoldungen. (Bericht 27.3.1798 (R.89, 126 A.) [[Hartung 1906]], S.126) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''April''' - Die Reichsdeputation verhandelt über den Ausgleich für den Verlust linksrheinischer Besitzungen durch Übernahme geistlicher Territorien (Säkularisation) ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.24) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Hardenberg legt seinen Rechenschaftsbericht  über seine Tätigkeit in Ansbach-Bayreuth vor. (Er ist abgedruckt bei [[Hartung 1906]], S.128-132.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Hardenberg muss seinen Dienstsitz nach Berlin verlegen. ([[Haller 1987]], S.76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - An den in Altenkirchen verstorbenen französischen General Marceau erinnert ein Denkmal, das zunächst auf dem Petersberg, 1817 nach Koblenz-Lützel versetzt wurde. An die Rolle Altenkirchens wird an zwei Stellen erinnert. ([[Menneking 1995]], S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Das Fränkische Departement wird in das Berliner Generaldirektorium eingegliedert. ([[Thielen 1967]], S.104) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - In einer Aufstellung der Ansbacher Regierung wird Andre Thierry aus Chalons als französischer Emigrant genannt, der in der Stadt Französischunterricht erteilt. ([[Ebach 1964]], S.45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1799==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu 1 Pfennig (1801 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 155)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' -  Der 2. Koalitionskrieg bricht aus. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.25-26) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. März''' -  Hardenberg legt seine Denkschrift über das Finanzwesen der Markgrafschaften vor. ([[Haussherr 1963]], S.240-255) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Es ergeht die Anordnung Hardenbergs zur Geschäftsverteilung im Fränkischen Departement. ([[Thielen 1967]], S.104-105 (R. 44 C.Best. Dep.127)) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Justizrat Hertel weist eine Beschwerde des Stadtbürgermeisters Siegmund Pauly und der sieben Schöffen ab, die  mit dem Ziel eingelegt worden war, keine weiteren Juden mehr aufnehmen zu müssen. In der Stadt wohnen in eigenen Häusern die Familien von Salomon Callmann, David Callmann, Salomon Meier, Simon Hirsch, Joseph und Rafael Moses, zur Miete Moses Joseph. ([[Jungbluth 1999]], S.216) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1800==&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Der französische Sieg in der Schlacht bei Marengo über die Österreicher entscheidet den 2. Koalitionskrieg.([[Ploetz 1980]], S.781) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Aus Frankfurt wird gemeldet, Kavallerie und Artillerie des aus Holland kommenden Korps des französischen Obergenerals Augereau habe den Weg über den Westerwald, also gewiss auch über Altenkirchen, genommen und lagere nun an der Nidda (Schwäbischer Merkur Nro. 157, 7. August 1800, S. 505). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1935==&lt;br /&gt;
:* Im Staatswald des Forstamts Altenkirchen sind bis 1940 jährlich im Durchschnitt 205 Waldarbeiter beschäftigt. ([[Habbel 1996]], S.95)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Im Jahr 1934 fielen in der Stadt 737,9 mm [[Jahresniederschlag]].  ([[AZ]], 3.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Stadt hatte im Jahr 1934 2295 registrierte Fremdenbesuche und lag hinter Rengsdorf, Unnau und Marienberg an 4. Stelle im Westerwald.  ([[AZ]], 25.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Januar''' - Lt. Satzung wird der Verein der Altenkirchener Viehzüchter Teil des Rheinischen Verbands für Tieflandrinderzucht in Bonn.  ([[AZ]], 8.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Am Vorabend der Saarabstimmung wird von 18 bis 19 Uhr Glockenläuten angeordnet.  ([[AZ]], 11.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Januar''' - In der Stadthalle findet mit Aufzug aller NS-Formationen eine Siegesfeier statt.  ([[AZ]], 15.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - In der Evangelischen Kirche findet ein Dankgottesdienst von Pfarrer Heckenroth unter Beteiligung von SA,SS, HJ, BdM, Stahlhelm, Arbeitsdienst, Kriegerverein, Marineverein und Gardeverein statt.  ([[AZ]], 16.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Kreisarzt Dr. Pfalsdorf stellt bei 40 % der Schulkinder des Kreises Unterernährung fest.  ([[AZ]], 17.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Auf Anordnung des Reichsbischofs führt [[Pfarrer]] Heckenroth einen Dankgottesdienst zur Machtergreifung durch.  ([[AZ]], 29.1.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Mit der Deutschen Gemeindeordnung  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 6, 30.1.1935, S. 49-64) werden die bisher föderalistischen Gemeindeordnungen des Deutschen Reiches zentralisiert. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' -  Die AZ berichtet, dass der Revision gegen das Urteil vom April 1934 gegen Baurat Peter Metzler stattgegeben wurde und es zu einer neuen Hauptverhandlung kommen wird.  ([[AZ]], 2.2.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Durch Revision der beiden Angeklagten erfolgte eine Nachprüfung des Urteils vom 7. April 1934 gegen Baurat Metzler und Obersekretär Schneider. Das Reichsgericht verfügte die Aufhebung des Urteils und ordnete neuerliche Verhandlung der Sache an (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.152, 04.02.1935, S. 13). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Im Reich erhalten die Fernstraßen einheitliche Markierungen. Zwischen Kircheib und Gieleroth ist die Straße von Köln nach Frankfurt nun Teil der B 8.  ([[AZ]], 5.2.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Landrat ernennt zu Gemeinderäten Ortsgruppenleiter Hermann Marenbach, Standartenführer Otto Pagel, Hauptlehrer Wilhelm Krämer, Malermeister Eugen Gründler, Kaufmann Heinrich Bachmann und Eisenbahner Wilhelm Schneider.  ([[AZ]], 5.2.1935)  (eb)  Landrat Dr. Gorges beruft &amp;quot;den 27-jährigen Hermann Marenbach und den SA-Standartenführer Pagel zu unbesoldeten Beigeordneten im Amt Altenkirchen. Außerdem werden 12 &amp;quot;Amtsälteste&amp;quot; berufen: Augst, Becker, Burbach, Cramer, Fuchs, Heinemann, Pick, Ramseger, Schäfer, Schumann, Stelz und Sturm sen. Ihnen rief Bürgermeister Ludwig Blank zu: ''Sie sind kein Kollegium wie früher die Amtsvertretung. Sie sind nicht Inhaber eines Mandats irgendeiner Partei, sondern in ein Ehrenamt berufene Einzelpersönlichkeiten.'' Jedem überreichte Blank eine Anstellungsurkunde. Er schloß die Sitzung mit einem dreifachen Sieg Heil auf den Führer Adolf Hitler.&amp;quot; ([[Helzer 1997]]). (sts) - '''''Ergänzung''''': Die genannten Ereignisse stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung der &amp;quot;Deutschen Gemeindeordnung&amp;quot; vom 30.1.1935 (am 1.4.1935 in Kraft tretend). Die demokratisch legitimierten Gemeindevertretungen wurden hierdurch endgültig auch de jure beseitigt. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Es findet die Betriebseröffnung der Molkereigenossenschaft in Altenkirchen statt, die am 6.2. offiziell eingeweiht wurde. ([[AZ]], 6.2.1935) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Februar''' - Am Bahnhof, auf dem Marktplatz und an der Ecke Hochstraße / Hindenburgstraße werden Plakatsäulen aufgestellt.  ([[AZ]], 20.2.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - Das Arbeitsbuch wird eingeführt.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.23, 1.3.1935, S.311)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Mit einem Aufmarsch auf dem Marktplatz beginnt eine Feier anläßlich der ''Befreiung der Saar''.  ([[AZ]], 28.2.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Für den Gründer und Leiter des NS-Lehrerbundes Hans Schemm, auch bayerischer Kultusminister und Gauleiter, wird nach seinem tödlichen Flugunfall in Bayreuth Trauer geflaggt.  ([[AZ]], 9.3.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. März''' - Als weiterer Gemeindeältester wird Baumeister Karl Becker vereidigt. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 301)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Das ''Gesetz für den Aufbau der Wehrmacht'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 28,16.3.1935, S.375) bildet die Grundlage für die Einführung der Wehrpflicht.  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Nachdem Erlass des Reichsforstministers (gültig auch für die Oberförsterei Altenkirchen) müssen sämtliche Forstbeamten  den Deutschen Gruß erweisen. Ein Gruß durch Anlegen der Hand an die Kopfbedeckung ist unstatthaft. Beamte, die dagegen verstoßen, werden zur Rechenschaft gezogen. ([[Habbel 1995]], S. 244) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Polizeiverordnung: &amp;quot;Wer mit der Behauptung, kirchliche und dogmatische Grundsätze zu verteidigen, in der Öffentlichkeit gegen die Grundsätze der nationalsozialistischen Bewegung in irgendeiner Weise verstößt oder sie herabsetzt, erhält ein Zwangsgeld von 150 RM oder ersatzweise Zwangshaft bis zu 3 Wochen.&amp;quot;  ([[Amtsblatt]], Nr. 15 6.4.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht eine Polizeiverordnung betreffend das Verbot gemeinschaftlichen Wanderns von Jugendlichen beiderlei Geschlechts. ([[Amtsblatt]], Nr. 16 13.4.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Es kommt zur Gründung des Bullenhaltungsverbandes Altenkirchen.  ([[VW]], 28.5.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. April''' - Weil die Bezeichnung ''Verein'' ein Relikt aus parlamentarischen Zeiten sei, sollen sich alle Kriegervereine in ''Kameradschaften'' umbenennen.  ([[AZ]], 6.4.1935)  (eb) Der Kriegerverein Altenkirchen benennt sich nach Genehmigung durch den Namensgeber selbst in ''Kriegerkameradschaft Mackensen'' um.  ([[AZ]], 23.4.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. April''' - Es ergeht die Anordnung zur Beflaggung der öffentlichen Gebäude zu Ehren des 70. Geburtstags des Generalfeldmarschalls Ludendorff.  ([[AZ]], 8.4.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Es wird  eine Viehverwertungsgenossenschaft gegründet. ([[VW]], 13.4.1935) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' -  Die Regimentsmusik des Infanterie-Regiments Gießen gibt ein Militärkonzert. ([[VW]], 18.4.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Die Schülerzahl der Höheren Stadtschule beträgt im neuen Schuljahr 116, darin 48 auswärtige Schülerinnen und Schüler.  ([[AZ]], 26.4.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28.-30. April''' - Die 4. Tagung der Evangelischen Bekenntnissynode im Rheinland findet in Barmen-Gemarke statt. Aus dem Kirchenkreis Altenkirchen nimmt Pfarrer Theodor Spehr aus Gebhardshain teil. ([[Beckmann 1975]], S. 164)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - An der außerordentlichen 44. Rheinische Provinzialsynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Köln nimmt als Vertreter aus Altenkirchen Pfarrer Ludwig Heckenroth teil.  Er wird in den Rechtsausschuss gewählt. ([[Beckmann 1975]], S. 217)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Mai''' - Es kommt zu einem Großfeuer in der Papierfabrik Jagenberg.  ([[VW]], 8.5.1935)  (eb) Nach einer im fernen Stuttgart erscheinenden Meldung ist die Fabrik bis auf die Grundmauern niedergebrannt, die Anzahl der Beschäftigten ist mit 100 angegeben (Schwäbischer Merkur Nr. 109, 11.5.1935). Vgl. auch Echo des Siebengebirges Nr. 57, 11.05.1935; ausführliche Berichterstattung auch in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.230, 09.05.1935, S. 11 und ebd. Nr. 15.231, 10.05.1935, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Der Getreidehandel wird durch die Einführung des Reichsmehlschlussscheins umfassend von der Mühle bis zum Verbraucher geregelt.  ([[VW]], 13.5.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Mai''' - Das Wehrgesetz wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 52, 22.5.1935, S. 609-614) Es schließt jüdische Männer vom aktiven Wehrdienst aus, schließt aber zukünftige Ausnahmen nicht aus. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Mai''' - Die Revisionsverhandlung gegen den früheren Baurat Metzler und Kreisobersekretär Schneider endet mit der Einstellung des Verfahrens wegen Anwendung des Amnestiegesetzes vom 7. August 1934 ([[VW]], 23.5.1935).  (eb) Das Verfahren wird eingestellt, nur die Anklage als gerechtfertigt anerkannt (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.243, 24.05.1935, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - Eine zweite Landkraftpost wird über Michelbach-Wahlrod-Mudenbach-Ingelbach-Sörth-Altenkirchen eingerichtet.(Postgeschichtliche Blätter, Heft 1/2, 1961/2, S.5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Der Fabrikationsbetrieb in der Papierfabrik Jagenberg ist wieder aufgenommen, in vier Wochen soll der Aufbau abgebrannter Gebäude beginnen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.250, 03.06.1935, S. 9). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Ab der Sitzung vom 13. Juni zeichnet der Amtsbürgermeister für die Stadt als ''Gemeindebürgermeister''. ([[Protokollbuch 1930-1935]], S. 319)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13.-16. Juni''' -  Es findet die Präsentation des Films vom Reichsparteitag ''Triumph des Willens'' von Leni Riefenstahl statt.  ([[VW]], 12.6.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.-16.Juni''' - Das Westerwaldfest findet statt.  ([[VW]], 9.5.1935)  (eb) - Anlässlich der 47. Hauptversammlung des Westerwald-Vereins in der Stadthalle Altenkirchen geht auch ein Festzug durch die Stadt (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.247, 29.05.1935 S. 4; ebd. Nr. 15.261, 17.06.1935, S. 6). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Die Jahrgänge 1914 und 1915 werden nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht gemustert.  ([[VW]], 17.6.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juni''' - Das ''Reichsarbeitsdienstgesetz'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 64, 27.6.1935, S. 769-771) sieht für Männer ab 18 Jahre für 6 Monate einen Arbeitsdienst vor Antritt zum Wehrdienst vor. ([[VW]], 27.6.1935) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli'''&lt;br /&gt;
:*  Der Mißbrauch von Kampfliedern der NS-Bewegung durch Umdichtung oder Benutzen der Melodie mit anderem Text wird verboten.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 18, 30.7.1935, S.107)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der nationalsozialistische Staat greift in den Konflikt zwischen der bisher unterstützten Deutschen Evangelischen Kirche und der ''Bekennenden Kirche'' ein, indem er die Bearbeitung geistlicher Angelegenheiten Reichsminister Hanns Kerrl überträgt. ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr. 24, 1935, S.83)   Vgl. den Eintrag zum 24.9.1935.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Die bisherige Titularstadt Altenkirchen darf sich auf Antrag des Amtsbürgermeisters und mit Unterstützung des Landrates mit Genehmigung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz &amp;quot;Kreisstadt&amp;quot; nennen ([[VW]], 17.7.1935; General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.291, 23.07.1935, S. 10; Kreis-Blatt für den Unterwesterwaldkreis Nr. 165, 19.97.1935). (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Der Viehmarkt findet erstmals unter Beteiligung der im April gegründeten Viehverwertungsgenossenschaft statt. Der Kreisbauernführer Heinrich Krämer: ''Wir wollen den Juden nicht mehr auf dem Markt sehen. Der Bauer ist ein Lump und Verräter an seinem Volk, der noch weiterhin sich mit dem Juden in einen Handel einläßt.''  ([[VW]], 23.7.1935)  (eb) - In diesen Kontext gehört auch die Meldung, dass die Metzgermeister des Kreises Altenkirchen beschlossen haben, in Zukunft das Vieh für ihren Bedarf nicht mehr bei Juden zu kaufen. Da gleichzeitig die Märkte in Altenkirchen und Hamm als &amp;quot;judenfrei&amp;quot; angegeben sind, wird der &amp;quot;jüdische Zwischenhandel mit Vieh&amp;quot; als ausgeschaltet erachtet (Schäbischer Merkur Nr. 171, 25.7.1935). Vgl. auch Eintrag unter 21./22. September 1935. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Allen konfessionellen Jugendverbänden wird jede Betätigung nicht-konfessioneller Art, vor allem politischer und sportlicher Art verboten. Dazu gehören Uniform- und Abzeichenverbot, Aufmarschverbot, Zeigen von Bannern, Fahnen und Wimpeln. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 18, 30.7.1935, S. 105-106)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Ab Molkerei gelten die Abgabepreise: für Kleinhandel je Liter Sahne 1,60 RM, für Verbraucher 1,90 RM, 500 g Butter für den Kleinhandel 1,40 RM, für den Verbraucher 1,55 RM.  ([[VW]], 26.7.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Zu den Amtspflichten eines Lehrers gehört auch die Werbung der Jugend für den Eintritt in die Hitler-Jugend.    ([[Schulblatt]], 1.9.1935, S.121)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Ein Artikel der Volkswacht über ''Judenknechte'' erscheint, gemeint sind Käufer in jüdischen Geschäften, die sich trotz Boykottaufforderungen nicht vom Kauf abhalten lassen.  ([[VW]], 6.8.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Mit Erlass des Oberpräsidenten der Rheinprovinz erhält das Amt Altenkirchen das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen, für das ein Entwurf des Staatsarchivs Koblenz vorlag. Das Wappen zeigt in Rot einen goldenen (gelben) Leoparden mit schwarz-weiß gestücktem Bord (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.326, 02.09.1935, S. 12). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. August'''&lt;br /&gt;
:*  Es ergeht der Planfeststellungsbeschluss für den Straßen- und Baufluchtlinienplan des Driescheider Weges. ([[Neuhaus 2007]], S.97) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die vom Arbeitsdienst hergestellte  Naturschutzanlage ''Jägerdank'' im Johannistal wird mit einem Gedenkstein für Hermann Löns und der Pflanzung einer Eiche für den Reichsjägermeister Hermann Göring feierlich eingeweiht.  ([[VW]], 12.8.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. August''' - Ein Hetzartikel der Volkswacht gegen den jüdischen Einzelhandel erscheint.  ([[VW]], 22.8.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Ein Hetzartikel gegen die Behandlung durch jüdische Kassenärzte erscheint.  ([[VW]] 26.8.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - Es wird  über ein Transparent in der Wilhelmstraße gegen das jüdische Kaufhaus Grünebaum berichtet. ([[VW]], 28.8.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. August''' -  Ein vergrößerter ''Stürmer''-Aushangkastens wird an der Quengelbrücke aufgestellt. ([[VW]], 30.8.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Nacht vom 5. zum 6. September''' - Es kommt zu Schmierereien am jüdischen Textilgeschäft Adolf Aron. ([[VW]] 7.9.1935)  Die gefassten Täter aus Altenkirchen werden in Siegen zu Geldstrafen verurteilt. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.137) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. September'''&lt;br /&gt;
:*  Das ''Reichsbürgergesetz'' wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 100, 16.9.1935, S.1146). Es schließt jüdische Bürger aus. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das ''Gesetz zum Schutz des Deutschen Blutes und der Deutschen Ehre'' ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 100, 16.9.1935, S.1146-1147)  verbietet Eheschließungen zwischen Juden und Deutschen und erklärt trotzdem geschlossene Ehen für nichtig. ([[Macke 1980]], S.109)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Der Viehmarkt in der Stadt wird als ''judenfrei'' bezeichnet.  ([[AZ]], 17.9.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - Pfarrer Heckenroth nimmt an einer Arbeitstagung der rheinischen Superintendenten in Köln teil, die mit ihrem Präses Horn die Linie der Unterstützer der Nationalsozialisten in der Rheinischen Provizialkirche verfolgen. ([[Norden 2003]] S.84)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21./22. September''' - Eine außerordentliche Versammlung der Metzger in Wissen hat &amp;quot;den judenfreien Vieheinkauf&amp;quot; als Hauptverhandlungsgegenstand. In Zukunft werde &amp;quot;jeglicher Einkauf beim Juden&amp;quot; bestraft. Um &amp;quot;den arischen Viehhandel&amp;quot; zu regeln, wird einstimmig beschlossen, eine Art Einkaufsgenossenschaft zu bilden, die von Metzgern selbst mit Hilfe der Kreissparkasse finanziert wird (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 15.343, 21./22.09.1935, S. 15). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''' ab 24. September''' - Mit dem ''Gesetz zur Sicherung der Deutschen Evangelischen Kirche'' ([[Gesetzblatt der Deutschen Evangelischen Kirche]] Nr.28, 1935, S.99) wird der Machtkampf innerhalb der Deutschen Evangelischen Kirche zu beenden versucht. Minister Kerrl setzt einen Reichskirchenausschuss und Landeskirchenausschüsse ein, die mit den Mitteln des Haushaltsrechts gegen widerspenstige Pfarrer vorgehen.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Im Tal des Driescheider Baches wird eine Drainage-Genossenschaft gegründet.  ([[AZ]], 4.10.1935) Siehe auch ([[Neuhaus 2007]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Altenkirchen hat mit Dieperzen und Leuzbach 3695 [[Einwohner]], 2016 weibliche und 1679 männliche, darin 1011 katholischer und 2541 evangelischer Religion; 66 Bewohner jüdischer Religion werden nicht mehr in der Gesamtzahl erfasst.  ([[VW]], 21.1.1936)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Oktober''' - Als Fleischpreise sind je 500 Gramm festgesetzt: für Rinderbraten 0,85-0,90 RM, für Rindergulasch 0,75-0,80 RM, für Rindersuppenfleisch 0,80 RM, für Rindfleisch-Gehacktes 1,00-1,10 RM; für Schweinebraten 1,00 RM, für Suppenfleisch vom Schwein 0,90 RM, für Gehacktes vom Schwein 1,20 RM; für Blut- und Leberwurst 0,60 RM.  ([[AZ]], 1.11.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Das ''Gesetz zum Schutz der Erbgesundheit des Deutschen Volkes (Ehegesundheitsgesetz)'' wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 114, 19.10.1935, S. 1246) Es verlangt von beiden zukünftigen Partnern eine Untersuchung auf Erbkrankheiten  oder geistige Störungen, die als Ehehindernisse gelten und bei Strafe verboten sind.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Oktober'''&lt;br /&gt;
:* Es gibt Schulfrei zum Simon-Juda-Markt.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S.53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als Automobilhandlung wird die Fa. Heinrich Sturm in die ehemalige Zündholzfabrik in der Wilhelmstraße verlegt.  ([[RZ]], 25.10.1985) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Oktober''' - Die Speiseölpreise werden je Liter auf 1,21 RM für Sojaöl bis 1,35 RM für Erdnussöl festgesetzt.  ([[AZ]], 29.10.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Die Militärkapelle der SA-Gruppe Westmark Koblenz gibt in der Stadthalle ein Konzert.  ([[AZ]], 2.12.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Dezember''' - In einem Runderlass werden alle Beamten aufgefordert, ein Exemplar der nationalsozialistischen Tageszeitung ''Der Völkische Beobachter'' zu abonnieren. ([[Ministerial-Blatt]], Nr. 27, 5.7.1939, S.1352-53)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Dezember''' - In der Stadthalle findet ein Olympia-Werbeabend statt.  ([[AZ]], 10.12.1935)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[1936|hier weiter zu 1936]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
:* Der Felsenkeller wird zum Kindererholungsheim ausgebaut. ([[Krämer 1986]], S.82) (eb) Vgl. Eintrag unter 30. Juni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Lokschuppen wird auf 20 Stände erweitert. Der Bahnhof ist Standort von 22 Lokomotiven.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Kriegerverein spielt das Stück &amp;quot;Tauroggen&amp;quot;. ([[Krämer 1988]], S.193) (eb) Vgl. Eintrag unter 30. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Heimstättenbaugenossenschaft e.G.m.b.H. zur Bebauung der hinteren Parkstraße wird gegründet. ([[Krämer 1992b]], S.86-87) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Der Vaterländische Frauenverein führt das Lustspiel ''Komteß Guckerl'' auf.   ([[AZ]], 2.1.1925)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Januar''' - Ein Motorschaden an der Orgel der evangelischen Kirche führt zu einem Brand, den die Feuerwehr nach einer Stunde löschen kann. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1925]], S.14)  (eb) - Kurzer Bericht zum Brand auch in General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 12.117, 14.01.1925, S. 6. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - Der Katholische Männerverein Altenkirchen veranstaltet in der neuen Schützenhalle eine Familienfeier, die als erste Veranstaltung seit Gründung des Vereins gilt. Die Feuerwehrkapelle Altenkirchen unter Leitung des Kapellmeisters Oberpostsekretär Ernst präsentiert sich mit &amp;quot;militärischem Schneid&amp;quot; (Sieg-Post Nr. 18, 23.01.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Januar''' - Der unter Leitung von Oskar Roth stehende Katholische Kirchenchor Altenkirchen verhandelt in seiner Generalversammlung Konzert- und Ausflugsplanungen (Sieg-Post Nr. 17, 22.01.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Der Kriegerverein Altenkirchen führt in der neu erbauten Schützenhalle das nationale Drama &amp;quot;Tauroggen&amp;quot; bis 4. Februar in mehreren Veranstaltungen auf, Überschüsse sollen für die Errichtung des Gefallenendenkmals verwendet werden (Sieg-Post Nr. 14, 19.01.1924; ebd. Nr. 25, 31.01.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Die bisherige Benachteiligung der Lehrerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen wird außer bei der Besoldung aufgehoben, die noch 10 % zurückbleibt. ([[Heideloff 1927]], S.76)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Februar''' - Die Generalversammlung der landwirtschaftlichen Lokalabteilung Altenkirchen hat als Hauptgegenstand die vom 26.-28. Sept. 1925 geplante landwirtschaftliche Ausstellung in Altenkirchen. Für die Ausstellung sind 17 Abteilungen vorgesehen, denen jeweils eine Kommission vorsteht. Sämtliche Kommissions-Mitglieder sind namentlich gelistet (Sieg-Post Nr. 42, 20.02.1925). Weitere Meldungen im Vorfeld der Ausstellung in Sieg-Post Nr. 161, 16.07.1925; ebd. Nr. 176, 03.08.1925; ebd. Nr. 192, 21.08.1925; ebd. Nr. 199, 29.08.1925; ebd. Nr. 206, 07.09.1925; ebd. Nr. 211, 12.09.1925; ebd. Nr. 216, 18.09.1925; ebd. Nr. 222, 25.09.1925. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Pfarrer Greven hält in der katholischen Kirche eine Trauerfeier, die dem Gedenken an die Gefallenen gewidmet ist (Sieg-Post Nr. 54, 06.03.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. März''' - Der Schützenverein überträgt die Wirtschaft in der neuen Festhalle dem Hotelier Marenbach von Hachenburg (Sieg-Post Nr. 53, 05.03.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Kreisausschuss führt in seiner Sitzung nur die angesetzten mündlichen Verhandlungen durch, stellt Beschlusssachen zurück. Nach Schluss der Sitzung findet eine Trauerfeier anlässlich der Beerdigung des verstorbenen Reichspräsidenten Ebert statt, an der alle Beamten und Angestellten der Kreisverwaltung teilnehmen (Sieg-Post Nr. 53, 05.03.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. März''' - Es findet der erste Wahlgang zur 1. Reichspräsidentenwahl statt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.7, 9.3.1925, S.17) -In der Bürgermeisterei Altenkirchen ergibt sich folgende Stimmenverteilung: Braun 646, Hellpach 91, Jarres 3241, Ludendorff 33, Marx 462, Thälmann 24 (Sieg-Post Nr. 74, 30.03.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die Landwirtschaftskammer übernimmt die Landwirtschaftsschule. ([[Klein 1926]], S.49)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. April''' - Beim zweiten Wahlgang der 1. Reichspräsidentenwahl erhalten Paul von Hindenburg 1264, Dr. Marx 511 und Ernst Thälmann 3 Stimmen.  ([[AZ]], 27.4.1925)  (eb) - Stimmenverteilung in der Bürgermeisterei Altenkirchen: Hindenburg 4012, Marx 918, Thälmann 362 (Sieg-Post Nr. 96, 27.04.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Mai''' - Der Katholische Kirchenchor unter Dirigent Oskar Roth gibt ein Konzert im Schützenhof (Sieg-Post Nr. 110, 13.05.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Ein Konzert der Feuerwehrkapelle in der neuen Halle des Schützenhofes ist nur schwach besucht, was die &amp;quot;Sieg-Post&amp;quot; zum Anlass nimmt, in einem kleinen Seitenhieb die fehlende Wertschätzung der Kapelle in der Stadt zu thematisieren (Sieg-Post Nr. 116, 20.05.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Mai''' - Der Verein ehemaliger Landwirtschaftsschüler hält eine Versammlung in der Festhalle des Schützenhofes, zu der der Vorsitzende Krämer, Unterschützen, auch Landrat Dr. Boden als Vortragsredner begrüßen kann (Sieg-Post Nr. 125, 02.06.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - In der Volkszählung hat die Stadt Altenkirchen 3011 [[Einwohner]], davon 1995 evangelische, 860 katholische und 91 jüdische Bürger, die [[Jüdische Synagogengemeinde 1925]] 126 Mitglieder. ([[Gemeindelexikon 1930]], S.9-13)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - Die Kreissynode der Evangelischen Kirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Das Kurhotel (Besitzer Ludwig Hecken, Koblenz) geht in den Besitz der Evangelischen Gemeinde Düsseldorf über, die hier die Errichtung eines Kinderheimes plant (Sieg-Post Nr. 147, 30.06.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Es wird der Gautag des Westerwald-Vereins in Altenkirchen abgehalten; nachmittags gelangt im Saal des Schützenhofes das bereits am Vorabend uraufgeführte Festspiel &amp;quot;Aus Altenkirchens vergangenen Tagen&amp;quot; von Ida Semmelroth zur Aufführung (Der Gautag des Westerwaldvereins in Altenkirchen. In: Westerwälder Schauinsland 18. Jg. (Nr. 8), S. 61-63; Sieg-Post Nr. 160, 15.07.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. August''' - Für die Wilhelmstraße wird eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h angeordnet.  ([[Amtsblatt]], Nr.43, 10.10.1925, S.167)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. August''' - Heini Sturm aus Altenkirchen erzielt auf seiner NSU 6 PS in der Klasse bis 750 ccm bei der Rhein-Westerwald-Zuverlässigkeitsfahrt des Motor-Sportklubs Bonn im ADAC den ersten Platz (Sieg-Post Nr. 189, 18.08.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - Der Gemeinderat beschließt, Zuschüsse zu den geplanten Kraftpostlinien Altenkirchen-Weyerbusch und Altenkirchen-Flammersfeld-Horhausen zu gewähren. ([[Beschlußbuch 1921-1926]], S.333)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. August''' - Der Kreisausschuss vergibt die Arbeiten zum Neubau der landwirtschaftlichen Schule in der Hochstraße; Nennung der beauftragten Firmen (Sieg-Post Nr. 193, 22.08.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Der Quartettverein Altenkirchen plant für Pfingsten 1926 einen großen Gesangswettstreit unter dem Protektorat des Landrates Dr. Boden, der zugleich Ehrenvorsitzender ist (Sieg-Post Nr. 203, 03.09.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. September''' - Der Jagdverein &amp;quot;Hubertus&amp;quot; Altenkirchen begrüßt die Verordnung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz, vom 1. September 1925 bis 30. Mai 1926 den Abschuss von Rehwild völlig zu verbieten (Sieg-Post Nr. 205, 05.09.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16./17. September''' - Weihbischof Dr. Sträter kommt zur Firmung von 64 Kindern nach Altenkirchen. Bei einer abendlichen Feier unter Mitwirkung des Kirchenchors betont Landrat Dr. Boden, zugleich Mitglied des Kirchenvorstandes, das &amp;quot;gute Einvernehmen mit den Andersgläubigen, die mit den Katholiken gewetteifert hatten an der Schmückung des Städtchens&amp;quot; (Sieg-Post Nr. 217, 19.09.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Im Schützenhof wird unter Beteiligung des Männergesangvereins ein Schützennachfest ohne Tanz gefeiert; der Bericht kritisiert den fehlenden Zuspruch der Jugend (Sieg-Post Nr. 219, 22.09.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. September''' - Feierliche Grundsteinlegung am Neubau der landwirtschaftlichen Schule (Sieg-Post Nr. 224, 28.09.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. bis 30. September ''' - Die Landwirtschaftliche Ausstellung und Gewerbeschau lockt 30000 Besucher an.   ([[AZ]], 22.9.,24.9.,28.9.,29.9.,30.9.1925)  (eb) - Vgl. zum Ausstellungsverlauf und zu den vielen Prämierungen auch Sieg-Post Nr. 224, 28.09.1925; Nr. 227, 01.10.1925; ebd. Nr. 231, 06.10.1925; ebd. Nr. 233, 08.10.1925; ebd. Nr. 234, 09.10.1925; ebd. Nr. 239, 13.10.1925. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Über das Vermögen der Schützengesellschaft wird der Konkurs eröffnet.  ([[AZ]], 2.11.1925)  (eb) - Für den auf städtischem Grund stehenden Bau der Festhalle sind bis zu diesem Zeitpunkt 85.000-90.000 Mark aufgewendet worden (ohne Außenputz- und Innenanstrich-Arbeiten), die nicht gedeckt sind (Sieg-Post Nr. 256, 04.11.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - Das Union-Filmtheater wird im Saal Langenberg eröffnet.  ([[AZ]], 26.11.1925)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - In der Kreistagswahl wählen nur 1005 der 2026 Stimmberechtigten. Die parteilose Arbeitsgemeinschaft erhält 356, das Zentrum 221, die Wirtschaftspartei 202, die DNVP 121, die SPD 59, die DDP 27, der Zentralverband der Kriegsgeschädigten 19 Stimmen. ([[AZ]], 30.11.1925)  Die Stadt wird von Kaufmann Fritz Hassel (Parteilos), Obersteuersekretär Paul Klein (Zentrum) und Anstreichermeister Fritz Neuhoff vertreten.  ([[AZ]], 3.12.1925) Pfarrer Ludwig Heckenroth wird in den Kreisausschuß gewählt. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1926]], S.13) (eb) - Wahlergebnis der Kreistagswahl in der Bürgermeisterei Altenkirchen: Zentrum 306, SPD 423, DNVP 1224, DDP 75, Wirtschaftspartei 282, Parteilose Arbeitsgemeinschaft 585, Zentralverband der Kriegsgeschädigten 130 Stimmen. - Wahlergebnis der Wahl zum Provinziallandtag in der Bürgermeisterei Altenkirchen: Zentrum 309, SPD 438, DVP 626, DNVP 1316, Kommunistische Partei 14, DDP 67, Christlich-Soziale Partei 22, Deutschvölkische Freiheitspartei 70, Polenpartei 2, Rheinische Bauern und Winzer 8, USPD 12, Wirtschaftspartei 198, Sparerbund 4 Stimmen (Sieg-Post Nr. 277, 30.11.1925). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<title>1921</title>
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		<updated>2023-12-18T17:42:22Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
:* Die Zahl der Katholiken in Altenkirchen beläuft sich auf 1500. ([[Krämer 1995]], S. 58) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Frauenkreis der evangelischen Kirche Altenkirchen schenkt der Kirche ein Denkmal für die Gefallenen des Krieges, das auf dem Kirchplatz aufgestellt wird. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.317) Vgl. auch [[Soldaten 1. Weltkrieg]](eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Bund der Landwirte benennt sich in Reichslandbund um.  ([[AZ]], 7.3.1927)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Nach sämtlichen Landorten des Postamtes Altenkirchen und zugehörigen Postagenturen erfolgt von nun an keine Briefzustellung an Sonntagen (Sieg-Post Nr. 5, 08.01.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Eine schwach besuchte außerordentliche Generalversammlung des Geschworenenvereins für den Landgerichtsbezirk Neuwied beschließt in Altenkirchen die Auflösung des Vereins (Sieg-Post Nr. 29, 05.02.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Februar''' - Zur Landtagswahl am 20.2. kandidiert auf dem Kreiswahlvorschlag der Deutschen Volkspartei als Nr. 4 Eugen Heinemann, Koberstein. ([[Amtsblatt]], Nr. 10, 12.2.1921, S.39)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Februar''' &lt;br /&gt;
:*  Die Wahl zum 1. preußischen Landtag ([[Wahlen preußischer Landtag]]) findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 3, 18.1.1921, S.11-12) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Nach der Kreistagswahl vertreten  Josef Hahmann (Zentrum), Pfarrer Ludwig Heckenroth DNVP) und Kaufmann Fritz Hassel (Liste Hassel, Handel und Gewerbetreibende) die Stadt im Kreistag. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. März''' - Polizeiwachtmeister Schneider nimmt in Altenkirchen drei amerikanische Soldaten fest, die sich unerlaubterweise in der Stadt aufhalten. Sie werden an US-Stellen übergeben (Sieg-Post Nr. 65, 19.03.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Zur ersten Sitzung des neuen Kreistages vermerkt eine Meldung der &amp;quot;Sieg-Post&amp;quot;, dass die Sozialdemokratie erstmals durch drei Mehrheitssozialisten und einen Kommunisten vertreten sei (Sieg-Post Nr. 66, 21.03.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. März''' - Die Kraftverkehrsgesellschaft m.b.H. &amp;quot;Rheinland&amp;quot; veröffentlicht den Fahrplan für die neu eröffnete Linie Siegburg-Hennef-Altenkirchen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 10.967, 19.03.1921, S. 7; ebd. in Nr. 10.969, 22.03.1921, S. 2 Meldung zur Eröffnung der Linie). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. März''' - Das Kuratorium der höheren Stadtschule Altenkirchen hat einstimmig für den gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen in allen Klassen vom neuen Schuljahr an gestimmt (Sieg-Post Nr. 67, 22.03.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) hat in der Stadt für den Kreis Altenkirchen ein Parteisekretariat eingerichtet, das der Parteisekretär und frühere Redakteur Ringsdorff aus Kreuznach leitet (Sieg-Post Nr. 105, 10.05.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Der Verkehrsverein Altenkirchen beantragt, auf den Bahnstrecken Altenkirchen-Limburg und Altenkirchen-Au einen Personenzug mehr einzulegen, damit wieder wie in Vorkriegszeiten Geschäftsreisen auf den Westerwald unternommen werden können (Sieg-Post Nr. 68, 23.03.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die Altersgrenze für Staatsbeamte und Lehrer wird auf den auf die Vollendung des 65. Lebensjahres folgenden 1. April oder 1. Oktober festgelegt.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 56, 31.12.1920, S.621-22) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. April''' - Die ''Verordnung über die deutschen Flaggen'' ([Reichsgesetzblatt]] 11.4.1921, S. 483) legt die neuen Reichsfarben auf ''schwarz-rot-gold'' fest. Für konservative Kräfte der Kaiserzeit, die ''schwarz-weiß-rot'' als Reichsfarben sehen, beginnt eine Phase andauernden Streites mit republikanischen Kräften, der auch in Altenkirchen wiederholt geführt wird. Vgl. den Eintrag vom Juli 1926. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - In der letzten Vierteljahresversammlung des &amp;quot;Krieger- und Soldaten-Vereins Altenkirchen&amp;quot; wird die Einrichtung eines Krieger-Ehrendenkmals für die Gefallenen der Stadt Altenkirchen erörtert. Eine Kommission soll die Art der Ausführung und die Vorschläge zum Standort prüfen. Als Standort in Vorschlag: der Ausstellungsplatz, im Dorn, Marktplatz (Sieg-Post Nr. 84, 14.04.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Es findet ein Trauergottesdienst für die verstorbene frühere Kaiserin Auguste Viktoria statt. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1921]], S.7)  (eb) - Der Vorstand des Kreisvereins des Vaterländischen Frauenvereins hat am Sarg der ehemaligen Kaiserin einen Kranz niederlegen lassen. Der Vorsitzenden des Kreisvereins, Frau Boden, geht ein Dankschreiben vom 28. April zu, das der frühere Kronprinz im Auftrag des Kaisers (!) unterzeichnet (Sieg-Post Nr. 99, 02.05.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - In Staats- und Kommunalverwaltungen findet die Vereidigung der Beamten gemäß Artikel 78 der Verfassung des Freistaates Preußen vom 30. Nov. 1920 statt (Sieg-Post Nr. 100, 03.05.1921). Ein Beamter bekundet unter Eid, dass er das übertragene Amt unparteiisch nach bestem Wissen und Können verwalten und die Verfassung gewissenhaft beobachten wolle. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juni''' - Der Kreisausschuss setzt die erste eigene Notgeldserie zu 10, 25 und 50 Pfennig im Umlauf. Sie bleibt bis zum Notgeldverbot am 17.7.1922 gültig. ([[Bronnert 2010]], S.148,150) (eb) - Die 1920 ausgegebenen Notgeldscheine sind seit Wochen vergriffen. Die Ausgabe der neuen Scheine erfolgt über die Kreissparkasse und deren Zweigstellen (Sieg-Post Nr. 123, 02.06.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Auf diesen Tag ist der erste Kreisparteitag der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) in Altenkirchen angesetzt, der im Saale Langenberg stattfinden soll (Sieg-Post Nr. 131, 11.06.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Der erste Viehmarkt in Altenkirchen nach dem Kriege findet statt (Sieg-Post Nr. 152, 07.07.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Der Ausschuss zur Errichtung eines Gefallenendenkmals beschließt, am 21. August ein Waldfest im Dorn abzuhalten, dessen Erlös der Denkmalkasse zufließen soll. Am Samstagabend soll ein Fackelzug zum Bismarckturm gehen, anschließend Festkommers im Kaisersaal (Sieg-Post Nr. 166, 23.07.1921). Das Fest wird auf den 17./18. September verlegt (Sieg-Post Nr. 179, 08.08.1921; ebd. Nr. 208, 10.09.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Ein vom evangelischen Frauenverein errichtetes Denkmal zu Ehren der Gefallenen des ev. Kirchspiels Altenkirchen wird eingeweiht. Im Anschluss an den Festgottesdienst erfolgt die Denkmalenthüllung, nachmittags findet eine Gemeindefeier in der städtischen Festhalle statt (Sieg-Post Nr. 184, 13.08.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. August''' - Die Kreissynode der Evangelischen Kirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Der Gemeinderat überträgt das Abfahren der Kohlen für das Gaswerk sowie die Gemeindefuhren für die Zeit vom 01.10.1921 bis 31.03.1922 dem bisherigen Unternehmer Otto Hermes (Sieg-Post Nr. 226, 01.10.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Oktober''' - Die Stadt Altenkirchen hat bereits 1000 Zentner Kartoffeln für Bewohner, die diese wünschen, eingekauft; Gemeindevorsteher Bachmann plant weitere Ankäufe (Sieg-Post Nr. 230, 06.10.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Oktober''' - Die Herstellung der elektrischen Ortsleitung in Altenkirchen soll vergeben werden (Kölnische Zeitung Nr. 682, 11.10.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' - Anlässlich eines Vortrages der Vorsitzenden des Deutschen Landfrauenbundes hat sich in Altenkirchen eine Ortsgruppe der Landfrauen gebildet, die erste dieser Art in Westdeutschland (Sieg-Post Nr. 245, 24.10.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - Für den Abend dieses Tages ist ein Vortrag angekündigt, den General von Lettow-Vorbeck, ehemaliger Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, über seine &amp;quot;Erlebnisse&amp;quot; in Ostafrika halten wird (Sieg-Post Nr. 270, 24.11.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Dezember''' - Die neue Orgel der katholischen Kirche, als Meisterbauwerk moderner Orgelbaukunst gelobt, geht ihrer Vollendung entgegen und soll am 4. Adventssonntag eingeweiht werden (Sieg-Post Nr. 280, 05.12.1921). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Dezember''' - Der  Landrat gibt das Verbot aller öffentlichen karnevalistischen Veranstaltungen, Umzüge, Gesänge und Verkleidungen bekannt. ([[Amtsblatt]], Nr.63, 31.12.1921, S.279-280)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1911==&lt;br /&gt;
:* Die bisherige Stationsschlosserei der Reichsbahn wird zu einem Betriebswerk ausgebaut. Der Lokschuppen wird auf 16 Stände erweitert. 19 Lokomotiven sind hier stationiert. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für das Jahr werden vier weitere Viehmärkte genehmigt, am 31.1., 7.3., 4.44. und 17.10. ([[Amtsblatt]], Nr.9, 17.2.1910, S.45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für den Ausbau des Weges von Altenkirchen nach Kettenhausen werden Mittel der Provinz und des Kreises bewilligt. ([[Kreis Altenkirchen 1911]], S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Als neuer Kreistierarzt wird kommissarisch, ab 1.8.1911 endgültig Dr. Blasse ernannt.  ([[Amtsblatt]], Nr.53, 15.12.1910, S.342 und Nr. 43, 3.8.1911, S.252) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - &amp;quot;Antisemitische Hetzereien begegnen uns jetzt allenthalben in den Versammlungen des Bundes der Landwirte [...]. Auf der Provinzialversammlung in Posen witzelte der Landtagsabg. Pfarrer Heckenroth über den Hansabund: 'Die Herren vom Hansabund verstehen freilich nichts vom deutschen Familiensinn; im Hansabund ist der Familiensinn mehr orientalisch.' &amp;quot; (Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus, 29. Jg., Nr. 2, 1. Februar 1911, S. 13) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Zur öffentlichen Aufführung von kinematographischen Aufnahmen dürfen nur Streifen gelangen, die der Ortspolizeibehörde mindestens 3 Tage vorher zur Genehmigung vorgelegt werden. ([[Amtsblatt]], Nr. 15, 16.3.1911,S.84) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - In Altenkirchen schließen die Arbeitgeber des Baugewerbes und der Zentralverband christlicher Bauarbeiter einen Tarifvertrag. Danach steigt der Stundenlohn um 4 Pf. und am 1. April 1912 nochmals um 4 Pf., die Arbeitszeit wird auf 10,5 Std., später auf 10 Std. täglich herabgesetzt (Kölnische Zeitung Nr. 782, 13.07.1911). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Juli''' - Großer Wassermangel: Auf dem Bahnhof Altenkirchen ist kein Wasser zur Speisung der Lokomotiven vorhanden, es muss mit besonderen Wasserzügen von Limburg herangeschafft werden (Walder Zeitung Nr. 173, 26.07.1911). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. August''' - Das große Lenzsche Sägewerk wird als abgebrannt gemeldet. Wassermangel hat die Löscharbeiten erschwert (Kölnische Zeitung Nr. 898, 14.08.1911). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Die Turnhalle des Altenkirchener Turnvereins an der heutigen Siegener Straße wird eingeweiht; man beachte die Terminierung auf den Sedantag. ([[Schütz 1982]], S.56; [[WZ]] Nr. 72, 9.9.1911)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Der 100. Geburtstag der Kaiserin Augusta, Gemahlin Kaiser Wilhelms I., soll durch Schulfeiern begangen werden. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Dezember''' - Neue Mitglieder werden im [[Gemeinderat bis 1918]] eingeführt. ([[Beschlußbuch 1909-1919]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Dezember'''- Das ''Versicherungsgesetz für Angestellte'' wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 68, 28.12.1911, S. 989-1061) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1912==&lt;br /&gt;
:* Es findet ein „Spielfest“ in Altenkirchen statt als Vorläufer der späteren Kreisjugendsportfeste. ([[Tille 2007]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Kreistag ist Altenkirchen mit dem Landrat Robert von Görschen, dem Königlichen Oberförster Walther Zehnpfund und dem Mühlenbesitzer Hugo Beinhauer vertreten. ([[Kreis Altenkirchen 1911]], S. 9)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein evangelischer Kindergarten wird im Gemeindehaus eingerichtet. Er nimmt die linke Häfte des Gemeindesaales ein, der im vom Ehepaar Heckenroth seit 1907 unternommenen Gemeindehausbau entstand. ([[Evangelischer Kindergarten Altenkirchen 2012]], S. 18) Die Datierung ist unsicher. Das erste Foto stammt von 1915. Helzer spricht von 1920. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.286) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Die Wahl zum 14. Reichstag findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr.70, 21.12.1911, S.387)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' - In Altenkirchen wird eine &amp;quot;Zigeunerbande von 20 Köpfen&amp;quot; festgenommen (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 54, 06.03.1912). &amp;quot;Der mit der Untersuchung der Zigeuneraffäre betraute Amtsgerichtsrat Diehls hat sich nach Altenkirchen (Westerwald) begeben, um die Persönlichkeiten der dort verhafteten 27 Zigeuner zu prüfen.&amp;quot; (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 57, 09.03.1912) Hintergründe der angesprochenen &amp;quot;Zigeuneraffäre&amp;quot; und weitere Einzelheiten des Falles bleiben zu klären. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - Ein Ministerialerlass versucht, den Kinobesuch von Schülern zu beschränken.  ([[Schulblatt]], Nr.5, 15.5.1912, S.47)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. April''' - Mit Beschluss des Kreistages werden die zwischen dem Elektrizitätswerk Siegerland GmbH und dem Landrat geführten Verhandlungen zur Versorgung des Kreises Altenkirchen mit elektrischer Kraft und Licht zum Abschluss gebracht (Kölnische Zeitung Nr. 396, 10.04.1912). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Der Nationalliberale Verein Altenkirchen stellt sich auf seiner Hauptversammlung mit einem einstimmigen Entschluss hinter die in den letzten Jahren im Reich befolgte Politik der Partei (Kölnische Zeitung Nr. 514, 07.05.1912). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. September''' - Die Kapelle des 68. Infanterie-Regiments gibt im Felsenkeller ein Konzert.  ([[AKB]], 24.9.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Im Saal Langenberg wird ein Lichtbildervortrag zu den Passionsspielen von Oberammergau gezeigt.  ([[AKB]], 17.9.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es findet eine Eröffnungsfeier mit 150 geladenen Gästen im Sonderzug Altenkirchen - Linz - Altenkirchen statt.  ([[AKB]], 27.9.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Die Bahnlinie Altenkirchen - Linz/Rhein wird in Betrieb genommen. ([[AKB]], 4.10.1912); [[Schönhofen 2007]], S.232) (eb) - Sowohl die Eröffnung der Bahnlinie als auch die daran gekoppelten Feierlichkeiten sind Gegenstand ausführlicher Berichterstattung (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 8063, S. 3, 01.10.1912). Altenkirchen wird mit dieser weiteren Bahnlinie zu einem der bedeutendsten Bahnknotenpunkte des Westerwaldes: Es wird von der Westerwaldbahn, der Abzweigung der Unterwesterwaldbahn und der Bahnlinie Linz/Rh.-Altenkirchen berührt. ([[Fuchs 1961a]]; dort zur Linie Altenkirchen-Linz/Rh. S. 153-156) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Eine Omnibusverbindung von Au über Hamm nach Ingelbach wird bis Altenkirchen verlängert.  ([[AKB]], 4.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Die Eisweiheranlage im Wiesental wird für Eislauf und sommerliche Bootsfahrten fertiggestellt.  ([[AKB]], 8.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Oktober''' - [[Landrat]] wird, zunächst kommissarisch, Dr. Clemens Busch  ([[Amtsblatt]], Nr. 48, 17.12.1912, S.330) und [[Romeyk 1994]],S.389-90). Er leistet vom 21.8.1914 bis Juli 1916 Kriegsdienst, bis Jahresende 1916 Dienst im Kriegsernährungsamt in Berlin; von Anfang 1917 bis August 1919 ist er wieder im Kreis Altenkirchen. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.3) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Der Musikverein Altenkirchen gibt im Bahnhotel ein Konzert.  ([[AKB]], 22.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Westerwaldgruppe des Evangelischen Bundes feiert im Saal Langenberg ihr Gruppenfest.  Ein Bericht des Betzdorfer Pfarrers Axenfeld erklärt im Nachgang Hintergründe des Konflikts vom 19.September 1907. Er trägt vor, dass die Mitarbeit in den christlichen Gewerkschaften keine einseitige Parteinahme zugunsten einer &amp;quot;kirchlichen Linken&amp;quot; bedeute. Der Bericht nennt den Reichstagsabgeordnete Franz Behrens der Christlich-sozialen Partei als Unterstützer.([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1913]], S.25) Dieser war politischer Konkurrent Ludwig Heckenroths in seiner parteipolitischen Arbeit. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. November''' - Im Saal des Felsenkellers findet mit 650 Teilnehmern die Generalversammlung des Kreisvereins des Vaterländischen Frauenvereins statt, bei der die bisherige Vorsitzende Emmy von Görschen verabschiedet wird. Der Verein ist auf über 5000 Teilnehmer gewachsen, damit der stärkste im Rheinland, davon in Altenkirchen 700. Der scheidende Landrat und Schriftführer trägt den Bericht vor, in dem er hervorhebt, dass es Aufgabe der Ortsvereine ist, für die Kriegsvorbereitung Sorge zu tragen. Daher werden Helferinnen ausgebildet, aus Altenkirchen sieben in Krankenhäusern in Koblenz, Dierdorf und Köln. ([[AKB]], 5.11.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Der MGV Altenkirchen gibt ein Vokal- und Instrumentalkonzert im Hotel Luyken. ([[MGV 2005]], S.29) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1.-8. Dezember''' - ''Wernings Kriegsfestspiele'' des Kriegervereins und des Bismarckturmvereins mit Festgottesdiensten und Feier finden im Kurhotel statt. Geboten werden Episoden aus dem Krieg 1870/71 in 31 lebenden Bildern mit Dichtung und Musik. ([[AKB]], 24.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Dezember''' - Zwischen Mehren und Altenkirchen verkehrt ein ''Privatpersonenfuhrwerk'' mit einer Abfahrt in Mehren 5.45 Uhr, Ankunft in Altenkirchen 7.50 Uhr, Abfahrt in Altenkirchen 7.15 Uhr, Ankunft in Mehren 9.20 Uhr. ([[AKB]], 17.12.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1913==&lt;br /&gt;
:* Der Bau des Bürgermeisterwohnhauses im Dieperzbergweg erfordert 30 000 Mark.  ([[Kreis Altenkirchen 1912]], S.14)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Das Angestelltenversicherungsgesetz tritt in Kraft.  ([[Wilde 1981]], S.9)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Der Altenkirchener Bürgermeister Schmidt wirbt im Bahnhotel Köln vor mehreren Hundert Teilnehmern aus allen Teilen des Westerwaldes für das Projekt einer zweigleisigen Vollbahn von Köln nach Frankfurt über den Westerwald. Die Staatsregierung wird ersucht, dieses vor über 40 Jahren schon projektierte Vorhaben wieder aufzunehmen. Bürgermeister Schmidt wird zum Leiter eines 12-köpfigen Komitees gewählt, das die Angelegenheit weiter verfolgt. (Kölner Local-Anzeiger Nr. 15, 15.01.1913, S. 10) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Unter Vorsitz von Amtsrichter Büsgen wird eine nationalliberale Versammlung als Agitationsversammlung für die anstehende Landtagswahl abgehalten. Hauptredner ist der Vorsitzende des Deutschen Bauernbundes, Wachhorst de Wente (Kölnische Zeitung Nr. 106, 28.01.1913). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14.Februar''' - Ein Ortsgesetz zum ''Schutze des Ortes Altenkirchen gegen Verunstaltung'' macht das Anbringen von Reklametafeln und das Aufstellen von Schaukästen baupolizeilich genehmigungspflichtig.  ([[AKB]], 6.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Ortsstatut über die Reinigung öffentlicher Wege in der Ortslage erlassen. ([[Amtsblatt]], Nr.16, 5.4.1913, Beilage S.V) Es werden 10 Straßen namentlich aufgeführt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Der 100. Wiederkehr ''der glorreichen Erhebung der Nation'', der Stiftung des Eisernen Kreuzes und der Landwehr soll durch Schulfeiern gedacht werden.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März''' - Der Bahnhof ist Standort von 20 Lokomotiven.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.319)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Es findet die Urwahl zur 22. Wahl zum preußischen Abgeordnetenhaus statt. ([[Amtsblatt]], Nr.13, 18.3.1913, S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.Mai''' - Durch Gesetz werden die nicht mehr schulpflichtigen, aber unter 18 Jahre alten männlichen Personen verpflichtet, an drei aufeinander folgenden Winterhalbjahren eine ländliche Fortbildungsschule zu besuchen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 29, 25.6.1913, S. 301-302)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Bei der Wahlmännerwahl zur 22. Wahlperiode zum Preußischen Abgeordnetenhaus vom 12.6.1913 bis 15.11.1918 wird Pfarrer Heckenroth im Hotel Luyken erneut wiedergewählt. ([[Kühne 1994]], S.760) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums wird eine Kaiser-Wilhelm-Jubiläumsstiftung gegründet, die mit Mitteln der Kreissparkasse und der auflaufenden Zinsen sich der Bekämpfung der Lungentuberkulose widmen wird. Bisher bestand ein Kreisverein zur Förderung der Lungenheilstätten. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr. 19800)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24./25. Juni''' - Auf der Jahresversammlung des Rheinischen Provinzialausschusses für Innere Mission in Bonn stellt Pfarrer Burckhardt aus Berlin, Direktor des Verbandes evangelischer Jungfrauenvereine, die Erholungshäuser des Verbandes vor. Er kündigt noch für 1913 den Baubeginn eines Erholungshauses im Rheinland an, für das in Altenkirchen ein Bauplatz und vorerst 10.000 RM verfügbar seien (Bonner Zeitung Nr. 178, 26.06.1913). Für das Erholungsheim hat Altenkirchen 2 Morgen Land zur Verfügung gestellt (Kölnische Zeitung Nr. 957, 23.08.1913). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Das 25-jährige Regierungsjubiläum des Kaisers soll durch Schulfeiern gewürdigt werden. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Die Gemeindevertretung Altenkirchen hat aus Anlass des 600jährigen Jubiläums der Stadt im Jahre 1914 die Herausgabe einer Geschichte der Stadt Altenkirchen beschlossen (Kölnische Zeitung Nr. 823, 18.07.1913). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Das ''Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz'' wird erlassen. Es ersetzt die bisherigen Staatsangehörigkeitsregelungen der Bundesstaaten durch ein einheitliches Recht.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 46, 31.7.1913, S.583-593) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Eugen Salomon (* 28.3.1883 Altenkirchen + 3.1980 Fort Lee NJ) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über einen Fall von congenitaler Anorchie&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]], Jg.39, 1913, Nr. 33)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Der 100. Wiederkehr der ''Völkerschlacht'' bei Leipzig wird durch ''schulfrei'' gedacht. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Westerwaldgruppe des Evangelischen Bundes feiert im Saal Langenberg ein gut besuchtes Gruppenfest. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1913]], S.24-25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. November''' - Für Tagesbeschäftigte gelten in Altenkirchen folgende Tageslöhne: Kinder männlich 0,70 Mark, weiblich 0,60 Mark, Jugendliche von 14-16 Jahren m 1,70Mark, w 1,50 Mark, Jugendliche von 16-21 Jahren m 2,40 Mark, w 1,70 Mark, Erwachsene m 3,00 Mark, w 2,00 Mark. ([[Amtsblatt]], Nr.51, 21.11.1913, S.322)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Der 19-jährige Dentist Oehler wird am Bahnhof Altenkirchen beim Wechseln falscher 2-Markmünzen festgenommen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung findet sich eine vollständig eingerichtete Falschmünzerwerkstatt. Ihm und zwei 18-jährigen Mittätern wird die Verbreitung von Falschgeld im Westerwald und im Siegerland vorgeworfen. Am 16. Mai 1914 wird Oehler zu 6 Monaten, die beiden Mittäter werden zu 4 bzw. 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen ihres jugendlichen Alters wird keine Zuchthausstrafe verhängt. (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 275, 28.11.1913; ebd. Nr. 292, 19.12.1913; ebd. Nr. 114, 18.05.1914) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - In der Stadt gibt es 128 viehhaltende Haushaltungen. (Gemeindelexikon über den Viehstand und den Obstbau. Heft 10 Westfalen, Berlin 1915) ([[Sommerfeld o. D.]], S.90) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Dezember''' - Es findet ein Kammermusikabend statt.  ([[AKB]], 3.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1914==&lt;br /&gt;
:* Eine Umspannanlage des EWS wird in Altenkirchen gebaut, die Strom vom Braunkohlenkraftwerk Höhn über Alsdorf aus einer 50000-Volt-Leitung nach  Altenkirchen bezieht und den in 10000-Volt-Leitungen umgespannten Strom auf Transformatorenstationen leitet, die 220-Volt-Hausanschlüsse bedienen ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.398-399)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Im Jahr 1913 fielen 842 mm [[Jahresniederschlag]].  ([[AKB]], 6.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Jugendliche sollen unter 16 Jahre keine Filmvorführungen nach 20 Uhr besuchen dürfen, vor 20 Uhr nur zu ''Familienvorstellungen''. ([[Amtsblatt]], Nr.50, 22.11.1913, S.311-312)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Oberleutnant von Schilgen hält einen Vortrag über die französische Fremdenlegion im Hotel Luyken.  ([[AKB]], 20.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Januar''' -  Kaisers Geburtstag wird vom Kriegerverein und vom ''Kameradschaftlichen Verein ehemaliger Soldaten'' getrennt begangen.  ([[AKB]], 23.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' - Der Ortsverein des Westerwaldvereins hält seine erste Jahreshauptversammlung ab.  ([[AKB]], 29.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Die Feuerwehr-Kapelle Betzdorf gibt im Kurhotel ''Zum Felsenkeller'' ein Instrumentalkonzert.  ([[AKB]], 3.2.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. März''' - Der Marineverein veranstaltet einen kinematographischen Abend  ''aus dem Leben der Flotte, des Heeres und der Luftschifffahrt.  ([[AKB]], 23.2.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
:*  Es findet die Grundsteinlegung für den Bau des Bismarckturms statt, der erst am 21. Mai 1922 eingeweiht wird. Die Bauabnahme ist jedoch schon am 21. Juni 1915. - Am 12. Juli 1914 stellt Amtsgerichtsrat Waldschmidt für die Ortsgruppe Altenkirchen des Westerwaldklubs beim Hauptverein einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für den Turmbau. Von den auf 12.000 M veranschlagten Baukosten könnten 8-9.000 M erst aufgebracht werden. Der Bismarck-Turm-Verein bestehe so ziemlich aus den gleichen Mitgliedern wie die Ortsgruppe des Westerwaldklubs. Der Antrag findet keine Zustimmung, da der Westerwaldklub mit der Finanzierung eines eigenen Turmprojektes auf dem Salzburger Kopf arg in Rückstand ist ([[Mendel 1949]], S.34; Protokoll der Generalversammlung des Westerwaldklubs, abgehalten am ... 12. Juli 1914 zu Honnef am Rhein. In: Westerwälder Schauinsland, Jg. 7, Nr. 9/10, S. 121-125, dort S. 123; www.bismarckturm-ak.de; www.bismarcktuerme.de/website/ebene4/rhpf/altenk.html). (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Lehrer Nickisch wird von Fluterschen an die evangelische Volksschule nach Altenkirchen versetzt. ([[Schulblatt]], Nr.2, 1.2.1914, S.17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Im Hotel Luyken findet ein ''Zigeunerkonzert'' statt.  ([[AKB]], 11.4.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22.-23. April''' - Ein vom Elsaß kommender, auf dem Steinchen gelandeter Militär-Doppeldecker steigt vor einer großen Menschenmenge zum Weiterflug nach (Köln-)Wahn auf.  ([[AKB]], 24.4.1914)  (eb) Die vom Flugplatz Darmstadt kommende Militärmaschine &amp;quot;B.74&amp;quot; musste ihren Flug nach Wahn wegen Motordefektes abbrechen; geringfügig abweichende Angaben zum Datum ([[WZ]], Nr. 34, 28.4.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Im neuen Schuljahr hat die Höhere Stadtschule 116 Schülerinnen und Schüler (68 m, 48 w).  ([[AKB]], 24.4.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Der Musikverein veranstaltet im Hotel Luyken ein Konzert.  ([[AKB]],28.4.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Die Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes hält ihre Jahreshauptversammlung ab.  ([[AKB]], 8.5.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17.-18. Mai''' - Am 17. Mai (So.) überfliegen 19, am 18. Mai (Mo.) 32 Flieger Altenkirchen in Richtung Frankfurt/M. (WZ, Nr. 41, 22.5.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Der Männergesangverein gibt im Kurhotel Felsenkeller ein Vokal- und Instrumentalkonzert.  ([[AKB]], 16.6.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Der Jungdeutschlandbund, Ortsgruppe Altenkirchen, veranstaltet eine Gelände- und Marschübung, in der Leuzbach als ''vom Feind besetzt''  angenommen wird, die eigene von Sörth kommende Truppe den Ort auskundschaften und später einnehmen soll. ([[AKB]], 7.7.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Der Fernsprechbetrieb wird auch in Leuzbach aufgenommen.  ([[AKB]], 7.7.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Das Westerwald-Heim wird eingeweiht, das der &amp;quot;Evangelische Reichsverband weiblicher Jugend Deutschlands&amp;quot; auf dem Dorn errichtet hat ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 6.7.1914; [[WZ]] Nr. 57, 17.07.1914). Pfarrer Ludwig Heckenroth hält eine - später veröffentlichte - Rede ([[Heckenroth 1914]], S. 91-94). Mit dem Heim verbunden ist eine Haushaltungsschule, die im Winter den Töchtern der landwirtschaftlichen Bevölkerung dienen soll. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1914]], S. 23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Zum 20. Jahresfest des Altenkirchener Jungfrauenvereins ist nachmittags zum Kaffeetrinken in den Saal des Kurhotels geladen, etwa 700 Besucher erscheinen ([[WZ]] Nr. 57, 17.07.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli''' - Man erwartet anlässlich der Herbstmanöver einen Besuch des Kaisers in Altenkirchen ([[WZ]] Nr. 57, 17.07.1914). Die Spekulationen gehen dahin, dass der Kaiser über Altenkirchen nach Schönstein kommen wird, um einen im Vorjahr ausgefallenen Besuch beim Fürsten Hatzfeld nachzuholen (Westfälische Tageszeitung Nr. 166, 22.07.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli bis 22. November''' - Pfarrer Heckenroth hält neun - später veröffentlichte - Sonntagspredigten in inhaltlichem Zusammenhang zum Kriegsausbruch. ([[Heckenroth 1914]], S. 9-88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Der Kaiser erklärt durch Verordnung den Kriegszustand. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.47, 31.7.1914, S.263)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August'''&lt;br /&gt;
:* Drei Extrablätter des Altenkirchener Kreisblattes erklären ''morgens'' den '''Belagerungszustand''', ''vormittags'' den '''Kriegszustand''' für das Reichsgebiet und ''abends'' den Befehl zur '''Mobilmachung''' des Heeres. ([[AKB]], 1.8.1914)  (eb) In den folgenden vier Jahren sterben 73 Soldaten aus Altenkirchen bei den Kampfhandlungen, vor allem in Frankreich; das bedeutet knapp 3 % der Einwohner. ([[Soldaten 1. Weltkrieg]])(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Ausfuhr von Pferden aus dem Kreisgebiet wird verboten.  ([[AKB]], 1.8.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Alle Eisenbahnen werden durch Verordnung als ''in der Nähe des Kriegsschauplatzes'' definiert. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.47, 1.8.1914, S.274)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kreisblatt.jpg|thumb|right|Mobilmachungsbekanntmachung im Kreisblatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Ein Extra-Blatt ([[AKB]], 2.8.1914) verkündet den Aufruf des Landsturms, der durch Verordnung vom Vortag aufgerufen ist.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.47, 1.8.1914, S.273) Der Gottesdienst mit anschließender Abendsmahlfeier &amp;quot;für die ausziehenden Krieger und deren Familien&amp;quot; ist gut besucht. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1915]], S.7)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August'''&lt;br /&gt;
:*  Der Reichstag ermächtigt die Regierung, Wirtschafts- und Sozialpolitik durch gesetzesgleiche Verordnungen zu regeln.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.53, 4.8.1914, S.337-28)  Vgl. dazu [[Nipperdey 1998]] (Bd. III, S.788).  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die bestehenden Arbeitsschutzregelungen für Frauen, Jugendliche und Kinder werden aufgehoben. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.53, 4.8.1914, S.333-334)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Es ergeht der Aufruf des Regierungspräsidenten an die Schuljugend, die Ernte einzubringen, um die eingezogenen Soldaten zu ersetzen. ([[Schulblatt]], Nr. 8a., 8.8.1914, S.105)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Die ''Reichszentrale der Arbeitsnachweise'' wird eingerichtet.  ([[BAS 1987]], S.111) Der Besuch des besonderen Gottesdienstes an diesem Tag wird als &amp;quot;erst recht erfreulich&amp;quot; bezeichnet. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1915]], S.7)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Die Altenkirchener Schüler Wilhelm Röhrig und Heinrich Beckmann legen am Realgymnasium Betzdorf das Notabitur ab. Ihre Deutschaufsätze sind erhalten und sind Zeugnisse der Kriegssehnsucht von Jugendlichen ihrer Zeit. Heinrich Beckmann bezahlt diese am 5. Mai 1915 in Frankreich mit seinem Leben. ([[Göbel 2014]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. August''' - Als Vertreter des Landrats führt Regierungsreferendar von Neuhaus dessen Amtsgeschäfte bis Ende 1916.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. August''' - Der Gemeinderat beschließt, ''die an die Familien (gestrichen: Hinterbliebenen) der zum Heere einberufenen Mannschaften der Gde Altenkirchen notwendigen Unterstützungen sollen zunächst aus dem allgemeinen Armenfonds gewährt und später ev. eine Erhöhung dieses Fonds in der erforderlichen Höhe nachbewilligt werden.'' ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 31.8.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Der Vaterländische Frauenverein tritt an den Turnverein heran, die Turnhalle an der Siegener Straße für ein Lazarett zur Verfügung zu stellen.  ([[Neuhaus 2011]], S. 105/106)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17.September''' - Das Kreisblatt meldet den Tod von Willi Weber am 4. September in einer ersten Traueranzeige. In den folgenden Monaten werden umfangreiche Verlustlisten mit Toten, schwer und leicht Verwundeten und Vermissten aus dem Kreisgebiet abgedruckt.  ([[AKB]], 17.9.1914); vgl. auch [[Soldaten 1. Weltkrieg]]  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Ein erster Verwundetentransport in die Hilfslazarette im Erholungsheim, in der Turnhalle, im Gemeindehaus, im Krankenhaus und in der Villa Pauly am Blücherplatz trifft ein.  ([[AKB]], 24.9.1914)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Die Einnahme von Antwerpen ''löste ungeheuren Jubel aus'' und ''die Jugend zog vaterländische Lieder singend durch die Straßen''.  ([[AKB]], 10.10.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Der Kreistag stellt dem Roten Kreuz das Stiftungsvermögen des Kreises in Höhe von 70 000 Mark zur Verfügung. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November''' - Es ergeht ein Aufruf zur Mitwirkung der Lehrer der Volksschulen und der Höheren Stadtschule bei der Umsetzung einer Verordnung ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 94, 28.10.1914, S.460), die die Verfütterung von Brotgetreide an das Vieh unterbinden möchte.   ([[Schulblatt]], Nr. 121., 1.12.1914, S.144-145) Diese Verordnung wird später wiederholt verändert und verschärft. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Von Ludwig Heckenroth erscheint in Altenkirchen die Predigtsammlung ''Aus ernsten Tagen''. ([[Heckenroth 1914]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Der Gemeinderat beschließt die Bestellung unbebauter städtischer Grundstücke mit Kartoffeln und Gemüse durch Verpachtung an Privat. ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 21.12.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1915==&lt;br /&gt;
:* Unter dem Titel &amp;quot;Studien zur Dialektgeographie des Westerwaldes&amp;quot; erscheint die Druckfassung einer bereits 1910 von Emil Hommer aus Sörth vorgelegten Dissertation in Marburg. Neben der in Sörth gesprochenen Mundart werden die lautlichen Verhältnisse für nahezu 200 weitere Ortschaften im Umfeld Altenkirchens untersucht und eingeordnet ([[Hommer 1915]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Frühjahr''' - Der Wasserturm am Bahnhof wird errichtet. ([[Ascheid 1991]], S.54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Es ergeht eine ''Verordnung über die Bereitung von Backware''. Sie zielt auf die Vermeidung der Verwendung von reinem Weizenmehl und Roggenauszugsmehl. Dem Roggenmehl ist Kartoffelmehl unterzumischen. Arbeiten in Bäckereien sind auf maximal 12 Stunden am Tag beschränkt.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 2, 6.1.1915, S. 8-11) Ähnliche Verordnungen ändern später wiederholt die Qualität der verwendeten Rohware. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Januar''' - Ein ''Reichskommissar für die Bewirtschaftung von Brotgetreide'' wird bestellt. ([[Nipperdey 1998]] Bd. III, S.792) Er lässt ab 1. Februar alle Mehlvorräte beschlagnahmen, die einen Doppelzentner übersteigen. In den Tagen vom 26.1. bis 31.1. ist jeder Verkauf verboten. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 9, 25.1.1915, S. 35-45)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Es ergeht eine Verordnung, dass während der Kriegszeit regelmäßige Vorratserhebungen erfolgen werden, zu denen jeder Bürger auskunftspflichtig ist.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 12, 2.2.1915, S. 54-55)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Die Brotrationierung und die Brotkarte werden eingeführt. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' -  Kartoffelvorräte sind bis zum Stichtag 17.3. anzuzeigen. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 29, 5.3.1915, S. 127-128)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. März''' -  Für den 15. März und 15. April werden Schweine-Zählungen angeordnet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 2, 6.1.1915, S. 8-11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Die Zulassung aller Kraftfahrzeuge vor dem 15. März 1915 wird widerrufen. Erneuert wird sie nur für öffentlich anerkannte Zwecke. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 27, 25.2.1915, S. 113-115)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März''' -  Alle Vorräte an Futtermitteln sind bis zum 8. April anzuzeigen. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 44, 1.4.1915, S. 195-200)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' -  Kürzungen im Unterrichtsbetrieb sind in der Kriegszeit statthaft; der erteilte Unterricht darf aber eine Wochenstundenzahl von 12 nicht unterschreiten.  ([[Schulblatt]], Nr. 5, 1.5.1915, S.35)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' - Es wird eine ''Reichsstelle für Kartoffelversorgung'' gebildet, die die gleichmäßige Verteilung der Vorräte vornehmen soll.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 46, 13.4.1915, S. 217-220)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Es wird eine Erhebung über die Vorräte an Getreide und Mehl für den 9. Mai angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 52, 23.4.1915, S. 241-256) Vgl.auch den Eintrag zum 25.1.1915.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. April'''&lt;br /&gt;
:*  Da der Kreis Altenkirchen mit Kriegsbeginn zum Selbstversorgerkreis erklärt worden ist, erlässt der Landrat eine Verordnung über die Zubereitung von Backwaren. ([[Seelbach 2007]], S.144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Landräte sind zuständig für die Genehmigung von ''schulfrei'' nach Siegesnachrichten. ([[Schulblatt]], Nr. 6, 1.6.1915, S.49)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Der erste von insgesamt 11 schulfreien Tagen in der Kriegszeit wegen &amp;quot;Siegen&amp;quot; im Krieg. ([[Hanke 1987]], S.44-46); (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Mai''' - Eine Ernteflächenerhebung wird für den 1. bis 4. Juli angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 72, 12.5.1915, S. 331-338)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juni''' - Nach einem Ministerialerlass sind ältere Schüler auch für die Obsternte auf Antrag vom Unterricht zu befreien.  ([[Schulblatt]], Nr. 7, 1.7.1915, S.64-65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juli''' - Der Gemeinderat beschließt, die Badeanstalt den verwundeten Militärpersonen kostenlos zur Verfügung zu stellen. ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 7.7.1915)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Trotz der seit Kriegsbeginn staatlicherseits für viele Produkte verordneten Höchstpreise wird eine ''Verordnung gegen übermäßige Preissteigerung'' erlassen.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 97, 24.7.1915, S. 467-468)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Es kommt zur Einrichtung des Kreisversorgungsamtes in Altenkirchen. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August'''&lt;br /&gt;
:*   Es ergeht ein Schlachtverbot für trächtige Kühe und Sauen ab 3.9.1915.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 111, 27.8.1915, S. 515-516)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Für den 1.10.1915 wird eine weitere Viehzählung angeodnet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 111, 27.8.1915, S. 525-529)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Es ergeht eine Verordnung zur Beschränkung der Verwendung von Vollmilch und Sahne.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 115, 3.9.1915, S. 545-546)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Geeigneten Schulkindern kann Unterrichtsbefreiung zum Sammeln von Eicheln und Bucheckern gewährt werden. ([[Schulblatt]], Nr. 10, 1.10.1915, S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Die Schüler werden (bis 1918) zur Werbung für die III. (bis IX.) Kriegsanleihe eingesetzt. Es fallen dafür zusätzlich 5 Schultage aus; das Schuljahr 1918 beginnt dafür aber 8 Tage früher.([[Hanke 1987]], S.59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Es wird eine Reichskartoffelstelle gebildet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 138, 9.10.1915, S. 647-652) Vgl. den Eintrag vom 12.4.1915.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Oktober''' - Für den 16. November wird eine weitere Erhebung der Vorräte an Brotgetreide, Hafer und Mehl angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 148, 23.10.1915, S. 691-704)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Es ergeht eine Verordnung zur Einschränkung des Verbrauchs von Fleisch und Fleischwaren.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 152, 29.10.1915, S. 714-716)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. November''' - Es ergeht eine Verordnung zur Erfassung der Vorräte an Ölen und Fetten.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 158, 9.11.1915, S. 735-741)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - Für den Milchverbrauch wird verordnet, dass Kinder bis zum 2.Lebensjahr und stillende Mütter täglich einen Liter, ältere Kinder einen halben Liter täglich, Kranke nach Verordnung bis zu einem Liter täglich erhalten können.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 162, 12.11.1915, S. 757)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.November''' - Für den 1. Dezember 1915 wird eine weitere Viehzählung angeordnet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 164, 16.11.1915, S. 765-767)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Für öffentlich verkauften Kuchen werden Vorschriften zum beschränkten Einsatz von Fett und Zucker und ein Verbot des Einsatzes von Eiern erlassen.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 182, 17.12.1915, S. 823-826)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Es ergeht ein Verkaufsverbot für Schafwolle und andere Tierhaare, sowie für Strick-, Web- und Trikotgarne.  ([[AKB]], 4.1.1916 ; 11.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1916==&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1915  betrug 867 mm.  ([[AKB]], 6.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Beschlagnahme von Fahrradschläuchen und -reifen wird verfügt.  ([[AKB]], 6.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Saatgetreide, Brotgetreide und Mehl werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 20.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Nußbaumholz wird beschlagnahmt.  ([[AKB]], 15.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Maschineneinsatz in der Textilherstellung wird beschränkt.  ([[AKB]], 25.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Bauern dürfen ihr Getreide nur noch auf Mühlen im Kreis mahlen lassen. Diese dürfen nur montags, mittwochs und freitags arbeiten.  ([[AKB]], 20.1.1916) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Lagerbücher für Drogen und deren Produkte sind zu führen.  ([[AKB]], 25.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Januar''' - Die Abgabe aller Kupfergegenstände, auch von privat, wird befohlen.  ([[AKB]], 22.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Das bisher vier Pfund wiegende Roggenbrot ist auf dreidreiviertel Pfund zu verrringern. In die Kriegsbrote sind 10 % Kartoffelprodukte einzubacken.  ([[AKB]], 31.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Herstellung von Fleischkonserven wird nur noch unter Beschränkungen gestattet.  ([[AKB]], 8.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Bekleidung und Ausrüstung für das Heer, die Marine und die Feldpost werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 1.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.Februar''' - Web-, Wirk und Strickwaren werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 3.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Der Pilot Otto Augst erhält als erster Soldat aus Altenkirchen das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. ([[AKB]], 5.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Februar''' - Die Vorräte an Speisekartoffeln werden meldepflichtig.  ([[AKB]], 19.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Die Hausschlachtung von Schweinen wird genehmigungspflichtig.  ([[AKB]], 12.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Beschlagnahme von Heu wird verfügt.  ([[AKB]], 12.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - Die Kartoffelvorräte werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 2.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2.-8. März''' - Es besteht ein Alkoholschankverbot, und karnevalistisches Treiben ist untersagt.  ([[AKB]], 29.2-.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März'''- Im Bahnhotel hält Dr. Hohn, Mönchengladbach, einen Vortrag zum Thema ''Wo stehen wir im Weltkriege?''  ([[AKB]], 16.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. März'''&lt;br /&gt;
:*  Die Beschlagnahme von Leder wird verfügt.  ([[AKB]], 14.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Abgabe von Gegenständen aus Kupfer, Messing und Nickel wird angeordnet.  ([[AKB]], 15.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Es ergeht ein Aufruf zur Spende von Goldsachen.  ([[AKB]], 25.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. März''' - Vier katholische Dernbacher Schwestern erhalten die Genehmigung zur Niederlassung in Altenkirchen, wo sie ambulante Krankenpflege übernehmen, die Kinderbewahrschule leiten und Haulshaltungskurse anbieten.  ([[AKB]], 29.3.1916) Erst am 7. Januar 1918 treten sie ihren Dienst an.  ([[AKB]], 7.1.1918)  (eb) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
:* Eine Allgemeine Arbeitsnachweisstelle wird eingerichtet.  ([[AKB]], 28.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Spinn- und Webvervot für baumwollene Garne und Spinnstoffe  ([[AKB]], 4.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Höhere Stadtschule hat im Schuljahr 1915/16 130 Schülerinnen (59) und Schüler (71).  ([[AKB]], 6.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das Amtsgericht spricht eine Strafe von 100 Mark, ersatzweise 10 Tage Haft gegen einen Landwirt aus dem Amt aus, der seine Getreidevorräte verheimlicht hat.  ([[AKB]], 6.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Der Kraftfahrzeugverkehr von Privat wird auch rechtsrheinisch eingeschränkt.  ([[AKB]], 27.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Im Bahnhotel gibt das Rheinische Schau- und Lustspiel-Ensemble aus Köln ein Gastspiel mit ''Kriegsbraut'' von Gröner.  ([[AKB]], 23.4.1916) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April'''- Es ergeht die Anordnung zur Erfassung der Zuckervorräte.  ([[AKB]], 13.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Im neuen Schuljahr 1916/17 hat die Höhere Stadtschule 140 Schülerinnen (62) und Schüler (78).  ([[AKB]], 29.4.1916) (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Die Rheinisch-Westfälische Theatergesellschaft Köln gibt ein Gastspiel mit ''Unsere grauen Jungs'' im Bahnhotel.  ([[AKB]], 30.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Mai''' - P. von der Au, Mainz, gibt in der Evangelischen Kirche ein Orgelkonzert.  ([[AKB]], 2.5.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - An Personen über 5 Jahre werden eine Zuckerkarte und eine Fleischausweiskarte abgegeben.  ([[AKB]], 9.5.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Mai''' - Der Minister erwartet von den Lehrerinnen und Lehrern, dass sie durch Belehrungen der weiblichen Jugend gegen die herrschende Frauenkleidermode vorgehen, die durch faltenreiche und bauschige Formen den Stoffverbrauch  unnötig erhöht. ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1916, S.83-84)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Der Fahrradverkehr zum Vergnügen wird beschränkt.  ([[AKB]], 22.6.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Juni''' - Pfarrer Prof. Bäcker, Köln-Deutz, hält im Hotel Lauss (Luyken) einen Vortrag zum Thema ''Die Elsässische Frage im Weltkriege'' auf Einladung des Alldeutschen Verbandes und des Flottenvereins.  ([[AKB]], 3..1916) (eb) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''12.Juni''' - Die Altersgrenze in der Invaliden-Versicherung wird von 70 auf 65 Jahre herabgesetzt.  ([[BAS 1987]], S.110)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Wegen der Kriegsverluste sind zukünftig verstärkt Lehrer- in Lehrerinnenstellen umzuwandeln.  ([[Schulblatt]], Nr.8, 1.8.1916, S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - Das Stadttheater Colmar gibt im Bahnhotel ein Gaststpiel mit dem Stück ''Frieden im Krieg''.  ([[AKB]], 18.6.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Siegesgeläute und Beflaggung öffentlicher Gebäude werden nur noch nach Anweisung des Generalkopmmandos zugelassen.  ([[Schulblatt]], Nr.8, 1.8.1916, S.87)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juli''' - Alle Milchkuhhalter ab 3 Tieren sind verpflichtet, über die Verwendung der Milch Angaben zu machen.  ([[AKB]], 15.7.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - Ab 3 Milchkühen ist jeder Halter verpflichtet, je Kuh ein Pfund Butter je Woche abzuliefern. Arbeitskühe zählen nur zur Hälfte.  ([[AKB]], 22.7.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Die Postgebühren steigen für die Fernpostkarte von 5 auf 7,5 Pfennig, für den Fernbrief von 10 auf 15 Pfennig.  ([[AKB]], 27.7.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Bis 2. September wird eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Lebensmittel in den Haushalten und Betrieben angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]]], Nr. 179, 5.8.1916, S. 891-910) und ([[AKB]], 24.8.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - Das Rote Kreuz veranstaltet im Festsaal des Kurhotels Felsenkeller ein Wohltätigkeitskonzert.  ([[AKB]], 14.9.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53) &lt;br /&gt;
: Der Superintendent erklärt: &amp;quot;Die lange Dauer des Krieges drückt unser Volk - wir wollen es nicht leugnen - immer schwerer.&amp;quot; &lt;br /&gt;
: In Altenkirchen bestehen vier Lazarette. &lt;br /&gt;
: Das Westerwaldheim ist Genesungsheim für lungenkranke Soldaten. &lt;br /&gt;
: Ein Antrag zum Lebensmittelwucher wurde in der folgenden Fassung angenommen: &amp;quot;Die Kreissynode Altenkirchen beklagt den in der :Kriegszeit vielfach vorkommenden, auch innerhalb ihres Bezirks je und je bemerkten Wucher mit den notwendigsten Lebensmitteln. Sie :richtet an die Gemeindeglieder die ernste und dringende Mahnung, sich nicht nur selbst von jedem gewinnsüchtigen Treiben :fernzuhalten, sondern auch den Kampf dagegen kräftig zu unterstützen und damit in dieser ernsten Zeit ihre Pflicht als Deutsche und :als Christen zu erfüllen. Zugleich mahnt die Synode die Gemeindeglieder, sich nicht durch Unkenntnis oder üble Nachrede zu :Verdächtigung und ungerechter Beschuldigung anderer verleiten zu lassen....&amp;quot;  ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1916]], :S. 4, 21-22, 29)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Es ergeht Anordnung zur Erfassung und Beschlagnahme von Zinngegenständen, auch von Privat.  ([[AKB]], 3.10.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Oktober''' - Die Beschlagnahme der Kartoffelernte zu Gunsten der Gemeindeverbände wird verfügt.  ([[AKB]], 21.10.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Oktober''' - Der Katholische Jungfrauenverein veranstaltet im Festsaal des Kurhotels Felsenkeller einen Theaterabend.  ([[AKB]], 17.10.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - Es werden Erlaubniskarten zum Bezug von Vollmilch ausgegeben. Kranke, stillenden Mütter und Kinder bis 2 Jahre erhalten täglich 1 Liter, Kinder bis 4 Jahre und schwangere Frauen ab 3 Monate vor der Geburt erhalten einen Dreiviertelliter. Alle übrigen erhalten Magermilch.  ([[AKB]], 9.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Für eingekellerte Kartoffeln wird eine Ablieferungspflicht befohlen, soweit die Vorräte bis 15.4.1917 1 Pfund je Tag und Haushalsmitglied übersteigen. Diese Regelung zu Gunsten von schlecht versorgten Städten ruft in der Stadt Unzufriedenheit hervor.  ([[AKB]],14.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. November''' - Die Ausfuhr von Heu aus dem Kreis wird verboten.  ([[AKB]], 18.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es soll eine Volkszählung abgehalten werden.  ([[AKB]], 18.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Das Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst wird beschlossen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 276, 6.12.1916, S.1333-1339)  Es besteht Arbeitspflicht für Männer zwischen 17 und 60 Jahren. Arbeitsplatzwechsel werden genehmigungspflichtig.  ([[BAS 1987]], S.110)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Dezember''' - Die abendliche Ladenschlusszeit wird auf 19 Uhr festgesetzt.  ([[BAS 1987]], S.110)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Dezember''' - An der Wied tritt Hochwasser auf, das in der Stadt fast den Stand von 1909 erreicht.  ([[AKB]], 2.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Der seit Kriegsbeginn für den eingerückten Landrat Dr. Busch als Verwalter Dienst tuende von Neuhaus übergibt wieder an den Landrat.  ([[AKB]], 2.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1917==&lt;br /&gt;
:'''1.Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1916 betrug 963 mm. ([[AKB]], 6.1.1917)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Es wird eine Ablieferungspflicht für Orgelpfeifen aus Zinn angeordnet.  ([[AKB]], 13.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Die Kohlrüben werden für die Bürgermeisterei Altenkirchen beschlagnahmt.  ([[AKB]], 16.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Mit der Anregung und Anleitung zum Sammeln von Tannenzapfen auf Bitten des Bürgermeisters beginnt eine Serie von Sammelaktionen, mit denen die Schulkinder bis Kriegsende die Engpässe in der Rohstoffversorgung und Nahrungsbeschaffung beheben helfen sollen. Es wird an 42 Tagen Laub gesammelt. ([[Hanke 1987]], S.45-46,59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Maria Delhougne (verh. Els) (* 24.12.1887 Altenkirchen + 15.2.1968 Bonn) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Beitrag zur Frage der Splenektomie bei myeloischer Leukämie&amp;quot; zur Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg. 42, 1917, Nr. 45)  Sie ist Tochter des städtischen Postmeisters und die erste promovierte Ärztin aus dem Kreis Altenkirchen.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Die Milchmengen werden für Versogungsberechtigte gekürzt: Kinder: bis 4 Monate 1/2 Liter am Tag, 5 Monate bis 2 Jahre 3/4 Liter am Tag, bis 6 Jahre 1/2 Liter am Tag; stillende Mütter je Säugling 2/3 Liter am Tag, schwangere Frauen ab 3 Monate vor der Entbindung 1/2 Liter am Tag, Kranke bis 2/3 Liter am Tag.  ([[AKB]], 3.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Für Versorgungsberechtigte wird die Kartoffelmenge auf 3 Pfund die Woche gekürzt.  ([[AKB]], 27.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Für Kohlrüben wird eine Bestandserhebung angeordnet.  ([[AKB]], 2.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Die Schuljugend wird zur Mithilfe bei der Unkrautbekämpfung aufgefordert. Unterrichtsbefreiung ist möglich.  ([[Schulblatt]], Nr.3, 1.3.1917, S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. bis 18. Februar''' - Wegen Kohlenmangels wird der Unterricht an allen Schulen des Regierungsbezirks für 10 Tage ausgesetzt. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.2)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar''' - Der Vaterländische Frauenverein veranstaltet einen ''Kriegsabend'' unter dem Motto ''Unter Hindenburgs Fahnen''. Im Felsenkeller wird ein Lichtbildervortrag zum Thema ''Der Weltkrieg zu Lande und zu Wasser und in der Luft'' veranstaltet.  ([[AKB]], 3.2.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Februar''' - Es wird eine Erhebung der Vorräte an Brotgetreide, Mehl, Gerste, Hafer und Hülsenfrüchten angeordnet.  ([[AKB]], 14.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.-21. Februar''' - Das Generalkommando in Koblenz verbietet karnevalistische Veranstaltungen und erläßt ein Schankverbot für Branntwein.  ([[AKB]], 8.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Es wird eine Erhebung der Bestände an Schuhwaren angeordnet.  ([[AKB]], 1.3.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März'''&lt;br /&gt;
:*    Es wird eine Erhebung der Kartoffelvorräte in den Haushalten durchgeführt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.21, 5.2.1917, S.94-99) und ([[AKB]] 22.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Es werden Bestandserhebung, Beschlagnahme und Enteignung von Bronzeglocken angeordnet.  ([[AKB]], 10.3.1917) Vgl. auch Eintrag 17. bis 19. Juni des Jahres.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es werden Bestandserhebung, Beschlagnahme und Enteignung von Aluminiumgegenständen angeordnet.  ([[AKB]], 8.3.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Es werden Meldepflicht, Beschlagnahme und Enteignung von Kupfer in Blitzschutzanlagen und Dachentwässerung etc. angeordnet.  ([[AKB]], 15.3.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Die Schuljugend wird zu Arbeiten bei der Frühjahrbestellung beurlaubt.  ([[Schulblatt]], Nr.4, 1.4.1917, S.41)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. April''' - Es wird eine Meldepflicht für alle männlichen Hilfsdienstpflichtigen zwischen 17 und 60 Jahre angeordnet.  ([[AKB]], 3.4.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. April''' - Das Schuljahr 1916/17 endet. Die Höhere Stadtschule Altenkirchen besuchten 143 Kinder, davon 79 Knaben und 64 Mädchen. 53 Jungen und 48 Mädchen kommen aus Altenkirchen. ([[Krämer 1998]], S. 263 (sts);  vgl. auch 29.4.1916)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. April''' - Das Kreisblatt beklagt sich über den Andrang von Städtern, die mit der Bahn kommen, um Lebensmittel aufzukaufen, für die sie höhere Preise zahlen als amtlich festgesetzt.  ([[AKB]] 10.4.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Bis zum 17. September ist die Sommerzeit eingeführt worden.  ([[Schulblatt]], Nr.4, 1.4.1917, S.37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. April''' - Das Generalkommando Koblenz erläßt ein Verbot zu den am 10.4. geschilderten Praktiken.  ([[AKB]], 19.4.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Im neuen Schuljahr 1917/18 besuchen 130 Kinder (71 m, 59 w) die Höhere Stadtschule.  ([[AKB]], 25.4.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Der Landrat macht bekannt, dass bei Aufdeckung der Schuldigen einer Brandstiftung oder Explosion bis 1000 Mark Belohnung gezahlt werden.  ([[AKB]], 8.5.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Das Kreisblatt druckt das Eingeständnis einer unzureichendn Kartoffelversorgung.  ([[AKB]], 10.5.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Mai''' - Das Rheinische Schau-und Lustspielensemble Köln führt im Felsenkeller ''Leier und Schwert'' auf.  ([[AKB]], 20.5.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Die dreitägige Ernteflächenerhebung durch die Lehrer beginnt. ([[Hanke 1987]], S.46) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Das rituelle Schächten von Rindern, Schafen und Ziegen mittels Halsschnitt wird gestattet.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 105, 6.7.1917, S.471)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - In der Evangelischen Kirche wird eine Glockenabschiedsfeier gehalten. ([[AKB]], 16.1.1917)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18.-19.Juni''' - Die Glocken von der evangelischen Kirche werden abgenommen, die von französischen Kriegsgefangenen zerschlagen werden, damit sie eingeschmolzen werden können. ([[Hanke 1987]], S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Im Milchviehbestand beginnt eine Abschlachtaktion.  ([[AKB]], 28.6.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Nur noch Vollselbstversorger dürfen Teile der Ernte von der Ablieferung ausnehmen. Sie müssen Rücklagen für 13 Monate nachweisen. Teilselbstversorger haben nur Anspruch auf die amtlich vorgesehenen Mengen.([[Reichsgesetzblatt]], Nr.134, 21.7.1917, S.636-637) und ([[AKB]], 28.7.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Die öffentliche Bewirtschaftung von Büchsen- und Faßgemüse wird angeordnet.  ([[AKB]], 2.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Die Heuernte 1917 wird beschlagnahmt.  ([[AKB]], 4.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' -  Das stellvertretende Generalkommando des VIII. Armeekorps Koblenz warnt die Jugend vor einem Aufenthalt auf der Straße bei öffentlichen Unruhen und fordert Eltern und Erzieher auf, mäßigend einzugreifen. ([[Schulblatt]], Nr.9, 1.9.1917, S.103)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. August''' - Die Drescharbeiten werden amtlich kontrolliert.  ([[AKB]], 18.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - Die Hotelbett- und Hauswäsche wird beschlagnahmt.  ([[AKB]], 30.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Der Altenkirchener Pfarrer Ludwig Heckenroth predigt in der Evangelischen Kirche in Bukarest als Militärseelsorger im Stab von Generalfeldmarschall von Mackensen. Die Predigt liegt gedruckt vor. ([[Heckenroth 1917]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Die Beschlagnahme der Kartoffelernte wird angeordnet.  ([[AKB]], 22.9.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Im Kurhotel Felsenkeller findet vor 1100 Teilnehmer ein ''Vaterländischer Abend'' statt. Dr. Sonnemann, Mönchengladbach, spricht zum Thema ''Nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war''.  ([[AKB]], 18.9.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Oktober'''&lt;br /&gt;
:* Das Kreisblatt berichtet über Beschwerden über zu hohe Kartoffelpreise in der Rheinprovinz.  ([[AKB]], 2.10.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Alldeutsche Verband und der Flottenverein veranstalten zum 70. Geburtstag Hindenburgs eine Feier, die 1000 Teilnehmer hat.  ([[AKB]], 4.10.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Der Reichstagsabgeordnete Behrens spricht über ''Zeitgemäße Kriegsfragen'' im Hotel Luyken.  ([[AKB]], 13.10.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Es findet eine Reformationsfeier zum 400. Jahrestag in der Kirche für alle Schulen des Kirchspiels statt. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Kreisschulinspektor Dr. Beckmann wird zum Schulrat befördert.  ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1917, S.131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. November''' - Das Kreislatt berichtet über Probleme bei der Versorgung mit Fetten.  ([[AKB]], 2.11.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November''' - Die Mehlmenge für Versorgungsberechtigte wird pro Kopf auf 1330 g je Woche gekürzt.  ([[AKB]], 29.10.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Eine Vokszählung ist angeordnet.  ([[AKB]], 20.11.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1918==&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1917 betrug 868 mm.   ([[AKB]], 4.1.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Schweinehalter werden zu vermehrtem Verkauf ihrer Tiere aufgefordert, weil nach dem 15. Januar der Preis gesenkt wird, und Hausschlachtungen erschwert werden.  ([[AKB]], 4.1.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Drei Schwestern aus dem Mutterhaus in Dernbach treten ihren Dienst in der katholischen Kirchengemeinde an.  ([[AKB]], 7.1.1918) Vgl. auch 29.3.1916.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Februar''' &lt;br /&gt;
:*  Das Kurhotel Felsenkeller steht zum Verkauf. Der Saal wird getrennt zur Umsetzung angeboten.  ([[AKB]], 27.2.1918; 15.5.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Gasverbrauch wird beschränkt. Es werden nur 80 % der Bezugsmenge von 1916 zu den geregelten Preisen abgegeben. Mehrmengen kosten 50 Pfg. je cbm mehr.  ([[AKB]], 1.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Es wird die Herabsetzung der genehmigten Verbrauchsmenge an Brotgetreide für Selbstversorger von 8,5 Kilo auf 6,5 Kilo monatlich bekannt gegeben.  ([[AKB]], 1.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. März''' - Es wird zu Treuekundgebungen aufgerufen, die sich gegen Streikende richten, die als ''Vaterlandsverräter'' bezeichnet werden. In Altenkirchen spricht Studienrat Ottersdorf, Neuwied.  ([[AKB]], 13.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. März''' - Das Kreisblatt warnt vor Agenten, die vom Kauf von Kriegsanleihen abraten.  ([[AKB]], 25.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' - Im neuen Schuljahr 1918/19 besuchen 139 Kinder (72 m, 67 w) die Höhere Stadtschule.  ([[AKB]], 13.4.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - In der Evangelischen Kirche findet ein Kirchenkonzert statt.  ([[AKB]], 13.4.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Das Kreisblatt berichtet von einem Kriegsgefangenenlager in der Stadt.  ([[AKB]], 15.4.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juli''' - In der Stadt wird eine Ortsgruppe der Vaterlandspartei gebildet. Den Vorsitz übernimmt Rektor Wagner.  ([[AKB]], 19.7.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Es wird von dem Genuss nicht abgekochter Milch gewarnt, die zu Typhuserkrankungen führen kann.  ([[AKB]], 22.7.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Ein schweres Gewitter mit ungewöhnlich starkem Hagelschlag vernichtet im Amt Altenkirchen die Ernte.  ([[AKB]], 31.7.1918)  (eb) - Das Unwetter verursacht auch schwere Gebäudeschäden, z. B. in Borod. In Altenkirchen gehen Fensterscheiben zu Bruch, in der Gärtnerei NN [wohl Karl Schuster, Kölner Straße] wird die Glasbedachung der Gewächshäuser vollständig zertrümmert ([[WZ]] Nr. 72, 30.07.1918; Erzähler vom Westerwald Nr. 175, 29.07.1918). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Ein Kreiswirtschaftsamt wird eingerichtet.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Bürgermeister Schmidt legt sein Amt als Gemeindevorsteher der Stadt nieder. Karl Trabert wird einstimmig als Nachfolger gewählt.  ([[AKB]], 27.9.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 13. Oktober''' - Die weltweite Grippewelle ([[Spanische Grippe]]) fordert auch im Amt Altenkirchen allein in diesem Monat 12 Todesopfer, in der Stadt drei. (Standesamt Altenkirchen 1918; [[AKB]], 14.10. bis 1.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Oktober''' -Auf der Generalversammlung der landwirtschaftlichen Lokalabteilung spricht der Reichstagsabgeordnete Behrens über allgmeine politische Fragen.  ([[AKB]] 18.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Die Vaterlandspartei veranstaltet einen Vortragsabend.  ([[AKB]] 9.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - In der Rheinprovinz wird wegen des Mangels an Umlaufgeld ''Kriegsgeld'' zu 5, 10, 20, 50 und 100 Mark in Scheinen ausgegeben.  ([[AKB]], 25.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20.+ 27. Oktober''' - Der Katholische Jungfrauenverein spielt an zwei Abenden ''Die letzte Drude''.  ([[AKB]], 14.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Das Kreisblatt warnt in einem redaktionellen Text vor einem ''schimpflichen Frieden''.  ([[AKB]], 1.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Es gibt Grippeferien in den Schulen bis 16.November.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S.7 und Altenkirchener Kreisblatt 15.11.1918)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Mit der Abdankung des Kaisers und des Kronprinzen und der Ausrufung der Republik in Berlin enden das zweite Deutsche Kaiserreich und das Königreich Preußen. In einem redaktionellen Text des Kreisblatts wird kommentiert: ''Dies ist das schmerzlichste, was wir durchleben''. ([[AKB]], 11.11.1918)  (eb)([[Landesherrschaft]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' &lt;br /&gt;
:* Der Rat der Volksbeauftragten wendet sich mit einem Aufruf an das deutsche Volk, hebt den Belagerungszustand und das Hilfsdienstgesetz auf, setzt die Arbeiterschutzbestimmungen wieder in Kraft und verkündet die bisher ausgesetzten oder nicht gewährten Freiheiten von Zensur und Beschränkung des Vereinsrechts. Er kündigt den 8-Stunden-Tag an.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 153, 14.11.1918, S.1303-1304)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Vollzugsrat der Arbeiter- und Soldatenräte von Großberlin übernimmt das preußische Staatsministerium. ([[Clarke 2007]],S.706) ([[Landesherrschaft]]) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  ''Die preußische Regierung'' im Auftrag des Vollzugrats der Arbeiter- und Soldatenräte fordert alle Verwaltungen und Beamten auf, ihre Arbeit fortzusetzen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 38, 7.12.1918, S.187)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Rat der Volksbeauftragten führt das Frauenwahlrecht ein.  ([[BAS 1987]], S.82  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Die Erwerbslosenfürsorge für entlassene Soldaten wird eingeführt.  ([[BAS 1987]], S.116)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November'''&lt;br /&gt;
:* Das Kreisblatt kündigt an, dass Gewerkschaftssekretär Höhner eine Volksversammlung in den Langenbergschen Saal einberuft.  ([[AKB]], 13.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Kreisblatt meldet die Wahl eines Arbeiter- und Soldatenrates. In den Soldatenrat werden gewählt Sergeant Ramseger, Sergeant Schumacher, Reservist Müller und Reservist Isaak. Im Arbeiterrat sind Gewerkschaftssekretär Höner, Gewerkschaftssekretär Kick, Schreinermeister Augst, Bergmann Karl Schäfer, Schreinergeselle Spahr, Gasarbeiter Thisson, Hilfsarbeiter Gelhausen und Eisenbahnbediensteter Schlee. ([[AKB]], 15.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein Soldat aus dem Lazarett meldet die Auflösung des Lazaretts und dankt für die Betreuung.  ([[AKB]], 14.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November'''&lt;br /&gt;
:*  Der Bürgermeister kündigt erste Einquartierungen von der Westfront zurückkehrender Truppenteile an.  ([[AKB]], 15.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die preußische Regierung erklärt, dass alle nicht aufgehobenen Gesetze in Kraft bleiben. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 38, 7.12.1918, S.190) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Das preußische Innenministerium warnt die örtlichen Räte, Beamte vor Ort aus dem Amt zu entfernen. ([[Ribhegge 1973]], S.7, Anmerkung 14)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Der Kongress der Räte beschließt, nicht das Rätesystem zu institutionalisieren, sondern eine parlamentarische Demokratie anzustreben. Damit setzt sich die Mehrheitssozialdemokratie durch. ([[Landesherrschaft]]) ([[Ribhegge 1973]], S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. November'''&lt;br /&gt;
:* Die Stadt hat Flaggen- und Girlandenschmuck zum Empfang der durchmarschierenden Truppen von der Westfront angelegt.  ([[AKB]], 21.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ab 22 Uhr gilt eine vom Arbeiter- und Soldatenrat verfügte Ausgangssperre für Zivilpersonen.  ([[AKB]], 21.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November'''&lt;br /&gt;
:*  Der Rückmarsch des Westheeres führt in verstärktem Maße zum Durchmarsch von Kolonnen verschiedener Truppenteile und zu Einquartierungen ([[AKB]], 27.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  In Preußen wird die geistliche Schulaufsicht aufgehoben.  ([[AKB]], 29.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Das 8. Korps und der Soldatenrat in Koblenz kündigen gemeinsam an, dass auf eigenen Wunsch Unteroffiziere und Mannschaften aus der Bürgermeisterei in Altenkirchen entlassen werden.  ([[AKB]], 29.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht eine ''Verordnung zur verfassunggebenden Nationalversammlung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 167, 30.11.1918, S. 1345-1352)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Dezember''' - Der Kreistag beschließt die Einrichtung einer Erwerbslosenfürsorge.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5 ) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Dezember'''&lt;br /&gt;
:*  Die Lazarette in der Turnhalle und im Westerwaldheim werden aufgelöst, weil Altenkirchen nach der Waffenstillstandsvereinbarung in der neutralen Zone liegt.  ([[AKB]], 13.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Metallsammelstelle am Gaswerk wird geschlossen.  ([[AKB]], 13.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Dezember''' - Von diesem Tag an besetzen amerikanische Truppen den Brückenkopf Koblenz. Altenkirchen liegt wie z. B. Asbach oder Hachenburg in der diesem Brückenkopf vorgelagerten neutralen Zone, die entmilitarisiert ist ([[Dahms 2018]],  S. 26 u. 29, Karte der beiden Zonen auf S. 34). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die nationalliberale Partei Altenkirchen tritt der Deutschen Volkspartei bei.  ([[AKB]], 24.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Es ergeht die Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden preußischen Landesversammlung am 26.1.1919. Wahlberechtigt sind alle Frauen und Männer, die das 20. Lebensjahr vollendet haben. ([[Gesetzsammlung]], Nr.43, 23.12.1918, S.201-202) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Die evangelischen und katholischen Pfarrer wenden sich gegen die Trennung von Kirche und Staat (vgl. 27.11.), treten für den Erhalt der konfessionellen Schulen ein und rufen zur Teilnahme an der Wahl der Nationalversammlung am 19.1.1919 auf.  ([[AKB]], 27.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1919==&lt;br /&gt;
:* Die Bebauung der beiden Seiten der Parkstraße beginnt (bis 1933). ([[Krämer 1992b]], S.84)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die seit Dezember 1918 eingerichtete amerikanische Besatzungszone um Koblenz schafft die Voraussetzung für ein aufblühendes Schmuggelwesen. Für mit der Bahn anreisende Schieber aus dem Ruhrgebiet ist die von Altenkirchen nach Linz führende Bahnstrecke eine wichtige Verkehrslinie in die Besatzungszone. ([[Löhr 2011]], S. 296f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen liegt im Vorland des amerikanischen Brückenkopfes, in den am 18. Mai 1919 französische Truppen einrücken. Altenkirchen liegt im 50 km breiten entmilitarisierten Streifen der &amp;quot;Neutralen Zone&amp;quot;, auch &amp;quot;Neutralien&amp;quot; genannt. Von der brisanten Lage zeugt ein Vorfall aus 1919 (vgl. Eintrag unter 6. Sept. 1919): Ein Soldat des amerikanischen Wachkommandos in Roßbach wird jenseits der Demarkationslinie im Oberdreiser Wald (vermutlich beim Wildern) erschossen, angeblich von Reichswehrsoldaten, die sich ihrerseits illegal in der neutralen Zone aufhielten. Der Tote soll nach Altenkirchen abtransportiert worden sein ([[Lotz 2000]], S. 35). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Für die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung kandidieren für die Deutsch-nationale Volkspartei im Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier-Birkenfeld) aus Altenkirchen auf der Liste als Nr. 4 Gutsbesitzer Eugen Heinemann,Koberstein, als Nr. 6 Frau Mühlenbesitzer Johanna Beinhauer, als Nr.8 Kreiswiesenbaumeister Wilhelm Schäfer, als Nr. 9 Landwirt Wilhelm Lichtenthäler, Leuzbach, als Nr. 10 Schreinermeister Hermann Augst, als Nr. 11 Eisenbahnunterassistent Karl Vohl und als Nr. 12 Landwirt Ferdinand Hütt, Leuzbach. ([[Amtsblatt]], Nr.3, 15.1.1919, S.1)  Die Liste erreicht keinen der zu vergebenden 10 Sitze. ([[Amtsblatt]], Nr.8, 27.1.1919, S.24)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Es findet die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung auf der Grundlage des Reichswahlgesetzes und der Reichswahlordnung statt. Sie sehen erstmals das Wahlrecht der Frauen vor.  ([[AKB]], 13.12.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Für die verfassunggebende preußische Landesversammlung kandidiert für die DNVP der Pfarrer und frühere Landtagsabgeordnete Ludwig Heckenroth im Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier-Sigmaringen) auf Platz 3. ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 20.1.1919, S.1)  Die Liste erhält keinen der 14 zu vergebenden Sitze. ([[Amtsblatt]], Nr. 10, 3.2.1919, S.32)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Januar''' - Das Gemeindewahlrecht wird reformiert. Es gilt nunmehr das allgemeine, unmittelbare und geheime Wahlrecht für alle Bürger vom vollendeten 20. Lebensjahr an. Sonderrechte für Grundstückseigentümer oder durch Zahlung eines Bürgergeldes entfallen. Die bisherigen Gemeinderäte werden aufgelöst. Die Wahlen haben bis zum 2. März stattzufinden.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 6, 271.1.1919, S. 15)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Die Wahl zur verfassungsgebenden preußischen Landesversammlung findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr.5, 20.1.1919, S.1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Februar''' -  In der Gemeinderatswahl wird mit Emma Stock aus der Marktstraße 15 erstmals eine Frau gewählt. Sie nimmt vom 25. März 1919 ([[Beschlußbuch 1919-1921]]) bis zum 29. April 1924 an den Sitzungen teil. ([[Beschlußbuch 1921-1926]], S. 207) Bis zur Stadtratswahl 1948 bleibt sie allerdings die einzige Frau in der von Männern dominierten Kommunalpolitik. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Eine Annahmestelle der Hachenburger Vereinsbank, der heutigen Westerwälder Volksbank, wird eröffnet. Sie wird ab 1. April zu einer Filiale ausgebaut. ([[Krauß/Gerz 2012]], S. 62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Die Kreis-Synode Altenkirchen der evangelischen KIrche kommt zu einer außerordentlichen Tagung in Betzdorf zusammen. Sie formuliert ihre Forderungen und Erwartungen an das zukünftige Verhältnis von Staat und Kirche. ([[Verhandlungen der Kreissynode Altenkirchen 6. Februar 1919]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. März''' - Der neu gewählte Gemeinderat spricht Bürgermeister Max Schmidt in einer [[Erklärung]] zum Protokoll das Mißtrauen aus. Dieser nimmt an den meisten Sitzungen während des Jahres nicht mehr teil, letztmals am 29.12.. ([[Beschlußbuch 1919-1921]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. April''' - Bürgermeister Schmidt weigert sich in einer Erklärung, sein Amt niederzulegen (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 84, 10.04.1919). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Der Ortsverband der SPD wird gegründet. ([[Schwan 1999]], S.31) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Der Friedensvertrag zwischen den Alliierten und dem deutschen Reich wird unterzeichnet. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 140, S.687) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli''' - Die verfassunggebende Nationalversammlung stimmt dem Friedensvertrag und der Besetzung der Rheinlande zu. ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 140, S.687) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. August''' &lt;br /&gt;
:* Die Weimarer Verfassung tritt in Kraft. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 152, S.1383-1418) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Es ergeht Verordnung über die Vereidigung aller Beamten auf die Verfassung. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 153, S. 1419-1420) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' - Im Oberdreiser Wald (außerhalb der Besatzungszone, jedoch in der neutralisierten Zone liegend) erschießt eine Reichswehrpatrouille einen amerikanischen Soldaten des in Roßbach stationierten Wachkommandos und nimmt einen weiteren fest. Der Tote soll nach Altenkirchen abtransportiert worden sein ([[Lotz 2000]], [[Dahms 2018]], S. 82). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - Aus den bisherigen Schulbüchern sind bei notwendig werdendem Neudruck die Bilder des Kaisers und seiner Familie und verherrlichende Texte zu entfernen.  ([[Schulblatt]], Nr.3, 1.3.1920, S.24-25)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Dr. Wilhelm Boden (bis 1933) wird ab 1.10. zum kommissarischen [[Landrat]] ernannt. Er tritt sein Amt am 4.11. an und wird am 19.12. definitiv ernannt.([[Lilla 2005]], S.15) ([[Romeyk 1994]], S.361-62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Oktober''' - Altenkirchen hat 2825 [[Einwohner]] (Statistik des Deutschen Reiches Bd. 291, S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Schulgeld für Höhere Lehranstalten beträgt bis zur 10. Klasse jährlich 200 Mark.  ([[Schulblatt]], Nr.1, 1.1.1920, S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Der Marineverein Altenkirchen wird gegründet. ([[AZ]], 4.10.1929)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Durch Ministerialerlass wird eine parteipolitische Beeinflussung der Schüler durch die Lehrer untersagt. ([[Heideloff 1927]] S. 77) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Geschichtsbücher aus der Kaiserzeit dürfen nicht mehr verwendet werden.  ([[Schulblatt]], Nr.3, 1.3.1920, S.25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1920==&lt;br /&gt;
:* Es wird eine Stadtzweigstelle der Kreissparkasse eröffnet. ([[Mertgen 2007]], S.42) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadt erwirbt das ehemalige Hotel Luyken; nach Umbau ist dort (wohl ab 1921?) das Finanzamt untergebracht. ([[Winter o. J.]], S. 15; [[Nationalblatt]], Nr. 183, 8.8.1939) Vgl. Eintrag unter 29. Juni 1920. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Viehverwertungsgenossenschaft im Rheinischen Raiffeisenverband wird gegründet. ([[Klein 1926]], S.43)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Bahnbetriebswerk erhält eine Drehscheibe mit 16 m Durchmesser.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Otto Hermes gründet einen &amp;quot;Fuhrbetrieb für Schütt- und Stückgüter&amp;quot;. ([[Otto Hermes GmbH 1995]], S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Februar''' - Der Bürgermeister warnt in einer Zeitungsanzeige Auswärtige vor einem Zuzug nach Altenkirchen. Dort bestehe selbst für ansässige Familien ein großer Wohnungsmangel. ([[WZ]], Nr. 40, 17.2.1920) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
:*  Ludwig Blank wird zunächst kommissarisch, ab 26.6. endgültig Amts- und Stadt[[bürgermeister]] in Altenkirchen bis zu seiner Pensionierung mit 69 Jahren am 30.11.1945. ([[Westerwald-Gymnasium 2008]], S.167) (eb) - Blank war zuvor Bürgermeister in Ottweiler (Saarland), von wo ihn die Franzosen auswiesen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 17.652, 17.04.1943, S. 3; [[WZ]] Nr. 80, 15.04.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Kreisverwaltung wird von 10 Beamten gebildet. Weitere 5 Beamte arbeiten bei der Kreissparkasse. ([[Kreis Altenkirchen 1920]], S. 64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Stadt ist im Kreistag durch den Landwirt Heinrich Weßler, Leuzbach, und durch den Landwirt Wilhelm Lichtenthäler IV. vertreten.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S. 37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Durch Staatsvertrag werden unter der Bezeichnung ''Deutsche Reichseisenbahnen'' die Eisenbahnen der Länder, darunter die Preußischen Staatseisenbahnen unter die Hoheit des Deutschen Reiches gestellt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.95) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Es ergeht ein Ministerialerlass, der die Einschränkung der körperlichen Züchtigung in den Schulen zum Ziel hat.  ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1920, S.69)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Mai''' - Zur Einweihung des neuen Sportplatzes finden ein Fußballwettkampf und Dreikampf-Veranstaltungen statt ([[WZ]] Nr. 97, 05.05.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Das Reichsamt für Arbeitsvermittlung nimmt seine Arbeit auf.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 100, 8.5.1920, S.876-878)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - In der Bürgermeisterei-Versammlung entfallen 60 Stimmen auf den kommissarisch tätigen Bürgermeister Blank, 14 Stimmen entfallen auf Dr. Scheel, Eichelhardt ([[WZ]] Nr. 103, 12.05.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Ein Gesetz zum Wohnraummangel wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.107 15.5.1920, S.949-953) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2.Juni''' - Zur Reichstagswahl am 6. Juni kandidiert im Wahlkreis Koblenz-Trier-Birkenfeld auf dem Kreiswahlvorschlag der deutschen Volkspartei als Nr. 5 Landwirt Anton Käsgen aus Honneroth. ([[Amtsblatt]], Nr.27, 2.6.1920, S.135)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Die 1. [[Reichstagswahl]] nach der Weimarer Verfassung findet statt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 27, 28.4.1920, S.627-642)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Auf diesen Tag ist die Versteigerung von Hotelinventar im ehemaligen Hotel Luyken angesetzt (Kölnische Zeitung Nr. 512, 09.06.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Die preußische Gendarmerie wird in Landjägerei umbenannt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 29, 6.7.1920, S.357-58) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni''' - Bürgermeister Blank macht bekannt, die Stadt biete den 392 qm großen Saal des ehem. Hotels Luyken zur Pacht an, er sei auch zur Einrichtung eines Kinos geeignet; zugleich weist er auf die geplante Einrichtung des Finanzamtes im Hauptgebäude hin (Kölnische Zeitung Nr. 670, 04.08.1920).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Die Kreise Altenkirchen und Waldbröl verausgaben gemeinsam  drei Kleingeldscheine zu 10, 25 und 50 Pfg. Auf dem Schein zu 50 Pfg. ist das Kreishaus in Altenkirchen abgebildet. ([[Bronnert 2010]], S.147-148)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Dr. med. Luise Dieckmann eröffnet in der Wilhelmstraße 1 eine Praxis als Ärztin für innere und Kinder-Krankheiten ([[WZ]] Nr. 151, 10.07.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Zukünftig ist es nicht mehr statthaft, einen Vorbehalt in die Bestallungsurkunden von Lehrerinnen aufzunehmen, dass sie im Fall einer Heirat entlassen werden.  ([[Schulblatt]], Nr.10, 1.10.1920, S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Die Kinderärztin Luise Dieckmann verh. Offergeld (* 18.1.1885 Altenkirchen + 15.4.1957 Altenkirchen) erhält die Kassenzulassung. ([[AKB]], 26.7.1920) Sie wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über die Subluxation des Radiusköpfchens beim Kinde&amp;quot; promoviert. (UB Bonn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. August''' - Die Christuskirche erhält ein neues Gussstahlgeläut. ([[Hackler 1964]], S.101) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Oktober''' - Auf diesen Tag ist die Versteigerung des Hotel-Inventars des früheren Hotels Luyken angesetzt ([[WZ]], Nr. 224, 4.10.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Der Simon-Juda-Markt findet statt.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S. 11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Die Konzession für eine Buslinie Altenkirchen-Weyerbusch-Hennef wird erteilt.  ([[AKB]], 28.3.1920) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Die Verfassung des Freistaates Preußen wird verkündet. [[Landesherrschaft]] ([[Gesetzsammlung]], Nr. 54, 30.12.1920, S. 543-558) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Dezember''' - Das Landeswahlgesetz gibt allen preußischen Bürgern ab dem 20. Lebensjahr und damit erstmals auch Frauen das Wahlrecht (nach Artikel 4 der Verfassung). ([[Gesetzsammlung]], Nr. 55, 30.12.1920, S. 559-570) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Die Evangelische Kirchengemeinde wählt [[Pfarrer]] Theodor Maas aus Grevenbroich zum Pfarrer für den Westbezirk der Stadt. ([[Ottweiler 1987]], S.280) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Die Landeswahlordnung des Freistaates  Preußen wird erlassen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 55, 30.12.1920 S. 571-617) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11.Dezember''' - Es ergeht ein Verbot öffentlicher karnevalistischer Veranstaltungen. ([[Amtsblatt]], Nr.58, 18.12.1920, S.325)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - In der Städtischen Festhalle gibt Lehrer Nickisch einen Beethoven-Abend.  ([[AKB]], 14.12.1920) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die Ortsgruppe Altenkirchen im Gewerkschaftsbund der Angestellten (G. d. A.) gründet sich, ihr Tätigkeitsgebiet erstreckt sich über den ganzen Westerwald ([[WZ]] Nr. 292, 23.12.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1911==&lt;br /&gt;
:* Die bisherige Stationsschlosserei der Reichsbahn wird zu einem Betriebswerk ausgebaut. Der Lokschuppen wird auf 16 Stände erweitert. 19 Lokomotiven sind hier stationiert. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für das Jahr werden vier weitere Viehmärkte genehmigt, am 31.1., 7.3., 4.44. und 17.10. ([[Amtsblatt]], Nr.9, 17.2.1910, S.45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Für den Ausbau des Weges von Altenkirchen nach Kettenhausen werden Mittel der Provinz und des Kreises bewilligt. ([[Kreis Altenkirchen 1911]], S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Als neuer Kreistierarzt wird kommissarisch, ab 1.8.1911 endgültig Dr. Blasse ernannt.  ([[Amtsblatt]], Nr.53, 15.12.1910, S.342 und Nr. 43, 3.8.1911, S.252) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - &amp;quot;Antisemitische Hetzereien begegnen uns jetzt allenthalben in den Versammlungen des Bundes der Landwirte [...]. Auf der Provinzialversammlung in Posen witzelte der Landtagsabg. Pfarrer Heckenroth über den Hansabund: 'Die Herren vom Hansabund verstehen freilich nichts vom deutschen Familiensinn; im Hansabund ist der Familiensinn mehr orientalisch.' &amp;quot; (Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus, 29. Jg., Nr. 2, 1. Februar 1911, S. 13) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Zur öffentlichen Aufführung von kinematographischen Aufnahmen dürfen nur Streifen gelangen, die der Ortspolizeibehörde mindestens 3 Tage vorher zur Genehmigung vorgelegt werden. ([[Amtsblatt]], Nr. 15, 16.3.1911,S.84) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - In Altenkirchen schließen die Arbeitgeber des Baugewerbes und der Zentralverband christlicher Bauarbeiter einen Tarifvertrag. Danach steigt der Stundenlohn um 4 Pf. und am 1. April 1912 nochmals um 4 Pf., die Arbeitszeit wird auf 10,5 Std., später auf 10 Std. täglich herabgesetzt (Kölnische Zeitung Nr. 782, 13.07.1911). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Juli''' - Großer Wassermangel: Auf dem Bahnhof Altenkirchen ist kein Wasser zur Speisung der Lokomotiven vorhanden, es muss mit besonderen Wasserzügen von Limburg herangeschafft werden (Walder Zeitung Nr. 173, 26.07.1911). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. August''' - Das große Lenzsche Sägewerk wird als abgebrannt gemeldet. Wassermangel hat die Löscharbeiten erschwert (Kölnische Zeitung Nr. 898, 14.08.1911). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Die Turnhalle des Altenkirchener Turnvereins an der heutigen Siegener Straße wird eingeweiht; man beachte die Terminierung auf den Sedantag. ([[Schütz 1982]], S.56; [[WZ]] Nr. 72, 9.9.1911)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Der 100. Geburtstag der Kaiserin Augusta, Gemahlin Kaiser Wilhelms I., soll durch Schulfeiern begangen werden. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Dezember''' - Neue Mitglieder werden im [[Gemeinderat bis 1918]] eingeführt. ([[Beschlußbuch 1909-1919]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Dezember'''- Das ''Versicherungsgesetz für Angestellte'' wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 68, 28.12.1911, S. 989-1061) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1912==&lt;br /&gt;
:* Es findet ein „Spielfest“ in Altenkirchen statt als Vorläufer der späteren Kreisjugendsportfeste. ([[Tille 2007]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Im Kreistag ist Altenkirchen mit dem Landrat Robert von Görschen, dem Königlichen Oberförster Walther Zehnpfund und dem Mühlenbesitzer Hugo Beinhauer vertreten. ([[Kreis Altenkirchen 1911]], S. 9)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein evangelischer Kindergarten wird im Gemeindehaus eingerichtet. Er nimmt die linke Häfte des Gemeindesaales ein, der im vom Ehepaar Heckenroth seit 1907 unternommenen Gemeindehausbau entstand. ([[Evangelischer Kindergarten Altenkirchen 2012]], S. 18) Die Datierung ist unsicher. Das erste Foto stammt von 1915. Helzer spricht von 1920. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.286) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Die Wahl zum 14. Reichstag findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr.70, 21.12.1911, S.387)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' - In Altenkirchen wird eine &amp;quot;Zigeunerbande von 20 Köpfen&amp;quot; festgenommen (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 54, 06.03.1912). &amp;quot;Der mit der Untersuchung der Zigeuneraffäre betraute Amtsgerichtsrat Diehls hat sich nach Altenkirchen (Westerwald) begeben, um die Persönlichkeiten der dort verhafteten 27 Zigeuner zu prüfen.&amp;quot; (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 57, 09.03.1912) Hintergründe der angesprochenen &amp;quot;Zigeuneraffäre&amp;quot; und weitere Einzelheiten des Falles bleiben zu klären. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - Ein Ministerialerlass versucht, den Kinobesuch von Schülern zu beschränken.  ([[Schulblatt]], Nr.5, 15.5.1912, S.47)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. April''' - Mit Beschluss des Kreistages werden die zwischen dem Elektrizitätswerk Siegerland GmbH und dem Landrat geführten Verhandlungen zur Versorgung des Kreises Altenkirchen mit elektrischer Kraft und Licht zum Abschluss gebracht (Kölnische Zeitung Nr. 396, 10.04.1912). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Der Nationalliberale Verein Altenkirchen stellt sich auf seiner Hauptversammlung mit einem einstimmigen Entschluss hinter die in den letzten Jahren im Reich befolgte Politik der Partei (Kölnische Zeitung Nr. 514, 07.05.1912). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. September''' - Die Kapelle des 68. Infanterie-Regiments gibt im Felsenkeller ein Konzert.  ([[AKB]], 24.9.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Im Saal Langenberg wird ein Lichtbildervortrag zu den Passionsspielen von Oberammergau gezeigt.  ([[AKB]], 17.9.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Es findet eine Eröffnungsfeier mit 150 geladenen Gästen im Sonderzug Altenkirchen - Linz - Altenkirchen statt.  ([[AKB]], 27.9.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Die Bahnlinie Altenkirchen - Linz/Rhein wird in Betrieb genommen. ([[AKB]], 4.10.1912); [[Schönhofen 2007]], S.232) (eb) - Sowohl die Eröffnung der Bahnlinie als auch die daran gekoppelten Feierlichkeiten sind Gegenstand ausführlicher Berichterstattung (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 8063, S. 3, 01.10.1912). Altenkirchen wird mit dieser weiteren Bahnlinie zu einem der bedeutendsten Bahnknotenpunkte des Westerwaldes: Es wird von der Westerwaldbahn, der Abzweigung der Unterwesterwaldbahn und der Bahnlinie Linz/Rh.-Altenkirchen berührt. ([[Fuchs 1961a]]; dort zur Linie Altenkirchen-Linz/Rh. S. 153-156) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Oktober''' - Eine Omnibusverbindung von Au über Hamm nach Ingelbach wird bis Altenkirchen verlängert.  ([[AKB]], 4.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Die Eisweiheranlage im Wiesental wird für Eislauf und sommerliche Bootsfahrten fertiggestellt.  ([[AKB]], 8.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Oktober''' - [[Landrat]] wird, zunächst kommissarisch, Dr. Clemens Busch  ([[Amtsblatt]], Nr. 48, 17.12.1912, S.330) und [[Romeyk 1994]],S.389-90). Er leistet vom 21.8.1914 bis Juli 1916 Kriegsdienst, bis Jahresende 1916 Dienst im Kriegsernährungsamt in Berlin; von Anfang 1917 bis August 1919 ist er wieder im Kreis Altenkirchen. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.3) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Der Musikverein Altenkirchen gibt im Bahnhotel ein Konzert.  ([[AKB]], 22.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Westerwaldgruppe des Evangelischen Bundes feiert im Saal Langenberg ihr Gruppenfest.  Ein Bericht des Betzdorfer Pfarrers Axenfeld erklärt im Nachgang Hintergründe des Konflikts vom 19.September 1907. Er trägt vor, dass die Mitarbeit in den christlichen Gewerkschaften keine einseitige Parteinahme zugunsten einer &amp;quot;kirchlichen Linken&amp;quot; bedeute. Der Bericht nennt den Reichstagsabgeordnete Franz Behrens der Christlich-sozialen Partei als Unterstützer.([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1913]], S.25) Dieser war politischer Konkurrent Ludwig Heckenroths in seiner parteipolitischen Arbeit. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. November''' - Im Saal des Felsenkellers findet mit 650 Teilnehmern die Generalversammlung des Kreisvereins des Vaterländischen Frauenvereins statt, bei der die bisherige Vorsitzende Emmy von Görschen verabschiedet wird. Der Verein ist auf über 5000 Teilnehmer gewachsen, damit der stärkste im Rheinland, davon in Altenkirchen 700. Der scheidende Landrat und Schriftführer trägt den Bericht vor, in dem er hervorhebt, dass es Aufgabe der Ortsvereine ist, für die Kriegsvorbereitung Sorge zu tragen. Daher werden Helferinnen ausgebildet, aus Altenkirchen sieben in Krankenhäusern in Koblenz, Dierdorf und Köln. ([[AKB]], 5.11.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Der MGV Altenkirchen gibt ein Vokal- und Instrumentalkonzert im Hotel Luyken. ([[MGV 2005]], S.29) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1.-8. Dezember''' - ''Wernings Kriegsfestspiele'' des Kriegervereins und des Bismarckturmvereins mit Festgottesdiensten und Feier finden im Kurhotel statt. Geboten werden Episoden aus dem Krieg 1870/71 in 31 lebenden Bildern mit Dichtung und Musik. ([[AKB]], 24.10.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Dezember''' - Zwischen Mehren und Altenkirchen verkehrt ein ''Privatpersonenfuhrwerk'' mit einer Abfahrt in Mehren 5.45 Uhr, Ankunft in Altenkirchen 7.50 Uhr, Abfahrt in Altenkirchen 7.15 Uhr, Ankunft in Mehren 9.20 Uhr. ([[AKB]], 17.12.1912)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1913==&lt;br /&gt;
:* Der Bau des Bürgermeisterwohnhauses im Dieperzbergweg erfordert 30 000 Mark.  ([[Kreis Altenkirchen 1912]], S.14)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Das Angestelltenversicherungsgesetz tritt in Kraft.  ([[Wilde 1981]], S.9)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Januar''' - Der Altenkirchener Bürgermeister Schmidt wirbt im Bahnhotel Köln vor mehreren Hundert Teilnehmern aus allen Teilen des Westerwaldes für das Projekt einer zweigleisigen Vollbahn von Köln nach Frankfurt über den Westerwald. Die Staatsregierung wird ersucht, dieses vor über 40 Jahren schon projektierte Vorhaben wieder aufzunehmen. Bürgermeister Schmidt wird zum Leiter eines 12-köpfigen Komitees gewählt, das die Angelegenheit weiter verfolgt. (Kölner Local-Anzeiger Nr. 15, 15.01.1913, S. 10) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Unter Vorsitz von Amtsrichter Büsgen wird eine nationalliberale Versammlung als Agitationsversammlung für die anstehende Landtagswahl abgehalten. Hauptredner ist der Vorsitzende des Deutschen Bauernbundes, Wachhorst de Wente (Kölnische Zeitung Nr. 106, 28.01.1913). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14.Februar''' - Ein Ortsgesetz zum ''Schutze des Ortes Altenkirchen gegen Verunstaltung'' macht das Anbringen von Reklametafeln und das Aufstellen von Schaukästen baupolizeilich genehmigungspflichtig.  ([[AKB]], 6.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Ortsstatut über die Reinigung öffentlicher Wege in der Ortslage erlassen. ([[Amtsblatt]], Nr.16, 5.4.1913, Beilage S.V) Es werden 10 Straßen namentlich aufgeführt. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Der 100. Wiederkehr ''der glorreichen Erhebung der Nation'', der Stiftung des Eisernen Kreuzes und der Landwehr soll durch Schulfeiern gedacht werden.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März''' - Der Bahnhof ist Standort von 20 Lokomotiven.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.319)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Mai''' - Es findet die Urwahl zur 22. Wahl zum preußischen Abgeordnetenhaus statt. ([[Amtsblatt]], Nr.13, 18.3.1913, S.67) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19.Mai''' - Durch Gesetz werden die nicht mehr schulpflichtigen, aber unter 18 Jahre alten männlichen Personen verpflichtet, an drei aufeinander folgenden Winterhalbjahren eine ländliche Fortbildungsschule zu besuchen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 29, 25.6.1913, S. 301-302)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Bei der Wahlmännerwahl zur 22. Wahlperiode zum Preußischen Abgeordnetenhaus vom 12.6.1913 bis 15.11.1918 wird Pfarrer Heckenroth im Hotel Luyken erneut wiedergewählt. ([[Kühne 1994]], S.760) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums wird eine Kaiser-Wilhelm-Jubiläumsstiftung gegründet, die mit Mitteln der Kreissparkasse und der auflaufenden Zinsen sich der Bekämpfung der Lungentuberkulose widmen wird. Bisher bestand ein Kreisverein zur Förderung der Lungenheilstätten. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr. 19800)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24./25. Juni''' - Auf der Jahresversammlung des Rheinischen Provinzialausschusses für Innere Mission in Bonn stellt Pfarrer Burckhardt aus Berlin, Direktor des Verbandes evangelischer Jungfrauenvereine, die Erholungshäuser des Verbandes vor. Er kündigt noch für 1913 den Baubeginn eines Erholungshauses im Rheinland an, für das in Altenkirchen ein Bauplatz und vorerst 10.000 RM verfügbar seien (Bonner Zeitung Nr. 178, 26.06.1913). Für das Erholungsheim hat Altenkirchen 2 Morgen Land zur Verfügung gestellt (Kölnische Zeitung Nr. 957, 23.08.1913). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Das 25-jährige Regierungsjubiläum des Kaisers soll durch Schulfeiern gewürdigt werden. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Die Gemeindevertretung Altenkirchen hat aus Anlass des 600jährigen Jubiläums der Stadt im Jahre 1914 die Herausgabe einer Geschichte der Stadt Altenkirchen beschlossen (Kölnische Zeitung Nr. 823, 18.07.1913). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Das ''Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz'' wird erlassen. Es ersetzt die bisherigen Staatsangehörigkeitsregelungen der Bundesstaaten durch ein einheitliches Recht.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 46, 31.7.1913, S.583-593) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Eugen Salomon (* 28.3.1883 Altenkirchen + 3.1980 Fort Lee NJ) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über einen Fall von congenitaler Anorchie&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]], Jg.39, 1913, Nr. 33)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Der 100. Wiederkehr der ''Völkerschlacht'' bei Leipzig wird durch ''schulfrei'' gedacht. (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Westerwaldgruppe des Evangelischen Bundes feiert im Saal Langenberg ein gut besuchtes Gruppenfest. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1913]], S.24-25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. November''' - Für Tagesbeschäftigte gelten in Altenkirchen folgende Tageslöhne: Kinder männlich 0,70 Mark, weiblich 0,60 Mark, Jugendliche von 14-16 Jahren m 1,70Mark, w 1,50 Mark, Jugendliche von 16-21 Jahren m 2,40 Mark, w 1,70 Mark, Erwachsene m 3,00 Mark, w 2,00 Mark. ([[Amtsblatt]], Nr.51, 21.11.1913, S.322)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Der 19-jährige Dentist Oehler wird am Bahnhof Altenkirchen beim Wechseln falscher 2-Markmünzen festgenommen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung findet sich eine vollständig eingerichtete Falschmünzerwerkstatt. Ihm und zwei 18-jährigen Mittätern wird die Verbreitung von Falschgeld im Westerwald und im Siegerland vorgeworfen. Am 16. Mai 1914 wird Oehler zu 6 Monaten, die beiden Mittäter werden zu 4 bzw. 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen ihres jugendlichen Alters wird keine Zuchthausstrafe verhängt. (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 275, 28.11.1913; ebd. Nr. 292, 19.12.1913; ebd. Nr. 114, 18.05.1914) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - In der Stadt gibt es 128 viehhaltende Haushaltungen. (Gemeindelexikon über den Viehstand und den Obstbau. Heft 10 Westfalen, Berlin 1915) ([[Sommerfeld o. D.]], S.90) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Dezember''' - Es findet ein Kammermusikabend statt.  ([[AKB]], 3.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1914==&lt;br /&gt;
:* Eine Umspannanlage des EWS wird in Altenkirchen gebaut, die Strom vom Braunkohlenkraftwerk Höhn über Alsdorf aus einer 50000-Volt-Leitung nach  Altenkirchen bezieht und den in 10000-Volt-Leitungen umgespannten Strom auf Transformatorenstationen leitet, die 220-Volt-Hausanschlüsse bedienen ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S.398-399)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Im Jahr 1913 fielen 842 mm [[Jahresniederschlag]].  ([[AKB]], 6.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Jugendliche sollen unter 16 Jahre keine Filmvorführungen nach 20 Uhr besuchen dürfen, vor 20 Uhr nur zu ''Familienvorstellungen''. ([[Amtsblatt]], Nr.50, 22.11.1913, S.311-312)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Oberleutnant von Schilgen hält einen Vortrag über die französische Fremdenlegion im Hotel Luyken.  ([[AKB]], 20.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Januar''' -  Kaisers Geburtstag wird vom Kriegerverein und vom ''Kameradschaftlichen Verein ehemaliger Soldaten'' getrennt begangen.  ([[AKB]], 23.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' - Der Ortsverein des Westerwaldvereins hält seine erste Jahreshauptversammlung ab.  ([[AKB]], 29.1.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Die Feuerwehr-Kapelle Betzdorf gibt im Kurhotel ''Zum Felsenkeller'' ein Instrumentalkonzert.  ([[AKB]], 3.2.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. März''' - Der Marineverein veranstaltet einen kinematographischen Abend  ''aus dem Leben der Flotte, des Heeres und der Luftschifffahrt.  ([[AKB]], 23.2.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
:*  Es findet die Grundsteinlegung für den Bau des Bismarckturms statt, der erst am 21. Mai 1922 eingeweiht wird. Die Bauabnahme ist jedoch schon am 21. Juni 1915. - Am 12. Juli 1914 stellt Amtsgerichtsrat Waldschmidt für die Ortsgruppe Altenkirchen des Westerwaldklubs beim Hauptverein einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für den Turmbau. Von den auf 12.000 M veranschlagten Baukosten könnten 8-9.000 M erst aufgebracht werden. Der Bismarck-Turm-Verein bestehe so ziemlich aus den gleichen Mitgliedern wie die Ortsgruppe des Westerwaldklubs. Der Antrag findet keine Zustimmung, da der Westerwaldklub mit der Finanzierung eines eigenen Turmprojektes auf dem Salzburger Kopf arg in Rückstand ist ([[Mendel 1949]], S.34; Protokoll der Generalversammlung des Westerwaldklubs, abgehalten am ... 12. Juli 1914 zu Honnef am Rhein. In: Westerwälder Schauinsland, Jg. 7, Nr. 9/10, S. 121-125, dort S. 123; www.bismarckturm-ak.de; www.bismarcktuerme.de/website/ebene4/rhpf/altenk.html). (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Lehrer Nickisch wird von Fluterschen an die evangelische Volksschule nach Altenkirchen versetzt. ([[Schulblatt]], Nr.2, 1.2.1914, S.17)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Im Hotel Luyken findet ein ''Zigeunerkonzert'' statt.  ([[AKB]], 11.4.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22.-23. April''' - Ein vom Elsaß kommender, auf dem Steinchen gelandeter Militär-Doppeldecker steigt vor einer großen Menschenmenge zum Weiterflug nach (Köln-)Wahn auf.  ([[AKB]], 24.4.1914)  (eb) Die vom Flugplatz Darmstadt kommende Militärmaschine &amp;quot;B.74&amp;quot; musste ihren Flug nach Wahn wegen Motordefektes abbrechen; geringfügig abweichende Angaben zum Datum ([[WZ]], Nr. 34, 28.4.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Im neuen Schuljahr hat die Höhere Stadtschule 116 Schülerinnen und Schüler (68 m, 48 w).  ([[AKB]], 24.4.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Der Musikverein veranstaltet im Hotel Luyken ein Konzert.  ([[AKB]],28.4.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Die Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes hält ihre Jahreshauptversammlung ab.  ([[AKB]], 8.5.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17.-18. Mai''' - Am 17. Mai (So.) überfliegen 19, am 18. Mai (Mo.) 32 Flieger Altenkirchen in Richtung Frankfurt/M. (WZ, Nr. 41, 22.5.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Der Männergesangverein gibt im Kurhotel Felsenkeller ein Vokal- und Instrumentalkonzert.  ([[AKB]], 16.6.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Der Jungdeutschlandbund, Ortsgruppe Altenkirchen, veranstaltet eine Gelände- und Marschübung, in der Leuzbach als ''vom Feind besetzt''  angenommen wird, die eigene von Sörth kommende Truppe den Ort auskundschaften und später einnehmen soll. ([[AKB]], 7.7.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juli''' - Der Fernsprechbetrieb wird auch in Leuzbach aufgenommen.  ([[AKB]], 7.7.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juli''' - Das Westerwald-Heim wird eingeweiht, das der &amp;quot;Evangelische Reichsverband weiblicher Jugend Deutschlands&amp;quot; auf dem Dorn errichtet hat ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 6.7.1914; [[WZ]] Nr. 57, 17.07.1914). Pfarrer Ludwig Heckenroth hält eine - später veröffentlichte - Rede ([[Heckenroth 1914]], S. 91-94). Mit dem Heim verbunden ist eine Haushaltungsschule, die im Winter den Töchtern der landwirtschaftlichen Bevölkerung dienen soll. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1914]], S. 23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Zum 20. Jahresfest des Altenkirchener Jungfrauenvereins ist nachmittags zum Kaffeetrinken in den Saal des Kurhotels geladen, etwa 700 Besucher erscheinen ([[WZ]] Nr. 57, 17.07.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Juli''' - Man erwartet anlässlich der Herbstmanöver einen Besuch des Kaisers in Altenkirchen ([[WZ]] Nr. 57, 17.07.1914). Die Spekulationen gehen dahin, dass der Kaiser über Altenkirchen nach Schönstein kommen wird, um einen im Vorjahr ausgefallenen Besuch beim Fürsten Hatzfeld nachzuholen (Westfälische Tageszeitung Nr. 166, 22.07.1914). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli bis 22. November''' - Pfarrer Heckenroth hält neun - später veröffentlichte - Sonntagspredigten in inhaltlichem Zusammenhang zum Kriegsausbruch. ([[Heckenroth 1914]], S. 9-88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Der Kaiser erklärt durch Verordnung den Kriegszustand. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.47, 31.7.1914, S.263)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August'''&lt;br /&gt;
:* Drei Extrablätter des Altenkirchener Kreisblattes erklären ''morgens'' den '''Belagerungszustand''', ''vormittags'' den '''Kriegszustand''' für das Reichsgebiet und ''abends'' den Befehl zur '''Mobilmachung''' des Heeres. ([[AKB]], 1.8.1914)  (eb) In den folgenden vier Jahren sterben 73 Soldaten aus Altenkirchen bei den Kampfhandlungen, vor allem in Frankreich; das bedeutet knapp 3 % der Einwohner. ([[Soldaten 1. Weltkrieg]])(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Ausfuhr von Pferden aus dem Kreisgebiet wird verboten.  ([[AKB]], 1.8.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Alle Eisenbahnen werden durch Verordnung als ''in der Nähe des Kriegsschauplatzes'' definiert. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.47, 1.8.1914, S.274)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kreisblatt.jpg|thumb|right|Mobilmachungsbekanntmachung im Kreisblatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Ein Extra-Blatt ([[AKB]], 2.8.1914) verkündet den Aufruf des Landsturms, der durch Verordnung vom Vortag aufgerufen ist.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.47, 1.8.1914, S.273) Der Gottesdienst mit anschließender Abendsmahlfeier &amp;quot;für die ausziehenden Krieger und deren Familien&amp;quot; ist gut besucht. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1915]], S.7)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August'''&lt;br /&gt;
:*  Der Reichstag ermächtigt die Regierung, Wirtschafts- und Sozialpolitik durch gesetzesgleiche Verordnungen zu regeln.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.53, 4.8.1914, S.337-28)  Vgl. dazu [[Nipperdey 1998]] (Bd. III, S.788).  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die bestehenden Arbeitsschutzregelungen für Frauen, Jugendliche und Kinder werden aufgehoben. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr.53, 4.8.1914, S.333-334)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Es ergeht der Aufruf des Regierungspräsidenten an die Schuljugend, die Ernte einzubringen, um die eingezogenen Soldaten zu ersetzen. ([[Schulblatt]], Nr. 8a., 8.8.1914, S.105)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Die ''Reichszentrale der Arbeitsnachweise'' wird eingerichtet.  ([[BAS 1987]], S.111) Der Besuch des besonderen Gottesdienstes an diesem Tag wird als &amp;quot;erst recht erfreulich&amp;quot; bezeichnet. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1915]], S.7)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Die Altenkirchener Schüler Wilhelm Röhrig und Heinrich Beckmann legen am Realgymnasium Betzdorf das Notabitur ab. Ihre Deutschaufsätze sind erhalten und sind Zeugnisse der Kriegssehnsucht von Jugendlichen ihrer Zeit. Heinrich Beckmann bezahlt diese am 5. Mai 1915 in Frankreich mit seinem Leben. ([[Göbel 2014]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. August''' - Als Vertreter des Landrats führt Regierungsreferendar von Neuhaus dessen Amtsgeschäfte bis Ende 1916.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. August''' - Der Gemeinderat beschließt, ''die an die Familien (gestrichen: Hinterbliebenen) der zum Heere einberufenen Mannschaften der Gde Altenkirchen notwendigen Unterstützungen sollen zunächst aus dem allgemeinen Armenfonds gewährt und später ev. eine Erhöhung dieses Fonds in der erforderlichen Höhe nachbewilligt werden.'' ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 31.8.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. September''' - Der Vaterländische Frauenverein tritt an den Turnverein heran, die Turnhalle an der Siegener Straße für ein Lazarett zur Verfügung zu stellen.  ([[Neuhaus 2011]], S. 105/106)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17.September''' - Das Kreisblatt meldet den Tod von Willi Weber am 4. September in einer ersten Traueranzeige. In den folgenden Monaten werden umfangreiche Verlustlisten mit Toten, schwer und leicht Verwundeten und Vermissten aus dem Kreisgebiet abgedruckt.  ([[AKB]], 17.9.1914); vgl. auch [[Soldaten 1. Weltkrieg]]  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Ein erster Verwundetentransport in die Hilfslazarette im Erholungsheim, in der Turnhalle, im Gemeindehaus, im Krankenhaus und in der Villa Pauly am Blücherplatz trifft ein.  ([[AKB]], 24.9.1914)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Oktober''' - Die Einnahme von Antwerpen ''löste ungeheuren Jubel aus'' und ''die Jugend zog vaterländische Lieder singend durch die Straßen''.  ([[AKB]], 10.10.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Der Kreistag stellt dem Roten Kreuz das Stiftungsvermögen des Kreises in Höhe von 70 000 Mark zur Verfügung. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November''' - Es ergeht ein Aufruf zur Mitwirkung der Lehrer der Volksschulen und der Höheren Stadtschule bei der Umsetzung einer Verordnung ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 94, 28.10.1914, S.460), die die Verfütterung von Brotgetreide an das Vieh unterbinden möchte.   ([[Schulblatt]], Nr. 121., 1.12.1914, S.144-145) Diese Verordnung wird später wiederholt verändert und verschärft. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Dezember''' - Von Ludwig Heckenroth erscheint in Altenkirchen die Predigtsammlung ''Aus ernsten Tagen''. ([[Heckenroth 1914]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Der Gemeinderat beschließt die Bestellung unbebauter städtischer Grundstücke mit Kartoffeln und Gemüse durch Verpachtung an Privat. ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 21.12.1914)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1915==&lt;br /&gt;
:* Unter dem Titel &amp;quot;Studien zur Dialektgeographie des Westerwaldes&amp;quot; erscheint die Druckfassung einer bereits 1910 von Emil Hommer aus Sörth vorgelegten Dissertation in Marburg. Neben der in Sörth gesprochenen Mundart werden die lautlichen Verhältnisse für nahezu 200 weitere Ortschaften im Umfeld Altenkirchens untersucht und eingeordnet ([[Hommer 1915]]). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Frühjahr''' - Der Wasserturm am Bahnhof wird errichtet. ([[Ascheid 1991]], S.54)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Es ergeht eine ''Verordnung über die Bereitung von Backware''. Sie zielt auf die Vermeidung der Verwendung von reinem Weizenmehl und Roggenauszugsmehl. Dem Roggenmehl ist Kartoffelmehl unterzumischen. Arbeiten in Bäckereien sind auf maximal 12 Stunden am Tag beschränkt.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 2, 6.1.1915, S. 8-11) Ähnliche Verordnungen ändern später wiederholt die Qualität der verwendeten Rohware. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Januar''' - Ein ''Reichskommissar für die Bewirtschaftung von Brotgetreide'' wird bestellt. ([[Nipperdey 1998]] Bd. III, S.792) Er lässt ab 1. Februar alle Mehlvorräte beschlagnahmen, die einen Doppelzentner übersteigen. In den Tagen vom 26.1. bis 31.1. ist jeder Verkauf verboten. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 9, 25.1.1915, S. 35-45)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Es ergeht eine Verordnung, dass während der Kriegszeit regelmäßige Vorratserhebungen erfolgen werden, zu denen jeder Bürger auskunftspflichtig ist.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 12, 2.2.1915, S. 54-55)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Die Brotrationierung und die Brotkarte werden eingeführt. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. März''' -  Kartoffelvorräte sind bis zum Stichtag 17.3. anzuzeigen. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 29, 5.3.1915, S. 127-128)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. März''' -  Für den 15. März und 15. April werden Schweine-Zählungen angeordnet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 2, 6.1.1915, S. 8-11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Die Zulassung aller Kraftfahrzeuge vor dem 15. März 1915 wird widerrufen. Erneuert wird sie nur für öffentlich anerkannte Zwecke. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 27, 25.2.1915, S. 113-115)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. März''' -  Alle Vorräte an Futtermitteln sind bis zum 8. April anzuzeigen. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 44, 1.4.1915, S. 195-200)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' -  Kürzungen im Unterrichtsbetrieb sind in der Kriegszeit statthaft; der erteilte Unterricht darf aber eine Wochenstundenzahl von 12 nicht unterschreiten.  ([[Schulblatt]], Nr. 5, 1.5.1915, S.35)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' - Es wird eine ''Reichsstelle für Kartoffelversorgung'' gebildet, die die gleichmäßige Verteilung der Vorräte vornehmen soll.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 46, 13.4.1915, S. 217-220)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Es wird eine Erhebung über die Vorräte an Getreide und Mehl für den 9. Mai angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 52, 23.4.1915, S. 241-256) Vgl.auch den Eintrag zum 25.1.1915.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. April'''&lt;br /&gt;
:*  Da der Kreis Altenkirchen mit Kriegsbeginn zum Selbstversorgerkreis erklärt worden ist, erlässt der Landrat eine Verordnung über die Zubereitung von Backwaren. ([[Seelbach 2007]], S.144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Landräte sind zuständig für die Genehmigung von ''schulfrei'' nach Siegesnachrichten. ([[Schulblatt]], Nr. 6, 1.6.1915, S.49)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Mai''' - Der erste von insgesamt 11 schulfreien Tagen in der Kriegszeit wegen &amp;quot;Siegen&amp;quot; im Krieg. ([[Hanke 1987]], S.44-46); (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 173,201)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Mai''' - Eine Ernteflächenerhebung wird für den 1. bis 4. Juli angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 72, 12.5.1915, S. 331-338)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Juni''' - Nach einem Ministerialerlass sind ältere Schüler auch für die Obsternte auf Antrag vom Unterricht zu befreien.  ([[Schulblatt]], Nr. 7, 1.7.1915, S.64-65)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juli''' - Der Gemeinderat beschließt, die Badeanstalt den verwundeten Militärpersonen kostenlos zur Verfügung zu stellen. ([[Beschlußbuch 1909-1919]], 7.7.1915)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Trotz der seit Kriegsbeginn staatlicherseits für viele Produkte verordneten Höchstpreise wird eine ''Verordnung gegen übermäßige Preissteigerung'' erlassen.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 97, 24.7.1915, S. 467-468)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Es kommt zur Einrichtung des Kreisversorgungsamtes in Altenkirchen. ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August'''&lt;br /&gt;
:*   Es ergeht ein Schlachtverbot für trächtige Kühe und Sauen ab 3.9.1915.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 111, 27.8.1915, S. 515-516)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Für den 1.10.1915 wird eine weitere Viehzählung angeodnet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 111, 27.8.1915, S. 525-529)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Es ergeht eine Verordnung zur Beschränkung der Verwendung von Vollmilch und Sahne.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 115, 3.9.1915, S. 545-546)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Geeigneten Schulkindern kann Unterrichtsbefreiung zum Sammeln von Eicheln und Bucheckern gewährt werden. ([[Schulblatt]], Nr. 10, 1.10.1915, S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. September''' - Die Schüler werden (bis 1918) zur Werbung für die III. (bis IX.) Kriegsanleihe eingesetzt. Es fallen dafür zusätzlich 5 Schultage aus; das Schuljahr 1918 beginnt dafür aber 8 Tage früher.([[Hanke 1987]], S.59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Es wird eine Reichskartoffelstelle gebildet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 138, 9.10.1915, S. 647-652) Vgl. den Eintrag vom 12.4.1915.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Oktober''' - Für den 16. November wird eine weitere Erhebung der Vorräte an Brotgetreide, Hafer und Mehl angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 148, 23.10.1915, S. 691-704)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Es ergeht eine Verordnung zur Einschränkung des Verbrauchs von Fleisch und Fleischwaren.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 152, 29.10.1915, S. 714-716)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. November''' - Es ergeht eine Verordnung zur Erfassung der Vorräte an Ölen und Fetten.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 158, 9.11.1915, S. 735-741)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - Für den Milchverbrauch wird verordnet, dass Kinder bis zum 2.Lebensjahr und stillende Mütter täglich einen Liter, ältere Kinder einen halben Liter täglich, Kranke nach Verordnung bis zu einem Liter täglich erhalten können.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 162, 12.11.1915, S. 757)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.November''' - Für den 1. Dezember 1915 wird eine weitere Viehzählung angeordnet.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 164, 16.11.1915, S. 765-767)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Für öffentlich verkauften Kuchen werden Vorschriften zum beschränkten Einsatz von Fett und Zucker und ein Verbot des Einsatzes von Eiern erlassen.  ([[Reichsgesetzblatt]],  Nr. 182, 17.12.1915, S. 823-826)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Es ergeht ein Verkaufsverbot für Schafwolle und andere Tierhaare, sowie für Strick-, Web- und Trikotgarne.  ([[AKB]], 4.1.1916 ; 11.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1916==&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1915  betrug 867 mm.  ([[AKB]], 6.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Beschlagnahme von Fahrradschläuchen und -reifen wird verfügt.  ([[AKB]], 6.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Saatgetreide, Brotgetreide und Mehl werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 20.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Nußbaumholz wird beschlagnahmt.  ([[AKB]], 15.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Maschineneinsatz in der Textilherstellung wird beschränkt.  ([[AKB]], 25.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Bauern dürfen ihr Getreide nur noch auf Mühlen im Kreis mahlen lassen. Diese dürfen nur montags, mittwochs und freitags arbeiten.  ([[AKB]], 20.1.1916) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Lagerbücher für Drogen und deren Produkte sind zu führen.  ([[AKB]], 25.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Januar''' - Die Abgabe aller Kupfergegenstände, auch von privat, wird befohlen.  ([[AKB]], 22.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar'''&lt;br /&gt;
:*  Das bisher vier Pfund wiegende Roggenbrot ist auf dreidreiviertel Pfund zu verrringern. In die Kriegsbrote sind 10 % Kartoffelprodukte einzubacken.  ([[AKB]], 31.1.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Herstellung von Fleischkonserven wird nur noch unter Beschränkungen gestattet.  ([[AKB]], 8.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Bekleidung und Ausrüstung für das Heer, die Marine und die Feldpost werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 1.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.Februar''' - Web-, Wirk und Strickwaren werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 3.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Februar''' - Der Pilot Otto Augst erhält als erster Soldat aus Altenkirchen das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. ([[AKB]], 5.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Februar''' - Die Vorräte an Speisekartoffeln werden meldepflichtig.  ([[AKB]], 19.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar'''&lt;br /&gt;
:*  Die Hausschlachtung von Schweinen wird genehmigungspflichtig.  ([[AKB]], 12.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Beschlagnahme von Heu wird verfügt.  ([[AKB]], 12.2.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Februar''' - Die Kartoffelvorräte werden beschlagnahmt.  ([[AKB]], 2.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2.-8. März''' - Es besteht ein Alkoholschankverbot, und karnevalistisches Treiben ist untersagt.  ([[AKB]], 29.2-.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März'''- Im Bahnhotel hält Dr. Hohn, Mönchengladbach, einen Vortrag zum Thema ''Wo stehen wir im Weltkriege?''  ([[AKB]], 16.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. März'''&lt;br /&gt;
:*  Die Beschlagnahme von Leder wird verfügt.  ([[AKB]], 14.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Abgabe von Gegenständen aus Kupfer, Messing und Nickel wird angeordnet.  ([[AKB]], 15.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. März''' - Es ergeht ein Aufruf zur Spende von Goldsachen.  ([[AKB]], 25.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. März''' - Vier katholische Dernbacher Schwestern erhalten die Genehmigung zur Niederlassung in Altenkirchen, wo sie ambulante Krankenpflege übernehmen, die Kinderbewahrschule leiten und Haulshaltungskurse anbieten.  ([[AKB]], 29.3.1916) Erst am 7. Januar 1918 treten sie ihren Dienst an.  ([[AKB]], 7.1.1918)  (eb) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
:* Eine Allgemeine Arbeitsnachweisstelle wird eingerichtet.  ([[AKB]], 28.3.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht ein Spinn- und Webvervot für baumwollene Garne und Spinnstoffe  ([[AKB]], 4.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Höhere Stadtschule hat im Schuljahr 1915/16 130 Schülerinnen (59) und Schüler (71).  ([[AKB]], 6.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Das Amtsgericht spricht eine Strafe von 100 Mark, ersatzweise 10 Tage Haft gegen einen Landwirt aus dem Amt aus, der seine Getreidevorräte verheimlicht hat.  ([[AKB]], 6.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Der Kraftfahrzeugverkehr von Privat wird auch rechtsrheinisch eingeschränkt.  ([[AKB]], 27.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Im Bahnhotel gibt das Rheinische Schau- und Lustspiel-Ensemble aus Köln ein Gastspiel mit ''Kriegsbraut'' von Gröner.  ([[AKB]], 23.4.1916) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April'''- Es ergeht die Anordnung zur Erfassung der Zuckervorräte.  ([[AKB]], 13.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. April''' - Im neuen Schuljahr 1916/17 hat die Höhere Stadtschule 140 Schülerinnen (62) und Schüler (78).  ([[AKB]], 29.4.1916) (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Die Rheinisch-Westfälische Theatergesellschaft Köln gibt ein Gastspiel mit ''Unsere grauen Jungs'' im Bahnhotel.  ([[AKB]], 30.4.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Mai''' - P. von der Au, Mainz, gibt in der Evangelischen Kirche ein Orgelkonzert.  ([[AKB]], 2.5.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Mai''' - An Personen über 5 Jahre werden eine Zuckerkarte und eine Fleischausweiskarte abgegeben.  ([[AKB]], 9.5.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Mai''' - Der Minister erwartet von den Lehrerinnen und Lehrern, dass sie durch Belehrungen der weiblichen Jugend gegen die herrschende Frauenkleidermode vorgehen, die durch faltenreiche und bauschige Formen den Stoffverbrauch  unnötig erhöht. ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1916, S.83-84)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juni''' - Der Fahrradverkehr zum Vergnügen wird beschränkt.  ([[AKB]], 22.6.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Juni''' - Pfarrer Prof. Bäcker, Köln-Deutz, hält im Hotel Lauss (Luyken) einen Vortrag zum Thema ''Die Elsässische Frage im Weltkriege'' auf Einladung des Alldeutschen Verbandes und des Flottenvereins.  ([[AKB]], 3..1916) (eb) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''12.Juni''' - Die Altersgrenze in der Invaliden-Versicherung wird von 70 auf 65 Jahre herabgesetzt.  ([[BAS 1987]], S.110)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juni''' - Wegen der Kriegsverluste sind zukünftig verstärkt Lehrer- in Lehrerinnenstellen umzuwandeln.  ([[Schulblatt]], Nr.8, 1.8.1916, S.89)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - Das Stadttheater Colmar gibt im Bahnhotel ein Gaststpiel mit dem Stück ''Frieden im Krieg''.  ([[AKB]], 18.6.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Siegesgeläute und Beflaggung öffentlicher Gebäude werden nur noch nach Anweisung des Generalkopmmandos zugelassen.  ([[Schulblatt]], Nr.8, 1.8.1916, S.87)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Juli''' - Alle Milchkuhhalter ab 3 Tieren sind verpflichtet, über die Verwendung der Milch Angaben zu machen.  ([[AKB]], 15.7.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - Ab 3 Milchkühen ist jeder Halter verpflichtet, je Kuh ein Pfund Butter je Woche abzuliefern. Arbeitskühe zählen nur zur Hälfte.  ([[AKB]], 22.7.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Die Postgebühren steigen für die Fernpostkarte von 5 auf 7,5 Pfennig, für den Fernbrief von 10 auf 15 Pfennig.  ([[AKB]], 27.7.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Bis 2. September wird eine Bestandsaufnahme der wichtigsten Lebensmittel in den Haushalten und Betrieben angeordnet. ([[Reichsgesetzblatt]]], Nr. 179, 5.8.1916, S. 891-910) und ([[AKB]], 24.8.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - Das Rote Kreuz veranstaltet im Festsaal des Kurhotels Felsenkeller ein Wohltätigkeitskonzert.  ([[AKB]], 14.9.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53) &lt;br /&gt;
: Der Superintendent erklärt: &amp;quot;Die lange Dauer des Krieges drückt unser Volk - wir wollen es nicht leugnen - immer schwerer.&amp;quot; &lt;br /&gt;
: In Altenkirchen bestehen vier Lazarette. &lt;br /&gt;
: Das Westerwaldheim ist Genesungsheim für lungenkranke Soldaten. &lt;br /&gt;
: Ein Antrag zum Lebensmittelwucher wurde in der folgenden Fassung angenommen: &amp;quot;Die Kreissynode Altenkirchen beklagt den in der :Kriegszeit vielfach vorkommenden, auch innerhalb ihres Bezirks je und je bemerkten Wucher mit den notwendigsten Lebensmitteln. Sie :richtet an die Gemeindeglieder die ernste und dringende Mahnung, sich nicht nur selbst von jedem gewinnsüchtigen Treiben :fernzuhalten, sondern auch den Kampf dagegen kräftig zu unterstützen und damit in dieser ernsten Zeit ihre Pflicht als Deutsche und :als Christen zu erfüllen. Zugleich mahnt die Synode die Gemeindeglieder, sich nicht durch Unkenntnis oder üble Nachrede zu :Verdächtigung und ungerechter Beschuldigung anderer verleiten zu lassen....&amp;quot;  ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1916]], :S. 4, 21-22, 29)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Oktober''' - Es ergeht Anordnung zur Erfassung und Beschlagnahme von Zinngegenständen, auch von Privat.  ([[AKB]], 3.10.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Oktober''' - Die Beschlagnahme der Kartoffelernte zu Gunsten der Gemeindeverbände wird verfügt.  ([[AKB]], 21.10.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Oktober''' - Der Katholische Jungfrauenverein veranstaltet im Festsaal des Kurhotels Felsenkeller einen Theaterabend.  ([[AKB]], 17.10.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - Es werden Erlaubniskarten zum Bezug von Vollmilch ausgegeben. Kranke, stillenden Mütter und Kinder bis 2 Jahre erhalten täglich 1 Liter, Kinder bis 4 Jahre und schwangere Frauen ab 3 Monate vor der Geburt erhalten einen Dreiviertelliter. Alle übrigen erhalten Magermilch.  ([[AKB]], 9.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' - Für eingekellerte Kartoffeln wird eine Ablieferungspflicht befohlen, soweit die Vorräte bis 15.4.1917 1 Pfund je Tag und Haushalsmitglied übersteigen. Diese Regelung zu Gunsten von schlecht versorgten Städten ruft in der Stadt Unzufriedenheit hervor.  ([[AKB]],14.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. November''' - Die Ausfuhr von Heu aus dem Kreis wird verboten.  ([[AKB]], 18.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Es soll eine Volkszählung abgehalten werden.  ([[AKB]], 18.11.1916) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Das Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst wird beschlossen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 276, 6.12.1916, S.1333-1339)  Es besteht Arbeitspflicht für Männer zwischen 17 und 60 Jahren. Arbeitsplatzwechsel werden genehmigungspflichtig.  ([[BAS 1987]], S.110)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Dezember''' - Die abendliche Ladenschlusszeit wird auf 19 Uhr festgesetzt.  ([[BAS 1987]], S.110)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Dezember''' - An der Wied tritt Hochwasser auf, das in der Stadt fast den Stand von 1909 erreicht.  ([[AKB]], 2.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Der seit Kriegsbeginn für den eingerückten Landrat Dr. Busch als Verwalter Dienst tuende von Neuhaus übergibt wieder an den Landrat.  ([[AKB]], 2.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1917==&lt;br /&gt;
:'''1.Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1916 betrug 963 mm. ([[AKB]], 6.1.1917)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Es wird eine Ablieferungspflicht für Orgelpfeifen aus Zinn angeordnet.  ([[AKB]], 13.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Die Kohlrüben werden für die Bürgermeisterei Altenkirchen beschlagnahmt.  ([[AKB]], 16.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Mit der Anregung und Anleitung zum Sammeln von Tannenzapfen auf Bitten des Bürgermeisters beginnt eine Serie von Sammelaktionen, mit denen die Schulkinder bis Kriegsende die Engpässe in der Rohstoffversorgung und Nahrungsbeschaffung beheben helfen sollen. Es wird an 42 Tagen Laub gesammelt. ([[Hanke 1987]], S.45-46,59) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Maria Delhougne (verh. Els) (* 24.12.1887 Altenkirchen + 15.2.1968 Bonn) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Beitrag zur Frage der Splenektomie bei myeloischer Leukämie&amp;quot; zur Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg. 42, 1917, Nr. 45)  Sie ist Tochter des städtischen Postmeisters und die erste promovierte Ärztin aus dem Kreis Altenkirchen.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Die Milchmengen werden für Versogungsberechtigte gekürzt: Kinder: bis 4 Monate 1/2 Liter am Tag, 5 Monate bis 2 Jahre 3/4 Liter am Tag, bis 6 Jahre 1/2 Liter am Tag; stillende Mütter je Säugling 2/3 Liter am Tag, schwangere Frauen ab 3 Monate vor der Entbindung 1/2 Liter am Tag, Kranke bis 2/3 Liter am Tag.  ([[AKB]], 3.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Für Versorgungsberechtigte wird die Kartoffelmenge auf 3 Pfund die Woche gekürzt.  ([[AKB]], 27.1.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Für Kohlrüben wird eine Bestandserhebung angeordnet.  ([[AKB]], 2.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Februar''' - Die Schuljugend wird zur Mithilfe bei der Unkrautbekämpfung aufgefordert. Unterrichtsbefreiung ist möglich.  ([[Schulblatt]], Nr.3, 1.3.1917, S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. bis 18. Februar''' - Wegen Kohlenmangels wird der Unterricht an allen Schulen des Regierungsbezirks für 10 Tage ausgesetzt. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.2)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar''' - Der Vaterländische Frauenverein veranstaltet einen ''Kriegsabend'' unter dem Motto ''Unter Hindenburgs Fahnen''. Im Felsenkeller wird ein Lichtbildervortrag zum Thema ''Der Weltkrieg zu Lande und zu Wasser und in der Luft'' veranstaltet.  ([[AKB]], 3.2.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Februar''' - Es wird eine Erhebung der Vorräte an Brotgetreide, Mehl, Gerste, Hafer und Hülsenfrüchten angeordnet.  ([[AKB]], 14.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15.-21. Februar''' - Das Generalkommando in Koblenz verbietet karnevalistische Veranstaltungen und erläßt ein Schankverbot für Branntwein.  ([[AKB]], 8.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Es wird eine Erhebung der Bestände an Schuhwaren angeordnet.  ([[AKB]], 1.3.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März'''&lt;br /&gt;
:*    Es wird eine Erhebung der Kartoffelvorräte in den Haushalten durchgeführt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.21, 5.2.1917, S.94-99) und ([[AKB]] 22.2.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Es werden Bestandserhebung, Beschlagnahme und Enteignung von Bronzeglocken angeordnet.  ([[AKB]], 10.3.1917) Vgl. auch Eintrag 17. bis 19. Juni des Jahres.(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es werden Bestandserhebung, Beschlagnahme und Enteignung von Aluminiumgegenständen angeordnet.  ([[AKB]], 8.3.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. März''' - Es werden Meldepflicht, Beschlagnahme und Enteignung von Kupfer in Blitzschutzanlagen und Dachentwässerung etc. angeordnet.  ([[AKB]], 15.3.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Die Schuljugend wird zu Arbeiten bei der Frühjahrbestellung beurlaubt.  ([[Schulblatt]], Nr.4, 1.4.1917, S.41)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. April''' - Es wird eine Meldepflicht für alle männlichen Hilfsdienstpflichtigen zwischen 17 und 60 Jahre angeordnet.  ([[AKB]], 3.4.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. April''' - Das Schuljahr 1916/17 endet. Die Höhere Stadtschule Altenkirchen besuchten 143 Kinder, davon 79 Knaben und 64 Mädchen. 53 Jungen und 48 Mädchen kommen aus Altenkirchen. ([[Krämer 1998]], S. 263 (sts);  vgl. auch 29.4.1916)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. April''' - Das Kreisblatt beklagt sich über den Andrang von Städtern, die mit der Bahn kommen, um Lebensmittel aufzukaufen, für die sie höhere Preise zahlen als amtlich festgesetzt.  ([[AKB]] 10.4.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. April''' - Bis zum 17. September ist die Sommerzeit eingeführt worden.  ([[Schulblatt]], Nr.4, 1.4.1917, S.37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. April''' - Das Generalkommando Koblenz erläßt ein Verbot zu den am 10.4. geschilderten Praktiken.  ([[AKB]], 19.4.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Im neuen Schuljahr 1917/18 besuchen 130 Kinder (71 m, 59 w) die Höhere Stadtschule.  ([[AKB]], 25.4.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - Der Landrat macht bekannt, dass bei Aufdeckung der Schuldigen einer Brandstiftung oder Explosion bis 1000 Mark Belohnung gezahlt werden.  ([[AKB]], 8.5.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Das Kreisblatt druckt das Eingeständnis einer unzureichendn Kartoffelversorgung.  ([[AKB]], 10.5.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Mai''' - Das Rheinische Schau-und Lustspielensemble Köln führt im Felsenkeller ''Leier und Schwert'' auf.  ([[AKB]], 20.5.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Die dreitägige Ernteflächenerhebung durch die Lehrer beginnt. ([[Hanke 1987]], S.46) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juni''' - Das rituelle Schächten von Rindern, Schafen und Ziegen mittels Halsschnitt wird gestattet.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 105, 6.7.1917, S.471)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - In der Evangelischen Kirche wird eine Glockenabschiedsfeier gehalten. ([[AKB]], 16.1.1917)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18.-19.Juni''' - Die Glocken von der evangelischen Kirche werden abgenommen, die von französischen Kriegsgefangenen zerschlagen werden, damit sie eingeschmolzen werden können. ([[Hanke 1987]], S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juni''' - Im Milchviehbestand beginnt eine Abschlachtaktion.  ([[AKB]], 28.6.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Nur noch Vollselbstversorger dürfen Teile der Ernte von der Ablieferung ausnehmen. Sie müssen Rücklagen für 13 Monate nachweisen. Teilselbstversorger haben nur Anspruch auf die amtlich vorgesehenen Mengen.([[Reichsgesetzblatt]], Nr.134, 21.7.1917, S.636-637) und ([[AKB]], 28.7.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Die öffentliche Bewirtschaftung von Büchsen- und Faßgemüse wird angeordnet.  ([[AKB]], 2.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. August''' - Die Heuernte 1917 wird beschlagnahmt.  ([[AKB]], 4.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' -  Das stellvertretende Generalkommando des VIII. Armeekorps Koblenz warnt die Jugend vor einem Aufenthalt auf der Straße bei öffentlichen Unruhen und fordert Eltern und Erzieher auf, mäßigend einzugreifen. ([[Schulblatt]], Nr.9, 1.9.1917, S.103)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. August''' - Die Drescharbeiten werden amtlich kontrolliert.  ([[AKB]], 18.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. August''' - Die Hotelbett- und Hauswäsche wird beschlagnahmt.  ([[AKB]], 30.8.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Der Altenkirchener Pfarrer Ludwig Heckenroth predigt in der Evangelischen Kirche in Bukarest als Militärseelsorger im Stab von Generalfeldmarschall von Mackensen. Die Predigt liegt gedruckt vor. ([[Heckenroth 1917]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - Die Beschlagnahme der Kartoffelernte wird angeordnet.  ([[AKB]], 22.9.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Im Kurhotel Felsenkeller findet vor 1100 Teilnehmer ein ''Vaterländischer Abend'' statt. Dr. Sonnemann, Mönchengladbach, spricht zum Thema ''Nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war''.  ([[AKB]], 18.9.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Oktober'''&lt;br /&gt;
:* Das Kreisblatt berichtet über Beschwerden über zu hohe Kartoffelpreise in der Rheinprovinz.  ([[AKB]], 2.10.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der Alldeutsche Verband und der Flottenverein veranstalten zum 70. Geburtstag Hindenburgs eine Feier, die 1000 Teilnehmer hat.  ([[AKB]], 4.10.1917) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Der Reichstagsabgeordnete Behrens spricht über ''Zeitgemäße Kriegsfragen'' im Hotel Luyken.  ([[AKB]], 13.10.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Es findet eine Reformationsfeier zum 400. Jahrestag in der Kirche für alle Schulen des Kirchspiels statt. ([[Schultagebuch Michelbach]], S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Kreisschulinspektor Dr. Beckmann wird zum Schulrat befördert.  ([[Schulblatt]], Nr.11, 1.11.1917, S.131)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. November''' - Das Kreislatt berichtet über Probleme bei der Versorgung mit Fetten.  ([[AKB]], 2.11.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. November''' - Die Mehlmenge für Versorgungsberechtigte wird pro Kopf auf 1330 g je Woche gekürzt.  ([[AKB]], 29.10.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Eine Vokszählung ist angeordnet.  ([[AKB]], 20.11.1917) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1918==&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1917 betrug 868 mm.   ([[AKB]], 4.1.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Januar''' - Die Schweinehalter werden zu vermehrtem Verkauf ihrer Tiere aufgefordert, weil nach dem 15. Januar der Preis gesenkt wird, und Hausschlachtungen erschwert werden.  ([[AKB]], 4.1.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Januar''' - Drei Schwestern aus dem Mutterhaus in Dernbach treten ihren Dienst in der katholischen Kirchengemeinde an.  ([[AKB]], 7.1.1918) Vgl. auch 29.3.1916.  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Februar''' &lt;br /&gt;
:*  Das Kurhotel Felsenkeller steht zum Verkauf. Der Saal wird getrennt zur Umsetzung angeboten.  ([[AKB]], 27.2.1918; 15.5.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Gasverbrauch wird beschränkt. Es werden nur 80 % der Bezugsmenge von 1916 zu den geregelten Preisen abgegeben. Mehrmengen kosten 50 Pfg. je cbm mehr.  ([[AKB]], 1.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' - Es wird die Herabsetzung der genehmigten Verbrauchsmenge an Brotgetreide für Selbstversorger von 8,5 Kilo auf 6,5 Kilo monatlich bekannt gegeben.  ([[AKB]], 1.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. März''' - Es wird zu Treuekundgebungen aufgerufen, die sich gegen Streikende richten, die als ''Vaterlandsverräter'' bezeichnet werden. In Altenkirchen spricht Studienrat Ottersdorf, Neuwied.  ([[AKB]], 13.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. März''' - Das Kreisblatt warnt vor Agenten, die vom Kauf von Kriegsanleihen abraten.  ([[AKB]], 25.3.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' - Im neuen Schuljahr 1918/19 besuchen 139 Kinder (72 m, 67 w) die Höhere Stadtschule.  ([[AKB]], 13.4.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - In der Evangelischen Kirche findet ein Kirchenkonzert statt.  ([[AKB]], 13.4.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Das Kreisblatt berichtet von einem Kriegsgefangenenlager in der Stadt.  ([[AKB]], 15.4.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juli''' - In der Stadt wird eine Ortsgruppe der Vaterlandspartei gebildet. Den Vorsitz übernimmt Rektor Wagner.  ([[AKB]], 19.7.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Es wird von dem Genuss nicht abgekochter Milch gewarnt, die zu Typhuserkrankungen führen kann.  ([[AKB]], 22.7.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Ein schweres Gewitter mit ungewöhnlich starkem Hagelschlag vernichtet im Amt Altenkirchen die Ernte.  ([[AKB]], 31.7.1918)  (eb) - Das Unwetter verursacht auch schwere Gebäudeschäden, z. B. in Borod. In Altenkirchen gehen Fensterscheiben zu Bruch, in der Gärtnerei NN [wohl Karl Schuster, Kölner Straße] wird die Glasbedachung der Gewächshäuser vollständig zertrümmert ([[WZ]] Nr. 72, 30.07.1918; Erzähler vom Westerwald Nr. 175, 29.07.1918). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. August''' - Ein Kreiswirtschaftsamt wird eingerichtet.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. September''' - Bürgermeister Schmidt legt sein Amt als Gemeindevorsteher der Stadt nieder. Karl Trabert wird einstimmig als Nachfolger gewählt.  ([[AKB]], 27.9.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 13. Oktober''' - Die weltweite Grippewelle ([[Spanische Grippe]]) fordert auch im Amt Altenkirchen allein in diesem Monat 12 Todesopfer, in der Stadt drei. (Standesamt Altenkirchen 1918; [[AKB]], 14.10. bis 1.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Oktober''' -Auf der Generalversammlung der landwirtschaftlichen Lokalabteilung spricht der Reichstagsabgeordnete Behrens über allgmeine politische Fragen.  ([[AKB]] 18.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Die Vaterlandspartei veranstaltet einen Vortragsabend.  ([[AKB]] 9.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Oktober''' - In der Rheinprovinz wird wegen des Mangels an Umlaufgeld ''Kriegsgeld'' zu 5, 10, 20, 50 und 100 Mark in Scheinen ausgegeben.  ([[AKB]], 25.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20.+ 27. Oktober''' - Der Katholische Jungfrauenverein spielt an zwei Abenden ''Die letzte Drude''.  ([[AKB]], 14.10.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. November''' - Das Kreisblatt warnt in einem redaktionellen Text vor einem ''schimpflichen Frieden''.  ([[AKB]], 1.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. November''' - Es gibt Grippeferien in den Schulen bis 16.November.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S.7 und Altenkirchener Kreisblatt 15.11.1918)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. November''' - Mit der Abdankung des Kaisers und des Kronprinzen und der Ausrufung der Republik in Berlin enden das zweite Deutsche Kaiserreich und das Königreich Preußen. In einem redaktionellen Text des Kreisblatts wird kommentiert: ''Dies ist das schmerzlichste, was wir durchleben''. ([[AKB]], 11.11.1918)  (eb)([[Landesherrschaft]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. November''' &lt;br /&gt;
:* Der Rat der Volksbeauftragten wendet sich mit einem Aufruf an das deutsche Volk, hebt den Belagerungszustand und das Hilfsdienstgesetz auf, setzt die Arbeiterschutzbestimmungen wieder in Kraft und verkündet die bisher ausgesetzten oder nicht gewährten Freiheiten von Zensur und Beschränkung des Vereinsrechts. Er kündigt den 8-Stunden-Tag an.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 153, 14.11.1918, S.1303-1304)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Vollzugsrat der Arbeiter- und Soldatenräte von Großberlin übernimmt das preußische Staatsministerium. ([[Clarke 2007]],S.706) ([[Landesherrschaft]]) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  ''Die preußische Regierung'' im Auftrag des Vollzugrats der Arbeiter- und Soldatenräte fordert alle Verwaltungen und Beamten auf, ihre Arbeit fortzusetzen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 38, 7.12.1918, S.187)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Der Rat der Volksbeauftragten führt das Frauenwahlrecht ein.  ([[BAS 1987]], S.82  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' - Die Erwerbslosenfürsorge für entlassene Soldaten wird eingeführt.  ([[BAS 1987]], S.116)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November'''&lt;br /&gt;
:* Das Kreisblatt kündigt an, dass Gewerkschaftssekretär Höhner eine Volksversammlung in den Langenbergschen Saal einberuft.  ([[AKB]], 13.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Kreisblatt meldet die Wahl eines Arbeiter- und Soldatenrates. In den Soldatenrat werden gewählt Sergeant Ramseger, Sergeant Schumacher, Reservist Müller und Reservist Isaak. Im Arbeiterrat sind Gewerkschaftssekretär Höner, Gewerkschaftssekretär Kick, Schreinermeister Augst, Bergmann Karl Schäfer, Schreinergeselle Spahr, Gasarbeiter Thisson, Hilfsarbeiter Gelhausen und Eisenbahnbediensteter Schlee. ([[AKB]], 15.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein Soldat aus dem Lazarett meldet die Auflösung des Lazaretts und dankt für die Betreuung.  ([[AKB]], 14.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November'''&lt;br /&gt;
:*  Der Bürgermeister kündigt erste Einquartierungen von der Westfront zurückkehrender Truppenteile an.  ([[AKB]], 15.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die preußische Regierung erklärt, dass alle nicht aufgehobenen Gesetze in Kraft bleiben. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 38, 7.12.1918, S.190) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Das preußische Innenministerium warnt die örtlichen Räte, Beamte vor Ort aus dem Amt zu entfernen. ([[Ribhegge 1973]], S.7, Anmerkung 14)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Der Kongress der Räte beschließt, nicht das Rätesystem zu institutionalisieren, sondern eine parlamentarische Demokratie anzustreben. Damit setzt sich die Mehrheitssozialdemokratie durch. ([[Landesherrschaft]]) ([[Ribhegge 1973]], S.6)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. November'''&lt;br /&gt;
:* Die Stadt hat Flaggen- und Girlandenschmuck zum Empfang der durchmarschierenden Truppen von der Westfront angelegt.  ([[AKB]], 21.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ab 22 Uhr gilt eine vom Arbeiter- und Soldatenrat verfügte Ausgangssperre für Zivilpersonen.  ([[AKB]], 21.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November'''&lt;br /&gt;
:*  Der Rückmarsch des Westheeres führt in verstärktem Maße zum Durchmarsch von Kolonnen verschiedener Truppenteile und zu Einquartierungen ([[AKB]], 27.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  In Preußen wird die geistliche Schulaufsicht aufgehoben.  ([[AKB]], 29.11.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Das 8. Korps und der Soldatenrat in Koblenz kündigen gemeinsam an, dass auf eigenen Wunsch Unteroffiziere und Mannschaften aus der Bürgermeisterei in Altenkirchen entlassen werden.  ([[AKB]], 29.11.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht eine ''Verordnung zur verfassunggebenden Nationalversammlung'' ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 167, 30.11.1918, S. 1345-1352)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Dezember''' - Der Kreistag beschließt die Einrichtung einer Erwerbslosenfürsorge.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S.5 ) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Dezember'''&lt;br /&gt;
:*  Die Lazarette in der Turnhalle und im Westerwaldheim werden aufgelöst, weil Altenkirchen nach der Waffenstillstandsvereinbarung in der neutralen Zone liegt.  ([[AKB]], 13.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Metallsammelstelle am Gaswerk wird geschlossen.  ([[AKB]], 13.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Dezember''' - Von diesem Tag an besetzen amerikanische Truppen den Brückenkopf Koblenz. Altenkirchen liegt wie z. B. Asbach oder Hachenburg in der diesem Brückenkopf vorgelagerten neutralen Zone, die entmilitarisiert ist ([[Dahms 2018]],  S. 26 u. 29, Karte der beiden Zonen auf S. 34). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die nationalliberale Partei Altenkirchen tritt der Deutschen Volkspartei bei.  ([[AKB]], 24.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - Es ergeht die Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden preußischen Landesversammlung am 26.1.1919. Wahlberechtigt sind alle Frauen und Männer, die das 20. Lebensjahr vollendet haben. ([[Gesetzsammlung]], Nr.43, 23.12.1918, S.201-202) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Die evangelischen und katholischen Pfarrer wenden sich gegen die Trennung von Kirche und Staat (vgl. 27.11.), treten für den Erhalt der konfessionellen Schulen ein und rufen zur Teilnahme an der Wahl der Nationalversammlung am 19.1.1919 auf.  ([[AKB]], 27.12.1918) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1919==&lt;br /&gt;
:* Die Bebauung der beiden Seiten der Parkstraße beginnt (bis 1933). ([[Krämer 1992b]], S.84)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die seit Dezember 1918 eingerichtete amerikanische Besatzungszone um Koblenz schafft die Voraussetzung für ein aufblühendes Schmuggelwesen. Für mit der Bahn anreisende Schieber aus dem Ruhrgebiet ist die von Altenkirchen nach Linz führende Bahnstrecke eine wichtige Verkehrslinie in die Besatzungszone. ([[Löhr 2011]], S. 296f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen liegt im Vorland des amerikanischen Brückenkopfes, in den am 18. Mai 1919 französische Truppen einrücken. Altenkirchen liegt im 50 km breiten entmilitarisierten Streifen der &amp;quot;Neutralen Zone&amp;quot;, auch &amp;quot;Neutralien&amp;quot; genannt. Von der brisanten Lage zeugt ein Vorfall aus 1919 (vgl. Eintrag unter 6. Sept. 1919): Ein Soldat des amerikanischen Wachkommandos in Roßbach wird jenseits der Demarkationslinie im Oberdreiser Wald (vermutlich beim Wildern) erschossen, angeblich von Reichswehrsoldaten, die sich ihrerseits illegal in der neutralen Zone aufhielten. Der Tote soll nach Altenkirchen abtransportiert worden sein ([[Lotz 2000]], S. 35). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Januar''' - Für die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung kandidieren für die Deutsch-nationale Volkspartei im Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier-Birkenfeld) aus Altenkirchen auf der Liste als Nr. 4 Gutsbesitzer Eugen Heinemann,Koberstein, als Nr. 6 Frau Mühlenbesitzer Johanna Beinhauer, als Nr.8 Kreiswiesenbaumeister Wilhelm Schäfer, als Nr. 9 Landwirt Wilhelm Lichtenthäler, Leuzbach, als Nr. 10 Schreinermeister Hermann Augst, als Nr. 11 Eisenbahnunterassistent Karl Vohl und als Nr. 12 Landwirt Ferdinand Hütt, Leuzbach. ([[Amtsblatt]], Nr.3, 15.1.1919, S.1)  Die Liste erreicht keinen der zu vergebenden 10 Sitze. ([[Amtsblatt]], Nr.8, 27.1.1919, S.24)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Es findet die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung auf der Grundlage des Reichswahlgesetzes und der Reichswahlordnung statt. Sie sehen erstmals das Wahlrecht der Frauen vor.  ([[AKB]], 13.12.1918)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Januar''' - Für die verfassunggebende preußische Landesversammlung kandidiert für die DNVP der Pfarrer und frühere Landtagsabgeordnete Ludwig Heckenroth im Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier-Sigmaringen) auf Platz 3. ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 20.1.1919, S.1)  Die Liste erhält keinen der 14 zu vergebenden Sitze. ([[Amtsblatt]], Nr. 10, 3.2.1919, S.32)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Januar''' - Das Gemeindewahlrecht wird reformiert. Es gilt nunmehr das allgemeine, unmittelbare und geheime Wahlrecht für alle Bürger vom vollendeten 20. Lebensjahr an. Sonderrechte für Grundstückseigentümer oder durch Zahlung eines Bürgergeldes entfallen. Die bisherigen Gemeinderäte werden aufgelöst. Die Wahlen haben bis zum 2. März stattzufinden.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 6, 271.1.1919, S. 15)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Die Wahl zur verfassungsgebenden preußischen Landesversammlung findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr.5, 20.1.1919, S.1) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Februar''' -  In der Gemeinderatswahl wird mit Emma Stock aus der Marktstraße 15 erstmals eine Frau gewählt. Sie nimmt vom 25. März 1919 ([[Beschlußbuch 1919-1921]]) bis zum 29. April 1924 an den Sitzungen teil. ([[Beschlußbuch 1921-1926]], S. 207) Bis zur Stadtratswahl 1948 bleibt sie allerdings die einzige Frau in der von Männern dominierten Kommunalpolitik. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Februar''' - Eine Annahmestelle der Hachenburger Vereinsbank, der heutigen Westerwälder Volksbank, wird eröffnet. Sie wird ab 1. April zu einer Filiale ausgebaut. ([[Krauß/Gerz 2012]], S. 62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Februar''' - Die Kreis-Synode Altenkirchen der evangelischen KIrche kommt zu einer außerordentlichen Tagung in Betzdorf zusammen. Sie formuliert ihre Forderungen und Erwartungen an das zukünftige Verhältnis von Staat und Kirche. ([[Verhandlungen der Kreissynode Altenkirchen 6. Februar 1919]])  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. März''' - Der neu gewählte Gemeinderat spricht Bürgermeister Max Schmidt in einer [[Erklärung]] zum Protokoll das Mißtrauen aus. Dieser nimmt an den meisten Sitzungen während des Jahres nicht mehr teil, letztmals am 29.12.. ([[Beschlußbuch 1919-1921]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. April''' - Bürgermeister Schmidt weigert sich in einer Erklärung, sein Amt niederzulegen (Berg. Gladbacher Volks-Zeitung Nr. 84, 10.04.1919). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mai''' - Der Ortsverband der SPD wird gegründet. ([[Schwan 1999]], S.31) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Der Friedensvertrag zwischen den Alliierten und dem deutschen Reich wird unterzeichnet. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 140, S.687) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juli''' - Die verfassunggebende Nationalversammlung stimmt dem Friedensvertrag und der Besetzung der Rheinlande zu. ([[Reichsgesetzblatt]] Nr. 140, S.687) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. August''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.53) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. August''' &lt;br /&gt;
:* Die Weimarer Verfassung tritt in Kraft. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 152, S.1383-1418) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Es ergeht Verordnung über die Vereidigung aller Beamten auf die Verfassung. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 153, S. 1419-1420) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. September''' - Im Oberdreiser Wald (außerhalb der Besatzungszone, jedoch in der neutralisierten Zone liegend) erschießt eine Reichswehrpatrouille einen amerikanischen Soldaten des in Roßbach stationierten Wachkommandos und nimmt einen weiteren fest. Der Tote soll nach Altenkirchen abtransportiert worden sein ([[Lotz 2000]], [[Dahms 2018]], S. 82). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - Aus den bisherigen Schulbüchern sind bei notwendig werdendem Neudruck die Bilder des Kaisers und seiner Familie und verherrlichende Texte zu entfernen.  ([[Schulblatt]], Nr.3, 1.3.1920, S.24-25)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''23. September''' - Dr. Wilhelm Boden (bis 1933) wird ab 1.10. zum kommissarischen [[Landrat]] ernannt. Er tritt sein Amt am 4.11. an und wird am 19.12. definitiv ernannt.([[Lilla 2005]], S.15) ([[Romeyk 1994]], S.361-62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Oktober''' - Altenkirchen hat 2825 [[Einwohner]] (Statistik des Deutschen Reiches Bd. 291, S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Das Schulgeld für Höhere Lehranstalten beträgt bis zur 10. Klasse jährlich 200 Mark.  ([[Schulblatt]], Nr.1, 1.1.1920, S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Oktober''' - Der Marineverein Altenkirchen wird gegründet. ([[AZ]], 4.10.1929)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Durch Ministerialerlass wird eine parteipolitische Beeinflussung der Schüler durch die Lehrer untersagt. ([[Heideloff 1927]] S. 77) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Geschichtsbücher aus der Kaiserzeit dürfen nicht mehr verwendet werden.  ([[Schulblatt]], Nr.3, 1.3.1920, S.25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1920==&lt;br /&gt;
:* Es wird eine Stadtzweigstelle der Kreissparkasse eröffnet. ([[Mertgen 2007]], S.42) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Stadt erwirbt das ehemalige Hotel Luyken; nach Umbau ist dort (wohl ab 1921?) das Finanzamt untergebracht. ([[Winter o. J.]], S. 15; [[Nationalblatt]], Nr. 183, 8.8.1939) Vgl. Eintrag unter 29. Juni 1920. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Eine Viehverwertungsgenossenschaft im Rheinischen Raiffeisenverband wird gegründet. ([[Klein 1926]], S.43)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Bahnbetriebswerk erhält eine Drehscheibe mit 16 m Durchmesser.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Otto Hermes gründet einen &amp;quot;Fuhrbetrieb für Schütt- und Stückgüter&amp;quot;. ([[Otto Hermes GmbH 1995]], S.4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Februar''' - Der Bürgermeister warnt in einer Zeitungsanzeige Auswärtige vor einem Zuzug nach Altenkirchen. Dort bestehe selbst für ansässige Familien ein großer Wohnungsmangel. ([[WZ]], Nr. 40, 17.2.1920) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April'''&lt;br /&gt;
:*  Ludwig Blank wird zunächst kommissarisch, ab 26.6. endgültig Amts- und Stadt[[bürgermeister]] in Altenkirchen bis zu seiner Pensionierung mit 69 Jahren am 30.11.1945. ([[Westerwald-Gymnasium 2008]], S.167) (eb) - Blank war zuvor Bürgermeister in Ottweiler (Saarland), von wo ihn die Franzosen auswiesen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 17.652, 17.04.1943, S. 3; [[WZ]] Nr. 80, 15.04.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Kreisverwaltung wird von 10 Beamten gebildet. Weitere 5 Beamte arbeiten bei der Kreissparkasse. ([[Kreis Altenkirchen 1920]], S. 64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Die Stadt ist im Kreistag durch den Landwirt Heinrich Weßler, Leuzbach, und durch den Landwirt Wilhelm Lichtenthäler IV. vertreten.  ([[Kreis Altenkirchen 1920a]], S. 37)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Durch Staatsvertrag werden unter der Bezeichnung ''Deutsche Reichseisenbahnen'' die Eisenbahnen der Länder, darunter die Preußischen Staatseisenbahnen unter die Hoheit des Deutschen Reiches gestellt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.95) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Es ergeht ein Ministerialerlass, der die Einschränkung der körperlichen Züchtigung in den Schulen zum Ziel hat.  ([[Schulblatt]], Nr.7, 1.7.1920, S.69)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Mai''' - Zur Einweihung des neuen Sportplatzes finden ein Fußballwettkampf und Dreikampf-Veranstaltungen statt ([[WZ]] Nr. 97, 05.05.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Mai''' - Das Reichsamt für Arbeitsvermittlung nimmt seine Arbeit auf.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 100, 8.5.1920, S.876-878)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Mai''' - In der Bürgermeisterei-Versammlung entfallen 60 Stimmen auf den kommissarisch tätigen Bürgermeister Blank, 14 Stimmen entfallen auf Dr. Scheel, Eichelhardt ([[WZ]] Nr. 103, 12.05.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Ein Gesetz zum Wohnraummangel wird erlassen. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.107 15.5.1920, S.949-953) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2.Juni''' - Zur Reichstagswahl am 6. Juni kandidiert im Wahlkreis Koblenz-Trier-Birkenfeld auf dem Kreiswahlvorschlag der deutschen Volkspartei als Nr. 5 Landwirt Anton Käsgen aus Honneroth. ([[Amtsblatt]], Nr.27, 2.6.1920, S.135)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Juni''' - Die 1. [[Reichstagswahl]] nach der Weimarer Verfassung findet statt. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 27, 28.4.1920, S.627-642)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juni''' - Die preußische Gendarmerie wird in Landjägerei umbenannt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 29, 6.7.1920, S.357-58) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juni''' - Bürgermeister Blank macht bekannt, die Stadt biete den 392 qm großen Saal des ehem. Hotels Luyken zur Pacht an, er sei auch zur Einrichtung eines Kinos geeignet; zugleich weist er auf die geplante Einrichtung des Finanzamtes im Hauptgebäude hin (Kölnische Zeitung Nr. 670, 04.08.1920).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Juli''' - Die Kreise Altenkirchen und Waldbröl verausgaben gemeinsam  drei Kleingeldscheine zu 10, 25 und 50 Pfg. Auf dem Schein zu 50 Pfg. ist das Kreishaus in Altenkirchen abgebildet. ([[Bronnert 2010]], S.147-148)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' - Dr. med. Luise Dieckmann eröffnet in der Wilhelmstraße 1 eine Praxis als Ärztin für innere und Kinder-Krankheiten ([[WZ]] Nr. 151, 10.07.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Zukünftig ist es nicht mehr statthaft, einen Vorbehalt in die Bestallungsurkunden von Lehrerinnen aufzunehmen, dass sie im Fall einer Heirat entlassen werden.  ([[Schulblatt]], Nr.10, 1.10.1920, S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Die Kinderärztin Luise Dieckmann verh. Offergeld (* 18.1.1885 Altenkirchen + 15.4.1957 Altenkirchen) erhält die Kassenzulassung. ([[AKB]], 26.7.1920) Sie wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über die Subluxation des Radiusköpfchens beim Kinde&amp;quot; promoviert. (UB Bonn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. August''' - Die Christuskirche erhält ein neues Gussstahlgeläut. ([[Hackler 1964]], S.101) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Oktober''' - Auf diesen Tag ist die Versteigerung des Hotel-Inventars des früheren Hotels Luyken angesetzt ([[WZ]], Nr. 224, 4.10.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' - Der Simon-Juda-Markt findet statt.  ([[Schultagebuch Michelbach]], S. 11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. November''' - Die Konzession für eine Buslinie Altenkirchen-Weyerbusch-Hennef wird erteilt.  ([[AKB]], 28.3.1920) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Die Verfassung des Freistaates Preußen wird verkündet. [[Landesherrschaft]] ([[Gesetzsammlung]], Nr. 54, 30.12.1920, S. 543-558) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Dezember''' - Das Landeswahlgesetz gibt allen preußischen Bürgern ab dem 20. Lebensjahr und damit erstmals auch Frauen das Wahlrecht (nach Artikel 4 der Verfassung). ([[Gesetzsammlung]], Nr. 55, 30.12.1920, S. 559-570) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Die Evangelische Kirchengemeinde wählt [[Pfarrer]] Theodor Maas aus Grevenbroich zum Pfarrer für den Westbezirk der Stadt. ([[Ottweiler 1987]], S.280) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Die Landeswahlordnung des Freistaates  Preußen wird erlassen. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 55, 30.12.1920 S. 571-617) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11.Dezember''' - Es ergeht ein Verbot öffentlicher karnevalistischer Veranstaltungen. ([[Amtsblatt]], Nr.58, 18.12.1920, S.325)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - In der Städtischen Festhalle gibt Lehrer Nickisch einen Beethoven-Abend.  ([[AKB]], 14.12.1920) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Dezember''' - Die Ortsgruppe Altenkirchen im Gewerkschaftsbund der Angestellten (G. d. A.) gründet sich, ihr Tätigkeitsgebiet erstreckt sich über den ganzen Westerwald ([[WZ]] Nr. 292, 23.12.1920). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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==A==&lt;br /&gt;
[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Chronik]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
'''Abtruck''' An des Heyligen Römischen Reichs Chur-Fürsten und Ständte ... Von wegen Herrn Christians und sambtlicher Herren Agnaten Graffen zu Sayn und Wittgenstein / übergebenen wahrhafften Relation und bestendigen Berichts usw. o. O. 1654. ([[Abtruck 1654]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': Theatrum Europaeum / 3 : Theatri Europaei Continuatio III : Das ist: Historischer Chronicken Dritter Theil, In sich begreiffend Ein kurze und warhaffte Beschreibung aller vornehmen, Denck- und Chronickwürdigen Geschichten, so sich hin und wieder in der gantzen Welt ... von Anno 1633 biß 1638 ... begeben und zugetragen.- Frankfurt am Main 1639  ([[Abelinus 1639]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': 2. Theatrum Europaeum, oder außführliche und warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger. Theatri Europaei, Das ist: Historischer Chronick, Oder Wahrhaffter Beschreibung aller fürnehmen und denkwürdigen Geschichten, so sich hin und wider in der Welt, meisten theils aber in Europa, von ... 1629. bis auff das Jahr 1633. zugetragen.- Frankfurt am Main 1670  ([[Abelinus 1670]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abelinus, Johann Philipp''': Theatrum Europaeum, Oder Außführliche und Warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger Geschichten : so sich hin und wieder in der Welt, fürnemblich aber in Europa, und Teutschlanden, so wol im Religion- als Prophan-Wesen, vom Jahr Christi 1617. biß auff das Jahr 1629. exclus. Bey Regierung deren beyden ... Römischen Keysern Matthiae und Ferdinandi deß Andern ... sich zugetragen haben, [et]c.- Franckfurt am Mayn 1662  ([[Abelinus 1662]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Addreß-Buch für die Königlich-Preußischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth''' auf das Jahr 1798.- Ansbach 1797 ([[Adreßbuch Ansbach-Bayreuth]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aders, Günter''': Regesten aus ddem Urkundenarchiv der Herzöge von Brabant ca. 1190-1382.- In: Düsseldorfer Jahrbuch 44/1947, S. 17-87 ([[Aders 1947]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adressbuch aller Länder''' der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbetreibenden, Gutsbesitzer etc. etc. ... in 47 Bänden. Band 7: Rheinpreussen, Fürstentum Birkenfeld und Grossherzogtum Luxemburg. II. Teil. 13. Ausgabe. Nürnberg 1907. ([[Adressbuch 1907]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreßbuch der Kaufleute, Fabrikanten und Gewerbsleute von Rheinpreußen &amp;amp; Westphalen.''' Zugleich Handelsgeographie, Produkten- und Fabrikanten-Bezugsangabe. Nürnberg 1865, S. A 73-A 74. ([[Adreßbuch Rheinpreußen und Westphalen 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Regierungsbezirk Koblenz''' 1821.- Koblenz 1821 ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1821]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Regierungsbezirk Koblenz''' 1826.- Koblenz 1826  ([[Adreß-Buch für den Regierungsbezirk 1826]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch für den Kreis Altenkirchen'''.- Ph. Lorsbach Buchhandlung Siegen 1882  ([[Adreßbuch 1882]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adressbuch für die Stadt und den Kreis Altenkirchen'''.- Fa. Lorsbachs (Hg.).&lt;br /&gt;
Siegen 1898 ([[Adressbuch Altenkirchen 1898]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adreß-Buch des Kreises Altenkirchen 1908'''.- Otto-Ebner-Verlag (Hg.). Betzdorf 1908&lt;br /&gt;
([[Adressbuch Altenkirchen 1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aegidius von Orval''': Gesta Episcoporum Leodiensium.- Hrsg: J. Heller in: MGH SS 25, Hannover 1880  ([[Aegidius 1880]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz''': Regesta Imperii.- online Datenbank ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''AKzente''': Stadtmagazin Altenkirchen und Umgebung Hrsg. von Salvatore Oliverio.- vierteljährlich, Altenkirchen ab 2010  ([[Akzente]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alberich von Troisfontaines''': Chronica.- Hrsg. J.Scheffer-Boichorst.- In: MGH SS 23, Hannover 1874 ([[Alberich 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeine Geographische Ephemeriden''' Bd. 14, Weimar 1804 ([[Allgemeine Geographische Ephemeriden 1804]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeines Intelligenzblatt für die Fürstlich-Nassau-Weilburgischen und Nassau-Sayn-Hachenburgischen Lande'''.-&lt;br /&gt;
Ehrenbreitstein  1804 - bis Nr. 36/1806  ([[Intelligenzblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Kreisblatt''', hrsg. von Wilhelm Dieckmann, bis September 1924 erschienen, dann als Altenkirchener Zeitung weitergeführt.  ([[AKB]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1893 Jan-Jun, Jahrgang 1894, Jahrgang 1902 im Kreisarchiv sind nur die Ausgaben vom 16.9. bis 23.12. verfügbar, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1904, Jahrgang 1909, Jahrgang 1912 im Kreisarchiv sind nur die Nummern 75 bis 88 (Sep-Okt) verfügbar, Jahrgang 1914, Jahrgang 1916, Jahrgang 1917, Jahrgang 1918, Jahrgang 1920  nur die Ausgaben vom 20.9., 18.10., 22.10., 25.10., 27.10., 19.11., 22.11., 24.11., 26.11., 29.11., 1.12., 3.12., 6.12., 8.12., 10.12., 13.12., 15.12.; alle übrigen sind im Kreisarchiv nicht verfügbar, Jahrgang 1922, Jahrgang 1923, Jahrgang 1924 bis Sep &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Schützengesellschaft''' 1845 e.V. (Hg.): 150 Jahre. Chronik 1845-1995.- Altenkirchen 1995 ([[Schützenchronik 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altenkirchener Zeitung''':  Weiterführung des Altenkirchener Kreisblattes unter neuem Namen ab 1. Oktober 1924.- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrgang 1924 Okt-Dez, Jahrgang 1925 Sep-Dez, die Ausgaben von Jan bis Aug sind im Kreisarchiv bis auf wenige Stücke nicht verfügbar, Jahrgang 1926 von 26.10-31.12. die Ausgaben von Jan bis Okt sind im Kreisarchiv bis auf wenige Stücke nicht verfügbar, Jahrgang 1927, Jahrgang 1928 27. Jan - 30.6., die Nummern 1-17 fehlen im Kreisarchiv, Jahrgang 1929, Jahrgang 1930, Jahrgang 1931, Jahrgang 1932, '''der Jahrgang 1933 ist im Kreisarchiv nicht verfügbar''', Jahrgang 1934,  &lt;br /&gt;
Jahrgang 1935 Jan-Apr und Sep-Dez;  die Ausgaben Mai-Aug sind im Kreisarchiv nicht verfügbar; Jahrgang 1936, Jahrgang 1937, Jahrgang 1938 Jan-17. Mai; nach diesem Datum bis zum Verbot nicht mehr verfügbar.   ([[AZ]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Zum Kreisverwaltungsbericht für das Rechnungsjahr 1931 aus dem Amt Altenkirchen (Westerwald).- ohne Datum (1932), Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/93  ([[Amt Altenkirchen 1931]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Zum Kreisverwaltungsbericht für 1932 aus dem Amt Altenkirchen (Westerwald).- ohne Datum (1933), Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/122 ([[Amt Altenkirchen 1932]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amt Altenkirchen''': Bericht des Amtsbürgermeisters Blank über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Amts Altenkirchen Westerwald anlässlich des Besuchs des Herrn Regierungspräsidenten am 28.Mai 1936.- Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 655, Nr. 152/37-38  ([[Amt Altenkirchen 1936]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt''' der Königlichen Regierung zu Koblenz, 1816-1823, 1824 ohne Nrn. 35/36, 1825-1918, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt des Kontrollrats''' in Deutschland.- Berlin ab 29.10.1945 ([[Amtsblatt Kontrollrat]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt der Alliierten Hohen Kommission'''.- Bonn ab 1949 ([[Amtsblatt Hohe Kommission]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt''' der preußischen Regierung zu Koblenz.- 1919-1935, 1938, 1940-1943   ([[Amtsblatt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Amtsblatt für das Oberpräsidium''' von Rheinland-Hessen-Nassau und für die Regierungen in Koblenz und Montabaur.- Koblenz, Nr. 1/1946-27/1946  ([[Amtsblatt Oberpräsidium]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Band 8: 1370-1380 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1981 ([[Andernach 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Band 9: 1381-1390 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1983 ([[Andernach 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Bd. 10: 1391-1400 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1987 ([[Andernach 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andernach, Norbert''' (Bearb.): Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter.- Bd. 11: 1401-1410 (Friedrich von Saarwerden).- Düsseldorf 1995 ([[Andernach 1995]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angelow, Jürgen''': Der Deutsche Bund.- Darmstadt 2003 ([[Angelow 2003]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhäuser, Karl-Erich''': Auf der Heide bei Gierend. Die Besiedlung der Anhöhe im 19. Jahrhundert. - In: Heimat-Jahrbuch 2015 Landkreis Neuwied, S. 131-142. ([[Anhäuser 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Kronn und Außbundt aller Wegweiser. Darinne Verzeichnet seindt alle die Wege / so gehen auß 71. den vornembsten Städten von Teutschlandt [...]. Köln 1597. ([[Anonymus 1597]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Aller deß Heiligen Römischen Reichß gehaltener Reichstäg Ordnung / Satzung vnd Abschied [...]. Mainz 1607. ([[Anonymus 1607]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''' (evtl. Georg Kranitz von Wertheim): Paradisus Deliciarum Italiae [...]. Köln 1625. ([[Anonymus 1625]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Verzeichnuß Deß Heyl: Römischen Reichs Teutscher Nation Hochlöblichster: Hoch: und Wol-löblicher Stände  nach den Zehen Reichs-Craissen.- 3. Druck o.O. 1663 ([[Anonymus 1663]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Wahrhaffter Gegenbericht Daß Die unmittelbahre gantze Reichs-Graffschafft Sayn/ ... mit nichten der Chur-Pfaltz Lehen jemahlen gewesen/weniger aber noch seye. o. O. 1664. ([[Anonymus 1664]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Standhaffte Vertheidigung Des Hoch-Fürstlich-Brandenburg-Onolzbachischen Successions-Rechts In Die Reichs-Grafschafft Sayn-Altenkirchen (...). Mit Beylagen von Num. I. biß XII. Onolzbach 1742. ([[Anonymus 1742]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Merckwürdiges Leben / und Thaten Des berühmten Französischen Marschalls, Herrn Joh. Franz Desmarets Marquis v. Maillebois [...]. Aus zuverlässigen Nachrichten bis auf den Monat Merz 1743. zusammen getragen. - Bremen 1743. ([[Anonymus 1743]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Historische Sammlung von Staats-Schriften zur Erläuterung Der neuesten Welt- und Teutschen Reichs-Geschichten, unter Kayser Carln dem VII. Dritter Band. Franckfurt am Mayn 1747. ([[Anonymus 1747]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Vornehmste Gründe, warum der Rath zu Franckfurt, Die [...] aufgetragene Müntz-Local-Commission nicht anerkannt hat. Franckfurt am Mayn 1760. ([[Anonymus 1760]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Heinrich Christoph Schirmer. - In: Neuer Nekrolog der Deutschen. Vierundzwanzigster Jahrgang, 1846. Weimar 1848, S. 724-736. ([[Anonymus 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Uebersicht über die vom Bonifacius-Verein gegründeten und unterhaltenen resp. unterstützten Missionen und Schulen. In: Send-Bote für Pius-Vereine Nro. 10 (Beilage zu Sion, 32. Jg., Nr. 39, 17.5.1863), S. 73-76. ([[Anonymus 1863]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Nachweisung der im Jahre 1864 in der Rheinprovinz bestehenden Knochenmühlen und Handlungen für künstlichen Dünger. - In: Annalen der Landwirtschaft in den Königlich Preußischen Staaten, 23. Jg., 45. Bd. (1865), S. 258-262. ([[Anonymus 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Die Professoren Rühle und Budge. - In: Illustrirte Zeitung, Nr. 2356, 25. August 1888, S. 201f. ([[Anonymus 1888]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anonymus''': Festliche Tage in Altenkirchen anno 1760. Ein zeitgenössischer Bericht. - Der Westerwald 53 (Heft 9), S. 64. ([[Anonymus 1960]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Johann Georg von Sachsen-Eisenach I.: '''Anordnung'''/ Wie es mit dem von dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Hn. Johann Georgen/ Herzogen zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg ... Angeordnetem großen Buß- Fast- und Behttage/ Bey diesen weitaussehenden hochgefährlichen Zeiten/ und Leuften/ in Sr. Fr. Durchl. Anteil an denen Eisenachischen/ Tühringischen/ und Hennebergischen Landen eigentlich gehalten werden soll.- Eisenach 1672  ([[Anordnung 1672]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Antimanifestum'''. Oder Rechtlicher vnd warhaffter Beweiß, sampt angehenckter in jure et facto wol fundirter hindertreibung des vnlängst im Nahmen beyder, Weylandt Herrn Graf Ernstens zu Sayn vnd Witgenstein seel. Hinderlassenen Fräwlein Töchtern in Truck gegebenen vermeinten Manifesti, vnd [...]. o. O. 1645. ([[Antimanifestum 1645]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anweiler, Oskar / Fuchs, Hans-Jürgen / Dorner, Martina / Petermann, Eberhard''': Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990.- Bonn 1992  ([[Anweiler 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archive, The Cylinder''' - Website mit Aufnahmen von Edison-Phonographen - darunter die früheste Tonaufnahme Altenkirchener Bürger von 1890.  www.cylinder.de. ([[Cylinder]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arneth, Alfred''': Prinz Eugen von Savoyen. Zweiter Band. 1708-1718. Wien 1858. ([[Arneth 1858]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arnoldi, Friedrich August''': Wie kann eine Seuche sich bloß contagiös verbreiten, ohne daß am Krankenbette Ansteckung nachzuweisen ist? In Beziehung auf Cholera und gelbes Fieber. Köln 1836. ([[Arnoldi 1836]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arnoldi, Johannes''': Aufklärungen in der Geschichte des Deutschen Reichsgrafenstandes aus ungedruckten Quellen. - Marburg 1802. ([[Arnoldi 1802]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Der Jagenbergs-Hammer in Almersbach.- In: In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1922  S.75-81  ([[Ascheid 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Die Altenkirchener Umgehungsstraße.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1980, Altenkirchen 1979  S.85-88  ([[Ascheid 1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Fertigstellung der Fußgängerzone und der Innerortsumgehung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1982, Altenkirchen 1981  S.60-66  ([[Ascheid 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Die drei Großbaustellen der Kreisstadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1983, Altenkirchen 1982  S.201-207  ([[Ascheid 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Fertiggestellte Bauten in der Kreisstadt Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1984, Altenkirchen 1983  S.61-67 ([[Ascheid 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Das neue Dienstgebäude der Altenkirchener Polizei.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1986, Altenkirchen  1985 S.76-77 ([[Ascheid 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Das neue Verwaltungsgebäude des Altenkirchener Finanzamts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1990, Altenkirchen  1989 S.59  ([[Ascheid 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ascheid, Horst''': Der Altenkirchener Wasserturm und das Bahnbetriebswerk (BW).- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen  1991 S.54-59  ([[Ascheid 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufderheide, H./Ebbinghaus, Gerhard/Zeiler, E.''': Geschichte des Kirchspiels Urbach - Ein Westerwälder Heimatbuch.- Urbach 1987&lt;br /&gt;
([[Aufderheide/Ebbinghaus/Zeiler 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''AvD''': Jubiläumsjournal.- Frankfurt 1999  ([[AvD 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==B==&lt;br /&gt;
'''Bachem, ?''': Ueber die Organisation der Armen-Verwaltung in der Rheinprovinz. - In: Monatsschrift für Deutsches Städte- und Gemeindewesen, Jg. 5, 1859, H. 2, S. 113-151. ([[Bachem 1859]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Badea, Andrea''': Kurfürstliche Präeminenz, Landesherrschaft und Reform. Das Scheitern der Kölner Reformation unter Hermann von Wied.- (= Reformationsgeschichtliche Studien und Texte; 154), Münster 2009  ([[Badea 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bär, Max''': Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815.- Bonn 1919  ([[Bär 1919]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baldus, Hans''': Recht und Gericht in Altenkirchen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1987, Altenkirchen  1986 S.172-176; 1988, Altenkirchen 1987 S.190-194 ([[Baldus 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Barth, Friedrich Gottlob Ernst''': Versuch einer Landes- und Regentengeschichte der beyden Fränkischen Fürstenthümer Baireuth und Anspach : von den ältesten bekannten Bewohnern dieser Lande bis auf gegenwärtige Zeiten.- Hof 1795  ([[Barth 1795]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''' (Hg.): 40 Jahre Kreistag (1946-1986) im Kreis Altenkirchen aus zeitgeschichtlicher Sicht.- Altenkirchen 1986 (= Betrifft: Heimat 4) ([[Bartolosch 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Der Kreis Altenkirchen im Adreßbuch von 1834.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1991, Altenkirchen 1990 S.52-55 ([[Bartolosch 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Baumwollspinnerei im saynischen Amt Altenkirchen in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1994, Altenkirchen 1993 S.170-172 ([[Bartolosch 1993]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Das Stab- und Reckhammerwerk Hoffnungstal in Almersbach. Zu Planung und Bau einer montangewerblichen Anlage in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in den 1780er Jahren. - In:Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) 1999, S. 210-215. ([[Bartolosch 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Zur Errichtung und zum weiteren Aufbau der Baumwollspinnerei Jung in Kirchen in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000 S.197-204 ([[Bartolosch 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Errichtung und Niedergang der Siamosenweberei Reuter in Freusburg.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, S.173-178 ([[Bartolosch 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas''': Planung und Errichtung der Baumwollgarnmanufaktur Jungenthal bei Kirchen um 1800.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, S.211-216 ([[Bartolosch 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Landesherrliche Gewerbeförderung im Siegerland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zur staatlichen Protektion von Textil- und Montangewerbe in Nassau-Siegen und Sayn-Altenkirchen. - In: Nassauische Annalen 120 (2009), S. 221-242. ([[Bartolosch 2009]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Dr. Wilhelm Boden (1890-1961) - der &amp;quot;vergessene Landesvater&amp;quot;.- Altenkirchen 2014 ([[Bartolosch 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Der Altenkirchener &amp;quot;Sparkassen-Prozess&amp;quot; im Jahr 1936. Das Strafverfahren gegen Landrat Dr. Wilhelm Boden und Sparkassendirektor Emil Aengenheyster im Kreisständehaus Altenkirchen - ein Schauprozess. - In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte, 45. Jg, 2019, S. 263-297. ([[Bartolosch 2019]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bartolosch, Thomas A.''': Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen in britischem (Mit-)Besitz von 1783 bis 1802. In: Siegerland, Bd. 100, H. 2, S. 154-161. ([[Bartolosch 2023]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bass, Hans-Heinrich''':  Hungerkrisen in Preußen während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.- Diss. Münster. St. Katharinen 1991 ([[Bass 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bassier, Morten''': Der Westerwald im ersten Revolutionskrieg 1792-1797. Kriegsverlauf und -folgen am Beispiel des Kirchspiels Kirburg. - In: Nassauische Annalen, Bd. 127, 2016, S. 123-153. ([[Bassier 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bauer, Oswald''': Zeitungen vor der Zeitung. Die Fuggerzeitungen (1568-1605) und das frühmoderne Nachrichtensystem. Berlin 2011. ([[Bauer 2011]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau''' (Hg.): 25 Jahre Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.- Koblenz o. J. (1973) ([[Bauernverband 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baum, Karin''': Martin Jacobi (1814-1890), ein Altenkirchener Gastwirt.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2009, Altenkirchen 2008  S.284-286  ([[Baum 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becker, Heinz E.''': Im Jahr 1930 wird der Männergesangverein 1880 Altenkirchen e.V. 50 Jahre alt.- In:  Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2007, Altenkirchen 2006, S.242-244  ([[Becker 2006]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Becker, Heinz-Ewald''': Was geschah in Hadamar? - In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2011, Altenkirchen 2010, S.113-116 ([[Becker 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beckmann, Joachim''': Rheinische Bekenntnissynoden im Kirchenkampf.- Neukirchen-Vluyn 1975 ([[Beckmann 1975]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behörden- u. Beamten-Verzeichnis''' für den Regierungsbezirk Coblenz für das Jahr 1910. Coblenz : Krabben, 2.1911(1910)  ([[Behörden- und Beamten-Verzeichnis 1910]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behr, Hans-Joachim &amp;amp; Franz-Josef Heyen (Hrsg.)''': Geschichte in Karten. Historische Ansichten aus den Rheinlanden und Westfalen. Düsseldorf 1985. ([[Behr &amp;amp; Heyen 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Behringer, Wolfgang''': Tambora und das Jahr ohne Sommer.- 4. Auflage München 2016  ([[Behringer 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Below, Georg von''': Beiträge zur Verfassungs-, Verwaltungs- und Wirthschaftsgeschichte des Niederrheins, vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. - In: Beiträge zur Geschichte des Niederrheins, 7. Bd., 1893, S. 1-35. ([[Below 1893]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bender, Gerhard R.''': Untersuchungen zur nationalsozialistischen Machtergreifung im Kreis Altenkirchen.- Masch. Universität Siegen 1983 ([[Bender 1983]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bergholz, Thomas''': Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts. Neunzehnter Band: Rheinland-Pfalz II. 1. Teilband. Tübingen 2008. ([[Bergholz 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bertuch, Friedrich Justin''': Allgemeine Geographische Ephemeriden. 21. Band. Weimar 1806. ([[Bertuch 1806]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BGV''': Historische Urkunden aus dem Oberbergischen. Blatt-Nr. U 1. Bergischer Geschichtsverein, Abt. Oberberg e.V. ([[BGV]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 26.11.1846 bis 10.1.1865.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1846-1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 10.2.1865 bis 28.5.1890.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1865-1890]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 24.6.1890 bis 23.11.1908.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1890-1908]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 1.2.1909 bis 9.4.1919.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1909-1919]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 22.4.1919 bis 7.11.1921.- unpaginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1919-1921]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 13.12.1921 bis 10.3.1926.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1921-1926]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschlußbuch''' der handschriftlichen Sitzungsprotokolle mit Teilnehmerkreis, Tagesordnung und Beschlussfassung des Gemeinderats Altenkirchen für die Sitzungen vom 23.2.1926 bis 15.7.1930.- paginiert und gebunden; Archiv der VG Altenkirchen  ([[Beschlußbuch 1926-1930]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beth, Alfred''': 50 Jahre CDU-Kreisverband Altenkirchen. - In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1998, Altenkirchen 1997. S. 45-51. ([[Beth 1997]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Die geologische Entwicklung des Westerwaldes.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1989, Altenkirchen  1988 S.48-53 ([[Beyer 1988]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Kultur, Kunst und Künstler im Kreis Altenkirchen. Teil I.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1992, Altenkirchen  1991 S.31-36 ([[Beyer 1991]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Harry''': Kultur, Kunst und Künstler im Kreis Altenkirchen. Teil II.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1993, Altenkirchen  1992 S.38-44 ([[Beyer 1992]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 3: 1212 bis 1260, Coblenz 1874 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2010  ([[Beyer 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 2: 1169 bis 1212, Coblenz 1865 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2008  ([[Beyer 1865]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beyer, Heinrich''': Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.- Band 1: Von den ältesten Zeiten bis 1169, Coblenz 1860 ; Online-Ausg. Koblenz : Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, 2008  ([[Beyer 1860]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Binding, Karl''': Deutsche Staatsgrundgesetze.- Leipzig 1913,  Heft III, S. 19  ([[Binding 1913]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bingener, Andreas''': Graf Philipp der Ältere von Katzenelnbogen und die Maizer Stiftsfehde von 1461-1463.- In: Nassauische Annalen 100 (1989), S. 83-95 ([[Bingener 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Binterim, Anton Joseph/ Mooren, Joseph Hubert''': Die alte und neue Erzdiözese Köln in Dekanate eingetheilt [...].- Erster Theil oder erste Epoche. Mainz 1828 ([[Binterim/Mooren 1828]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bitterauf-Remy, Margot''': Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz bearbeitet von Margot Bitterauf-Remy in Verbindung mit Josef Busley und Heinrich Neu. Düsseldorf 1935 (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, 16. Bd. I. Abteilung). ([[Bitterauf-Remy 1935]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bleibtreu, Leopold''': Denkwürdigkeiten aus den Kriegsbegebenheiten bey Neuwied von 1792-1797 [...]. Bonn 1834. ([[Bleibtreu 1834]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die Chronik der Stadt Altenkirchen. Altenkirchen 2014. ([[Blohm 2014]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Der Schülertransport als Ergebnis von Schulstandortentscheidungen. Das Beispiel des Vorderen Westerwaldes (Schuleinzugsbereich Altenkirchen).- In: Berichte zur deutschen Landeskunde Band 55, Heft 2, 1981, S.223-261  ([[Blohm 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Neubeginn und Kontinuität. Ein Gymnasium in der französischen Besatzungszone Rheinland-Pfalz: Altenkirchen 1945-1950.- In: Betrifft: Heimat 3. Beiträge zur Wirtschafts-, Sozial und Zeitgeschichte des Kreises Altenkirchen II. Altenkirchen / Westerwald 1986, S.11-23  ([[Blohm 1986]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''' u. a.: Die Bundesumsiedlung 1950 über das Lager Almersbach in den Kreis Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2005, Altenkirchen 2004, S. 119-133  ([[Blohm 2004]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die jüdischen Familien aus den Gemeinden der Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald) 1933 bis 1945.-  Wölmersen 2008 ([[Blohm 2008]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Die Mitglieder der Synagogengemeinde in Altenkirchen am 16.6.1925. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Synagogengemeinde_Altenkirchen_1925) 2008. ([[Blohm 2008b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Jüdische Gewerbebetriebe in der Stadt Altenkirchen 1933. (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische Gewerbebetriebe 1933) 2008  ([[Blohm 2008c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Zusammensetzung der Stadträte der Stadt Altenkirchen seit 1946. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Stadtrat) 2008 ([[Blohm 2008 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php     /Jüdische_Synagogengemeinde 1885 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1885''']. AKdia 2008. ([[Blohm 2008 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php /Jüdische_Synagogengemeinde_1845 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1845''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1865 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1865''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1905 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1905''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 c]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Luftkrieg_-_Opfer Einwohner der Stadt Altenkirchen, die durch '''Luftangriffe''' zu Tode kamen]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Soldaten_-_2.Weltkrieg Einwohner der Stadt Altenkirchen, die als '''Soldaten im 2. Weltkrieg''' starben]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Soldaten_-_1.Weltkrieg Einwohner der Stadt Altenkirchen, die als '''Soldaten im 1. Weltkrieg''' starben]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 f]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Spanische_Grippe Die '''Spanische Grippe''' 1918 in Altenkirchen]. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Kleine Namenkunde der in Altenkirchen nach Personen benannten Straßen.- In: Jahrbuch [[Westerwald-Gymnasium]] Altenkirchen 2009, S.156,158-160 ([[Blohm 2009 h]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Sozialstruktur '''Sozialstruktur''' Altenkirchens vor der Wende zum 20. Jahrhundert]. AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 i]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1825 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1825''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 k]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Jüdische_Synagogengemeinde_1805 Mitglieder der '''jüdischen Synagogengemeinde''' Altenkirchen '''1805''']. AKdia 2009. ([[Blohm 2009 l]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Propaganda '''Elemente nationalsozialistischer Propaganda in den Volksschulen des Amtes Altenkirchen'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 m]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Wiederaufbau '''Wiederaufbau zerstörter und beschädigter Gebäude 1945-1951'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 n]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Abitur '''Abiturienten in und aus Altenkirchen seit 1950'''] . AKdia 2009.  ([[Blohm 2009 o]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Darlehenskassenverein_Altenkirchen_1875  '''Der Altenkirchener Darlehenskassenverein 1875'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/kriegsgefangene_Deutsche '''Briefwechsel eines Kriegsgefangenen aus Altenkirchen 1945 bis 1949'''] . AKdia 2010.   ([[Blohm 2010 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Das_letzte_Stück_der_Altenkirchener_Synagoge '''Das letzte Stück der Altenkirchener Synagoge'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Ein_Ehrenmord_1942 '''Ein ''Ehrenmord'' 1942'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Fleischproduktion_1948/49  '''Von der nationalsozialistischen Preisüberwachung zur marktgerechten Produktion. Die Beeinflussung der Fleischproduktion durch den Landrat von Altenkirchen 1948/49'''] . AKdia 2010.  ([[Blohm 2010 h]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Chronologisches Aktenverzeichnis zur Verwaltung der Reichsgrafschaft Sayn-Altenkirchen durch Karl August von Hardenberg in den Jahren 1791 bis 1802. AKdia 2012. ([[Blohm 2012 a]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Chronologisches Aktenverzeichnis zur Herrschaftszeit des Grafen Christian von Wittgenstein in der Stadt Altenkirchen in den Jahren 1642 bis 1662.- AKdia 2012. ([[Blohm 2012 b]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Politik durch Singen?.-  AKdia 2012  ([[Blohm 2012 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Vom Umgang mit dem Scherbenhaufen der eigenen Geschichte. Zwei unprotokollierte Wahlsynoden der Kreissynode Altenkirchen 1945/46.-  AKdia 2015  ([[Blohm 2015 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Junge Männer aus dem Kreis Altenkirchen, die als Teilnehmer des deutsch-Französischen Krieges 1870-71 ihr Leben verloren.- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Auszüge aus Nicolas Theis: Der Luxemburger im Westerwald 1944/45.- Luxemburg 1951 ([[Blohm 2016 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Ein Kriegsverbrechen 1945 in Altenkirchen.- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Ludwig Georg Theodor Heckenroth - Kaufmann, Staatsmann, aber Pfarrer?!!- AKdia 2016 ([[Blohm 2016 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Monatshefte für Rheinische Kirchengeschichte 1907 bis 1943 - Ausgewählte Beiträge mit thematischem Bezug zum Kreis Altenkirchen. AKdia 2016 ([[Blohm 2016 e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Von &amp;quot;Judersch Inge&amp;quot; zu Ingeborg Wolff in Neitersen 1931 bis 1938 . AKdia 2017 ([[Blohm 2017 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': Erbgänge der Grafen von Sayn aus der Linie der Grafen von Sponheim . Januar, AKdia 2019 ([[Blohm 2019 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_saynische_Familienpolitik.pdf '''Die saynische Familienpolitik in der Zeit der Grafen aus dem Hause Sponheim - eine Materialsammlung''']. November, AKdia 2019 ([[Blohm 2019b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Zillich.pdf '''Die vier Leben der Frau „Professor“ Gertrud Zillich''']. Dezember, AKdia 2019. ([[Blohm 2019c]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Filmvorf%C3%BChrungen_des_Union.pdf '''Die Filmvorführungen des Union-Kinos in Altenkirchen im 2. Weltkrieg''']. Januar, AKdia 2020. ([[Blohm 2020a]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Der_Kreisleiter_der_NSDAP_des_Kreises_Altenkirchen_revidierte_Fassung.pdf '''Der Kreisleiter der NSDAP des Kreises Altenkirchen''']. Oktober, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Wilhelm_Idelberger.pdf '''Wilhelm Idelberger, der Lehrer von Niedererbach''']. November, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Rekrutierung_der_Funktionseliten.pdf '''Die Rekrutierung der Funktionseliten: die Ausbildungsstätten von Schülern und Studenten aus Altenkirchen und Universitätsabsolventen mit Tätigkeit in Altenkirchen zwischen 1560 und 1815''']. November, AKdia 2020.  ([[Blohm 2020d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Stadt_Altenkirchen_im_%C3%BCberregionalen_Verkehrsnetz.pdf '''Die Stadt Altenkirchen im überregionalen Verkehrsnetz. Eine thematisch geordnete Zusammenstellung der Einträge in AKdia''']. Januar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Mainzer_Stiftsfehde.pdf '''Die Mainzer Stiftsfehde, der badisch-pfälzische Krieg und eine nicht eingehaltene Eheberedung für Gerhard III. Graf zu Sayn – ein regionaler Konflikt zwischen 1458 bis 1469 mit Beteiligung Graf Gerhards II. von Sayn. Urkundenregesten und Literatur''']. Januar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Sayn_Territorium_Entwicklung.pdf '''Die Entwicklungsschritte zu einem zusammenhängenden saynischen Territorium''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021c]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Sayner_Grafen_von_Rhein_und_Sieg.pdf '''Die geographische Verschiebung des Herrschaftszentrums der Sayner Grafen von Rhein und Sieg nach Süden und Osten in den Westerwald''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Pr%C3%B6pste_des_Bonner_St_Cassius_Stifts.pdf '''Die Pröpste des Bonner St.Cassius-Stifts vom 12. bis 16. Jahrhundert''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021e]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Einfl%C3%BCsse_des_kirchlichen_Besitzes.pdf '''Einflüsse des kirchlichen Besitzes der Stiftskirche St. Cassius und Florentius in Bonn im Inneren des Westerwalds''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021f]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Sayner_Grafen_als_Koelner_Aussenbuerger.pdf '''Die Sayner Grafen als Kölner Außenbürger''']. Februar, AKdia 2021. ([[Blohm 2021g]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Geschichte_1938-1945_ohne_Erinnerung_an_Landrat_Kunckel.pdf '''Geschichte 1938-1945 ohne Erinnerung an Landrat Dr. Dr. Ernst Ewald Kunckel''']. Februar, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021h]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Emil_Haas_Amtsbuergermeister.pdf '''Dr. Emil Haas, Amtsbürgermeister von Altenkirchen 1950 bis 1971''']. März, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021i]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Landfrieden_und_Sicherheit.pdf '''Die Frage des Landfriedens und der Sicherheit auf den Verkehrswegen in den Mittelrheinlanden vom 13. bis 16. Jahrhundert''']. März, AKdia 2021.  ([[Blohm 2021j]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Der_Missbrauch_kirchlicher_Finanzierungsformen.pdf '''Der Mißbrauch kirchlicher Finanzierungformen und die Ablasspraxis als Kritikpunkte Luthers an der römisch-katholischen Kirche in den Mittelrheinlanden zwischen 1254 und 1517''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021k]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Die_Modernisierung_der_Kommunikation.pdf '''Die Modernisierung der Kommunikation und der kirchliche Zensuranspruch im Erzbistum Köln von 1450 bis 1554''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021l]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Hermann_von_Wied.pdf '''Hermann von Wied und die Ausbreitung der reformatorischen Lehren in den Mittelrheinlanden 1477 bis 1552''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021m]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard''': [https://akdia.altenkirchen.de/images/Funktionen_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus.pdf '''Zeit der Schuldlosen – Zeit der Schuldigen. Funktionen in der Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt Altenkirchen''']. März, AKdia 2021. ([[Blohm 2021n]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Ackermann, Rainer''': Die Problematik der Stillegung von Bahnlinien am Beispiel des Westerwaldes.- In: Beiheft zur Geographischen Rundschau 4, 1978, S.187 ff. ; auch In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1980, Altenkirchen 1979  S.89-97 ([[Blohm/Ackermann 1978]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Hanrath, Franz''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Landwirtschaft_vor_dem_1._Weltkrieg '''Die Landwirtschaft im Unterkreis Altenkirchen vor dem 1. Weltkrieg'''] . AKdia 2010 ([[Blohm 2010 b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Blohm, Eberhard / Kunz, Antonius''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Vertrieben_aus_Altenkirchen ''' Briefe der Familie Leopold Stern 1936 bis 1938 nach Palästina] . AKdia 2015. ([[Blohm 2015 a]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böttcher, F. W.''': Die Landwirthschaftlichen Vereine in den Königlich Preußischen Staaten. - Berlin 1848. ([[Böttcher 1848]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''' (Hg.): Acta imperii selecta. Urkunden deutscher Könige und Kaiser 928-1398.- Innsbruck 1870  ([[Böhmer 1870]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, VIII: Die Regesten des Kaiserreichs unter Kaiser Karl IV. 1346 - 1378, hrsg. und erg. von Alfons Huber.- Wien 1877  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta archiepiscoporum Maguntinensium. Regesten zur Geschichte der Mainzer Erzbischöfe von Bonifatius bis Heinrich II. 742? - 1160.- (Vol. 1) Will, Cornelius • Böhmer, Johann Friedrich [Ed.]. - Innsbruck 1877 ([[Böhmer 1877]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii V,1,[1]: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard 1198 - 1272 [1], neu hrsg. und erg. von Julius Ficker.- Wien 1881  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, V,2,[1]: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard 1198 - 1272 ; 2. Päpste und Reichssachen  [1, = Abth. 3], neu hrsg. und erg. von Julius Ficker und Eduard Winkelmann, Wien 1892  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, II,1: Die Regesten des Kaiserreichs unter den Herrschern aus dem Sächsischen Hause 919 - 973,   neu bearbeitet von Emil von Ottenthal.- Innsbruck 1893  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii XI: Die Urkunden Kaiser Sigmunds (1410-1437) verzeichnet von Wilhelm Altmann.- Innsbruck 1896-97 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii VI,1: Die Regesten des Kaiserreichs unter Rudolf, Adolf, Albrecht, Heinrich VII. 1273 - 1313 ; 1, neu hrsg. und erg. von Oswald Redlich.- Wien 1898 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii V,2,2: Die Regesten des Kaiserreichs unter Philipp, Otto IV., Friedrich II., Heinrich (VII.), Conrad IV., Heinrich Raspe, Wilhelm und Richard: 1198 - 1272 ; [Teil 2], Päpste und Reichssachen ; Bd. 2 = Abth. 5, neu hrsg. und erg. von Julius Ficker ..., Wien 1901 ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,2, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 2, Die Regesten des Kaiserreiches unter Otto II. 955 (973) - 983, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Hanns Leo Mikoletzky.- Wien 1950	([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: III,1,1, Salisches Haus: 1024 - 1125 ; 1, 1024 - 1056 ; 1, Die Regesten des Kaiserreiches unter Konrad II. 1024 - 1039, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Heinrich Appelt.- Wien  1951 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,3, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 3, Die Regesten des Kaiserreiches unter Otto III. 980 (983) - 1002, neubearb. von Mathilde Uhlirz.- Wien 1956  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: II,4, Sächsisches Haus: 919 - 1024 ; 4, Die Regesten des Kaiserreiches unter Heinrich II. 1002 - 1024, nach Johann Friedrich Böhmer neubearb. von Theodor Graff.- Wien 1971  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Heinrich VI. 1165 (1190) - 1197.- Böhmer, Johann Friedrich • Baaken, Gerhard [Ed.]. - Köln 1972 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 1. Lief.: 1152 (1122) - 1158.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand • Mayr, Hubert [Ed.]. - Wien 1980  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii, Bd.: 3,2,3,1, Salisches Haus: 1024 - 1125 ; Teil 2, 1056 - 1125 ; 3. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Heinrich IV.: 1056 (1050) - 1106 ; Lfg. 1, 1056 (1050) - 1065.- neubearb. von Tilman Struve.-  Wien  1984 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 2. Lief.: 1158-1168.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand • Mayr, Hubert [Ed.]. - Wien 1991  &lt;br /&gt;
([[RI]])   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta imperii XIV,2,2, Ausgewählte Regesten des Kaiserreiches unter Maximilian I., 1493 - 1519 ; Bd. 2 ; Teil 2, Österreich, Reich und Europa 1496 - 1498, bearb. von Hermann Wiesflecker.- Wien 1993  ([[RI]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 1. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Lothar III. und Konrad III. Tl. 1: Lothar III. 1125 (1075) - 1137.- Böhmer, Johann Friedrich • Petke, Wolfgang [Ed.]. - Köln 1994 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 3. Lief.: 1168-1180.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand [Ed.]. - Wien 2001  ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 1. Abt.: Die Regesten des Kaiserreiches unter Lothar III. und Konrad III. Tl. 2: Konrad III. 1138 (1093/94) - 1152.- Böhmer, Johann Friedrich • Niederkorn, Jan Paul • Hruza, Karel [Ed.]. - Köln 2008 ([[RI]])  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böhmer, J. F.''': Regesta Imperii IV. Lothar III. und ältere Staufer 1125-1197. 2. Abt.: Die Regesten des Kaiserreichs unter Friedrich I. 1152 (1122) - 1190. 4. Lief.: 1181-1190.- Böhmer, Johann Friedrich • Opll, Ferdinand [Ed.]. - Wien 2010 ([[RI]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Böttger, Heinrich''': Diöcesan- und Gaugrenzen Norddeutschlands zwischen Oder, Main, jenseit des Rheins, der Nord- und Ostsee,  von Ort zu Ort schreitend festgestellt, nebst einer Gau- und einer dieselbe begründenden Diöcesankarte.- Halle 1875  ([[Böttger 1875]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bohn, Thomas''': Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03-1285).- Köln 2002  ([[Bohn 2002]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bongardt, Adrianus Jacobus''': Reize door Duitschland's noordelijste helft en de nieuwe Franche Departementen, in den zomer von 1806. Tweede en laatste deel. Haarlem 1807. ([[Bongardt 1807]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Borck, Heinz-Günther''': Bemerkungen zur Schul- und Bildungspolitik Brandenburg-Preußens bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.- In: Liessem, Udo: Die Schulbauten von J.C. Lassaulx (1781-1848) im preußischen Regierungsbezirk Koblenz.- Koblenz 2008 (= Mittelrheinische Hefte 22) [[Borck 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bost, Bodo''': Ein Luxemburger Priester in der Verbannung in Horhausen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2022.- Altenkirchen 2021, S. 258-270  ([[Bost 2021]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brag, Klaus''': Ingelbacher Mühlen.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) und der angrenzenden Gemeinden 2014.- Altenkirchen 2013, S. 221-230  ([[Brag 2013]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brammer, Annegret''': Judenpolitik und Judengesetzgebung in Preußen 1812 bis 1847.- Berlin 1987&lt;br /&gt;
([[Brammer 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brand-Assecuranz-Ordnung''' für die Königl. Preußischen Regierungs-Bezirke von Coblenz und Trier und den Kreis Siegen.- Koblenz 1822  ([[Brand-Assekuranz-Ordnung 1822]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandenburg in Franken''' und der Fränkische Reichskreis. Die Sammlung Roland Grüber. - Osnabrück 2015 (= Künker Auktion 267). ([[Brandenburg in Franken 2015]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandt, Peter''' (Hrsg.): Preußen - Zur Sozialgeschichte eines Staates.- Hamburg 1981  ([[Brandt 1981]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Heinrich''': Geschichte der Reichs-Graffschaft Sayn-Altenkirchen.- Betzdorf 1888  ([[Braun 1888]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Heinrich''': Der Einzug der Markgräfin Friederike Karoline in Altenkirchen am 29. Juli 1760.- In: Westerwälder Schauinsland 1909, Nr. 8, S. 3-4  ([[Braun 1909]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braun, Karl''': Der Tod des General Marceau. Westerwälder Erinnerungen. In: Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte, Bd. 28 (N. F. 12) 1870, Nr. 69 (2. Folge)/Nr. 165, S. 306-316. (Auch abgedruckt in Karl Braun: Während des Krieges. Erzählungen, Skizzen und Studien. Leipzig 1871, S. 65-92). ([[Braun 1870]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bremen, E. von''': Die preußische Volksschule.- Stuttgart und Berlin 1905  ([[Bremen 1905]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Briefwechsel Sayn-Berg 1449-1490''' - HStA Wiesbaden 340/3525. ([[Briefwechsel Sayn-Berg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Quellen zur Geschichte von Rheinland-Pfalz während der französischen Besatzung. März 1945 bis August 1949.- Mainz 1985. ([[Brommer 1985]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Inventar des Archivs der Stadt Hachenburg. Bearb. v. Peter Brommer. Verlag der Landesarchivverwwaltung Rheinland-Pfalz. 1989. S. 1. ([[Brommer 1989]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': &amp;quot;Es ist nichts mehr zu regieren&amp;quot;. Zur Odyssee der Bezirksregierung Koblenz in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges.- In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 21,1995, S.541-566. ([[Brommer 1995]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brommer, Peter''': Die Ämter Altenkirchen, Freusburg und Friedewald der Grafschaft Sayn-Altenkirchen in den Jahren 1745/46. Edition und Kommentierung unbekannter Amtsbeschreibungen. - Altenkirchen 2016. ([[Brommer 2016]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bronnert, Uwe''': Das Altenkirchener Kreisnotgeld von 1923.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2002, Altenkirchen 2001, S.165-173  ([[Bronnert 2001]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bronnert, Uwe''': Notmünzen und Kleingeldgutscheine im Landkreis Altenkirchen.- In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2011, Altenkirchen 2010, S.146-150  ([[Bronnert 2010]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brouwer, Christoph/Masen, Jacob''': Antiquitatum et annalium Trevirensium libri XXV duobus tomis ..., Volume 2.- Lüttich 1670  ([[Brouwer/Masen 1670]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Büttner, Heinrich''': Die politische und kirchliche Erfassung von Siegerland und Westerwald im frühen Mittelalter.- In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte Bd. 5, 1955, S.24-48 ([[Büttner 1955]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bulletin Officiel''' de la delegation superieure de Rhenanie, Hesse-Nassau.- Bad Ems Nr. 1/1945 bis 6/1946  ([[Bulletin Officiel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesanzeiger-Verlag (Hrsg.):'''Bundesgesetzblatt''' online verfügbar unter www.bgbl.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949, 1950, 1951 I+II, 1952, 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958 I+II, 1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990 I+II, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 (bis Nr. 68)  ([[bgbl]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trennung in einen Teil I mit Veröffentlichungen zur inneren, in Teil II (ab 1951) zur äußeren Politik wird bei den Nachweisen zu den einzelnen Ereignissen hier in der Weise gehandhabt, dass nur Teil II ausdrücklich benannt wird. Ohne Zusatz ist von einer Veröffentlichung in Teil I auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bundeskanzleramt'''(Hg.): Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes.- Berlin 1867-1870 ([[Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung''' (Hrsg.): Es begann in Berlin. Bilder aus der deutschen Sozialgeschichte.- Bonn 1987  ([[BAS 1987]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bungeroth, Karl''': Die bäuerlichen Verhältnisse in der Bürgermeisterei Altenkirchen (Reg.-Bez. Koblenz).- In: Verein für Socialpolitik (Hg.): Bäuerliche Zustände in Deutschland.-Erster Band, Leipzig 1883, S. 177-186 ([[Bungeroth 1883]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Der Zehnte und seine Ablösung in der Gemeinde Idelberg.-In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1973, Altenkirchen 1972 S.142-145 ([[Burbach 1972]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Einwohner der Stadt Altenkirchen zwischen 1605 und 1628. AKdia (https://akdia.altenkirchen.de) 2008. [[Burbach - Einwohner der Stadt Altenkirchen zwischen 1605 und 1628]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Familiennamen und ihre Bedeutung in der Heimatforschung.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1974, Altenkirchen 1973 S.162-167  ([[Burbach 1973]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/Der_Hof_Aldendorf_zu_Altenkirchen Der '''Hof Aldendorf''' zu Altenkirchen]. AKdia 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': ...einzig in der Geschichte des Sayner Landes. Die Gräfin Louise Juliane von Sayn in den Kämpfen um die saynische Erbfolge. In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1999, Altenkirchen 1998, S. 235-240  ([[Burbach 1998]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Die erste saynische Landesordnung von 1465.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2000, Altenkirchen 1999, S.205-210 ([[Burbach 1999]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': Die Affäre Purgold - Eine saynische Kirchen- und Schulgeschichte, die nicht erscheinen sollte.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 2001, Altenkirchen 2000,  S.162-168  ([[Burbach 2000]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Burbach, Brigitte''': …so doch mein Vaterland. Menschen jüdischen Glaubens in Hamm an der Sieg.- Hamm 2007  ([[Burbach 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bürger, Gerhard''': Aus den Kämpfen um die Errichtung einer Apotheke in Altenkirchen im 18. Jahrhundert.- In: Heimatverein für den Kreis Altenkirchen (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Altenkirchen und der angrenzenden Gemeinden 1964,  Altenkirchen 1963 S.46-52 ([[Bürger 1963]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busch, Gabriel''': Hilgenroth / Marienthal zwei Wallfahrtsorte.- Siegburg 1982  ([[Busch 1982]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deß Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Johann Georgens/ Herzogs zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg/ Landgrafens in Thüringen ... In Vormundschafft Deß Durchlauchtigen Prinzens/ Herrn Johann Wilhelms/ Herzogs zu Sachsen/ Jülich/ Cleve und Berg ... Anordnung/ Eines allgemeinen '''Buß- Beth- und Fast-Tages'''/ Welcher/ wegen annahender großen Türcken- und anderer Gefahr ... auf den 27. lauffenden Monats Julii ... 1683 gehalten werden soll.- Jena 1683  ([[Buß- und Bettag 1683]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Butkens, Christophre''': Trophees tant sacres que prophanes de la duché de Brabant- Antwerpen 1641  ([[Butkens 1641]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==C==&lt;br /&gt;
'''Canzler, Friedrich Gottlob''': Fragmente oder Beyträge fuer Geschichte, Geographie, Statistik, Handlung, und deren Huelfswissenschaften. XII. Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Allgemeines Literaturarchiv für Geschichte, Geographie und Statistik, deren Nebenwissenschaften und Hülfsmittel, Landcharten u.s.w. für das Jahr 1791. 1. Band. Leipzig 1792, S. 80-85. ([[Canzler 1792]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cardauns, Hermann''': Rheinische Urkunden des X. - XII. Jahrhunderts.- In:  Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein Band 26-27, 1874, S. 332-371 ([[Cardauns 1874]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cardauns, Hermann''': Konrad von Hostaden. Erzbischof von Köln (1238-1261).- Köln 1880  ([[Cardauns 1880]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Carius, Hendrikje''': Recht durch Eigentum: Frauen vor dem Jenaer Hofgericht (1648-1806).- München 2012  ([[Carius 2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemnitz, Bogislaff Philip von''': Königlichen Schwedischen In Teutschland Geführten Kriegs Erster Theil [...]. Stettin 1648.  ([[Chemnitz 1648]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Unsern Ober- und Beamten ist zur Genüge bekandt, was vor gemeßen-gnädigsten Befehl und Verordnung Unsers in Gott ruhenden Herrn Vatters Gnaden wegen Verzäun- und Verlanderungen derer im disseitigen Wildbann gelegenen- besaamt- und angebauten Feldungen ... haben ergehen lassen ...-Onolzbach den 6. Jun. 1759  ([[Markgraf 1759]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Nachdeme Uns von Unserer Fürstlichen Obrist- Jäger- und Obrist-Forstmeisterey die mißliebigste Anzeige geschehen, welchergestalten das in Unserer Wald-Ordnung ... verbottene höchstschädliche Grasen in den jungen Schlägen ... .- 2 Seiten Onolzbach den 14. December 1761  ([[Markgraf 1761]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Es ist zwar allen Unsern Ober- und Aemtern in Unserm Fürstenthum und Landen aus der- in Ao. 1613. emanirten- und Ao. 1692. wiederum in Druck herausgegebenen- ... Wald-Ordnung ... zur Genüge bekandt, was wege des- der Armuth zum besten vergönstigten Klaubens des dürren Leß- oder Brockholzes in Unsern Waldungen an bestimmten Tagen ... verordnet worden ...- Onolzbach, den 26. Juli 1764  ([[Markgraf 1764]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Gleichwie seit dem Antritt Unserer Fürstlichen Regierung Wir jederzeit die Wohlfarth aller getreuen Landes-Einwohner zum Augenmerck gehabt, und deren Nahrungs-Beförderung auf alle Weise gewünschet haben ...- 8 Seiten, Onolzbach, den 25. Juny 1767  ([[Markgraf 1767]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf von Brandenburg''':  Nachdeme Se. Kayserl. Majestät ... veranlasset worden, gegen das- nach geendigtem letztern Krieg überhandgenommene Emigriren der teutschen Reichs-Unterthanen, und daher entstehende Entvölckerung ... nachstehende Verordnung ... zu erlassen ....- Onolzbach, den 29. August 1768  ([[Markgraf 1768]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Ob zwar das heurige Miß-Jahr Gelegenheit zum Mangel und Theuerung des Getraids Anlaß gegeben ; So hat jedoch die bisherige Erfahrung ... bewähret, daß sothane Theuerung nicht sowohl aus purem Mangel, sondern ... einer schädlichen Gewinnflucht, Aufkaufferey, Ausfuhr und heimlichen Verschleppung des vorräthigen Getraids herrühre ... .-  6 Seiten, Onolzbach, den 31. December 1770  ([[Markgraf 1770]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Da wir vor nöthig erachten, das wegen Mangel und Theuerung der Getraid-Früchte ... in Druck erlassene Ausschreiben wiederholter einzuschärfen, auch in einigen Puncten näher zu bestimmen und weiter auszuführen ... .- Onolzbach, den 4. Februarii 1771  ([[Markgraf 1771]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme eine leyder! nur allzubekannte Sache ist, daß der Nothstand und Mangel des Getraids in verwichenem Jahr fast durch ganz Teutschland allgemein, und dahero die Teuerung ... über Hand genommen ....- Onolzbach, den 31. Aug. 1771 ([[Markgraf 1771 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friedrich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Liebe Getreue, da Wir es bisher bey der schon etliche Jahre über, Unser Land und getreue Unterthanen bedrückenden Theurung und Mangel, an allen möglichen und thunlichen Mitteln nicht ermangeln lassen, ...- 15 Seiten, Onolzbach 22.2.1772  ([[Markgraf 1772]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Die Verschiedenheit, welche sich bey dem Zehnden von Feldstücken ... ereignet, hat zu allen Zeiten die Gelegenheit zu Zwistigkeiten, wegen des Anbaues von den Feld-Früchten, dargereichet ....- Onolzbach, den 3. Juni 1772  ([[Markgraf 1772 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Uns gereichet zu besonders gnädigen Wohlgefallen, daß unsere zu des Landes Besten abgezielte allgemeine Getraidt-Magazins-Anstalten bisher von unsern lieben getreuen Unterthanen meistentheils mit Dank und Gehorsam angesehen worden ...- Onolzbach, den 14. October 1776  ([[Markgraf 1776]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':... Unsere gesammte Diener, Beamte, Gerichte und Unterthanen haben sich ... zu erinnern, daß Wir in einem ... Ausschreiben ... des aus häufigen Ehescheidungen entstehenden gemein-verderblichen Nachtheils ... verordnet haben, daß widerspenstige Ehegatten ... mit ... Strafe ... zu einem vernünftigen Betragen ... angehalten werden ....- Onolzbach, den 6. Mai 1779 ([[Markgraf 1779]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Liebe Getreue! Wir haben zu Unserm Vergnügen wahrgenommen, daß verschiedene Unserer Ober- und Aemter, sich den wohlgemeinten Rath, welcher dem Landmann, wegen Anbau des Klees und dardurch zu Verbesserung der Viehzucht erlangten mehrern Futters ...- Onolzbach, den 7. Juli 1779  ([[Markgraf 1779 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme es dem Allerhoechsten ... gefallen, die weyland Durchlauchtigste Fuerstin und Frau, Frau Anna Sophia, verwittibte Herzogin zu Sachsen ... aus dieser Zeitlichkeit abzufordern. Als befehlen Wir allen Unsern Ober- und Beamten ... das Trauerlaeuten ...- Onolzbach, den 20. Dec. 1780  ([[Markgraf 1780]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Ob wohlen in denen Canonischen Rechten ... ausdrücklich vest gesetzet ist, daß keiner Person sich mit denjenigen oder derjeniger mit den sie sich ehebrecherisch vergangen, zu verehelichen jemals erlaubt seyn solle ...- Onolzbach, den 3. Juli 1782  ([[Markgraf 1782]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''':  ... Obschon in Unsern Landes-Gesetzen ... versehen ist, daß junge Leute ... ohne Rath ... ihrer Eltern ... kein Ehe-Verloebniß eingehen ...- Bayreuth, den 31 Mai 1785  ([[Markgraf 1785]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Markgraf zu Brandenburg''': ... Es ist nicht nur in denen- von Unseren Regierungs-Vorfahren ... ertheilten ... und wiederholten Wald-Ordnungen ... deutlich versehen, daß denen- in Unsern Fürstlichen Landen ... angesessenen, sowohlen dieß- als- Fremdenherrschaftlichen Unterthanen ... weder in denen ihrigen- noch in Unsern Herrschaftlichen Waldungen ... ohne bey Unsern Beamten ... zuvor beschehene Anzeige ... Hölzer auszureuten ....- Onolzbach, den 14. April 1788  ([[Markgraf 1788]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg''': ... Nachdeme Unsere Landesväterliche Vorsorge, besonders auch dahin sich erstrecket, daß die unserem gegenwärtigen Zeit-Alter angemessene Aufklärung und die Wohlfarth Unserer getreuen Dienere und Unterthanen ... durch Abstellung gewisser ... Mißbräuche ... befordert werden möge ...- Onolzbach, den 19. Januar 1789 ([[Markgraf 1789]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Friederich Carl Alexander, Markgraf zu Brandenburg''':  ... Die- einige Zeit her, mehr als gewöhnlich zu verspührende Getraidt-Ausfuhr aus unseren Fürstlichen ... Craises ..., dann die hiezu sichtbare Förderung verschaffende wucherlichen Aufkäuffere, erheischen zu Handhabung gemeiner Wohlfahrth ... gegenwärtige Unsere hiemit geschärffter erneuernde Landesväterliche Vorsorge ...- Onolzbach, den 12. Sept. 1789   ([[Markgraf 1789 a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Clarke, Christopher''': Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600-1947.- Bonn 2007  ([[Clarke 2007]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cohausen, August von''': Der römische Grenzwall in Deutschland. Militärische und technische Beschreibung desselben. Wiesbaden 1884. ([[Cohausen 1884]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unumbgängliche/ doch höchst-Nothwendigste '''Confoederation''': Oder Verbündnuß/ Gustavi Adolphi/ der Schweden ... Königs ... Mit denen Herren Grafen/ Ritterschafften/ Städten und Gemeinten/ inn der Wetterau unnd uff dem Westerwald : Jüngsthin inn Franckfort beschehen und auffgericht. [8 S.], o. O. 1632  ([[Confoederation 1632]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Colomb, Enno von''': Blücher in Briefen aus den Feldzügen 1813-1815. Stuttgart 1876. ([[Colomb 1876]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Corpus Iuris Saxonici'''.- Dresden 1673  ([[Corpus Iuris Saxonici 1673]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Johann Christoph''': Unterthäniges Gutachten, die Theilbarkeit der Bauerngüter betreffend. In: Archiv für den Menschen und Bürger in allen Verhältnissen, Vierter Band (1782), S. 452-465. ([[Cramer 1782a]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Johann Christoph''': Unterthäniges Gutachten, die Abschaffung der Brache und die Anbauung der künstlichen Futterkräuter betreffend. In: Archiv für den Menschen und Bürger in allen Verhältnissen, Vierter Band (1782), S. 466-472. ([[Cramer 1782b]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cramer, Ludwig Wilhelm''': Vollständige Beschreibung des Berg-, Hütten- und Hammerwesens in den sämtlichen Hochfürstlich Nassau-Usingischen Landen nebst einigen statistischen und geographischen Nachrichten. Ersten Bandes erste Abtheilung [...]. Frankfurt am Mayn 1805. ([[Cramer 1805]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cüppers, Heinz''' (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz.- Stuttgart 1990  ([[Cüppers 1990]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cylinder Archive, The''' - Website mit Aufnahmen von Edison-Phonographen - darunter die früheste Tonaufnahme Altenkirchener Bürger von 1890. www.cylinder.de. (Cylinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Bartolosch_2023&amp;diff=12006</id>
		<title>Bartolosch 2023</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=Bartolosch_2023&amp;diff=12006"/>
		<updated>2023-12-18T17:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: Die Seite wurde neu angelegt: „Bartolosch, Thomas A.: Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen in britischem (Mit-)Besitz von 1783 bis 1802. In: Siegerland, Bd. 100, H. 2, S. 154-161.  Literatur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bartolosch, Thomas A.: Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen in britischem (Mit-)Besitz von 1783 bis 1802. In: Siegerland, Bd. 100, H. 2, S. 154-161.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1781_-_1800&amp;diff=12005</id>
		<title>1781 - 1800</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1781_-_1800&amp;diff=12005"/>
		<updated>2023-12-18T17:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1783 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1781==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach zwei neue Silbermünzen geprägt in den Nennwerten zu 5 Kreuzer und 20 Kreuzer (1782-85, 1787 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.185-186, Nr. 115, 119)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Ordnung für Sonn- und Festtage. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.850-51.) ([[Hertel 1829]], S.180) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. März''' - Eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot des Einsatzes fremder Bauarbeiter wird erlassen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.851-52.) ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. April''' - Es ergeht die Anordnung, dass jeder junge Ehemann im Laufe der ersten Jahre seiner Niederlassung 30 Erlen und 50 Pappeln oder Weiden zu pflanzen hat.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.852.) ([[Neu 1956]], S.155)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung, dass übermäßiger Aufwand bei Hochzeiten, Taufen und Begräbnissen vermieden werden soll.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.855-56.) ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Dezember''' &lt;br /&gt;
:* Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot, das Neujahr mit Schüssen zu begrüßen. ([[Hertel 1829]], S.181) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es wird ein Verbot der Neujahrseinladung für Paten ausgesprochen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.856.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1782==&lt;br /&gt;
:* Franz Ludwig Cancrin(us) wird - evtl. im August - Fürstlich Brandenburgischer Kanzleidirektor in Altenkirchen. Schon 1783 folgt er, zwischenzeitlich in den Adelsstand erhoben, einem Ruf nach Russland, wo er Kaiserlich Russischer Kollegienrat in St. Petersburg wird. 1786-1793 hält er sich aus gesundheitlichen Gründen in Gießen auf, muss aber in dieser Zeit auch zumindest vorübergehend in Altenkirchen gelebt haben. In Altenkirchen schloss er ausweislich der Vorreden folgende Publikationen ab: 6. Mai 1783 ''Erste Gründe der Berg- und Salzwerkskunde. Neunter Theil. Erste Abtheilung. Frankfurt am Main 1784'', 14. März 1787 ''Geschichte und systematische Beschreibung der ... Bergwerke. Leipzig 1787'', 7. April 1787 ''Abhandlung von der Natur, und Einrichtung einer Bergbelehnung. In: Kleine technologische Werke. Erster Band. Giesen 1788''. Die umfangreiche Publikationstätigkeit Cancrins hat sich schon zu seinen Lebzeiten in einer beeindruckenden Werkliste niedergeschlagen ([[Homberger &amp;amp; Meusel 1796]], S. 541-544). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Christoph Cramer, Kammerkommissar in der Altenkirchener Kanzlei, veröffentlicht zwei Kameralgutachten ([[Cramer 1782a]], [[Cramer 1782b]]), die sich mit Fragen der Güterzersplitterung in Realerbteilungsgebieten, der Abschaffung der Brache und des Anbaues neuer Futterkräuter beschäftigen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird eine neue Silbermünze zu 1 Pfennig geprägt (1783 nachgeprägt) ([[Schön 2008a]], S. 191, Nr. A 175)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Als lutherischer Inspektor wird Johann Ferdinand Andreas Dörner, genannt Ziegler (* 19.1.1744 Ansbach) eingeführt, gleichzeitig [[Pfarrer]] in Altenkirchen. Er stirbt am 23.11 1807. ([[Sinemus 1933]], S.38-39) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Der Markgraf verbietet die Verheiratung von Ehebrechern. ([[Markgraf 1782]], S. 1-3)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Zum Rektor der Lateinschule (bis 1784) wird Johann Sebastian Horrer (* 3.8.1748 Petersaubach/Ansbach) ernannt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.68-70) vgl. auch [[Viehmeyer 1958]] (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September''' - Nach Protesten von Bürgern der Stadt seit 1779 verbietet der Markgraf für die Grafschaft die systematische Aufzeichnung aller wehrfähigen Männer, was die Grundlage von Aushebungen von Soldaten war. Damit wird das Recht von 1736 bestätigt, nur bei freiwilliger Meldung Soldaten zu werden. ([[Vierbuchen 1977]], S.174) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. Oktober''' - Es ergeht die Anordnung, dass jeder Handwerker seine Lehrzeit einzuhalten hat, dann vom Meister losgesprochen wird und die Wanderjahre machen muss.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.865-66.) ([[Neu 1956]], S.168) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21.Oktober''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass die männliche Ehefähigkeit nicht vor dem 25. Lebensjahr genehmigt wird. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.866.) ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1783==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird eine neue Silbermünze zu 1 Pfennig geprägt (1784-1791 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.191, Nr.176)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Verwaltung der Grafschaft ist zum [[Kanzleidirektorium]] mit mehreren Hofräten, Sekretären, Registratoren und Kanzlisten angewachsen. ([[Gensicke 1961]], S.372) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Johann Georg Friedrich Christoph Cramer ist Kanzleirat in Altenkirchen. ([[Haas 1975]], S.36) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Es ergeht eine Verordnung gegen die öffentliche Völlerei und Streitlust.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.866-67.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Es wird das Verbot des Ausnehmens von Vogelnestern ausgesprochen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.868.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. Juni''' - Es beginnt ein Verfahren der Abstimmung um den Zustand des Obertores, das sich bis August 1787 hinzieht. ([[Friedhoff 2021]], S.23-24)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juni''' - Der kinderlos gebliebene Markgraf Alexander schließt einen Staatsvertrag mit seinem Vetter König Georg III. von Großbritannien über die Grafschaft Sayn-Altenkirchen. Gegen Zahlung von 60.000 Reichsthalern wird Großbritannien der Mitbesitz eingeräumt sowie die Erbfolge geregelt. Der Markgraf behält sich die Hoheitsrechte auf die Grafschaft zu Lebzeiten vor. Die Angaben von [[Dahlhoff 1874]] hierzu sind ungenau. ([[Gensicke 1958]], S. 344 sowie [[Schuhmann 1992]], S. 279; [[Bartolosch 2023]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Es ergeht eine Anordnung zum Straßenbau für jeden Hof- und Gutsbesitzer.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.868-69.) (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Oktober''' -  Der britische Legationsrat Diedrich Heinrich Ompteda nimmt im Beisein des Gouverneurs von Pöllnitz im Schloss die Huldigung der Untertanen an das Haus Braunschweig-Lüneburg entgegen. Eine Besitzergreifung durch Großbritannien hat dann nicht stattgefunden. ([[Dahlhoff 1874]], S.41) (eb) - '''Korrektur''': Mit der in Altenkirchen stattfindenden Huldigung für den britischen König, entgegengenommen vom britischen Rat Ompteda, wird Großbritannien der Mitbesitz der Grafschaft Sayn-Altenkirchen gemäß dem Vertrag vom 23. Juni 1783 eingeräumt. Das aus demselben Vertrag resultierende Erbrecht hat Großbritannien 1791 nicht in Anspruch genommen. ([[Gensicke 1958]], S. 344; [[Schuhmann 1992]], S. 279) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. November''' - Es ergeht eine Sonn- und Feiertagsordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.870-71.)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Eine Tollwutverordnung wird erlassen.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Eine Schulordnung der Grafschaft Sayn-Altenkirchen trifft Regelungen für die Stadtschule Altenkirchen und die Kirchspielsschulen; u. a. sollen die Kinder die Schule vom 6.-14. Lebensjahr besuchen. ([[Jacobson 1844a]], S. 547-48) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. November''' - Es ergeht eine Anordnung, dass die Kinder der herrschaftlichen Beamten das zu gründende Gymnasium inferoris in Altenkirchen besuchen sollen.   (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1784==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird ein neuer Konventionstaler geprägt (1785 nachgeprägt). ([[Schön 2008a]], S.192, Nr.177)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der ''Altenkirchener Hammer'' wird gegründet; nähere Angaben bei [[Cramer 1805]] (S. 140-142, § 98). Gegenüber anderen abweichenden Datierungen (vgl. Angaben zu 1786) scheinen Cramers Angaben die zuverlässigeren zu sein. [[Bartolosch 1998]] und [[Bartolosch 2009]] (S.236-239) nimmt an, dass die Baumaßnahmen in mehreren Abschnitten realisiert wurden und daher der Zeitraum 1784-1786 als Gesamtbauzeit zu werten ist; dort auch Ansicht und Grundrisse der Anlage, gefertigt 1787 von F. A. Büsgen.(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es ergeht das Verbot der Anwerbung von Soldaten für die Niederlande. Eigene Untertanen werden angehalten, fremde Untertanen an die preußische Armee übergeben. ([[Rausch 1921]], S.145)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Der &amp;quot;pastor primarius&amp;quot; in Altenkirchen versieht die Aufgaben eines reformierten Inspektors  ([[Gensicke 1961]], S.8) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das 1. Heft von ''Mahlerische Reise am Niederrhein. Merkwürdigkeiten der Natur und Kunst aus den Gegenden des Niederrheins'' von Bernhard Constantin von [[Schönebeck 1785]] erscheint, das 2. Heft 1785, das 3. Heft 1789. ([[Schäfer 1979]], S. 90); Auszug aus Heft 2, S.54-59 auch abgedruckt bei ([[Troßbach 1991]], S. 425-429) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar'''- Das Gymnasium inferioris wird eröffnet. ([[Viehmeyer 1959.2]], S.34-38) (eb) - ''siehe aber auch '''8. Februar''' und '''23. Februar 1784'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Januar''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass Minderjärigen weder Geld noch Ware geborgt werden darf. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.873-74.) (eb) ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Februar''' - Das Rektorat (gegründet als Lateinschule [https://akdia.altenkirchen.de/index.php/1701_-_1720#1702 1702]) wird zu einem &amp;quot;Gymnasium inferioris&amp;quot; erweitert.  [[Viehmeyer 1959]], S. 50) (eb)  - ''siehe aber auch '''9. Januar''' und '''23. Februar 1784'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Februar''' - Markgraf Christian Friedrich Alexander zu Brandenburg-Onolzbach begründet das Gymnasium inferius. ([[Krämer 1992]], S. 155). (sts)  - ''siehe aber auch '''9. Januar''' und '''8. Februar 1784''''' - Ohne ein genaues Datum anzugeben, teilen zeitgenössische Quellen mit, das Gymnasium inferius habe 3 Klassen umfasst (Allgemeines Verzeichniß neuer Bücher mit kurzen Anmerkungen. Nebst einem gelehrten Anzeiger. Achten Bandes I. Stück, Leipzig 1784, S. 316) bzw. als Rektor sei Johann Sebastian Horrer bestellt (Archiv für die ausübende Erziehungskunst. Zwölfter Theil oder VI. Band zweyter Theil. Gießen und Marburg 1784, S. 298). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Februar''' - Die Erzbischöfliche Behörde erteilt auf sieben Jahre die Genehmigung, in einem Zimmer des Schlosses katholischen Gottesdienst zu zelebrieren. Die erste Messe seit der Reformation in Altenkirchen findet noch im selben Jahr statt. ([[Wirtz 1927]], S. 223)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Tabakrauchen in den Straßen und in der Nähe von Gebäuden ist verboten. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.874.) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - ''9. May ging durch Cölln eine Colonie von 70 Menschen, aus Altenkirchen im Anspachischen, nach America, wobey Kinder und schwangere Weiber sich befanden; ...'' (Journal von und für Deutschland 1784. Supplement zum ersten Jahrgange, S. 3). Ob diese Auswanderer tatsächlich alle aus der Stadt Altenkirchen aufbrachen oder ob sie vielleicht aus verschiedenen Orten der Grafschaft Sayn-Altenkirchen stammten, bleibt zu klären. Diese Ereignisse müssen jedenfalls die Verordnung gegen unerlaubte Auswanderung vom 1.10.1784 veranlasst haben. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Der Markgraf verbietet die Bestattung in Kirchenräumen. ([[Markgraf 1789]], S. 4)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Es beginnt eine mehrwöchige Diskussion um den Abbruch des Untertores, an das sich die Privilegierte Apotheke anlehnt, die schließlich im Juli abgelehnt wird. ([[Friedhoff 2021]], S. 21-22)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Es ergeht die Ansbachsche Verordnung gegen die unerlaubte Auswanderung, die den Verlust des Wiedereinreiseanspruchs und den Vermögenseinzug nach sich zieht. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.874-75.) Vgl.dazu den Eintrag vom 9. Mai. (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. November''' -  Eine Brandschaden-Versicherung wird zum 1. Januar 1785 eingeführt.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.875.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung, dass Metzgerhunde immer Maulkörbe tragen sollen. ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. November''' - Der erste katholische Gottesdienst in Altenkirchen seit der Einführung der Reformation wird in der Stadt abgehalten. Nachdem ein Versuch gescheitert war, durch Mitbenutzung der evangelischen Kirche den Katholiken einen Gottesdienstraum zur Verfügung zu stellen, stellte Gouverneur von Pöllnitz einen Raum im Schloß zur Verfügung, für den die erzbischöfliche Genehmigung erteilt wurde. ([[Wirtz 1927]], S.221-223)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. November''' - Die Ansbachsche Schulordnung wird erlassen. ([[Groh 1962]], S.78-79) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1785==&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' -  Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zur Beschränkung des Luxus unter herrschaftlichen Beamten. ([[Hertel 1829]], S.182) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Der Markgraf ordnet an, dass Verlobungen nur mit elterlicher Erlaubnis stattfinden dürfen.  ([[Markgraf 1785]], S.1-3)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' - Der  Administrationsrat bewilligt 2 Carolinen, um für den Scharfrichter Franz Koch ein gutes Schwert zu beschaffen. ([[Rausch 1921]], S.73) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Zum Rektor der Lateinschule (bis 1789) wird Henrich Wilhelm Christian Schmeisser (* 25.7.1758 Altenkirchen) ernannt. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7.-9. November''' - Von den aus den Niederlanden nach Deutschland zurückziehenden &amp;quot;Kriegsvölkern&amp;quot; sollen 3 Divisionen Kubergischer Husaren den Weg über den Westerwald wie folgt nehmen: 7.11. Ankunft in Weyerbusch, 8.11. Rasttag, 9.11. Weitermarsch auf Freilingen (Mannheimer Zeitung Num. CXXXIII, 5. Nov. 1785). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1786==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird als letzte neue Münze für Brandenburg-Ansbach eine Silbermünze zu 2 1/2 Kreuzer geprägt. ([[Schön 2008a]], S.192, Nr. 178)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen hat drei Markttage: Mittwoch nach Dreikönige, am ersten Montag im August und am Montag auf Simon Juda; diese Regelung besteht auch 1791. (Kurfürstlich-Trierischer Land-Kalender auf das Jahr 1786. Koblenz. [...]auf das Jahr Christi 1791. Koblenz) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Gründung des &amp;quot;Altenkirchener Hammers&amp;quot; durch Jakob Büsgen und J. H. Bender zur Stabeisenproduktion ([[Haas 1963]], S.30) ''Ergänzung'': Nach ([[Neu 1956]] (S.159) fand die Gründung bereits 1784 statt; auch bei [[Klein 1926]] (S. 88) auf 1784 datiert.(eb) - [[Eversmann 1804]] (S. 177-179) gibt das Werk als 1785 erbaut an, zunächst aus zwei Großfeuern unter einem Dach und einem Reckhammer bestehend, 1803 um einen zweiten Reckhammer erweitert. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Hochzeitsfeiern dürfen nur an einem Tag abgehalten werden. ([[Sinemus 1933]], S.241) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. August''' - Durch den Tod Friedrichs des Großen wird Friedrich Wilhelm II. preußischer König.  ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.387)   (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Dezember''' - Es ergeht ein Ansbachsches Verbot des Glücksspiels. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.877.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1787==&lt;br /&gt;
:* Nach einer Aufstellung zur Feuerversicherung zählen zur Stadt Altenkirchen 112 Haushaltungen, zu Dieperzen und Honneroth 5 Haushaltungen und zu Leuzbach und Bergenhausen 14 Haushaltungen. ([[Fabricius 1898]], S. 363) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Witwer oder Witwen dürfen nur heiraten, wenn vorher für die Kinder aus der vorigen Ehe ein Vermögensverzeichnis angelegt ist. ([[Sinemus 1933]], S.241) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die preußische Anwerbung von Soldaten wird zugelassen. ([[Rausch 1921]], S. 144) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - Nach einem Tagebucheintrag des Freiherrn vom Stein zum Altenstein beginnt mit dem Besuch der 37jährigen englischen Lady Craven in Triesdorf eine Liaison des 51jährigen Markgrafen, der bis zum 18.2.1791 noch verheiratet ist. ([[Störkel 1995]], S. 222 und S. 243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. August''' - Die Arbeiten am Obertor beginnen, die seit 1783 diskutiert wurden. ([[Friedhoff 2021]], S.24)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Es ergeht eine Ansbachsche Verordnung zum Verbot des Lotteriespiels. ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1788==&lt;br /&gt;
:* In der Marktstraße wird durch ein Brandtor ein Zugang zum Mühlengraben geschaffen. ([[Käppele 1983]], S.189) (eb) Das Tor befand sich am Hasselbachschen Hof und führte zum Quengelweiher. ([[Rausch 1921]], S.55) (bw) Der von ([[Käppele 1983]], S.85) als 12. Turm benannte Bürgerturm wurde durch einen Umbau als Gefängnisbau geplant, dessen Fertigstellung nicht belegt ist. ([[Friedhoff 2021]], S. 24-26)  (eb)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Hannover erscheint die &amp;quot;Statistische Beschreibung der Gr. Sayn-Altenkirchen&amp;quot; ([[Statistische Beschreibung 1788]]). Sie enthält u. a. eine kritische Beschreibung der Behördenorganisation (z. B.: &amp;quot;Die Canzley zu Altenkirchen aber ist in besonders schlechter Verfassung.&amp;quot;, S. 728). Gegen diese Einschätzungen wendet sich [[Cramer 1805]] (S. 2-6, Anm. 2). Auch [[Canzler 1792]] referiert die Statistische Beschreibung kritisch, ergänzt sie sogar. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. April''' - Der Markgraf erlässt ein Verbot, ohne Genehmigung Wald zu roden oder neu anzulegen. ([[Markgraf 1788]], S.1-10)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Juli''' - Es ergeht die Ansbachsche Trauer- und Begräbnis-Ordnung. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.878-79.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. September''' - Aus Altenkirchen wird die Feuerspritze zum Großbrand im 3 Stunden entfernten Wissen gebracht; deren Einsatz schreibt man es zu, dass noch acht Häuser gerettet werden können (Augspurgische Ordinari Postzeitung Nr. 248, 15. Okt. 1788). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1789==&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' -Der Markgraf erlässt eine Trauerordnung, mit der Beschränkungen beim Aufwand für Trauerkleidung und Trauerfeiern ausgesprochen werden. ([[Markgraf 1789]], S. 1-8)  (eb)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:'''30. April''' - Rektor der Lateinschule (bis 1794) wird Johann Gustav Karl Ebhardt (* 23.7.1753 Bendorf) [[Pfarrer]] (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juli''' - Es wird ein Verbot der Abgabe von Getränken in Gastwirtschaften auf Pump ausgesprochen. (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.880.) ([[Hertel 1829]], S.183) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. September''' - Der Markgraf wiederholt die schon 1771 ausgesprochenen Beschränkungen des Getreidehandels wegen der zu beobachtenden Wirkungen auf die Preise. ([[Markgraf 1789 a]], S. 1-4) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Der Niederrheinisch-Westfälische Reichskreis veröffentlicht eine Drohung an die Untertanen,  ''von aller Gewalt, Bewaffnung, Zusammenlaufen und ruhestörenden Unternehmungen abzustehen'', die als ein Übergreifen der revolutionären Ereignisse aus Frankreich zu deuten sind. ([[Lukis 1996]], S.11)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1790==&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' -  Die Anstellung Hardenbergs als Minister und Geheimer Rat in Ansbach-Bayreuth wird vom Markgrafen genehmigt ([[Stamm-Kuhlmann 2000]], S.204) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Oktober''' -  Hardenberg tritt seinen Dienst in Ansbach an. ([[Stamm-Kuhlmann 2000]], S.205-208) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1791==&lt;br /&gt;
:* Neben dem Schloss zählen 122 Häuser zur Stadt Altenkirchen. &amp;quot;Das Städtchen ist nach alter Art gebaut.&amp;quot;  Es folgen nähere Angaben zur Behördenorganisation. ([[Canzler 1792]]) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Januar''' - In einem Geheimvertrag zwischen König Friedrich Wilhelm II. von Preußen und Markgraf Karl Alexander, in dessen Verhandlungen Lady Craven, nicht jedoch Hardenberg einbezogen wird, wird die Abdankung des Markgrafen und damit die vorzeitige Einverleibung der Markgraftschaften Ansbach-Bayreuth in Preußen vorbereitet. ([[Thielen 1967]], S.61)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Februar''' - Durch den Tod der Markgräfin wird der Markgraf frei für eine legitime Beziehung zu Lady Craven.  ([[Störkel 1995]], S.243)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juni''' - Karl Alexander betraut Hardenberg für die Zeit seiner Abwesenheit mit der Regierung der Markgraftschaften.  (Text abgedruckt bei [[Scotti 1836]], S.881.) ([[Thielen 1967]], S.62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Oktober''' - Der Tod von Lord Craven gibt auch Lady Craven für eine legitime Beziehung zum Markgrafen frei. ([[Störkel 1995]], S. 257)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Oktober''' - Nach Erhalt der Nachricht vom Tod Lord Cravens heiratet der Markgraf in Lissabon Lady Craven, die damit zur letzten Gräfin  von Altenkirchen wird. ([[Störkel 1995]], S. 257) Vgl. auch [[Seelbach, K. 2001]], S.310-313.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Dezember''' - Karl Alexander erhält in Bordeaux die Papiere zugestellt, nach deren Unterschrift er endgültig zu Gunsten Preußens auf die Markgrafschaften gegen eine Jahresrente von 300 000 Gulden, dabei 33 570 Gulden von Sayn-Altenkirchen verzichtet. Dieses wird auf seine Lebenszeit unter preußische Verwaltung gestellt. ([[Störkel 1995]], S.257)  Die Unterzeichnung hat tatsächlich wohl erst am 28.1.1792 in Bristol stattgefunden . ([[Störkel 1995]], S. 269, Anmerkung 45) ([[Landesherrschaft]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1792==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach werden für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen drei Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Pfennig (bis 1796 jährlich nachgeprägt), 1 Kreuzer (1793-94 nachgeprägt), 2/3 Taler (1794 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 149-50, 152)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die regelmäßige Postverbindung von Frankfurt nach Köln geht zweimal am Tag von Wahlrod kommend über Gieleroth nach Weyerbusch. Altenkirchen wird nicht angefahren. ([[Neues genealogisches Reichs- und Staats-Handbuch.- 1792]], S.53 der Zusätze)  (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt letztmalig der Aufbau des Hochgerichts am Galgenberg in Helmenzen. ([[Hanke 1988]], S.40) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Januar''' - Preußen ergreift Besitz in Sayn-Altenkirchen. ([[Gensicke 1958]], S. 344) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Januar''' - Hardenberg legt einen Rechenschaftsbericht über seine Verwaltung in Ansbach-Bayreuth in zwei Denkschriften vor. (Die erste abgedruckt bei Hans [[Haussherr 1963]], S.225-240; die zweite bei Leopold von Ranke Bd.I,1877,S.125-) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Januar''' - Hardenberg wird zum preußischen Kabinettsminister ernannt, mit allen fränkischen Geschäften unter der Leitung des Kabinettsministeriums betraut. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Januar''' - Hardenberg trifft in Franken ein und vollzieht die Besitzergreifung für Preußen ([[Thielen 1967]],S.63) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Der preußische König lässt Hardenberg die Huldigung der fürstlichen Beamten vornehmen. ([[Barth 1795]], S. 338) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Januar''' - Es werden Pressebeschränkungen eingeführt. ([[Meyer 1904]], S.27 – dort auch Wortlaut der Verfügung) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Februar''' - Es ergeht die Rechnungsinstruktion. (R. 44 C.Fin.Dep.168 vgl. [[Hartung 1906]], S.172-173) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. April''' - Mit der Kriegserklärung Frankreichs an Österreich beginnt der 1. Koalitionskrieg ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.494)    (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Juli'''  - Eine Verordnung zum Umtausch von rheinischen Gulden, preußischer Kurantmark und französischen Laubtalern wird erlassen. ([[Hartung 1906]],  S.202-203) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. November''' - Wildpretabtragsgelder werden eingeführt. (Immediatbericht Hardenberg R. 96, 254 A.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1793==&lt;br /&gt;
:* Die Rektorenstelle der Lateinschule verwaltet der Prorektor Johann Friedrich Wilhelm Ebhardt (* 5.6.1770 Gebhardshain) bis zu seinem Tod am 14.2.1796. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.71) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Mai''' - Der Geschäftsgang für das Ministerium  in Ansbach-Bayreuth wird geregelt. (Erlaß Hardenbergs 3.5.1793 (R.44 C. Best.Dep.57) zitiert nach [[Hartung 1906]], S.67). Es kommt damit zum Bruch mit dem Kollegialprinzip. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1794==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Schwabach wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu 3 Kreuzer (bis 1797 jährlich nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 151) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* der Die Verpflichtung, den königlichen Truppen Wohnung und Verpflegung zu gewähren, wird aufgehoben. Stattdessen werden „Servis- und Fouragegeldern“ erhoben. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Verbot der Anwerbung von Soldaten in niederländische Dienste wird wiederholt, die Anwerbung für die preußische Armee ausdrücklich erlaubt. ([[Rausch 1921]], S. 145) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen findet die zwölfköpfige französische Emigrantenfamilie des Fontaines de Preux Aufnahme im Hause von Lukas Neuhoff. ([[Wirtz 1927]], S.226)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. August''' - Der Kaiserlich-österreichische Kriegskommissar in Altenkirchen lässt im Schloss ein Kriegslazarett (bis 1797) einrichten ([[Rausch 1921]], S.196) (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Winter''' - Der Rhein bildet die Grenze zwischen den französischen Revolutionsarmeen und der österreichischen Niederrheinarmee ([[Kirch 1931]], S.5) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. und 4. November''' - Kaiserliche Regimenter marschieren durch Birnbach und Altenkirchen in ihre Winterquartiere. ([[Redlich 1895]], S. 118) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. November''' - Das Fränkische Departement Hardenbergs wird dem König direkt unterstellt. ([[Thielen 1967]], S.71) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. bis 27. November''' - Kaiserliche Regimenter marschieren durch Birnbach und Altenkirchen in ihre Winterquartiere. ([[Redlich 1895]] S. 120) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1795==&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - Die Unterzeichnung des Friedens von Basel erfolgt. ([[Pflugk-Harttung 1908]], S.503) (eb) - Eine am selben Tag abgeschlossene und unterzeichnete &amp;quot;Besondere Konvention zwischen Frankreich und dem Könige von Preußen wegen einer NeutralitätsLinie&amp;quot; bezieht ausdrücklich die gesamte Grafschaft Sayn-Altenkirchen ein, obwohl deren Territorium zum Teil außerhalb der Neutralitätslinie liegt, die im Wesentlichen durch Orte entlang der großen Heerstraßen bezeichnet ist. Das Abkommen sichert ohnehin den Truppen der Republik Frankreich, Österreichs und Reichstruppen freie Passage auf der Hohen Straße zu. Der Inhalt des Abkommens wird am 17. Mai 1795 publik, vgl. Schwäbischer Merkur Nro. 78, 17. Mai 1795. Das Separatabkommen und daraus resultierende Erklärungen Preußens werden auch andernorts schon im Mai 1795 publiziert, vgl. Politisches Journal nebst Anzeige von gelehrten und andern Sachen, Jahrgang 1795, Erster Band, Fünftes Stück, Mai 1795, S. 455-464. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. April''' - Alexander von Humboldt wird Oberbergrat in Ansbach-Bayreuth (Imm. Ber. Hardenb.21.4.1795 (R. 96, 254 A)) Vgl. auch ([[Langenbach 2002]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Es wird ein geheimes Zusatzabkommen zum Baseler Frieden geschlosen. Eine Demarkationslinie zwischen Duisburg, Altenkirchen, Limburg und  Darmstadt neutralisiert die Gebiete östlich des Rheins. (Dankadresse der Bewohner des Amtes Friedewald  an Hardenberg – Antwort von Hardenberg abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.202-203.) Diese Gebiete sollten so vor dem französischen Zugriff geschützt werden, womit Sayn-Altenkirchen einbezogen war, allerdings  wurden Durchmarschrechte auf den Hauptwegen gewährt. ([[Thielen 1967]], S.75 – vgl. Art.1,4 und 5 bei Helmut Rönnefarth: Konferenzen und Verträge.- Teil II, 3.Band, 2.Auflage Würzburg 1958, S.213-214) (eb) '''Zu prüfen''': In verschiedenen gedruckten Karten mit Darstellung der Neutralitätslinie wird der 17. Mai 1795 als Datum des Abkommens angegeben. Möglicherweise ist dabei das Datum des Bekanntwerdens der Vereinbarung als Datum des Abschlusses angenommen worden; vgl. Eintrag zum 5. April 1795. Möglicherweise geht das Datum auch auf die Neutralitätserklärung zurück, die der Westfälische Kreis, Ober- und Niedersachsen, Franken, die Oberpfalz, Hesse-Kassel und Hessen-Darmstadt am 17. Mai 1795 abgaben, dabei aber eine von der französisch-preußischen abweichende Neutralitätslinie festlegten. Dass Preußen einbezogene Gebiete vor französischem Zugriff schützen wollte, ist gewiss eine verklärende Darstellung zu den Motiven. Preußen stellte sich außerhalb des Reichsverbandes.(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juni''' – Es ergeht die Rechnungsinstruktion.  (R. 44 C. Fin.Dep.231; [[Hartung 1906]], S.177) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Ein Organisationspatent für Ansbach-Bayreuth wird erlassen.([[Thielen 1967]], S.78; gedruckt in: Novum Corpus Prussico-Brandenburgensium IX, 2565). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Juli''' - Es ergeht eine Kabinettsordre als Bestätigung dieses Patents. ([[Haussherr 1963]], S.190) (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' Der französische General Kleber ([[Kirch 1931]], S.6) überschreitet (1. franz.Vormarsch) bei Düsseldorf  den Rhein. (eb) - Eine gut lesbare übersichtliche Darstellung zu den Truppendurchzügen im Westerwald in den Jahren 1795-1797 findet sich bei [[Menneking 1996]]. Vgl. auch [[Bassier 2016]], der zudem nachdrücklich auf die fatalen Auswirkungen des neuen Versorgungswesens verweist, das die Armeen praktizieren. Der von allen Konfliktparteien vorgenommene Wechsel vom Magazinwesen zum Requirierungssystem belastete die Bewohner des Westerwaldes über alle Maßen. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. September'''&lt;br /&gt;
:* General Kleber wirft die Österreicher am Kaesberg bei Uckerath zurück. ([[Zimmermann 1933]], S.30-62) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. September''': Nachdem der französische General Jourdan bei Neuwied den Rhein überschritten hat, stößt die frz. Kavallerie bis Dierdorf vor. Vom 18. September bis zum 17. Oktober belagern die frz. Truppen die Festung Ehrenbreitstein ([[Bassier 2016]], S. 125). (ak) Jourdan durchquert den Westerwald und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''20. September''' - erzwingt den Lahnübergang bei Diez. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Oktober''' - 1. franz.Rückzug Jourdans durch den Westerwald. (Eine Übersicht über das in einigen Dörfern im September und Oktober im Kriegsjahr 1795 abhanden gekommene Vieh bei ([[Sommerfeld o.D.]], S.62.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Ein in Kirn geschlossener Waffenstillstandsvertrag zwischen Österreichern und Franzosen gilt für fünf Monate. ([[Kirch 1931]], S.7; [[Bassier 2016]], S. 125) (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1796==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen  eine Silbermünze im  Nennwert zu 1 Pfennig (1797 nachgeprägt).  ([[Schön 2008a]], S. 220, Brandenburg-Bayreuth Nr. 153)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Das preußische Allgemeine Landrecht nebst der Gerichtsordnung wird in Preußen eingeführt. (In Ansbach-Bayreuth wurde es offenbar parallel vorbereitet; ([[Hartung 1906]], S.103) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''März''' - Johann Jakob Albrecht tritt seine Stelle als Rektor der Lateinschule (bis 1808) an. [[Pfarrer]] ([[Sinemus 1933]], S.39) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. März''' - Das Kantonreglement wird eingeführt. (In Ansbach-Bayreuth wurde es offenbar parallel vorbereitet. ([[Hartung 1906]], S.103) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Mai''' - Österreich kündigt den Waffenstillstand auf. ([[Rausch 1921]], S.197)(eb). Nach [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S. 23) beziehen die Österreicher und Franzosen ihre Schlachtpositionen am 30. und 31. Mai. Zwischen Altenkirchen, Hachenburg und Dierdorf stehen 7187 österreichische Infanteristen und 2318 Reiter. ([[Erzherzog Carl 1813]], Band II, S. 26) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Mai''' - Kleber wirft von Düsseldorf kommend (2. franz. Vormarsch) die Österreicher in den Westerwald zurück. ([[Kirch 1931]], S.8); vgl. auch [[Rausch 1921]], S.198) Nach [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S.51) erfolgte der kaiserliche Rückzug auf Altenkirchen befehlsgemäß. (eb) - '''Ergänzung''': Aufruf von General Kleber an die Bewohner der rechten Rheinseite ([[Hansen]], S. 799) (sts); Klebers Aufruf findet sich abgedruckt in der Augsburgischen Ordinären Zeitung Nr. 145 vom 18. Juni 1796, S. 584f. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. Juni''' - Die Schlacht bei Altenkirchen (Haas, Emil: Der Westerwald als militärisches Operationsgebiet.- In: [[Kirch 1931]],S.17-23) endet mit Sieg der Franzosen. (Eintrag im Kirchenbuch der evangelischen Kirchengemeinde – abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.202), der  später auch auf dem Arc de Triomphe in Paris festgehalten  wurde. (vgl. auch  [[Fritzsche 1999]], S.216-218, darin zitiert aus Johann Breusing: Rechnung über Einnahme und Ausgab Geld des Kirchspiel Altenkirchen vom 1. Juni 1796 bis Ultimo may 1797 im Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen). Eine frühe Darstellung der militärischen Operationen findet sich bei [[Maier 1809]], S. 70-71. Eine Darstellung aus kaiserlicher Sicht findet sich bei [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II, S.58-61). Eine ausführliche Darstellung der Schlacht auch im Stadtgebiet bei [[Neu 1956]], (S.105-107), sowie bei [[Bleibtreu 1834]], S. 324-330, in jüngerer Zeit bei [[Schneider 2011]] S. 187-189.  Zu Truppenstärken und Verlusten sowie zu den Folgen der Schlacht Angaben bei [[Bassier 2016]], S. 126-127. (eb) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Die bis an die Lahn vorgerückten französischen Truppen werden von den Österreichern wieder durch den Westerwald zurückgedrängt. ([[Kirch 1931]], S.9; [[Bassier 2016]], S. 128) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juni''' - Der österreichische General Kray findet mit seiner Vorhut von 18 000 Mann Altenkirchen von den Franzosen verlassen vor. ([[Jomini 1841]], S.383)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juni''' - Es kommt zum Gefecht bei Kircheib und Uckerath. (Haas, Emil In: [[Kirch 1931]],S.24-31; [[Bassier 2016]], S. 128). Die Franzosen ziehen sich über die Sieg zurück. (2. franz. Rückzug) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Juni''' - Eine erneute französische Offensive von Düsseldorf und Neuwied aus drängt die Österreicher wieder südlich über die Lahn zurück. (3. franz. Vormarsch) Eine Darstellung der Abläufe findet sich bei [[Erzherzog Carl 1813]] (Band II., S. 193-201). (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. Juli''' - Die französischen Truppen erreichen wieder Altenkirchen. ([[Erzherzog Carl 1813]], Bd. II, S.197)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Juli''' - Ein Ausfuhrverbot von Holz und Kohlen in Nassau-Oranische Gebiete wird eingeführt. ([[Hertel 1829]], S.179) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. August''' - Die Berliner Verträge ([[Steffens 1953]]) mit Frankreich revidieren gegen den Willen Hardenbergs den Baseler Vertrag: die Demarkationslinie wird weit vom Rhein zurückgezogen; Sayn-Altenkirchen liegt jetzt  außerhalb dieser von Hardenberg gedachten Schutzzone. ([[Haussherr 1963]], S.188 und [[Thielen 1967]], S.91)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. September''' - Der Sieg der Österreicher bei Würzburg zwingt die Franzosen zum Rückzug über den Rhein. ([[Haussherr 1963]], S.206)   (eb)         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. September''' - &amp;quot;2 Bat. u. 1 Escad.&amp;quot; werden zur Sicherung Altenkirchens nach Altenkirchen verlegt ([[Sayn 1992]], S. 146). (sts) Die Abläufe aus kaiserlicher Sicht stellt [[Erzherzog Carl 1813]] (Band III, S.205-207) dar. (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. September''' - Beim Rückzug der Franzosen hinter den Rhein kommt es bei Höchstenbach zum Gefecht (Haas, Emil In: [[Kirch 1931]], S.32-38), bei dem General Francois Severin Marceau tödlich verwundet wird. (3. franz. Rückzug) (eb) - '''Ergänzung''': Laut [[Sayn 1992]] (S. 146) wurde Marceau morgens gegen 11 Uhr verwundet. Gegen 16 Uhr wird er zum preußischen Gouverneur in Altenkirchen gebracht; gegen 19 Uhr fand eine erste Untersuchung statt. (sts) Die vorstehende zeitliche Einordnung der Vorgänge findet keine Bestätigung in den Erinnerungen des behandelnden Arztes Meyer (s. u.). (ak) (Abdruck von Übersetzungen des letzten Briefes von Marceau vom 18.9. und eines Berichts seines Adjutanten vom 21.9. aus den Archives historiques, Ministere de Guerre) (eb) - Sowohl zu den Ereignissen vom 17.-19. September 1796 als auch zur Errichtung des Denkmals 1797 nahe Höchstenbach kenntnisreiche Nachträge in einem Artikel der Kölnischen Zeitung Nr. 264, 21.09.1838. Kreis-Chirurg Meyer teilte seine Erinnerungen an die Behandlung Marceaus einem Freund mit, der sie in der Kölnischen Zeitung Nro. 280, 07.10.1838, veröffentlichte. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Der auf den Tod verwundete General Marceau stirbt im Gouvernementsgebäude, nicht im österreichischen Lazarett, das in den Schlossgebäuden betrieben wird. Für die frühe Rezeption der Ereignisse um Marceaus Tod ist die vom Publizisten und Reichstagsabgeordneten Karl Braun gelieferte Darstellung immer noch lesenswert (vgl. [[Braun 1870]]). Die Augsburgische Ordinäre Zeitung Nr. 236 vom 7. Okt. 1796 vermeldet, gestützt auf Nachrichten aus Wien vom 29. September 1796, Marceaus Tod eher beiläufig. (ak) - In den Schlossgebäuden ist das Lazarett der Österreicher mit bis zu 714 Verwundeten, 52 Offizieren, 42 Feldscheren [= Wundärzten] und 100 Soldaten belegt ([[Sayn 1992]], S. 145). (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Nach der Ausdehnung der Steuerpflicht auf alle Untertanen wird die Verpflichtung neu geordnet, für die Soldaten Unterkunft und Verpflegung aufzubringen (Servis- und Fourage-Reglement). ([[Hartung 1906]], S.167)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1797==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm II. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu  6 Kreuzer  geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 210, Brandenburg-Bayreuth Nr. 154)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Addreß-Buch für die Königlich-Preußischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth 1798  verzeichnet die Mitglieder der Regierung der Reichs-Grafschaft Sayn-Altenkirchen in Ansbach und das Personal in Altenkirchen. [[Hochfürstlich Brandenburg-Saynisches Administrations-Raths-Collegium]] ([[Adreßbuch Ansbach-Bayreuth]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. April''' -  Es ergeht die Instruktion für die Kreisdirektorien und Ämter. (Instruktion vom 12.4.1797 (R.44 C. Best.Dep.713a). Vgl. auch [[Hartung 1906]], S.92)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Es ergeht ein Stempelgesetz, durch das offizielle Dokumente mit einer Steuer belegt werden. ([[Hartung 1906]], S. 194) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - (4. franz. Vormarsch) Während die Österreicher noch auf Verhandlungen setzen, rücken frz. Truppen erneut Richtung Westerwald vor, stehen schon in der Nacht zum 17. April in Hennef und setzen am Morgen des 18. April bei Neuwied auf die rechte Rheinseite über. Gefechte bei Dierdorf (18. April) und bei Kirburg (19. April). Allein um Altenkirchen stehen die Österreicher mit 5.335 Soldaten, müssen sich aber vollständig aus dem Westerwald zurückziehen. Der linke Flügel der frz. Streitkräfte unter General Championnet rückt mit mind. 16.000 Soldaten über Altenkirchen vor ([[Bassier 2016]], S. 133-147; [[Maier 1809]], S. 422-424). Die militärischen Operationen im April 1797 sind bislang unzureichend eingeordnet (Haas, Emil: In: [[Kirch 1931]],S.38-43)  oder in falsche Zusammenhänge gestellt worden (angeblicher Aufruf von General Kleber an die Bewohner der rechten Rheinseite – abgedruckt bei [[Rausch 1921]], S.201; dazu Richtigstellung bei [[Rudersdorf 1998]], S. 231, Anm. 8), [[Hansen]], S. 799). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. April''' - Der Friede von Leoben bringt ein Ende der Kampfhandlungen am Rhein. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.20-21)(eb). General Hoche kündigt am 13. April jedoch trotz laufender Friedensverhandlungen den im Dezember des Vorjahres vereinbarten Frieden auf. Die Kampfhandlungen im Westerwald reichen mindestens bis zum 19. April (Gefecht bei Kirburg), der Vertrag von Leoben hat hier seine Wirkung noch nicht entfaltet ([[Bassier 2016]], S. 133-147).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Mai''' - Die Organisation der Ämter wird festgelegt. (Instruktion vom 12.5.1797 (R.44 C Best.Dep.872). [[Hartung 1906]], S.96) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - Das Ressortreglement für die Verwaltung wird erlassen.  ((R. 89, 126 A.) [[Hartung 1906]], S.104) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Juni''' - Hardenberg legt seinen Generalbericht über die fränkische Verwaltung vor.(Ende der 1.Phase seiner Tätigkeit in Ansbach-Bayreuth; abgedruckt bei [[Meyer 1904]], S.25-159.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Juni''' -  Untergerichte werden eingerichtet.  (Abgedruckt bei [[Meyer 1904]], S.25-159.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Juni''' - Mit einem allgemeinen Sportelreglement werden die Gebühren für Staatstätigkeit von den Beamtengehältern getrennt. ([[Hartung 1906]], S. 109) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* '''Sommer''' - Hardenberg wird als Amtssitz Berlin angewiesen ([[Meyer 1904]], S.33) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17./18. Oktober''' - Der Friede von Campo Formio bestätigt den Rückzug Österreichs aus dem Reich. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.22) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Es wird ein Servis- und Einquartierungsreglement für alle Untertanen erlassen. (Hartung 1906), S. 167 ) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. November''' - Durch den Tod Friedrich Wilhelms II. wird Friedrich Wilhelm III. preußischer König. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.24) (eb)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' -  Der Rastatter Friedenskongresses beginnt. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.23-25) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1798==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth werden für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen drei Silbermünzen in den Nennwerten zu 1 Kreuzer (1799-1800 nachgeprägt), 3 Kreuzer (1799-1802 nachgeprägt) und 6 Kreuzer (1799-1802 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 210, Brandenburg-Bayreuth Nr. 156-158) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Es erfolgt die Verleihung der Grubenrechte der Grube Petersbach in Altenkirchen auf Kupfer, Blei und Eisen ([[Fuchs 1961]], S.123) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Januar''' - Frankreich erhebt die Forderung nach Einverständnis mit einer Rheingrenze des Reiches gegen Frankreich. ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.23) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9.März''' - Im Verlauf des Rastatter Kongresses werden von einer Reichsdeputation die linksrheinischen deutschen Besitzungen an Frankreich abgetreten.  ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.24) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. März''' - Es ergeht eine Übersicht über den Gesamtaufwand an Besoldungen. (Bericht 27.3.1798 (R.89, 126 A.) [[Hartung 1906]], S.126) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''April''' - Die Reichsdeputation verhandelt über den Ausgleich für den Verlust linksrheinischer Besitzungen durch Übernahme geistlicher Territorien (Säkularisation) ([[Gebhardt 1960]], Band III, S.24) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. April''' - Hardenberg legt seinen Rechenschaftsbericht  über seine Tätigkeit in Ansbach-Bayreuth vor. (Er ist abgedruckt bei [[Hartung 1906]], S.128-132.) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. August''' - Hardenberg muss seinen Dienstsitz nach Berlin verlegen. ([[Haller 1987]], S.76) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. September''' - An den in Altenkirchen verstorbenen französischen General Marceau erinnert ein Denkmal, das zunächst auf dem Petersberg, 1817 nach Koblenz-Lützel versetzt wurde. An die Rolle Altenkirchens wird an zwei Stellen erinnert. ([[Menneking 1995]], S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''10. Dezember''' - Das Fränkische Departement wird in das Berliner Generaldirektorium eingegliedert. ([[Thielen 1967]], S.104) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Dezember''' - In einer Aufstellung der Ansbacher Regierung wird Andre Thierry aus Chalons als französischer Emigrant genannt, der in der Stadt Französischunterricht erteilt. ([[Ebach 1964]], S.45) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1799==&lt;br /&gt;
:* In der Münzstätte Bayreuth wird für den neuen Landesherrn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eine Silbermünze im  Nennwert zu 1 Pfennig (1801 nachgeprägt) geprägt. ([[Schön 2008a]], S. 209, Brandenburg-Bayreuth Nr. 155)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. März''' -  Der 2. Koalitionskrieg bricht aus. ([[Gebhardt 1960]], Bd.III, S.25-26) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. März''' -  Hardenberg legt seine Denkschrift über das Finanzwesen der Markgrafschaften vor. ([[Haussherr 1963]], S.240-255) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. April''' - Es ergeht die Anordnung Hardenbergs zur Geschäftsverteilung im Fränkischen Departement. ([[Thielen 1967]], S.104-105 (R. 44 C.Best. Dep.127)) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. November''' - Justizrat Hertel weist eine Beschwerde des Stadtbürgermeisters Siegmund Pauly und der sieben Schöffen ab, die  mit dem Ziel eingelegt worden war, keine weiteren Juden mehr aufnehmen zu müssen. In der Stadt wohnen in eigenen Häusern die Familien von Salomon Callmann, David Callmann, Salomon Meier, Simon Hirsch, Joseph und Rafael Moses, zur Miete Moses Joseph. ([[Jungbluth 1999]], S.216) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1800==&lt;br /&gt;
:'''14. Juni''' - Der französische Sieg in der Schlacht bei Marengo über die Österreicher entscheidet den 2. Koalitionskrieg.([[Ploetz 1980]], S.781) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''4. August''' - Aus Frankfurt wird gemeldet, Kavallerie und Artillerie des aus Holland kommenden Korps des französischen Obergenerals Augereau habe den Weg über den Westerwald, also gewiss auch über Altenkirchen, genommen und lagere nun an der Nidda (Schwäbischer Merkur Nro. 157, 7. August 1800, S. 505). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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		<id>https://akdia.altenkirchen.de/index.php?title=1891_-_1900&amp;diff=12003</id>
		<title>1891 - 1900</title>
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		<updated>2023-12-11T19:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kunz-Nister: /* 1894 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FFFACD; border:solid 3px #dfdfdf; &amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Hauptseite#Chronik von Altenkirchen (Westerwald)|Zurück]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1891==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen entsteht eine Obdachlosenstation; 4000 Mark muss der Kreis hierfür jährlich aufwenden. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S. 20) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadt kommt es zu einer Diphtherie-Epidemie mit 18 Erkrankungen und vier Todesfällen. ([[General-Sanitätsbericht 1893]], S. 42)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] betrug in der Stadt im Jahr 1890 651,1 mm. ([[General-Sanitätsbericht 1893]], S. 12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Der Stadtrat beschließt einen Bebauungsplan, der das alte Straßennetz weitgehend erhält, aber mit einigen Querstraßen (heute Stadthallenweg, Kirchstraße, Zum Weyerdamm) den Stadtkern nach außen  öffnet. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 22.1.1891)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' -  Ludwig Heckenroth wird zum [[Pfarrer]] durch die Kirchengemeinde Altenkirchen gewählt.  (Quelle: Stöhr, Ulrich/ Stute, Siegfried: Frohnhausen vor der Hohen Hardt. Beiträge zur Ortsgeschichte. – Wetter 2008, S.357) ([[Blohm 2016 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Februar''' - Die Altenkirchener Freiwillige Feuerwehr wird mit 25 Spritzenleuten und 25 Absperrmannschaften gegündet. ([[AZ]], 23.2.1931) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ostern''' - Richard Kabisch tritt seinen Dienst als Rektor an.  [[Pfarrer]] ([[Viehmeyer 1959]], S.73) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab April''' -  11 Söhne des Altenkirchener Bürgertums besuchen das Gymnasium Philippinum in Weilburg in den nächsten Jahren. [[Altenkirchener Schüler am Gymnasium Weilburg]] ([[RZ]], 28.10.1959) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Mai''' - Es kommt zur Gründung eines ''Pfennig-Sparvereins Altenkirchen'' mit Sparmarken und Sparkarten, weil Beträge unter einer Reichsmark nicht als Einlage bei der Sparkasse angenommen werden.  ([[RZ]], 7.1.1983) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - &amp;quot;Das Adreßbuch des Kreises Altenkirchen&amp;quot; kann zum Preis von 2,50 Mark von der Verlagsbuchhandlung Ph. Lorsbach, Siegen, bezogen werden (Siegerländer Volksfreund No. 85, 21.07.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 72 Reichsmark im Jahr ab dem kommenden Schuljahr erhöht.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1891)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Herbst''' - Der Landwirtschaftliche Verein für Rheinpreußen richtet in Altenkirchen eine neue landwirtschaftliche Winterschule ein (Kölnische Zeitung Nr. 655, 2. Morgen-Ausg., 11.08.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Der vor mehreren Jahren gebildete Krankenhausbauverein hat ein Kapital von mehreren Tausend Mark angesammelt. Der Ober-Präsident der Rheinprovinz genehmigt nunmehr die Veranstaltung einer Lotterie: Es sollen 100.000 Lose zu 1 Mark ausgegeben werden (Echo des Siebengebirges Nr. 82, 14.10.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. November''' - Eine vom Kreis finanzierte ''Verpflegungsstation für Wanderarme'' wird eingerichtet.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr. 24361)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1892==&lt;br /&gt;
:* Der erste Erweiterungsbau des Kreishauses wird errichtet. ([[Sommerfeld 2005]], S.70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Amtliche Verkaufsstellen für Postwertzeichen, Postkarten etc. bestehen in Altenkirchen bei Louis Schneider und C. A. Stock (Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Koblenz, No. 4, 29. Jan. 1982, S. 35). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die (seit 1867) der Rektoratschule angegliederte Mädchenklasse mit dem Namen &amp;quot;Höhere Töchterschule&amp;quot; wird der Höheren Stadtschule angegliedert, weil die Rektoratsschule reine Knabenschule sein soll. ([[Seelbach, K. 2008]], S.169) ([[Westerwald-Gymnasium]], 2008) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Steueramt Altenkirchen wird aufgelöst und seine Aufgabe nach Betzdorf verlagert. ([[Amtsblatt]], Nr.13, 31.3.1892, S.112) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - In einem umfangreich für den Westerwald als Erholungsgebiet werbenden Artikel wird gestützt auf Berechnungen des Sanitätsrates Dr. Meder Altenkirchen als einer gesündesten Orte herausgestellt: Mit einer durchschnittlichen Sterblichkeit von 15 auf 1000 Personen seien die Altenkirchener Werte günstiger als die im Regierungsbezirk Koblenz oder in ganz Preußen (Kölnische Zeitung  Nr. 382, 1. Beil. zur Morgen-Ausg., 11.05.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - &amp;quot;Sommerfrischlern und Nervösen wird Altenkirchen (Westerwald) zum Aufenthalt empfohlen&amp;quot;, annonciert der Vorsitzende des Verschönerungs-Vereins in Altenkirchen (Kölnische Zeitung Nr. 400, 2. Morgen-Ausg., 17.05.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' -  Der Bahnhof ist Standort von 5 Lokomotiven.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.319)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Ein heftiges Erdbeben wird auf dem Westerwald wahrgenommen. ([[Heimatblatt]], Nr.8, 1923, S.39) Sein Epizentrum lag bei Boppard. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Im Hotel Luyken gibt die uniformierte Knaben-Kapelle des Grafen von Hachenburg ein Konzert (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 998, 29.09.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1893==&lt;br /&gt;
:'''24. Januar''' - Der Quartett-Verein gibt ein Konzert. ([[AKB]], 13.1.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Das Zusammenlegungsverfahren für Dieperzen wird eingeleitet. ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 2.2.1893,S.21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die reichsweite Einführung der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bedeutet für Altenkirchen die Streichung von 30 Minuten seiner Geschichte, um die einheitliche Zeit einzustellen.  ([[AKB]] 24.3.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Ein Stadtbrand vernichtet vom Haus des Callmann Simon in der Wilhelmstraße 3 ausgehend die evangelische Kirche und 59 Wohnhäuser (Liste bei [[Haas 1974]], S.38) bis zur Straße zum Weyerdamm; 85 Familien werden obdachlos. ([[Haas 1974]], S.28-29) (eb) - '''''Ergänzungen''''': Ein Abdruck des ausführlichen Artikels &amp;quot;Der Brand der Stadt Altenkirchen&amp;quot; vom 26. April 1893 aus der Siegener Zeitung findet sich bei [[Krämer 1996]], S. 171-174. (sts) Zerstört werden auch das vormals reformierte Pfarrhaus des Pfarrers Bungeroth und das Pfarrarchiv. Nur die Kirchbücher bleiben erhalten. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1893]], S.5-7) - Der Gemeinderat bildet ein Unterstützungskomitee für die Geschädigten. ([[Beschlußbuch 1890-1908]] 26.4.1893);  vgl. auch  ([[RZ]] 23.4.1963) (eb) - Feuerwehren aus Wissen, Hamm, Dierdorf, Kroppach und Hachenburg leisten Löschhilfe (Kölnische Zeitung Nr. 340, Abend-Ausgabe, 25.04.1893). Die von [[Rehorn 1912]] (S. 254-256; Plan nach S. VIII) gegebene Beschreibung des angeblich ursprünglichen Grundplans der Stadt hat ihre eigentliche Grundlage in spekulativen Äußerungen, wonach Altenkirchen womöglich auf ein römisches Lagerdorf zurückgeführt werden kann. (ak) Der Brand zerstört auch das öffentliche Wannenbad der Stadt. ([[General-Sanitätsbericht 1897]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Der Landrat und der Bürgermeister rufen zu Spenden zu Gunsten der Geschädigten auf.  ([[AKB]], 28.4.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Der Weyerbuscher Posthalter Heinrich Schmidt verpflichtet sich vertraglich, eine zweimal wöchentliche Fahrpost zwischen Weyerbusch und Altenkirchen einzurichten. ([[Schumacher 1959]], S.85)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Die Schützengesellschaft Altenkirchen beschließt, das diesjährige Schützenfest ausfallen zu lassen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr.1214, 12.05.1893). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Die Wahl zum 9. Reichstag findet nach der Auflösung des 8. Reichstages nach der Ablehnung der Militärvorlage statt. In der Stadt Altenkirchen erhält der Nationalliberale Abgeordnete Krämer 276 Stimmen, der Freisinnige Gruyter 10, der Zentrumskandidat  Rintelen 33, der Vertreter der Antisemiten Bähr 17 und Paul von der SPD 1 Stimme.  ([[AKB]], 26.5.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - In der Stichwahl im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar zwischen Krämer und Rintelen wird ersterer mit klarer Mehrheit gewählt. Stadtergebnisse werden nicht veröffentlicht.  ([[AKB]], 27.6.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Es kommt zur Wahl von 6 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.8.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 26. September''' - Im Kreisblatt treten erstmals die neuen Straßenbenennungen in Anzeigen auf: Marktstraße, Wilhelmstraße, Marktplatz. Sie lösen die alten Bezeichnungen wie Vordergasse, Hintergasse etc. ab. ([[AKB]], 26.9.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Oktober''' - Der evangelische Oberkirchenrat genehmigt eine einmalige Kollekte in den Kirchen der Rheinprovinz zum Wiederaufbau der kirchlichen Gebäude. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 23.8.1894, S.210)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Die Urwahl zur 18. Wahl zum Preußischen Landtag für den Wahlkreis Altenkirchen-Neuwied findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759) Die Stadt vertreten Wilhelm Weißgerber, Oberförster Klaube, Landmesser Dralle, Josef Neuhöffer, Karl Trabert, Albert Groß, Emil Jagenberg und Wilhelm Lichtenthäler für Leuzbach.  ([[AKB]], 10.11.1893) (eb) - Zu im Vorfeld dieser Wahl stattgefundenen Wahlbeeinflussungen durch den Regierungspräsidenten vgl. den Eintrag zum 5. April 1894. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 18. Wahlperiode des Preußischen Landtags vom 16.1.1894 bis 18.5.1898 findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1894==&lt;br /&gt;
:* Die sich bis 1910 hinziehenden Baumaßnahmen zur Einrichtung der städtischen Kanalisation beginnen.([[Winter o. J.]], S. 30). Die Maßnahme steht sicher im Zusammenhang mit dem Aufbau nach dem Stadtbrand. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1893 betrug 672,5 mm.  ([[AKB]], 8.7.1893; 12.1.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die Feiern zu Kaisers Geburtstag werden mit einem Fackelzug am Vorabend, dem Kirchgang der Vereine, einem Festkommers, Theater und Tanz begangen.  ([[AKB]], 29.1.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar''' - [[Pfarrer]] Ludwig Heckenroth ruft zwecks Gründung einer Deutsch-konservativen Partei im Kreis zu einer ''Deutsch-Konservativen Volksversammlung'' im Saal Langenberg auf. Diese wird gegründet und wählt Heckenroth zum 1. Vorsitzenden.  ([[AKB]] 16.2.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Das Lustspiel ''Der Wunderdoktor aus Berlin'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 16.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - ''Die Kreuzfahrer'' von Charlotte Birsch-Pfeifer wird aufgeführt.  ([[AKB]], 16.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Theaterstück ''300000 Mark oder: Durchgebrannt'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 30.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - In der 41. Sitzung des Landtages kommen Vorwürfe der unzulässigen Wahlbeeinflussung im Vorfeld der letzten Landtagswahlen zur Sprache. Danach hatte die im Kreis erstarkende freikonservative Partei Aussichten, auf über 20 Wahlmänner verfügen zu können. Absprachen zwischen Zentrum und Freikonservativen sollten es ermöglichen, sich in die zwei Mandate im Wahlbezirk II Koblenz zu teilen. Dies erkennend, setzte sich die liberale Partei mit dem Regierungspräsidenten in Verbindung. Dieser reiste nach Altenkirchen und ließ die Führer der Freikonservativen, Kreisschulinspektor Dr. Geis aus Altenkirchen und Pfarrer Berres aus Flammersfeld, aufs Landratsamt bestellen. Im Anschluss an diese Unterredung zog Geis seinen Wahlaufruf zurück und nahm sogar Abstand von einer Kandidatur. Somit kandidierten im Wahlkreis allein die Nationalkonservativen und das Zentrum. (Stenographische Berichte über die Verhandlungen der [...] beiden Häuser des Landtages. Haus der Abgeordneten. Zweiter Band. Berlin 1894, S. 1259-1269.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Die früher reformierte [[Pfarrer]]stelle wird mit Hermann Bäcker besetzt. ([[Sinemus 1933]], S.87-88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Angaben zu einem Brand der Jagenberg'schen Papierfabrik ([[Klein 1926]], S. 103f.) betreffen tatsächlich den 23. April 1898. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Der Verschönerungsverein Altenkirchen beabsichtigt, in Verbindung mit Hamm a. d. Sieg auf dem Beulskopf einen Aussichtsturm zu errichten (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 1568, 16.05.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Eine Zusammenstellung des Bürgermeisters zu den Brotpreisen führt 22 Bäckereien in der Stadt auf.  ([[AKB]] 8.6.1894) Sie versorgen (1895) 1913 [[Einwohner]]! (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Das 2. Bezirksfest des Westerwaldturnbezirks findet statt.  ([[AKB]], 15.6.1894)  (eb) - Am Festzug beteiligen sich 300 Turner. Einzelwettkämpfe finden vormittags vor und nach den Gottesdienstzeiten statt, Kürturnen und Wettturnen der Musterriegen werden nachmittags geboten (Bonner Volkszeitung Nr. 172, 28.06.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 90 Reichsmark in Sexta und Quinta und 100 Reichsmark für Quarta, Untertertia und Obertertia im Jahr ab 1. April 1895 erhöht.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Ein Verein zum Schutz einheimischer Vögel wird gegründet.  ([[AKB]], 7.8.1894) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. September''' - Die am 13.10.1893 genehmigte Kollekte in allen evangelischen Kirchen der Rheinprovinz zu Gunsten der evangelischen Kirche in Altenkirchen wird abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 23.8.1894, S.210)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Im Hotel Luyken findet ein Solistenkonzert mit einer Sopranistin, einem Bass und einem Pianisten statt.  ([[AKB]], 11.9.1894) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. September-2. Oktober''' - Die Vereine für Obstbau und Bienenzucht im Kreis Altenkirchen veranstalten eine Ausstellung mit Preisverteilung im Saal des Gastwirts Johann Langen (Bonner Volkszeitung Nr. 264, 28.09.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Der Wanderredner Ulrich aus Chemnitz tritt auf einer Veranstaltung unter Vorsitz von Pfarrer Heckenroth auf. &amp;quot;Seine Rede gipfelte in maßlosen Hetzereien gegen die Juden ... und stellte die konservative Partei unumwunden als antisemitische Hauptarmee hin&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 950, Abend-Ausgabe, 24.11.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Die nach dem Stadtbrand neu erbaute evangelische Kirche wird eingeweiht. ([[AKB]]11.12.1894) (eb) Sie hat ein neues Bronzegeläut ([[Hackler 1964]], S.101). Die Glocken, gegossen von F. W. Rincker in Sinn bei Herborn, tragen die Inschriften 1. Ehre sei Gott in der Höhe, 2.Friede auf Erden, 3. Den Menschen ein Wohlgefallen, 4. Ein feste Burg ist unser Gott. ([[AKB]], 20.7.1894) (eb) - [[Sayn 1997b]], S. 138, beschreibt den Neubau von 1894 als &amp;quot;Jugendstilkirche&amp;quot;. (sts) Vgl. auch ([[Krämer 1993]], S.181-184) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1895==&lt;br /&gt;
:'''31. März''' - Im Hotel Luyken versammeln sich &amp;quot;mehrere hundert reichstreue Bürger&amp;quot; zu einem Festkommers. &amp;quot;Apotheker Neuhöffer feierte in zündenden Worten den Kaiser und Amtsrichter Molly die Verdienste des Fürsten Bismarck um das deutsche Vaterland&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 291, 02.04.1895). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' - Die Königliche Steuerkasse wird aufgelöst. ([[Amtsblatt]], Nr. 15, 28.3.1895, S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Vom Bahnhof Altenkirchen aus wurden in der abgelaufenen Saison 119.999 kg Blaubeeren verschickt, die gesamte Ernte im Raum Altenkirchen wird auf ca. 150.000 kg geschätzt. Der Preis pro Zentner beträgt 5 Mark. ([[WZ]], Nr. 70, 30.08.1895) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Das Sedanfest wird in Altenkirchen &amp;quot;in einfacher aber würdiger Weise gefeiert&amp;quot;. Nachmittags zieht ein Festzug durch die Stadt, am Schützenhaus wird ein Volksfest geboten, &amp;quot;gewürzt mit patriotischen Reden&amp;quot;. Abends findet ein Festkommers statt, auf den Höhen lodern Freudenfeuer. &amp;quot;Zahlreiche Touristen, die den Westerwald jetzt besuchen, freuten sich der patriotischen Kundgebung.&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 762, 04.09.1895) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Oktober''' - Aus Altenkirchen kommen Stimmen der enttäuschten Hoffnungen, die man vor über zehn Jahren in die Bahnerschließung setzte. Statt der erhofften Ansiedlungen von Industrie und Gewerbe registriert man die Stilllegung von Eisensteingruben. Das Angebot an Arbeit habe spürbar abgenommen (Kölnische Zeitung Nr. 905, 13.10.1896). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Ein Enteignungsverfahren wird eingeleitet, um der Stadt die Neuanlage, Verbreiterung und Regulierung von Straßen in Ortslage zu ermöglichen. ([[Amtsblatt]], Nr. 47, 24.10.1895, S.289)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' -  Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde wird gegründet. ([[RZ]], 20.7.1956)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Dezember''' - Bei der Volkszählung werden in der Stadt Altenkirchen 1913 [[Einwohner]] gezählt, darunter 1240 evangelische, 539 katholische und 122 jüdische Bürger. Die Synagogengemeinde Altenkirchen  umfasst 175 Personen. ([[Gemeindelexikon 1897]], S.44-54) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Es wird die Genehmigung erteilt, bei den evangelischen Bewohnern zum Neubau der evangelischen Kirche eine Hauskollekte vom 1.4.1896 bis 31.3.1897 durchzuführen. ([[Amtsblatt]], Nr. 3, 16.1.1896, S.13 und Nr. 4, 25.1.1897, S.25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1896==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Mutterhaus der Kreuznacher Schwestern stellt zwei Schwestern für den Diakoniedienst in der Stadt.  ([[RZ]], 13.6.1955) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Die Arbeiten am ersten Teilstück der Kanalisation werden vergeben, ([[Beschlußbuch 1890-1908]] 9.1.1896), die 1910 vollendet ist. ([[Mendel 1949]], S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 20. Februar''' - Eine zweite Hochdruckquellwasserleitung wird gebaut (Quellgebiet im Tal Amteroth-Herpteroth). ([[Krämer 1999b]], S. 182)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Der Verschönerungsverein annonciert: &amp;quot;Altenkirchen, Centralpunct des Westerwaldes, wird Sommerfrischlern, Nervösen und allen, die sich nach erquickender Gebirgsluft sehnen, zum Aufenthalt empfohlen. Volle Pension von 2 Mark an.&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 371, 22.04.1896) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juli''' - Die Kreissynode der evangelischen Kirche diskutiert Veränderungen in der Wahrnehmung der Sonntagsruhe. Dabei wird festgestellt, dass &amp;quot;viele Gemeindeglieder anstatt wie früher an Sonntagnachmittagen, jetzt am Sonntagmorgen zum Einkauf ihrer Bedürfnisse nach Altenkirchen reisen&amp;quot;. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1896]], S.14)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. August''' - Das Bürgerliche Gesetzbuch wird veröffentlicht. Es tritt am 1. Januar 1900 in Kraft. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.21, 24.8.1896, S. 195-603)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - 7 neu gewählte Mitglieder im [[Gemeinderat bis 1918]] werden in ihr Amt eingeführt.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 19.8.1896)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. September''' - Die Druckerei Dieckmann benennt das ''Altenkirchener Kreisblatt'' um in ''Altenkirchener Zeitung'' (vgl. [[Wollenweber 1985]], S.99 und 101) ([[Zeitungsgeschichte]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1897==&lt;br /&gt;
:* Eine Turnhalle wird an der Mammelzer Straße (heutige Siegener Straße) gebaut. ([[RZ]], 13.5.1983). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Reichsbahn errichtet einen Rundschuppen mit zwölf Ständen auf sechs Gleisen und eine 12,5 m Drehscheibe auf dem Bahnhofsgelände.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - Durch Polizei-Verordnung des Bürgermeisters wird die Kennzeichnung aller Geschäftslokale mit Vor- und Nachnamen des Betreibers bzw. Registerbezeichnung der Firma bis zum 1.4.1897 verlangt.  ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 4.2.1897, S.35-36)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Durch Gesetz wird das Einkommen der Lehrer an Volksschulen geregelt. Endgültig angestellte Lehrer erhalten mindestens 900 Mark jährlich, Lehrerinnen mindestens 700 Mark. Alterszulagen betragen jährlich 100 Mark, mit einer Steigerung von 100 Mark alle drei Jahre bis 900 Mark. Für Lehrerinen betragen sie 80 Mark, bis 720 Mark. Auf dem Lande wird freie Dienstwohnung gewährt, dazu ein Hausgarten.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 6, 8.3.1897, S.25-38)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Als der Kaufmann C. A. Stock unter fragwürdigen Umständen in die Provinzial-Irrenanstalt Bonn abgeführt wird, erregt das großes Aufsehen. Eine zahlreich besuchte Bürgerversammlung solidarisiert sich mit dem Mann und erklärt, er sei als fleißig, strebsam und geistig normal anzusehen. Es wird eine Kommission gewählt, die mit der Staatsanwaltschaft Neuwied in Verbindung treten soll. In Altenkirchen vermutet man, die Verwandten der verstorbenen Frau Stock betreiben wegen Erbstreitigkeiten die Entmündigung ([[WZ]], Nr. 35, 30.4.1897). Am Abend des 1. Mai trifft Stock wieder in Altenkirchen ein ([[WZ]], Nr. 37, 7.5.1897). Weitere Details zu diesem die Öffentlichkeit bewegenden Fall im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 2618, 05.05.1897. Mit Datum 7. Mai 1897 dankt Stock seinen Unterstützern für &amp;quot;ebenso uneigennützige als überflüssige Theilnahme während seiner 13tägigen Abwesenheit, verbietet sich aber für die Zukunft jegliche Einmischung in seine Familienangelegenheiten&amp;quot; (Echo des Siebengebirges Nr. 38, 12.05.1997).(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Der Kriegerverein Altenkirchen begeht sein 25-jähriges Stiftungsfest. ([[WZ]], Nr. 59, 23.7.1897) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Durch eine Änderung der Gewerbeordnung des Deutschen Reiches werden Innungen, Zwangsinnungen und Handwerkskammern gebildet.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 37, 6.8.1897, S.663-706) Eine Handwerkskammer wird in Koblenz errichtet, die für den Kreis Altenkirchen zuständig ist.  ([[Bär 1919]], S.351) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Im Vorfeld der Elektrifizierung wird eine Kölner Firma mit dem Projekt beschäftigt, die Stadt Altenkirchen mit elektrischem Licht zu versorgen. Um die Wünsche und den Bedarf der Einwohner zu ermitteln, wird eine Fragenbogen-Aktion durchgeführt ([[WZ]], Nr. 94, 23.11.1897) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. November''' - Der Gemeinderat beschließt eine Kommission einzusetzen, die sich in Orten mit elektrischer Beleuchtung über die Anlagen informiert. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 25.11.1897) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Ein geistliches Konzert findet statt nach Genehmigung des Programms durch das königliche Konsistorium in Koblenz.  ([[Krämer 1988]], S. 197)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1898==&lt;br /&gt;
:* Der Evangelische Jünglings- und Männerverein führt als Inszenierung des Pfarrers Ludwig Heckenroth ''Luther auf der Wartburg'' auf. ([[Beyer 1991]], S.32)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Januar''' - Die Bahnstation erhält die Bezeichnung ''Altenkirchen(Westerwald)''. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb) - Dazu Bekanntmachung auch in Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen Nr. 8, 29.01.1898, S. 117. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 100 Reichsmark für Sexta und Quinta, auf 110 Reichsmark für die älteren Schüler erhöht. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 28.1.1898)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Februar''' - Es kommt zur Geschäftsgründung des Kaufhauses Grünebaum.  ([[AKB]], 16.2.1923)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März''' - Oscar Stock (* 22.7.1871 Altenkirchen + 18.12.1951) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über urethrotomia interna&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg.23,1898 Nr.77)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein erstes [[Straßenverzeichnis]] mit den Namen, die der Stadtrat nach dem Stadtbrand von 1893 vergeben hat, wird veröffentlicht. ([[Adressbuch für die Stadt und den Kreis Altenkirchen]], 1898)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die Königliche Oberförsterei Altenkirchen wird eingerichtet. Oberförster Zehnpfund ist deren erster Leiter (bis 1917 in dieser Funktion). Die bis dahin bestehende Gemeinde-Oberförsterei Altenkirchen wird aufgelöst. Im Vorfeld dieser Umstrukturierung hatte der preußische Staat von 1895 bis 1897 1367 ha Interessentenwald angekauft; weitere Ankäufe folgten. ([[Habbel 1990]], (Maschinenschriftl. Mskr., 249 S.) S. 35f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Ein Brand vernichtet die Jagenberg'sche Papierfabrik: ''Altenkirchen, 24. April. Auf bisher unaufgeklärte Weise entstand gestern Abend etwas nach 9 Uhr in dem Kesselraum der Jagenberg'schen Papierfabrik Feuer, welches sich mit unheimlicher Geschwindigkeit über das ganze Etablissement verbreitete. Alle vorhandenen Gebäulichkeiten brannten in Grund und Boden nieder. Der angerichtete Schaden wird auf eine Million Mark geschätzt. Betheiligt ist die München-Gladbacher Feuerversicherung. Etwa 300 Arbeiter sind durch den Brand um ihren Erwerb gebracht.'' (Kreis-Blatt für den Unterwesterwaldkreis Nr. 49 (Zweites Blatt), Di., 26. April 1898) - Bei [[Klein 1926]] (S. 103f.) ist der Brand falsch datiert, die Zahl der Beschäftigten ist dort mit 200 angegeben. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Die Wahl zum 10. Reichstag im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 17, 28.4.1898, S.123-125)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli'''&lt;br /&gt;
:*  Laut Gesetz werden die Pfarrerstellen in der evangelischen Landeskirche in der untersten Kategorie mit mindestens 1800 Mark jährlich, zuzüglich Alterszulage ab dem 6. Dienstjahr von 2400 Mark besoldet. Dienstwohnung und Hausgarten werden gestellt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 25, 25.7.1898, S.159-165) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Laut Gesetz werden die katholischen Pfarrer mit 1500 Mark jährlich zuzüglich einer Alteszulage nach 5 Jahren von 1900 Mark besoldet. Dienstwohnung und Hausgarten werden gestellt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 25, 25.7.1898, S.260-264) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5.-6. Juli''' - Der Rheinische Hauptverein des Evangelischen Bundes feiert sein Jahresfest in Altenkirchen.  ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1898]], S.9) (eb) - Die elfte Provinzial-Versammlung des Evangelischen Bundes versammelt unter Vorsitz von Pfarrer Heckenroth mehr als 60 Teilnehmer (Kölnische Zeitung Nr. 654, 08.07.1898). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Ludwig Pauly (* 14.10.1870 Altenkirchen + 19.11.1930 Altenkirchen) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Ein Fall von centralem Dammriss&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg.24, 1898, Nr. 33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Ein Enteignungsverfahren wird eingeleitet, um den Bahnhof erweitern und einen Lokschuppen anlegen zu können. ([[Amtsblatt]], Nr. 45, 6.10.1898, S.304-305)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Urwahl zur 19. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus findet statt.  ([[Amtsblatt]], Nr. 42, 19.9.1898, S.296)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 19. Wahlperiode zum Preußischen Abgeordnetenhaus vom 16.1.1899 bis 1.7.1903  wird in Altenkirchen für zwei Abgeordnete des Wahlkreises Neuwied-Altenkirchen abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 42, 19.9.1898, S.296)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1899==&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Durch Verordnung wird eine Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz in Bonn eingerichtet, die auch für den Kreis Altenkirchen zuständig ist. Der Kreis Altenkirchen wählt eines von 117 Mitgliedern. Stimmberechtigt sind alle Eigentümer, Pächter und Nutznießer land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 7, 21.3.1899, S.36-41) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Durch ein Invalidenversicherungsgesetz wird die Rentenversicherung ausgeweitet.  ([[Wilde 1981]], S.8)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Es kommt zur Neuwahl von 7 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 14.8.1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Die erste Beerdigung auf der 1987 unter Denkmalschutz gestellten neueren Gräberfläche des Jüdischen Friedhofs in der Kumpstraße findet statt. ([[Blohm 2008]], S.157) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1900==&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen erhält ein Krankenhaus an der Kölner Straße (heute Renault Müller). ([[Krämer 1999b]], S. 180) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Mit der Einführung des &amp;quot;Bürgerliche(n) Gesetzbuch(es) für das Deutsche Reich&amp;quot; (BGB) erhält auch der Kreis Altenkirchen erstmalig ein einheitliches Recht. ([[Solbach 1995]], S. 227) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - In der Kölner Stadtverordneten-Versammlung wird bekanntgegeben, dass Mitglieder des Vereins zur Förderung des naturhistorischen Museums Köln die berühmte ornithologische Sammlung des Altenkirchener Baumeisters Carl Sachse zum Preis von 10.000 Mark angekauft haben. Sie übertragen diese umfangreiche Sammlung der Stadt Köln als Geschenk (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr.3622 (1. Blatt), 10.03.1900; Kölner Local-Anzeiger Nr. 64, 09.03.1900; Kölnische Zeitung Nr. 186, 09.03.1900). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Für diesen Sonntag ist der ehemalige Hofprediger Adolf Stoecker als Prediger in der evangelischen Stadtkirche angekündigt. ([[WZ]], Nr. 32, 20.4.1900) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Die Unfallversicherung wird auf land- und forstwirtschaftliche Betriebe ausgedehnt.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 26, 11.7.1900, S. 403-459)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.Juli''' - Während eines Gewitters in der Nacht zum 3.7. richtet ein &amp;quot;tornadoartiger Sturm&amp;quot; erheblichen Schaden in der Stadt an: Häuser werden abgedeckt, Obstbäume und Pappeln entwurzelt; es gibt schwere Schäden im Bereich der Jagenberg'schen Papierfabrik. ([[WZ]], Nr. 55, 10.7.1900) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Der Gemeinderat beschließt eine Garantiesumme für die Einrichtung einer öffentlichen Fernsprecheinrichtung  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 2.7.1900)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die neuerrichtete Altenkirchener Ringofenziegelei (Inhaber: Ernst Mauelshagen, Emmrich &amp;amp; Cie., m.b.H. in Wissen) nimmt ihren Betrieb auf ([[WZ]], Nr. 77, 25.9.1900). Nach [[Klein 1926]] (S. 102) wird die Ringofenziegelei angeblich erst 1904 von J. Becker errichtet. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Ein Rektor der Rektoratsschule verdient 2400 Reichsmark im Jahr, ein wissenschaftlicher Lehrer 2000 Reichsmark, ein Elementarlehrer 1400 Reichsmark im  Jahr nebst Dienstwohnung oder Mietentschädigung und Alterszulagen. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 20.8.1900)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Bürgermeister Weber schreibt die Projektierung einer in Altenkirchen geplanten Steinkohlengasanstalt aus (Kölnische Zeitung Nr. 872, 06.11.1900). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Eine Volkszählung wird durchgeführt. (wiki.genealogy.net)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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__TOC__&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==1891==&lt;br /&gt;
:* In Altenkirchen entsteht eine Obdachlosenstation; 4000 Mark muss der Kreis hierfür jährlich aufwenden. ([[Landkreis Altenkirchen 1992]], S. 20) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* In der Stadt kommt es zu einer Diphtherie-Epidemie mit 18 Erkrankungen und vier Todesfällen. ([[General-Sanitätsbericht 1893]], S. 42)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] betrug in der Stadt im Jahr 1890 651,1 mm. ([[General-Sanitätsbericht 1893]], S. 12)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Januar''' - Der Stadtrat beschließt einen Bebauungsplan, der das alte Straßennetz weitgehend erhält, aber mit einigen Querstraßen (heute Stadthallenweg, Kirchstraße, Zum Weyerdamm) den Stadtkern nach außen  öffnet. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 22.1.1891)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''29. Januar''' -  Ludwig Heckenroth wird zum [[Pfarrer]] durch die Kirchengemeinde Altenkirchen gewählt.  (Quelle: Stöhr, Ulrich/ Stute, Siegfried: Frohnhausen vor der Hohen Hardt. Beiträge zur Ortsgeschichte. – Wetter 2008, S.357) ([[Blohm 2016 d]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. Februar''' - Die Altenkirchener Freiwillige Feuerwehr wird mit 25 Spritzenleuten und 25 Absperrmannschaften gegündet. ([[AZ]], 23.2.1931) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Ostern''' - Richard Kabisch tritt seinen Dienst als Rektor an.  [[Pfarrer]] ([[Viehmeyer 1959]], S.73) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab April''' -  11 Söhne des Altenkirchener Bürgertums besuchen das Gymnasium Philippinum in Weilburg in den nächsten Jahren. [[Altenkirchener Schüler am Gymnasium Weilburg]] ([[RZ]], 28.10.1959) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Mai''' - Es kommt zur Gründung eines ''Pfennig-Sparvereins Altenkirchen'' mit Sparmarken und Sparkarten, weil Beträge unter einer Reichsmark nicht als Einlage bei der Sparkasse angenommen werden.  ([[RZ]], 7.1.1983) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. Juli''' - &amp;quot;Das Adreßbuch des Kreises Altenkirchen&amp;quot; kann zum Preis von 2,50 Mark von der Verlagsbuchhandlung Ph. Lorsbach, Siegen, bezogen werden (Siegerländer Volksfreund No. 85, 21.07.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 72 Reichsmark im Jahr ab dem kommenden Schuljahr erhöht.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1891)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Herbst''' - Der Landwirtschaftliche Verein für Rheinpreußen richtet in Altenkirchen eine neue landwirtschaftliche Winterschule ein (Kölnische Zeitung Nr. 655, 2. Morgen-Ausg., 11.08.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Oktober''' - Der vor mehreren Jahren gebildete Krankenhausbauverein hat ein Kapital von mehreren Tausend Mark angesammelt. Der Ober-Präsident der Rheinprovinz genehmigt nunmehr die Veranstaltung einer Lotterie: Es sollen 100.000 Lose zu 1 Mark ausgegeben werden (Echo des Siebengebirges Nr. 82, 14.10.1891). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. November''' - Eine vom Kreis finanzierte ''Verpflegungsstation für Wanderarme'' wird eingerichtet.  (Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 441, Nr. 24361)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1892==&lt;br /&gt;
:* Der erste Erweiterungsbau des Kreishauses wird errichtet. ([[Sommerfeld 2005]], S.70) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Amtliche Verkaufsstellen für Postwertzeichen, Postkarten etc. bestehen in Altenkirchen bei Louis Schneider und C. A. Stock (Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Koblenz, No. 4, 29. Jan. 1982, S. 35). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die (seit 1867) der Rektoratschule angegliederte Mädchenklasse mit dem Namen &amp;quot;Höhere Töchterschule&amp;quot; wird der Höheren Stadtschule angegliedert, weil die Rektoratsschule reine Knabenschule sein soll. ([[Seelbach, K. 2008]], S.169) ([[Westerwald-Gymnasium]], 2008) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Steueramt Altenkirchen wird aufgelöst und seine Aufgabe nach Betzdorf verlagert. ([[Amtsblatt]], Nr.13, 31.3.1892, S.112) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - In einem umfangreich für den Westerwald als Erholungsgebiet werbenden Artikel wird gestützt auf Berechnungen des Sanitätsrates Dr. Meder Altenkirchen als einer gesündesten Orte herausgestellt: Mit einer durchschnittlichen Sterblichkeit von 15 auf 1000 Personen seien die Altenkirchener Werte günstiger als die im Regierungsbezirk Koblenz oder in ganz Preußen (Kölnische Zeitung  Nr. 382, 1. Beil. zur Morgen-Ausg., 11.05.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''17. Mai''' - &amp;quot;Sommerfrischlern und Nervösen wird Altenkirchen (Westerwald) zum Aufenthalt empfohlen&amp;quot;, annonciert der Vorsitzende des Verschönerungs-Vereins in Altenkirchen (Kölnische Zeitung Nr. 400, 2. Morgen-Ausg., 17.05.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Juli''' -  Der Bahnhof ist Standort von 5 Lokomotiven.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.319)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. August''' - Ein heftiges Erdbeben wird auf dem Westerwald wahrgenommen. ([[Heimatblatt]], Nr.8, 1923, S.39) Sein Epizentrum lag bei Boppard. ((http://juskis-erdbebennews.de/historische-erdbeben-in-deutschland/ abgerufen 25.9.2016)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. September''' - Im Hotel Luyken gibt die uniformierte Knaben-Kapelle des Grafen von Hachenburg ein Konzert (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 998, 29.09.1892). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1893==&lt;br /&gt;
:'''24. Januar''' - Der Quartett-Verein gibt ein Konzert. ([[AKB]], 13.1.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Februar''' - Das Zusammenlegungsverfahren für Dieperzen wird eingeleitet. ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 2.2.1893,S.21)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die reichsweite Einführung der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bedeutet für Altenkirchen die Streichung von 30 Minuten seiner Geschichte, um die einheitliche Zeit einzustellen.  ([[AKB]] 24.3.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Ein Stadtbrand vernichtet vom Haus des Callmann Simon in der Wilhelmstraße 3 ausgehend die evangelische Kirche und 59 Wohnhäuser (Liste bei [[Haas 1974]], S.38) bis zur Straße zum Weyerdamm; 85 Familien werden obdachlos. ([[Haas 1974]], S.28-29) (eb) - '''''Ergänzungen''''': Ein Abdruck des ausführlichen Artikels &amp;quot;Der Brand der Stadt Altenkirchen&amp;quot; vom 26. April 1893 aus der Siegener Zeitung findet sich bei [[Krämer 1996]], S. 171-174. (sts) Zerstört werden auch das vormals reformierte Pfarrhaus des Pfarrers Bungeroth und das Pfarrarchiv. Nur die Kirchbücher bleiben erhalten. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1893]], S.5-7) - Der Gemeinderat bildet ein Unterstützungskomitee für die Geschädigten. ([[Beschlußbuch 1890-1908]] 26.4.1893);  vgl. auch  ([[RZ]] 23.4.1963) (eb) - Feuerwehren aus Wissen, Hamm, Dierdorf, Kroppach und Hachenburg leisten Löschhilfe (Kölnische Zeitung Nr. 340, Abend-Ausgabe, 25.04.1893). Die von [[Rehorn 1912]] (S. 254-256; Plan nach S. VIII) gegebene Beschreibung des angeblich ursprünglichen Grundplans der Stadt hat ihre eigentliche Grundlage in spekulativen Äußerungen, wonach Altenkirchen womöglich auf ein römisches Lagerdorf zurückgeführt werden kann. (ak) Der Brand zerstört auch das öffentliche Wannenbad der Stadt. ([[General-Sanitätsbericht 1897]], S.64) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. April''' - Der Landrat und der Bürgermeister rufen zu Spenden zu Gunsten der Geschädigten auf.  ([[AKB]], 28.4.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Mai''' - Der Weyerbuscher Posthalter Heinrich Schmidt verpflichtet sich vertraglich, eine zweimal wöchentliche Fahrpost zwischen Weyerbusch und Altenkirchen einzurichten. ([[Schumacher 1959]], S.85)(eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Mai''' - Die Schützengesellschaft Altenkirchen beschließt, das diesjährige Schützenfest ausfallen zu lassen (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr.1214, 12.05.1893). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. Juni''' - Die Wahl zum 9. Reichstag findet nach der Auflösung des 8. Reichstages nach der Ablehnung der Militärvorlage statt. In der Stadt Altenkirchen erhält der Nationalliberale Abgeordnete Krämer 276 Stimmen, der Freisinnige Gruyter 10, der Zentrumskandidat  Rintelen 33, der Vertreter der Antisemiten Bähr 17 und Paul von der SPD 1 Stimme.  ([[AKB]], 26.5.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - In der Stichwahl im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar zwischen Krämer und Rintelen wird ersterer mit klarer Mehrheit gewählt. Stadtergebnisse werden nicht veröffentlicht.  ([[AKB]], 27.6.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''14. August''' - Es kommt zur Wahl von 6 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.8.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 26. September''' - Im Kreisblatt treten erstmals die neuen Straßenbenennungen in Anzeigen auf: Marktstraße, Wilhelmstraße, Marktplatz. Sie lösen die alten Bezeichnungen wie Vordergasse, Hintergasse etc. ab. ([[AKB]], 26.9.1893) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''13. Oktober''' - Der evangelische Oberkirchenrat genehmigt eine einmalige Kollekte in den Kirchen der Rheinprovinz zum Wiederaufbau der kirchlichen Gebäude. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 23.8.1894, S.210)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Die Urwahl zur 18. Wahl zum Preußischen Landtag für den Wahlkreis Altenkirchen-Neuwied findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759) Die Stadt vertreten Wilhelm Weißgerber, Oberförster Klaube, Landmesser Dralle, Josef Neuhöffer, Karl Trabert, Albert Groß, Emil Jagenberg und Wilhelm Lichtenthäler für Leuzbach.  ([[AKB]], 10.11.1893) (eb) - Zu im Vorfeld dieser Wahl stattgefundenen Wahlbeeinflussungen durch den Regierungspräsidenten vgl. den Eintrag zum 5. April 1894. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 18. Wahlperiode des Preußischen Landtags vom 16.1.1894 bis 18.5.1898 findet statt. ([[Kühne 1994]], S. 759) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1894==&lt;br /&gt;
:* Die sich bis 1910 hinziehenden Baumaßnahmen zur Einrichtung der städtischen Kanalisation beginnen.([[Winter o. J.]], S. 30). Die Maßnahme steht sicher im Zusammenhang mit dem Aufbau nach dem Stadtbrand. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Der [[Jahresniederschlag]] 1893 betrug 672,5 mm.  ([[AKB]], 8.7.1893; 12.1.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Die Feiern zu Kaisers Geburtstag werden mit einem Fackelzug am Vorabend, dem Kirchgang der Vereine, einem Festkommers, Theater und Tanz begangen.  ([[AKB]], 29.1.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Februar''' - [[Pfarrer]] Ludwig Heckenroth ruft zwecks Gründung einer Deutsch-konservativen Partei im Kreis zu einer ''Deutsch-Konservativen Volksversammlung'' im Saal Langenberg auf. Diese wird gegründet und wählt Heckenroth zum 1. Vorsitzenden.  ([[AKB]] 16.2.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. März''' - Das Lustspiel ''Der Wunderdoktor aus Berlin'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 16.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. März''' - ''Die Kreuzfahrer'' von Charlotte Birsch-Pfeifer wird aufgeführt.  ([[AKB]], 16.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Das Theaterstück ''300000 Mark oder: Durchgebrannt'' wird aufgeführt.  ([[AKB]], 30.3.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. April''' - In der 41. Sitzung des Landtages kommen Vorwürfe der unzulässigen Wahlbeeinflussung im Vorfeld der letzten Landtagswahlen zur Sprache. Danach hatte die im Kreis erstarkende freikonservative Partei Aussichten, auf über 20 Wahlmänner verfügen zu können. Absprachen zwischen Zentrum und Freikonservativen sollten es ermöglichen, sich in die zwei Mandate im Wahlbezirk II Koblenz zu teilen. Dies erkennend, setzte sich die liberale Partei mit dem Regierungspräsidenten in Verbindung. Dieser reiste nach Altenkirchen und ließ die Führer der Freikonservativen, Kreisschulinspektor Dr. Geis aus Altenkirchen und Pfarrer Berres aus Flammersfeld, aufs Landratsamt bestellen. Im Anschluss an diese Unterredung zog Geis seinen Wahlaufruf zurück und nahm sogar Abstand von einer Kandidatur. Somit kandidierten im Wahlkreis allein die Nationalkonservativen und das Zentrum. (Stenographische Berichte über die Verhandlungen der [...] beiden Häuser des Landtages. Haus der Abgeordneten. Zweiter Band. Berlin 1894, S. 1259-1269.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Die früher reformierte [[Pfarrer]]stelle wird mit Hermann Bäcker besetzt. ([[Sinemus 1933]], S.87-88) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Angaben zu einem Brand der Jagenberg'schen Papierfabrik ([[Klein 1926]], S. 103f.) betreffen tatsächlich den 23. April 1898. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''11. Mai''' - Der Verschönerungsverein Altenkirchen beabsichtigt, in Verbindung mit Hamm a. d. Sieg auf dem Beulskopf einen Aussichtsturm zu errichten (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 1568, 16.05.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''7. Juni''' - Eine Zusammenstellung des Bürgermeisters zu den Brotpreisen führt 22 Bäckereien in der Stadt auf.  ([[AKB]] 8.6.1894) Sie versorgen (1895) 1913 [[Einwohner]]! (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. Juni''' - Das 2. Bezirksfest des Westerwaldturnbezirks findet statt.  ([[AKB]], 15.6.1894)  (eb) - Am Festzug beteiligen sich 300 Turner. Einzelwettkämpfe finden vormittags vor und nach den Gottesdienstzeiten statt, Kürturnen und Wettturnen der Musterriegen werden nachmittags geboten (Bonner Volkszeitung Nr. 172, 28.06.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Juli''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 90 Reichsmark in Sexta und Quinta und 100 Reichsmark für Quarta, Untertertia und Obertertia im Jahr ab 1. April 1895 erhöht.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 31.7.1894)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. August''' - Ein Verein zum Schutz einheimischer Vögel wird gegründet.  ([[AKB]], 7.8.1894) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. September''' - Die am 13.10.1893 genehmigte Kollekte in allen evangelischen Kirchen der Rheinprovinz zu Gunsten der evangelischen Kirche in Altenkirchen wird abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 34, 23.8.1894, S.210)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. September''' - Im Hotel Luyken findet ein Solistenkonzert mit einer Sopranistin, einem Bass und einem Pianisten statt.  ([[AKB]], 11.9.1894) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. November''' - Der Wanderredner Ulrich aus Chemnitz tritt auf einer Veranstaltung unter Vorsitz von Pfarrer Heckenroth auf. &amp;quot;Seine Rede gipfelte in maßlosen Hetzereien gegen die Juden ... und stellte die konservative Partei unumwunden als antisemitische Hauptarmee hin&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 950, Abend-Ausgabe, 24.11.1894). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''6. Dezember''' - Die nach dem Stadtbrand neu erbaute evangelische Kirche wird eingeweiht. ([[AKB]]11.12.1894) (eb) Sie hat ein neues Bronzegeläut ([[Hackler 1964]], S.101). Die Glocken, gegossen von F. W. Rincker in Sinn bei Herborn, tragen die Inschriften 1. Ehre sei Gott in der Höhe, 2.Friede auf Erden, 3. Den Menschen ein Wohlgefallen, 4. Ein feste Burg ist unser Gott. ([[AKB]], 20.7.1894) (eb) - [[Sayn 1997b]], S. 138, beschreibt den Neubau von 1894 als &amp;quot;Jugendstilkirche&amp;quot;. (sts) Vgl. auch ([[Krämer 1993]], S.181-184) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1895==&lt;br /&gt;
:'''31. März''' - Im Hotel Luyken versammeln sich &amp;quot;mehrere hundert reichstreue Bürger&amp;quot; zu einem Festkommers. &amp;quot;Apotheker Neuhöffer feierte in zündenden Worten den Kaiser und Amtsrichter Molly die Verdienste des Fürsten Bismarck um das deutsche Vaterland&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 291, 02.04.1895). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Mai''' - Die Königliche Steuerkasse wird aufgelöst. ([[Amtsblatt]], Nr. 15, 28.3.1895, S.98)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''August''' - Vom Bahnhof Altenkirchen aus wurden in der abgelaufenen Saison 119.999 kg Blaubeeren verschickt, die gesamte Ernte im Raum Altenkirchen wird auf ca. 150.000 kg geschätzt. Der Preis pro Zentner beträgt 5 Mark. ([[WZ]], Nr. 70, 30.08.1895) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. September''' - Das Sedanfest wird in Altenkirchen &amp;quot;in einfacher aber würdiger Weise gefeiert&amp;quot;. Nachmittags zieht ein Festzug durch die Stadt, am Schützenhaus wird ein Volksfest geboten, &amp;quot;gewürzt mit patriotischen Reden&amp;quot;. Abends findet ein Festkommers statt, auf den Höhen lodern Freudenfeuer. &amp;quot;Zahlreiche Touristen, die den Westerwald jetzt besuchen, freuten sich der patriotischen Kundgebung.&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 762, 04.09.1895) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. Oktober''' - Aus Altenkirchen kommen Stimmen der enttäuschten Hoffnungen, die man vor über zehn Jahren in die Bahnerschließung setzte. Statt der erhofften Ansiedlungen von Industrie und Gewerbe registriert man die Stilllegung von Eisensteingruben. Das Angebot an Arbeit habe spürbar abgenommen (Kölnische Zeitung Nr. 905, 13.10.1896). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Oktober''' - Ein Enteignungsverfahren wird eingeleitet, um der Stadt die Neuanlage, Verbreiterung und Regulierung von Straßen in Ortslage zu ermöglichen. ([[Amtsblatt]], Nr. 47, 24.10.1895, S.289)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''November''' -  Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde wird gegründet. ([[RZ]], 20.7.1956)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Dezember''' - Bei der Volkszählung werden in der Stadt Altenkirchen 1913 [[Einwohner]] gezählt, darunter 1240 evangelische, 539 katholische und 122 jüdische Bürger. Die Synagogengemeinde Altenkirchen  umfasst 175 Personen. ([[Gemeindelexikon 1897]], S.44-54) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Dezember''' - Es wird die Genehmigung erteilt, bei den evangelischen Bewohnern zum Neubau der evangelischen Kirche eine Hauskollekte vom 1.4.1896 bis 31.3.1897 durchzuführen. ([[Amtsblatt]], Nr. 3, 16.1.1896, S.13 und Nr. 4, 25.1.1897, S.25)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1896==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Das Mutterhaus der Kreuznacher Schwestern stellt zwei Schwestern für den Diakoniedienst in der Stadt.  ([[RZ]], 13.6.1955) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''9. Januar''' - Die Arbeiten am ersten Teilstück der Kanalisation werden vergeben, ([[Beschlußbuch 1890-1908]] 9.1.1896), die 1910 vollendet ist. ([[Mendel 1949]], S.29)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''ab 20. Februar''' - Eine zweite Hochdruckquellwasserleitung wird gebaut (Quellgebiet im Tal Amteroth-Herpteroth). ([[Krämer 1999b]], S. 182)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Der Verschönerungsverein annonciert: &amp;quot;Altenkirchen, Centralpunct des Westerwaldes, wird Sommerfrischlern, Nervösen und allen, die sich nach erquickender Gebirgsluft sehnen, zum Aufenthalt empfohlen. Volle Pension von 2 Mark an.&amp;quot; (Kölnische Zeitung Nr. 371, 22.04.1896) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. Juli''' - Die Kreissynode der evangelischen Kirche diskutiert Veränderungen in der Wahrnehmung der Sonntagsruhe. Dabei wird festgestellt, dass &amp;quot;viele Gemeindeglieder anstatt wie früher an Sonntagnachmittagen, jetzt am Sonntagmorgen zum Einkauf ihrer Bedürfnisse nach Altenkirchen reisen&amp;quot;. ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1896]], S.14)  (eb) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. August''' - Das Bürgerliche Gesetzbuch wird veröffentlicht. Es tritt am 1. Januar 1900 in Kraft. ([[Reichsgesetzblatt]], Nr.21, 24.8.1896, S. 195-603)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. August''' - 7 neu gewählte Mitglieder im [[Gemeinderat bis 1918]] werden in ihr Amt eingeführt.  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 19.8.1896)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. September''' - Die Druckerei Dieckmann benennt das ''Altenkirchener Kreisblatt'' um in ''Altenkirchener Zeitung'' (vgl. [[Wollenweber 1985]], S.99 und 101) ([[Zeitungsgeschichte]]) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1897==&lt;br /&gt;
:* Eine Turnhalle wird an der Mammelzer Straße (heutige Siegener Straße) gebaut. ([[RZ]], 13.5.1983). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Die Reichsbahn errichtet einen Rundschuppen mit zwölf Ständen auf sechs Gleisen und eine 12,5 m Drehscheibe auf dem Bahnhofsgelände.  ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Januar''' - Durch Polizei-Verordnung des Bürgermeisters wird die Kennzeichnung aller Geschäftslokale mit Vor- und Nachnamen des Betreibers bzw. Registerbezeichnung der Firma bis zum 1.4.1897 verlangt.  ([[Amtsblatt]], Nr. 5, 4.2.1897, S.35-36)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. März''' - Durch Gesetz wird das Einkommen der Lehrer an Volksschulen geregelt. Endgültig angestellte Lehrer erhalten mindestens 900 Mark jährlich, Lehrerinnen mindestens 700 Mark. Alterszulagen betragen jährlich 100 Mark, mit einer Steigerung von 100 Mark alle drei Jahre bis 900 Mark. Für Lehrerinen betragen sie 80 Mark, bis 720 Mark. Auf dem Lande wird freie Dienstwohnung gewährt, dazu ein Hausgarten.  ([[Gesetzsammlung]], Nr. 6, 8.3.1897, S.25-38)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''24. April''' - Als der Kaufmann C. A. Stock unter fragwürdigen Umständen in die Provinzial-Irrenanstalt Bonn abgeführt wird, erregt das großes Aufsehen. Eine zahlreich besuchte Bürgerversammlung solidarisiert sich mit dem Mann und erklärt, er sei als fleißig, strebsam und geistig normal anzusehen. Es wird eine Kommission gewählt, die mit der Staatsanwaltschaft Neuwied in Verbindung treten soll. In Altenkirchen vermutet man, die Verwandten der verstorbenen Frau Stock betreiben wegen Erbstreitigkeiten die Entmündigung ([[WZ]], Nr. 35, 30.4.1897). Am Abend des 1. Mai trifft Stock wieder in Altenkirchen ein ([[WZ]], Nr. 37, 7.5.1897). Weitere Details zu diesem die Öffentlichkeit bewegenden Fall im General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr. 2618, 05.05.1897. Mit Datum 7. Mai 1897 dankt Stock seinen Unterstützern für &amp;quot;ebenso uneigennützige als überflüssige Theilnahme während seiner 13tägigen Abwesenheit, verbietet sich aber für die Zukunft jegliche Einmischung in seine Familienangelegenheiten&amp;quot; (Echo des Siebengebirges Nr. 38, 12.05.1997).(ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''18. Juli''' - Der Kriegerverein Altenkirchen begeht sein 25-jähriges Stiftungsfest. ([[WZ]], Nr. 59, 23.7.1897) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''26. Juli''' - Durch eine Änderung der Gewerbeordnung des Deutschen Reiches werden Innungen, Zwangsinnungen und Handwerkskammern gebildet.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 37, 6.8.1897, S.663-706) Eine Handwerkskammer wird in Koblenz errichtet, die für den Kreis Altenkirchen zuständig ist.  ([[Bär 1919]], S.351) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''15. November''' - Im Vorfeld der Elektrifizierung wird eine Kölner Firma mit dem Projekt beschäftigt, die Stadt Altenkirchen mit elektrischem Licht zu versorgen. Um die Wünsche und den Bedarf der Einwohner zu ermitteln, wird eine Fragenbogen-Aktion durchgeführt ([[WZ]], Nr. 94, 23.11.1897) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''25. November''' - Der Gemeinderat beschließt eine Kommission einzusetzen, die sich in Orten mit elektrischer Beleuchtung über die Anlagen informiert. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 25.11.1897) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5. Dezember''' - Ein geistliches Konzert findet statt nach Genehmigung des Programms durch das königliche Konsistorium in Koblenz.  ([[Krämer 1988]], S. 197)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1898==&lt;br /&gt;
:* Der Evangelische Jünglings- und Männerverein führt als Inszenierung des Pfarrers Ludwig Heckenroth ''Luther auf der Wartburg'' auf. ([[Beyer 1991]], S.32)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Januar''' - Die Bahnstation erhält die Bezeichnung ''Altenkirchen(Westerwald)''. ([[Merzhäuser/Wenzel 1996]], S.313)  (eb) - Dazu Bekanntmachung auch in Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen Nr. 8, 29.01.1898, S. 117. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''28. Januar''' - Das Schulgeld für die Rektoratsschule wird auf 100 Reichsmark für Sexta und Quinta, auf 110 Reichsmark für die älteren Schüler erhöht. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 28.1.1898)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Februar''' - Es kommt zur Geschäftsgründung des Kaufhauses Grünebaum.  ([[AKB]], 16.2.1923)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''12. März''' - Oscar Stock (* 22.7.1871 Altenkirchen + 18.12.1951) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Über urethrotomia interna&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg.23,1898 Nr.77)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Ein erstes [[Straßenverzeichnis]] mit den Namen, die der Stadtrat nach dem Stadtbrand von 1893 vergeben hat, wird veröffentlicht. ([[Adressbuch für die Stadt und den Kreis Altenkirchen]], 1898)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. April''' - Die Königliche Oberförsterei Altenkirchen wird eingerichtet. Oberförster Zehnpfund ist deren erster Leiter (bis 1917 in dieser Funktion). Die bis dahin bestehende Gemeinde-Oberförsterei Altenkirchen wird aufgelöst. Im Vorfeld dieser Umstrukturierung hatte der preußische Staat von 1895 bis 1897 1367 ha Interessentenwald angekauft; weitere Ankäufe folgten. ([[Habbel 1990]], (Maschinenschriftl. Mskr., 249 S.) S. 35f.) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. April''' - Ein Brand vernichtet die Jagenberg'sche Papierfabrik: ''Altenkirchen, 24. April. Auf bisher unaufgeklärte Weise entstand gestern Abend etwas nach 9 Uhr in dem Kesselraum der Jagenberg'schen Papierfabrik Feuer, welches sich mit unheimlicher Geschwindigkeit über das ganze Etablissement verbreitete. Alle vorhandenen Gebäulichkeiten brannten in Grund und Boden nieder. Der angerichtete Schaden wird auf eine Million Mark geschätzt. Betheiligt ist die München-Gladbacher Feuerversicherung. Etwa 300 Arbeiter sind durch den Brand um ihren Erwerb gebracht.'' (Kreis-Blatt für den Unterwesterwaldkreis Nr. 49 (Zweites Blatt), Di., 26. April 1898) - Bei [[Klein 1926]] (S. 103f.) ist der Brand falsch datiert, die Zahl der Beschäftigten ist dort mit 200 angegeben. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''16. Juni''' - Die Wahl zum 10. Reichstag im Wahlkreis Altenkirchen-Wetzlar findet statt. ([[Amtsblatt]], Nr. 17, 28.4.1898, S.123-125)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''2. Juli'''&lt;br /&gt;
:*  Laut Gesetz werden die Pfarrerstellen in der evangelischen Landeskirche in der untersten Kategorie mit mindestens 1800 Mark jährlich, zuzüglich Alterszulage ab dem 6. Dienstjahr von 2400 Mark besoldet. Dienstwohnung und Hausgarten werden gestellt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 25, 25.7.1898, S.159-165) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*  Laut Gesetz werden die katholischen Pfarrer mit 1500 Mark jährlich zuzüglich einer Alteszulage nach 5 Jahren von 1900 Mark besoldet. Dienstwohnung und Hausgarten werden gestellt. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 25, 25.7.1898, S.260-264) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''5.-6. Juli''' - Der Rheinische Hauptverein des Evangelischen Bundes feiert sein Jahresfest in Altenkirchen.  ([[Verhandlungen der Kreis-Synode Altenkirchen 1898]], S.9) (eb) - Die elfte Provinzial-Versammlung des Evangelischen Bundes versammelt unter Vorsitz von Pfarrer Heckenroth mehr als 60 Teilnehmer (Kölnische Zeitung Nr. 654, 08.07.1898). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''23. Juli''' - Ludwig Pauly (* 14.10.1870 Altenkirchen + 19.11.1930 Altenkirchen) wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn mit dem Thema &amp;quot;Ein Fall von centralem Dammriss&amp;quot; zum Dr.med. promoviert. ([[Chronik Bonn]] Jg.24, 1898, Nr. 33)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''21. September''' - Die Kreissynode der Unierten Landeskirche tagt in Altenkirchen. ([[Sinemus 1933]], S.52) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Ein Enteignungsverfahren wird eingeleitet, um den Bahnhof erweitern und einen Lokschuppen anlegen zu können. ([[Amtsblatt]], Nr. 45, 6.10.1898, S.304-305)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Oktober''' - Die Urwahl zur 19. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus findet statt.  ([[Amtsblatt]], Nr. 42, 19.9.1898, S.296)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3. November''' - Die Wahlmännerwahl zur 19. Wahlperiode zum Preußischen Abgeordnetenhaus vom 16.1.1899 bis 1.7.1903  wird in Altenkirchen für zwei Abgeordnete des Wahlkreises Neuwied-Altenkirchen abgehalten. ([[Amtsblatt]], Nr. 42, 19.9.1898, S.296)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1899==&lt;br /&gt;
:'''15. März''' - Durch Verordnung wird eine Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz in Bonn eingerichtet, die auch für den Kreis Altenkirchen zuständig ist. Der Kreis Altenkirchen wählt eines von 117 Mitgliedern. Stimmberechtigt sind alle Eigentümer, Pächter und Nutznießer land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke. ([[Gesetzsammlung]], Nr. 7, 21.3.1899, S.36-41) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''19. Juli''' - Durch ein Invalidenversicherungsgesetz wird die Rentenversicherung ausgeweitet.  ([[Wilde 1981]], S.8)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''27. Juli''' - Es kommt zur Neuwahl von 7 Mitgliedern zum [[Gemeinderat bis 1918]]. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 14.8.1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Dezember''' - Die erste Beerdigung auf der 1987 unter Denkmalschutz gestellten neueren Gräberfläche des Jüdischen Friedhofs in der Kumpstraße findet statt. ([[Blohm 2008]], S.157) (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1900==&lt;br /&gt;
:* Altenkirchen erhält ein Krankenhaus an der Kölner Straße (heute Renault Müller). ([[Krämer 1999b]], S. 180) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Januar''' - Mit der Einführung des &amp;quot;Bürgerliche(n) Gesetzbuch(es) für das Deutsche Reich&amp;quot; (BGB) erhält auch der Kreis Altenkirchen erstmalig ein einheitliches Recht. ([[Solbach 1995]], S. 227) (sts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''8. März''' - In der Kölner Stadtverordneten-Versammlung wird bekanntgegeben, dass Mitglieder des Vereins zur Förderung des naturhistorischen Museums Köln die berühmte ornithologische Sammlung des Altenkirchener Baumeisters Carl Sachse zum Preis von 10.000 Mark angekauft haben. Sie übertragen diese umfangreiche Sammlung der Stadt Köln als Geschenk (General-Anzeiger für Bonn und Umgegend Nr.3622 (1. Blatt), 10.03.1900; Kölner Local-Anzeiger Nr. 64, 09.03.1900; Kölnische Zeitung Nr. 186, 09.03.1900). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. April''' - Für diesen Sonntag ist der ehemalige Hofprediger Adolf Stoecker als Prediger in der evangelischen Stadtkirche angekündigt. ([[WZ]], Nr. 32, 20.4.1900) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''30. Juni''' - Die Unfallversicherung wird auf land- und forstwirtschaftliche Betriebe ausgedehnt.  ([[Reichsgesetzblatt]], Nr. 26, 11.7.1900, S. 403-459)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''3.Juli''' - Während eines Gewitters in der Nacht zum 3.7. richtet ein &amp;quot;tornadoartiger Sturm&amp;quot; erheblichen Schaden in der Stadt an: Häuser werden abgedeckt, Obstbäume und Pappeln entwurzelt; es gibt schwere Schäden im Bereich der Jagenberg'schen Papierfabrik. ([[WZ]], Nr. 55, 10.7.1900) (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''22. Juli''' - Der Gemeinderat beschließt eine Garantiesumme für die Einrichtung einer öffentlichen Fernsprecheinrichtung  ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 2.7.1900)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''September''' - Die neuerrichtete Altenkirchener Ringofenziegelei (Inhaber: Ernst Mauelshagen, Emmrich &amp;amp; Cie., m.b.H. in Wissen) nimmt ihren Betrieb auf ([[WZ]], Nr. 77, 25.9.1900). Nach [[Klein 1926]] (S. 102) wird die Ringofenziegelei angeblich erst 1904 von J. Becker errichtet. (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Oktober''' - Ein Rektor der Rektoratsschule verdient 2400 Reichsmark im Jahr, ein wissenschaftlicher Lehrer 2000 Reichsmark, ein Elementarlehrer 1400 Reichsmark im  Jahr nebst Dienstwohnung oder Mietentschädigung und Alterszulagen. ([[Beschlußbuch 1890-1908]], 20.8.1900)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''31. Oktober''' - Bürgermeister Weber schreibt die Projektierung einer in Altenkirchen geplanten Steinkohlengasanstalt aus (Kölnische Zeitung Nr. 872, 06.11.1900). (ak)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''1. Dezember''' - Eine Volkszählung wird durchgeführt. (wiki.genealogy.net)  (eb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kunz-Nister</name></author>
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